Fédération Internationale de Ski

Fédération Internationale de Ski
Gründungsdatum/-jahr 1924
Gründungsort Chamonix-Mont-Blanc, Frankreich
Präsident Gian-Franco Kasper
Vereine (ca.) 110
Verbandssitz Oberhofen am Thunersee, Schweiz
Offizielle Sprache(n) Englisch, Französisch, Deutsch und Russisch[1]
Homepage www.fis-ski.com

Die Fédération Internationale de Ski (abgekürzt FIS) ist der internationale Ski-Verband. Der Sitz des Verbandes befindet sich in Oberhofen am Thunersee in der Schweiz. Die Abkürzung FIS wird in allen Sprachen benutzt. Die Zuständigkeit der FIS betrifft sowohl den Breiten- als auch den Spitzensport, so erlässt sie zum Beispiel die FIS-Regeln zum Verhalten auf Skipisten.

Derzeit sind 110 Mitgliedsverbände angeschlossen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Skifahren im Jahr 1917
Skispringen im Jahr 1943
Skilanglauf im Jahr 2006 (Virpi Kuitunen)
FIS Weltcup Kristallkugel

Gründung und die ersten Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gründung des Vorgängerverbandes CIS (Internationale Skikommission) wurde am 18. Februar 1910 in Christiania (NOR) von Delegierten aus zehn Ländern beschlossen. Ein Jahr später, im März 1911 wurde das erste international gültige Regelwerk verabschiedet.

  • Am 2. Februar 1924[2] wurde in Chamonix im Rahmen der „Internationalen Wintersportwoche“, die später als I. Olympische Winterspiele anerkannt werden sollte, von 36 Delegierten aus 14 Ländern die Gründung der FIS beschlossen, welche die CIS ablöste.
  • Anfänglich sah sich die FIS nur für den nordischen Skisport zuständig. Nachdem die skandinavischen Länder ihren Widerstand aufgegeben hatten, wurde beim 11. FIS-Kongress (24.-26. Februar 1930 in Oslo) aber beschlossen, auch den alpinen Skisport (Abfahrt, Slalom und Alpine Kombination) ins Regelwerk aufzunehmen, und zwar auf Antrag Großbritanniens, woran der britische Skipionier Arnold Lunn als Mitbegründer der Arlberg-Kandahar-Rennen wesentlichen Anteil hatte. Der einfache Satz „Abfahrts- und Slalomrennen können ausgerichtet werden“ wurde in den Regeln festgeschrieben – ein Satz, der den Skisport nachhaltig verändern sollte.
  • 1932: Ein Vorschlag für Europäische Meisterschaften wurde uneinstimmig zurückgestellt.

Die Regeln für Abfahrt und Slalom wurden adaptiert.
Australien wurde FIS-Mitglied.

  • 1933 fanden in Innsbruck die ersten vollständigen FIS-Weltkämpfe statt, die somit als 1. Weltmeisterschaft gelten können.[3]
  • 1936: Arrangierung der Weltmeisterschaften: die ersten sollen im nächsten Jahr in Chamonix stattfinden.

Für das neue Abfahrt/Slalom-Kommitte werden Statuten adaptiert.

Die Nachkriegsjahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1946: Nebst der Annullierung der Weltmeisterschaften 1941 wurden drei neue Technik-Kommittes ins Leben gerufen: Langlauf (mit dem Schweden Sigge Bergman (geb. 5. Juli 1931 in Luleå – gest. 6. Januar 2001 in Rättvik)) sowie Skispringen (mit dem Vorsitzenden Sigmund Ruud aus Norwegen) und »Damen« (Vorsitzende: Elsa Roth, Schweiz).

Am 15. September 1946 wurde Österreich wieder in die FIS aufgenommen.

  • 1949: Der Schweizer Marc Hodler wurde Vorsitzender des Abfahrt-Slalom-Kommittes, welches bisher von Sir Arnold Lunn geführt wurde.
  • 1951: Die nordischen Ski-Bewerbe für Damen wurden in die Olympischen Winterspiele 1952 einbezogen.

Die Entwicklung des Skifliegens soll überwacht werden.
Marc Hodler wurde neuer FIS-Präsident.

  • 1953: Es wurden neue Regeln für die Weltmeisterschaften erstellt und jährliche Konferenzen für die Erstellung des Kalenders für internationale Meisterschaften eingeführt.

Weiters wurde beschlossen, dass die Anzahl der FIS-Kommittes nicht höher als Zehn sein soll.
Der 3x5 km-Damen-Langlauf wurde in die internationalen Bewerbe aufgenommen und die Alpine Kombination wurde wieder in das Programm aufgenommen.

  • 1955: Beim 20. FIS-Kongress in Montreux wurden die Alpinen und Nordischen Skiweltmeisterschaften an Bad Gastein bzw. Lahti vergeben und es wurde das Skiprogramm bei den Olympischen Winterspielen 1956 festgelegt.[4] Außerdem kam es zu einer Ergänzung in den Amateurbestimmungen, wonach «kein Rennläufer für Rennen qualifiziert wird, der zustimmt oder nicht protestiert, wenn sein Name, seine Titel oder seine Fotografie in Inseraten oder in jedweder Form von Publizität für Sportartikelreklame gebraucht wird. Diese Bestimmung gilt, gleichgültig ob der Läufer als Gegenwert materiellen Nutzen aus der Publizierung zieht oder nicht».

Außerdem wurde Zeno Colò eingeladen, bis 1. September einen Nachweis für seine Amateureigenschaft zu erbringen. Stein Eriksen und Lucienne Schmith-Couttet wurden schriftlich von ihrer Disqualifikation informiert. Auch Christian Pravda blieb weiterhin gesperrt, da er die FIS nicht überzeugen konnte, dass seine Disqualifikation zu Unrecht erfolgt ist.[5]

  • 1957: Beim Kongress in Dubrovnik (30. Mai bis 14. Juni) wurde eine "Gesetztenliste" im alpinen Skilauf eingeführt, die Reihenfolge wurde nach den in den Rennen erzielten Erfolgen bestimmt.[6]

Es wurde eine Kommission vorgeschlagen, welche die Vor- und Nachteile von Langlaufbewerben in Höhenlagen (1.000 m und darüber) studieren soll.
Das »FIS-Bulletin« erschien erstmals.
Das Internationale Olympische Comité wird fortan die Reports der Internationalen Verbände bei der Inspektion der Austragungsorte beachten, bevor die Organisationsstadt der Spiele namhaft gemacht wird.

  • 1959: beim 22. FIS-Kongress in Stockholm vom 10. bis 13. Juni wurde auf die traurigen Ereignisse vom letzten Winter (Todesstürze von John Semmellink und Toni Mark) mit strikteren Sicherheitsregeln für Abfahrtsrennen reagiert. Eine der Maßnahmen war die Ansetzung eines offiziellen Trainings, welches den Rennläufern die Möglichkeit geben sollte, die gesamte Strecke wenigstens einmal rennmäßig durchzufahren. Diese Anordnung kam am 8. Januar 1960 vor der einen Tag später stattfindenden Lauberhornabfahrt erstmals zur Anwendung.[7]

Für den Langlauf wurde die elektrische Zeitnehmung adaptiert.
Der 5km-Langlauf für die Damen wurde in die Weltmeisterschaften 1962 aufgenommen.
Es gab eine neue Klassifikation für die Nordische Kombination.
Streichung des »Falles Toni Sailer« von der Tagesordnung, da Sailer seinen Entschluss bekannt gegeben hatte, sich vom aktiven Skisport zurückzuziehen (damit wurden Fraglichkeiten über seine Amateureigenschaften, die vor allem im Zusammenhang mit seiner Filmkarriere standen, obsulet). Außerdem gab es, ohne konkrete Namen zu nennen, mit 45 gegen 18 Stimmen eine Grundsatzentscheidung, die Weltmeisterschaften 1962 an zwei Städte zu vergeben.
Marc Hodler wurde wieder zum Präsidenten gewählt.[8][9]

  • 1961: Neue Typen der Klassifikation für die Nordische und Alpine Kombination wurden adaptiert.

Es wurde beschlossen, das die Skisprung-Bewerbe bei den Nordischen Weltmeisterschaften mit 2 Sprüngen (70 und 90 m) von 1962 weg organisiert werden.
Nicht-Amateure sind von den Olympischen Spielen ausgeschlossen: »Olympia-Teilnehmer müssen einen Zivilberuf haben«.
Die Zusammenarbeit mit den Abteilungen für Sportmedizin und -physiologie auf internationalem Level wurde verstärkt.
Für jeden Bewerb am internationalen Kalender ist eine Gebühr von 150 Schweizer Franken zu entrichten.
Der Schweizer Arnold Kaech löste den Schweden Sigge Bergmann als FIS-Generalsekretär ab.

  • 1963: Die ersten Ski-Weltmeisterschaften an einen Ort in der südlichen Hemisphäre, Portillo de Chile, wurden vergeben. Die alpinen Weltmeisterschaften 1962 in Chamonix wurden offiziell anerkannt. Oslo wurde mit der Durchführung der Nordischen Skiweltmeisterschaften 1966 betraut, wobei der Zusatzbeschluss gefasst wurde, im nordischen Bereich Weltmeisterschaften nur mehr an Orte unter 1.500 m Meereshöhe zu vergeben.[10][11]

Der Aufwand des FIS-Budgets 1963 bis 1965 wurde mit 155.400 Schweizer Franken veranschlagt.
Marc Hodler wurde in seinem Amt genauso bestätigt wie Generalsekretär Sigge Bergmann aus Schweden; es gab drei neue Delegierte im Direktionsrat. Mamaia wurde als Kongressort 1964 (richtig war es dann 1965) vorgesehen, Zypern und die äußere Mongolei wurden als neue Mitglieder aufgenommen.

  • 1965 erkannte die FIS Geschwindigkeitsskifahren an und verabschiedet entsprechende Regeln. Weiters wurden die Olympischen Winterspiele 1924 nachträglich als 1. Weltmeisterschaften anerkannt.[12]

1967: Die FIS übernahm den soeben installierten Alpinen Skiweltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Im Jahr 1967 in Beirut (16.-21. Mai) wurde die Übernahme des Alpinen Skiweltcups sowie die Einführung von Verhaltensregeln für Skifahrer beschlossen. Eine schon damals erkannte Geldquelle wurde erschlossen: »TV-Rechte für die Weltmeisterschaften werden Exklusivbesitz der FIS, welche direkt mit den TV-Gesellschaften in Verhandlungen tritt«. Außerdem erklärte der Kongress, dass die FIS für jegliche Arten von Skisport zuständig ist, bei dem man sich durch das Zusammenspiel von Muskel- und Schwerkraft fortbewegt und der auf dem Erdboden oder jeglicher anderer Art natürlicher oder künstlicher Oberfläche ausgeführt wird.[13]

Auch hinsichtlich der alpinen Skibewerbe bei den Olympischen Winterspielen 1968 gab es Beschlüsse: So wurde bestimmt, dass die Zeitnehmung auf Tausendstel Sekunden exakt sein muss, in weiterer Folge wurde auch der Programmablauf festgelegt.[14]
Zudem wurden die Skiweltmeisterschaften für 1970 sowohl im alpinen (Gröden) als auch nordischen (Vysoké Tatry) Bereich vergeben.[15]
Es wurde der Einsatz von Feminal-Kontrollen beschlossen.

  • 1968: Totale Revision der Statuten.

Die nationalen Verbände nahmen die Beziehungen zwischen Athleten und Herstellern von Sportgegenständen in die Hand.

  • 1971 wurde die Einführung von Skiflug-Weltmeisterschaften beschlossen, wobei 1972 Planica und 1973 Oberstdorf die ersten Veranstalterorte sein sollten; danach sollten diese Championnats nur mehr alle zwei Jahre stattfinden.

