Erich Poremski

Erich Poremski auch Erich von Poremski (* 1894 in Berlin als Erich Poremski-Linke; † Februar 1980 ebenda) war ein deutscher Sänger, Schauspieler und Synchronsprecher.[1]

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erich Poremski, geboren 1894 in Berlin, begann seine Laufbahn während des Ersten Weltkriegs zuerst als Operettensänger am Staatstheater Cottbus. Es folgten ein Jahr am Tivoli-Operettentheater in Bremen und danach ein Jahr ohne Engagement. 1920 kehrte er in die Berliner Hauptstadt zurück, wo er neben Kinoengagements als Stummfilmschauspieler auch als Bühnendarsteller in der Saison 1920/21 am Wallner-Theater und in der Saison 1921/22 am Berliner Thalia-Theater tätig war, dessen Dirеktion er 1922 übernahm. In der Spielzeit 1923/24 arbeitete Poremski als Stellvertretender Dirеktor, Schauspieler, Sänger und Oberspielleiter der Operette am Theater im Admiralspalast. Neben zahlreichen Theaterengagements und Hörspielproduktionen in den 1940er Jahren arbeitete er seit Beginn der 1950er Jahre auch wieder verstärkt als Schauspieler im Film und seit Ende der 1950er Jahre darüber hinaus auch als Schauspieler im Fernsehen.

In den 1950er Jahren spielte er in verschiedenen deutschen Kinoproduktionen mit, unter anderem in Gustav Fröhlichs Drama Torreani, in Erik Odes Komödie So ein Affentheater, in Alfred Brauns Filmdrama Stresemann, in Viktor und Viktoria unter der Regie von Karl Anton, in Harald Philipps Musical Siebenmal in der Woche oder in Peter Beauvais Komödie Liebe, Luft und lauter Lügen. In den 1960er Jahren sah man ihn nur noch sporadisch im Kino wie in der romantischen Komödie Scheidungsgrund: Liebe von Regisseur Cyril Frankel. Seit Mitte der 1960er Jahre galt sein Fokus verstärkt dem Fernsehen.

Neben seiner Tätigkeit als Sänger und Schauspieler war Erich Poremski auch als Sprecher für verschiedene Hörspielproduktionen und Film-Synchronisationen aktiv. So lieh er seine Stimme vor allem in den 1950er und 1960er Jahren zahlreichen ausländischen Schauspielkollegen. Unter anderem sprach er Rollen in Filmen wie Der Dieb von Bagdad, Kim – Geheimdienst in Indien, Du sollst mein Glücksstern sein, Vorhang auf!, Susi und Strolch, Die Brücke am Kwai oder Meuterei auf der Bounty.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kino[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1959: Der König ist tot (Fernsehfilm)
  • 1965: Immer und noch ein Tag (Fernsehfilm)
  • 1965: Alle machen Musik (Fernsehserie, 1 Episode)
  • 1966: Förster Horn (Fernsehserie, 1 Episode)
  • 1967: Der Revisor (Fernsehfilm)
  • 1967: Die Mission (Fernsehfilm)
  • 1968: Die Klasse (Fernsehfilm)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Erich Poremski. In: Manfred Weihermüller: Discographie der deutschen Kleinkunst, Band 4., Lotz, 1996, S. 1081

Erich Poremski auch Erich von Poremski (* 1894 in Berlin als Erich Poremski-Linke; † Februar 1980 ebenda) war ein deutscher Sänger, Schauspieler und Synchronsprecher.[1]

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erich Poremski, geboren 1894 in Berlin, begann seine Laufbahn während des Ersten Weltkriegs zuerst als Operettensänger am Staatstheater Cottbus. Es folgten ein Jahr am Tivoli-Operettentheater in Bremen und danach ein Jahr ohne Engagement. 1920 kehrte er in die Berliner Hauptstadt zurück, wo er neben Kinoengagements als Stummfilmschauspieler auch als Bühnendarsteller in der Saison 1920/21 am Wallner-Theater und in der Saison 1921/22 am Berliner Thalia-Theater tätig war, dessen Dirеktion er 1922 übernahm. In der Spielzeit 1923/24 arbeitete Poremski als Stellvertretender Dirеktor, Schauspieler, Sänger und Oberspielleiter der Operette am Theater im Admiralspalast. Neben zahlreichen Theaterengagements und Hörspielproduktionen in den 1940er Jahren arbeitete er seit Beginn der 1950er Jahre auch wieder verstärkt als Schauspieler im Film und seit Ende der 1950er Jahre darüber hinaus auch als Schauspieler im Fernsehen.

In den 1950er Jahren spielte er in verschiedenen deutschen Kinoproduktionen mit, unter anderem in Gustav Fröhlichs Drama Torreani, in Erik Odes Komödie So ein Affentheater, in Alfred Brauns Filmdrama Stresemann, in Viktor und Viktoria unter der Regie von Karl Anton, in Harald Philipps Musical Siebenmal in der Woche oder in Peter Beauvais Komödie Liebe, Luft und lauter Lügen. In den 1960er Jahren sah man ihn nur noch sporadisch im Kino wie in der romantischen Komödie Scheidungsgrund: Liebe von Regisseur Cyril Frankel. Seit Mitte der 1960er Jahre galt sein Fokus verstärkt dem Fernsehen.

Neben seiner Tätigkeit als Sänger und Schauspieler war Erich Poremski auch als Sprecher für verschiedene Hörspielproduktionen und Film-Synchronisationen aktiv. So lieh er seine Stimme vor allem in den 1950er und 1960er Jahren zahlreichen ausländischen Schauspielkollegen. Unter anderem sprach er Rollen in Filmen wie Der Dieb von Bagdad, Kim – Geheimdienst in Indien, Du sollst mein Glücksstern sein, Vorhang auf!, Susi und Strolch, Die Brücke am Kwai oder Meuterei auf der Bounty.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kino[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1959: Der König ist tot (Fernsehfilm)
  • 1965: Immer und noch ein Tag (Fernsehfilm)
  • 1965: Alle machen Musik (Fernsehserie, 1 Episode)
  • 1966: Förster Horn (Fernsehserie, 1 Episode)
  • 1967: Der Revisor (Fernsehfilm)
  • 1967: Die Mission (Fernsehfilm)
  • 1968: Die Klasse (Fernsehfilm)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Erich Poremski. In: Manfred Weihermüller: Discographie der deutschen Kleinkunst, Band 4., Lotz, 1996, S. 1081
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