Bahnstrecke Sunja–Novi Grad

Bahnstrecke Sunja–Novi Grad
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
Zweigleisigkeit: nein
Verlauf
Bahnstrecke Doboj–Novi Grad
Una-Bahn von Bihać (früher von Knin)
Novi Grad
Dobrljin
Bosnien und Herzegowina / Kroatien
Volinja
Bahnstrecke Zidani Most–Novska von Novska
Sunja
Bahnstrecke Zidani Most–Novska nach Zagreb

Die Bahnstrecke Sunja–Novi Grad ist Teil der internationalen Verbindung zwischen Zagreb und Sarajewo, den Hauptstädten von Kroatien und Bosnien und Herzegowina.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bahnstrecke liegt in Kroatien und Bosnien und Herzegowina. Im Norden, in Kroatien, schließt sie in Sunja an die Bahnstrecke Zidani Most–Novska an, im Süden, in Bosnien und Herzegowina, in Novi Grad an die Una-Bahn und die Bahnstrecke Doboj–Novi Grad.[1]

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Strecke ist normalspurig, eingleisig und mit 25 kV / 50 Hz elektrifiziert.[2]

Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie wird im Personen- und Güterverkehr befahren. Hier verkehren Schnellzüge von Zagreb nach Sarajevo.

Vorhaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Strecke soll auf bosnisch-herzegowinischer Seite zusammen mit der Bahnstrecke Doboj–Novi Grad zwischen Novi Grad und Banja Luka umfassend erneuert werden. Dazu zählt die Ertüchtigung von 90 Bahnübergängen und das Anheben der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h auf 120 km/h. Am 27. November 2017 wurde dazu ein Vertrag mit der China Shandong International Economic & Technical Cooperation Group unterzeichnet. Das gleiche Unternehmen erhielt den Auftrag, eine Autobahn zwischen Banja Luka und Novi Grad zu bauen.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • bac: Modernisierung der Strecke Banja Luka–Dobrljin. In: Eisenbahn-Revue International 2/2018, S. 90.
  • Schweers + Wall (Hg.): Eisenbahnatlas EU. Eisenbahnatlas der Länder der Europäischen Union, der Schweiz, Norwegen [!] und der Balkanstaaten. Schweers + Wall, Köln 2017.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schweers + Wall: Eisenbahnatlas EU.
  2. Schweers + Wall: Eisenbahnatlas EU.
  3. bac: Modernisierung.
Bahnstrecke Sunja–Novi Grad
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
Zweigleisigkeit: nein
Verlauf
Bahnstrecke Doboj–Novi Grad
Una-Bahn von Bihać (früher von Knin)
Novi Grad
Dobrljin
Bosnien und Herzegowina / Kroatien
Volinja
Bahnstrecke Zidani Most–Novska von Novska
Sunja
Bahnstrecke Zidani Most–Novska nach Zagreb

Die Bahnstrecke Sunja–Novi Grad ist Teil der internationalen Verbindung zwischen Zagreb und Sarajewo, den Hauptstädten von Kroatien und Bosnien und Herzegowina.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bahnstrecke liegt in Kroatien und Bosnien und Herzegowina. Im Norden, in Kroatien, schließt sie in Sunja an die Bahnstrecke Zidani Most–Novska an, im Süden, in Bosnien und Herzegowina, in Novi Grad an die Una-Bahn und die Bahnstrecke Doboj–Novi Grad.[1]

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Strecke ist normalspurig, eingleisig und mit 25 kV / 50 Hz elektrifiziert.[2]

Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie wird im Personen- und Güterverkehr befahren. Hier verkehren Schnellzüge von Zagreb nach Sarajevo.

Vorhaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Strecke soll auf bosnisch-herzegowinischer Seite zusammen mit der Bahnstrecke Doboj–Novi Grad zwischen Novi Grad und Banja Luka umfassend erneuert werden. Dazu zählt die Ertüchtigung von 90 Bahnübergängen und das Anheben der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h auf 120 km/h. Am 27. November 2017 wurde dazu ein Vertrag mit der China Shandong International Economic & Technical Cooperation Group unterzeichnet. Das gleiche Unternehmen erhielt den Auftrag, eine Autobahn zwischen Banja Luka und Novi Grad zu bauen.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • bac: Modernisierung der Strecke Banja Luka–Dobrljin. In: Eisenbahn-Revue International 2/2018, S. 90.
  • Schweers + Wall (Hg.): Eisenbahnatlas EU. Eisenbahnatlas der Länder der Europäischen Union, der Schweiz, Norwegen [!] und der Balkanstaaten. Schweers + Wall, Köln 2017.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schweers + Wall: Eisenbahnatlas EU.
  2. Schweers + Wall: Eisenbahnatlas EU.
  3. bac: Modernisierung.
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