Auch die Nordischen und Alpinen Skiweltmeisterschaften 1974 wurden vergeben, u.zw. an Falun (Schweden) und an St. Moritz (Schweiz).[16]
Weiters gab es Anpassungen zu den Richtlinien des Internationalen Olympischen Comites hinsichtlich der Amateurbestimmungen, wobei allerdings entgegen diesen (Verdienstentgangs-Entschädigung an Amateursportler für Training und Wettkampf für 60 Tage im Jahr) gleich 3 1/2 Monate festgelegt wurden. Weitere wichtige Punkte der FIS-Beschlüsse: Skisportler dürfen persönlich keinen Profit aus ihrer sportlichen Tätigkeit ziehen (es ist ihnen untersagt, Namen, Bild, Erfolge, Preise und Trophäen für Werbezwecke zur Verfügung zu stellen); Ausstatterfirmen müssen vom nationalen Verband anerkannt werden und Zuwendungen müssen an diesen überwiesen werden; die Firmenaufschriften auf Skiern werden in ihrer Größe beschränkt und Ausrüstung darf nicht mit Firmen- und Markenzeichen versehen sein.[17][18]
Es wurden Europäische Junioren-Alpin-Weltmeisterschaften angesetzt.
Das FIS-Budget für 1971 bis 1973 wird mit 780.000 CHF veranschlagt.

  • 1973 kam der Beschluss, die Allrounder im Weltcup besser zu bonifizieren: Rennläufer, die bei einer Weltcupveranstaltung an einem Wochenende in zwei Bewerben (Abfahrt plus Riesenslalom oder Abfahrt plus Slalom) zu Punkten kommen, erhalten die Gesamtzahl der Punkte doppelt.

Ein diffiziler Punkt war wiederum der "berüchtigte" § 26 des Internationalen Olympischen Comites (IOC), der Amateur-Paragraph. Vorerst hatte es eine (verschärfte) Deklaration der Verbände Italiens, Frankreichs, der Schweiz und der Bundesrepublik Deutschland (FRG) gegeben, die die Autorisierung der nationalen Verbände zum Ziel hatte, indem diese in Hinkunft selbst entscheiden sollten, ob einer ihrer Läufer die olympischen Qualifikationen erfüllen oder nicht. Nach vielen Beratungen wurde jedoch über Anraten von Präsident Marc Hodler ein modifizierter Antrag an das IOC verfasst.
Die Vorschriften zu den Werbeaufschriften wurden genauer gefasst: Diese dürfen eine Höhe von 20 Millimeter nicht überschreiten und Sturzhelme oder Kopfbedeckungen dürfen an der Außenseite keine Firmenzeichen tragen.
Letztlich wurde Präsident Hodler durch Zuruf wiedergewählt.[19]

  • 1975 gab es, wohl eingedenk der Manipulationsvorwürfe beim Herren-Weltcupfinale im März 1975, eine Verbesserung der Regeln hinsichtlich der Parallel-Slaloms.

Nominierung von Garmisch-Partenkirchen für die alpinen und Lahti für die nordischen Skiweltmeisterschaften.[20]
Adaptierung neuer Quali-Regeln, um für eine Kategorie von Läufern, welche an den Olympischen Spielen nicht teilnehmen können, Vorsorge zu treffen.
Beschichtete Rennanzüge wurden verboten.
Zur Sicherheit erklärte FIS-Präsident Marc Hodler, dass die Genehmigung von Skirennen regelmäßig ob der konstanten Anhebung der Geschwindigkeit, welche exzessiv wird und Stürze unkontrollierbar macht, beobachtet werden sollte. Die gegenwärtigen Rennen, welche zu geradlinig sind, sollten modifiziert und mehr technisch gemacht werden, um die Geschwindigkeit zu limitieren.
Gian Franco Kasper wurde als Ansprechpartner der FIS-Verwaltung vorgeschlagen.

  • 1977 wurde ein Ausrüstungs-Kommitte damit betraut, allen Neuerungen zur Stärkung der Sicherung zuzustimmen – eine Verbotsliste wurde veröffentlicht, welche Klarheit über die Beschaffenheit der Rennanzüge bringen soll; demnach durften die Anzüge und auch die darunter getragene Kleidung für Alpinläufer und auch Skispringer weder innen noch außen plastifiziert und mit keinerlei chemischen Mitteln behandelt sein.

Am Kalender 1976/77 schienen 868 Alpin- und 422 Nordische Bewerbe auf.
Adaptierung eines Verhaltenskodex für Langläufer, ähnlich dem für die Alpinläufer.
Es wurde der Skilanglauf-Weltcup vorläufig anerkannt, es dauerte allerdings noch bis zur Saison 1981/82 bis zur ersten offiziellen Durchführung. In diesem Jahr wurde die FIS auch für Freestyle-Skiing zuständig.

Das Tragen von Helmen wurde für Skispringer obligatorisch. Es wurde mitgeteilt, dass Skispringen in 17 Ländern ausgeübt wird.
Die Alpine Kombination bei den Weltmeisterschaften wurde ein separater Bewerb, welcher mit speziellen Regeln ausgetragen wird. Abfahrt und Slalom stehen am Programm dieses Bewerbs. Diese Formel ersetzt die bisherige, welche die Klassifizierung der 3 bei den Weltmeisterschaften ausgetragenen zum Inhalt hatte.
Die Nordische Junioren-WM ersetzt die Europäischen Meisterschaften.
Weiters wurden für 1982 die Nordischen Skiweltmeisterschaften an Oslo und die Alpinen Skiweltmeisterschaften an Schladming vergeben.[21]

  • 1981: Vorstellung eines neuen Riesenslaloms[22], welcher länger und schneller ist und in einem einzigen Lauf gefahren wird: der »Super-G«; die Damen-20 km komplettieren das Olympia-Programm im Langlauf und Einführung von 4 neuen Bewerben, welche für die Weltmeisterschaften zählen: Team-Springen, Teambewerb in der Nordischen Kombination, Free-Style-Ski für Senioren und Junioren
  • 1983 wurde der Beschluss gefasst, Weltmeisterschaften von Olympischen Spielen zu trennen und alle zwei Jahre auszutragen. Auch die Nordischen Kombination bekam einen Weltcup.

Es gab auch den Beschluss, Hanni Wenzel zu "reamateurisieren" (bzw. hieß es, dass der Vorstand nichts gegen eine solche Maßnahme habe), während die ähnliche "Causa Ingemar Stenmark" an das Internationale Olympische Comité weitergeleitet wurde.[23]
Außerdem wurden die alpinen und nordischen Skiweltmeisterschaften 1985 an Bormio bzw. Seefeld, aber auch schon jene für 1987 in Crans-Montana und Oberstdorf vergeben.[24]

Detailangabe zur Vergabe der Ski-WMs: Bewerber waren Briançon (FRA), Aspen (USA); Kranjska Gora (YUG=SLO), Jasna (ČSSR), Åre (SWE), Veltlin (ITA), Crans Montana (SUI) und eine bulgarische Station; am 15. Mai wurde Crans Montana im 3. Wahlgang für 1987 nominiert; bei den Nordischen erhielt Seefeld gegenüber Falun (SWE) für 1985 den Vorzug; Oberstdorf gewann für 1987 gegen Autrans (FRA).

Marc Hodler wurde als Präsident bestätigt und ging in das 33. und 34. Amtsjahr.

  • 1985 wurde der Super-G als weitere Disziplin für Weltmeisterschaften (erstmals für 1987 vorgesehen) angesetzt.

Die Weltmeisterschaft im Skifliegen 1986 wurde an Österreich (Kulm) vergeben.
Es wurden bestimmte Werbevorschriften gelockert: Demnach durften Rennläufer/innen nun auf ihren Kopfbedeckungen und Bekleidungen je 30 Quadratzentimeter für persönliche Werbung nutzen. Ein Vorschlag des Schweizer Verbandes, auch die Startnummern als Werbefläche zu nutzen, wurde abgelehnt.
Ein weiterer Beschluss lautete: Die Vergabe von Weltcuprennen an die nationalen Verbände habe in so genannter Paketform zu erfolgen, wodurch lange Reisen verhindert werden sollen.[25]
Für Athleten wurden hinsichtlich deren Nationalität exakte Bestimmungen für die Teilnahme an Weltmeisterschaften erlassen, wonach sie Staatsbürger vom diesbezüglichen Verband sind oder einen gültigen Reisepass dieses Landes besitzen.

  • 1988: Es wurden die Weltmeisterschaftsorte für 1991 in den alpinen und nordischen Disziplinen bestimmt. Dabei ging Saalbach-Hinterglemm im Alpinbereich bereits im ersten Wahlgang als Sieger hervor. Val di Fiemme bekam die Nordischen Weltmeisterschaften zugesprochen. Auch die alpine Skiweltmeisterschaft 1993 wurde schon vergeben, u.zw. an Morioka-Shizukuishi in Japan.[26]

Beim Kongress in Istanbul kam auch die «Sicherheitsnadelangelegenheit» vom Damen-Weltcup-Riesenslalom in Lech vom 9. Januar mit den Disqualifikationen durch Heinz Krecek mehrerer ÖSV-Läuferinnen zur Debatte, wobei der Österr. Skiverband verlangte, zu umschreiben, was eine Startnummer ist. Der ÖSV legte selbst eine drei Seiten lange Definition vor. Trotzdem wurden aber die von Heinz Krecek getroffenen Maßnahmen bestätigt. Es hieß aber, dass Ämteranhäufungen künftig vermieden werden sollen.[27][28]

Ab den 1990er-Jahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1990 wurde das FIS-Gericht eingesetzt und der Weltcup im Skifliegen eingeführt.

In Verbindung mit Anti-Doping-Tests wurden Blutproben eingeführt.
Die neue Heimat der FIS im so genannten "FIS-Haus" in Oberhofen am Thunersee wurde offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

  • 1994 bekam die Sportart Rollerski ein eigenes Regelwerk und es wurde der Beschluss gefasst, Snowboard zur FIS-Disziplin zu machen.
  • 1996 wurde eine Ergänzung des Artikels 208.5 beschlossen, wonach Sportler/innen, die bereits für einen nationalen Verband internationale Wettkämpfe bestritten haben, im Falle des Wechsels der Staatsbürgerschaft und des nationalen Verbandes neben den Voraussetzungen 208.5 auch eine Einverständniserklärung des bisherigen nationalen Verbandes vorzuweisen haben, um für einen neuen nationalen Verband an internationalen Bewerben der FIS teilnehmen können. Ohne Einverständnis gibt es eine Sperre von 12 Monaten ab dem Datum der Abmeldung. – Eine weitere Änderung betraf den Artikel 226: "Jeder der FIS angeschlossene nationale Skiverband und nur dieser ist berechtigt, Abkommen abzuschließen, welche Fernsehübertragungen von internationalen Skiveranstaltungen betreffen, die der Verband in seinem Land organisiert. Solche Abkommen sind nach Rücksprache mit der FIS vorzubereiten und sollen die Interessen des Skisports, des Snowboarding und der nationalen Skiverbände wahrnehmen. Dies betrifft den Sendebereich im eigenen Land wie auch für Weitergabe in Sendebereiche anderer Länder (Übertragungsrechte). Ausgenommen sind Olympische Winterspiele und Weltmeisterschaften, die dem IOC beziehungsweise der FIS gehören."
  • Für das Weltmeisterschaftsprogramm 1999 wurde ebenfalls 1996 als Zusatz ein Parallel-Buckelpisten-Event für Damen und Herren beschlossen. Weiters bekam Grasski einen eigenen Weltcup, zwei Jahre darauf, 1998, wurde beschlossen eigene Weltmeisterschaften für Rollerski auszurichten. Im selben Jahr hatte die FIS erstmals 100 Mitgliedsverbände.
  • In den letzten 10 Jahren wurden mehrere kleinere Änderungen an Regeln, Bewerben und Disziplinen vorgenommen.[2]

Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die FIS ist in mehreren Organen organisiert, denen jeweils bestimmte Aufgaben zukommen. Unterschieden werden kann hier hauptsächlich in die Entscheidungsorgane und in die beratenden Organe.[29]

Entscheidungsorgane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kongress

Der Kongress, das oberste Organ innerhalb der FIS, trat bis 2008 insgesamt 46 Mal zusammen, in der Regel alle zwei Jahre. Neben der Aufgabe Änderungen der Regelwerke durchzuführen wählt er den Vorstand und berät über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedsverbänden sowie über den Wettkampfkalender.

