Anta da Arca

Koordinaten: 40° 36′ 27,6″ N, 8° 12′ 48,8″ W

Anta da Arca
Portugal

Die Anta de Arca (auch Anta do Espírito Santo d’Arca oder Pedra dos Mouros genannt), ist eine Megalithanlage in Paranho de Arca, in der Gemeinde (Freguesia) Arca e Varzielas im Kreis (Concelho) Oliveira de Frades, Distrikt Viseu in Nordportugal. Die Anta liegt am nördlichen Ortsausgang von Paranha de Arca.[1]

Anta, Mámoa, Dolmen, Orca und Lapa sind die in Portugal geläufigen Bezeichnungen für die ungefähr 5000 Megalithanlagen, die während des Neolithikums im Westen der Iberischen Halbinsel errichtet wurden.

Denkmalpflege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anlage wurde bereits 1758 in einem Kirchenbuch beschrieben[2] und 1898 durch José de Leite de Vasconcellos zeichnerisch dokumentiert[3]. Eine archäologische Untersuchung der Fundstelle wurde 1921 durchgeführt.[1]

Das Megalithgrab wurde 1910 als Monumento Nacional eingetragen und geschützt[1][4] und liegt heute in einem Areal das als Picknick- und Spielplatz genutzt wird.

Anta de Arca.

Befund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erhalten ist die polygonale Kammer mit einer Größe von etwa 4,5 × 3,75 m und einer Höhe von 2,65 m mit sieben erhaltenen Tragsteinen (Orthostaten) aus Granit. Davon sind drei noch in situ und tragen den Deckstein mit einer Größe von 4,2 × 3,2 m.Der Schlussstein des Grabes ist genau nach Osten ausgerichtet.Die 1921 durchgeführte archäologische Untersuchung erbrachte keinerlei Hinweise auf einen Gang oder Reste einer Überhügelung (Mámoa).[4][1]

Funde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vermutlich war die Anta bereits antik beraubt, da die Grabung keine Funde erbrachte.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. abcd Lina Marques: Anta da Arca / Anta do Espírito Santo d’Arca / Pedra dos Mouros. SIPA, 1996, abgerufen am 20. Januar 2018 (portugiesisch).
  2. Pedro A. de Azevede: Extractos archaeologicos das „Memorias parochiaes de 1758“. In: O Arqueólogo Português. Band II, 1.ª Série. Lissabon 1896, S. 256 (portugiesisch).
  3. José de Leite de Vasconcellos: Dolmen de Espírito Santo d’Arca (Beira Alta). In: O Arqueólogo Português. Band IV, 1.ª Série. Lissabon 1898, S. 338 f. (portugiesisch).
  4. ab A. Martins: Anta de Arca. Direção-Geral do Património Cultural, abgerufen am 20. Januar 2018 (portugiesisch).
  5. Archäologischer Wegweiser durch Portugal. In: Thomas G. Schattner (Hrsg.): Kulturgeschichte der Antiken Welt. Band 74. Philipp von Zabern, Mainz 1998, ISBN 3-8053-2313-1, S. 94 f.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • José de Leite de Vasconcellos: Dolmen de Espírito Santo d’Arca (Beira Alta). In: O Arqueólogo Português. Band IV, 1.ª Série. Lissabon 1898, S. 338 f. (portugiesisch).
  • Pedro A. de Azevede: Extractos archaeologicos das „Memorias parochiaes de 1758“. In: O Arqueólogo Português. Band II, 1.ª Série. Lissabon 1896, S. 256 (portugiesisch).
  • A. Martins: Anta de Arca. Direção-Geral do Património Cultural, abgerufen am 20. Januar 2018 (portugiesisch, mit ausführlicher Literatur s. v. Bibliografia).
  • Archäologischer Wegweiser durch Portugal. In: Thomas G. Schattner (Hrsg.): Kulturgeschichte der Antiken Welt. Band 74. Philipp von Zabern, Mainz 1998, ISBN 3-8053-2313-1, S. 94 f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dolmens in Portugal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 40° 36′ 27,6″ N, 8° 12′ 48,8″ W

