Fritz Hönig

Fritz Hönig[1]
Foto: Georg Büxenstein & Comp., Berlin

Fritz Hönig (auch Fritz Hoenig und Fritz Hœnig;[2] * 23. September 1833 in Köln; † 2. oder 3. November 1903 ebenda) war ein Kölner Unternehmer, Erfinder, Konstrukteur, Besitzer einer Fabrik für Feuerwehrausstattung, Sprachforscher, Autor und Karnevalist. Er lebte und wirkte in Köln, hatte aber zahlreiche Verbindungen ins gesamte deutsche Reich, sowie nach Frankreich und Belgien.

Seine Grabstätte befindet sich auf dem Kölner Melaten-Friedhof (Flur 49).[3]

Von seinen Freunden und Verehrern wurde postum in neuer Auflage Hönigs „Wörterbuch der Kölner Mundart“[4] herausgegeben. Es enthält einen Nachruf des damaligen Rektors der Schule Waisenhausgasse/Martinsfeld in Köln und Kölner Mundartschriftstellers Heinrich Hack (1856–1936).

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den Kölner Stadtverordneten wurde er neben anderen Ehrungen am 24. September 1885 zum Ehrenchef der Freiwilligen Feuerwehr ernannt, der er schon seit 1852 angehörte.[5]

Ihm zu Ehren wurde in Köln-Lindenthal eine Straße[6] benannt.[7] Sie liegt in der Umgebung des St. Elisabeth-Krankenhauses im südwestlichen Teil des heutigen Stadtbezirks Lindenthal.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Selbständige Schriften[8]

  1. Dä Boore Knääch. Karnevalsrede. Auf vielfältigen Wunsch zum Druck befördert von einem Karnevalsfreunde (Anonym ersch.). Verlag J. Kreuter, Köln 1872.
  2. Die Caventschaft (Bürgschaft.). Karnevalsrede von Fr. H. Auf vielfältigen Wunsch zum Druck befördert von einem Karnevalsfreunde. Verlag J. Kreuter, Köln 1872.
  3. Troubador. Unglaublich tragisch-, dramatisch- und musikalisches Ritter-, Trauer- und Leichenspiel in drei freud- und thränenreichen Akten voller Haß und Liebe, Rache, Reue, Diebstahl, Mord und Selbstbewußtsein. Musik von verschiedenen Componisten. Verlag von Alb. Ahn, Köln 1872.
  4. Ein Metzgerschkrätzche. Vortrag von einem Carnevalsfeunde (Anonym ersch.). Verlag J. Kreuter, Köln 1872.
  5. Neres un Kobes oder De Kaventschaff. (Anonym ersch.). Verlag J. Kreuter, Köln 1872.
  6. Der Trauring. Parodie zu Schillers „Lied von der Glocke“ Frei nach gegebenen Motiven. Friedr. Heyns Verlag, Köln 1874.
  7. „Geschräppels“. Humoresken. Band 1,2 (1875, 1877). Verlag von Friedr. Heyn, Köln.
  8. Der Boorejung em Thiater. Der Lehrjung. Humoresken. Friedr. Heyns Verlag, Köln (1876).
  9. Et Bütze. (nach Saphir.) De Kaventschaff. (nach Schiller.). Humoresken. Friedr. Heyns Verlag, Köln 1876.
  10. Des Sängers Flooch. Lotterboove-Streich. (nach Langbein.) Humoresken. Friedr. Heyns Verlag, Köln (1876).
  11. Wörterbuch der Kölner Mundart. Nebst Einleitung von Fr. Wilh. Wahlenberg. Verlag von Friedr. Heyn, Köln 1877.
  12. Rath und Tath im Lösch- und Rettungswesen. 2. Ausg. Auflage. Cöln 1879.
  13. Der Raub der Sabinerinne. Et Schöffeamp. De Hermannsschlach. Friedr. Heyns Verlag, Köln 1872.
  14. Kölner Puppentheater. Band 1, Einleitung. Band 2-4, Kölsche Faxen und Schwänke. Hassel, Köln 1884 (5 Hefte).
  15. Kölsche Faxen un Schwänke. Allen Freunden des rheinischen Humors gewidmet, auch für Puppen-, Kinder- und Liebhabertheater eingerichtet. Langensche Buchdruckerei, Köln 1884 (Anonym ersch.; Heft 1,2).
  16. För jeder Jät. Humoresken in kölnischer Mundart. 3. Ausg. Verlag der Langenfeldschen Buchhandlung, Köln 1887.
  17. Sprichwörter und Redensarten in kölnischer Mundart. Gesammelt und herausgegeben. Nebst Nachtrag 1 und 2. Verlag von Paul Neubner, Köln 1895.
  18. Kölner Puppentheater. Selbstverlag von Fritz Hönig, Köln 1897 (Acht Hefte; 1-6. [2. Auflage] 7,8).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fritz Hönig: Wörterbuch der Kölner Mundart. herausgegeben von seinen Freunden und Verehrern. J. P. Bachem, Köln 1905.
  2. DNB 116928050
  3. Josef Abt, Johann Ralf Beines, Celia Körber-Leupold: Melaten – Kölner Gräber und Geschichte. Greven, Köln 1997, ISBN 3-7743-0305-3, S. 190.
  4. Fritz Hönig: Wörterbuch der Kölner Mundart. herausgegeben von seinen Freunden und Verehrern. J. P. Bachem, Köln 1905, S. V-VIII.
  5. Fritz Hönig: Wörterbuch der Kölner Mundart. herausgegeben von seinen Freunden und Verehrern. J. P. Bachem, Köln 1905, S. VII.
  6. Fritz-Hönig-Str. abracus photoworld, abgerufen am 4. April 2013.
  7. Rüdiger Schünemann-Steffen: Kölner Straßennamen-Lexikon. Die Kölner Straßen, Gassen, Wege, Plätz, Brücken und Parks kurz erklärt. 2. erweiterte Auflage. Jörg-Rüshü-Selbstverlag, Köln 2006, S. 167.
  8. Fritz Hönig: Wörterbuch der Kölner Mundart. herausgegeben von seinen Freunden und Verehrern. J. P. Bachem, Köln 1905, S. 311 und 312.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fritz Hönig[1]
Foto: Georg Büxenstein & Comp., Berlin

