Abtsbessinger Fayencen

Bei Abtsbessinger Fayencen handelt es sich um zinnglasierte Irdenware, die von der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts bis spätestens 1816 in einer Manufaktur im thüringischen Abtsbessingen hergestellt wurde.[1]

Ein Fabrikzeichen in Form einer Heugabel deutet auf die Schirmherrschaft des Fürsten von Schwarzburg hin. Herkömmliche Gebrauchskeramiken wie Blumenvasen, Kannen oder Krüge sind dickwandig und weisen eine cremefarbenen Glasur auf, blaue oder mehrfarbige Dekorationen sind üblich. Abtsbessingen blieb ein bescheidener Nachahmer der wichtigsten deutschen Hoffabriken.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bettina und Hendrik Bärnighausen: Abtsbessinger Fayencen. (= Beiträge zur schwarzburgischen Kunst- und Kulturgeschichte Bd. 5) Thüringer Landesmuseum Heidecksburg, Rudolfstadt 1997, ISBN 9783910013209.
  • Adelheid Mahnert: Thüringer Fayencen des 18. Jahrhunderts. Edition Leipzig, Leipzig 1993, ISBN 3361004047.
  • Max Sauerlandt: Die Fayencemanufaktur von Abtsbessingen. In: Der Cicerone. Band 3, Nr. 1. Klinkhardt und Biermann, Leipzig 1911, S. 7–14, doi:10.11588/diglit.24118.7.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ab Abstbessingen faience. In: Encyclopædia Britannica. Abgerufen am 13. April 2018 (englisch).
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