Deutsche Frauen-Handballnationalmannschaft

Deutschland
Verband DHB
Konföderation EHF
Ausrüster Kempa
Trainer Henk Groener
Co-Trainer Heike Horstmann
Meiste Tore Grit Jurack: 1581
Meiste Spiele Grit Jurack: 306
Olympische Spiele
Teilnahmen 4 von 11 (Erste: 1984)
Bestes Ergebnis 4. Platz (1984, 1992)
Handball-Weltmeisterschaft
Teilnahmen 21 von 23 (Erste: 1957)
Bestes Ergebnis Weltmeister (1993)
Handball-Europameisterschaft
Teilnahmen 12 von 12 (Erste: 1994)
Bestes Ergebnis 2. Platz (1994)
(Stand: 10. Dezember 2017)

Die deutsche Frauen-Handballnationalmannschaft vertritt die Bundesrepublik Deutschland bei Länderspielen und internationalen Turnieren.

Die größten Erfolge waren der Gewinn einer Weltmeisterschaft (1993) und ein zweiter Platz bei Europameisterschaften (1994).

Bei der Weltmeisterschaft 2007 in Frankreich belegte die Mannschaft von Armin Emrich den 3. Platz.

In den Jahren der Teilung Deutschlands vertrat die Frauen-Handballnationalmannschaft der DDR die DDR bei Länderspielen und internationalen Turnieren. Sie gewann Silber bei den Olympischen Sommerspielen 1976 und drei Weltmeistertitel (1971, 1975, 1978).

Platzierungen bei Meisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Tabellen enthalten nicht die Platzierungen der Frauen-Handballnationalmannschaft der DDR.

Weltmeisterschaften (Feld)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaft 1949: nicht qualifiziert
Weltmeisterschaft 1956: 2. Platz
Weltmeisterschaft 1960: 3. Platz

Weltmeisterschaften (Halle)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu sehen sind die einzelnen Ergebnisse bei Weltmeisterschaften.

Weltmeisterschaft 1957: 04. Platz
Weltmeisterschaft 1962: 08. Platz
Weltmeisterschaft 1965: 03. Platz
Weltmeisterschaft 1971: 05. Platz
Weltmeisterschaft 1973: 11. Platz
Weltmeisterschaft 1975: nicht qualifiziert
Weltmeisterschaft 1978: 08. Platz
Weltmeisterschaft 1982: 09. Platz
Weltmeisterschaft 1986: 07. Platz
Weltmeisterschaft 1990: 04. Platz
Weltmeisterschaft 1993: 01. Platz
Weltmeisterschaft 1995: 05. Platz
Weltmeisterschaft 1997: 03. Platz
Weltmeisterschaft 1999: 07. Platz
Weltmeisterschaft 2001: nicht qualifiziert
Weltmeisterschaft 2003: 12. Platz
Weltmeisterschaft 2005: 06. Platz
Weltmeisterschaft 2007: 03. Platz
Weltmeisterschaft 2009: 07. Platz
Weltmeisterschaft 2011: 17. Platz
Weltmeisterschaft 2013: 07. Platz
Weltmeisterschaft 2015: 13. Platz
Weltmeisterschaft 2017: 12. Platz
Weltmeisterschaft 2019:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Weltmeisterschaft im eigenen Land bereitete man sich 20 Monate mit dem neuen Trainer Michael Biegler vor. Als Ziel wurde das Halbfinale vom DHB ausgegeben. Schon in der Vorbereitung musste man Ausfälle im Kader verkraften. Der wichtigste Verlust in der Vorbereitung war die Halbrechte Anne Hubinger. Die mit einer schweren Fußverletzung für die Heim-WM ausfiel. Die meisten Spiele in der Vorbereitung konnte die Mannschaft gewinnen. Zum Start der WM benannte der Trainer 15 Spielerinnen um noch vier Möglichkeiten zu haben nachzunominieren. Die WM begann am 1. Dezember 2017 in Leipzig mit einem 28:15 Sieg gegen Kamerun. Dieser Sieg war jedoch teuer erkauft, mit einem Kreuzbandriss von Kim Naidzinavicius. Das Trainerteam nahm Alicia Stolle für Kim Naidzinavicius zum zweiten Vorrundenspiel ins Team. Dieses gewann man mit 23:18 gegen Südkorea. Im dritten Vorrundenspiel folgte ein 22:22 Unentschieden gegen Serbien. Zudem füllte man vorher mit Emily Bölk den Kader auf 16 Spielerinnen auf. Den dritten Sieg konnte man gegen China feiern. Zum letzten Vorrundenspiel wurde Antje Lauenroth durch Dinah Eckerle ersetzt. Im entscheidenden Spiel um die Plätze 1 bis 3, zog man deutlich mit 23:31 den kürzeren gegen die Niederlande. Dadurch erreichte man nur den dritten Platz in der Gruppe D. Im Achtelfinale traf man damit in Magdeburg auf den Gruppenzweiten der Gruppe C, der Nationalmannschaft aus Dänemark. Schon während der Vorrunde musste man sich mit einer wenig zufriedenstellenden Torausbeute begnügen. Im Spiel gegen Dänemark scheiterte man ein ums andere mal an der Dänischen Torfrau Sandra Toft, was zur Folge hatte das man mit 17:21 aus dem Turnier ausschied.

Europameisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu sehen sind die einzelnen Ergebnisse bei Europameisterschaften.

Europameisterschaft 1994: 02. Platz
Europameisterschaft 1996: 04. Platz
Europameisterschaft 1998: 06. Platz
Europameisterschaft 2000: 09. Platz
Europameisterschaft 2002: 11. Platz
Europameisterschaft 2004: 05. Platz
Europameisterschaft 2006: 04. Platz
Europameisterschaft 2008: 04. Platz
Europameisterschaft 2010: 13. Platz
Europameisterschaft 2012: 08. Platz
Europameisterschaft 2014: 10. Platz
Europameisterschaft 2016: 06. Platz

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Sommerspiele 1976: nicht qualifiziert
Olympische Sommerspiele 1980: nicht qualifiziert
Olympische Sommerspiele 1984: 04. Platz
Olympische Sommerspiele 1988: nicht qualifiziert
Olympische Sommerspiele 1992: 04. Platz
Olympische Sommerspiele 1996: 06. Platz
Olympische Sommerspiele 2000: nicht qualifiziert
Olympische Sommerspiele 2004: nicht qualifiziert
Olympische Sommerspiele 2008: 11. Platz
Olympische Sommerspiele 2012: nicht qualifiziert
Olympische Sommerspiele 2016: nicht qualifiziert

Trikots, Ausrüster und Sponsoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heimtrikot
Auswärtstrikot

Bis zum Jahr 1980 übernahm adidas die Ausrüstung der Handballnationalmannschaft der Bundesrepublik Deutschland. Danach gab es verschiedene weitere Ausrüster wie Puma, die dänische Firma Hummel und Nike. Von 2004 bis zum Jahr 2008 bestand ein Ausrüstungsvertrag mit Kempa, einem Tochterunternehmen von Uhlsport. Pünktlich zu den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking übernahm adidas wieder die Ausrüstung sämtlicher Nationalteams.[1]

Im Gegensatz zu Fußballnationalmannschaften haben Handballnationalmannschaften eigene Trikotsponsoren. So war bis zum Jahr 2003 das Modelabel Gin Tonic auf der Vorderseite der Trikots der Nationalspielerinnen zu sehen, später die Modemarke Gerry Weber, derzeit EZTrader.com. Weiterer Sponsor ist die Deutsche Kreditbank (DKB) auf den Hosen.

Aktuelles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Länderspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgelistet sind die Spiele der letzten zwölf Monate mit den Ergebnissen aus deutscher Sicht sowie geplante Länderspiele.

