Artur Wypochowicz

Artur Wypochowicz (* 1. Januar 1893 in Posen; † 9. Februar 1972 in Magdeburg) war Kommunalpolitiker, Antifaschist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wypochowicz trat 1918 der Polnischen Sozialistischen Partei bei. 1921 wurde er Mitglied der KPD, die er von 1921 bis 1933 in der Magdeburger Stadtverordnetenversammlung vertrat.

Bereits 1930 erfolgte eine Inhaftierung wegen Landes- und Hochverrat. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahr 1933 beteiligte sich Wypochowicz am Widerstand. Er wurde verhaftet und in das KZ Buchenwald deportiert. Hier wurde er 1945 befreit.

Wypochowicz kehrte nach Magdeburg zurück und gehörte hier von 1946 bis 1957 wieder der Stadtverordnetenversammlung an.

Ehrung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Magdeburg benannte zeitweise eine Straße (Artur-Wypochowicz-Straße) nach ihm.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ingelore Buchholz, Was Magdeburger Straßennamen erzählen, ca. 1983, Hrsg. SED-Stadtleitung Magdeburg
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Artur Wypochowicz aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.