Greatest Showman

Filmdaten
Deutscher Titel Greatest Showman
Originaltitel The Greatest Showman
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2017
Länge 105 Minuten
Altersfreigabe FSK 6[1]
JMK 6[2]
Stab
Regie Michael Gracey
Drehbuch Jenny Bicks,
Bill Condon
Produktion Peter Chernin,
Laurence Mark ,
Jenno Topping
Musik John Debney ,
Joseph Trapanese
Kamera Seamus McGarvey
Schnitt Tom Cross,
Robert Duffy u.a.
Besetzung
Synchronisation
  • Carina (BlondieBrownieSis) : Ann/Jenny Lind (Lied)
  • Lisa (BlondieBrownieSis) : Charity Barnum/Jenny Lind (Lied)

Greatest Showman von Michael Gracey wird als eine Filmbiografie über den Zirkuspionier P. T. Barnum vermarktet. Der Musicalfilm kam am 20. Dezember 2017 in die US-amerikanischen und am 4. Januar 2018 in die deutschen Kinos. Im Rahmen der Golden Globe Awards 2018 wurde der Film in drei Kategorien nominiert und This Is Me als bester Filmsong ausgezeichnet.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Barnum’s American Museum im Jahr 1858

P.T. Barnum, Sohn armer Leute, verliert seine Arbeit, hat aber eine Idee. Er gründet Barnum’s American Museum of Curiosity, ein Kuriositätenkabinett mit Wachsfiguren und ausgestopften Tieren. Als seine Töchter ihn darauf aufmerksam machen, dass er nur tote Objekte ausstellt, heuert er unter anderem einen sehr kleinen Menschen und eine bärtige Frau an. Zudem versucht Barnum eine große und völlig neuartige Show auf die Beine zu stellen, in der neben seinen menschlichen Kuriositäten auch Akrobaten, Artisten und Tänzer auftreten sollen. Mit dem Ringling Bros. and Barnum & Bailey Circus legt er den Grundstein für das moderne Showbusiness. Phillip Carlyle, sein Assistent, verliebt sich in die Trapezkünstlerin Anne. Ihm gelingt es, die Truppe an den Hof der englischen Königin Victoria zu bringen, wo Barnum die schwedische Opernsängerin Jenny Lind kennenlernt und nach Amerika engagiert. Als er sie auf ihrer US-Tournee begleitet, beginnt Lind Annäherungen zu machen, die Barnum ablehnt, und kehrt nach Hause zurück. Nachdem Lind die Tournee vertragswidrig abgebrochen hat, gerät Barnum in substantielle finanzielle Schwierigkeiten.

Im Rahmen von Aufruhen gegen Barnums von Teilen der Gesellschaft unerwünschten Show brennt das Gebäude, in dem sie stattfindet, nieder. Dabei wird Carlyle schwer verletzt von Barnum gerettet. Nachdem die Nachrichten von Linds Annäherungen und die schwerwiegende finanzielle Situation Barnums New York erreicht haben, verlässt ihn seine Frau und Barnum beginnt zu trinken.

Die Gruppe an Darstellern, die Barnum angeheuert hat, überzeugt ihn davon, nicht die Hoffnung zu verlieren. Allerdings vereinfachen Barnums mangelnde Kreditwürdigkeit und das Fehlen geeigneter Örtlichkeiten die Situation nicht. Der sich erholende Carlyle bietet an, seine Gewinne an der Show zur Verfügung zu stellen, im Austausch dafür, dass sie von nun an als Partner agieren. Daraufhin wird die Show in einem Zirkuszelt im Umfeld des Hafens wieder auf die Beine gestellt und Barnum gewinnt seine Frau zurück. Der wiedereröffnete Zirkus ist ein voller Erfolg und Barnum übergibt die Leitung der Show Carlyle, um sich auf seine Familie zu konzentrieren.