Fritz Hönig (auch Fritz Hoenig und Fritz Hœnig;[2] * 23. September 1833 in Köln; † 2. oder 3. November 1903 ebenda) war ein Kölner Unternehmer, Erfinder, Konstrukteur, Besitzer einer Fabrik für Feuerwehrausstattung, Sprachforscher, Autor und Karnevalist. Er lebte und wirkte in Köln, hatte aber zahlreiche Verbindungen ins gesamte deutsche Reich, sowie nach Frankreich und Belgien.

Seine Grabstätte befindet sich auf dem Kölner Melaten-Friedhof (Flur 49).[3]

Von seinen Freunden und Verehrern wurde postum in neuer Auflage Hönigs „Wörterbuch der Kölner Mundart“[4] herausgegeben. Es enthält einen Nachruf des damaligen Rektors der Schule Waisenhausgasse/Martinsfeld in Köln und Kölner Mundartschriftstellers Heinrich Hack (1856–1936).

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den Kölner Stadtverordneten wurde er neben anderen Ehrungen am 24. September 1885 zum Ehrenchef der Freiwilligen Feuerwehr ernannt, der er schon seit 1852 angehörte.[5]

Ihm zu Ehren wurde in Köln-Lindenthal eine Straße[6] benannt.[7] Sie liegt in der Umgebung des St. Elisabeth-Krankenhauses im südwestlichen Teil des heutigen Stadtbezirks Lindenthal.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Selbständige Schriften[8]

