August Carl Lange

August Carl Lange (* 21. Mai 1834 in Kassel; † 24. Mai 1884 in Ichendorf) war ein deutscher Architekt. Er entwarf vorwiegend sakrale Bauten im Rheinland, hauptsächlich im neogotischen und neoromanischen Stil.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 21. Mai 1834 wurde August Carl Lange als zweites von sechs Kindern des Theologen Lorenz Friedrich Lange in Kassel geboren.[1]:9 Sein Vater galt als einer der Begründer der Erweckungsbewegung in Hessen.[1]:8 Im Alter von zwei Jahren kam Lange mit seinen Eltern aufgrund der Versetzung seines Vaters ausgelöst von Unruhen in Kassel nach Eschwege. Seine Mutter stirbt als August Carl zehn Jahre alt war. Nach Abschluss der Realschule begann Lange zunächst eine Maurerlehre an der höheren Gewerbeschule in Kassel. Nach Abschluss seiner Lehrzeit begann er dort 1851 ein Studium. Besonders sein Lehrer Georg Gottlieb Ungewitter hatte großen Einfluss auf den beruflichen Werdegang Langes.[1]:10 Am 28. August 1852 stirbt sein Vater. Mit großer Energie setzte August Carl Lange sein Studium fort und erweiterte seine Kenntnisse und Fähigkeiten im Freihandzeichnen, Modellieren und Aktzeichnen an der Akademie der Bildendenen Künste in Kassel. An der Kasseler Akademie lernt er Hermann Aubel kennen, dessen Schwester Christine Rosalie Aubel er am 5. August 1861 in Kassel heiratete. 1854 schließt er sein Studium ab und widmete sich in der Folgezeit der Bauausführung. Es wird angenommen, dass er für Ungewitter Zeichnungen zum Gotischen Musterbuch angefertigt hat.[1]:11

Erste Bautätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juni 1859 wurde er von Julius Carl Raschdorff als Architekt beim Stadtbauamt in Köln eingestellt. Zunächst arbeitete er mit dem Stadtbauamtssekretär Carl Schnitzler zusammen. Eine Aufgabe Langes beim Stadtbauamt bestand in der Instandsetzung des Kölner Rathausturmes. Bis 1861 wohnte er mit seiner Familie am Domhof 4. Um 1860 legte Lange seine Mauermeisterprüfung ab.[1]:13 Im Jahr 1860 erhielt Lange seinen ersten eigenen Auftrag, den Umbau des Schlosses Paffendorf in Bergheim für die Familie von dem Bongart. Zum Bauauftrag gehörte auch der Neubau einer Schlosskapelle.

Nach seiner Hochzeit zog Lange in den Trutzenberg, in die frühere Theophanienstraße 58. Durch Vermittlung seines Schwagers fertigte Lange Zeichnungen für Schachtofen-Patente im Auftrag des russischen Generalmajor W. Raschette und Fürst Peter Maksutow an, der auch im Juli 1862 Taufpate seines erstgeborenen Sohnes Reinhard Carl Hermann Ernst Peter wird.[1]:14 Im heutigen Köln-Mülheim wird 1864 der erste Hochofen dieser Art errichtet, wobei Lange die Leitung der Bauausführung übernommen hatte.

Bereits 1863 zog die Familie Lange in ein repräsentatives Stadthaus am Neumarkt 10–12. 1865 wird Lange von dem Domkapitular Carl Theodor Dumont dem Pfarrer Unkelbach aus Reifferscheid empfohlen, die Kirchenerneuerung der Pfarrkirche zu leiten. Querelen, insbesondere durch die wiederholten Einsprüche vom Kölner Regierungsbaurat Krafft, der Lange die Qualifikation als Baumeister absprach[1]:15 sowie die in Köln grassierende Choleraepidemie verzögern den Kirchenbau. Im Jahr 1867 errichtete sich Lange sein erstes Stadthaus in der Pantaleonsmühlengasse 15, in dem er bis 1876 wohnen sollte. Im gleichen Jahr konvertierte Lange zur katholischen Kirche. Dieser Schritt ermöglichte ihm in den nächsten Jahren zahlreiche sakrale Bauaufträge. In der Folgezeit hatte Lange bei Bauvorhaben erneut mit der Ablehnung seiner Bauvorhaben durch den Regierungsbaurat Krafft zu kämpfen. So zog sich der Neubau der Kirche in Sievernich mehrere Jahre bis nach Kraffts Ausscheiden 1875 hin. Auch bei dem Bauprojekt für den Kirchenneubau in Weywertz (Belgien) intervenierte Krafft und schlug anstelle Lange als Architekten die Kommunalbaumeister Maquet und Blankenhorn vor.[1]:27 f. Auf Empfehlung von Friedrich Baudri wurde August Carl Lange 1870 in die Kölner Bürgergesellschaft aufgenommen.[1]:21

Eine geplante Studienreise nach Frankreich mit Baudri musste durch das Ausbrechen des Deutsch-Französischen Krieges 1870 abgesagt werden. Die Bauaufträge gingen in den Jahren 1870/71 aufgrund der politischen Situation zurück. In dieser Zeit wurde Lange Mitglied im Historischen Verein für den Niederrhein. Im Jahr 1872 trat Carl Rüdell als Mitarbeiter in seinem Architekturbüro Am Hof 39 ein. Durch seine Beziehung zum Rheinischen Adel, wie den Reichsgrafen August von Spee und Grafen Hoensbroech erhielt der Architekt zahlreiche Aufträge für Um- und Neubauten von repräsentativen Landsitzen.

Obwohl Lange erst seit zehn Jahren als Architekt tätig war, bekam er auch Aufträge außerhalb des Kölner Umlandes. So begann er 1871 mit Planungen, Entwürfen und Bauausführungen am Marienhospital in Gelsenkirchen. Gleichzeitig wurde Lange als Baugutachter für Kirchenbauten bestellt, unter anderem bei den Kirchenbauvorhaben in Immendorf und Müntz bei Jülich. Im Jahr 1875 fertigte er ein Gegengutachten zur einen Baugutachten von Heinrich Wiethase für Baumaßnahmen an der Pfarrkirche Ellen bei Niederzier an. Neben seiner vielfältigen Bautätigkeit war Lange auch in zahlreichen Vereinen tätig und publizierte über bauhistorische und architektonische Fragestellungen, unter anderem über die St. Marcus-Kapelle in Altenberg.[2] Im Jahr 1874 engagierte er sich für die Gründung des Architekten- und Ingenieursvereins für Köln und den Niederrhein, zu dessen Gründungsmitglied der 1875 zählte. In diesen Jahren erarbeitet mit seinem Schwager Carl Aubel ein Verfahren zum Vervielfältigen von Bauzeichnungen, Drucken und Stichen. In Lindenhöhe bei Köln gründete Carl Aubel mit Partnern eine Anstalt für Aubeldruck. Lange propagiert die Vorzüge des Verfahrens bei der Vervielfältigung von Bauzeichnungen auf Versammlungen von Ingenieuren und Architekten.[1]:31 Von Lange stammt auch ein Entwurf für einen Ehrenpokal zur silbernen Hochzeit des Grafen August Wilhelm von Spee, gedruckt im Maßstab 1:2 im Aubeldruckverfahren.

Bautätigkeit während des Kulturkampfes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marienburg Monheim (Deutsche Bauzeitung 1881)

In der ersten Phase des Kulturkampfes bis 1874 /76 beeinträchtigte der Konflikt zwischen der katholischen Kirche und dem Deutschen Kaiserreich die Genehmigungs- und Bautätigkeit an sakralen Bauwerken in Köln nur wenig. Lange arbeitete in dieser Phase mit zeitlichem Hochdruck an seinen Bauentwürfen, da er stets befürchten musste, dass die Finanzierung der Kirchenbauprojekte aufgrund der politischen Ereignisse gefährdet sein könnte.[1]:38 Von 1876 bis 1879 erhielt Lange keine neuen Großaufträge zum Bau von Kirchen, mit Ausnahme von Restaurierungsarbeiten und der Neukonstruktion des Dekagondaches von St. Gereon in Köln. Um sich einen sakralen Bauauftrag zu sichern, arbeitete Lange in dieser Zeit zum Teil ohne Honorar an seinen Entwürfen. Der Architekt wich in dieser Zeit zunehmend auf Entwürfe im profanen Bausektor und auf den Bau von Vereinshäusern aus. Herausragendes Beispiel für sein Schaffen in dieser Zeit war das Etagenwohnhaus für Peter Joseph Roeckerath am Hohenzollernring 37 („Burg Canossa“), das durch zahlreiche bildhauerische Elemente zur Gliederung der Werksteinfassade charakterisiert war.[3][4] Einen beruflichen und persönlichen Rückschlag erlitt Lange am 11. November 1879. Durch mangelhafte Bauausführung stürzten Teile des Turmgesimses der Kirche in Sand auf das Gewölbe und beschädigten einen Gurtbogen. Lange, der der für die Bauaufsicht verantwortlich war, übernahm die gerichtliche Verantwortung. In dieser Zeit erkrankte Lange und war einige Zeit arbeitsunfähig. Die Konsequenz aus dem Unglück für August Lange war, dass er bei seinen Bauvorhaben seit jener Zeit stets einen örtlichen Bauleiter einsetzte, vornehmlich Carl Rüdell und Richard Odenthal.[5] Für das Kolpingwerk plante und baute Lange in der Zeit von 1879 bis 1881 mehrere Gesellenhäuser in Euskirchen und Köln.[1]:39

Bautätigkeit nach dem Kulturkampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Beendigung des Kulturkampfes gingen bei Lange wieder vermehrt Bauaufträge ein. Einen ersten Auftrag erhielt er von Ernst Friedrich Zwirner im Jahr 1879 mit der Bitte um einen Bauentwurf für die Erweiterung der Bickendorfer Kirche St. Rochus. Finanzielle Schwierigkeiten verzögerten die Fertigstellung des Bauprojektes bis 1884. In dieser Zeit arbeitete Lange an verschiedenen Projekten eng mit Carl Rüdell und Richard Odenthal zusammen, die zum Teil seine Bauwerke nach 1884 beenden sollten. Stilistisch wendete sich der Architekt zunehmend neoromanischen Bauentwürfen zu, während er vor dem Kulturkampf fast ausschließlich neogotische Sakralbauten entworfen und gebaut hat. Nach wie vor behinderten ihn die Kontroversen mit Vorgesetzten, wie van den Bruck, der seine Entwürfe prüfen und genehmigen musste, über Jahre in seiner Arbeit.[1]:42 f.