Biografischer Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

P. T. Barnum war ein US-amerikanischer Zirkuspionier und Politiker. Er machte seine Lehre in kleinen Einzelhandelsgeschäften im Bundesstaat Connecticut und führte schon als junger Mann einen kleinen Laden in seiner Heimatstadt. Er verkaufte Lotterielose in mehreren Annahmestellen und gründete eine Zeitung. 1834 zog er mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter nach New York, um dort sein Glück zu machen; bald stieg er ins Schaustellergewerbe ein. Später tingelte Barnum mit verschiedenen Wanderzirkussen quer durch den Osten und Süden der USA.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stab, Besetzung und Dreharbeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde von Barnums Leben inspiriert. Es handelt sich um das Regiedebüt von Michael Gracey, der Greatest Showman als Musicalfilm gestaltete. Am Drehbuch wirkte unter anderem Bill Condon mit.[3]

Hugh Jackman übernahm die Rolle von P. T. Barnum, Michelle Williams spielt seine Frau Charity und Austyn Johnson und Cameron Seely ihre Töchter Caroline und Helen. In Rückblenden wird P. T. Barnum von Ellis Rubin verkörpert.

Die Dreharbeiten fanden in der Upper East Side von New York statt, wo sich in unmittelbarer Umgebung eine Reihe von Museen befinden. Seamus McGarvey, der als Kameramann fungierte, wurde im Rahmen der Irish Film & Television Academy Awards 2018 für die beste Kamera nominiert.[4]

Filmmusik, Marketing, und Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Filmmusik wird von John Debney und Joseph Trapanese komponiert.[5] Einige Songs aus dem Film stammen von den Musikern, die bereits Lieder für den Film La La Land komponierten.[3] Zwei der Songs wurden von den Oscar-Gewinnern Benj Pasek und Justin Paul geschrieben, so This Is Me, der von Keala Settle gesungen wird, und The Greatest Show, den diese gemeinsam mit Hugh Jackman, Zac Efron und Zendaya singt.[6][5]This Is Me diente auch zur Untermalung mehrerer Trailer zum Film und wurde vorab am 26. Oktober 2017 von Atlantic Records veröffentlicht, unter anderen bei Youtube. Ebenfalls vorab veröffentlicht wurde das Lied The Greatest Show. Den auf dem Soundtrack enthaltenen Song Rewrite The Stars singen Efron und Zendaya, und dieser beschreibt das gemeinsame Fliegen bei einer Show der Artisten. Der Soundtrack umfasst 11 Musikstücke und wurde am 8. Dezember 2017 von Atlantic Records veröffentlicht.[5][6] Zudem wurde im gleichen Monat ein Behind-the-Scenes veröffentlicht, in dem Hugh Jackman, Zac Efron, Zendaya und die Komponisten Benj Pasek und Justin Paul über die Arbeit an dem Soundtrack sprechen.[7] Der Soundtrack stieg am 22. Dezember 2017 auf Platz 4 in die US-amerikanischen Soundtrack Album-Charts ein.[8]

Ende Juni 2017 wurde ein erster Trailer zum Film veröffentlicht[9], im November 2017 folgte ein weiterer.[10] Der Film feierte am 8. Dezember 2017 an Bord der Queen Mary 2 in New York seine Premiere, kam am 20. Dezember 2017 in die US-amerikanischen und am 4. Januar 2018 in die deutschen Kinos.[11]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altersfreigabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den USA wurde der Film von der MPAA als PG eingestuft.[12][13] In Deutschland ist der Film FSK 6. In der Freigabebegründung heißt es: „Der Film ist rasant inszeniert, hat eine heitere Grundstimmung und behandelt Themen wie Familie, Freundschaft und das Erfüllen von Lebensträumen. In typischer Musical-Manier gibt es einen steten Wechsel zwischen kurzen Dialogen und Gesangseinlagen. Auch Konflikte werden über die Lieder abgehandelt. Vereinzelt gibt es dramatische Szenen (z. B. den Brand eines Gebäudes oder eine Schlägerei), doch diese sind kurz gehalten und werden schnell aufgelöst.“[14]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Positiv bewertet wird von den meisten Kritikern die Qualität der Show. Schauspieler, Sänger und Tänzer, aber auch Filmtechniker lieferten handwerklich saubere Arbeit und lieferten ansprechende Bilder und Musik, die den (auch computergestützten) Standards der 2010er Jahre entsprechen. Darauf komme es vor allem an, denn der Film sei gar „kein klassisches Biopic, in dem es um historische Genauigkeiten geht, sondern ein Feuerwerk für Augen und Ohren, mit brillanter Besetzung und oscarverdächtigen Songs“[15], mithin ein Produkt, das – wie sein Protagonist – vor allem auf Marktgängigkeit und Erfolg beim zahlenden Publikum Wert lege. Offenbar weiß das Musicals liebende Publikum generell die Umsetzung von „Optimismus und Tatendrang […] in aufwärts eilenden Dur-Kadenzen“[16] zu schätzen.

