Algarve-Cup

Algarve-Cup
Voller Name Algarve-Frauenfußball-Cup
Verband FPF, FIFA
Erstaustragung 1994
Mannschaften 8 oder 12
Spielmodus Rundenturnier (3 Gruppen à 4 Teams)
Platzierungsspiele
Titelträger Niederlande Niederlande (1. Sieg)
und Schweden Schweden (4. Sieg)
Rekordsieger Vereinigte Staaten USA (10 Siege)
Rekordspieler ?
Rekordtorschütze Vereinigte Staaten Abby Wambach (23)

Der Algarve-Frauenfußball-Cup, (port.: Mundialito de Futebol Feminino, engl.: Algarve Women’s Football Cup), kurz nur Algarve-Cup, ist ein internationales Fußballturnier für Frauenfußballnationalmannschaften. Das Turnier wird seit 1994 jedes Jahr im Frühjahr an der Algarve in Portugal ausgetragen und ist neben den Olympischen Spielen und den Welt- und kontinentalen Meisterschaften eines der bedeutendsten Turniere im Frauenfußball.

Das Turnier ist ein Einladungsturnier, wobei die Partien offiziell als Freundschaftsspiele gewertet werden. Es wird von der portugiesischen FPF in Zusammenarbeit mit den Fußballverbänden aus Dänemark, Norwegen und Schweden mit Unterstützung der FIFA organisiert. Die vier Länder nahmen mit Ausnahme von 2016, als Norwegen und Schweden durch ein Olympia-Qualifikationsturnier verhindert waren, auch an allen Austragungen teil. Es nahmen alle Mannschaften, die bisher in den Top-10 der FIFA-Weltrangliste vertreten waren, mindestens einmal teil.

Die US-amerikanische Mannschaft ist mit zehn Siegen der erfolgreichste Teilnehmer. Danach folgen Norwegen mit vier, Deutschland und Schweden mit je drei sowie China mit zwei Siegen. Je elfmal konnten Mannschaften der CONCACAF und der UEFA das Turnier gewinnen, wobei sich die beiden Kontinentalverbände seit 2011 abwechseln. Zwei Siege gingen nach Asien. Der amtierende Weltmeister nahm fast immer teil und konnte sechsmal das Turnier gewinnen. Lediglich 2004 und 2011, als die deutsche, sowie 2016 und 2017, als die amerikanische Mannschaft nicht teilnahmen, bildeten eine Ausnahme davon.

Spielorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielorte waren bisher Albufeira, Alvor, Faro, Ferreiras, Guia, Lagoa, Lagos, Loulé, Montechoro, Olhão, Paderne, Parchal, Portimão, Quarteira, Silves und Vila Real de Santo António.

Bisherige Spielorte des Algarve Cups

Estádio Algarve in Faro

Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der ersten Auflage 1994 spielten sechs Teams in zwei Dreier-Gruppen, von 1995 bis 2001 acht Teams in zwei Vierer-Gruppen; die Plätze 1 bis 6 bzw. 8 wurden in den Spielen der jeweils Gleichplatzierten ermittelt.

Seit 2002 nahmen zwölf Mannschaften teil und es galt bis 2014 der folgende Modus: Die acht am höchsten eingeschätzten Mannschaften bildeten die Gruppen A und B, die vier schwächeren Mannschaften die Gruppe C. Zuerst spielten die Teams in ihrer Gruppe jeder gegen jeden um die Platzierung. Dabei war zunächst die beste Punktzahl, dann der direkte Vergleich und erst danach die Tordifferenz für die Platzierung entscheidend. Danach wurde wie folgt verfahren:

  • Spiel um Platz 11: Die dritt- und viertplatzierte Mannschaft der Gruppe C.
  • Spiel um Platz 9: Die zweitplatzierte Mannschaft der Gruppe C gegen die schlechtere viertplatzierte Mannschaft der Gruppen A oder B.
  • Spiel um Platz 7: Sieger der Gruppe C gegen die bessere viertplatzierte Mannschaft der Gruppen A oder B.
  • Spiel um Platz 5: Die drittplatzierten Mannschaften der Gruppen A und B.
  • Spiel um Platz 3: Die zweitplatzierten Mannschaften der Gruppen A und B.
  • Endspiel: Die Sieger der Gruppen A und B spielen um den Turniersieg.

Für die Ausgabe 2015 wurde die Gruppeneinteilung geändert. Die Gruppen A, B und C waren nun etwa gleich stark besetzt. Im Finale trafen die beiden besten Gruppensieger aufeinander, im Spiel um Platz 3 der schlechteste Gruppensieger und der beste Gruppenzweite.

2016 fand das Turnier – wie der wieder parallel stattgefundene Zypern-Cup – nur mit acht Mannschaften sowie erstmals ohne Teilnahme des Titelverteidigers statt, da gleichzeitig die Qualifikationsturniere für die Olympischen Spiele 2016 in Asien und zur Ermittlung des letzten europäischen Starters sowie der SheBelieves Cup 2016 stattfanden. Die acht Mannschaften spielten zunächst in zwei Gruppen. Die gleichplatzierten Mannschaften spielten danach um die Plätze.

Stand es nach der regulären Spielzeit der Platzierungsspiele unentschieden, folgte in der Vergangenheit eine Verlängerung und danach ggf. im Anschluss ein Elfmeterschießen. Seit 2008 wird keine Verlängerung mehr gespielt.

Erstteilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den 25 bislang ausgetragenen Turnieren gab es insgesamt 36 unterschiedliche Teilnehmer. Die nachfolgende Übersicht zeigt, bei welcher Austragung welches Land erstmals teilnahm (Anzahl der Teilnahmen in Klammern, Stand: 2018).

Jahr Erstteilnehmer
1994 Danemark Dänemark (25) Finnland Finnland (18) Norwegen Norwegen (24) Portugal Portugal (25)
Schweden Schweden (24) Vereinigte Staaten USA (20)
1995 Italien Italien (4) Niederlande Niederlande (5)
1996 China Volksrepublik China (22) Island Island (14) Russland Russland (5)
1997 kein erstmaliger Teilnehmer
1998 kein erstmaliger Teilnehmer
1999 Australien Australien (3)
2000 Kanada Kanada (7)
2001 kein erstmaliger Teilnehmer
2002 Deutschland Deutschland (11) England England (2) Schottland Schottland (1) Wales Wales (8)
2003 Frankreich Frankreich (6) Griechenland Griechenland (2) Irland Irland (5)
2004 Nordirland Nordirland (2)
2005 Mexiko Mexiko (3)
2006 kein erstmaliger Teilnehmer (die Slowakei wurde als Ersatz für Nordirland eingeladen, zog aber ebenfalls zurück)
2007 kein erstmaliger Teilnehmer
2008 Polen Polen (2)
2009 Osterreich Österreich (3)
2010 Faroer Färöer (1) Rumänien Rumänien (2)
2011 Chile Chile (1) Japan Japan (7)
2012 Ungarn Ungarn (2)
2013 kein erstmaliger Teilnehmer
2014 Korea Nord Nordkorea (1)
2015 Brasilien Brasilien (2) Schweiz Schweiz (1)
2016 Belgien Belgien (1) Neuseeland Neuseeland (1)
2017 Spanien Spanien (1)
2018 Korea Sud Südkorea (1)

Die Turniere im Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Finale Spiel um Platz drei
Sieger Ergebnis 2. Platz 3. Platz Ergebnis 4. Platz
1994
Details
Norwegen
Norwegen
1:0 Vereinigte Staaten
USA*
Schweden
Schweden
1:0 Danemark
Dänemark
1995
Details
Schweden
Schweden
3:2 n. V. Danemark
Dänemark
Norwegen
Norwegen
3:3 n. V., 4:2 i. E. Vereinigte Staaten
USA*
1996
Details
Norwegen
Norwegen*
4:0 Schweden
Schweden
China Volksrepublik
China
2:1 Danemark
Dänemark
1997
Details
Norwegen
Norwegen*
1:0 China Volksrepublik
China
Schweden
Schweden
0:0 n. V., 6:5 i. E. Danemark
Dänemark
1998
Details
Norwegen
Norwegen*
4:1 Danemark
Dänemark
Vereinigte Staaten
USA
3:1 Schweden
Schweden
1999
Details
China Volksrepublik
China
2:1 Vereinigte Staaten
USA
Norwegen
Norwegen*
2:2 n. V., 4:1 i. E. Danemark
Dänemark
2000
Details
Vereinigte Staaten
USA*
1:0 Norwegen
Norwegen
China Volksrepublik
China
1:0 Schweden
Schweden
2001
Details
Schweden
Schweden
3:0 Danemark
Dänemark
China Volksrepublik
China
5:1 Kanada
Kanada
2002
Details
China Volksrepublik
China
1:0 Norwegen
Norwegen
Schweden
Schweden
2:1 Deutschland
Deutschland
2003
Details
Vereinigte Staaten
USA*
2:0 China Volksrepublik
China
Norwegen
Norwegen
1:0 Frankreich
Frankreich
2004
Details
Vereinigte Staaten
USA
4:1 Norwegen
Norwegen
Frankreich
Frankreich
3:3 n. V., 4:3 i. E. Italien
Italien
2005
Details
Vereinigte Staaten
USA
1:0 Deutschland
Deutschland*
Frankreich
Frankreich
3:2 Schweden
Schweden
2006
Details
Deutschland
Deutschland*
0:0 n. V., 4:3 i. E. Vereinigte Staaten
USA
Schweden
Schweden
1:0 Frankreich
Frankreich
2007
Details
Vereinigte Staaten
USA
2:0 Danemark
Dänemark
Schweden
Schweden
3:1 Frankreich
Frankreich
2008
Details
Vereinigte Staaten
USA
2:1 Danemark
Dänemark
Norwegen
Norwegen
2:0 Deutschland
Deutschland*
2009
Details
Schweden
Schweden
1:1, 4:3 i. E. Vereinigte Staaten
USA
Danemark
Dänemark
1:0 Deutschland
Deutschland*
2010
Details
Vereinigte Staaten
USA
3:2 Deutschland
Deutschland*
Schweden
Schweden
2:0 China Volksrepublik
China
2011
Details
Vereinigte Staaten
USA
4:2 Island
Island
Japan
Japan
2:1 Schweden
Schweden
2012
Details
Deutschland
Deutschland
4:3 Japan
Japan*
Vereinigte Staaten
USA
4:0 Schweden
Schweden
2013
Details
Vereinigte Staaten
USA
2:0 Deutschland
Deutschland
Norwegen
Norwegen
2:2, 5:4 i.E. Schweden
Schweden
2014
Details
Deutschland
Deutschland
3:0 Japan
Japan*
Island
Island
2:1 Schweden
Schweden
2015
Details
Vereinigte Staaten
USA
2:0 Frankreich
Frankreich
Deutschland
Deutschland
2:1 Schweden
Schweden
2016
Details
Kanada
Kanada
2:1 Brasilien
Brasilien
Island
Island
1:1, 6:5 i.E. Neuseeland
Neuseeland
2017
Details
Spanien
Spanien
1:0 Kanada
Kanada
Danemark
Dänemark
1:1, 4:1 i.E. Australien
Australien
2018
Details
Niederlande Niederlande und Schweden Schweden
(Das Finale wurde wegen Dauerregen abgesagt)
Portugal
Portugal
2:1 Australien
Australien

