Fritz Wrampe

Fritz Wrampe (* 17. Januar 1893 in München;[1]13. November 1934 in München) war ein deutscher Bildhauer, Zeichner und Graphiker. Er gilt als renommierter Tierplastiker.[2]

„Zebutier“, Entwurfsskizze zu einer Plastik, um 1924

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fritz Wrampe wurde als Sohn evangelischer Eltern 1893 in München geboren. Sein Vater war Kaufmann[3] und stammte aus einer baltischen Familie, die Mutter kam aus Augsburg.[4] Im November 1914 nahm er die Ausbildung beim Maler Adolf Hengeler an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste München auf. Später hatte er auch Unterricht bei Hugo von Habermann und Heinrich von Zügel. Von 1917 bis 1923 war er an der Akademie Mitglied der Bildhauerklasse von Hermann Hahn.[3][5] Es waren u. a. Toni Stadler und Ludwig Kasper seine Kommilitonen.[6]

Wrampe war ab 1921 Mitglied der Münchner Neuen Secession. Zusammen mit dem Bildhauer Ludwig Kasper und dem Maler Florian Bosch (1900–1972) unterhielt er von 1923 bis 1928 ein Atelier im ehemaligen Schwanthaler-Museum. Ab 1928 arbeitete er als Gast im Atelier von Heinrich Kirchner. 1931 unternahm er zusammen mit diesem sowie dem Maler Max Schöfer (1895–1966) eine Studienreise nach Italien.[5] Diese war ermöglicht durch ein Akademiestipendium und führte nach Assisi, Verona, Perugia, Rom, Neapel und Pompeji.[7]

Fritz Wrampe litt unter nervösen Magenbeschwerden und Depressionen. Dreimal in seiner Laufbahn (das eine Mal nach dem Tod seines Vaters[8]) sah er sich veranlasst, alle erreichbaren Arbeiten zu zerschlagen und seine Ateliereinrichtung zu verschenken. So sind von ihm nur früh veräußerte oder in seiner letzten Zeit entstandene Werke erhalten geblieben.[9] 1934 wurde er von seiner Geliebten erschossen.[10] Der Bildhauer Bernhard Bleeker hielt seine Trauerrede.[11]

Wrampes künstlerisches Bestreben wird in diesem Zitat deutlich: Die Naturform muss reduziert werden und doch die ganze Natur in der Plastik enthalten bleiben.[12]Teilweise wurden seine Werke vom nationalsozialistischen Regime durch das Reichspropagandaministerium als „Entartete Kunst“ beschlagnahmt, so im August 1937 aus der Staatsgalerie München.[10] Heinrich Kirchner, dem Künstlerfreund Wrampes, überließ seine Witwe den gesamten künstlerischen Nachlass zur Verwaltung.[10]

Fritz Wrampe hat mehr als 1100 Zeichnungen hinterlassen.[13] Zwölf seiner Druckgraphiken befinden sich als Teil der Sammlung von Alfred Kubin im Oberösterreichischen Landesmuseum Linz.[14]Elf seiner Lithographien befinden sich im Zwickeldter Kubinhaus: Christi Fußwaschung, Plachenwagen mit Pferd, Nackter Mann mit zwei Pferden, Männer mit Pferden, Dame im Abendkleid mit zwei Elefanten, Äsende Rehe, Panther hinter Gitter, Im Zoo, Paviane, Pferde und Büffel.[15]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gruppenausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Würdigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Eckstein: „Eins der ursprünglichsten Talente war zweifellos der verstorbene Fritz Wrampe, bei dem schwer zu sagen ist, ob seine Zeichnungen und Lithos oder seine Skulpturen die kostbarere Hinterlassenschaft sind.“[40]
  • Waldemar Grzimek: „Wrampe [....] ergänzt das differenzierte Kopf- und Figurenmodellieren mit grotesken Tierkompositionen. In seiner Liegenden Antilope, dieser zeitlos schönen Plastik, findet er bewegte Flächenbeziehungen und Formkontraste, die kommende Stilformen ankündigen.“[41]
  • Ernst Holzinger: „Die letzten Bildwerke sind ganz rein und vollkommen in der plastischen Vorstellung und Verwirklichung geworden, und die letzten Zeichnungen haben eine wahre graphische Meisterschaft erreicht.“[42]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monographien