Bemängelt werden vor allem Schwächen des dargestellten Stoffs und der Erzähltechnik. Die negativen Seiten Barnums würden nicht gründlich genug behandelt.[17] Vor allem leide der Film unter Anachronismen: Eine Operdiva des 19. Jahrhunderts singe, als hätte es damals schon die Musik von Celine Dion und Whitney Houston[18] sowie Mikrofone gegeben. Auch biete der Film zu viele Handlungsstränge und Themenansätze, mit denen nicht sorgfältig genug umgegangen werde. Die britische BBC spottet über die inhaltlichen Zugeständnisse an die prüde, moralisierende US-amerikanische Gesellschaft: "The Greatest Showman is determinedly chaste, wholesome, family-friendly entertainment with no sex or swearing, and it is careful not to startle its viewers. Its messages are all positive without being controversial: don’t judge people by their backgrounds; follow your dreams; don’t follow your dreams if they take you away from your loyal wife." („'The Greatest Showman' ist eine definitiv keusche, gesunde, familienfreundliche Unterhaltung ohne Sex oder Flüche, und der Film achtet sorgfältig darauf, dass seine Zuschauer nicht erschreckt werden. Seine Botschaften sind alle positiv, ohne dass es Widerspruch gäbe: Beurteile Menschen nicht nach ihrer sozialen Position; folge deinen Träumen; folge ihnen aber nicht, wenn sie dich von deiner loyalen Ehefrau wegführen.“)[19]

Birgit Roschy von epd Film meint, im Film werde Anrüchiges konsequent überzuckert, und besonders die Familienszenen seien oft arg kitschig. Auch erschließe sich nie, warum Ereignisse aus dem 19. Jahrhundert mittels Popsongs der Gegenwart erzählt werden, so Roschy weiter, und sogar der klassische Gesang der realen Jenny Lind werde im Film zu einer „pathetischen Popmucke“, die mit einer „dicken Soße zugekleistert“ werde. Wer dagegen auf nostalgische Einblicke in P. T. Barnums legendäre Vorstellungen hoffe, werde enttäuscht: „Weder der schillernde Barnum und schon gar nicht seine Künstler, die meist als wilde Tanzgruppe auftreten, gewinnen spannende Konturen. Sie bleiben Staffage in einem bunten, lauten Showbiz-Märchen, das mit Musik und Schauwerten überwältigen will – und dabei gerade die von Barnum marktschreierisch beschworene Fantasie zumeist vermissen lässt.“[20] Dem setzt Michael Pekler vom Standard entgegen: „[W]ie kann man einer, wenngleich lose zusammenhängenden Erzählung über Schein und Schauwerte mit ebensolchen beikommen? Indem jedes Bild das nächste zu übertrumpfen versucht, jeder Song sich als Ohrwurm weiterfrisst? Am besten also vielleicht tatsächlich so, wie der bisherige Werbefilmregisseur und Visual-Effects-Spezialist Michael Gracey in seinem Regiedebüt: Der Australier hat aus dem Drehbuch von Beauty and the Beast-Regisseur Bill Condon selbst eine Nummernrevue gebaut, seine Stars Hugh Jackman, Michelle Williams und Zac Efron in an das 19. Jahrhundert erinnernde Kostüme gesteckt und seine allesamt prächtigen Bilder mit Songs unterlegt, die man gestern am Broadway hätte hören können. Perfekt.“[21]