Vorstand

Da die Kongresse nur alle zwei Jahre stattfinden, ist in der Zwischenzeit der vom Kongress gewählte Vorstand die oberste Behörde der FIS. Er vergibt die Weltmeisterschaften, auch kann er vorläufig Mitgliedsverbände sperren und Anträge an den Kongress stellen, welcher vom Vorstand vorbereitet wird. Entscheidungen, die normalerweise vom Kongress getroffen werden, gelten nur bis zum nächsten Kongress, falls der Vorstand sie trifft.

FIS-Gericht

Das FIS-Gericht kommt bei Streitigkeiten zwischen Mitgliedsverbänden sowie bei Beschwerden über den Vorstand zum Einsatz. Außerdem kann der Vorstand das FIS-Gericht bitten weitere Fälle zu entscheiden.

Beratende Organe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Komitees

Ebenso wie auch Sub-Komitees und weitere Arbeitsgruppen werden Komitees vom Vorstand ernannt. Dieser wird durch die Komitees beraten, ebenso erledigen sie beispielsweise technische Aufgaben.

Für Wettkampfaufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wettkampf-Jurys

Bei Verstößen gegen Wettkampfregeln entscheiden Wettkampf-Jurys. Sie können bei einem schweren Regelbruch den Fall auch der Beschwerdekommission zur Beurteilung überlassen.

Beschwerdekommissionen

Neben den Fällen, die ihnen von der Wettkampf-Jury überwiesen werden, treffen die Beschwerdekommissionen auch die Entscheidungen, wenn über einen Urteilsspruch der Wettkampf-Jury geklagt wird.

Weitere Organe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rechnungsrevisoren

Die Rechnungsrevisoren prüfen die Rechnung des Vorstandes, über die sie dem Kongress schriftlich Bericht erstatten.

Generalsekretariat

Das in der Schweiz sitzende Generalsekretariat dient der Administration der FIS.

Kritische Stimmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die FIS als monopolistischer Weltverband wird vielfach für seine sehr weitreichenden Verbandsregeln kritisiert. So ist es dem einzelnen Athleten z. B. vollständig untersagt, seine Person selbst zu vermarkten und diesbezüglich Verträge mit Sponsoren und Partnern zu schließen. Dies kann nur der nationale Verband, was wiederum die Gefahr von Interessenkollisionen birgt, weil dieser tendenziell die eigenen Interessen bzw. die der Partner im Blick hat und nicht die Interessen der Athleten. Nicht wenige Stimmen halten das FIS-Reglement daher für (kartell-)rechtswidrig, weil es den Wettbewerb auf Anbieter- und Nachfrageseite beschränkt und viel zu weit in die Persönlichkeitsrechte der Athleten eingreift, ohne dass dies durch sportspezifische Zielsetzungen gerechtfertigt ist.[30]

Disziplinen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Biathlon gehört nicht zu den FIS-Disziplinen, Biathleten sind in der IBU organisiert.

Großveranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die FIS veranstaltet in jeder Sportart mehrere Großereignisse, zudem sind mehrere der organisierten Sportarten olympisch.

Olympische Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Olympische Winterspiele

Seit 1957 wird die FIS (zusammen mit den anderen Wintersportverbänden) vom IOC bei der Auswahl des Veranstaltungsortes zu Rate gezogen. Sie betreut auch Regeln und Nominierungen der Ski- und Snowboardbewerbe. Von den FIS-Disziplinen sind Snowboard, Freestyle, Ski Alpin sowie die drei Ski Nordisch-Wettkämpfe olympisch.

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die FIS veranstaltet die folgenden Weltmeisterschaften:

Außerdem gibt es noch Junioren-Weltmeisterschaften in allen Disziplinen, zum Beispiel:

Kontinentalmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anders als in einigen Sommer- und Mannschaftssportarten besitzen die Kontinentalmeisterschaften in den meisten FIS-Disziplinen keinen hohen Stellenwert. Allerdings gibt es dennoch in fast allen Sportarten Europa- und Amerikameisterschaften, auch Asienmeisterschaften werden ausgetragen.

Weitere Großereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben den internationalen Meisterschaften werden auch die nationalen Meisterschaften teilweise von der FIS organisiert. Besonders in den Ländern, die auch international erfolgreich sind, kann die Nationale Meisterschaft eine Art Vorausscheidung sein.

Außerdem sind viele FIS-Sportarten bei weiteren Ereignissen wie bei der Universiade vertreten. Dazu kommen noch einige Junioren- und Jugend-Meisterschaften.

Wettkampfserien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Alpiner Skiweltcup, Skilanglauf-Weltcup, Skisprung-Weltcup, Weltcup der Nordischen Kombination, Snowboard-Weltcup, Freestyle-Skiing-Weltcup, Grasski-Weltcup, Speedski-Weltcup

Die „Königsklasse“ der FIS-Wettkampfserien ist der Weltcup. In den Sportarten in denen er veranstaltet wird gibt es neben dem Gesamtweltcup, der sogenannten „Großen Kristallkugel“, noch Disziplinenweltcups, die sogenannten „Kleinen Kristallkugeln“. Eine Ausnahme bildet der Grasski-Weltcup, bei dem nur die Gesamtsieger eine Weltcuptrophäe erhalten. Für den Nationen- oder Teamweltcup werden die Wertungen von Frauen und Männern zusammengerechnet.

Unterklassige Rennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ähnlich wie bei den Großereignissen gibt es auch unterklassige Wettkampfserien. Neben den Kontinentalcups (im alpinen Skisport insbesondere der Europacup und der Nor-Am Cup) und dem Skilanglauf-Marathon-Cup zählen dazu auch FIS-Rennen sowie der in manchen Disziplinen ausgetragene B-Weltcup. In der Nordischen Kombination hatte sich bis zur Saison 2007/2008 ein System etabliert, in dem die Athleten zwischen dem A-Weltcup und dem B-Weltcup bei schlechten beziehungsweise guten Leistungen pendelten.

Liste der FIS-Abkürzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Disziplinen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • AL = Ski Alpin
  • CC = Skilanglauf (engl.: Cross Country)
  • FS = Freestyle-Skiing
  • GS = Grasski
  • JP = Skispringen (engl.: Ski Jumping)
  • NK = Nordische Kombination
  • SB = Snowboard
  • SS = Geschwindigkeitsskifahren (engl.: Speed Skiing)
  • TM = Telemarken

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da es in der FIS für jeden Wettkampf, also auch für viele unterklassige Veranstaltungen, eigene Abkürzungen gibt, ist hier nur eine kleine Auswahl erwähnt. Aufgeführt werden nur die Weltcups, Großereignisse sowie sonstige Wettkämpfe, die eine besondere Bedeutung für den Sport besitzen.

  • WCS = FIS Weltcup Skispringen (einschließlich Skifliegen)
  • COCS-H = FIS Continental Cup Skispringen (Männer)
  • GPS = FIS Grand Prix Skispringen

Präsidenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In ihrer 94-jährigen Geschichte hatte die FIS bisher nur vier Präsidenten. Während Østgård vor seiner Amtszeit bereits Vizepräsident gewesen war und Kasper das Amt des Generalsekretärs innehatte, war Hodler zuvor als Leiter des Komitees im Alpinen Skisport und Vorstandsmitglied der FIS in Erscheinung getreten.

Amtszeit Name Nationalität
1924–1934 Ivar Holmquist Schweden Schweden
1934–1951 Nikolai Ramm Østgaard Norwegen Norwegen
1951–1998 Marc Hodler Schweiz Schweiz
1998–heute Gian-Franco Kasper Schweiz Schweiz

Kongresse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis dato ist der FIS-Kongress 48 Mal zusammengetreten. In der Regel finden die Veranstaltungen alle zwei Jahre statt.[31]

Nr. Datum Ort Delegierte/
Nationen
I. 18.02.1910 Norwegen Christiania 22/10
II. 20.–21.03.1911 Schweden Stockholm 15/9
III. 24.–25.01.1912 Deutsches Reich München 14/8
IV. 20.–21.03.1913 Schweiz Bern 14/8
V. 27.–28.02.1914 Norwegen Christiania 17/10
VI. 10.02.1922 Schweden Stockholm 20/6
VII. 06.02.1923 Tschechoslowakei Prag 18/11
VIII. 02.02.1924 Frankreich Chamonix 36/14
IX. 03.–06.02.1926 Finnland Lahti 21/12
X. 14.–16.02.1928 Schweiz St. Moritz 38/15
XI. 24.–26.02.1930 Norwegen Oslo 26/15
XII. 14.–16.05.1932 Frankreich Paris 27/16
XIII. 21.–23.02.1934 Schweden Sollefteå 18/10
XIV. 14.–24.02.1936 Deutsches Reich NS Garmisch 47/24
XV. 21.–23.02.1938 Finnland Helsinki 36/15
XVI. 27.–31.08.1946 Frankreich Pau 37/18
Nr. Datum Ort Delegierte/
Nationen
XVII. 10.–15.04.1949 Norwegen Oslo 44/27
XVIII. 24.–27.04.1951 Italien Venedig 39/16
XIX. 27.–30.05.1953 Osterreich Igls 60/19
XX. 30.05.–04.06.1955 Schweiz Montreux 66/21
XXI. 30.05.–14.06.1957 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Dubrovnik 57/20
XXII. 10.–13.06.1959 Schweden Stockholm 75/24
XXIII. 28.05.–03.06.1961 Spanien 1945 Madrid 96/26
XXIV. 20.–24.05.1963 Griechenland Athen 66/31
XXV. 08.–11.06.1965 Rumänien 1952 Mamaia 76/30
XXVI. 16.–21.05.1967 Libanon Beirut 74/31
XXVII. 22.–25.05.1968 Spanien 1945 Barcelona 85/33
XXVIII. 26.–29.05.1971 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Opatija 85/34
XXIX. 07.–08.06.1973 Zypern Republik Nikosia 83/35
XXX. 25.–31.05.1975 Vereinigte Staaten San Francisco 82/33
XXXI. 29.–30.04.1977 Argentinien Bariloche 79/33
XXXII. 18.–19.05.1979 Frankreich Nizza 104/41
Nr. Datum Ort Delegierte/
Nationen
XXXIII. 11.–16.05.1981 Spanien 1977 Puerto 101/39
XXXIV. 08.–15.05.1983 Australien Sydney 92/44
XXXV. 27.05–01.06.1985 Kanada Vancouver 91/36
XXXVI. 06.–11.06.1988 Turkei Istanbul 113/46
XXXVII. 20.–27.05.1990 Schweiz Montreux 125/48
XXXVIII. 07.–12.06.1992 Ungarn Budapest 137/54
XXXIX. 06.–12.06.1994 Brasilien Rio 125/55
XL. 10.–16.05.1996 Neuseeland Christchurch 149/62
XLI. 17.–24.05.1998 Tschechien Prag 149/63
XLII. 28.05.–03.06.2000 Australien Melbourne 139/62
XLIII. 02.–08.06.2002 Slowenien Portorož 143/67
XLIV. 30.05.–05.06.2004 Vereinigte Staaten Miami 141/58
XLV. 21.–27.05.2006 Portugal Vilamoura 153/66
XLVI. 26.–31.05.2008 Sudafrika Kapstadt 1150/65
XLVII. 30.05.–05.06.2010 Turkei Antalya ca 1000/74
XLVIII. 27.05.-02.06.2012 Korea Sud Kangwonland ca 760/75
XLIX. 01.-06.06.2014 Spanien Barcelona 1150/-
L. 06.-10.06.2016 Mexiko Cancún 900/-

Mitgliedsverbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die FIS hat derzeit 118 Mitgliedsverbände.[32]