  • Joachim Heusinger von Waldegg: Der Bildhauer und Zeichner Fritz Wrampe (1893–1934). Ein Beitrag zur deutschen Bildhauerei im 20. Jahrhundert. Dissertation mit Werkverzeichnis. Hamburg 1971.
  • Michael Semff (Hrsg.): Fritz Wrampe. Zeichnungen. Katalog. Mit Beiträgen von Tilman Falk, Ernst Holzinger, Florian Huber und Michael Semff. Staatliche Graphische Sammlung, München 1993, ISBN 3-927803-09-X.
  • Markus von Gosen: Erinnerung an Fritz Wrampe. In: Graphische Kunst. Heft 53 / 2. Heft 1999. Edition Curt Visel, Memmingen 1999.

Anthologien

  • Fritz Nemitz (Hrsg.): Junge Bildhauer. Rembrandt, Berlin 1939. (= Die Kunstbücher des Volkes. Bd. 3.)
  • Fritz Wrampe. In: Maler und Bildhauer in München. Kurt Desch, München 1946. S. 25–27, 72.
  • Franz Roh: „Entartete“ Kunst. Kunstbarbarei im Dritten Reich. Fackelträger, Hannover 1962. S. 226, 237.
  • Waldemar Grzimek: Deutsche Bildhauer des zwanzigsten Jahrhunderts. Leben, Schulen, Wirkungen. Heinz Moos Verlagsgesellschaft, München 1969. S. 75, 173, 174, 196–198, 314, 315.
  • Hans Kiessling: Begegnung mit Bildhauern: Münchner Kunstszene 1955–1982. Dokumentation über 99 Bildhauer, mit einem Vorwort von Karl Ude. EOS, St. Ottilien 1982, ISBN 3-88096-183-2. S. 604–609.
  • Matthias Wemhoff (Hrsg.): Der Berliner Skulpturenfund. „Entartete Kunst“ im Bombenschutt. Entdeckung – Deutung – Perspektive. Begleitband zur Ausstellung mit den Beiträgen des Berliner Symposiums. Schnell & Steiner, Regensburg 2012, ISBN 978-3-7954-2628-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. In Ulm laut kunstaspekte.de, abgerufen am 20. Oktober 2013.
  2. Imme Oldenburg: Tierplastik im 20. Jahrhundert. Heinz Theuerjahr (1913–1991). Dissertation. Passau 2000. S. 54. opus-bayern.de (PDF; 1.1 MB.)
  3. ab Fritz Wrampe, 05453 im Matrikelbuch 1884–1920. Bei der Matrikeldatenbank der Akademie der Bildenden Künste München abgerufen am 20. Oktober 2013.
  4. Hans Kiessling: Begegnung mit Bildhauern: Münchner Kunstszene 1955–1982. Dokumentation über 99 Bildhauer, mit einem Vorwort von Karl Ude. EOS, St. Ottilien 1982, ISBN 3-88096-183-2. S. 604.
  5. ab Liste der neu identifizierten Skulpturen – Zur Ausstellung „Der Berliner Skulpturenfund. ‚Entartete Kunst‘ im Bombenschutt“. Pressemitteilung vom 18. März 2012. Staatliche Museen zu Berlin, abgerufen am 21. Oktober 2013. S. 4f. (PDF-Datei, 74 KB.)
  6. Nicole Mende: Die Villa Romana – Ein Künstlertraum? Das wiedereröffnete Künstlerhaus aus dem Blickwinkel der Stipendiaten von 1959 bis 1970. S. 3. villaromana.org (PDF; 4.5 MB.)
  7. Hans Kiessling: Begegnung mit Bildhauern: Münchner Kunstszene 1955–1982. EOS, St. Ottilien 1982, ISBN 3-88096-183-2. S. 604.
  8. Hans Kiessling: Begegnung mit Bildhauern: Münchner Kunstszene 1955–1982. Dokumentation über 99 Bildhauer, mit einem Vorwort von Karl Ude. EOS, St. Ottilien 1982, ISBN 3-88096-183-2. S. 604.
  9. Waldemar Grzimek: Deutsche Bildhauer des zwanzigsten Jahrhunderts. Leben, Schulen, Wirkungen. Heinz Moos Verlagsgesellschaft, München 1969. S. 196.
  10. abc Claudia Emmert: „Lebenszeichen.“ Heinrich Kirchner – Plastiken. Ausstellungsführer. Städtische Galerie Erlangen, 2009. S. 3. staedtische-galerie-erlangen.de (PDF; 489 KB.)
  11. Frank Henseleit: Der Bildhauer Bernhard Bleeker (1881–1968). Leben und Werk. Dissertation. Augsburg 2005/2007. S. 30. opus.bibliothek.uni-augsburg.de (PDF; 2.6 MB.)
  12. Veronika Wiegartz (Hrsg.): Wir sind letzte Mohikaner: Gerhard Marcks und Hans Wimmer : Plastik von 1965–1985. Gerhard-Marcks-Stiftung, Bremen 2003, ISBN 3-924412-44-8.
  13. Tilman Falk: Vorwort. In: Michael Semff (Hrsg.): Fritz Wrampe. Zeichnungen. Katalog. Staatliche Graphische Sammlung, München 1993, ISBN 3-927803-09-X. S 7.
  14. Brigitte Heinzl: Die Graphiksammlung Alfred Kubins im Oberösterreichischen Landesmuseum. In: Jahrbuch des oberösterreichischen Musealvereines. 115. Band. Linz 1970. S. 222. ooegeschichte.at (PDF; 1.8 MB.)