Traueranzeige in der Kölnischen Zeitung

Die letzten von ihm geplanten Arbeiten sind die Kirchenprojekte Herz-Jesu-Kirche in Elberfeld und St. Stephan in Köln-Lindenthal. Seine letzten Projekte führte er wieder im neogotischen Baustil aus.

Krankheit und Tod[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den letzten fünf Lebensjahren wurde Langes berufliches Schaffen durch zahlreiche Krankheiten eingeschränkt. Seit 1879 litt er an Rheumatismus. Ab November 1883 war Lange schwer krank, vermutlich erlitt er mehrere Schlaganfälle. Zur Genesung hielt er sich im Mai 1884 in einer Pension in einem Kölner Naherholungsgebiet auf. August Carl Lange stirbt am 24. Mai 1884 im Gasthof Werner Bayer in Ichendorf im Alter von 50 Jahren. Er wurde am 27. Mai 1884 auf dem Friedhof Melaten, Flur V 2.57 beigesetzt. Die feierlichen Exequien wurden am darauffolgenden Tag in St. Ursula abgehalten.[1]:45 Das Grab Langes und seiner Frau wurde nach dem Zweiten Weltkrieg abgeräumt.Der Architekt war trotz seines frühen Todes insgesamt an über 50 sakralen Projekten, davon nur einem evangelischen Kirchenbau beteiligt.

Bauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Projektlaufzeit Stadt Bild Objekt Maßnahme Anmerkungen
1861–1865 Paffendorf Schloss Paffendorf und Schlosskapelle Neubau der Schlosskapelle ad honorem S. Odiliae und Umbau des Schlosses Paffendorf Umbau und Bau eines runden Hauptturm und Kapelle mit neogotischen Stilelementen[1]:53 f.
1862–1867 Köln Turm des Rathaus Wiederherstellung Unter der Bauaufsicht von Lange wurden die Konsolen, Wasserspeier und das Portal erneuert[1]:443
1862–1865 Rurich Kapelle von Schloss Rurich Neubau der Schlosskapelle ad honorem S. immaculatatae Conceptionis Beatae Mariae Virginis Lange zugeschrieben, im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, bis 1965 rekonstruiert[1]:48 ff.
1863–1864 Mülheim am Rhein Raschette – Hochofenanlage Neubau Bauleitung für den Bau dreier Hochofenanlagen im Auftrag seines Schwagers Carl Aubel[1]:433 ff.
1865–1868 Reifferscheid St. Matthias Restaurierung der katholischen Pfarrkirche Einbau von Strebepfeilern zur Kraftentlastung, Neuanordnung der Treppentürme, Ausbau des Turmes, Bau der neuen Orgelbühne, Bau eines Halbturmes an der Ecke zur Sakristei, Verlagerung des Einganges, Bau einer neuen Vorhalle sowie Verlängerung des Kirchengewölbes, Ausbesserung der gotischen Maßwerke[1]:61 ff.
1867–1868 Rommersdorf (Bad Honnef) St. Anna – Kapelle Neubau der Kapelle für Freifräulein Odilia Carola von Bongart Bau einer zweijochigen, einschiffigen Kapelle mit neogotischen Stilelementen[1]:54 ff.
1867–1873 Morsbach St. Gertrud Restaurierung der katholischen Pfarrkirche Vergrößerung der Kirche, Neugestaltung der Decke, Empore, Orgelbühne und der Innenausstattung[1]:75 ff.
1868 Köln Wohnhaus Neubau Wohnhaus A. C. Langes in der Pantleonsmühlengasse 15[1]:447
1868–1869 Alt-Bottenbroich Kirchturm von St. Maria Neubau eines Kirchturms Viereckiger, viergeschossiger Turm für eine ehemalige Klosterkirche aus dem 15. Jahrhundert, Mitte des 19. Jahrhunderts rekonstruiert. Abriss der Kirche Ende der 1940er Jahre für die Erweiterung des Braunkohlentagebaus Frechen[1]:96 ff.
1868–1870 Sievernich St. Johann Baptist Neubau einer Pfarrkirche Bauverzögerung durch Finanzierungsschwierigkeiten und Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges, Einsegnung 1870, 1874 fehlt immer noch die Innenausstattung (Orgel, Kirchenstühle, Chorgestühl), Zerstörung im Zweiten Weltkrieg, Wiederaufbau in veränderter Form[1]:99 ff.
1868–1871 Balkhausen (Kerpen) Gruftkapelle (Schloss Türnich) Neubau einer Gruftkapelle der Grafen von Hoensbroech auf dem Friedhof Balkhausen Translozierung der Kapelle im Zuge der Umsiedelung der Orte Türnich und Balkhausen auf einen neuen Friedhof[1]:89
1868–1873 Rurich St. Herz Jesu Neubau einer katholischen Pfarrkirche Dreischiffige Hallenkirche in Ziegelmassivbau; Chorapside mit halben Sterngewölben, Eingangsportal mit Blendfassade[1]:80 ff.
1869 Kempen Ländliches Wohnhaus[1]:448 Neubau
1869–1870 Heppendorf Vikarie[1]:444 Neubau
1869–1871 Oberempt St. Simon und Judas Reparatur des Turmes und der Glockenstube Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt und 1954 instand gesetzt[1]:121 ff.
1869–1877 Euskirchen St. Martin Rekonstruktion und Ergänzungsarbeiten an der Pfarrkirche Bau einer Kapelle, Neuanlage des Turmportals, Neugestaltung des Daches über dem Langhaus; schwere Beschädigung der Kirche durch das Erdbeben vom 14. März 1951; Rekonstruktion bis 1957[1]:105 ff.
1869–1880 Euskirchen – Euenheim St. Brictius Neubau einer Pfarrkirche Vorlage der Baupläne 1869, finanzielle Schwierigkeiten verzögern den Baubeginn der dreischiffigen Ziegelstein-Hallenkirche bis 1874, 1876 vollendet. Arbeiten an der Innenausstattung verzögern sich bis 1880[1]:112 ff.
1869–1881 Bergheim – Oberaußem St. Vinzentius Neubau Bau einer dreischiffigen Ziegelstein-Basilika mit einem einschiffigen Chor[1]:150 ff.
1869–1882 Kenten Vikarie Neubau Finanzschwierigkeiten verzögerten den Baubeginn bis 1882[1]:444
1870–1871 Alt – Bottenbroich Vikarie und Priorates Neubau des Vikariegebäude und Renovierung des Priorates[1]:444
1870–1872 Alt – Balkhausen St. Rochus Umbau Umbau der gotischen Basilika in mehreren Bauphasen: Verschwenkung des Grundrisses nach Norden, Bau einer Taufkapelle, eines Treppenturmes und der Neugestaltung des Eingangs[1]:125 ff.
1870–1873 Euskirchen Klosterkirche Umgestaltung der Giebelfront mit Vorbau Vollständige Zerstörung im Zweiten Weltkrieg; Ersatz durch Neubau[1]:109 ff.
1870–1873 Bergheim St. Remigius Umbau Bau der einschiffigen Marienkapelle aus Ziegelmauerwerk und Tuffsteinbändern, Änderung der Fenster sowie Verlängerung der Seitenschiffe[1]:135 ff.
1871 Angermund St. Agnes Umbau Umbau der Hallenkirche zu einer dreischiffigen Basilika, Neubau eines dreigeschossigen Kirchturms; Neuanordnung der Fenster[1]:140 ff.
1871–1889 Gelsenkirchen St. Marienhospital Neubau Bau des Hospitals in drei Abschnitten, Fertigstellung des Westflügels 1872, Bauarbeiten am Mitteltrakt 1881 bis 1883, Abschluss der Bauarbeiten nach Langes Tod mit Fertigstellung des Ostflügels 1889[1]:441 ff.
1872–1873 Rurich Pfarrhaus Neubau[1]:445
1872–1880 Gelsenkirchen St. Augustinius Neubau Neubau der Propsteikirche, unter Einbezug von Teilen der alten Kirche in mehreren Bauabschnitten. Dreischiffige Säulenbasilika mit einschiffigem Kreuzschiff; Austausch von Langes Hochaltar 1939, Zerstörung der Kirche im Zweiten Weltkrieg, Neubau und Rekonstruktion in den 1950er und 1960er Jahren[1]:159 ff.
1872–1881 SolingenHöhscheid St. Josef Neubau
1872–1884 SolingenHöhscheid Mariä Empfängnis Neubau
1872–1884 Eitorf St. Patricius Erweiterung (Planung 1872, nicht ausgeführt), Neubau Neubauplanung (1873, 1880), Dreischiffige, neugotische Pfeilerbasilika, ausgeführt in Bruchsteinmauerwerk; Fertigstellungnach Langes Tod 1884 durch Carl Rüdell und Sohn Reinhard, im März 1945 durch Bombenangriffe stark beschädigt, in der Nachkriegszeit notdürftig, 1971 umfassend rekonstruiert.[1]:335 ff.
1873 Merzenich St. Laurentius Neubau (Planung) Neubau der Kirche wurde erst 1898–1901 nach Plänen von Baumeister Theodor Roß realisiert[1]:228
1873–1874 Köln-Immendorf St. Servatius Umbau Neuromanische, dreischiffige Stufenhalle, Neubau des vierten Joches, der Sakristei, der Paramentenkammer, des Kirchturms; schwere Zerstörungen der Kirche im Zweiten Weltkrieg, notdürftige Instandsetzung Ende der 1940er Jahre, Neubau in den 1950er und 1960er Jahren[1]:167 ff.
1873–1875 Kierdorf St. Martinus Umbau /Neubau Dreischiffige, neoromanische Basilika unter Einbeziehung eines romanischen Kirchturmes. Ausgeführt in Ziegelsteinmauerwerk mit Werkstein-Rundbogenfenster, 1875 Abbruch der alten Kirche, Baumaßnahmen in mehreren Bauabschnitten. Ausführung des Turmhelms mit vier Spitzgiebel. Innenausbau 1879 bis 1894[1]:178 ff.
1873–1875 Eschweiler-Weisweiler St. Severin Erweiterungsbau Bauzeichnung, Kostenvoranschläge, Bausauführung durch Lange nicht belegbar; neugotischer Erweiterungsbau von Lange, im Zweiten Weltkrieg Dach und Gewölbe sowie die Maßwerksfenster und der südliche Treppenturm fast vollständig zerstört; Wiederaufbau durch Dombaumeister Kreusch: weitgehender Substanzverlust der von Lange konzipierten neogotischen Erweiterung[1]:229
1873–1876 Titz-Müntz St. Peter Umbau / Neubau 1870 Begutachtung der Standsicherheit der alten Kirche aus dem 15. Jhd, Vorschlag eines Neubaus in Form einer dreischiffigen, neugotischen Basilika mit Kreuzschiff, mit dreigeschossiger Turmanlage mit vorgelagertem Treppenturm, achteckige pyramidale Turmkonstruktion mit allseitig offener Laterne, Baubeginn 1873, Vollendung 1876 mit Innenausbau, Beschädigung im Zweiten Weltkrieg, Instandsetzung mit Baumaterialien aus der ersten Bauphase[1]:212 ff.
1873–1877 Weywertz, Belgien St. Michael Neubau neoromanische Werkstein-Basilika mit flacher Holzdecke im Mittelschiff und Kreuzgewölben in den Seitenschiffen sowie einem Kirchturm im Westen. Die Fenster- und Türbögen wurden in Ziegelstein ausgeführt. 1944 zerstört[1]:223 ff.
1873–1879 Bedburg Schloss Harff Umbau umfassende Renovierung
1873–1880 Windeck-Dattenfeld St. Laurentius Umbau, Neubau 1873 Pläne, Ende 1877/1878 Überarbeitung, Bauausführung 1879/1880, dreischiffige, neoromanische Säulenbasilika mit Rundbogenfenstern aus Bruchsteinmauerwerk, achteckige pyramidale Turmspitze, flankiert mit vier Türmchen, schließt am nördlichen Seitenschiff an den alten Kirchturm an, Neukonzeption südlicher Turm, beide Türme mit Blendgalerie versehen[1]:201 ff.
1874 Schophoven Kapelle zur Muttergottes, Königin des Friedens Neubau Kapellenneubau
1874–1879 Wuppertal-Sonnborn St. Remigius Neubau Dreischiffige, neugotische Ziegelsteinbasilika ohne Querschiff mit dreigeschossigem Westturm mit viereckigem pyramidalem Turmhelm. Die Kirche überstand den Zweiten Weltkrieg weitgehend unbeschadet, wurde jedoch 1972/73 für den Autobahnumbau am Sonnborner Kreuz abgerissen[1]:244 ff.
1874–1880 Köln Katholisches Vereinshaus, später Fränkischer Hof Neubau neogotischer Bau als zentrale Tagungsstätte der katholischen Vereine in der Komödienstraße, während der Bauphase Eigentümerwechsel nach Zwangsversteigerung; nach dem Zweiten Weltkrieg nur noch als stark veränderte Fassade[1]:448 f.
1874–1886 Merzenich-Girbelsrath St. Amandus Neubau Mehrere Bauentwürfe für unterschiedliche Standorte; gemeindeinterne Meinungsverschiedenheiten verzögern den Baubeginn (1883), Einschiffige, neoromatische Kirche mit vorgelagertem Chor und ausgegliedertem Westturm mit spitzem Turmhelm; Fertigstellung der Kirche 1884, Einbau der Innenausstattung 1885–1886. Nach dem Zweiten Weltkrieg Veränderungen der Bauform des Turmdaches.[1]:370 ff.
1875 Bedburg-Lipp St. Ursula Rekonstruktion nach Sturmschaden Rekonstruktion des Daches im Bereich des Chors und der Apsis sowie Instandsetzung von Gesimsen und Fenstereinfassungen[1]:319 ff.
1875–1876 Köln Wohnhaus Lange Neubau Neogotisches Wohnhaus mit Werksteinfassade A. C. Lange in der Eintrachtstraße,[6] 1890 abgerissen[1]:448
um 1875 Heimbach Abtei Mariawald Rekonstruktion der Klosterkirche Neubau der Klosteranlagen um 1875, Unterbrechung der Bautätigkeit durch die Aufhebung des Trappisten-Ordens, 1887 Fortsetzung der Arbeiten nach Langes Tod durch Friedrich Albert Cremer, im Zweiten Weltkrieg Beschädigung der Klosteranlage, heute rekonstruiert[1]:120 ff.
1875–1878 Rommerskirchen-Evringhoven St. Antonius Neubau einschiffige Backsteinkirche mit Tür- und Fensterstöcken aus Werkstein, mit einem quadratischen, dreigeschossigen Glockenturm mit einem vierseitigen, in eine achteckige Turmhelm und einem Treppenturm im Westen. Altarmensa aus Savonnière-Kalkstein.[1]:253 ff.
1875–1878 DormagenZons St. Martinus Neubau Übernahme der Bauplanung und Bauleitung nach Ablehnung des Entwurfes und Kündigung von Vincenz Statz.1874 als dreischiffige Kirche geplant. Dazu war zunächst Absenkung des Grundwasserspiegels notwendig. Im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, durch Karl Brand rekonstruiert[1]:267 ff.
1875–1878 Ratingen-Lintorf St. Anna Neubau Dreischiffige Säulenbasilika, mit einer horizontalen Gliederung des Ziegelverblendmauerwerkes in den Seitenschiffen über einem umlaufenden Werksteinsockel. Turm mit einer Säulengalerie über dem dritten Turmgeschoss und einem kurzen achteckigen pyramidalen Turmhelm.
1875–1880 Windeck-Herchen St. Peter Instandsetzung der Kirche nach Auflösung des Simultaneums Errichtung neuer Seitenschiffmauern und der Sakristei; Restaurierung der Mittelschiffmauern, des Chores, Turmes, der Strebepfeiler und des Daches; mehrere Restaurierungen in der Nachkriegszeit[1]:321 ff.
1875–1882 Rommerskirchen – Oekoven St. Brictius Erweiterung Vergrößerung der Kirche und Neugestaltung des Portals und des Kirchturms, 1972 Umgestaltung durch Ludger Kösters[1]:259 ff.
1876 Köln St. Gereon Neukonstruktion des Dekagondach Beschädigung des Kuppeldaches durch einen Orkan am 12. März 1876, Neukonstruktion des Dekagondaches unter Vorgabe der Wiederherstellung der alten Form. Lediglich die Anzahl der Gauben wurde verändert. Schwere Beschädigung im Zweiten Weltkrieg durch Brand (1943) und Bombentreffer (1944). Umfassende Rekonstruktion des Dachstuhls 1979.[1]:379 f.
1876–1879 Erftstadt – Friesheim St. Martin Neubau Dreischiffige, neogotische Basilika, ohne Querhaus; in Backstein ausgeführt. Bau des Westturm, entgegen Langes Planung nur bis zum vierten Obergeschoss, anstelle des geplanten vierseitigen pyramidalen Turmhelm wurde ein den Turmbau überkragende achteckige Turmpyramide aufgesetzt[1]:235 ff.
1876–1879 Bergisch Gladbach, Sand St. Severin Neubau Dreischiffige, neugotische Basilika ohne Querhaus; Turm mit Flankiertürmchen, dem Langhaus im Westen vorgelagert mit Glockenstube im dritten Geschoss und achteckigem pyramidalem Turmhelm; Vorhallen sind den Seitenschiffen vorgelagert. 19. November 1979 Einsturz des Turmgesims, Durchschlagen des turmnahen Gewölbes und eines Gurtsbogens, der Prozess und seine Regulierung zogen sich noch über den Tod Langes hin.[1]:307 ff.
1876–1885 Bergisch Gladbach, Bensberg St. Nikolaus Dreischiffige Säulenbasilika mit Querschiff aus Backstein mit zwei Flankiertürmen im Chorbereich mit vorgesetztem markanten, fünfgeschossigem Westturm mit einer Säulengalerie im dritten Turmgeschoss. Fertigstellung der Kirche nach Langes Tod durch Richard Odenthal[1]:273 ff.

Restaurierung der Kirche 1955 und 1978–1979 und Ersatz der Kirchenfenster nach dem Zweiten Weltkrieg[1]:294 ff.