(*) Amtierender Weltmeister

Ranglisten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

nach Ländern
Rang Land Titel Jahr(e) 2. 3. 4.
1 Vereinigte Staaten USA 10 2000, 2003, 2004, 2005, 2007, 2008, 2010, 2011, 2013, 2015 4 2 1
2 Norwegen Norwegen 4 1994, 1996, 1997, 1998 3 5 /
3 Schweden Schweden 4 1995, 2001, 2009, 2018[1] 1 6 8
4 Deutschland Deutschland 3 2006, 2012, 2014 3 1 3
5 China Volksrepublik China 2 1999, 2002 2 3 1
6 Kanada Kanada 1 2016 1 / 1
7 Niederlande Niederlande 1 2018[1] / / /
Spanien Spanien 1 2017 / / /
9 Danemark Dänemark 5 2 4
10 Japan Japan 2 1 /
11 Frankreich Frankreich 1 2 3
12 Island Island 1 2 /
13 Brasilien Brasilien 1 / /
14 Portugal Portugal / 1 /
15 Australien Australien / / 2
16 Italien Italien / / 1
Neuseeland Neuseeland / / 1
nach Konföderationen
Rang Konföderation Titel 2. 3. 4.
1 UEFA 13[2] 14 19 19
2 CONCACAF 11 5 2 2
3 AFC 2 4 4 3
4 CONMEBOL / 1 / /
5 OFC / / / 1
6 CAF * / / / /

* Bisher noch kein Teilnehmer aus Afrika.

Teilnehmerübersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mannschaft 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018
Australien Australien 5. 4. 4.
Belgien Belgien 5.
Brasilien Brasilien 7. 2.
Chile Chile 11.
China Volksrepublik China 3. 2. 5. 1. 3. 3. 1. 2. 6. 7. 6. 10. 9. 5. 4. 7. 9. 6. 5. 12. 10. 11.
Danemark Dänemark 4. 2. 4. 4. 2. 4. 6. 2. 6. 9. 7. 6. 9. 2. 2. 3. 5. 6. 5. 7. 6. 6. 7. 3. 10.
Deutschland Deutschland 4. 2. 1. 8. 4. 4. 2. 1. 2. 1. 3.
England England 9. 8.
Faroer Färöer 12.
Finnland Finnland 6. 5. 8. 6. 8. 8. 7. 7. 7. 6. 9. 10. 7. 6. 8. 7. 8. 10.
Frankreich Frankreich 4. 3. 3. 4. 4. 2.
Griechenland Griechenland 8. 11.
Irland Irland 11. 10. 11. 12. 11.
Island Island 6. 7. 9. 7. 6. 9. 2. 6. 9. 3. 10. 3. 9. 9.
Italien Italien 7. 4. 7. 6.
Japan Japan 3. 2. 5. 2. 9. 6. 6.
Kanada Kanada 5. 4. 8. 7. 1. 2. 5.
Mexiko Mexiko 9. 8. 8.
Neuseeland Neuseeland 4.
Niederlande Niederlande 6. 5. 6. 5. 1.
Nordirland Nordirland 12. 12.
Korea Nord Nordkorea 8.
Norwegen Norwegen 1. 3. 1. 1. 1. 3. 2. 5. 2. 3. 2. 5. 5. 5. 3. 9. 6. 5. 7. 3. 10. 5. 11. 7./8.
Osterreich Österreich 10. 11. 11.
Polen Polen 11. 11.
Portugal Portugal 5. 8. 7. 8. 7. 7. 8. 8. 11. 10. 8. 11. 11. 12. 10. 8. 10. 9. 10. 11. 12. 11. 8. 12. 3.
Rumänien Rumänien 7. 12.
Russland Russland 5. 9. 6. 8. 12.
Schottland Schottland 10.
Schweden Schweden 3. 1. 2. 3. 4. 6. 4. 1. 3. 5. 5. 4. 3. 3. 5. 1. 3. 4. 4. 4. 4. 4. 7. 1.
Schweiz Schweiz 8.
Spanien Spanien 1.
Korea Sud Südkorea 7./8.
Ungarn Ungarn 12. 10.
Vereinigte Staaten USA 2. 4. 3. 2. 1. 6. 5. 1. 1. 1. 2. 1. 1. 2. 1. 1. 3. 1. 7. 1.
Wales Wales 12. 12. 10. 12. 8. 8. 12.

Torschützinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Torschützenköniginnen[3]
Jahr Spielerin(nen) Tore
1994 Norwegen Ann Kristin Aarønes 5
1995 Danemark Helle Jensen 6
1996 Norwegen Marianne Pettersen
Schweden Malin Andersson
5
1997 Norwegen Marianne Pettersen 4
1998 Niederlande Miranda Noom 4
1999 Vereinigte Staaten Tiffeny Milbrett
China Volksrepublik Jin Yan
4
2000 Norwegen Dagny Mellgren 4
2001 Schweden Hanna Ljungberg 6
2002 Vereinigte Staaten Shannon MacMillan 7
2003 Schweden Hanna Ljungberg 4
2004 Vereinigte Staaten Abby Wambach 5
2005 Vereinigte Staaten Christie Welsh 5
2006 Danemark Cathrine Sørensen
China Volksrepublik Han Duan
Schweden Victoria Svensson
3
2007 Vereinigte Staaten Carli Lloyd 4
2008 Island Margrét Lára Viðarsdóttir 6
2009 Wales Jayne Ludlow
Deutschland Kerstin Garefrekes
Schweden Lotta Schelin
3
2010 Deutschland Inka Grings 7
2011 Vereinigte Staaten Alex Morgan
Portugal Carla Couto
Portugal Edite Fernandes
Wales Jessica Fishlock
Island Margrét Lára Viðarsdóttir
3
2012 Deutschland Célia Okoyino da Mbabi 6
2013 Schweden Kosovare Asllani
Vereinigte Staaten Alex Morgan
3
2014 Deutschland Dzsenifer Marozsán 4
2015 Schweden Sofia Jakobsson 4
2016 Belgien Janice Cayman 4
2017 Danemark Pernille Harder
Japan Kumi Yokoyama
4
2018 Kanada Christine Sinclair
Niederlande Lieke Martens
Schweden Fridolina Rolfö
3
Rekordmarke
Rekordtorschützinnen
Rang Spielerin Tore
1 Vereinigte Staaten Abby Wambach 23
2 Portugal Carla Couto 19
3 Portugal Edite Fernandes 15
Schweden Hanna Ljungberg 15
5 Schweden Victoria Svensson 14
Island Margrét Lára Viðarsdóttir
7 Norwegen Marianne Pettersen 13
8 Norwegen Dagny Mellgren 12
Norwegen Hege Riise
Vereinigte Staaten Kristine Lilly
11 Norwegen Ann Kristin Aarønes 11
Kanada Christine Sinclair
Schweden Malin Andersson
Vereinigte Staaten Shannon MacMillan
Deutschland Anja Mittag
16 Danemark Gitte Krogh 10

Stand: 7. März 2018

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ziffer in Klammern gibt die Anzahl der Auszeichnungen ab der Zweiten an.

Jahr Beste Spielerin Beste Torhüterin Fairste Mannschaft
1994 Norwegen Ann Kristin Aarønes
1995 Danemark Helle Jensen Schweden Elisabeth Leidinge Schweden Schweden
1996 Norwegen Hege Riise Russland Svetlana Petko Norwegen Norwegen
1997 Norwegen Marianne Pettersen Norwegen Bente Nordby Schweden Schweden (2)
1998 Norwegen Marianne Pettersen (2) Norwegen Bente Nordby (2) Vereinigte Staaten USA
1999 Vereinigte Staaten Tiffeny Milbrett Schweden Ulrika Karlsson Norwegen Norwegen (2)
2000 Norwegen Dagny Mellgren Norwegen Bente Nordby (3) Finnland Finnland
2001 Schweden Hanna Ljungberg China Volksrepublik Han Wenxia Danemark Dänemark
2002 China Volksrepublik Bai Jie Deutschland Silke Rottenberg Deutschland Deutschland
2003 China Volksrepublik Ying Liu Norwegen Astrid Johannessen Schweden Schweden (3)
2004 Vereinigte Staaten Shannon Boxx Schweden Sofia Lundgren Griechenland Griechenland
2005 Deutschland Birgit Prinz Norwegen Bente Nordby (4) China Volksrepublik China
2006 Vereinigte Staaten Shannon Boxx (2) Vereinigte Staaten Hope Solo Finnland Finnland (2)
2007 Vereinigte Staaten Carli Lloyd Schweden Caroline Jönsson Finnland Finnland (3)
2008 Island Margrét Lára Viðarsdóttir Danemark Dänemark (2)
2009 Vereinigte Staaten Hope Solo Deutschland Deutschland (2)
2010 Deutschland Inka Grings Deutschland Deutschland (3)
2011 Japan Homare Sawa Chile Chile
2012 Japan Aya Miyama Schweden Schweden (4)
2013 Vereinigte Staaten Megan Rapinoe Japan Japan
2014 Deutschland Dzsenifer Marozsán Japan Japan (2)
2015 Frankreich Eugénie Le Sommer Portugal Portugal
2016 Kanada Kadeisha Buchanan Danemark Dänemark (3)
2017 Spanien Irene Paredes Japan Japan (3)
2018 Portugal Cláudia Neto Japan Japan (4)

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Meiste Siege als Trainerin: April Heinrichs (USA), Silvia Neid (Deutschland) und Pia Sundhage (Schweden, mit der Mannschaft der USA) – je 3
  • Meiste Siege als Trainer: Even Pellerud und Per-Mathias Høgmo (beide Norwegen), Greg Ryan (USA) – je 2
  • Häufigste Paarung: Norwegen – USA 15×
  • Meiste Gegner: Portugal – 30 (Portugal spielte bereits gegen alle Teilnehmer außer Belgien, Deutschland, die Schweiz, Spanien und Südkorea)
  • Höchste Siege: Schweden - Finnland (1996), USA - Portugal (2000) und Deutschland - Finnland (2010) alle 7:0