  15. Brigitte Heinzl: Das Kubinhaus in Zwickledt, seine Einrichtung und Sammlungen. In: Jahrbuch des oberösterreichischen Musealvereines. Bd. 136. Linz 1991. S. 293. ooegeschichte.at (PDF; 2.5 MB.)
  16. Abb. (Memento vom 22. Oktober 2013 im Webarchiv archive.is) auf b p k – Bildagentur für Kunst, Kultur und Geschichte (abgerufen am 22. Oktober 2013)
  17. Beschreibung in: Liste der neu identifizierten Skulpturen – Zur Ausstellung „Der Berliner Skulpturenfund. ‚Entartete Kunst‘ im Bombenschutt“. Pressemitteilung vom 18. März 2012. Staatliche Museen zu Berlin, abgerufen am 21. Oktober 2013. S. 5. (PDF-Datei, 74 KB.)
  18. Pressefotos Der Berliner Skulpturenfund. „Entartete Kunst“ im Bombenschutt – Identifizierte Funde. Abgerufen am 20. Oktober 2013. (PDF-Datei, 377 KB.)
  19. Annika Wind: „Entartete Kunst“ aus der Erde. Bei morgenweb.de, abgerufen am 20. Oktober 2013.
  20. Abbildungen passau-live.de, passau-live.de auf passaulive – Die Stadt im Netz (abgerufen am 22. Oktober 2013)
  21. Inv.-Nr. 181/1936.
  22. Myriam Maiser: Der Streit um die Moderne im Deutschen Künstlerbund unter dem ersten Vorsitzenden Karl Hofer – Eine Analyse der Ausstellungen von 1951 bis 1955. Dissertation, Berlin 2007/2010. Darin Kapitel 4. Die Analyse der Jahresausstellungen von 1951 bis 1955. S. 150. diss.fu-berlin.de (PDF; 568 KB.)
  23. Thomas Döring: Ansichten vom Ich: 100 ausgewählte Blätter der Sammlung „Künstler sehen sich selbst – Graphische Selbstbildnisse des 20. Jahrhunderts“ im Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig. 1997. S. 162.
  24. Waldemar Grzimek: Deutsche Bildhauer des zwanzigsten Jahrhunderts. Leben, Schulen, Wirkungen. Heinz Moos, München 1969. S. 196, 198.
  25. Michael Semff (Hrsg.): Fritz Wrampe. Zeichnungen. Katalog. Staatliche Graphische Sammlung, München 1993, ISBN 3-927803-09-X.
  26. Waldemar Grzimek: Deutsche Bildhauer des zwanzigsten Jahrhunderts. Leben, Schulen, Wirkungen. Heinz Moos, München 1969. S. 196.
  27. Ausstellungsverzeichnis auf der Hans Gött-Website, abgerufen am 30. Oktober 2013.
  28. Laut Teilnehmende Künstler der Münchner Neue Sezession München. auf Website zu Pitt Kreuzberg, abgerufen am 21. Oktober 2013.
  29. Die Kunst für Alle. Nr. 50, 1935, S. 174 (arthistoricum.net (Memento vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive) [abgerufen am 26. November 2013]).
  30. Ausgewählte Ausstellungen von Toni Stadler bei Artnet, abgerufen am 20. Oktober 2013.
  31. Ruth Kissling: Die Anfänge der Neuen Gruppe. S. 2. neuegruppe-hausderkunst.de (PDF; 98 KB.)
  32. Carl Georg Heise: Plastik in der rechten Umgebung – Zu zwei Ausstellungen in Hannover. In: „Die Zeit“ vom 30. Mai 1951, abgerufen am 21. Oktober 2013.
  33. Myriam Maiser: Der Streit um die Moderne im Deutschen Künstlerbund unter dem ersten Vorsitzenden Karl Hofer – Eine Analyse der Ausstellungen von 1951 bis 1955. Dissertation, Berlin 2007/2010. Darin Kapitel 4. Die Analyse der Jahresausstellungen von 1951 bis 1955. S. 131, 150, 151. diss.fu-berlin.de (PDF; 568 KB.)
  34. Christoph Stötzl (Hrsg.): Die Zwanziger Jahre in München. Katalog. Münchner Stadtmuseum, 1979. S.  160, 520, 753.
  35. Ausstellungsbeschreibung, abgerufen am 20. Oktober 2013.
  36. Ausstellungskatalog Gestalt – Form – Figur., Abgerufen am 20. Oktober 2013.
  37. Ausstellungsseite, abgerufen am 20. Oktober 2013.
  38. In Schloss Gottorf nicht mehr gezeigt, laut „Entartete Kunst“ im Bombenschutt. Abgerufen am 20. Oktober 2013.
  39. Abbildung auf Faltblatt zur Ausstellung (PDF; 1,8 MB), abgerufen am 20. Oktober 2013.
  40. Hans Eckstein: Zur Einführung. In: Maler und Bildhauer in München. Kurt Desch, München 1946.
  41. Waldemar Grzimek: Deutsche Bildhauer des zwanzigsten Jahrhunderts. Leben, Schulen, Wirkungen. Heinz Moos, München 1969. S. 196, 198.
  42. Ernst Holzinger: Fritz Wrampe. In: Michael Semff (Hrsg.): Fritz Wrampe. Zeichnungen. Katalog. Staatliche Graphische Sammlung, München 1993, ISBN 3-927803-09-X. S. 9.