1877–1879 Köln-Dellbrück St. Josef Neubau Als Privatkapelle geplant. Kreuzbasilika mit dreischiffigem Quer- und Langhaus mit sechseckigem Treppenturm, an der Südseite des westlichen Mittelschiffjoches gelegen. 1953 Erweiterung der Kirche.[1]:300 ff.
1878–1879 Mariaweiler St. Mariae Himmelfahrt Neubau dreischiffiger Backsteinbau mit halbrunden Apsiden am Haupt- und Nebenschiff[7]:312
1878–1880 Dortmund – Aplerbeck St. Ewaldi Neubau dreischiffige, neoromanische Basilika mit einem Querschiff, achteckigem Vierungsturm mit kupfergedecktem Faltdach und Vierungskuppel ausgeführt in Werksteinsockel mit aufgehendem Backsteinmauerwerk; Abriss der Kirche in den 1970er Jahren[1]:393 ff.
1878–1882 HennefUckerath St. Johann d. Täufer Neubau (Planung) Baubeginn erst nach Langes Tod. Die genehmigten Baupläne Langes blieben bis 1889 unauffindbar. Die Kirche wurde von Odenthal und Rüdell 1890 realisiert.[1]:406 ff.
1879–1880 Euskirchen Pfarrhaus Neubau Dreifensterhaus mit Treppengiebel[1]:445
1879–1880 Monheim (Rhein) Marienburg Neubau Landhaus für Grafen von Kessler, im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, nur teilweise Wiederaufbau[1]:449
1879–1880 Euskirchen-Wißkirchen St. Medardus Beratung beim Um- und Anbau der Sakristei, Neubau des Westturms Langes Mitwirken an der Beratung für den Anbau der Sakristei und der Holztonnendecke im Langhaus wird vermutet, kann aber nicht einwandfrei nachgewiesen werden; belegt ist der Neubau des dem Langhaus vorgesetzten Westturms[1]:381 ff.
1879–1884 Remscheid St. Suitbertus Neubau Dreischiffige neoromanische Basilika mit Querhaus, dreiteiligem Staffelchor, aufgrund von Finanzierungsschwierigkeiten vorerst ohne Westturm, der 1894 /95 nach Plänen von Regierungsbaumeister Krings errichtet wurde. Starke Beschädigung der Kirche während des Bombenangriffs am 31. Juli 1943; Wiederherstellung 1947[1]:359 ff.
1879–1884 Köln-Bickendorf St. Rochus Erweiterung Dreischiffige Hallenkirche mit zweischiffigem Querhaus in Backsteinmauerwerk errichtet, dem Langhaus vorgelagerter Westturm mit Rhombendach, aufgrund finanzieller Schwierigkeiten Baustopp zwischen 1881 und 1883, Fertigstellung nach Tod Langes 1884, schwere Beschädigungen durch Bombentreffer im Jahr 1942, 1943 und 1944; Neubau der Kirche unter Beibehaltung der von Lange konzipierten, erhaltenen Bauteile durch H. P. Fischer nach dem Zweiten Weltkrieg[1]:346 ff.
um 1880 Euskirchen Gesellenhaus Neubau Bau eines der ersten Gesellenhäuser das Kolping-Vereins, dreigeschossiger Bau mit Hausmeisterwohnung, Veranstaltungssaal, Wirtschaftsräumen, Versammunlungsräumen und Schlafkammern[1]:446
1880–1884 Leverkusen-Hitdorf St. Stephanus Planung, nicht in dieser Form realisiert Nach Langes Tod wurde St. Stephan nach einem Plan von Langes Mitarbeitern Rüdell und Odenthal 1885 realisiert.[1]:384 ff.
1881–1884 Euskirchen-Flamersheim St. Stephanus Planung eines Erweiterungsbaus Schwierigkeiten bei der Erweiterung des Kirchengrundstücks und finanzielle Probleme verzögerten den Baubeginn. Anbau des Kreuzschiffs und neuen Chors, Restaurierung der Seitenschiffdächer; Übernahme der Bauleitung nach Langes Tod durch Theodor Kremer[1]:390 ff.
1881–1884 Zülpich-Nemmenich St. Peter Planung, nicht von Lange realisiert Kurz nach dem Tod Langes erhält sein Mitarbeiter Richard Odenthal den Architektenauftrag zur Verwirklichung des Bauprojektes; Baupläne sind nicht überliefert[1]:388 f.
1882–1883 Köln Haus Roeckerath Neubau Bau eines neogotischen, viergeschossigen Eckhauses am Hohenzollernring, im Zweiten Weltkrieg bis auf den Erdgeschoss-Sockel zerstört[1]:449
1883 Köln Kapelle des St. Marien-Hospitals Neubau dreischiffige, neogotische Hallenkapelle; Umbau des Kapellendachs nach dem Zweiten Weltkrieg; Renovierung der Innenausstattung
1884 Köln Gesellenhaus Neubau Bau eines Gesellenhaus in der Breiten Straße; Fertigstellung des Bauwerkes durch Jean Schmitz[1]:447
1884–1885 Dortmund-Aplerbeck Pfarrhaus Neubau einziges von Lange geplantes Pfarrhaus mit Rundbogenfenstern, Fertigstellung nach seinem Tod[1]:446
1884–1886 Wuppertal-Elberfeld Herz-Jesu-Kirche Neubau (Planung) Bauausführung der neogotischen Basilika mit Kreuzschiff erst nach Langes Tod durch Kommunalbaumeister Jean Schmitz; 1943 Zerstörung während eines Bombenangriffs, Rekonstruktion 1949 bis 1958 (Turm), 1970 Renovierung der Innenausstattung[1]:421 ff.
1884–1887 Köln-Lindenthal St. Stephanus Neubau (Planung) Ausführung des neogotischen Kirchenbauprojektes erst nach Langes Tod durch Robert Mohr. Im Zweiten Weltkrieg mehrfach beschädigt, das Langhaus wurde fast komplett zerstört. Rekonstruktion des vorgesetzten Kirchturmes mit flachem Kuppeldach; Wiederaufbau des Langhauses nach Plänen von Joachim Schürmann 1961.[1]:413 ff.
1887 Niederzier – Ellen St. Thomas Neubau westlicher Kirchturm posthum 1887 nach Plänen Langes (1875) ausgeführt. Dreigeschossiger Kirchturm mit einem pyramidalen Turmhelm mit vier flankierenden Türmchen einer einschiffigen gotischen Kirche vorgesetzt, Beschädigung im Zweiten Weltkrieg, 1971 wieder hergestellt, Umbau des ehemaligen (östlichen) Kirchturms zur Sakristei[1]:187 ff.

Nach seinem Tod wurde in den Jahren 1893 bis 1894 nach seinen Plänen in Porselen die Pfarrkirche St. Mariä Rosenkranz erbaut.Nicht realisiert wurden die Pläne von Lange zum Bau der Pfarrhäuser in Wuppertal-Sonnborn und Köln-Lindenthal. Die Tätigkeit Langes beim Bau der Pfarrkirche St. Dionysius in Elsdorf-Heppendorf wird vermutet, kann aber aufgrund des Fehlens von Archivunterlagen nicht spezifiziert werden.[1]:272

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: August Carl Lange – Sammlung von Bildern

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dieter Hoffsümmer: Pfarrkirche St. Martin. Mit Verweis auf: A. J. Zorn: Der Architekt August Carl Lange. In: Frank Bartsch, Dieter Hoffsümmer, Hanna Stommel: Denkmäler in Erftstadt. Erftstadt 1998–2000.
  • Aloysius Jakob Zorn: Der Architekt August Carl Lange (1834–1884). Dissertation. 2 Bände. RWTH Aachen, 1980.
  • Bischöfliches Generalvikariat Aachen (Hrsg.): Handbuch des Bistums Aachen. Aachen 1994, ISBN 3-87448-172-7.
  • Wolfgang Brönner: Die Bürgerliche Villa in Deutschland 1830–1900. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2009, ISBN 978-3-88462-286-5, S. 154.
  • Paul Clemen: Die Kunstdenkmäler des Kreises Euskirchen: (= Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. Band 4). Schwann, Düsseldorf 1900, S. 647–649.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. abcdefghijklmnopqrstuvwxyzaaabacadaeafagahaiajakalamanaoapaqarasatauavawaxayazbabbbcbdbebfbgbhbibjbkblbmbnbobpbqbrbsbtbubvbwbxbybzcacbcccdce Aloysius Jakob Zorn: Der Architekt August Carl Lange (1834–1884). Dissertation. Band 1, RWTH Aachen, 1980.
  2. August Lange: Die St. Marcus-Kapelle in Altenberg. In: Organ für christliche Kunst. XXIII. Jahrgang, Nr. 15, 1873.
  3. Sybille Fraquelli: Im Schatten des Domes: Architektur der Neugotik in Köln (1815–1914). Böhlau, Köln 2008, ISBN 978-3-412-20162-3, S. 295.
  4. Hiltrud Kier, Werner Schäfke: Die Kölner Ringe – Geschichte und Glanz einer Straße. Vista Point, Köln 1987, ISBN 3-88973-066-3, S. 21 f., Taf. 66.
  5. Barbara Schmidt: Die Kirchenbauten der Architekten Carl Rüdell und Richard Odenthal. Ein Beitrag zur Kirchenbaukunst des 19. Jahrhunderts im Rheinland. Dissertation. Universität Trier, 1996, S. 16. (online)
  6. H. J. Stübben: Von Berlin nach Brüssel auf Umwegen. In: Deutsche Bauzeitung. Nr. 43, 1880, S. 227.
  7. Bischöfliches Generalvikariat Aachen (Hrsg.): Handbuch des Bistums Aachen. Aachen 1994, ISBN 3-87448-172-7.