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ab 2 erste Plätze vergeben
  2. 2018 zwei Sieger
  3. ALGARVE CUP EM NÚMEROS (port.)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Algarve Cup – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Algarve-Cup
Voller Name Algarve-Frauenfußball-Cup
Verband FPF, FIFA
Erstaustragung 1994
Mannschaften 8 oder 12
Spielmodus Rundenturnier (3 Gruppen à 4 Teams)
Platzierungsspiele
Titelträger Niederlande Niederlande (1. Sieg)
und Schweden Schweden (4. Sieg)
Rekordsieger Vereinigte Staaten USA (10 Siege)
Rekordspieler ?
Rekordtorschütze Vereinigte Staaten Abby Wambach (23)

Der Algarve-Frauenfußball-Cup, (port.: Mundialito de Futebol Feminino, engl.: Algarve Women’s Football Cup), kurz nur Algarve-Cup, ist ein internationales Fußballturnier für Frauenfußballnationalmannschaften. Das Turnier wird seit 1994 jedes Jahr im Frühjahr an der Algarve in Portugal ausgetragen und ist neben den Olympischen Spielen und den Welt- und kontinentalen Meisterschaften eines der bedeutendsten Turniere im Frauenfußball.

Das Turnier ist ein Einladungsturnier, wobei die Partien offiziell als Freundschaftsspiele gewertet werden. Es wird von der portugiesischen FPF in Zusammenarbeit mit den Fußballverbänden aus Dänemark, Norwegen und Schweden mit Unterstützung der FIFA organisiert. Die vier Länder nahmen mit Ausnahme von 2016, als Norwegen und Schweden durch ein Olympia-Qualifikationsturnier verhindert waren, auch an allen Austragungen teil. Es nahmen alle Mannschaften, die bisher in den Top-10 der FIFA-Weltrangliste vertreten waren, mindestens einmal teil.

Die US-amerikanische Mannschaft ist mit zehn Siegen der erfolgreichste Teilnehmer. Danach folgen Norwegen mit vier, Deutschland und Schweden mit je drei sowie China mit zwei Siegen. Je elfmal konnten Mannschaften der CONCACAF und der UEFA das Turnier gewinnen, wobei sich die beiden Kontinentalverbände seit 2011 abwechseln. Zwei Siege gingen nach Asien. Der amtierende Weltmeister nahm fast immer teil und konnte sechsmal das Turnier gewinnen. Lediglich 2004 und 2011, als die deutsche, sowie 2016 und 2017, als die amerikanische Mannschaft nicht teilnahmen, bildeten eine Ausnahme davon.

Spielorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielorte waren bisher Albufeira, Alvor, Faro, Ferreiras, Guia, Lagoa, Lagos, Loulé, Montechoro, Olhão, Paderne, Parchal, Portimão, Quarteira, Silves und Vila Real de Santo António.

Bisherige Spielorte des Algarve Cups

Estádio Algarve in Faro

Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der ersten Auflage 1994 spielten sechs Teams in zwei Dreier-Gruppen, von 1995 bis 2001 acht Teams in zwei Vierer-Gruppen; die Plätze 1 bis 6 bzw. 8 wurden in den Spielen der jeweils Gleichplatzierten ermittelt.

Seit 2002 nahmen zwölf Mannschaften teil und es galt bis 2014 der folgende Modus: Die acht am höchsten eingeschätzten Mannschaften bildeten die Gruppen A und B, die vier schwächeren Mannschaften die Gruppe C. Zuerst spielten die Teams in ihrer Gruppe jeder gegen jeden um die Platzierung. Dabei war zunächst die beste Punktzahl, dann der direkte Vergleich und erst danach die Tordifferenz für die Platzierung entscheidend. Danach wurde wie folgt verfahren:

  • Spiel um Platz 11: Die dritt- und viertplatzierte Mannschaft der Gruppe C.
  • Spiel um Platz 9: Die zweitplatzierte Mannschaft der Gruppe C gegen die schlechtere viertplatzierte Mannschaft der Gruppen A oder B.
  • Spiel um Platz 7: Sieger der Gruppe C gegen die bessere viertplatzierte Mannschaft der Gruppen A oder B.
  • Spiel um Platz 5: Die drittplatzierten Mannschaften der Gruppen A und B.
  • Spiel um Platz 3: Die zweitplatzierten Mannschaften der Gruppen A und B.
  • Endspiel: Die Sieger der Gruppen A und B spielen um den Turniersieg.

Für die Ausgabe 2015 wurde die Gruppeneinteilung geändert. Die Gruppen A, B und C waren nun etwa gleich stark besetzt. Im Finale trafen die beiden besten Gruppensieger aufeinander, im Spiel um Platz 3 der schlechteste Gruppensieger und der beste Gruppenzweite.

2016 fand das Turnier – wie der wieder parallel stattgefundene Zypern-Cup – nur mit acht Mannschaften sowie erstmals ohne Teilnahme des Titelverteidigers statt, da gleichzeitig die Qualifikationsturniere für die Olympischen Spiele 2016 in Asien und zur Ermittlung des letzten europäischen Starters sowie der SheBelieves Cup 2016 stattfanden. Die acht Mannschaften spielten zunächst in zwei Gruppen. Die gleichplatzierten Mannschaften spielten danach um die Plätze.

Stand es nach der regulären Spielzeit der Platzierungsspiele unentschieden, folgte in der Vergangenheit eine Verlängerung und danach ggf. im Anschluss ein Elfmeterschießen. Seit 2008 wird keine Verlängerung mehr gespielt.

Erstteilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den 25 bislang ausgetragenen Turnieren gab es insgesamt 36 unterschiedliche Teilnehmer. Die nachfolgende Übersicht zeigt, bei welcher Austragung welches Land erstmals teilnahm (Anzahl der Teilnahmen in Klammern, Stand: 2018).

Jahr Erstteilnehmer
1994 Danemark Dänemark (25) Finnland Finnland (18) Norwegen Norwegen (24) Portugal Portugal (25)
Schweden Schweden (24) Vereinigte Staaten USA (20)
1995 Italien Italien (4) Niederlande Niederlande (5)
1996 China Volksrepublik China (22) Island Island (14) Russland Russland (5)
1997 kein erstmaliger Teilnehmer
1998 kein erstmaliger Teilnehmer
1999 Australien Australien (3)
2000 Kanada Kanada (7)
2001 kein erstmaliger Teilnehmer
2002 Deutschland Deutschland (11) England England (2) Schottland Schottland (1) Wales Wales (8)
2003 Frankreich Frankreich (6) Griechenland Griechenland (2) Irland Irland (5)
2004 Nordirland Nordirland (2)
2005 Mexiko Mexiko (3)
2006 kein erstmaliger Teilnehmer (die Slowakei wurde als Ersatz für Nordirland eingeladen, zog aber ebenfalls zurück)
2007 kein erstmaliger Teilnehmer
2008 Polen Polen (2)
2009 Osterreich Österreich (3)
2010 Faroer Färöer (1) Rumänien Rumänien (2)
2011 Chile Chile (1) Japan Japan (7)
2012 Ungarn Ungarn (2)
2013 kein erstmaliger Teilnehmer
2014 Korea Nord Nordkorea (1)
2015 Brasilien Brasilien (2) Schweiz Schweiz (1)
2016 Belgien Belgien (1) Neuseeland Neuseeland (1)
2017 Spanien Spanien (1)
2018 Korea Sud Südkorea (1)

Die Turniere im Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Finale Spiel um Platz drei
Sieger Ergebnis 2. Platz 3. Platz Ergebnis 4. Platz
1994
Details
Norwegen
Norwegen
1:0 Vereinigte Staaten
USA*
Schweden
Schweden
1:0 Danemark
Dänemark
1995
Details
Schweden
Schweden
3:2 n. V. Danemark
Dänemark
Norwegen
Norwegen
3:3 n. V., 4:2 i. E. Vereinigte Staaten
USA*
1996
Details
Norwegen
Norwegen*
4:0 Schweden
Schweden
China Volksrepublik
China
2:1 Danemark
Dänemark
1997
Details
Norwegen
Norwegen*
1:0 China Volksrepublik
China
Schweden
Schweden
0:0 n. V., 6:5 i. E. Danemark
Dänemark
1998
Details
Norwegen
Norwegen*
4:1 Danemark
Dänemark
Vereinigte Staaten
USA
3:1 Schweden
Schweden
1999
Details
China Volksrepublik
China
2:1 Vereinigte Staaten
USA
Norwegen
Norwegen*
2:2 n. V., 4:1 i. E. Danemark
Dänemark
2000
Details
Vereinigte Staaten
USA*
1:0 Norwegen
Norwegen
China Volksrepublik
China
1:0 Schweden
Schweden
2001
Details
Schweden
Schweden
3:0 Danemark
Dänemark
China Volksrepublik
China
5:1 Kanada
Kanada
2002
Details
China Volksrepublik
China
1:0 Norwegen
Norwegen
Schweden
Schweden
2:1 Deutschland
Deutschland
2003
Details
Vereinigte Staaten
USA*
2:0 China Volksrepublik
China
Norwegen
Norwegen
1:0 Frankreich
Frankreich
2004
Details
Vereinigte Staaten
USA
4:1 Norwegen
Norwegen
Frankreich
Frankreich
3:3 n. V., 4:3 i. E. Italien
Italien
2005
Details
Vereinigte Staaten
USA
1:0 Deutschland
Deutschland*
Frankreich
Frankreich
3:2 Schweden
Schweden
2006
Details
Deutschland
Deutschland*
0:0 n. V., 4:3 i. E. Vereinigte Staaten
USA
Schweden
Schweden
1:0 Frankreich
Frankreich
2007
Details
Vereinigte Staaten
USA
2:0 Danemark
Dänemark
Schweden
Schweden
3:1 Frankreich
Frankreich
2008
Details
Vereinigte Staaten
USA
2:1 Danemark
Dänemark
Norwegen
Norwegen
2:0 Deutschland
Deutschland*
2009
Details
Schweden
Schweden
1:1, 4:3 i. E. Vereinigte Staaten
USA
Danemark
Dänemark
1:0 Deutschland
Deutschland*
2010
Details
Vereinigte Staaten
USA
3:2 Deutschland
Deutschland*
Schweden
Schweden
2:0 China Volksrepublik
China
2011
Details
Vereinigte Staaten
USA
4:2 Island
Island
Japan
Japan
2:1 Schweden
Schweden
2012
Details
Deutschland
Deutschland
4:3 Japan
Japan*
Vereinigte Staaten
USA
4:0 Schweden
Schweden
2013
Details
Vereinigte Staaten
USA
2:0 Deutschland
Deutschland
Norwegen
Norwegen
2:2, 5:4 i.E. Schweden
Schweden
2014
Details
Deutschland
Deutschland
3:0 Japan
Japan*
Island
Island
2:1 Schweden
Schweden
2015
Details
Vereinigte Staaten
USA
2:0 Frankreich
Frankreich
Deutschland
Deutschland
2:1 Schweden
Schweden
2016
Details
Kanada
Kanada
2:1 Brasilien
Brasilien
Island
Island
1:1, 6:5 i.E. Neuseeland
Neuseeland
2017
Details
Spanien
Spanien
1:0 Kanada
Kanada
Danemark
Dänemark
1:1, 4:1 i.E. Australien
Australien
2018
Details
Niederlande Niederlande und Schweden Schweden
(Das Finale wurde wegen Dauerregen abgesagt)
Portugal
Portugal
2:1 Australien
Australien