Nr. Kürzel Land Verband Verbandskürzel Web
001 ALB Albanien Albanien Albanian Skiing Federation CEP
002 ALG Algerien Algerien Fédération Algérienne de Ski et Sports de Montagne FASSM
003 AND Andorra Andorra Federacio Andorrana d'Esqui FAE [1]
004 ARG Argentinien Argentinien Federacion Argentina de Ski y Andinismo FASA [2]
005 ARM Armenien Armenien Armenian Ski Federation ASFA [3]
006 ASA Amerikanisch-Samoa Amerikanisch-Samoa American Samoa Ski Association  
007 AUS Australien Australien Ski & Snowboard Australia SSA [4]
008 AUT Osterreich Österreich Österreichischer Skiverband ÖSV [5]
009 AZE Aserbaidschan Aserbaidschan Azerbaijan Ski Federation  
010 BAR Barbados Barbados Barbados Ski Association  
011 BEL Belgien Belgien Vlaamse Ski en Snowboard Federatie VSSF [6]
012 BER Bermuda Bermuda Bermuda Winter Ski Association  
013 BHA Bahamas Bahamas Bahamas Ski Association  
014 BIH Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Ski Federation of Bosnia & Herzegovina  
015 BLR Weissrussland Weißrussland Belarus Ski Union  
016 BOL Bolivien Bolivien Federación Boliviana de Ski  
017 BRA Brasilien Brasilien Confederação Brasileira de Desportos na Neve CBDN [7]
018 BUL Bulgarien Bulgarien Bulgarian Ski Federation  
019 CAN Kanada Kanada Canadian Snowsports Association CSA [8]
020 CAY Cayman Islands Cayman Islands Cayman Islands Confederation  
021 CHI Chile Chile Federación de Ski y Snowboard de Chile FECHIS [9]
022 CHN China Volksrepublik Volksrepublik China Chinese Ski Association   [10]
023 CMR Kamerun Kamerun Fédération de Ski de Cameroun  
024 COL Kolumbien Kolumbien Colombian Ski Team  
025 CRC Costa Rica Costa Rica Costa Rica Ski Association  
026 CRO Kroatien Kroatien Hrvatski Skijaški Savez CROSKI [11]
027 CYP Zypern Republik Zypern Cyprus Ski Federation   [12]
028 CZE Tschechien Tschechien Svaz lyžařů České Republiky SLCR [13]
029 DAN Danemark Dänemark Danmarks Skiforbund   [14]
030 EGY Agypten Ägypten Association de Ski de l'Egypte  
031 ESA El Salvador El Salvador Federacion Salvadorena de Nieve Y Hielo  
032 EST Estland Estland Eesti Suusaliit   [15]
033 ETH Athiopien Äthiopien Ethiopian National Ski Federation  
034 FIJ Fidschi Fidschi Fiji National Olympic Committee  
035 FIN Finnland Finnland Suomen Hiihtoliitto SHL [16]
036 FRA Frankreich Frankreich Fédération Française de Ski FFS [17]
037 GBR Vereinigtes Konigreich Großbritannien British Ski and Snowboard BSS [18]
038 GEO Georgien Georgien Winter Sports Federation of Georgia WSFG
039 GER Deutschland Deutschland Deutscher Skiverband DSV [19]
040 GHA Ghana Ghana National Ski Association of Ghana  
041 GRE Griechenland Griechenland Hellenic Ski Federation EOX [20]
042 GRN Grenada Grenada Grenada International Sports Foundation  
043 GUA Guatemala Guatemala Guatemalan Alpine Winter Sports Association  
044 HAI Haiti Haiti Fédération Haitienne de Ski  
045 HKG Hongkong Hongkong Ski Association of Hong Kong  
046 HON Honduras Honduras Honduras Ski Association  
047 HUN Ungarn Ungarn Magyar Sí Szövetség MSS [21]
048 IND Indien Indien Winter Games Federation of India WGFI
049 IRA Iran Iran Iran Ski Federation   [22]
050 IRE Irland Irland Ski Association of Ireland  
051 ISL Island Island Skíðasamband Íslands   [23]
052 ISR Israel Israel Israel Ski Federation  
053 ISV Jungferninseln Amerikanische Amerikanische Jungferninseln U.S.Virgin Islands Ski Federation  
054 ITA Italien Italien Federazione Italiana Sport Invernali FISI [24]
055 JAM Jamaika Jamaika Jamaica Ski Federation  
056 JPN Japan Japan Ski Association of Japan SAJ [25]
057 KAZ Kasachstan Kasachstan Ski Association of the Republic of Kazakhstan  
058 KEN Kenia Kenia Kenya Ski Federation  
059 KGZ Kirgisistan Kirgisistan Ski Federation of Kyrgyzstan  
060 KOR Korea Sud Südkorea Korea Ski Association  
061 KUW Kuwait Kuwait Kuwait Ski Association  
062 LAT Lettland Lettland Latvijas Slēpošanas savienība   [26]
063 LES Lesotho Lesotho Lesotho National Wintersport Association  
064 LIB Libanon Libanon Fédération Libanaise de Ski   [27]
065 LIE Liechtenstein Liechtenstein Liechtensteinischer Skiverband LSV [28]
066 LTU Litauen Litauen Skiing Federation of Lithuania  
067 LUX Luxemburg Luxemburg Fédération Luxembourgeoise de Ski FLS [29]
068 MAD Madagaskar Madagaskar Ski Madagascar  
069 MAR Marokko Marokko Fédération Royale Marocaine de Ski FRMSM
070 MDA Republik Moldau Moldau Ski Federation of the Republic of Moldova  
071 MEX Mexiko Mexiko Federación Mexicana de Deportes de Invierno  
072 MGL Mongolei Mongolei Mongolian Ski Federation  
073 MKD Mazedonien Mazedonien Ski Federation of Macedonia  
074 MLT Malta Malta Malta Olympic Committee   [30]
075 MNE Montenegro Montenegro Montenegro Ski Association  
076 MON Monaco Monaco Fédération Monégasque de Ski  
077 NED Niederlande Niederlande Nederlandse Ski Vereniging NSV [31]
078 NEP Nepal Nepal Nepal Ski Association  
079 NOR Norwegen Norwegen Norges Skiforbund NSF [32]
080 NZE Neuseeland Neuseeland Snow Sports New Zealand SSNZ [33]
081 PAK Pakistan Pakistan Ski Federation of Pakistan  
082 PER Peru Peru Federacion Peruana de Andinismo  
083 PHI Philippinen Philippinen Philippine Ski Federation  
084 POL Polen Polen Polski Związek Narciarski PZN [34]
085 POR Portugal Portugal Federação de Desportos de Inverno de Portugal FDI [35]
086 PRK Korea Nord Nordkorea The Ski Association of D.P.R. Korea  
087 PUR Puerto Rico Puerto Rico Puerto Rico Ski Federation  
088 ROU Rumänien Rumänien Federația Română de Schi Biatlon FRSB [36]
089 RSA Sudafrika Südafrika Snow Sports South Africa  
090 RSM San Marino San Marino Federazione Sammarinese Sport Invernali  
091 RUS Russland Russland Russian Ski Association  
092 SEN Senegal Senegal Fédération Sénégalaise de Ski FSS
093 SLO Slowenien Slowenien Smučarska zveza Slovenije SZS [37]
094 SPA Spanien Spanien Real Federacion Española Deportes  
095 SRB Serbien Serbien Ski Federation of Serbia  
096 SUD Sudan Sudan Sudanese Winter Sports Association  
097 SUI Schweiz Schweiz Swiss-Ski   [38]
098 SVK Slowakei Slowakei Slovenská lyžiarska asociácia SLA [39]
099 SWE Schweden Schweden Svenska Skidförbundet SSF [40]
100 SWZ Swasiland Swasiland Swaziland Ski Association  
101 THA Thailand Thailand Ski Association of Thailand  
102 TJK Tadschikistan Tadschikistan Tajikistan Ski Federation  
103 TPE Taiwan Taiwan Chinese Taipei Ski Association  
104 TRI Trinidad und Tobago Trinidad und Tobago Trinidad & Tobago Snowsports Federation  
105 TUR Turkei Türkei Türkiye Kayak Federasyonu   [41]
106 UKR Ukraine Ukraine Ukrainian Ski Federation  
107 URU Uruguay Uruguay Asociacion Uruguaya de Ski  
108 USA Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten United States Ski & Snowboard Association USSA [42]
109 UZB Usbekistan Usbekistan Ski Association of the Republic Uzbekistan  
110 VEN Venezuela Venezuela Comite Olimpico Venezolano  
111 ZIM Simbabwe Simbabwe Ski Ass. of Zimbabwe  

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Fédération Internationale de Ski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.fis-ski.com/data/document/fis-statutes-2008.pdf
  2. ab FIS Geschichte
  3. Beckmanns Sportlexikon. A-Z. Wien: Otto Beckmann. 1933, S. 2063
  4. «Die Skiweltmeisterschaften in Gastein». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 3. Juni 1955, S. 8.
  5. «Innsbruck bleibt erster Olympiakandidat». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 4. Juni 1955, S. 8.
  6. Vor einem Europacup im alpinen Skilauf. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 3. April 1959, S. 10.
  7. «Erstmals in der Skigeschichte: ein Probeabfahrtsrennen»; «Sport Zürich», Nr. 4 vom 11.1.1960, Seite 2.
  8. Spalte 4: »Der „Fall Sailer“ gestrichen«. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 12. Juni 1959, S. 10.
  9. Letzter Beitrag in Spalte 4. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 14. Juni 1959, S. 28.
  10. «Weltmeisterschaften 1962 anerkannt»; »Sport-Zürich« vom 22. Mai 1963, Spalte 5, zweiter Beitrag
  11. «FIS-Delegierte möchten auch im Sommer reisen»; »Sport-Zürich« vom 27. Mai 1963
  12. Arnd Krüger: The History of the Olympic Winter Games. The Invention of a Tradition, in: M. GOKSÖR, G. V.D. LIPPE, K. MO (Hrsg.): Winter Games – Warm Traditions. Oslo: Norsk Idrettshistorisk Vörening 1996, 101 – 122.
  13. Congress Information: 26th Beirut (LIB) 1967 auf der Webseite der FIS, abgerufen am 4. November 2014 (englisch).
  14. «Grenoble: Supermessung». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 21. Mai 1967, S. 11.
  15. «Kitzbühel ohne WM». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 21. Mai 1967, S. 12.
  16. «WM in St. Moritz, Falun». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 30. Mai 1971, S. 12.
  17. «Hodler will Brundage beruhigen». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 29. Mai 1971, S. 11.
  18. links: «ÖSV-Team nach Portillo». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 2. Juni 1971, S. 15.
  19. «Doppelte Punkte für Allrounder». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 10. Juni 1973, S. 14.
  20. Spalte 3, unten: «sport in kürze», zweiter Beitrag. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 1. Juni 1975, S. 15.
  21. «Schladming stach Veltlin aus». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 20. Mai 1979, S. 12.
  22. rechts oben: «Riesentorlauf wird geändert». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 16. Mai 1981, S. 11.
  23. «IOC prüft Stenmark». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 14. Mai 1983, S. 19.
  24. «WM in Seefeld». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 16. Mai 1983, S. 8.
  25. «FIS lockert Werbung für Teilnehmer». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 3. Juni 1985, S. 8.
  26. «Saalbach bootete Gegner im ersten Durchgang aus». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 13. Juni 1988, S. 24.
  27. «Wolf Siegerin für kurze Zeit im Nadelkrieg». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 11. Jänner 1988, S. 20.
  28. «Krecek ist bestätigt». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 10. Juni 1988, S. 35.
  29. FIS Struktur
  30. Dr. Markus Wekwerth: Die FIS – Kopf eines unbehelligten Milliarden-Sportkartells. KPW Rechtsanwälte, 16. Oktober 2014, abgerufen am 16. Oktober 2014.
  31. FIS Kongresse
  32. Mitgliedsverbände auf FIS-Ski
Fédération Internationale de Ski
Gründungsdatum/-jahr 1924
Gründungsort Chamonix-Mont-Blanc, Frankreich
Präsident Gian-Franco Kasper
Vereine (ca.) 110
Verbandssitz Oberhofen am Thunersee, Schweiz
Offizielle Sprache(n) Englisch, Französisch, Deutsch und Russisch[1]
Homepage www.fis-ski.com

Die Fédération Internationale de Ski (abgekürzt FIS) ist der internationale Ski-Verband. Der Sitz des Verbandes befindet sich in Oberhofen am Thunersee in der Schweiz. Die Abkürzung FIS wird in allen Sprachen benutzt. Die Zuständigkeit der FIS betrifft sowohl den Breiten- als auch den Spitzensport, so erlässt sie zum Beispiel die FIS-Regeln zum Verhalten auf Skipisten.