Anta da Arca
Portugal

Die Anta de Arca (auch Anta do Espírito Santo d’Arca oder Pedra dos Mouros genannt), ist eine Megalithanlage in Paranho de Arca, in der Gemeinde (Freguesia) Arca e Varzielas im Kreis (Concelho) Oliveira de Frades, Distrikt Viseu in Nordportugal. Die Anta liegt am nördlichen Ortsausgang von Paranha de Arca.[1]

Anta, Mámoa, Dolmen, Orca und Lapa sind die in Portugal geläufigen Bezeichnungen für die ungefähr 5000 Megalithanlagen, die während des Neolithikums im Westen der Iberischen Halbinsel errichtet wurden.

Denkmalpflege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anlage wurde bereits 1758 in einem Kirchenbuch beschrieben[2] und 1898 durch José de Leite de Vasconcellos zeichnerisch dokumentiert[3]. Eine archäologische Untersuchung der Fundstelle wurde 1921 durchgeführt.[1]

Das Megalithgrab wurde 1910 als Monumento Nacional eingetragen und geschützt[1][4] und liegt heute in einem Areal das als Picknick- und Spielplatz genutzt wird.

Anta de Arca.

Befund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erhalten ist die polygonale Kammer mit einer Größe von etwa 4,5 × 3,75 m und einer Höhe von 2,65 m mit sieben erhaltenen Tragsteinen (Orthostaten) aus Granit. Davon sind drei noch in situ und tragen den Deckstein mit einer Größe von 4,2 × 3,2 m.Der Schlussstein des Grabes ist genau nach Osten ausgerichtet.Die 1921 durchgeführte archäologische Untersuchung erbrachte keinerlei Hinweise auf einen Gang oder Reste einer Überhügelung (Mámoa).[4][1]

Funde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vermutlich war die Anta bereits antik beraubt, da die Grabung keine Funde erbrachte.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. abcd Lina Marques: Anta da Arca / Anta do Espírito Santo d’Arca / Pedra dos Mouros. SIPA, 1996, abgerufen am 20. Januar 2018 (portugiesisch).
  2. Pedro A. de Azevede: Extractos archaeologicos das „Memorias parochiaes de 1758“. In: O Arqueólogo Português. Band II, 1.ª Série. Lissabon 1896, S. 256 (portugiesisch).
  3. José de Leite de Vasconcellos: Dolmen de Espírito Santo d’Arca (Beira Alta). In: O Arqueólogo Português. Band IV, 1.ª Série. Lissabon 1898, S. 338 f. (portugiesisch).
  4. ab A. Martins: Anta de Arca. Direção-Geral do Património Cultural, abgerufen am 20. Januar 2018 (portugiesisch).
  5. Archäologischer Wegweiser durch Portugal. In: Thomas G. Schattner (Hrsg.): Kulturgeschichte der Antiken Welt. Band 74. Philipp von Zabern, Mainz 1998, ISBN 3-8053-2313-1, S. 94 f.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • José de Leite de Vasconcellos: Dolmen de Espírito Santo d’Arca (Beira Alta). In: O Arqueólogo Português. Band IV, 1.ª Série. Lissabon 1898, S. 338 f. (portugiesisch).
  • Pedro A. de Azevede: Extractos archaeologicos das „Memorias parochiaes de 1758“. In: O Arqueólogo Português. Band II, 1.ª Série. Lissabon 1896, S. 256 (portugiesisch).
  • A. Martins: Anta de Arca. Direção-Geral do Património Cultural, abgerufen am 20. Januar 2018 (portugiesisch, mit ausführlicher Literatur s. v. Bibliografia).
  • Archäologischer Wegweiser durch Portugal. In: Thomas G. Schattner (Hrsg.): Kulturgeschichte der Antiken Welt. Band 74. Philipp von Zabern, Mainz 1998, ISBN 3-8053-2313-1, S. 94 f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dolmens in Portugal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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