August Carl Lange (* 21. Mai 1834 in Kassel; † 24. Mai 1884 in Ichendorf) war ein deutscher Architekt. Er entwarf vorwiegend sakrale Bauten im Rheinland, hauptsächlich im neogotischen und neoromanischen Stil.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 21. Mai 1834 wurde August Carl Lange als zweites von sechs Kindern des Theologen Lorenz Friedrich Lange in Kassel geboren.[1]:9 Sein Vater galt als einer der Begründer der Erweckungsbewegung in Hessen.[1]:8 Im Alter von zwei Jahren kam Lange mit seinen Eltern aufgrund der Versetzung seines Vaters ausgelöst von Unruhen in Kassel nach Eschwege. Seine Mutter stirbt als August Carl zehn Jahre alt war. Nach Abschluss der Realschule begann Lange zunächst eine Maurerlehre an der höheren Gewerbeschule in Kassel. Nach Abschluss seiner Lehrzeit begann er dort 1851 ein Studium. Besonders sein Lehrer Georg Gottlieb Ungewitter hatte großen Einfluss auf den beruflichen Werdegang Langes.[1]:10 Am 28. August 1852 stirbt sein Vater. Mit großer Energie setzte August Carl Lange sein Studium fort und erweiterte seine Kenntnisse und Fähigkeiten im Freihandzeichnen, Modellieren und Aktzeichnen an der Akademie der Bildendenen Künste in Kassel. An der Kasseler Akademie lernt er Hermann Aubel kennen, dessen Schwester Christine Rosalie Aubel er am 5. August 1861 in Kassel heiratete. 1854 schließt er sein Studium ab und widmete sich in der Folgezeit der Bauausführung. Es wird angenommen, dass er für Ungewitter Zeichnungen zum Gotischen Musterbuch angefertigt hat.[1]:11

Erste Bautätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juni 1859 wurde er von Julius Carl Raschdorff als Architekt beim Stadtbauamt in Köln eingestellt. Zunächst arbeitete er mit dem Stadtbauamtssekretär Carl Schnitzler zusammen. Eine Aufgabe Langes beim Stadtbauamt bestand in der Instandsetzung des Kölner Rathausturmes. Bis 1861 wohnte er mit seiner Familie am Domhof 4. Um 1860 legte Lange seine Mauermeisterprüfung ab.[1]:13 Im Jahr 1860 erhielt Lange seinen ersten eigenen Auftrag, den Umbau des Schlosses Paffendorf in Bergheim für die Familie von dem Bongart. Zum Bauauftrag gehörte auch der Neubau einer Schlosskapelle.

Nach seiner Hochzeit zog Lange in den Trutzenberg, in die frühere Theophanienstraße 58. Durch Vermittlung seines Schwagers fertigte Lange Zeichnungen für Schachtofen-Patente im Auftrag des russischen Generalmajor W. Raschette und Fürst Peter Maksutow an, der auch im Juli 1862 Taufpate seines erstgeborenen Sohnes Reinhard Carl Hermann Ernst Peter wird.[1]:14 Im heutigen Köln-Mülheim wird 1864 der erste Hochofen dieser Art errichtet, wobei Lange die Leitung der Bauausführung übernommen hatte.

Bereits 1863 zog die Familie Lange in ein repräsentatives Stadthaus am Neumarkt 10–12. 1865 wird Lange von dem Domkapitular Carl Theodor Dumont dem Pfarrer Unkelbach aus Reifferscheid empfohlen, die Kirchenerneuerung der Pfarrkirche zu leiten. Querelen, insbesondere durch die wiederholten Einsprüche vom Kölner Regierungsbaurat Krafft, der Lange die Qualifikation als Baumeister absprach[1]:15 sowie die in Köln grassierende Choleraepidemie verzögern den Kirchenbau. Im Jahr 1867 errichtete sich Lange sein erstes Stadthaus in der Pantaleonsmühlengasse 15, in dem er bis 1876 wohnen sollte. Im gleichen Jahr konvertierte Lange zur katholischen Kirche. Dieser Schritt ermöglichte ihm in den nächsten Jahren zahlreiche sakrale Bauaufträge. In der Folgezeit hatte Lange bei Bauvorhaben erneut mit der Ablehnung seiner Bauvorhaben durch den Regierungsbaurat Krafft zu kämpfen. So zog sich der Neubau der Kirche in Sievernich mehrere Jahre bis nach Kraffts Ausscheiden 1875 hin. Auch bei dem Bauprojekt für den Kirchenneubau in Weywertz (Belgien) intervenierte Krafft und schlug anstelle Lange als Architekten die Kommunalbaumeister Maquet und Blankenhorn vor.[1]:27 f. Auf Empfehlung von Friedrich Baudri wurde August Carl Lange 1870 in die Kölner Bürgergesellschaft aufgenommen.[1]:21

Eine geplante Studienreise nach Frankreich mit Baudri musste durch das Ausbrechen des Deutsch-Französischen Krieges 1870 abgesagt werden. Die Bauaufträge gingen in den Jahren 1870/71 aufgrund der politischen Situation zurück. In dieser Zeit wurde Lange Mitglied im Historischen Verein für den Niederrhein. Im Jahr 1872 trat Carl Rüdell als Mitarbeiter in seinem Architekturbüro Am Hof 39 ein. Durch seine Beziehung zum Rheinischen Adel, wie den Reichsgrafen August von Spee und Grafen Hoensbroech erhielt der Architekt zahlreiche Aufträge für Um- und Neubauten von repräsentativen Landsitzen.

Obwohl Lange erst seit zehn Jahren als Architekt tätig war, bekam er auch Aufträge außerhalb des Kölner Umlandes. So begann er 1871 mit Planungen, Entwürfen und Bauausführungen am Marienhospital in Gelsenkirchen. Gleichzeitig wurde Lange als Baugutachter für Kirchenbauten bestellt, unter anderem bei den Kirchenbauvorhaben in Immendorf und Müntz bei Jülich. Im Jahr 1875 fertigte er ein Gegengutachten zur einen Baugutachten von Heinrich Wiethase für Baumaßnahmen an der Pfarrkirche Ellen bei Niederzier an. Neben seiner vielfältigen Bautätigkeit war Lange auch in zahlreichen Vereinen tätig und publizierte über bauhistorische und architektonische Fragestellungen, unter anderem über die St. Marcus-Kapelle in Altenberg.[2] Im Jahr 1874 engagierte er sich für die Gründung des Architekten- und Ingenieursvereins für Köln und den Niederrhein, zu dessen Gründungsmitglied der 1875 zählte. In diesen Jahren erarbeitet mit seinem Schwager Carl Aubel ein Verfahren zum Vervielfältigen von Bauzeichnungen, Drucken und Stichen. In Lindenhöhe bei Köln gründete Carl Aubel mit Partnern eine Anstalt für Aubeldruck. Lange propagiert die Vorzüge des Verfahrens bei der Vervielfältigung von Bauzeichnungen auf Versammlungen von Ingenieuren und Architekten.[1]:31 Von Lange stammt auch ein Entwurf für einen Ehrenpokal zur silbernen Hochzeit des Grafen August Wilhelm von Spee, gedruckt im Maßstab 1:2 im Aubeldruckverfahren.

Bautätigkeit während des Kulturkampfes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marienburg Monheim (Deutsche Bauzeitung 1881)

In der ersten Phase des Kulturkampfes bis 1874 /76 beeinträchtigte der Konflikt zwischen der katholischen Kirche und dem Deutschen Kaiserreich die Genehmigungs- und Bautätigkeit an sakralen Bauwerken in Köln nur wenig. Lange arbeitete in dieser Phase mit zeitlichem Hochdruck an seinen Bauentwürfen, da er stets befürchten musste, dass die Finanzierung der Kirchenbauprojekte aufgrund der politischen Ereignisse gefährdet sein könnte.[1]:38 Von 1876 bis 1879 erhielt Lange keine neuen Großaufträge zum Bau von Kirchen, mit Ausnahme von Restaurierungsarbeiten und der Neukonstruktion des Dekagondaches von St. Gereon in Köln. Um sich einen sakralen Bauauftrag zu sichern, arbeitete Lange in dieser Zeit zum Teil ohne Honorar an seinen Entwürfen. Der Architekt wich in dieser Zeit zunehmend auf Entwürfe im profanen Bausektor und auf den Bau von Vereinshäusern aus. Herausragendes Beispiel für sein Schaffen in dieser Zeit war das Etagenwohnhaus für Peter Joseph Roeckerath am Hohenzollernring 37 („Burg Canossa“), das durch zahlreiche bildhauerische Elemente zur Gliederung der Werksteinfassade charakterisiert war.[3][4] Einen beruflichen und persönlichen Rückschlag erlitt Lange am 11. November 1879. Durch mangelhafte Bauausführung stürzten Teile des Turmgesimses der Kirche in Sand auf das Gewölbe und beschädigten einen Gurtbogen. Lange, der der für die Bauaufsicht verantwortlich war, übernahm die gerichtliche Verantwortung. In dieser Zeit erkrankte Lange und war einige Zeit arbeitsunfähig. Die Konsequenz aus dem Unglück für August Lange war, dass er bei seinen Bauvorhaben seit jener Zeit stets einen örtlichen Bauleiter einsetzte, vornehmlich Carl Rüdell und Richard Odenthal.[5] Für das Kolpingwerk plante und baute Lange in der Zeit von 1879 bis 1881 mehrere Gesellenhäuser in Euskirchen und Köln.[1]:39

Bautätigkeit nach dem Kulturkampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Beendigung des Kulturkampfes gingen bei Lange wieder vermehrt Bauaufträge ein. Einen ersten Auftrag erhielt er von Ernst Friedrich Zwirner im Jahr 1879 mit der Bitte um einen Bauentwurf für die Erweiterung der Bickendorfer Kirche St. Rochus. Finanzielle Schwierigkeiten verzögerten die Fertigstellung des Bauprojektes bis 1884. In dieser Zeit arbeitete Lange an verschiedenen Projekten eng mit Carl Rüdell und Richard Odenthal zusammen, die zum Teil seine Bauwerke nach 1884 beenden sollten. Stilistisch wendete sich der Architekt zunehmend neoromanischen Bauentwürfen zu, während er vor dem Kulturkampf fast ausschließlich neogotische Sakralbauten entworfen und gebaut hat. Nach wie vor behinderten ihn die Kontroversen mit Vorgesetzten, wie van den Bruck, der seine Entwürfe prüfen und genehmigen musste, über Jahre in seiner Arbeit.[1]:42 f.