Die US-amerikanische Website "metacritic.com" wertete bis zum 9. Januar 2018 43 englischsprachige Kritiken aus. Davon waren zwölf positiv, 22 gemischt und neun negativ. Durchschnittlich wurde der Film mit 48 von 100 möglichen Punkten bewertet.[22]

Einspielergebnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem der Film in den USA an seinem Startwochenende 8,8 Millionen US-Dollar einspielte, konnte er dort am zweiten Wochenende 15,5 Millionen US-Dollar einspielen, was eine Steigerung der Einnahmen von rund 77 Prozent bedeutete. Die war seit Beginn der Aufzeichnungen zuvor noch keinem Film gelungen, der in mehr als 3.000 US-Kinos gestartet war.[23][24] Die weltweiten Einnahmen des Films aus Kinovorführungen belaufen sich bislang auf rund 199 Millionen US-Dollar.[25]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 18. Dezember 2017 gab die Academy of Motion Picture Arts and Sciences bekannt, dass sich der im Film verwendete Song This Is Me in einer Vorauswahl von 70 Liedern befindet, aus der die Nominierungen in der Kategorie Bester Filmsong im Rahmen der Oscarverleihung 2018 bestimmt werden.[26] Im Folgenden eine Auswahl von weiteren Nominierungen im Rahmen bekannter Filmpreise.

Artios Awards 2018

  • Auszeichnung in der Kategorie Big Budget – Comedy[27]

Critics’ Choice Movie Awards 2018

Golden Globe Awards 2018

Hollywood Music in Media Awards 2017

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Synchronisation entstand unter der Dialogregie von Oliver Rohrbeck im Auftrag der FFS Film- & Fernseh-Synchron GmbH in Berlin.

Rolle Darsteller Synchronsprecher
P. T. Barnum Hugh Jackman Thomas Nero Wolff
Helen Barnum Cameron Seely Lily Alma Bredack
Jenny Lind Rebecca Ferguson Berenice Weichert
Phillip Carlyle Zac Efron Daniel Schlauch
Philo Ben Reed Peter Sura