  1. Dä Boore Knääch. Karnevalsrede. Auf vielfältigen Wunsch zum Druck befördert von einem Karnevalsfreunde (Anonym ersch.). Verlag J. Kreuter, Köln 1872.
  2. Die Caventschaft (Bürgschaft.). Karnevalsrede von Fr. H. Auf vielfältigen Wunsch zum Druck befördert von einem Karnevalsfreunde. Verlag J. Kreuter, Köln 1872.
  3. Troubador. Unglaublich tragisch-, dramatisch- und musikalisches Ritter-, Trauer- und Leichenspiel in drei freud- und thränenreichen Akten voller Haß und Liebe, Rache, Reue, Diebstahl, Mord und Selbstbewußtsein. Musik von verschiedenen Componisten. Verlag von Alb. Ahn, Köln 1872.
  4. Ein Metzgerschkrätzche. Vortrag von einem Carnevalsfeunde (Anonym ersch.). Verlag J. Kreuter, Köln 1872.
  5. Neres un Kobes oder De Kaventschaff. (Anonym ersch.). Verlag J. Kreuter, Köln 1872.
  6. Der Trauring. Parodie zu Schillers „Lied von der Glocke“ Frei nach gegebenen Motiven. Friedr. Heyns Verlag, Köln 1874.
  7. „Geschräppels“. Humoresken. Band 1,2 (1875, 1877). Verlag von Friedr. Heyn, Köln.
  8. Der Boorejung em Thiater. Der Lehrjung. Humoresken. Friedr. Heyns Verlag, Köln (1876).
  9. Et Bütze. (nach Saphir.) De Kaventschaff. (nach Schiller.). Humoresken. Friedr. Heyns Verlag, Köln 1876.
  10. Des Sängers Flooch. Lotterboove-Streich. (nach Langbein.) Humoresken. Friedr. Heyns Verlag, Köln (1876).
  11. Wörterbuch der Kölner Mundart. Nebst Einleitung von Fr. Wilh. Wahlenberg. Verlag von Friedr. Heyn, Köln 1877.
  12. Rath und Tath im Lösch- und Rettungswesen. 2. Ausg. Auflage. Cöln 1879.
  13. Der Raub der Sabinerinne. Et Schöffeamp. De Hermannsschlach. Friedr. Heyns Verlag, Köln 1872.
  14. Kölner Puppentheater. Band 1, Einleitung. Band 2-4, Kölsche Faxen und Schwänke. Hassel, Köln 1884 (5 Hefte).
  15. Kölsche Faxen un Schwänke. Allen Freunden des rheinischen Humors gewidmet, auch für Puppen-, Kinder- und Liebhabertheater eingerichtet. Langensche Buchdruckerei, Köln 1884 (Anonym ersch.; Heft 1,2).
  16. För jeder Jät. Humoresken in kölnischer Mundart. 3. Ausg. Verlag der Langenfeldschen Buchhandlung, Köln 1887.
  17. Sprichwörter und Redensarten in kölnischer Mundart. Gesammelt und herausgegeben. Nebst Nachtrag 1 und 2. Verlag von Paul Neubner, Köln 1895.
  18. Kölner Puppentheater. Selbstverlag von Fritz Hönig, Köln 1897 (Acht Hefte; 1-6. [2. Auflage] 7,8).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fritz Hönig: Wörterbuch der Kölner Mundart. herausgegeben von seinen Freunden und Verehrern. J. P. Bachem, Köln 1905.
  2. DNB 116928050
  3. Josef Abt, Johann Ralf Beines, Celia Körber-Leupold: Melaten – Kölner Gräber und Geschichte. Greven, Köln 1997, ISBN 3-7743-0305-3, S. 190.
  4. Fritz Hönig: Wörterbuch der Kölner Mundart. herausgegeben von seinen Freunden und Verehrern. J. P. Bachem, Köln 1905, S. V-VIII.
  5. Fritz Hönig: Wörterbuch der Kölner Mundart. herausgegeben von seinen Freunden und Verehrern. J. P. Bachem, Köln 1905, S. VII.
  6. Fritz-Hönig-Str. abracus photoworld, abgerufen am 4. April 2013.
  7. Rüdiger Schünemann-Steffen: Kölner Straßennamen-Lexikon. Die Kölner Straßen, Gassen, Wege, Plätz, Brücken und Parks kurz erklärt. 2. erweiterte Auflage. Jörg-Rüshü-Selbstverlag, Köln 2006, S. 167.
  8. Fritz Hönig: Wörterbuch der Kölner Mundart. herausgegeben von seinen Freunden und Verehrern. J. P. Bachem, Köln 1905, S. 311 und 312.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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