Candidus Pfiffer

Wappen des Abtes in der Stiftskirche Baumgartenberg

Candidus Pfiffer (* 4. September 1631 in Luzern; † 27. April 1718 in Baumgartenberg) war Abt des Zisterzienserstiftes Baumgartenberg.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Candidus Pfiffer aus Luzern legte 1652 seine Gelübde im Stift Baumgartenberg ab, wurde 1656 zum Priester geweiht und bald danach zum Prior ernannt. 1661 promovierte ihn die Universität Wien zum Doktor der Theologie. 1672 vertrat er die Äbte der österreichischen und steirischen Ordensprovinz beim Generalkapitel in Cîteaux.

Wegen fortwährender Differenzen mit Abt Clemens Schäffer vom Stift Heiligenkreuz wurde er 1673 in das Kloster Aldersbach in Bayern geschickt, wo er Theologie lehrte und in der Seelsorge tätig war. Erst 1683 konnte er nach Baumgartenberg zurückkehren und wurde dort nach dem Tod des Abtes Bernhard Breil 1684 zum Prälaten gewählt.

Abt Candidus setzte die Barockisierung der Stiftskirche fort, musste die Arbeiten aber um 1700 wegen finanzieller Schwierigkeiten einstellen. 1693 wurde der abgebrannte Auhof (Bernhardshof) wiederhergestellt. Die Stände des Landes ob der Enns wählten ihn 1697 zum Verordneten.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Franz Xaver Pritz: Geschichte des aufgelassenen Cistercienser-Klosters Baumgartenberg im Lande ob der Enns. Wien 1854
  • Monika Soffner-Loibl: Baumgartenberg. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ehem. Zisterzienserstiftskirche, Peda-Kunstführer Nr. 733/2009, Kunstverlag Peda; Passau 2009, ISBN 978-3-89643-733-4

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