Derzeit sind 110 Mitgliedsverbände angeschlossen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Skifahren im Jahr 1917
Skispringen im Jahr 1943
Skilanglauf im Jahr 2006 (Virpi Kuitunen)
FIS Weltcup Kristallkugel

Gründung und die ersten Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gründung des Vorgängerverbandes CIS (Internationale Skikommission) wurde am 18. Februar 1910 in Christiania (NOR) von Delegierten aus zehn Ländern beschlossen. Ein Jahr später, im März 1911 wurde das erste international gültige Regelwerk verabschiedet.

  • Am 2. Februar 1924[2] wurde in Chamonix im Rahmen der „Internationalen Wintersportwoche“, die später als I. Olympische Winterspiele anerkannt werden sollte, von 36 Delegierten aus 14 Ländern die Gründung der FIS beschlossen, welche die CIS ablöste.
  • Anfänglich sah sich die FIS nur für den nordischen Skisport zuständig. Nachdem die skandinavischen Länder ihren Widerstand aufgegeben hatten, wurde beim 11. FIS-Kongress (24.-26. Februar 1930 in Oslo) aber beschlossen, auch den alpinen Skisport (Abfahrt, Slalom und Alpine Kombination) ins Regelwerk aufzunehmen, und zwar auf Antrag Großbritanniens, woran der britische Skipionier Arnold Lunn als Mitbegründer der Arlberg-Kandahar-Rennen wesentlichen Anteil hatte. Der einfache Satz „Abfahrts- und Slalomrennen können ausgerichtet werden“ wurde in den Regeln festgeschrieben – ein Satz, der den Skisport nachhaltig verändern sollte.
  • 1932: Ein Vorschlag für Europäische Meisterschaften wurde uneinstimmig zurückgestellt.

Die Regeln für Abfahrt und Slalom wurden adaptiert.
Australien wurde FIS-Mitglied.

  • 1933 fanden in Innsbruck die ersten vollständigen FIS-Weltkämpfe statt, die somit als 1. Weltmeisterschaft gelten können.[3]
  • 1936: Arrangierung der Weltmeisterschaften: die ersten sollen im nächsten Jahr in Chamonix stattfinden.

Für das neue Abfahrt/Slalom-Kommitte werden Statuten adaptiert.

Die Nachkriegsjahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1946: Nebst der Annullierung der Weltmeisterschaften 1941 wurden drei neue Technik-Kommittes ins Leben gerufen: Langlauf (mit dem Schweden Sigge Bergman (geb. 5. Juli 1931 in Luleå – gest. 6. Januar 2001 in Rättvik)) sowie Skispringen (mit dem Vorsitzenden Sigmund Ruud aus Norwegen) und »Damen« (Vorsitzende: Elsa Roth, Schweiz).

Am 15. September 1946 wurde Österreich wieder in die FIS aufgenommen.

  • 1949: Der Schweizer Marc Hodler wurde Vorsitzender des Abfahrt-Slalom-Kommittes, welches bisher von Sir Arnold Lunn geführt wurde.
  • 1951: Die nordischen Ski-Bewerbe für Damen wurden in die Olympischen Winterspiele 1952 einbezogen.

Die Entwicklung des Skifliegens soll überwacht werden.
Marc Hodler wurde neuer FIS-Präsident.

  • 1953: Es wurden neue Regeln für die Weltmeisterschaften erstellt und jährliche Konferenzen für die Erstellung des Kalenders für internationale Meisterschaften eingeführt.

Weiters wurde beschlossen, dass die Anzahl der FIS-Kommittes nicht höher als Zehn sein soll.
Der 3x5 km-Damen-Langlauf wurde in die internationalen Bewerbe aufgenommen und die Alpine Kombination wurde wieder in das Programm aufgenommen.

  • 1955: Beim 20. FIS-Kongress in Montreux wurden die Alpinen und Nordischen Skiweltmeisterschaften an Bad Gastein bzw. Lahti vergeben und es wurde das Skiprogramm bei den Olympischen Winterspielen 1956 festgelegt.[4] Außerdem kam es zu einer Ergänzung in den Amateurbestimmungen, wonach «kein Rennläufer für Rennen qualifiziert wird, der zustimmt oder nicht protestiert, wenn sein Name, seine Titel oder seine Fotografie in Inseraten oder in jedweder Form von Publizität für Sportartikelreklame gebraucht wird. Diese Bestimmung gilt, gleichgültig ob der Läufer als Gegenwert materiellen Nutzen aus der Publizierung zieht oder nicht».

Außerdem wurde Zeno Colò eingeladen, bis 1. September einen Nachweis für seine Amateureigenschaft zu erbringen. Stein Eriksen und Lucienne Schmith-Couttet wurden schriftlich von ihrer Disqualifikation informiert. Auch Christian Pravda blieb weiterhin gesperrt, da er die FIS nicht überzeugen konnte, dass seine Disqualifikation zu Unrecht erfolgt ist.[5]

  • 1957: Beim Kongress in Dubrovnik (30. Mai bis 14. Juni) wurde eine "Gesetztenliste" im alpinen Skilauf eingeführt, die Reihenfolge wurde nach den in den Rennen erzielten Erfolgen bestimmt.[6]

Es wurde eine Kommission vorgeschlagen, welche die Vor- und Nachteile von Langlaufbewerben in Höhenlagen (1.000 m und darüber) studieren soll.
Das »FIS-Bulletin« erschien erstmals.
Das Internationale Olympische Comité wird fortan die Reports der Internationalen Verbände bei der Inspektion der Austragungsorte beachten, bevor die Organisationsstadt der Spiele namhaft gemacht wird.

  • 1959: beim 22. FIS-Kongress in Stockholm vom 10. bis 13. Juni wurde auf die traurigen Ereignisse vom letzten Winter (Todesstürze von John Semmellink und Toni Mark) mit strikteren Sicherheitsregeln für Abfahrtsrennen reagiert. Eine der Maßnahmen war die Ansetzung eines offiziellen Trainings, welches den Rennläufern die Möglichkeit geben sollte, die gesamte Strecke wenigstens einmal rennmäßig durchzufahren. Diese Anordnung kam am 8. Januar 1960 vor der einen Tag später stattfindenden Lauberhornabfahrt erstmals zur Anwendung.[7]

Für den Langlauf wurde die elektrische Zeitnehmung adaptiert.
Der 5km-Langlauf für die Damen wurde in die Weltmeisterschaften 1962 aufgenommen.
Es gab eine neue Klassifikation für die Nordische Kombination.
Streichung des »Falles Toni Sailer« von der Tagesordnung, da Sailer seinen Entschluss bekannt gegeben hatte, sich vom aktiven Skisport zurückzuziehen (damit wurden Fraglichkeiten über seine Amateureigenschaften, die vor allem im Zusammenhang mit seiner Filmkarriere standen, obsulet). Außerdem gab es, ohne konkrete Namen zu nennen, mit 45 gegen 18 Stimmen eine Grundsatzentscheidung, die Weltmeisterschaften 1962 an zwei Städte zu vergeben.
Marc Hodler wurde wieder zum Präsidenten gewählt.[8][9]

  • 1961: Neue Typen der Klassifikation für die Nordische und Alpine Kombination wurden adaptiert.

Es wurde beschlossen, das die Skisprung-Bewerbe bei den Nordischen Weltmeisterschaften mit 2 Sprüngen (70 und 90 m) von 1962 weg organisiert werden.
Nicht-Amateure sind von den Olympischen Spielen ausgeschlossen: »Olympia-Teilnehmer müssen einen Zivilberuf haben«.
Die Zusammenarbeit mit den Abteilungen für Sportmedizin und -physiologie auf internationalem Level wurde verstärkt.
Für jeden Bewerb am internationalen Kalender ist eine Gebühr von 150 Schweizer Franken zu entrichten.
Der Schweizer Arnold Kaech löste den Schweden Sigge Bergmann als FIS-Generalsekretär ab.

  • 1963: Die ersten Ski-Weltmeisterschaften an einen Ort in der südlichen Hemisphäre, Portillo de Chile, wurden vergeben. Die alpinen Weltmeisterschaften 1962 in Chamonix wurden offiziell anerkannt. Oslo wurde mit der Durchführung der Nordischen Skiweltmeisterschaften 1966 betraut, wobei der Zusatzbeschluss gefasst wurde, im nordischen Bereich Weltmeisterschaften nur mehr an Orte unter 1.500 m Meereshöhe zu vergeben.[10][11]

Der Aufwand des FIS-Budgets 1963 bis 1965 wurde mit 155.400 Schweizer Franken veranschlagt.
Marc Hodler wurde in seinem Amt genauso bestätigt wie Generalsekretär Sigge Bergmann aus Schweden; es gab drei neue Delegierte im Direktionsrat. Mamaia wurde als Kongressort 1964 (richtig war es dann 1965) vorgesehen, Zypern und die äußere Mongolei wurden als neue Mitglieder aufgenommen.

  • 1965 erkannte die FIS Geschwindigkeitsskifahren an und verabschiedet entsprechende Regeln. Weiters wurden die Olympischen Winterspiele 1924 nachträglich als 1. Weltmeisterschaften anerkannt.[12]

1967: Die FIS übernahm den soeben installierten Alpinen Skiweltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Im Jahr 1967 in Beirut (16.-21. Mai) wurde die Übernahme des Alpinen Skiweltcups sowie die Einführung von Verhaltensregeln für Skifahrer beschlossen. Eine schon damals erkannte Geldquelle wurde erschlossen: »TV-Rechte für die Weltmeisterschaften werden Exklusivbesitz der FIS, welche direkt mit den TV-Gesellschaften in Verhandlungen tritt«. Außerdem erklärte der Kongress, dass die FIS für jegliche Arten von Skisport zuständig ist, bei dem man sich durch das Zusammenspiel von Muskel- und Schwerkraft fortbewegt und der auf dem Erdboden oder jeglicher anderer Art natürlicher oder künstlicher Oberfläche ausgeführt wird.[13]

Auch hinsichtlich der alpinen Skibewerbe bei den Olympischen Winterspielen 1968 gab es Beschlüsse: So wurde bestimmt, dass die Zeitnehmung auf Tausendstel Sekunden exakt sein muss, in weiterer Folge wurde auch der Programmablauf festgelegt.[14]
Zudem wurden die Skiweltmeisterschaften für 1970 sowohl im alpinen (Gröden) als auch nordischen (Vysoké Tatry) Bereich vergeben.[15]
Es wurde der Einsatz von Feminal-Kontrollen beschlossen.

  • 1968: Totale Revision der Statuten.

Die nationalen Verbände nahmen die Beziehungen zwischen Athleten und Herstellern von Sportgegenständen in die Hand.

  • 1971 wurde die Einführung von Skiflug-Weltmeisterschaften beschlossen, wobei 1972 Planica und 1973 Oberstdorf die ersten Veranstalterorte sein sollten; danach sollten diese Championnats nur mehr alle zwei Jahre stattfinden.