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Prüfnummer: 174690/K. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Alterskennzeichnung für Greatest Showman. Jugendmedien­kommission.
  3. ab Steve Buchta: The Greatest Showman: Trailer zum Hugh-Jackman-Film. PC Magazin, 3. Juli 2017, abgerufen am 30. Juli 2017.
  4. Hannah Moran: The nominations for the IFTA Film Awards 2018 have been announced In: evoke.ie, 11. Januar 2018.
  5. abc Joseph Trapanese Co-Scoring 'The Greatest Showman' In: filmmusicreporter.com, 11. November 2017.
  6. ab 'The Greatest Showman' Soundtrack Details In: filmmusicreporter.com, 26. Oktober 2017.
  7. Seht euch hier an, wie der Soundtrack zu 'The Greatest Showman' entstand In: warnermusic.de, 13. Dezember 2017.
  8. Soundtracks: The Week of December 30, 2017 In: billboard.com. Abgerufen am 23. Dezember 2017.
  9. Austin Elias-de Jesus: Get Your Daily Dose of Hugh Jackman’s Charm With the First Trailer for The Greatest Showman In: slate.com, 28. Juni 2017.
  10. Jennifer Ullrich: 'The Greatest Showman': Neuer spektakulärer Trailer zum Musical-Biopic mit Hugh Jackman und Zac Efron In: filmstarts.de, 13. November 2017.
  11. Starttermine Deutschland In: insidekino.com. Abgerufen am 11. August 2017.
  12. Bulletin No: 2499 In: filmratings.com. Abgerufen am 29. Oktober 2017. (PDF)
  13. The Greatest Showman In: parentpreviews.com. Abgerufen am 23. Dezember 2017.
  14. Freigabebegründung für Greatest Showman In: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft. Abgerufen am 11. Januar 2018.
  15. Großartiger Kinojahr-Auftakt mit Hugh Jackman. Norddeutscher Rundfunk. 3. Januar 2018
  16. Daniel Kothenschulte: Der größte Blender. Frankfurter Rundschau. 4. Januar 2018
  17. Elmar Krekeler: Die verlogene Diversität von Hugh Jackmans Zirkus-Musical. welt.de. 3. Januar 2018
  18. Andreas Staben: Greatest Showman. filmstarts.de. 29. Dezember 2017
  19. Nicholas Barber: Film review: The Greatest Showman. BBC. 28. Dezember 2017
  20. Birgit Roschy: Kritik zu 'Greatest Showman' In: epd Film, 27. Dezember 2017.
  21. Michael Pekler: "The Greatest Showman": Trumpfbilder und Ohrwürmer. Der Standard. 1. Januar 2018
  22. "The Greatest Showman". metacritic.com, abgerufen am 9. Januar 2018
  23. The Greatest Showman In: boxofficemojo.com. Abgerufen am 3. Januar 2018.
  24. Scott Mendelson: Box Office: 'Greatest Showman' Scores Record Hold While 'Wonder' Nears $200M Worldwide In: forbes.com, 1. Januar 2018.
  25. The Greatest Showman In: boxofficemojo.com. Abgerufen am 17. Januar 2018.
  26. 70 Original Songs Vie For 2017 Oscar In: oscars.org, 18. Dezember 2017.
  27. Ariana Brockington und Peter Caranicas: ‘Dunkirk,’ ‘Black Mirror’ Among Winners at Casting Society Artios Awards In: Variety, 18. Januar 2018.
  28. Kristopher Tapley: 'Shape of Water' Leads Critics’ Choice Film Nominations In: Variety, 6. Dezember 2017.
  29. 8th Hollywood Music in Media Awards Nominations Announced In: filmmusicreporter.com, 25. Oktober 2017.
Filmdaten
Deutscher Titel Greatest Showman
Originaltitel The Greatest Showman
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2017
Länge 105 Minuten
Altersfreigabe FSK 6[1]
JMK 6[2]
Stab
Regie Michael Gracey
Drehbuch Jenny Bicks,
Bill Condon
Produktion Peter Chernin,
Laurence Mark ,
Jenno Topping
Musik John Debney ,
Joseph Trapanese
Kamera Seamus McGarvey
Schnitt Tom Cross,
Robert Duffy u.a.
Besetzung
Synchronisation
  • Carina (BlondieBrownieSis) : Ann/Jenny Lind (Lied)
  • Lisa (BlondieBrownieSis) : Charity Barnum/Jenny Lind (Lied)

Greatest Showman von Michael Gracey wird als eine Filmbiografie über den Zirkuspionier P. T. Barnum vermarktet. Der Musicalfilm kam am 20. Dezember 2017 in die US-amerikanischen und am 4. Januar 2018 in die deutschen Kinos. Im Rahmen der Golden Globe Awards 2018 wurde der Film in drei Kategorien nominiert und This Is Me als bester Filmsong ausgezeichnet.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Barnum’s American Museum im Jahr 1858

P.T. Barnum, Sohn armer Leute, verliert seine Arbeit, hat aber eine Idee. Er gründet Barnum’s American Museum of Curiosity, ein Kuriositätenkabinett mit Wachsfiguren und ausgestopften Tieren. Als seine Töchter ihn darauf aufmerksam machen, dass er nur tote Objekte ausstellt, heuert er unter anderem einen sehr kleinen Menschen und eine bärtige Frau an. Zudem versucht Barnum eine große und völlig neuartige Show auf die Beine zu stellen, in der neben seinen menschlichen Kuriositäten auch Akrobaten, Artisten und Tänzer auftreten sollen. Mit dem Ringling Bros. and Barnum & Bailey Circus legt er den Grundstein für das moderne Showbusiness. Phillip Carlyle, sein Assistent, verliebt sich in die Trapezkünstlerin Anne. Ihm gelingt es, die Truppe an den Hof der englischen Königin Victoria zu bringen, wo Barnum die schwedische Opernsängerin Jenny Lind kennenlernt und nach Amerika engagiert. Als er sie auf ihrer US-Tournee begleitet, beginnt Lind Annäherungen zu machen, die Barnum ablehnt, und kehrt nach Hause zurück. Nachdem Lind die Tournee vertragswidrig abgebrochen hat, gerät Barnum in substantielle finanzielle Schwierigkeiten.

