Britta Ernst

Britta Ernst (* 23. Februar 1961 in Hamburg) ist eine deutsche Politikerin der SPD. Sie war von 1997 bis 2011 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft sowie vom 16. September 2014 bis zum 28. Juni 2017 Ministerin für Schule und berufliche Bildung in Schleswig-Holstein. Seit dem 28. September 2017 ist Ernst brandenburgische Ministerin für Bildung, Jugend und Sport im Kabinett Woidke.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Britta Ernst absolvierte nach dem Abitur eine Berufsausbildung zur Kauffrau der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft. Anschließend belegte sie ein Studium zur Diplom-Sozialökonomin.

Neben ihrer parlamentarischen Arbeit ist sie Mitglied in der Arbeitsgruppe Aktivierender Staat der Friedrich-Ebert-Stiftung und in der Gewerkschaft ver.di.

Seit 1998 ist sie mit dem SPD-Politiker Olaf Scholz verheiratet.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Britta Ernst ist seit 1978 aktives Mitglied in der SPD, von 1991 bis 1993 als Mitglied der Bezirksversammlung Altona.

1993 war sie persönliche Referentin von Senatorin Traute Müller. 1994 bis 1997 war sie persönliche Referentin von Senator Thomas Mirow.

Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft war Britta Ernst vom 8. Oktober 1997 bis zum 31. August 2011.[2] Sie vertrat die SPD im Schulausschuss, Wissenschaftsausschuss und dem Sonderausschuss „Vernachlässigte Kinder“. Zudem saß sie in der Enquete-Kommission „Schulentwicklung“. Von 2001 bis 2006 war sie stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion und schulpolitische Sprecherin. Ihre politischen Schwerpunkte sind die Schul- und Bildungspolitik sowie die Gleichstellung von Frauen und Männern. Von 2006 bis Anfang 2011 war Ernst parlamentarische Geschäftsführerin ihrer Fraktion.

Im Februar 2008 zog sie bei der Bürgerschaftswahl über den Wahlkreis Altona wieder als Abgeordnete in die Hamburgische Bürgerschaft ein. In dieser Amtsperiode war Ernst Fachsprecherin der SPD für den Bereich Verfassung. Zudem war sie weiterhin im Schulausschuss und neu im Verfassungs- und Bezirksausschuss tätig.

Im September 2009 wurde sie zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein von Ralf Stegner in das „Zukunftsteam Schleswig-Holstein“ eingeladen.

Bei der Wahl 2011 kam sie über den SPD-Landeslistenplatz 7 erneut als Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft in das Landesparlament. Auch ihr Ehemann, Olaf Scholz, errang ein Mandat für die 20. Wahlperiode der Bürgerschaft. Er wurde zum Ersten Bürgermeister gewählt.

Zum 31. August 2011 schied sie aus der Bürgerschaft aus, um eine Tätigkeit als stellvertretende Fraktionsgeschäftsführerin für die SPD-Bundestagsfraktion wahrzunehmen.[3] Am 16. September 2014 wurde sie in Schleswig-Holstein zur Ministerin für Schule und berufliche Bildung ernannt.[4] Damit endete ihre Beurlaubung als wissenschaftliche Angestellte der Freien und Hansestadt Hamburg. Nach der Landtagswahl in Schleswig-Holstein 2017 kam es zu einem Regierungswechsel (→ Kabinett Günther) und Ernst wurde nicht wieder als Ministerin ernannt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesregierung Brandenburg im Überblick. In: Landesregierung Brandenburg. (brandenburg.de [abgerufen am 28. September 2017]).
  2. Statistiken – Mandatsveränderungen. 20. Hamburgische Bürgerschaft. In: hamburgische-buergerschaft.de. September 2012, archiviert vom Original am 29. Juni 2013; abgerufen am 9. Juli 2016.
  3. Persönliche Erklärung vom 16. März 2011 auf www.britta-ernst.de (Memento vom 28. August 2011 im Internet Archive)
  4. Homepage der Landesregierung von Schleswig-Holstein: Lebenslauf von Britta Ernst

