Anna Streżyńska

Anna Streżyńska (2017)

Anna Maria Streżyńska (* 11. Mai 1967) ist eine polnische parteilose Ministerin mit juristischer Ausbildung. Sie leitet seit 2015 das Ministerium für Digitalisierung im Kabinett Szydło.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1994 schloss sie ein Studium an der Fakultät für Rechts- und Verwaltungswissenschaften der Universität Warschau ab. In den Jahren 1995 bis 1997 arbeitete sie beim Urząd Ochrony Konkurencji i Konsumentów, dem polnischen Amt für Wettbewerbs- und Verbraucherschutz. Von 1998 bis 2001 war sie Beraterin von drei aufeinanderfolgenden Ministern für Kommunikation im Kabinett Buzek und seit 2000 auch Abteilungsleiterin in diesem Ressort.

Von 2001 bis 2004 war sie Direktorin am Instytut Badań nad Gospodarką Rynkową, einem Institut zu Fragen der Marktwirtschaft und leitete auch die Zeitschrift „Prawo i ekonomia w telekomunikacji“ (Recht und Ökonomie in der Telekommunikation).

Von November 2005 bis Mai 2006 war sie Unterstaatssekretärin für den Bereich Kommunikation im Ministerium für Transport und Bauwesen im Kabinett Marcinkiewicz. Gleichzeitig wurde ihr im Januar 2006 der Vorsitz des Urząd Komunikacji Elektronicznej (Amt für elektronische Kommunikation) übertragen, das als Nachfolgeinstitution des Urząd Regulacji Telekomunikacji i Poczty (Amt zur Regulierung der Telekommunikation und der Post) neu eingerichtet worden war. Diese Position übte sie bis zum Februar 2012 aus.

Seit 2012 war sie als Aufsichtsratsvorsitzende mit der Gesellschaft Wielkopolska Sieć Szerokopasmowa (Großpolnisches Breitbandnetz) verbunden und seit 2014 als deren Vorstandsvorsitzende.[1] Im Jahr 2013 wurde sie Expertin und Vizepräsidentin bei der von Przemysław Wipler gegründeten Organisation Fundacja Republikańska. Im Jahr 2015 übernahm sie die Aufsicht über den Netzausbau in der Woiwodschaft Masowien.[2]

Im November 2015 wurde sie zur Ministerin für digitale Angelegenheiten im Kabinett Szydło ernannt.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nagroda im. Andrzeja Bączkowskiego (2007)
  • Bene Merito (2010)
  • Nagroda im. Marka Cara (2012)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Anna Streżyńska prezesem Wielkopolskiej Sieci Szerokopasmowej auf http://www.wirtualnemedia.pl/
  2. Anna Streżyńska będzie nadzorować budowę Internetu dla Mazowsza auf http://polskaszerokopasmowa.pl/

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anna Streżyńska (2017)

Anna Maria Streżyńska (* 11. Mai 1967) ist eine polnische parteilose Ministerin mit juristischer Ausbildung. Sie leitet seit 2015 das Ministerium für Digitalisierung im Kabinett Szydło.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1994 schloss sie ein Studium an der Fakultät für Rechts- und Verwaltungswissenschaften der Universität Warschau ab. In den Jahren 1995 bis 1997 arbeitete sie beim Urząd Ochrony Konkurencji i Konsumentów, dem polnischen Amt für Wettbewerbs- und Verbraucherschutz. Von 1998 bis 2001 war sie Beraterin von drei aufeinanderfolgenden Ministern für Kommunikation im Kabinett Buzek und seit 2000 auch Abteilungsleiterin in diesem Ressort.

Von 2001 bis 2004 war sie Direktorin am Instytut Badań nad Gospodarką Rynkową, einem Institut zu Fragen der Marktwirtschaft und leitete auch die Zeitschrift „Prawo i ekonomia w telekomunikacji“ (Recht und Ökonomie in der Telekommunikation).

Von November 2005 bis Mai 2006 war sie Unterstaatssekretärin für den Bereich Kommunikation im Ministerium für Transport und Bauwesen im Kabinett Marcinkiewicz. Gleichzeitig wurde ihr im Januar 2006 der Vorsitz des Urząd Komunikacji Elektronicznej (Amt für elektronische Kommunikation) übertragen, das als Nachfolgeinstitution des Urząd Regulacji Telekomunikacji i Poczty (Amt zur Regulierung der Telekommunikation und der Post) neu eingerichtet worden war. Diese Position übte sie bis zum Februar 2012 aus.

Seit 2012 war sie als Aufsichtsratsvorsitzende mit der Gesellschaft Wielkopolska Sieć Szerokopasmowa (Großpolnisches Breitbandnetz) verbunden und seit 2014 als deren Vorstandsvorsitzende.[1] Im Jahr 2013 wurde sie Expertin und Vizepräsidentin bei der von Przemysław Wipler gegründeten Organisation Fundacja Republikańska. Im Jahr 2015 übernahm sie die Aufsicht über den Netzausbau in der Woiwodschaft Masowien.[2]

Im November 2015 wurde sie zur Ministerin für digitale Angelegenheiten im Kabinett Szydło ernannt.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nagroda im. Andrzeja Bączkowskiego (2007)
  • Bene Merito (2010)
  • Nagroda im. Marka Cara (2012)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Anna Streżyńska prezesem Wielkopolskiej Sieci Szerokopasmowej auf http://www.wirtualnemedia.pl/
  2. Anna Streżyńska będzie nadzorować budowę Internetu dla Mazowsza auf http://polskaszerokopasmowa.pl/

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Anna Streżyńska aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.