Datum Ergebnis Gegner Austragungsort Anlass Bemerkungen
18. Mär. 2017 28:33 (11:15) Schweden Schweden A Göteborg
19. Mär. 2017 23:24 (15:9) Schweden Schweden H Hamburg
08. Juni 2017 22:17 (13:11) Danemark Dänemark A Aarhus (DEN)
27. Sep. 2017 26:26 (11:14) Litauen Litauen H Oldenburg EM-2018-Qualifikation
01. Okt. 2017 30:16 (14:11) Turkei Türkei A Amasya (TUR) EM-2018-Qualifikation
28. Okt. 2017 23:18 (11:9) Niederlande Niederlande H Magdeburg
29. Okt. 2017 36:26 (19:10) Niederlande Niederlande H Berlin
24. Nov. 2017 23:22 (16:13) Slowakei Slowakei A Bratislava (SVK)
25. Nov. 2017 32:19 (17:12) Island Island H Dresden
01. Dez. 2017 28:15 (12:7) Kamerun Kamerun H Leipzig WM-2017-Vorrunde
03. Dez. 2017 23:18 (11:10) Korea Sud Südkorea H Leipzig WM-2017-Vorrunde
05. Dez. 2017 22:22 (9:11) Serbien Serbien H Leipzig WM-2017-Vorrunde
06. Dez. 2017 24:9 (10:3) China Volksrepublik Volksrepublik China H Leipzig WM-2017-Vorrunde
08. Dez. 2017 23:31 (10:18) Niederlande Niederlande H Leipzig WM-2017-Vorrunde
10. Dez. 2017 17:21 (7:11) Danemark Dänemark H Magdeburg WM-2017-Achtelfinale Letztes Spiel von Michael Biegler
21. Mär. 2018 33:24 (16:13) Spanien Spanien H Stuttgart EM-2018-Qualifikation Erstes Länderspiel von Bundestrainer Henk Groener
24. Mär. 2018 23:27 (9:12) Spanien Spanien A San Sebastian (ESP) EM-2018-Qualifikation
31. Mai 2018 --:-- (--:--) Litauen Litauen A offen (LIT) EM-2018-Qualifikation
02. Juni 2018 --:-- (--:--) Turkei Türkei H Gummersbach EM-2018-Qualifikation
06. Juni 2018 --:-- (--:--) Polen Polen H München
 Sep. 2018 --:-- (--:--) Russland Russland H Aschersleben
 Okt. 2018 --:-- (--:--) offen A (ESP) Turnier
 Okt. 2018 --:-- (--:--) offen A (ESP) Turnier

Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 16er-Kader der Frauen-Handballnationalmannschaft für die Qualifikation der Handball-EM 2018 gegen Spanien. Bundestrainer ist Henk Groener.

Die Deutsche Frauen-Handballnationalmannschaft vor einem Länderspiel am 1. Dezember 2006 in Darmstadt mit Einlaufkindern
Nr. Name Geburtstag Position Logo Verein LS Tore T/S
16 Isabell Roch 26. Juli 1990 TW TuS Metzingen 2 0 0
36 Dinah Eckerle 16. Oktober 1995 TW Thüringer HC 21 1 0,05
02 Marlene Zapf 6. Januar 1990 RA TuS Metzingen 63 146 2,32
04 Alina Grijseels 12. April 1996 RM BVB 09 Borussia Dortmund 2 2 1
07 Meike Schmelzer 19. Juli 1993 KR Thüringer HC 34 21 0,62
09 Caroline Müller 30. August 1993 RM BVB 09 Borussia Dortmund 4 0 0
10 Anna Loerper (C) 18. November 1984 RM SG BBM Bietigheim 237 415 1,75
11 Xenia Smits 22. April 1994 RL Frankreich Metz Handball 40 96 2,4
13 Julia Behnke 28. März 1993 KR TuS Metzingen 48 60 1,25
20 Maike Schirmer 23. Mai 1990 RA Buxtehuder SV 9 11 1,22
21 Ina Großmann 21. August 1990 LA TuS Metzingen 2 1 2
22 Maren Weigel 22. Mai 1994 RR TuS Metzingen 2 2 1
26 Angie Geschke 24. Mai 1985 RM VfL Oldenburg 98 181 1,85
28 Franziska Müller 12. März 1990 LA HSG Blomberg-Lippe 17 34 2
32 Shenia Minevskaja 31. Oktober 1992 RL TuS Metzingen 67 103 1,54
33 Luisa Schulze 14. September 1990 KR SG BBM Bietigheim 66 84 1,27

Erweiterter Kader

Nr. Name Geburtstag Position Logo Verein LS Tore T/S
39 Madita Kohorst 14. Oktober 1996 TW VfL Oldenburg 0 0 0
05 Saskia Lang 19. Dezember 1986 RL Thüringer HC 77 91 1,18
14 Stella Kramer 22. März 1989 RA BVB 09 Borussia Dortmund 22 23 1,05
20 Emily Bölk 26. April 1998 RL Buxtehuder SV 24 57 2,38
24 Lone Fischer 8. September 1988 LA Buxtehuder SV 48 89 1,85
29 Antje Lauenroth 3. Oktober 1988 KR SG BBM Bietigheim 10 12 1,2
37 Alicia Stolle 17. Juni 1996 RR HSG Blomberg-Lippe 25 20 0,8

Rekordspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekordtorschützen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rang Name Tore Spiele Tore/Spiel Erstes Spiel Letztes Spiel Gewonnene Titel
01 Grit Jurack 1581 306 5,166 23. Jan. 1996 07. Okt. 2012
02 Dagmar Stelberg 832 219 3,799 - -
03 Bianca Urbanke-Rösicke 775 203 3,818 - - Weltmeister 1993
04 Silvia Schmitt 751 245 3,065 - -
05 Nadine Krause 741 188 3,798 23. Nov. 1999 09. Sep. 2014
06 Michaela Erler 690 285 2,421 - - Weltmeister 1993
07 Elena Leonte 530 95 5,579 - -
08 Anja Althaus 527 243 2,169 05. Apr. 2002 13. Juni 2015
09 Stefanie Melbeck 483 223 2,166 29. Apr. 1998 -
10 Kathrin Blacha 435 222 1,959 21. Okt. 1995 -

Meiste Einsätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rang Name Spiele Tore Tore/Spiel Erstes Spiel Letztes Spiel Gewonnene Titel
01 Grit Jurack 306 1581 5,17 23. Jan. 1996 07. Okt. 2012
02 Michaela Erler 285 690 2,42 - - Weltmeister 1993
03 Silvia Schmitt 245 751 3,07 - -
04 Anja Althaus 243 527 2,17 05. Apr. 2002 13. Juni 2015
05 Anna Loerper 237 415 1,75 14. Okt. 2005 noch aktiv
06 Andrea Stolletz 227 1 0 - -
07 Stefanie Melbeck 223 483 2,17 29. Apr. 1998 14. Dez. 2008
08 Kathrin Blacha 222 435 1,96 21. Okt. 1995 -
Clara Woltering 222 1 0 22. Nov. 2003 10. Dez. 2017
10 Dagmar Stelberg 219 832 3,8 - -
11 Petra Platen 208 355 1,71 - -

Ehemalige Nationaltrainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Bundestrainer der Frauen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jörg Holländer: Drei Streifen für Heiner Brand. handball-news.de, 1. April 2008, archiviert vom Original am 8. Dezember 2014; abgerufen am 6. Dezember 2014.
Deutschland
Verband DHB
Konföderation EHF
Ausrüster Kempa
Trainer Henk Groener
Co-Trainer Heike Horstmann
Meiste Tore Grit Jurack: 1581
Meiste Spiele Grit Jurack: 306
Olympische Spiele
Teilnahmen 4 von 11 (Erste: 1984)
Bestes Ergebnis 4. Platz (1984, 1992)
Handball-Weltmeisterschaft
Teilnahmen 21 von 23 (Erste: 1957)
Bestes Ergebnis Weltmeister (1993)
Handball-Europameisterschaft
Teilnahmen 12 von 12 (Erste: 1994)
Bestes Ergebnis 2. Platz (1994)
(Stand: 10. Dezember 2017)

Die deutsche Frauen-Handballnationalmannschaft vertritt die Bundesrepublik Deutschland bei Länderspielen und internationalen Turnieren.

Die größten Erfolge waren der Gewinn einer Weltmeisterschaft (1993) und ein zweiter Platz bei Europameisterschaften (1994).

Bei der Weltmeisterschaft 2007 in Frankreich belegte die Mannschaft von Armin Emrich den 3. Platz.

In den Jahren der Teilung Deutschlands vertrat die Frauen-Handballnationalmannschaft der DDR die DDR bei Länderspielen und internationalen Turnieren. Sie gewann Silber bei den Olympischen Sommerspielen 1976 und drei Weltmeistertitel (1971, 1975, 1978).

Platzierungen bei Meisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Tabellen enthalten nicht die Platzierungen der Frauen-Handballnationalmannschaft der DDR.

Weltmeisterschaften (Feld)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaft 1949: nicht qualifiziert
Weltmeisterschaft 1956: 2. Platz
Weltmeisterschaft 1960: 3. Platz

Weltmeisterschaften (Halle)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu sehen sind die einzelnen Ergebnisse bei Weltmeisterschaften.