Fritz Wrampe (* 17. Januar 1893 in München;[1]13. November 1934 in München) war ein deutscher Bildhauer, Zeichner und Graphiker. Er gilt als renommierter Tierplastiker.[2]

„Zebutier“, Entwurfsskizze zu einer Plastik, um 1924

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fritz Wrampe wurde als Sohn evangelischer Eltern 1893 in München geboren. Sein Vater war Kaufmann[3] und stammte aus einer baltischen Familie, die Mutter kam aus Augsburg.[4] Im November 1914 nahm er die Ausbildung beim Maler Adolf Hengeler an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste München auf. Später hatte er auch Unterricht bei Hugo von Habermann und Heinrich von Zügel. Von 1917 bis 1923 war er an der Akademie Mitglied der Bildhauerklasse von Hermann Hahn.[3][5] Es waren u. a. Toni Stadler und Ludwig Kasper seine Kommilitonen.[6]

Wrampe war ab 1921 Mitglied der Münchner Neuen Secession. Zusammen mit dem Bildhauer Ludwig Kasper und dem Maler Florian Bosch (1900–1972) unterhielt er von 1923 bis 1928 ein Atelier im ehemaligen Schwanthaler-Museum. Ab 1928 arbeitete er als Gast im Atelier von Heinrich Kirchner. 1931 unternahm er zusammen mit diesem sowie dem Maler Max Schöfer (1895–1966) eine Studienreise nach Italien.[5] Diese war ermöglicht durch ein Akademiestipendium und führte nach Assisi, Verona, Perugia, Rom, Neapel und Pompeji.[7]

Fritz Wrampe litt unter nervösen Magenbeschwerden und Depressionen. Dreimal in seiner Laufbahn (das eine Mal nach dem Tod seines Vaters[8]) sah er sich veranlasst, alle erreichbaren Arbeiten zu zerschlagen und seine Ateliereinrichtung zu verschenken. So sind von ihm nur früh veräußerte oder in seiner letzten Zeit entstandene Werke erhalten geblieben.[9] 1934 wurde er von seiner Geliebten erschossen.[10] Der Bildhauer Bernhard Bleeker hielt seine Trauerrede.[11]