Im Rahmen von Aufruhen gegen Barnums von Teilen der Gesellschaft unerwünschten Show brennt das Gebäude, in dem sie stattfindet, nieder. Dabei wird Carlyle schwer verletzt von Barnum gerettet. Nachdem die Nachrichten von Linds Annäherungen und die schwerwiegende finanzielle Situation Barnums New York erreicht haben, verlässt ihn seine Frau und Barnum beginnt zu trinken.

Die Gruppe an Darstellern, die Barnum angeheuert hat, überzeugt ihn davon, nicht die Hoffnung zu verlieren. Allerdings vereinfachen Barnums mangelnde Kreditwürdigkeit und das Fehlen geeigneter Örtlichkeiten die Situation nicht. Der sich erholende Carlyle bietet an, seine Gewinne an der Show zur Verfügung zu stellen, im Austausch dafür, dass sie von nun an als Partner agieren. Daraufhin wird die Show in einem Zirkuszelt im Umfeld des Hafens wieder auf die Beine gestellt und Barnum gewinnt seine Frau zurück. Der wiedereröffnete Zirkus ist ein voller Erfolg und Barnum übergibt die Leitung der Show Carlyle, um sich auf seine Familie zu konzentrieren.

Biografischer Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

P. T. Barnum war ein US-amerikanischer Zirkuspionier und Politiker. Er machte seine Lehre in kleinen Einzelhandelsgeschäften im Bundesstaat Connecticut und führte schon als junger Mann einen kleinen Laden in seiner Heimatstadt. Er verkaufte Lotterielose in mehreren Annahmestellen und gründete eine Zeitung. 1834 zog er mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter nach New York, um dort sein Glück zu machen; bald stieg er ins Schaustellergewerbe ein. Später tingelte Barnum mit verschiedenen Wanderzirkussen quer durch den Osten und Süden der USA.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stab, Besetzung und Dreharbeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde von Barnums Leben inspiriert. Es handelt sich um das Regiedebüt von Michael Gracey, der Greatest Showman als Musicalfilm gestaltete. Am Drehbuch wirkte unter anderem Bill Condon mit.[3]

Hugh Jackman übernahm die Rolle von P. T. Barnum, Michelle Williams spielt seine Frau Charity und Austyn Johnson und Cameron Seely ihre Töchter Caroline und Helen. In Rückblenden wird P. T. Barnum von Ellis Rubin verkörpert.

Die Dreharbeiten fanden in der Upper East Side von New York statt, wo sich in unmittelbarer Umgebung eine Reihe von Museen befinden. Seamus McGarvey, der als Kameramann fungierte, wurde im Rahmen der Irish Film & Television Academy Awards 2018 für die beste Kamera nominiert.[4]

Filmmusik, Marketing, und Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Filmmusik wird von John Debney und Joseph Trapanese komponiert.[5] Einige Songs aus dem Film stammen von den Musikern, die bereits Lieder für den Film La La Land komponierten.[3] Zwei der Songs wurden von den Oscar-Gewinnern Benj Pasek und Justin Paul geschrieben, so This Is Me, der von Keala Settle gesungen wird, und The Greatest Show, den diese gemeinsam mit Hugh Jackman, Zac Efron und Zendaya singt.[6][5]This Is Me diente auch zur Untermalung mehrerer Trailer zum Film und wurde vorab am 26. Oktober 2017 von Atlantic Records veröffentlicht, unter anderen bei Youtube. Ebenfalls vorab veröffentlicht wurde das Lied The Greatest Show. Den auf dem Soundtrack enthaltenen Song Rewrite The Stars singen Efron und Zendaya, und dieser beschreibt das gemeinsame Fliegen bei einer Show der Artisten. Der Soundtrack umfasst 11 Musikstücke und wurde am 8. Dezember 2017 von Atlantic Records veröffentlicht.[5][6] Zudem wurde im gleichen Monat ein Behind-the-Scenes veröffentlicht, in dem Hugh Jackman, Zac Efron, Zendaya und die Komponisten Benj Pasek und Justin Paul über die Arbeit an dem Soundtrack sprechen.[7] Der Soundtrack stieg am 22. Dezember 2017 auf Platz 4 in die US-amerikanischen Soundtrack Album-Charts ein.[8]