Traueranzeige in der Kölnischen Zeitung

Die letzten von ihm geplanten Arbeiten sind die Kirchenprojekte Herz-Jesu-Kirche in Elberfeld und St. Stephan in Köln-Lindenthal. Seine letzten Projekte führte er wieder im neogotischen Baustil aus.

Krankheit und Tod[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den letzten fünf Lebensjahren wurde Langes berufliches Schaffen durch zahlreiche Krankheiten eingeschränkt. Seit 1879 litt er an Rheumatismus. Ab November 1883 war Lange schwer krank, vermutlich erlitt er mehrere Schlaganfälle. Zur Genesung hielt er sich im Mai 1884 in einer Pension in einem Kölner Naherholungsgebiet auf. August Carl Lange stirbt am 24. Mai 1884 im Gasthof Werner Bayer in Ichendorf im Alter von 50 Jahren. Er wurde am 27. Mai 1884 auf dem Friedhof Melaten, Flur V 2.57 beigesetzt. Die feierlichen Exequien wurden am darauffolgenden Tag in St. Ursula abgehalten.[1]:45 Das Grab Langes und seiner Frau wurde nach dem Zweiten Weltkrieg abgeräumt.Der Architekt war trotz seines frühen Todes insgesamt an über 50 sakralen Projekten, davon nur einem evangelischen Kirchenbau beteiligt.

Bauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Projektlaufzeit Stadt Bild Objekt Maßnahme Anmerkungen
1861–1865 Paffendorf Schloss Paffendorf und Schlosskapelle Neubau der Schlosskapelle ad honorem S. Odiliae und Umbau des Schlosses Paffendorf Umbau und Bau eines runden Hauptturm und Kapelle mit neogotischen Stilelementen[1]:53 f.
1862–1867 Köln Turm des Rathaus Wiederherstellung Unter der Bauaufsicht von Lange wurden die Konsolen, Wasserspeier und das Portal erneuert[1]:443
1862–1865 Rurich Kapelle von Schloss Rurich Neubau der Schlosskapelle ad honorem S. immaculatatae Conceptionis Beatae Mariae Virginis Lange zugeschrieben, im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, bis 1965 rekonstruiert[1]:48 ff.
1863–1864 Mülheim am Rhein Raschette – Hochofenanlage Neubau Bauleitung für den Bau dreier Hochofenanlagen im Auftrag seines Schwagers Carl Aubel[1]:433 ff.
1865–1868 Reifferscheid St. Matthias Restaurierung der katholischen Pfarrkirche Einbau von Strebepfeilern zur Kraftentlastung, Neuanordnung der Treppentürme, Ausbau des Turmes, Bau der neuen Orgelbühne, Bau eines Halbturmes an der Ecke zur Sakristei, Verlagerung des Einganges, Bau einer neuen Vorhalle sowie Verlängerung des Kirchengewölbes, Ausbesserung der gotischen Maßwerke[1]:61 ff.
1867–1868 Rommersdorf (Bad Honnef) St. Anna – Kapelle Neubau der Kapelle für Freifräulein Odilia Carola von Bongart Bau einer zweijochigen, einschiffigen Kapelle mit neogotischen Stilelementen[1]:54 ff.
1867–1873 Morsbach St. Gertrud Restaurierung der katholischen Pfarrkirche Vergrößerung der Kirche, Neugestaltung der Decke, Empore, Orgelbühne und der Innenausstattung[1]:75 ff.
1868 Köln Wohnhaus Neubau Wohnhaus A. C. Langes in der Pantleonsmühlengasse 15[1]:447
1868–1869 Alt-Bottenbroich Kirchturm von St. Maria Neubau eines Kirchturms Viereckiger, viergeschossiger Turm für eine ehemalige Klosterkirche aus dem 15. Jahrhundert, Mitte des 19. Jahrhunderts rekonstruiert. Abriss der Kirche Ende der 1940er Jahre für die Erweiterung des Braunkohlentagebaus Frechen[1]:96 ff.
1868–1870 Sievernich St. Johann Baptist Neubau einer Pfarrkirche Bauverzögerung durch Finanzierungsschwierigkeiten und Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges, Einsegnung 1870, 1874 fehlt immer noch die Innenausstattung (Orgel, Kirchenstühle, Chorgestühl), Zerstörung im Zweiten Weltkrieg, Wiederaufbau in veränderter Form[1]:99 ff.
1868–1871 Balkhausen (Kerpen) Gruftkapelle (Schloss Türnich) Neubau einer Gruftkapelle der Grafen von Hoensbroech auf dem Friedhof Balkhausen Translozierung der Kapelle im Zuge der Umsiedelung der Orte Türnich und Balkhausen auf einen neuen Friedhof[1]:89
1868–1873 Rurich St. Herz Jesu Neubau einer katholischen Pfarrkirche Dreischiffige Hallenkirche in Ziegelmassivbau; Chorapside mit halben Sterngewölben, Eingangsportal mit Blendfassade[1]:80 ff.
1869 Kempen Ländliches Wohnhaus[1]:448 Neubau
1869–1870 Heppendorf Vikarie[1]:444 Neubau
1869–1871 Oberempt St. Simon und Judas Reparatur des Turmes und der Glockenstube Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt und 1954 instand gesetzt[1]:121 ff.
1869–1877 Euskirchen St. Martin Rekonstruktion und Ergänzungsarbeiten an der Pfarrkirche Bau einer Kapelle, Neuanlage des Turmportals, Neugestaltung des Daches über dem Langhaus; schwere Beschädigung der Kirche durch das Erdbeben vom 14. März 1951; Rekonstruktion bis 1957[1]:105 ff.
1869–1880 Euskirchen – Euenheim St. Brictius Neubau einer Pfarrkirche Vorlage der Baupläne 1869, finanzielle Schwierigkeiten verzögern den Baubeginn der dreischiffigen Ziegelstein-Hallenkirche bis 1874, 1876 vollendet. Arbeiten an der Innenausstattung verzögern sich bis 1880[1]:112 ff.
1869–1881 Bergheim – Oberaußem St. Vinzentius Neubau Bau einer dreischiffigen Ziegelstein-Basilika mit einem einschiffigen Chor[1]:150 ff.
1869–1882 Kenten Vikarie Neubau Finanzschwierigkeiten verzögerten den Baubeginn bis 1882[1]:444
1870–1871 Alt – Bottenbroich Vikarie und Priorates Neubau des Vikariegebäude und Renovierung des Priorates[1]:444
1870–1872 Alt – Balkhausen St. Rochus Umbau Umbau der gotischen Basilika in mehreren Bauphasen: Verschwenkung des Grundrisses nach Norden, Bau einer Taufkapelle, eines Treppenturmes und der Neugestaltung des Eingangs[1]:125 ff.
1870–1873 Euskirchen Klosterkirche Umgestaltung der Giebelfront mit Vorbau Vollständige Zerstörung im Zweiten Weltkrieg; Ersatz durch Neubau[1]:109 ff.
1870–1873 Bergheim St. Remigius Umbau Bau der einschiffigen Marienkapelle aus Ziegelmauerwerk und Tuffsteinbändern, Änderung der Fenster sowie Verlängerung der Seitenschiffe[1]:135 ff.
1871 Angermund St. Agnes Umbau Umbau der Hallenkirche zu einer dreischiffigen Basilika, Neubau eines dreigeschossigen Kirchturms; Neuanordnung der Fenster[1]:140 ff.
1871–1889 Gelsenkirchen St. Marienhospital Neubau Bau des Hospitals in drei Abschnitten, Fertigstellung des Westflügels 1872, Bauarbeiten am Mitteltrakt 1881 bis 1883, Abschluss der Bauarbeiten nach Langes Tod mit Fertigstellung des Ostflügels 1889[1]:441 ff.
1872–1873 Rurich Pfarrhaus Neubau[1]:445
1872–1880 Gelsenkirchen St. Augustinius Neubau Neubau der Propsteikirche, unter Einbezug von Teilen der alten Kirche in mehreren Bauabschnitten. Dreischiffige Säulenbasilika mit einschiffigem Kreuzschiff; Austausch von Langes Hochaltar 1939, Zerstörung der Kirche im Zweiten Weltkrieg, Neubau und Rekonstruktion in den 1950er und 1960er Jahren[1]:159 ff.
1872–1881 SolingenHöhscheid St. Josef Neubau
1872–1884 SolingenHöhscheid Mariä Empfängnis Neubau
1872–1884 Eitorf St. Patricius Erweiterung (Planung 1872, nicht ausgeführt), Neubau Neubauplanung (1873, 1880), Dreischiffige, neugotische Pfeilerbasilika, ausgeführt in Bruchsteinmauerwerk; Fertigstellungnach Langes Tod 1884 durch Carl Rüdell und Sohn Reinhard, im März 1945 durch Bombenangriffe stark beschädigt, in der Nachkriegszeit notdürftig, 1971 umfassend rekonstruiert.[1]:335 ff.
1873 Merzenich St. Laurentius Neubau (Planung) Neubau der Kirche wurde erst 1898–1901 nach Plänen von Baumeister Theodor Roß realisiert[1]:228
1873–1874 Köln-Immendorf St. Servatius Umbau Neuromanische, dreischiffige Stufenhalle, Neubau des vierten Joches, der Sakristei, der Paramentenkammer, des Kirchturms; schwere Zerstörungen der Kirche im Zweiten Weltkrieg, notdürftige Instandsetzung Ende der 1940er Jahre, Neubau in den 1950er und 1960er Jahren[1]:167 ff.
1873–1875 Kierdorf St. Martinus Umbau /Neubau Dreischiffige, neoromanische Basilika unter Einbeziehung eines romanischen Kirchturmes. Ausgeführt in Ziegelsteinmauerwerk mit Werkstein-Rundbogenfenster, 1875 Abbruch der alten Kirche, Baumaßnahmen in mehreren Bauabschnitten. Ausführung des Turmhelms mit vier Spitzgiebel. Innenausbau 1879 bis 1894[1]:178 ff.
1873–1875 Eschweiler-Weisweiler St. Severin Erweiterungsbau Bauzeichnung, Kostenvoranschläge, Bausauführung durch Lange nicht belegbar; neugotischer Erweiterungsbau von Lange, im Zweiten Weltkrieg Dach und Gewölbe sowie die Maßwerksfenster und der südliche Treppenturm fast vollständig zerstört; Wiederaufbau durch Dombaumeister Kreusch: weitgehender Substanzverlust der von Lange konzipierten neogotischen Erweiterung[1]:229
1873–1876 Titz-Müntz St. Peter Umbau / Neubau 1870 Begutachtung der Standsicherheit der alten Kirche aus dem 15. Jhd, Vorschlag eines Neubaus in Form einer dreischiffigen, neugotischen Basilika mit Kreuzschiff, mit dreigeschossiger Turmanlage mit vorgelagertem Treppenturm, achteckige pyramidale Turmkonstruktion mit allseitig offener Laterne, Baubeginn 1873, Vollendung 1876 mit Innenausbau, Beschädigung im Zweiten Weltkrieg, Instandsetzung mit Baumaterialien aus der ersten Bauphase[1]:212 ff.
1873–1877 Weywertz, Belgien St. Michael Neubau neoromanische Werkstein-Basilika mit flacher Holzdecke im Mittelschiff und Kreuzgewölben in den Seitenschiffen sowie einem Kirchturm im Westen. Die Fenster- und Türbögen wurden in Ziegelstein ausgeführt. 1944 zerstört[1]:223 ff.
1873–1879 Bedburg Schloss Harff Umbau umfassende Renovierung
1873–1880 Windeck-Dattenfeld St. Laurentius Umbau, Neubau 1873 Pläne, Ende 1877/1878 Überarbeitung, Bauausführung 1879/1880, dreischiffige, neoromanische Säulenbasilika mit Rundbogenfenstern aus Bruchsteinmauerwerk, achteckige pyramidale Turmspitze, flankiert mit vier Türmchen, schließt am nördlichen Seitenschiff an den alten Kirchturm an, Neukonzeption südlicher Turm, beide Türme mit Blendgalerie versehen[1]:201 ff.
1874 Schophoven Kapelle zur Muttergottes, Königin des Friedens Neubau Kapellenneubau
1874–1879 Wuppertal-Sonnborn St. Remigius Neubau Dreischiffige, neugotische Ziegelsteinbasilika ohne Querschiff mit dreigeschossigem Westturm mit viereckigem pyramidalem Turmhelm. Die Kirche überstand den Zweiten Weltkrieg weitgehend unbeschadet, wurde jedoch 1972/73 für den Autobahnumbau am Sonnborner Kreuz abgerissen[1]:244 ff.
1874–1880 Köln Katholisches Vereinshaus, später Fränkischer Hof Neubau neogotischer Bau als zentrale Tagungsstätte der katholischen Vereine in der Komödienstraße, während der Bauphase Eigentümerwechsel nach Zwangsversteigerung; nach dem Zweiten Weltkrieg nur noch als stark veränderte Fassade[1]:448 f.
1874–1886 Merzenich-Girbelsrath St. Amandus Neubau Mehrere Bauentwürfe für unterschiedliche Standorte; gemeindeinterne Meinungsverschiedenheiten verzögern den Baubeginn (1883), Einschiffige, neoromatische Kirche mit vorgelagertem Chor und ausgegliedertem Westturm mit spitzem Turmhelm; Fertigstellung der Kirche 1884, Einbau der Innenausstattung 1885–1886. Nach dem Zweiten Weltkrieg Veränderungen der Bauform des Turmdaches.[1]:370 ff.
1875 Bedburg-Lipp St. Ursula Rekonstruktion nach Sturmschaden Rekonstruktion des Daches im Bereich des Chors und der Apsis sowie Instandsetzung von Gesimsen und Fenstereinfassungen[1]:319 ff.
1875–1876 Köln Wohnhaus Lange Neubau Neogotisches Wohnhaus mit Werksteinfassade A. C. Lange in der Eintrachtstraße,[6] 1890 abgerissen[1]:448
um 1875 Heimbach Abtei Mariawald Rekonstruktion der Klosterkirche Neubau der Klosteranlagen um 1875, Unterbrechung der Bautätigkeit durch die Aufhebung des Trappisten-Ordens, 1887 Fortsetzung der Arbeiten nach Langes Tod durch Friedrich Albert Cremer, im Zweiten Weltkrieg Beschädigung der Klosteranlage, heute rekonstruiert[1]:120 ff.
1875–1878 Rommerskirchen-Evringhoven St. Antonius Neubau einschiffige Backsteinkirche mit Tür- und Fensterstöcken aus Werkstein, mit einem quadratischen, dreigeschossigen Glockenturm mit einem vierseitigen, in eine achteckige Turmhelm und einem Treppenturm im Westen. Altarmensa aus Savonnière-Kalkstein.[1]:253 ff.
1875–1878 DormagenZons St. Martinus Neubau Übernahme der Bauplanung und Bauleitung nach Ablehnung des Entwurfes und Kündigung von Vincenz Statz.1874 als dreischiffige Kirche geplant. Dazu war zunächst Absenkung des Grundwasserspiegels notwendig. Im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, durch Karl Brand rekonstruiert[1]:267 ff.
1875–1878 Ratingen-Lintorf St. Anna Neubau Dreischiffige Säulenbasilika, mit einer horizontalen Gliederung des Ziegelverblendmauerwerkes in den Seitenschiffen über einem umlaufenden Werksteinsockel. Turm mit einer Säulengalerie über dem dritten Turmgeschoss und einem kurzen achteckigen pyramidalen Turmhelm.
1875–1880 Windeck-Herchen St. Peter Instandsetzung der Kirche nach Auflösung des Simultaneums Errichtung neuer Seitenschiffmauern und der Sakristei; Restaurierung der Mittelschiffmauern, des Chores, Turmes, der Strebepfeiler und des Daches; mehrere Restaurierungen in der Nachkriegszeit[1]:321 ff.
1875–1882 Rommerskirchen – Oekoven St. Brictius Erweiterung Vergrößerung der Kirche und Neugestaltung des Portals und des Kirchturms, 1972 Umgestaltung durch Ludger Kösters[1]:259 ff.
1876 Köln St. Gereon Neukonstruktion des Dekagondach Beschädigung des Kuppeldaches durch einen Orkan am 12. März 1876, Neukonstruktion des Dekagondaches unter Vorgabe der Wiederherstellung der alten Form. Lediglich die Anzahl der Gauben wurde verändert. Schwere Beschädigung im Zweiten Weltkrieg durch Brand (1943) und Bombentreffer (1944). Umfassende Rekonstruktion des Dachstuhls 1979.[1]:379 f.
1876–1879 Erftstadt – Friesheim St. Martin Neubau Dreischiffige, neogotische Basilika, ohne Querhaus; in Backstein ausgeführt. Bau des Westturm, entgegen Langes Planung nur bis zum vierten Obergeschoss, anstelle des geplanten vierseitigen pyramidalen Turmhelm wurde ein den Turmbau überkragende achteckige Turmpyramide aufgesetzt[1]:235 ff.
1876–1879 Bergisch Gladbach, Sand St. Severin Neubau Dreischiffige, neugotische Basilika ohne Querhaus; Turm mit Flankiertürmchen, dem Langhaus im Westen vorgelagert mit Glockenstube im dritten Geschoss und achteckigem pyramidalem Turmhelm; Vorhallen sind den Seitenschiffen vorgelagert. 19. November 1979 Einsturz des Turmgesims, Durchschlagen des turmnahen Gewölbes und eines Gurtsbogens, der Prozess und seine Regulierung zogen sich noch über den Tod Langes hin.[1]:307 ff.
1876–1885 Bergisch Gladbach, Bensberg St. Nikolaus Dreischiffige Säulenbasilika mit Querschiff aus Backstein mit zwei Flankiertürmen im Chorbereich mit vorgesetztem markanten, fünfgeschossigem Westturm mit einer Säulengalerie im dritten Turmgeschoss. Fertigstellung der Kirche nach Langes Tod durch Richard Odenthal[1]:273 ff.

Restaurierung der Kirche 1955 und 1978–1979 und Ersatz der Kirchenfenster nach dem Zweiten Weltkrieg[1]:294 ff.