Auch die Nordischen und Alpinen Skiweltmeisterschaften 1974 wurden vergeben, u.zw. an Falun (Schweden) und an St. Moritz (Schweiz).[16]
Weiters gab es Anpassungen zu den Richtlinien des Internationalen Olympischen Comites hinsichtlich der Amateurbestimmungen, wobei allerdings entgegen diesen (Verdienstentgangs-Entschädigung an Amateursportler für Training und Wettkampf für 60 Tage im Jahr) gleich 3 1/2 Monate festgelegt wurden. Weitere wichtige Punkte der FIS-Beschlüsse: Skisportler dürfen persönlich keinen Profit aus ihrer sportlichen Tätigkeit ziehen (es ist ihnen untersagt, Namen, Bild, Erfolge, Preise und Trophäen für Werbezwecke zur Verfügung zu stellen); Ausstatterfirmen müssen vom nationalen Verband anerkannt werden und Zuwendungen müssen an diesen überwiesen werden; die Firmenaufschriften auf Skiern werden in ihrer Größe beschränkt und Ausrüstung darf nicht mit Firmen- und Markenzeichen versehen sein.[17][18]
Es wurden Europäische Junioren-Alpin-Weltmeisterschaften angesetzt.
Das FIS-Budget für 1971 bis 1973 wird mit 780.000 CHF veranschlagt.

  • 1973 kam der Beschluss, die Allrounder im Weltcup besser zu bonifizieren: Rennläufer, die bei einer Weltcupveranstaltung an einem Wochenende in zwei Bewerben (Abfahrt plus Riesenslalom oder Abfahrt plus Slalom) zu Punkten kommen, erhalten die Gesamtzahl der Punkte doppelt.

Ein diffiziler Punkt war wiederum der "berüchtigte" § 26 des Internationalen Olympischen Comites (IOC), der Amateur-Paragraph. Vorerst hatte es eine (verschärfte) Deklaration der Verbände Italiens, Frankreichs, der Schweiz und der Bundesrepublik Deutschland (FRG) gegeben, die die Autorisierung der nationalen Verbände zum Ziel hatte, indem diese in Hinkunft selbst entscheiden sollten, ob einer ihrer Läufer die olympischen Qualifikationen erfüllen oder nicht. Nach vielen Beratungen wurde jedoch über Anraten von Präsident Marc Hodler ein modifizierter Antrag an das IOC verfasst.
Die Vorschriften zu den Werbeaufschriften wurden genauer gefasst: Diese dürfen eine Höhe von 20 Millimeter nicht überschreiten und Sturzhelme oder Kopfbedeckungen dürfen an der Außenseite keine Firmenzeichen tragen.
Letztlich wurde Präsident Hodler durch Zuruf wiedergewählt.[19]

  • 1975 gab es, wohl eingedenk der Manipulationsvorwürfe beim Herren-Weltcupfinale im März 1975, eine Verbesserung der Regeln hinsichtlich der Parallel-Slaloms.

Nominierung von Garmisch-Partenkirchen für die alpinen und Lahti für die nordischen Skiweltmeisterschaften.[20]
Adaptierung neuer Quali-Regeln, um für eine Kategorie von Läufern, welche an den Olympischen Spielen nicht teilnehmen können, Vorsorge zu treffen.
Beschichtete Rennanzüge wurden verboten.
Zur Sicherheit erklärte FIS-Präsident Marc Hodler, dass die Genehmigung von Skirennen regelmäßig ob der konstanten Anhebung der Geschwindigkeit, welche exzessiv wird und Stürze unkontrollierbar macht, beobachtet werden sollte. Die gegenwärtigen Rennen, welche zu geradlinig sind, sollten modifiziert und mehr technisch gemacht werden, um die Geschwindigkeit zu limitieren.
Gian Franco Kasper wurde als Ansprechpartner der FIS-Verwaltung vorgeschlagen.

  • 1977 wurde ein Ausrüstungs-Kommitte damit betraut, allen Neuerungen zur Stärkung der Sicherung zuzustimmen – eine Verbotsliste wurde veröffentlicht, welche Klarheit über die Beschaffenheit der Rennanzüge bringen soll; demnach durften die Anzüge und auch die darunter getragene Kleidung für Alpinläufer und auch Skispringer weder innen noch außen plastifiziert und mit keinerlei chemischen Mitteln behandelt sein.

Am Kalender 1976/77 schienen 868 Alpin- und 422 Nordische Bewerbe auf.
Adaptierung eines Verhaltenskodex für Langläufer, ähnlich dem für die Alpinläufer.
Es wurde der Skilanglauf-Weltcup vorläufig anerkannt, es dauerte allerdings noch bis zur Saison 1981/82 bis zur ersten offiziellen Durchführung. In diesem Jahr wurde die FIS auch für Freestyle-Skiing zuständig.

Das Tragen von Helmen wurde für Skispringer obligatorisch. Es wurde mitgeteilt, dass Skispringen in 17 Ländern ausgeübt wird.
Die Alpine Kombination bei den Weltmeisterschaften wurde ein separater Bewerb, welcher mit speziellen Regeln ausgetragen wird. Abfahrt und Slalom stehen am Programm dieses Bewerbs. Diese Formel ersetzt die bisherige, welche die Klassifizierung der 3 bei den Weltmeisterschaften ausgetragenen zum Inhalt hatte.
Die Nordische Junioren-WM ersetzt die Europäischen Meisterschaften.
Weiters wurden für 1982 die Nordischen Skiweltmeisterschaften an Oslo und die Alpinen Skiweltmeisterschaften an Schladming vergeben.[21]

  • 1981: Vorstellung eines neuen Riesenslaloms[22], welcher länger und schneller ist und in einem einzigen Lauf gefahren wird: der »Super-G«; die Damen-20 km komplettieren das Olympia-Programm im Langlauf und Einführung von 4 neuen Bewerben, welche für die Weltmeisterschaften zählen: Team-Springen, Teambewerb in der Nordischen Kombination, Free-Style-Ski für Senioren und Junioren
  • 1983 wurde der Beschluss gefasst, Weltmeisterschaften von Olympischen Spielen zu trennen und alle zwei Jahre auszutragen. Auch die Nordischen Kombination bekam einen Weltcup.

Es gab auch den Beschluss, Hanni Wenzel zu "reamateurisieren" (bzw. hieß es, dass der Vorstand nichts gegen eine solche Maßnahme habe), während die ähnliche "Causa Ingemar Stenmark" an das Internationale Olympische Comité weitergeleitet wurde.[23]
Außerdem wurden die alpinen und nordischen Skiweltmeisterschaften 1985 an Bormio bzw. Seefeld, aber auch schon jene für 1987 in Crans-Montana und Oberstdorf vergeben.[24]

Detailangabe zur Vergabe der Ski-WMs: Bewerber waren Briançon (FRA), Aspen (USA); Kranjska Gora (YUG=SLO), Jasna (ČSSR), Åre (SWE), Veltlin (ITA), Crans Montana (SUI) und eine bulgarische Station; am 15. Mai wurde Crans Montana im 3. Wahlgang für 1987 nominiert; bei den Nordischen erhielt Seefeld gegenüber Falun (SWE) für 1985 den Vorzug; Oberstdorf gewann für 1987 gegen Autrans (FRA).

Marc Hodler wurde als Präsident bestätigt und ging in das 33. und 34. Amtsjahr.

  • 1985 wurde der Super-G als weitere Disziplin für Weltmeisterschaften (erstmals für 1987 vorgesehen) angesetzt.

Die Weltmeisterschaft im Skifliegen 1986 wurde an Österreich (Kulm) vergeben.
Es wurden bestimmte Werbevorschriften gelockert: Demnach durften Rennläufer/innen nun auf ihren Kopfbedeckungen und Bekleidungen je 30 Quadratzentimeter für persönliche Werbung nutzen. Ein Vorschlag des Schweizer Verbandes, auch die Startnummern als Werbefläche zu nutzen, wurde abgelehnt.
Ein weiterer Beschluss lautete: Die Vergabe von Weltcuprennen an die nationalen Verbände habe in so genannter Paketform zu erfolgen, wodurch lange Reisen verhindert werden sollen.[25]
Für Athleten wurden hinsichtlich deren Nationalität exakte Bestimmungen für die Teilnahme an Weltmeisterschaften erlassen, wonach sie Staatsbürger vom diesbezüglichen Verband sind oder einen gültigen Reisepass dieses Landes besitzen.

  • 1988: Es wurden die Weltmeisterschaftsorte für 1991 in den alpinen und nordischen Disziplinen bestimmt. Dabei ging Saalbach-Hinterglemm im Alpinbereich bereits im ersten Wahlgang als Sieger hervor. Val di Fiemme bekam die Nordischen Weltmeisterschaften zugesprochen. Auch die alpine Skiweltmeisterschaft 1993 wurde schon vergeben, u.zw. an Morioka-Shizukuishi in Japan.[26]

Beim Kongress in Istanbul kam auch die «Sicherheitsnadelangelegenheit» vom Damen-Weltcup-Riesenslalom in Lech vom 9. Januar mit den Disqualifikationen durch Heinz Krecek mehrerer ÖSV-Läuferinnen zur Debatte, wobei der Österr. Skiverband verlangte, zu umschreiben, was eine Startnummer ist. Der ÖSV legte selbst eine drei Seiten lange Definition vor. Trotzdem wurden aber die von Heinz Krecek getroffenen Maßnahmen bestätigt. Es hieß aber, dass Ämteranhäufungen künftig vermieden werden sollen.[27][28]

Ab den 1990er-Jahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1990 wurde das FIS-Gericht eingesetzt und der Weltcup im Skifliegen eingeführt.

In Verbindung mit Anti-Doping-Tests wurden Blutproben eingeführt.
Die neue Heimat der FIS im so genannten "FIS-Haus" in Oberhofen am Thunersee wurde offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

  • 1994 bekam die Sportart Rollerski ein eigenes Regelwerk und es wurde der Beschluss gefasst, Snowboard zur FIS-Disziplin zu machen.
  • 1996 wurde eine Ergänzung des Artikels 208.5 beschlossen, wonach Sportler/innen, die bereits für einen nationalen Verband internationale Wettkämpfe bestritten haben, im Falle des Wechsels der Staatsbürgerschaft und des nationalen Verbandes neben den Voraussetzungen 208.5 auch eine Einverständniserklärung des bisherigen nationalen Verbandes vorzuweisen haben, um für einen neuen nationalen Verband an internationalen Bewerben der FIS teilnehmen können. Ohne Einverständnis gibt es eine Sperre von 12 Monaten ab dem Datum der Abmeldung. – Eine weitere Änderung betraf den Artikel 226: "Jeder der FIS angeschlossene nationale Skiverband und nur dieser ist berechtigt, Abkommen abzuschließen, welche Fernsehübertragungen von internationalen Skiveranstaltungen betreffen, die der Verband in seinem Land organisiert. Solche Abkommen sind nach Rücksprache mit der FIS vorzubereiten und sollen die Interessen des Skisports, des Snowboarding und der nationalen Skiverbände wahrnehmen. Dies betrifft den Sendebereich im eigenen Land wie auch für Weitergabe in Sendebereiche anderer Länder (Übertragungsrechte). Ausgenommen sind Olympische Winterspiele und Weltmeisterschaften, die dem IOC beziehungsweise der FIS gehören."
  • Für das Weltmeisterschaftsprogramm 1999 wurde ebenfalls 1996 als Zusatz ein Parallel-Buckelpisten-Event für Damen und Herren beschlossen. Weiters bekam Grasski einen eigenen Weltcup, zwei Jahre darauf, 1998, wurde beschlossen eigene Weltmeisterschaften für Rollerski auszurichten. Im selben Jahr hatte die FIS erstmals 100 Mitgliedsverbände.
  • In den letzten 10 Jahren wurden mehrere kleinere Änderungen an Regeln, Bewerben und Disziplinen vorgenommen.[2]

Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die FIS ist in mehreren Organen organisiert, denen jeweils bestimmte Aufgaben zukommen. Unterschieden werden kann hier hauptsächlich in die Entscheidungsorgane und in die beratenden Organe.[29]

Entscheidungsorgane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kongress

Der Kongress, das oberste Organ innerhalb der FIS, trat bis 2008 insgesamt 46 Mal zusammen, in der Regel alle zwei Jahre. Neben der Aufgabe Änderungen der Regelwerke durchzuführen wählt er den Vorstand und berät über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedsverbänden sowie über den Wettkampfkalender.