Ende Juni 2017 wurde ein erster Trailer zum Film veröffentlicht[9], im November 2017 folgte ein weiterer.[10] Der Film feierte am 8. Dezember 2017 an Bord der Queen Mary 2 in New York seine Premiere, kam am 20. Dezember 2017 in die US-amerikanischen und am 4. Januar 2018 in die deutschen Kinos.[11]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altersfreigabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den USA wurde der Film von der MPAA als PG eingestuft.[12][13] In Deutschland ist der Film FSK 6. In der Freigabebegründung heißt es: „Der Film ist rasant inszeniert, hat eine heitere Grundstimmung und behandelt Themen wie Familie, Freundschaft und das Erfüllen von Lebensträumen. In typischer Musical-Manier gibt es einen steten Wechsel zwischen kurzen Dialogen und Gesangseinlagen. Auch Konflikte werden über die Lieder abgehandelt. Vereinzelt gibt es dramatische Szenen (z. B. den Brand eines Gebäudes oder eine Schlägerei), doch diese sind kurz gehalten und werden schnell aufgelöst.“[14]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Positiv bewertet wird von den meisten Kritikern die Qualität der Show. Schauspieler, Sänger und Tänzer, aber auch Filmtechniker lieferten handwerklich saubere Arbeit und lieferten ansprechende Bilder und Musik, die den (auch computergestützten) Standards der 2010er Jahre entsprechen. Darauf komme es vor allem an, denn der Film sei gar „kein klassisches Biopic, in dem es um historische Genauigkeiten geht, sondern ein Feuerwerk für Augen und Ohren, mit brillanter Besetzung und oscarverdächtigen Songs“[15], mithin ein Produkt, das – wie sein Protagonist – vor allem auf Marktgängigkeit und Erfolg beim zahlenden Publikum Wert lege. Offenbar weiß das Musicals liebende Publikum generell die Umsetzung von „Optimismus und Tatendrang […] in aufwärts eilenden Dur-Kadenzen“[16] zu schätzen.

Bemängelt werden vor allem Schwächen des dargestellten Stoffs und der Erzähltechnik. Die negativen Seiten Barnums würden nicht gründlich genug behandelt.[17] Vor allem leide der Film unter Anachronismen: Eine Operdiva des 19. Jahrhunderts singe, als hätte es damals schon die Musik von Celine Dion und Whitney Houston[18] sowie Mikrofone gegeben. Auch biete der Film zu viele Handlungsstränge und Themenansätze, mit denen nicht sorgfältig genug umgegangen werde. Die britische BBC spottet über die inhaltlichen Zugeständnisse an die prüde, moralisierende US-amerikanische Gesellschaft: "The Greatest Showman is determinedly chaste, wholesome, family-friendly entertainment with no sex or swearing, and it is careful not to startle its viewers. Its messages are all positive without being controversial: don’t judge people by their backgrounds; follow your dreams; don’t follow your dreams if they take you away from your loyal wife." („'The Greatest Showman' ist eine definitiv keusche, gesunde, familienfreundliche Unterhaltung ohne Sex oder Flüche, und der Film achtet sorgfältig darauf, dass seine Zuschauer nicht erschreckt werden. Seine Botschaften sind alle positiv, ohne dass es Widerspruch gäbe: Beurteile Menschen nicht nach ihrer sozialen Position; folge deinen Träumen; folge ihnen aber nicht, wenn sie dich von deiner loyalen Ehefrau wegführen.“)[19]