Weltmeisterschaft 1957: 04. Platz
Weltmeisterschaft 1962: 08. Platz
Weltmeisterschaft 1965: 03. Platz
Weltmeisterschaft 1971: 05. Platz
Weltmeisterschaft 1973: 11. Platz
Weltmeisterschaft 1975: nicht qualifiziert
Weltmeisterschaft 1978: 08. Platz
Weltmeisterschaft 1982: 09. Platz
Weltmeisterschaft 1986: 07. Platz
Weltmeisterschaft 1990: 04. Platz
Weltmeisterschaft 1993: 01. Platz
Weltmeisterschaft 1995: 05. Platz
Weltmeisterschaft 1997: 03. Platz
Weltmeisterschaft 1999: 07. Platz
Weltmeisterschaft 2001: nicht qualifiziert
Weltmeisterschaft 2003: 12. Platz
Weltmeisterschaft 2005: 06. Platz
Weltmeisterschaft 2007: 03. Platz
Weltmeisterschaft 2009: 07. Platz
Weltmeisterschaft 2011: 17. Platz
Weltmeisterschaft 2013: 07. Platz
Weltmeisterschaft 2015: 13. Platz
Weltmeisterschaft 2017: 12. Platz
Weltmeisterschaft 2019:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Weltmeisterschaft im eigenen Land bereitete man sich 20 Monate mit dem neuen Trainer Michael Biegler vor. Als Ziel wurde das Halbfinale vom DHB ausgegeben. Schon in der Vorbereitung musste man Ausfälle im Kader verkraften. Der wichtigste Verlust in der Vorbereitung war die Halbrechte Anne Hubinger. Die mit einer schweren Fußverletzung für die Heim-WM ausfiel. Die meisten Spiele in der Vorbereitung konnte die Mannschaft gewinnen. Zum Start der WM benannte der Trainer 15 Spielerinnen um noch vier Möglichkeiten zu haben nachzunominieren. Die WM begann am 1. Dezember 2017 in Leipzig mit einem 28:15 Sieg gegen Kamerun. Dieser Sieg war jedoch teuer erkauft, mit einem Kreuzbandriss von Kim Naidzinavicius. Das Trainerteam nahm Alicia Stolle für Kim Naidzinavicius zum zweiten Vorrundenspiel ins Team. Dieses gewann man mit 23:18 gegen Südkorea. Im dritten Vorrundenspiel folgte ein 22:22 Unentschieden gegen Serbien. Zudem füllte man vorher mit Emily Bölk den Kader auf 16 Spielerinnen auf. Den dritten Sieg konnte man gegen China feiern. Zum letzten Vorrundenspiel wurde Antje Lauenroth durch Dinah Eckerle ersetzt. Im entscheidenden Spiel um die Plätze 1 bis 3, zog man deutlich mit 23:31 den kürzeren gegen die Niederlande. Dadurch erreichte man nur den dritten Platz in der Gruppe D. Im Achtelfinale traf man damit in Magdeburg auf den Gruppenzweiten der Gruppe C, der Nationalmannschaft aus Dänemark. Schon während der Vorrunde musste man sich mit einer wenig zufriedenstellenden Torausbeute begnügen. Im Spiel gegen Dänemark scheiterte man ein ums andere mal an der Dänischen Torfrau Sandra Toft, was zur Folge hatte das man mit 17:21 aus dem Turnier ausschied.

Europameisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu sehen sind die einzelnen Ergebnisse bei Europameisterschaften.

Europameisterschaft 1994: 02. Platz
Europameisterschaft 1996: 04. Platz
Europameisterschaft 1998: 06. Platz
Europameisterschaft 2000: 09. Platz
Europameisterschaft 2002: 11. Platz
Europameisterschaft 2004: 05. Platz
Europameisterschaft 2006: 04. Platz
Europameisterschaft 2008: 04. Platz
Europameisterschaft 2010: 13. Platz
Europameisterschaft 2012: 08. Platz
Europameisterschaft 2014: 10. Platz
Europameisterschaft 2016: 06. Platz

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Sommerspiele 1976: nicht qualifiziert
Olympische Sommerspiele 1980: nicht qualifiziert
Olympische Sommerspiele 1984: 04. Platz
Olympische Sommerspiele 1988: nicht qualifiziert
Olympische Sommerspiele 1992: 04. Platz
Olympische Sommerspiele 1996: 06. Platz
Olympische Sommerspiele 2000: nicht qualifiziert
Olympische Sommerspiele 2004: nicht qualifiziert
Olympische Sommerspiele 2008: 11. Platz
Olympische Sommerspiele 2012: nicht qualifiziert
Olympische Sommerspiele 2016: nicht qualifiziert