Vorstand

Da die Kongresse nur alle zwei Jahre stattfinden, ist in der Zwischenzeit der vom Kongress gewählte Vorstand die oberste Behörde der FIS. Er vergibt die Weltmeisterschaften, auch kann er vorläufig Mitgliedsverbände sperren und Anträge an den Kongress stellen, welcher vom Vorstand vorbereitet wird. Entscheidungen, die normalerweise vom Kongress getroffen werden, gelten nur bis zum nächsten Kongress, falls der Vorstand sie trifft.

FIS-Gericht

Das FIS-Gericht kommt bei Streitigkeiten zwischen Mitgliedsverbänden sowie bei Beschwerden über den Vorstand zum Einsatz. Außerdem kann der Vorstand das FIS-Gericht bitten weitere Fälle zu entscheiden.

Beratende Organe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Komitees

Ebenso wie auch Sub-Komitees und weitere Arbeitsgruppen werden Komitees vom Vorstand ernannt. Dieser wird durch die Komitees beraten, ebenso erledigen sie beispielsweise technische Aufgaben.

Für Wettkampfaufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wettkampf-Jurys

Bei Verstößen gegen Wettkampfregeln entscheiden Wettkampf-Jurys. Sie können bei einem schweren Regelbruch den Fall auch der Beschwerdekommission zur Beurteilung überlassen.

Beschwerdekommissionen

Neben den Fällen, die ihnen von der Wettkampf-Jury überwiesen werden, treffen die Beschwerdekommissionen auch die Entscheidungen, wenn über einen Urteilsspruch der Wettkampf-Jury geklagt wird.

Weitere Organe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rechnungsrevisoren

Die Rechnungsrevisoren prüfen die Rechnung des Vorstandes, über die sie dem Kongress schriftlich Bericht erstatten.

Generalsekretariat

Das in der Schweiz sitzende Generalsekretariat dient der Administration der FIS.

Kritische Stimmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die FIS als monopolistischer Weltverband wird vielfach für seine sehr weitreichenden Verbandsregeln kritisiert. So ist es dem einzelnen Athleten z. B. vollständig untersagt, seine Person selbst zu vermarkten und diesbezüglich Verträge mit Sponsoren und Partnern zu schließen. Dies kann nur der nationale Verband, was wiederum die Gefahr von Interessenkollisionen birgt, weil dieser tendenziell die eigenen Interessen bzw. die der Partner im Blick hat und nicht die Interessen der Athleten. Nicht wenige Stimmen halten das FIS-Reglement daher für (kartell-)rechtswidrig, weil es den Wettbewerb auf Anbieter- und Nachfrageseite beschränkt und viel zu weit in die Persönlichkeitsrechte der Athleten eingreift, ohne dass dies durch sportspezifische Zielsetzungen gerechtfertigt ist.[30]

Disziplinen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Biathlon gehört nicht zu den FIS-Disziplinen, Biathleten sind in der IBU organisiert.

Großveranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die FIS veranstaltet in jeder Sportart mehrere Großereignisse, zudem sind mehrere der organisierten Sportarten olympisch.

Olympische Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Olympische Winterspiele

Seit 1957 wird die FIS (zusammen mit den anderen Wintersportverbänden) vom IOC bei der Auswahl des Veranstaltungsortes zu Rate gezogen. Sie betreut auch Regeln und Nominierungen der Ski- und Snowboardbewerbe. Von den FIS-Disziplinen sind Snowboard, Freestyle, Ski Alpin sowie die drei Ski Nordisch-Wettkämpfe olympisch.

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die FIS veranstaltet die folgenden Weltmeisterschaften:

Außerdem gibt es noch Junioren-Weltmeisterschaften in allen Disziplinen, zum Beispiel:

Kontinentalmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anders als in einigen Sommer- und Mannschaftssportarten besitzen die Kontinentalmeisterschaften in den meisten FIS-Disziplinen keinen hohen Stellenwert. Allerdings gibt es dennoch in fast allen Sportarten Europa- und Amerikameisterschaften, auch Asienmeisterschaften werden ausgetragen.

Weitere Großereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben den internationalen Meisterschaften werden auch die nationalen Meisterschaften teilweise von der FIS organisiert. Besonders in den Ländern, die auch international erfolgreich sind, kann die Nationale Meisterschaft eine Art Vorausscheidung sein.

Außerdem sind viele FIS-Sportarten bei weiteren Ereignissen wie bei der Universiade vertreten. Dazu kommen noch einige Junioren- und Jugend-Meisterschaften.

Wettkampfserien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Alpiner Skiweltcup, Skilanglauf-Weltcup, Skisprung-Weltcup, Weltcup der Nordischen Kombination, Snowboard-Weltcup, Freestyle-Skiing-Weltcup, Grasski-Weltcup, Speedski-Weltcup

Die „Königsklasse“ der FIS-Wettkampfserien ist der Weltcup. In den Sportarten in denen er veranstaltet wird gibt es neben dem Gesamtweltcup, der sogenannten „Großen Kristallkugel“, noch Disziplinenweltcups, die sogenannten „Kleinen Kristallkugeln“. Eine Ausnahme bildet der Grasski-Weltcup, bei dem nur die Gesamtsieger eine Weltcuptrophäe erhalten. Für den Nationen- oder Teamweltcup werden die Wertungen von Frauen und Männern zusammengerechnet.

Unterklassige Rennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ähnlich wie bei den Großereignissen gibt es auch unterklassige Wettkampfserien. Neben den Kontinentalcups (im alpinen Skisport insbesondere der Europacup und der Nor-Am Cup) und dem Skilanglauf-Marathon-Cup zählen dazu auch FIS-Rennen sowie der in manchen Disziplinen ausgetragene B-Weltcup. In der Nordischen Kombination hatte sich bis zur Saison 2007/2008 ein System etabliert, in dem die Athleten zwischen dem A-Weltcup und dem B-Weltcup bei schlechten beziehungsweise guten Leistungen pendelten.

Liste der FIS-Abkürzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Disziplinen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • AL = Ski Alpin
  • CC = Skilanglauf (engl.: Cross Country)
  • FS = Freestyle-Skiing
  • GS = Grasski
  • JP = Skispringen (engl.: Ski Jumping)
  • NK = Nordische Kombination
  • SB = Snowboard
  • SS = Geschwindigkeitsskifahren (engl.: Speed Skiing)
  • TM = Telemarken

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da es in der FIS für jeden Wettkampf, also auch für viele unterklassige Veranstaltungen, eigene Abkürzungen gibt, ist hier nur eine kleine Auswahl erwähnt. Aufgeführt werden nur die Weltcups, Großereignisse sowie sonstige Wettkämpfe, die eine besondere Bedeutung für den Sport besitzen.

  • WCS = FIS Weltcup Skispringen (einschließlich Skifliegen)
  • COCS-H = FIS Continental Cup Skispringen (Männer)
  • GPS = FIS Grand Prix Skispringen

Präsidenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In ihrer 94-jährigen Geschichte hatte die FIS bisher nur vier Präsidenten. Während Østgård vor seiner Amtszeit bereits Vizepräsident gewesen war und Kasper das Amt des Generalsekretärs innehatte, war Hodler zuvor als Leiter des Komitees im Alpinen Skisport und Vorstandsmitglied der FIS in Erscheinung getreten.

Amtszeit Name Nationalität
1924–1934 Ivar Holmquist Schweden Schweden
1934–1951 Nikolai Ramm Østgaard Norwegen Norwegen
1951–1998 Marc Hodler Schweiz Schweiz
1998–heute Gian-Franco Kasper Schweiz Schweiz

Kongresse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis dato ist der FIS-Kongress 48 Mal zusammengetreten. In der Regel finden die Veranstaltungen alle zwei Jahre statt.[31]

Nr. Datum Ort Delegierte/
Nationen
I. 18.02.1910 Norwegen Christiania 22/10
II. 20.–21.03.1911 Schweden Stockholm 15/9
III. 24.–25.01.1912 Deutsches Reich München 14/8
IV. 20.–21.03.1913 Schweiz Bern 14/8
V. 27.–28.02.1914 Norwegen Christiania 17/10
VI. 10.02.1922 Schweden Stockholm 20/6
VII. 06.02.1923 Tschechoslowakei Prag 18/11
VIII. 02.02.1924 Frankreich Chamonix 36/14
IX. 03.–06.02.1926 Finnland Lahti 21/12
X. 14.–16.02.1928 Schweiz St. Moritz 38/15
XI. 24.–26.02.1930 Norwegen Oslo 26/15
XII. 14.–16.05.1932 Frankreich Paris 27/16
XIII. 21.–23.02.1934 Schweden Sollefteå 18/10
XIV. 14.–24.02.1936 Deutsches Reich NS Garmisch 47/24
XV. 21.–23.02.1938 Finnland Helsinki 36/15
XVI. 27.–31.08.1946 Frankreich Pau 37/18
Nr. Datum Ort Delegierte/
Nationen
XVII. 10.–15.04.1949 Norwegen Oslo 44/27
XVIII. 24.–27.04.1951 Italien Venedig 39/16
XIX. 27.–30.05.1953 Osterreich Igls 60/19
XX. 30.05.–04.06.1955 Schweiz Montreux 66/21
XXI. 30.05.–14.06.1957 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Dubrovnik 57/20
XXII. 10.–13.06.1959 Schweden Stockholm 75/24
XXIII. 28.05.–03.06.1961 Spanien 1945 Madrid 96/26
XXIV. 20.–24.05.1963 Griechenland Athen 66/31
XXV. 08.–11.06.1965 Rumänien 1952 Mamaia 76/30
XXVI. 16.–21.05.1967 Libanon Beirut 74/31
XXVII. 22.–25.05.1968 Spanien 1945 Barcelona 85/33
XXVIII. 26.–29.05.1971 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Opatija 85/34
XXIX. 07.–08.06.1973 Zypern Republik Nikosia 83/35
XXX. 25.–31.05.1975 Vereinigte Staaten San Francisco 82/33
XXXI. 29.–30.04.1977 Argentinien Bariloche 79/33
XXXII. 18.–19.05.1979 Frankreich Nizza 104/41
Nr. Datum Ort Delegierte/
Nationen
XXXIII. 11.–16.05.1981 Spanien 1977 Puerto 101/39
XXXIV. 08.–15.05.1983 Australien Sydney 92/44
XXXV. 27.05–01.06.1985 Kanada Vancouver 91/36
XXXVI. 06.–11.06.1988 Turkei Istanbul 113/46
XXXVII. 20.–27.05.1990 Schweiz Montreux 125/48
XXXVIII. 07.–12.06.1992 Ungarn Budapest 137/54
XXXIX. 06.–12.06.1994 Brasilien Rio 125/55
XL. 10.–16.05.1996 Neuseeland Christchurch 149/62
XLI. 17.–24.05.1998 Tschechien Prag 149/63
XLII. 28.05.–03.06.2000 Australien Melbourne 139/62
XLIII. 02.–08.06.2002 Slowenien Portorož 143/67
XLIV. 30.05.–05.06.2004 Vereinigte Staaten Miami 141/58
XLV. 21.–27.05.2006 Portugal Vilamoura 153/66
XLVI. 26.–31.05.2008 Sudafrika Kapstadt 1150/65
XLVII. 30.05.–05.06.2010 Turkei Antalya ca 1000/74
XLVIII. 27.05.-02.06.2012 Korea Sud Kangwonland ca 760/75
XLIX. 01.-06.06.2014 Spanien Barcelona 1150/-
L. 06.-10.06.2016 Mexiko Cancún 900/-

Mitgliedsverbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die FIS hat derzeit 118 Mitgliedsverbände.[32]