(*) Amtierender Weltmeister

Ranglisten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

nach Ländern
Rang Land Titel Jahr(e) 2. 3. 4.
1 Vereinigte Staaten USA 10 2000, 2003, 2004, 2005, 2007, 2008, 2010, 2011, 2013, 2015 4 2 1
2 Norwegen Norwegen 4 1994, 1996, 1997, 1998 3 5 /
3 Schweden Schweden 4 1995, 2001, 2009, 2018[1] 1 6 8
4 Deutschland Deutschland 3 2006, 2012, 2014 3 1 3
5 China Volksrepublik China 2 1999, 2002 2 3 1
6 Kanada Kanada 1 2016 1 / 1
7 Niederlande Niederlande 1 2018[1] / / /
Spanien Spanien 1 2017 / / /
9 Danemark Dänemark 5 2 4
10 Japan Japan 2 1 /
11 Frankreich Frankreich 1 2 3
12 Island Island 1 2 /
13 Brasilien Brasilien 1 / /
14 Portugal Portugal / 1 /
15 Australien Australien / / 2
16 Italien Italien / / 1
Neuseeland Neuseeland / / 1
nach Konföderationen
Rang Konföderation Titel 2. 3. 4.
1 UEFA 13[2] 14 19 19
2 CONCACAF 11 5 2 2
3 AFC 2 4 4 3
4 CONMEBOL / 1 / /
5 OFC / / / 1
6 CAF * / / / /

* Bisher noch kein Teilnehmer aus Afrika.

Teilnehmerübersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mannschaft 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018
Australien Australien 5. 4. 4.
Belgien Belgien 5.
Brasilien Brasilien 7. 2.
Chile Chile 11.
China Volksrepublik China 3. 2. 5. 1. 3. 3. 1. 2. 6. 7. 6. 10. 9. 5. 4. 7. 9. 6. 5. 12. 10. 11.
Danemark Dänemark 4. 2. 4. 4. 2. 4. 6. 2. 6. 9. 7. 6. 9. 2. 2. 3. 5. 6. 5. 7. 6. 6. 7. 3. 10.
Deutschland Deutschland 4. 2. 1. 8. 4. 4. 2. 1. 2. 1. 3.
England England 9. 8.
Faroer Färöer 12.
Finnland Finnland 6. 5. 8. 6. 8. 8. 7. 7. 7. 6. 9. 10. 7. 6. 8. 7. 8. 10.
Frankreich Frankreich 4. 3. 3. 4. 4. 2.
Griechenland Griechenland 8. 11.
Irland Irland 11. 10. 11. 12. 11.
Island Island 6. 7. 9. 7. 6. 9. 2. 6. 9. 3. 10. 3. 9. 9.
Italien Italien 7. 4. 7. 6.
Japan Japan 3. 2. 5. 2. 9. 6. 6.
Kanada Kanada 5. 4. 8. 7. 1. 2. 5.
Mexiko Mexiko 9. 8. 8.
Neuseeland Neuseeland 4.
Niederlande Niederlande 6. 5. 6. 5. 1.
Nordirland Nordirland 12. 12.
Korea Nord Nordkorea 8.
Norwegen Norwegen 1. 3. 1. 1. 1. 3. 2. 5. 2. 3. 2. 5. 5. 5. 3. 9. 6. 5. 7. 3. 10. 5. 11. 7./8.
Osterreich Österreich 10. 11. 11.
Polen Polen 11. 11.
Portugal Portugal 5. 8. 7. 8. 7. 7. 8. 8. 11. 10. 8. 11. 11. 12. 10. 8. 10. 9. 10. 11. 12. 11. 8. 12. 3.
Rumänien Rumänien 7. 12.
Russland Russland 5. 9. 6. 8. 12.
Schottland Schottland 10.
Schweden Schweden 3. 1. 2. 3. 4. 6. 4. 1. 3. 5. 5. 4. 3. 3. 5. 1. 3. 4. 4. 4. 4. 4. 7. 1.
Schweiz Schweiz 8.
Spanien Spanien 1.
Korea Sud Südkorea 7./8.
Ungarn Ungarn 12. 10.
Vereinigte Staaten USA 2. 4. 3. 2. 1. 6. 5. 1. 1. 1. 2. 1. 1. 2. 1. 1. 3. 1. 7. 1.
Wales Wales 12. 12. 10. 12. 8. 8. 12.

Torschützinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Torschützenköniginnen[3]
Jahr Spielerin(nen) Tore
1994 Norwegen Ann Kristin Aarønes 5
1995 Danemark Helle Jensen 6
1996 Norwegen Marianne Pettersen
Schweden Malin Andersson
5
1997 Norwegen Marianne Pettersen 4
1998 Niederlande Miranda Noom 4
1999 Vereinigte Staaten Tiffeny Milbrett
China Volksrepublik Jin Yan
4
2000 Norwegen Dagny Mellgren 4
2001 Schweden Hanna Ljungberg 6
2002 Vereinigte Staaten Shannon MacMillan 7
2003 Schweden Hanna Ljungberg 4
2004 Vereinigte Staaten Abby Wambach 5
2005 Vereinigte Staaten Christie Welsh 5
2006 Danemark Cathrine Sørensen
China Volksrepublik Han Duan
Schweden Victoria Svensson
3
2007 Vereinigte Staaten Carli Lloyd 4
2008 Island Margrét Lára Viðarsdóttir 6
2009 Wales Jayne Ludlow
Deutschland Kerstin Garefrekes
Schweden Lotta Schelin
3
2010 Deutschland Inka Grings 7
2011 Vereinigte Staaten Alex Morgan
Portugal Carla Couto
Portugal Edite Fernandes
Wales Jessica Fishlock
Island Margrét Lára Viðarsdóttir
3
2012 Deutschland Célia Okoyino da Mbabi 6
2013 Schweden Kosovare Asllani
Vereinigte Staaten Alex Morgan
3
2014 Deutschland Dzsenifer Marozsán 4
2015 Schweden Sofia Jakobsson 4
2016 Belgien Janice Cayman 4
2017 Danemark Pernille Harder
Japan Kumi Yokoyama
4
2018 Kanada Christine Sinclair
Niederlande Lieke Martens
Schweden Fridolina Rolfö
3
Rekordmarke
Rekordtorschützinnen
Rang Spielerin Tore
1 Vereinigte Staaten Abby Wambach 23
2 Portugal Carla Couto 19
3 Portugal Edite Fernandes 15
Schweden Hanna Ljungberg 15
5 Schweden Victoria Svensson 14
Island Margrét Lára Viðarsdóttir
7 Norwegen Marianne Pettersen 13
8 Norwegen Dagny Mellgren 12
Norwegen Hege Riise
Vereinigte Staaten Kristine Lilly
11 Norwegen Ann Kristin Aarønes 11
Kanada Christine Sinclair
Schweden Malin Andersson
Vereinigte Staaten Shannon MacMillan
Deutschland Anja Mittag
16 Danemark Gitte Krogh 10

Stand: 7. März 2018

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ziffer in Klammern gibt die Anzahl der Auszeichnungen ab der Zweiten an.

Jahr Beste Spielerin Beste Torhüterin Fairste Mannschaft
1994 Norwegen Ann Kristin Aarønes
1995 Danemark Helle Jensen Schweden Elisabeth Leidinge Schweden Schweden
1996 Norwegen Hege Riise Russland Svetlana Petko Norwegen Norwegen
1997 Norwegen Marianne Pettersen Norwegen Bente Nordby Schweden Schweden (2)
1998 Norwegen Marianne Pettersen (2) Norwegen Bente Nordby (2) Vereinigte Staaten USA
1999 Vereinigte Staaten Tiffeny Milbrett Schweden Ulrika Karlsson Norwegen Norwegen (2)
2000 Norwegen Dagny Mellgren Norwegen Bente Nordby (3) Finnland Finnland
2001 Schweden Hanna Ljungberg China Volksrepublik Han Wenxia Danemark Dänemark
2002 China Volksrepublik Bai Jie Deutschland Silke Rottenberg Deutschland Deutschland
2003 China Volksrepublik Ying Liu Norwegen Astrid Johannessen Schweden Schweden (3)
2004 Vereinigte Staaten Shannon Boxx Schweden Sofia Lundgren Griechenland Griechenland
2005 Deutschland Birgit Prinz Norwegen Bente Nordby (4) China Volksrepublik China
2006 Vereinigte Staaten Shannon Boxx (2) Vereinigte Staaten Hope Solo Finnland Finnland (2)
2007 Vereinigte Staaten Carli Lloyd Schweden Caroline Jönsson Finnland Finnland (3)
2008 Island Margrét Lára Viðarsdóttir Danemark Dänemark (2)
2009 Vereinigte Staaten Hope Solo Deutschland Deutschland (2)
2010 Deutschland Inka Grings Deutschland Deutschland (3)
2011 Japan Homare Sawa Chile Chile
2012 Japan Aya Miyama Schweden Schweden (4)
2013 Vereinigte Staaten Megan Rapinoe Japan Japan
2014 Deutschland Dzsenifer Marozsán Japan Japan (2)
2015 Frankreich Eugénie Le Sommer Portugal Portugal
2016 Kanada Kadeisha Buchanan Danemark Dänemark (3)
2017 Spanien Irene Paredes Japan Japan (3)
2018 Portugal Cláudia Neto Japan Japan (4)

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Meiste Siege als Trainerin: April Heinrichs (USA), Silvia Neid (Deutschland) und Pia Sundhage (Schweden, mit der Mannschaft der USA) – je 3
  • Meiste Siege als Trainer: Even Pellerud und Per-Mathias Høgmo (beide Norwegen), Greg Ryan (USA) – je 2
  • Häufigste Paarung: Norwegen – USA 15×
  • Meiste Gegner: Portugal – 30 (Portugal spielte bereits gegen alle Teilnehmer außer Belgien, Deutschland, die Schweiz, Spanien und Südkorea)
  • Höchste Siege: Schweden - Finnland (1996), USA - Portugal (2000) und Deutschland - Finnland (2010) alle 7:0

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ab 2 erste Plätze vergeben
  2. 2018 zwei Sieger
  3. ALGARVE CUP EM NÚMEROS (port.)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Algarve Cup – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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