Berge Meere und Giganten

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Berge Meere und Giganten ist ein experimenteller Roman von Alfred Döblin, der 1924 im S. Fischer Verlag in Berlin erschien. 1932 wurde unter dem Titel Giganten. Ein Abenteuerbuch eine stark modifizierte, gekürzte Fassung veröffentlicht.

Erzählt wird die Entwicklung der Menschheit vom 23. bis ins 28. Jahrhundert hinein. Ausgehend von der Situation im 20. Jahrhundert, die in einer Rückblende vermittelt wird, und der Rivalität zwischen dem Westen und dem Osten im 23. Jahrhundert, entwickelt sich ein Mächtegleichgewicht, das im 27. Jahrhundert in einem Uralischen Krieg zerfällt. Migration aus dem siegreichen Osten und der Zerfall politischer Ordnungen in Europa und Nordamerika sowie das Vorantreiben der Deindustrialisierung drängen zur Erschließung neuer Lebensräume auf der Insel Grönland. Das Schmelzen des Eisschildes erweckt urzeitliche Ungeheuer zum Leben, die wiederum von sogenannten Giganten, organischen Schöpfungen der Menschen, bekämpft werden.

Der Roman ist in neun Bücher eingeteilt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Textausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alfred Döblin: Berge Meere und Giganten. Roman, S. Fischer, Berlin 1924. 1.-5. Tausend, 589 Seiten, Umschlaggestaltung: Maria Andler-Jutz (1892–1981)
  • Alfred Döblin: Giganten. Ein Abenteuerbuch. S. Fischer, Berlin 1932
  • Alfred Döblin: Berge Meere und Giganten. Roman, hrsg. von Gabriele Sander. dtv, München 2006, ISBN 978-3-423-13516-0
  • Alfred Döblin: Berge Meere und Giganten. Roman, Werke Band I. S. Fischer, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-10-015551-1

Sekundärliteratur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alfred Döblin: Bemerkungen zu „Berge Meere und Giganten“. In: Neue Rundschau, 35, 1924, 1, S. 600–609.
  • Ardon Denlinger: Alfred Döblins Berge, Meere und Giganten. Epos und Ideologie. B. R. Grüner, 1977, ISBN 90-6032-075-1.
  • Gabriele Sander: An die Grenzen des Wirklichen und Möglichen: Studien zu Alfred Döblins Roman Berge, Meere und Giganten. Lang, Frankfurt am Main 1988, ISBN 3-631-40651-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Berge Meere und Giganten ist ein experimenteller Roman von Alfred Döblin, der 1924 im S. Fischer Verlag in Berlin erschien. 1932 wurde unter dem Titel Giganten. Ein Abenteuerbuch eine stark modifizierte, gekürzte Fassung veröffentlicht.

Erzählt wird die Entwicklung der Menschheit vom 23. bis ins 28. Jahrhundert hinein. Ausgehend von der Situation im 20. Jahrhundert, die in einer Rückblende vermittelt wird, und der Rivalität zwischen dem Westen und dem Osten im 23. Jahrhundert, entwickelt sich ein Mächtegleichgewicht, das im 27. Jahrhundert in einem Uralischen Krieg zerfällt. Migration aus dem siegreichen Osten und der Zerfall politischer Ordnungen in Europa und Nordamerika sowie das Vorantreiben der Deindustrialisierung drängen zur Erschließung neuer Lebensräume auf der Insel Grönland. Das Schmelzen des Eisschildes erweckt urzeitliche Ungeheuer zum Leben, die wiederum von sogenannten Giganten, organischen Schöpfungen der Menschen, bekämpft werden.

Der Roman ist in neun Bücher eingeteilt.

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Textausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alfred Döblin: Berge Meere und Giganten. Roman, S. Fischer, Berlin 1924. 1.-5. Tausend, 589 Seiten, Umschlaggestaltung: Maria Andler-Jutz (1892–1981)
  • Alfred Döblin: Giganten. Ein Abenteuerbuch. S. Fischer, Berlin 1932
  • Alfred Döblin: Berge Meere und Giganten. Roman, hrsg. von Gabriele Sander. dtv, München 2006, ISBN 978-3-423-13516-0
  • Alfred Döblin: Berge Meere und Giganten. Roman, Werke Band I. S. Fischer, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-10-015551-1

Sekundärliteratur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alfred Döblin: Bemerkungen zu „Berge Meere und Giganten“. In: Neue Rundschau, 35, 1924, 1, S. 600–609.
  • Ardon Denlinger: Alfred Döblins Berge, Meere und Giganten. Epos und Ideologie. B. R. Grüner, 1977, ISBN 90-6032-075-1.
  • Gabriele Sander: An die Grenzen des Wirklichen und Möglichen: Studien zu Alfred Döblins Roman Berge, Meere und Giganten. Lang, Frankfurt am Main 1988, ISBN 3-631-40651-7.

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