Nr. Kürzel Land Verband Verbandskürzel Web
001 ALB Albanien Albanien Albanian Skiing Federation CEP
002 ALG Algerien Algerien Fédération Algérienne de Ski et Sports de Montagne FASSM
003 AND Andorra Andorra Federacio Andorrana d'Esqui FAE [1]
004 ARG Argentinien Argentinien Federacion Argentina de Ski y Andinismo FASA [2]
005 ARM Armenien Armenien Armenian Ski Federation ASFA [3]
006 ASA Amerikanisch-Samoa Amerikanisch-Samoa American Samoa Ski Association  
007 AUS Australien Australien Ski & Snowboard Australia SSA [4]
008 AUT Osterreich Österreich Österreichischer Skiverband ÖSV [5]
009 AZE Aserbaidschan Aserbaidschan Azerbaijan Ski Federation  
010 BAR Barbados Barbados Barbados Ski Association  
011 BEL Belgien Belgien Vlaamse Ski en Snowboard Federatie VSSF [6]
012 BER Bermuda Bermuda Bermuda Winter Ski Association  
013 BHA Bahamas Bahamas Bahamas Ski Association  
014 BIH Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Ski Federation of Bosnia & Herzegovina  
015 BLR Weissrussland Weißrussland Belarus Ski Union  
016 BOL Bolivien Bolivien Federación Boliviana de Ski  
017 BRA Brasilien Brasilien Confederação Brasileira de Desportos na Neve CBDN [7]
018 BUL Bulgarien Bulgarien Bulgarian Ski Federation  
019 CAN Kanada Kanada Canadian Snowsports Association CSA [8]
020 CAY Cayman Islands Cayman Islands Cayman Islands Confederation  
021 CHI Chile Chile Federación de Ski y Snowboard de Chile FECHIS [9]
022 CHN China Volksrepublik Volksrepublik China Chinese Ski Association   [10]
023 CMR Kamerun Kamerun Fédération de Ski de Cameroun  
024 COL Kolumbien Kolumbien Colombian Ski Team  
025 CRC Costa Rica Costa Rica Costa Rica Ski Association  
026 CRO Kroatien Kroatien Hrvatski Skijaški Savez CROSKI [11]
027 CYP Zypern Republik Zypern Cyprus Ski Federation   [12]
028 CZE Tschechien Tschechien Svaz lyžařů České Republiky SLCR [13]
029 DAN Danemark Dänemark Danmarks Skiforbund   [14]
030 EGY Agypten Ägypten Association de Ski de l'Egypte  
031 ESA El Salvador El Salvador Federacion Salvadorena de Nieve Y Hielo  
032 EST Estland Estland Eesti Suusaliit   [15]
033 ETH Athiopien Äthiopien Ethiopian National Ski Federation  
034 FIJ Fidschi Fidschi Fiji National Olympic Committee  
035 FIN Finnland Finnland Suomen Hiihtoliitto SHL [16]
036 FRA Frankreich Frankreich Fédération Française de Ski FFS [17]
037 GBR Vereinigtes Konigreich Großbritannien British Ski and Snowboard BSS [18]
038 GEO Georgien Georgien Winter Sports Federation of Georgia WSFG
039 GER Deutschland Deutschland Deutscher Skiverband DSV [19]
040 GHA Ghana Ghana National Ski Association of Ghana  
041 GRE Griechenland Griechenland Hellenic Ski Federation EOX [20]
042 GRN Grenada Grenada Grenada International Sports Foundation  
043 GUA Guatemala Guatemala Guatemalan Alpine Winter Sports Association  
044 HAI Haiti Haiti Fédération Haitienne de Ski  
045 HKG Hongkong Hongkong Ski Association of Hong Kong  
046 HON Honduras Honduras Honduras Ski Association  
047 HUN Ungarn Ungarn Magyar Sí Szövetség MSS [21]
048 IND Indien Indien Winter Games Federation of India WGFI
049 IRA Iran Iran Iran Ski Federation   [22]
050 IRE Irland Irland Ski Association of Ireland  
051 ISL Island Island Skíðasamband Íslands   [23]
052 ISR Israel Israel Israel Ski Federation  
053 ISV Jungferninseln Amerikanische Amerikanische Jungferninseln U.S.Virgin Islands Ski Federation  
054 ITA Italien Italien Federazione Italiana Sport Invernali FISI [24]
055 JAM Jamaika Jamaika Jamaica Ski Federation  
056 JPN Japan Japan Ski Association of Japan SAJ [25]
057 KAZ Kasachstan Kasachstan Ski Association of the Republic of Kazakhstan  
058 KEN Kenia Kenia Kenya Ski Federation  
059 KGZ Kirgisistan Kirgisistan Ski Federation of Kyrgyzstan  
060 KOR Korea Sud Südkorea Korea Ski Association  
061 KUW Kuwait Kuwait Kuwait Ski Association  
062 LAT Lettland Lettland Latvijas Slēpošanas savienība   [26]
063 LES Lesotho Lesotho Lesotho National Wintersport Association  
064 LIB Libanon Libanon Fédération Libanaise de Ski   [27]
065 LIE Liechtenstein Liechtenstein Liechtensteinischer Skiverband LSV [28]
066 LTU Litauen Litauen Skiing Federation of Lithuania  
067 LUX Luxemburg Luxemburg Fédération Luxembourgeoise de Ski FLS [29]
068 MAD Madagaskar Madagaskar Ski Madagascar  
069 MAR Marokko Marokko Fédération Royale Marocaine de Ski FRMSM
070 MDA Republik Moldau Moldau Ski Federation of the Republic of Moldova  
071 MEX Mexiko Mexiko Federación Mexicana de Deportes de Invierno  
072 MGL Mongolei Mongolei Mongolian Ski Federation  
073 MKD Mazedonien Mazedonien Ski Federation of Macedonia  
074 MLT Malta Malta Malta Olympic Committee   [30]
075 MNE Montenegro Montenegro Montenegro Ski Association  
076 MON Monaco Monaco Fédération Monégasque de Ski  
077 NED Niederlande Niederlande Nederlandse Ski Vereniging NSV [31]
078 NEP Nepal Nepal Nepal Ski Association  
079 NOR Norwegen Norwegen Norges Skiforbund NSF [32]
080 NZE Neuseeland Neuseeland Snow Sports New Zealand SSNZ [33]
081 PAK Pakistan Pakistan Ski Federation of Pakistan  
082 PER Peru Peru Federacion Peruana de Andinismo  
083 PHI Philippinen Philippinen Philippine Ski Federation  
084 POL Polen Polen Polski Związek Narciarski PZN [34]
085 POR Portugal Portugal Federação de Desportos de Inverno de Portugal FDI [35]
086 PRK Korea Nord Nordkorea The Ski Association of D.P.R. Korea  
087 PUR Puerto Rico Puerto Rico Puerto Rico Ski Federation  
088 ROU Rumänien Rumänien Federația Română de Schi Biatlon FRSB [36]
089 RSA Sudafrika Südafrika Snow Sports South Africa  
090 RSM San Marino San Marino Federazione Sammarinese Sport Invernali  
091 RUS Russland Russland Russian Ski Association  
092 SEN Senegal Senegal Fédération Sénégalaise de Ski FSS
093 SLO Slowenien Slowenien Smučarska zveza Slovenije SZS [37]
094 SPA Spanien Spanien Real Federacion Española Deportes  
095 SRB Serbien Serbien Ski Federation of Serbia  
096 SUD Sudan Sudan Sudanese Winter Sports Association  
097 SUI Schweiz Schweiz Swiss-Ski   [38]
098 SVK Slowakei Slowakei Slovenská lyžiarska asociácia SLA [39]
099 SWE Schweden Schweden Svenska Skidförbundet SSF [40]
100 SWZ Swasiland Swasiland Swaziland Ski Association  
101 THA Thailand Thailand Ski Association of Thailand  
102 TJK Tadschikistan Tadschikistan Tajikistan Ski Federation  
103 TPE Taiwan Taiwan Chinese Taipei Ski Association  
104 TRI Trinidad und Tobago Trinidad und Tobago Trinidad & Tobago Snowsports Federation  
105 TUR Turkei Türkei Türkiye Kayak Federasyonu   [41]
106 UKR Ukraine Ukraine Ukrainian Ski Federation  
107 URU Uruguay Uruguay Asociacion Uruguaya de Ski  
108 USA Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten United States Ski & Snowboard Association USSA [42]
109 UZB Usbekistan Usbekistan Ski Association of the Republic Uzbekistan  
110 VEN Venezuela Venezuela Comite Olimpico Venezolano  
111 ZIM Simbabwe Simbabwe Ski Ass. of Zimbabwe  

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Fédération Internationale de Ski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.fis-ski.com/data/document/fis-statutes-2008.pdf
  2. ab FIS Geschichte
  3. Beckmanns Sportlexikon. A-Z. Wien: Otto Beckmann. 1933, S. 2063
  4. «Die Skiweltmeisterschaften in Gastein». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 3. Juni 1955, S. 8.
  5. «Innsbruck bleibt erster Olympiakandidat». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 4. Juni 1955, S. 8.
  6. Vor einem Europacup im alpinen Skilauf. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 3. April 1959, S. 10.
  7. «Erstmals in der Skigeschichte: ein Probeabfahrtsrennen»; «Sport Zürich», Nr. 4 vom 11.1.1960, Seite 2.
  8. Spalte 4: »Der „Fall Sailer“ gestrichen«. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 12. Juni 1959, S. 10.
  9. Letzter Beitrag in Spalte 4. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 14. Juni 1959, S. 28.
  10. «Weltmeisterschaften 1962 anerkannt»; »Sport-Zürich« vom 22. Mai 1963, Spalte 5, zweiter Beitrag
  11. «FIS-Delegierte möchten auch im Sommer reisen»; »Sport-Zürich« vom 27. Mai 1963
  12. Arnd Krüger: The History of the Olympic Winter Games. The Invention of a Tradition, in: M. GOKSÖR, G. V.D. LIPPE, K. MO (Hrsg.): Winter Games – Warm Traditions. Oslo: Norsk Idrettshistorisk Vörening 1996, 101 – 122.
  13. Congress Information: 26th Beirut (LIB) 1967 auf der Webseite der FIS, abgerufen am 4. November 2014 (englisch).
  14. «Grenoble: Supermessung». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 21. Mai 1967, S. 11.
  15. «Kitzbühel ohne WM». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 21. Mai 1967, S. 12.
  16. «WM in St. Moritz, Falun». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 30. Mai 1971, S. 12.
  17. «Hodler will Brundage beruhigen». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 29. Mai 1971, S. 11.
  18. links: «ÖSV-Team nach Portillo». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 2. Juni 1971, S. 15.
  19. «Doppelte Punkte für Allrounder». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 10. Juni 1973, S. 14.
  20. Spalte 3, unten: «sport in kürze», zweiter Beitrag. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 1. Juni 1975, S. 15.
  21. «Schladming stach Veltlin aus». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 20. Mai 1979, S. 12.
  22. rechts oben: «Riesentorlauf wird geändert». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 16. Mai 1981, S. 11.
  23. «IOC prüft Stenmark». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 14. Mai 1983, S. 19.
  24. «WM in Seefeld». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 16. Mai 1983, S. 8.
  25. «FIS lockert Werbung für Teilnehmer». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 3. Juni 1985, S. 8.
  26. «Saalbach bootete Gegner im ersten Durchgang aus». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 13. Juni 1988, S. 24.
  27. «Wolf Siegerin für kurze Zeit im Nadelkrieg». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 11. Jänner 1988, S. 20.
  28. «Krecek ist bestätigt». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 10. Juni 1988, S. 35.
  29. FIS Struktur
  30. Dr. Markus Wekwerth: Die FIS – Kopf eines unbehelligten Milliarden-Sportkartells. KPW Rechtsanwälte, 16. Oktober 2014, abgerufen am 16. Oktober 2014.
  31. FIS Kongresse
  32. Mitgliedsverbände auf FIS-Ski
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