Frank Wiesner

Frank Wiesner

Frank Wiesner (* 20. September 1967 in Lübeck) ist ein deutscher Politiker (SPD) und war Abgeordneter der 20. Hamburgischen Bürgerschaft.

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frank Wiesner besuchte 1974 bis 1978 die Grundschule Neuland, 1978 bis 1987 das Gymnasium Schwarzenberg, später umbenannt in Heisenberg-Gymnasium, und legte dort das Abitur ab. Anschließend studierte er 1987 bis 1997 an der Fachhochschule Hamburg und schloss das Studium als Dipl.-Ing. für Bauwesen ab. 1989 bis 1995 war er Studentischer Mitarbeiter bei der SNV (Studiengesellschaft Verkehr GmbH), 1995 bis 1997 war er Studentischer Mitarbeiter im Büro für Verkehrsplanung Dipl.-Ing. Gerd Köser.

Nach dem Studium arbeitete er 1997 bis 2006 als freiberuflicher Verkehrsplaner und seit 2006 als angestellter Verkehrsplaner bei der Verkehrsgesellschaft Nord-Ost-Niedersachsen (VNO).

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1993 bis 2011 war Wiesner Mitglied der Bezirksversammlung Harburg und dort zuletzt stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender. Seine politischen Schwerpunkte waren Verkehr und Stadtplanung. Bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg 2011 wurde er über die Landesliste in die Bürgerschaft gewählt, wo er Mitglied im Verkehrsausschuss, im Eingabenausschuss und im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss Elbphilharmonie ist.

Bei der konstituierenden Sitzung der Bürgerschaft am 7. März 2011 war er abwesend, weil er einen Flug aus Togo verpasste. Die SPD-Fraktion verfügte somit nur über 61 Stimmen, genau so viele, wie für die absolute Mehrheit erforderlich waren. Olaf Scholz wurde trotzdem mit 62 Stimmen zum Ersten Bürgermeister gewählt.[1]

Bei der Bürgerschaftswahl 2015 errang Wiesner kein Mandat für die 21. Hamburgischen Bürgerschaft.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Frank Wiesner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Junge Mutter sichert Olaf Scholz die Wahl abendblatt.de, 8. März 2011
  2. Andreas Göhring: Von Gewinnern und Verlierern im Kampf ums Bürgerschaftsmandat. harburg-aktuell.de. 17. Februar 2015. Abgerufen am 17. Februar 2015.
Frank Wiesner

Frank Wiesner (* 20. September 1967 in Lübeck) ist ein deutscher Politiker (SPD) und war Abgeordneter der 20. Hamburgischen Bürgerschaft.

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frank Wiesner besuchte 1974 bis 1978 die Grundschule Neuland, 1978 bis 1987 das Gymnasium Schwarzenberg, später umbenannt in Heisenberg-Gymnasium, und legte dort das Abitur ab. Anschließend studierte er 1987 bis 1997 an der Fachhochschule Hamburg und schloss das Studium als Dipl.-Ing. für Bauwesen ab. 1989 bis 1995 war er Studentischer Mitarbeiter bei der SNV (Studiengesellschaft Verkehr GmbH), 1995 bis 1997 war er Studentischer Mitarbeiter im Büro für Verkehrsplanung Dipl.-Ing. Gerd Köser.

Nach dem Studium arbeitete er 1997 bis 2006 als freiberuflicher Verkehrsplaner und seit 2006 als angestellter Verkehrsplaner bei der Verkehrsgesellschaft Nord-Ost-Niedersachsen (VNO).

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1993 bis 2011 war Wiesner Mitglied der Bezirksversammlung Harburg und dort zuletzt stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender. Seine politischen Schwerpunkte waren Verkehr und Stadtplanung. Bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg 2011 wurde er über die Landesliste in die Bürgerschaft gewählt, wo er Mitglied im Verkehrsausschuss, im Eingabenausschuss und im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss Elbphilharmonie ist.

Bei der konstituierenden Sitzung der Bürgerschaft am 7. März 2011 war er abwesend, weil er einen Flug aus Togo verpasste. Die SPD-Fraktion verfügte somit nur über 61 Stimmen, genau so viele, wie für die absolute Mehrheit erforderlich waren. Olaf Scholz wurde trotzdem mit 62 Stimmen zum Ersten Bürgermeister gewählt.[1]

Bei der Bürgerschaftswahl 2015 errang Wiesner kein Mandat für die 21. Hamburgischen Bürgerschaft.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Frank Wiesner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Junge Mutter sichert Olaf Scholz die Wahl abendblatt.de, 8. März 2011
  2. Andreas Göhring: Von Gewinnern und Verlierern im Kampf ums Bürgerschaftsmandat. harburg-aktuell.de. 17. Februar 2015. Abgerufen am 17. Februar 2015.
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