Britta Ernst (* 23. Februar 1961 in Hamburg) ist eine deutsche Politikerin der SPD. Sie war von 1997 bis 2011 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft sowie vom 16. September 2014 bis zum 28. Juni 2017 Ministerin für Schule und berufliche Bildung in Schleswig-Holstein. Seit dem 28. September 2017 ist Ernst brandenburgische Ministerin für Bildung, Jugend und Sport im Kabinett Woidke.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Britta Ernst absolvierte nach dem Abitur eine Berufsausbildung zur Kauffrau der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft. Anschließend belegte sie ein Studium zur Diplom-Sozialökonomin.

Neben ihrer parlamentarischen Arbeit ist sie Mitglied in der Arbeitsgruppe Aktivierender Staat der Friedrich-Ebert-Stiftung und in der Gewerkschaft ver.di.

Seit 1998 ist sie mit dem SPD-Politiker Olaf Scholz verheiratet.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Britta Ernst ist seit 1978 aktives Mitglied in der SPD, von 1991 bis 1993 als Mitglied der Bezirksversammlung Altona.

1993 war sie persönliche Referentin von Senatorin Traute Müller. 1994 bis 1997 war sie persönliche Referentin von Senator Thomas Mirow.

Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft war Britta Ernst vom 8. Oktober 1997 bis zum 31. August 2011.[2] Sie vertrat die SPD im Schulausschuss, Wissenschaftsausschuss und dem Sonderausschuss „Vernachlässigte Kinder“. Zudem saß sie in der Enquete-Kommission „Schulentwicklung“. Von 2001 bis 2006 war sie stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion und schulpolitische Sprecherin. Ihre politischen Schwerpunkte sind die Schul- und Bildungspolitik sowie die Gleichstellung von Frauen und Männern. Von 2006 bis Anfang 2011 war Ernst parlamentarische Geschäftsführerin ihrer Fraktion.

Im Februar 2008 zog sie bei der Bürgerschaftswahl über den Wahlkreis Altona wieder als Abgeordnete in die Hamburgische Bürgerschaft ein. In dieser Amtsperiode war Ernst Fachsprecherin der SPD für den Bereich Verfassung. Zudem war sie weiterhin im Schulausschuss und neu im Verfassungs- und Bezirksausschuss tätig.

Im September 2009 wurde sie zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein von Ralf Stegner in das „Zukunftsteam Schleswig-Holstein“ eingeladen.

Bei der Wahl 2011 kam sie über den SPD-Landeslistenplatz 7 erneut als Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft in das Landesparlament. Auch ihr Ehemann, Olaf Scholz, errang ein Mandat für die 20. Wahlperiode der Bürgerschaft. Er wurde zum Ersten Bürgermeister gewählt.

Zum 31. August 2011 schied sie aus der Bürgerschaft aus, um eine Tätigkeit als stellvertretende Fraktionsgeschäftsführerin für die SPD-Bundestagsfraktion wahrzunehmen.[3] Am 16. September 2014 wurde sie in Schleswig-Holstein zur Ministerin für Schule und berufliche Bildung ernannt.[4] Damit endete ihre Beurlaubung als wissenschaftliche Angestellte der Freien und Hansestadt Hamburg. Nach der Landtagswahl in Schleswig-Holstein 2017 kam es zu einem Regierungswechsel (→ Kabinett Günther) und Ernst wurde nicht wieder als Ministerin ernannt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesregierung Brandenburg im Überblick. In: Landesregierung Brandenburg. (brandenburg.de [abgerufen am 28. September 2017]).
  2. Statistiken – Mandatsveränderungen. 20. Hamburgische Bürgerschaft. In: hamburgische-buergerschaft.de. September 2012, archiviert vom Original am 29. Juni 2013; abgerufen am 9. Juli 2016.
  3. Persönliche Erklärung vom 16. März 2011 auf www.britta-ernst.de (Memento vom 28. August 2011 im Internet Archive)
  4. Homepage der Landesregierung von Schleswig-Holstein: Lebenslauf von Britta Ernst
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