Falls Motor Corporation

Falls Machine Company
Falls Motors Corporation
Rechtsform Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Pflichtparameter fehlt
Gründung 1901
Auflösung 1924
Sitz Sheboygan Falls, Wisconsin, USA
Branche Motoren, Automobile

Falls Motors Corporation, vorher Falls Machine Company, war ein US-amerikanischer Hersteller von Motoren und Automobilen.[1][2]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Falls Machine Company wurde 1901 in Sheboygan Falls in Wisconsin gegründet. Zunächst stellte sie Fräsmaschinen und anderen Maschinen für die Holzbearbeitung her. Ab 1908 wurde ein Einzylindermotor entwickelt, der als Industriemotor oder für landwirtschaftliche Zwecke genutzt wurde. Montgomery Ward war Großabnehmer. Ein paar Jahre später kamen Ottomotoren für Automobile dazu. Etwa zu der Zeit erfolgte die Umfirmierung in Falls Motors Corporation. Der bisherige Produktionsbereich wurde an die Jenkins Machinery Company abgegeben. Die Motoren wurden an verschiedene Automobilhersteller geliefert, die selber keine Motoren herstellten. 1921 und 1924 entstanden auch einige Automobile. Der Markenname lautete Falls. Da viele kleine Automobilhersteller in den 1920er Jahren aufgeben mussten, war das Geschäft rückläufig. Ende 1924 wurde alles verkauft, darunter auch das Fabrikgebäude an Jenkins.[1]

Produkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fahrzeugmotoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 1923 entstanden ausschließlich Vier- und Sechszylindermotoren. 1923 wurde dann ein Achtzylinder-Reihenmotor eingeführt.[1]

Abnehmer der Motoren waren: Apperson Brothers Automobile Company[1], Champion Motors Corporation[3], Courier Motors Company[1], Dort Motor Car Company[1], Elgin Motors[1], Farner Motor Car Company[4], Gardner Motor Company[1], Grant Motor Corporation[1], Gray-Dort Motors[5], Henney Motor Company[1], Maibohm Motors Company[1], Moon[1], Ogren Motor Car Company[1] und Velie[1].

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fahrzeuge von 1921 hatten ein überarbeitetes Fahrgestell von Elgin Motors sowie einen eigenen Motor. Die Karosserieform Roadster ist überliefert.[1]

1924 entstand ein Fahrzeug mit dem eigenen Achtzylindermotor. Es war ursprünglich vermutlich ein Tourenwagen oder eine Limousine.[1] Noch vor dem Zweiten Weltkrieg wurde es in einen Rennwagen umgebaut.[1] Das Fahrzeug existiert noch.[6]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3rd ed. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 558 (englisch).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. abcdefghijklmnopq Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3rd ed. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 558 (englisch).
  2. Marián Šuman-Hreblay: Automobile Manufacturers Worldwide Registry. McFarland & Company, London 2000, ISBN 978-0-7864-0972-3, S. 110 (englisch).
  3. Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3rd ed. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 274 (englisch).
  4. Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3rd ed. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 559 (englisch).
  5. George Nick Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 1. A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 646 (englisch).
  6. 1920 Falls Eight (englisch, abgerufen am 10. Februar 2018)
Falls Machine Company
Falls Motors Corporation
Rechtsform Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Pflichtparameter fehlt
Gründung 1901
Auflösung 1924
Sitz Sheboygan Falls, Wisconsin, USA
Branche Motoren, Automobile

Falls Motors Corporation, vorher Falls Machine Company, war ein US-amerikanischer Hersteller von Motoren und Automobilen.[1][2]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Falls Machine Company wurde 1901 in Sheboygan Falls in Wisconsin gegründet. Zunächst stellte sie Fräsmaschinen und anderen Maschinen für die Holzbearbeitung her. Ab 1908 wurde ein Einzylindermotor entwickelt, der als Industriemotor oder für landwirtschaftliche Zwecke genutzt wurde. Montgomery Ward war Großabnehmer. Ein paar Jahre später kamen Ottomotoren für Automobile dazu. Etwa zu der Zeit erfolgte die Umfirmierung in Falls Motors Corporation. Der bisherige Produktionsbereich wurde an die Jenkins Machinery Company abgegeben. Die Motoren wurden an verschiedene Automobilhersteller geliefert, die selber keine Motoren herstellten. 1921 und 1924 entstanden auch einige Automobile. Der Markenname lautete Falls. Da viele kleine Automobilhersteller in den 1920er Jahren aufgeben mussten, war das Geschäft rückläufig. Ende 1924 wurde alles verkauft, darunter auch das Fabrikgebäude an Jenkins.[1]

Produkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fahrzeugmotoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 1923 entstanden ausschließlich Vier- und Sechszylindermotoren. 1923 wurde dann ein Achtzylinder-Reihenmotor eingeführt.[1]

Abnehmer der Motoren waren: Apperson Brothers Automobile Company[1], Champion Motors Corporation[3], Courier Motors Company[1], Dort Motor Car Company[1], Elgin Motors[1], Farner Motor Car Company[4], Gardner Motor Company[1], Grant Motor Corporation[1], Gray-Dort Motors[5], Henney Motor Company[1], Maibohm Motors Company[1], Moon[1], Ogren Motor Car Company[1] und Velie[1].

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fahrzeuge von 1921 hatten ein überarbeitetes Fahrgestell von Elgin Motors sowie einen eigenen Motor. Die Karosserieform Roadster ist überliefert.[1]

1924 entstand ein Fahrzeug mit dem eigenen Achtzylindermotor. Es war ursprünglich vermutlich ein Tourenwagen oder eine Limousine.[1] Noch vor dem Zweiten Weltkrieg wurde es in einen Rennwagen umgebaut.[1] Das Fahrzeug existiert noch.[6]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3rd ed. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 558 (englisch).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. abcdefghijklmnopq Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3rd ed. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 558 (englisch).
  2. Marián Šuman-Hreblay: Automobile Manufacturers Worldwide Registry. McFarland & Company, London 2000, ISBN 978-0-7864-0972-3, S. 110 (englisch).
  3. Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3rd ed. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 274 (englisch).
  4. Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3rd ed. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 559 (englisch).
  5. George Nick Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 1. A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 646 (englisch).
  6. 1920 Falls Eight (englisch, abgerufen am 10. Februar 2018)
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