Trikots, Ausrüster und Sponsoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heimtrikot
Auswärtstrikot

Bis zum Jahr 1980 übernahm adidas die Ausrüstung der Handballnationalmannschaft der Bundesrepublik Deutschland. Danach gab es verschiedene weitere Ausrüster wie Puma, die dänische Firma Hummel und Nike. Von 2004 bis zum Jahr 2008 bestand ein Ausrüstungsvertrag mit Kempa, einem Tochterunternehmen von Uhlsport. Pünktlich zu den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking übernahm adidas wieder die Ausrüstung sämtlicher Nationalteams.[1]

Im Gegensatz zu Fußballnationalmannschaften haben Handballnationalmannschaften eigene Trikotsponsoren. So war bis zum Jahr 2003 das Modelabel Gin Tonic auf der Vorderseite der Trikots der Nationalspielerinnen zu sehen, später die Modemarke Gerry Weber, derzeit EZTrader.com. Weiterer Sponsor ist die Deutsche Kreditbank (DKB) auf den Hosen.

Aktuelles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Länderspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgelistet sind die Spiele der letzten zwölf Monate mit den Ergebnissen aus deutscher Sicht sowie geplante Länderspiele.

Datum Ergebnis Gegner Austragungsort Anlass Bemerkungen
18. Mär. 2017 28:33 (11:15) Schweden Schweden A Göteborg
19. Mär. 2017 23:24 (15:9) Schweden Schweden H Hamburg
08. Juni 2017 22:17 (13:11) Danemark Dänemark A Aarhus (DEN)
27. Sep. 2017 26:26 (11:14) Litauen Litauen H Oldenburg EM-2018-Qualifikation
01. Okt. 2017 30:16 (14:11) Turkei Türkei A Amasya (TUR) EM-2018-Qualifikation
28. Okt. 2017 23:18 (11:9) Niederlande Niederlande H Magdeburg
29. Okt. 2017 36:26 (19:10) Niederlande Niederlande H Berlin
24. Nov. 2017 23:22 (16:13) Slowakei Slowakei A Bratislava (SVK)
25. Nov. 2017 32:19 (17:12) Island Island H Dresden
01. Dez. 2017 28:15 (12:7) Kamerun Kamerun H Leipzig WM-2017-Vorrunde
03. Dez. 2017 23:18 (11:10) Korea Sud Südkorea H Leipzig WM-2017-Vorrunde
05. Dez. 2017 22:22 (9:11) Serbien Serbien H Leipzig WM-2017-Vorrunde
06. Dez. 2017 24:9 (10:3) China Volksrepublik Volksrepublik China H Leipzig WM-2017-Vorrunde
08. Dez. 2017 23:31 (10:18) Niederlande Niederlande H Leipzig WM-2017-Vorrunde
10. Dez. 2017 17:21 (7:11) Danemark Dänemark H Magdeburg WM-2017-Achtelfinale Letztes Spiel von Michael Biegler
21. Mär. 2018 33:24 (16:13) Spanien Spanien H Stuttgart EM-2018-Qualifikation Erstes Länderspiel von Bundestrainer Henk Groener
24. Mär. 2018 23:27 (9:12) Spanien Spanien A San Sebastian (ESP) EM-2018-Qualifikation
31. Mai 2018 --:-- (--:--) Litauen Litauen A offen (LIT) EM-2018-Qualifikation
02. Juni 2018 --:-- (--:--) Turkei Türkei H Gummersbach EM-2018-Qualifikation
06. Juni 2018 --:-- (--:--) Polen Polen H München
 Sep. 2018 --:-- (--:--) Russland Russland H Aschersleben
 Okt. 2018 --:-- (--:--) offen A (ESP) Turnier
 Okt. 2018 --:-- (--:--) offen A (ESP) Turnier

Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 16er-Kader der Frauen-Handballnationalmannschaft für die Qualifikation der Handball-EM 2018 gegen Spanien. Bundestrainer ist Henk Groener.