1877–1879 Köln-Dellbrück St. Josef Neubau Als Privatkapelle geplant. Kreuzbasilika mit dreischiffigem Quer- und Langhaus mit sechseckigem Treppenturm, an der Südseite des westlichen Mittelschiffjoches gelegen. 1953 Erweiterung der Kirche.[1]:300 ff.
1878–1879 Mariaweiler St. Mariae Himmelfahrt Neubau dreischiffiger Backsteinbau mit halbrunden Apsiden am Haupt- und Nebenschiff[7]:312
1878–1880 Dortmund – Aplerbeck St. Ewaldi Neubau dreischiffige, neoromanische Basilika mit einem Querschiff, achteckigem Vierungsturm mit kupfergedecktem Faltdach und Vierungskuppel ausgeführt in Werksteinsockel mit aufgehendem Backsteinmauerwerk; Abriss der Kirche in den 1970er Jahren[1]:393 ff.
1878–1882 HennefUckerath St. Johann d. Täufer Neubau (Planung) Baubeginn erst nach Langes Tod. Die genehmigten Baupläne Langes blieben bis 1889 unauffindbar. Die Kirche wurde von Odenthal und Rüdell 1890 realisiert.[1]:406 ff.
1879–1880 Euskirchen Pfarrhaus Neubau Dreifensterhaus mit Treppengiebel[1]:445
1879–1880 Monheim (Rhein) Marienburg Neubau Landhaus für Grafen von Kessler, im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, nur teilweise Wiederaufbau[1]:449
1879–1880 Euskirchen-Wißkirchen St. Medardus Beratung beim Um- und Anbau der Sakristei, Neubau des Westturms Langes Mitwirken an der Beratung für den Anbau der Sakristei und der Holztonnendecke im Langhaus wird vermutet, kann aber nicht einwandfrei nachgewiesen werden; belegt ist der Neubau des dem Langhaus vorgesetzten Westturms[1]:381 ff.
1879–1884 Remscheid St. Suitbertus Neubau Dreischiffige neoromanische Basilika mit Querhaus, dreiteiligem Staffelchor, aufgrund von Finanzierungsschwierigkeiten vorerst ohne Westturm, der 1894 /95 nach Plänen von Regierungsbaumeister Krings errichtet wurde. Starke Beschädigung der Kirche während des Bombenangriffs am 31. Juli 1943; Wiederherstellung 1947[1]:359 ff.
1879–1884 Köln-Bickendorf St. Rochus Erweiterung Dreischiffige Hallenkirche mit zweischiffigem Querhaus in Backsteinmauerwerk errichtet, dem Langhaus vorgelagerter Westturm mit Rhombendach, aufgrund finanzieller Schwierigkeiten Baustopp zwischen 1881 und 1883, Fertigstellung nach Tod Langes 1884, schwere Beschädigungen durch Bombentreffer im Jahr 1942, 1943 und 1944; Neubau der Kirche unter Beibehaltung der von Lange konzipierten, erhaltenen Bauteile durch H. P. Fischer nach dem Zweiten Weltkrieg[1]:346 ff.
um 1880 Euskirchen Gesellenhaus Neubau Bau eines der ersten Gesellenhäuser das Kolping-Vereins, dreigeschossiger Bau mit Hausmeisterwohnung, Veranstaltungssaal, Wirtschaftsräumen, Versammunlungsräumen und Schlafkammern[1]:446
1880–1884 Leverkusen-Hitdorf St. Stephanus Planung, nicht in dieser Form realisiert Nach Langes Tod wurde St. Stephan nach einem Plan von Langes Mitarbeitern Rüdell und Odenthal 1885 realisiert.[1]:384 ff.
1881–1884 Euskirchen-Flamersheim St. Stephanus Planung eines Erweiterungsbaus Schwierigkeiten bei der Erweiterung des Kirchengrundstücks und finanzielle Probleme verzögerten den Baubeginn. Anbau des Kreuzschiffs und neuen Chors, Restaurierung der Seitenschiffdächer; Übernahme der Bauleitung nach Langes Tod durch Theodor Kremer[1]:390 ff.
1881–1884 Zülpich-Nemmenich St. Peter Planung, nicht von Lange realisiert Kurz nach dem Tod Langes erhält sein Mitarbeiter Richard Odenthal den Architektenauftrag zur Verwirklichung des Bauprojektes; Baupläne sind nicht überliefert[1]:388 f.
1882–1883 Köln Haus Roeckerath Neubau Bau eines neogotischen, viergeschossigen Eckhauses am Hohenzollernring, im Zweiten Weltkrieg bis auf den Erdgeschoss-Sockel zerstört[1]:449
1883 Köln Kapelle des St. Marien-Hospitals Neubau dreischiffige, neogotische Hallenkapelle; Umbau des Kapellendachs nach dem Zweiten Weltkrieg; Renovierung der Innenausstattung
1884 Köln Gesellenhaus Neubau Bau eines Gesellenhaus in der Breiten Straße; Fertigstellung des Bauwerkes durch Jean Schmitz[1]:447
1884–1885 Dortmund-Aplerbeck Pfarrhaus Neubau einziges von Lange geplantes Pfarrhaus mit Rundbogenfenstern, Fertigstellung nach seinem Tod[1]:446
1884–1886 Wuppertal-Elberfeld Herz-Jesu-Kirche Neubau (Planung) Bauausführung der neogotischen Basilika mit Kreuzschiff erst nach Langes Tod durch Kommunalbaumeister Jean Schmitz; 1943 Zerstörung während eines Bombenangriffs, Rekonstruktion 1949 bis 1958 (Turm), 1970 Renovierung der Innenausstattung[1]:421 ff.
1884–1887 Köln-Lindenthal St. Stephanus Neubau (Planung) Ausführung des neogotischen Kirchenbauprojektes erst nach Langes Tod durch Robert Mohr. Im Zweiten Weltkrieg mehrfach beschädigt, das Langhaus wurde fast komplett zerstört. Rekonstruktion des vorgesetzten Kirchturmes mit flachem Kuppeldach; Wiederaufbau des Langhauses nach Plänen von Joachim Schürmann 1961.[1]:413 ff.
1887 Niederzier – Ellen St. Thomas Neubau westlicher Kirchturm posthum 1887 nach Plänen Langes (1875) ausgeführt. Dreigeschossiger Kirchturm mit einem pyramidalen Turmhelm mit vier flankierenden Türmchen einer einschiffigen gotischen Kirche vorgesetzt, Beschädigung im Zweiten Weltkrieg, 1971 wieder hergestellt, Umbau des ehemaligen (östlichen) Kirchturms zur Sakristei[1]:187 ff.

Nach seinem Tod wurde in den Jahren 1893 bis 1894 nach seinen Plänen in Porselen die Pfarrkirche St. Mariä Rosenkranz erbaut.Nicht realisiert wurden die Pläne von Lange zum Bau der Pfarrhäuser in Wuppertal-Sonnborn und Köln-Lindenthal. Die Tätigkeit Langes beim Bau der Pfarrkirche St. Dionysius in Elsdorf-Heppendorf wird vermutet, kann aber aufgrund des Fehlens von Archivunterlagen nicht spezifiziert werden.[1]:272

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: August Carl Lange – Sammlung von Bildern

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dieter Hoffsümmer: Pfarrkirche St. Martin. Mit Verweis auf: A. J. Zorn: Der Architekt August Carl Lange. In: Frank Bartsch, Dieter Hoffsümmer, Hanna Stommel: Denkmäler in Erftstadt. Erftstadt 1998–2000.
  • Aloysius Jakob Zorn: Der Architekt August Carl Lange (1834–1884). Dissertation. 2 Bände. RWTH Aachen, 1980.
  • Bischöfliches Generalvikariat Aachen (Hrsg.): Handbuch des Bistums Aachen. Aachen 1994, ISBN 3-87448-172-7.
  • Wolfgang Brönner: Die Bürgerliche Villa in Deutschland 1830–1900. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2009, ISBN 978-3-88462-286-5, S. 154.
  • Paul Clemen: Die Kunstdenkmäler des Kreises Euskirchen: (= Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. Band 4). Schwann, Düsseldorf 1900, S. 647–649.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. abcdefghijklmnopqrstuvwxyzaaabacadaeafagahaiajakalamanaoapaqarasatauavawaxayazbabbbcbdbebfbgbhbibjbkblbmbnbobpbqbrbsbtbubvbwbxbybzcacbcccdce Aloysius Jakob Zorn: Der Architekt August Carl Lange (1834–1884). Dissertation. Band 1, RWTH Aachen, 1980.
  2. August Lange: Die St. Marcus-Kapelle in Altenberg. In: Organ für christliche Kunst. XXIII. Jahrgang, Nr. 15, 1873.
  3. Sybille Fraquelli: Im Schatten des Domes: Architektur der Neugotik in Köln (1815–1914). Böhlau, Köln 2008, ISBN 978-3-412-20162-3, S. 295.
  4. Hiltrud Kier, Werner Schäfke: Die Kölner Ringe – Geschichte und Glanz einer Straße. Vista Point, Köln 1987, ISBN 3-88973-066-3, S. 21 f., Taf. 66.
  5. Barbara Schmidt: Die Kirchenbauten der Architekten Carl Rüdell und Richard Odenthal. Ein Beitrag zur Kirchenbaukunst des 19. Jahrhunderts im Rheinland. Dissertation. Universität Trier, 1996, S. 16. (online)
  6. H. J. Stübben: Von Berlin nach Brüssel auf Umwegen. In: Deutsche Bauzeitung. Nr. 43, 1880, S. 227.
  7. Bischöfliches Generalvikariat Aachen (Hrsg.): Handbuch des Bistums Aachen. Aachen 1994, ISBN 3-87448-172-7.
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