Wrampes künstlerisches Bestreben wird in diesem Zitat deutlich: Die Naturform muss reduziert werden und doch die ganze Natur in der Plastik enthalten bleiben.[12]Teilweise wurden seine Werke vom nationalsozialistischen Regime durch das Reichspropagandaministerium als „Entartete Kunst“ beschlagnahmt, so im August 1937 aus der Staatsgalerie München.[10] Heinrich Kirchner, dem Künstlerfreund Wrampes, überließ seine Witwe den gesamten künstlerischen Nachlass zur Verwaltung.[10]

Fritz Wrampe hat mehr als 1100 Zeichnungen hinterlassen.[13] Zwölf seiner Druckgraphiken befinden sich als Teil der Sammlung von Alfred Kubin im Oberösterreichischen Landesmuseum Linz.[14]Elf seiner Lithographien befinden sich im Zwickeldter Kubinhaus: Christi Fußwaschung, Plachenwagen mit Pferd, Nackter Mann mit zwei Pferden, Männer mit Pferden, Dame im Abendkleid mit zwei Elefanten, Äsende Rehe, Panther hinter Gitter, Im Zoo, Paviane, Pferde und Büffel.[15]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gruppenausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Würdigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Eckstein: „Eins der ursprünglichsten Talente war zweifellos der verstorbene Fritz Wrampe, bei dem schwer zu sagen ist, ob seine Zeichnungen und Lithos oder seine Skulpturen die kostbarere Hinterlassenschaft sind.“[40]
  • Waldemar Grzimek: „Wrampe [....] ergänzt das differenzierte Kopf- und Figurenmodellieren mit grotesken Tierkompositionen. In seiner Liegenden Antilope, dieser zeitlos schönen Plastik, findet er bewegte Flächenbeziehungen und Formkontraste, die kommende Stilformen ankündigen.“[41]
  • Ernst Holzinger: „Die letzten Bildwerke sind ganz rein und vollkommen in der plastischen Vorstellung und Verwirklichung geworden, und die letzten Zeichnungen haben eine wahre graphische Meisterschaft erreicht.“[42]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monographien

  • Joachim Heusinger von Waldegg: Der Bildhauer und Zeichner Fritz Wrampe (1893–1934). Ein Beitrag zur deutschen Bildhauerei im 20. Jahrhundert. Dissertation mit Werkverzeichnis. Hamburg 1971.
  • Michael Semff (Hrsg.): Fritz Wrampe. Zeichnungen. Katalog. Mit Beiträgen von Tilman Falk, Ernst Holzinger, Florian Huber und Michael Semff. Staatliche Graphische Sammlung, München 1993, ISBN 3-927803-09-X.
  • Markus von Gosen: Erinnerung an Fritz Wrampe. In: Graphische Kunst. Heft 53 / 2. Heft 1999. Edition Curt Visel, Memmingen 1999.