Die Deutsche Frauen-Handballnationalmannschaft vor einem Länderspiel am 1. Dezember 2006 in Darmstadt mit Einlaufkindern
Nr. Name Geburtstag Position Logo Verein LS Tore T/S
16 Isabell Roch 26. Juli 1990 TW TuS Metzingen 2 0 0
36 Dinah Eckerle 16. Oktober 1995 TW Thüringer HC 21 1 0,05
02 Marlene Zapf 6. Januar 1990 RA TuS Metzingen 63 146 2,32
04 Alina Grijseels 12. April 1996 RM BVB 09 Borussia Dortmund 2 2 1
07 Meike Schmelzer 19. Juli 1993 KR Thüringer HC 34 21 0,62
09 Caroline Müller 30. August 1993 RM BVB 09 Borussia Dortmund 4 0 0
10 Anna Loerper (C) 18. November 1984 RM SG BBM Bietigheim 237 415 1,75
11 Xenia Smits 22. April 1994 RL Frankreich Metz Handball 40 96 2,4
13 Julia Behnke 28. März 1993 KR TuS Metzingen 48 60 1,25
20 Maike Schirmer 23. Mai 1990 RA Buxtehuder SV 9 11 1,22
21 Ina Großmann 21. August 1990 LA TuS Metzingen 2 1 2
22 Maren Weigel 22. Mai 1994 RR TuS Metzingen 2 2 1
26 Angie Geschke 24. Mai 1985 RM VfL Oldenburg 98 181 1,85
28 Franziska Müller 12. März 1990 LA HSG Blomberg-Lippe 17 34 2
32 Shenia Minevskaja 31. Oktober 1992 RL TuS Metzingen 67 103 1,54
33 Luisa Schulze 14. September 1990 KR SG BBM Bietigheim 66 84 1,27

Erweiterter Kader

Nr. Name Geburtstag Position Logo Verein LS Tore T/S
39 Madita Kohorst 14. Oktober 1996 TW VfL Oldenburg 0 0 0
05 Saskia Lang 19. Dezember 1986 RL Thüringer HC 77 91 1,18
14 Stella Kramer 22. März 1989 RA BVB 09 Borussia Dortmund 22 23 1,05
20 Emily Bölk 26. April 1998 RL Buxtehuder SV 24 57 2,38
24 Lone Fischer 8. September 1988 LA Buxtehuder SV 48 89 1,85
29 Antje Lauenroth 3. Oktober 1988 KR SG BBM Bietigheim 10 12 1,2
37 Alicia Stolle 17. Juni 1996 RR HSG Blomberg-Lippe 25 20 0,8

Rekordspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekordtorschützen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rang Name Tore Spiele Tore/Spiel Erstes Spiel Letztes Spiel Gewonnene Titel
01 Grit Jurack 1581 306 5,166 23. Jan. 1996 07. Okt. 2012
02 Dagmar Stelberg 832 219 3,799 - -
03 Bianca Urbanke-Rösicke 775 203 3,818 - - Weltmeister 1993
04 Silvia Schmitt 751 245 3,065 - -
05 Nadine Krause 741 188 3,798 23. Nov. 1999 09. Sep. 2014
06 Michaela Erler 690 285 2,421 - - Weltmeister 1993
07 Elena Leonte 530 95 5,579 - -
08 Anja Althaus 527 243 2,169 05. Apr. 2002 13. Juni 2015
09 Stefanie Melbeck 483 223 2,166 29. Apr. 1998 -
10 Kathrin Blacha 435 222 1,959 21. Okt. 1995 -

Meiste Einsätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rang Name Spiele Tore Tore/Spiel Erstes Spiel Letztes Spiel Gewonnene Titel
01 Grit Jurack 306 1581 5,17 23. Jan. 1996 07. Okt. 2012
02 Michaela Erler 285 690 2,42 - - Weltmeister 1993
03 Silvia Schmitt 245 751 3,07 - -
04 Anja Althaus 243 527 2,17 05. Apr. 2002 13. Juni 2015
05 Anna Loerper 237 415 1,75 14. Okt. 2005 noch aktiv
06 Andrea Stolletz 227 1 0 - -
07 Stefanie Melbeck 223 483 2,17 29. Apr. 1998 14. Dez. 2008
08 Kathrin Blacha 222 435 1,96 21. Okt. 1995 -
Clara Woltering 222 1 0 22. Nov. 2003 10. Dez. 2017
10 Dagmar Stelberg 219 832 3,8 - -
11 Petra Platen 208 355 1,71 - -

Ehemalige Nationaltrainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Bundestrainer der Frauen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jörg Holländer: Drei Streifen für Heiner Brand. handball-news.de, 1. April 2008, archiviert vom Original am 8. Dezember 2014; abgerufen am 6. Dezember 2014.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Deutsche Frauen-Handballnationalmannschaft aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.