Anselm Schubert

Anselm Schubert (geboren 1969) ist ein deutscher Theologe.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anselm Schubert wuchs in Mülheim an der Ruhr auf.[1] Er studierte Evangelische Theologie und Germanistik an den Universitäten Marburg und Tübingen, machte 1994 einen M.A. in Theologie in Durham, 1997 das Staatsexamen in Bayern und wurde im Jahr 2000 an der Universität München promoviert. Er war danach wissenschaftlicher Assistent an der Universität Göttingen. 2007 habilitierte er sich in Göttingen für das Fach Kirchengeschichte. Von 2010 bis 2012 hatte er eine Professur für Evangelische Theologie und Kulturgeschichte des Christentums an der Universität Erfurt. Seither hat er eine Professur für Neuere Kirchengeschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg. Schubert forschte unter anderem zum Täufertum, zur Geschichte der jüdisch-christlichen Beziehungen und zur Kirchen- und Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Ende der Sünde : Anthropologie und Erbsünde zwischen Reformation und Aufklärung. Göttingen : Vandenhoeck und Ruprecht, 2002 ISBN 978-3-525-55192-9 Zugl.: München, Univ., Diss., 2000
  • Täufertum und Kabbalah. Augustin Bader und die Grenzen der Radikalen Reformation. Gütersloh 2008, ISBN 978-3-579-05372-1 Zugl.: Göttingen, Univ., Habil.-Schr., 2007
  • Gott essen. Eine kulinarische Geschichte des Abendmahls, München: Beck, 2018
  • Christliche Klassik. Friedrich Wilhelm III. und die Anfänge der Preußischen Kirchenagende von 1822, in; ZKG Vol. 119, 2008, S. 178 ff.
  • Libertas Disputandi. Luther und die Leipziger Disputation als akademisches Streitgespräch, in: ZThK Vol. 105, 2008, S. 411 ff.
  • (Hrsg.): Grenzen des Täufertums : neue Forschungen ; Beiträge der Konferenz in Göttingen vom 23. – 27.8.2006 = Boundaries of anabaptism. Gütersloh : Gütersloher Verlagshaus, 2009, ISBN 978-3-579-05765-1
  • (Hrsg.): Sabbat und Sabbatobservanz in der Frühen Neuzeit. Gütersloh : Gütersloher Verlagshaus, 2016 ISBN 978-3-579-05997-6
  • Gott essen : eine kulinarische Geschichte des Abendmahls. München : C.H. Beck, 2018 ISBN 978-3-406-70055-2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Das religiöse Unterfutter der Moderne ist mein Metier, Kurzporträt bei Universität Erfurt, 2010

Anselm Schubert (geboren 1969) ist ein deutscher Theologe.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anselm Schubert wuchs in Mülheim an der Ruhr auf.[1] Er studierte Evangelische Theologie und Germanistik an den Universitäten Marburg und Tübingen, machte 1994 einen M.A. in Theologie in Durham, 1997 das Staatsexamen in Bayern und wurde im Jahr 2000 an der Universität München promoviert. Er war danach wissenschaftlicher Assistent an der Universität Göttingen. 2007 habilitierte er sich in Göttingen für das Fach Kirchengeschichte. Von 2010 bis 2012 hatte er eine Professur für Evangelische Theologie und Kulturgeschichte des Christentums an der Universität Erfurt. Seither hat er eine Professur für Neuere Kirchengeschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg. Schubert forschte unter anderem zum Täufertum, zur Geschichte der jüdisch-christlichen Beziehungen und zur Kirchen- und Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Ende der Sünde : Anthropologie und Erbsünde zwischen Reformation und Aufklärung. Göttingen : Vandenhoeck und Ruprecht, 2002 ISBN 978-3-525-55192-9 Zugl.: München, Univ., Diss., 2000
  • Täufertum und Kabbalah. Augustin Bader und die Grenzen der Radikalen Reformation. Gütersloh 2008, ISBN 978-3-579-05372-1 Zugl.: Göttingen, Univ., Habil.-Schr., 2007
  • Gott essen. Eine kulinarische Geschichte des Abendmahls, München: Beck, 2018
  • Christliche Klassik. Friedrich Wilhelm III. und die Anfänge der Preußischen Kirchenagende von 1822, in; ZKG Vol. 119, 2008, S. 178 ff.
  • Libertas Disputandi. Luther und die Leipziger Disputation als akademisches Streitgespräch, in: ZThK Vol. 105, 2008, S. 411 ff.
  • (Hrsg.): Grenzen des Täufertums : neue Forschungen ; Beiträge der Konferenz in Göttingen vom 23. – 27.8.2006 = Boundaries of anabaptism. Gütersloh : Gütersloher Verlagshaus, 2009, ISBN 978-3-579-05765-1
  • (Hrsg.): Sabbat und Sabbatobservanz in der Frühen Neuzeit. Gütersloh : Gütersloher Verlagshaus, 2016 ISBN 978-3-579-05997-6
  • Gott essen : eine kulinarische Geschichte des Abendmahls. München : C.H. Beck, 2018 ISBN 978-3-406-70055-2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Das religiöse Unterfutter der Moderne ist mein Metier, Kurzporträt bei Universität Erfurt, 2010
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