Anthologien

  • Fritz Nemitz (Hrsg.): Junge Bildhauer. Rembrandt, Berlin 1939. (= Die Kunstbücher des Volkes. Bd. 3.)
  • Fritz Wrampe. In: Maler und Bildhauer in München. Kurt Desch, München 1946. S. 25–27, 72.
  • Franz Roh: „Entartete“ Kunst. Kunstbarbarei im Dritten Reich. Fackelträger, Hannover 1962. S. 226, 237.
  • Waldemar Grzimek: Deutsche Bildhauer des zwanzigsten Jahrhunderts. Leben, Schulen, Wirkungen. Heinz Moos Verlagsgesellschaft, München 1969. S. 75, 173, 174, 196–198, 314, 315.
  • Hans Kiessling: Begegnung mit Bildhauern: Münchner Kunstszene 1955–1982. Dokumentation über 99 Bildhauer, mit einem Vorwort von Karl Ude. EOS, St. Ottilien 1982, ISBN 3-88096-183-2. S. 604–609.
  • Matthias Wemhoff (Hrsg.): Der Berliner Skulpturenfund. „Entartete Kunst“ im Bombenschutt. Entdeckung – Deutung – Perspektive. Begleitband zur Ausstellung mit den Beiträgen des Berliner Symposiums. Schnell & Steiner, Regensburg 2012, ISBN 978-3-7954-2628-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. In Ulm laut kunstaspekte.de, abgerufen am 20. Oktober 2013.
  2. Imme Oldenburg: Tierplastik im 20. Jahrhundert. Heinz Theuerjahr (1913–1991). Dissertation. Passau 2000. S. 54. opus-bayern.de (PDF; 1.1 MB.)
  3. ab Fritz Wrampe, 05453 im Matrikelbuch 1884–1920. Bei der Matrikeldatenbank der Akademie der Bildenden Künste München abgerufen am 20. Oktober 2013.
  4. Hans Kiessling: Begegnung mit Bildhauern: Münchner Kunstszene 1955–1982. Dokumentation über 99 Bildhauer, mit einem Vorwort von Karl Ude. EOS, St. Ottilien 1982, ISBN 3-88096-183-2. S. 604.
  5. ab Liste der neu identifizierten Skulpturen – Zur Ausstellung „Der Berliner Skulpturenfund. ‚Entartete Kunst‘ im Bombenschutt“. Pressemitteilung vom 18. März 2012. Staatliche Museen zu Berlin, abgerufen am 21. Oktober 2013. S. 4f. (PDF-Datei, 74 KB.)
  6. Nicole Mende: Die Villa Romana – Ein Künstlertraum? Das wiedereröffnete Künstlerhaus aus dem Blickwinkel der Stipendiaten von 1959 bis 1970. S. 3. villaromana.org (PDF; 4.5 MB.)
  7. Hans Kiessling: Begegnung mit Bildhauern: Münchner Kunstszene 1955–1982. EOS, St. Ottilien 1982, ISBN 3-88096-183-2. S. 604.
  8. Hans Kiessling: Begegnung mit Bildhauern: Münchner Kunstszene 1955–1982. Dokumentation über 99 Bildhauer, mit einem Vorwort von Karl Ude. EOS, St. Ottilien 1982, ISBN 3-88096-183-2. S. 604.
  9. Waldemar Grzimek: Deutsche Bildhauer des zwanzigsten Jahrhunderts. Leben, Schulen, Wirkungen. Heinz Moos Verlagsgesellschaft, München 1969. S. 196.
  10. abc Claudia Emmert: „Lebenszeichen.“ Heinrich Kirchner – Plastiken. Ausstellungsführer. Städtische Galerie Erlangen, 2009. S. 3. staedtische-galerie-erlangen.de (PDF; 489 KB.)
  11. Frank Henseleit: Der Bildhauer Bernhard Bleeker (1881–1968). Leben und Werk. Dissertation. Augsburg 2005/2007. S. 30. opus.bibliothek.uni-augsburg.de (PDF; 2.6 MB.)
  12. Veronika Wiegartz (Hrsg.): Wir sind letzte Mohikaner: Gerhard Marcks und Hans Wimmer : Plastik von 1965–1985. Gerhard-Marcks-Stiftung, Bremen 2003, ISBN 3-924412-44-8.
  13. Tilman Falk: Vorwort. In: Michael Semff (Hrsg.): Fritz Wrampe. Zeichnungen. Katalog. Staatliche Graphische Sammlung, München 1993, ISBN 3-927803-09-X. S 7.
  14. Brigitte Heinzl: Die Graphiksammlung Alfred Kubins im Oberösterreichischen Landesmuseum. In: Jahrbuch des oberösterreichischen Musealvereines. 115. Band. Linz 1970. S. 222. ooegeschichte.at (PDF; 1.8 MB.)
  15. Brigitte Heinzl: Das Kubinhaus in Zwickledt, seine Einrichtung und Sammlungen. In: Jahrbuch des oberösterreichischen Musealvereines. Bd. 136. Linz 1991. S. 293. ooegeschichte.at (PDF; 2.5 MB.)
  16. Abb. (Memento vom 22. Oktober 2013 im Webarchiv archive.is) auf b p k – Bildagentur für Kunst, Kultur und Geschichte (abgerufen am 22. Oktober 2013)
  17. Beschreibung in: Liste der neu identifizierten Skulpturen – Zur Ausstellung „Der Berliner Skulpturenfund. ‚Entartete Kunst‘ im Bombenschutt“. Pressemitteilung vom 18. März 2012. Staatliche Museen zu Berlin, abgerufen am 21. Oktober 2013. S. 5. (PDF-Datei, 74 KB.)
  18. Pressefotos Der Berliner Skulpturenfund. „Entartete Kunst“ im Bombenschutt – Identifizierte Funde. Abgerufen am 20. Oktober 2013. (PDF-Datei, 377 KB.)
  19. Annika Wind: „Entartete Kunst“ aus der Erde. Bei morgenweb.de, abgerufen am 20. Oktober 2013.
  20. Abbildungen passau-live.de, passau-live.de auf passaulive – Die Stadt im Netz (abgerufen am 22. Oktober 2013)
  21. Inv.-Nr. 181/1936.
  22. Myriam Maiser: Der Streit um die Moderne im Deutschen Künstlerbund unter dem ersten Vorsitzenden Karl Hofer – Eine Analyse der Ausstellungen von 1951 bis 1955. Dissertation, Berlin 2007/2010. Darin Kapitel 4. Die Analyse der Jahresausstellungen von 1951 bis 1955. S. 150. diss.fu-berlin.de (PDF; 568 KB.)
  23. Thomas Döring: Ansichten vom Ich: 100 ausgewählte Blätter der Sammlung „Künstler sehen sich selbst – Graphische Selbstbildnisse des 20. Jahrhunderts“ im Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig. 1997. S. 162.
  24. Waldemar Grzimek: Deutsche Bildhauer des zwanzigsten Jahrhunderts. Leben, Schulen, Wirkungen. Heinz Moos, München 1969. S. 196, 198.
  25. Michael Semff (Hrsg.): Fritz Wrampe. Zeichnungen. Katalog. Staatliche Graphische Sammlung, München 1993, ISBN 3-927803-09-X.
  26. Waldemar Grzimek: Deutsche Bildhauer des zwanzigsten Jahrhunderts. Leben, Schulen, Wirkungen. Heinz Moos, München 1969. S. 196.
  27. Ausstellungsverzeichnis auf der Hans Gött-Website, abgerufen am 30. Oktober 2013.
  28. Laut Teilnehmende Künstler der Münchner Neue Sezession München. auf Website zu Pitt Kreuzberg, abgerufen am 21. Oktober 2013.
  29. Die Kunst für Alle. Nr. 50, 1935, S. 174 (arthistoricum.net (Memento vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive) [abgerufen am 26. November 2013]).
  30. Ausgewählte Ausstellungen von Toni Stadler bei Artnet, abgerufen am 20. Oktober 2013.
  31. Ruth Kissling: Die Anfänge der Neuen Gruppe. S. 2. neuegruppe-hausderkunst.de (PDF; 98 KB.)
  32. Carl Georg Heise: Plastik in der rechten Umgebung – Zu zwei Ausstellungen in Hannover. In: „Die Zeit“ vom 30. Mai 1951, abgerufen am 21. Oktober 2013.
  33. Myriam Maiser: Der Streit um die Moderne im Deutschen Künstlerbund unter dem ersten Vorsitzenden Karl Hofer – Eine Analyse der Ausstellungen von 1951 bis 1955. Dissertation, Berlin 2007/2010. Darin Kapitel 4. Die Analyse der Jahresausstellungen von 1951 bis 1955. S. 131, 150, 151. diss.fu-berlin.de (PDF; 568 KB.)
  34. Christoph Stötzl (Hrsg.): Die Zwanziger Jahre in München. Katalog. Münchner Stadtmuseum, 1979. S.  160, 520, 753.
  35. Ausstellungsbeschreibung, abgerufen am 20. Oktober 2013.
  36. Ausstellungskatalog Gestalt – Form – Figur., Abgerufen am 20. Oktober 2013.
  37. Ausstellungsseite, abgerufen am 20. Oktober 2013.
  38. In Schloss Gottorf nicht mehr gezeigt, laut „Entartete Kunst“ im Bombenschutt. Abgerufen am 20. Oktober 2013.
  39. Abbildung auf Faltblatt zur Ausstellung (PDF; 1,8 MB), abgerufen am 20. Oktober 2013.
  40. Hans Eckstein: Zur Einführung. In: Maler und Bildhauer in München. Kurt Desch, München 1946.
  41. Waldemar Grzimek: Deutsche Bildhauer des zwanzigsten Jahrhunderts. Leben, Schulen, Wirkungen. Heinz Moos, München 1969. S. 196, 198.
  42. Ernst Holzinger: Fritz Wrampe. In: Michael Semff (Hrsg.): Fritz Wrampe. Zeichnungen. Katalog. Staatliche Graphische Sammlung, München 1993, ISBN 3-927803-09-X. S. 9.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Fritz Wrampe aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.