Birgit Roschy von epd Film meint, im Film werde Anrüchiges konsequent überzuckert, und besonders die Familienszenen seien oft arg kitschig. Auch erschließe sich nie, warum Ereignisse aus dem 19. Jahrhundert mittels Popsongs der Gegenwart erzählt werden, so Roschy weiter, und sogar der klassische Gesang der realen Jenny Lind werde im Film zu einer „pathetischen Popmucke“, die mit einer „dicken Soße zugekleistert“ werde. Wer dagegen auf nostalgische Einblicke in P. T. Barnums legendäre Vorstellungen hoffe, werde enttäuscht: „Weder der schillernde Barnum und schon gar nicht seine Künstler, die meist als wilde Tanzgruppe auftreten, gewinnen spannende Konturen. Sie bleiben Staffage in einem bunten, lauten Showbiz-Märchen, das mit Musik und Schauwerten überwältigen will – und dabei gerade die von Barnum marktschreierisch beschworene Fantasie zumeist vermissen lässt.“[20] Dem setzt Michael Pekler vom Standard entgegen: „[W]ie kann man einer, wenngleich lose zusammenhängenden Erzählung über Schein und Schauwerte mit ebensolchen beikommen? Indem jedes Bild das nächste zu übertrumpfen versucht, jeder Song sich als Ohrwurm weiterfrisst? Am besten also vielleicht tatsächlich so, wie der bisherige Werbefilmregisseur und Visual-Effects-Spezialist Michael Gracey in seinem Regiedebüt: Der Australier hat aus dem Drehbuch von Beauty and the Beast-Regisseur Bill Condon selbst eine Nummernrevue gebaut, seine Stars Hugh Jackman, Michelle Williams und Zac Efron in an das 19. Jahrhundert erinnernde Kostüme gesteckt und seine allesamt prächtigen Bilder mit Songs unterlegt, die man gestern am Broadway hätte hören können. Perfekt.“[21]

Die US-amerikanische Website "metacritic.com" wertete bis zum 9. Januar 2018 43 englischsprachige Kritiken aus. Davon waren zwölf positiv, 22 gemischt und neun negativ. Durchschnittlich wurde der Film mit 48 von 100 möglichen Punkten bewertet.[22]

Einspielergebnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem der Film in den USA an seinem Startwochenende 8,8 Millionen US-Dollar einspielte, konnte er dort am zweiten Wochenende 15,5 Millionen US-Dollar einspielen, was eine Steigerung der Einnahmen von rund 77 Prozent bedeutete. Die war seit Beginn der Aufzeichnungen zuvor noch keinem Film gelungen, der in mehr als 3.000 US-Kinos gestartet war.[23][24] Die weltweiten Einnahmen des Films aus Kinovorführungen belaufen sich bislang auf rund 199 Millionen US-Dollar.[25]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 18. Dezember 2017 gab die Academy of Motion Picture Arts and Sciences bekannt, dass sich der im Film verwendete Song This Is Me in einer Vorauswahl von 70 Liedern befindet, aus der die Nominierungen in der Kategorie Bester Filmsong im Rahmen der Oscarverleihung 2018 bestimmt werden.[26] Im Folgenden eine Auswahl von weiteren Nominierungen im Rahmen bekannter Filmpreise.

Artios Awards 2018

  • Auszeichnung in der Kategorie Big Budget – Comedy[27]

Critics’ Choice Movie Awards 2018

Golden Globe Awards 2018

Hollywood Music in Media Awards 2017

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Synchronisation entstand unter der Dialogregie von Oliver Rohrbeck im Auftrag der FFS Film- & Fernseh-Synchron GmbH in Berlin.

Rolle Darsteller Synchronsprecher
P. T. Barnum Hugh Jackman Thomas Nero Wolff
Helen Barnum Cameron Seely Lily Alma Bredack
Jenny Lind Rebecca Ferguson Berenice Weichert
Phillip Carlyle Zac Efron Daniel Schlauch
Philo Ben Reed Peter Sura

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Prüfnummer: 174690/K. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Alterskennzeichnung für Greatest Showman. Jugendmedien­kommission.
  3. ab Steve Buchta: The Greatest Showman: Trailer zum Hugh-Jackman-Film. PC Magazin, 3. Juli 2017, abgerufen am 30. Juli 2017.
  4. Hannah Moran: The nominations for the IFTA Film Awards 2018 have been announced In: evoke.ie, 11. Januar 2018.
  5. abc Joseph Trapanese Co-Scoring 'The Greatest Showman' In: filmmusicreporter.com, 11. November 2017.
  6. ab 'The Greatest Showman' Soundtrack Details In: filmmusicreporter.com, 26. Oktober 2017.
  7. Seht euch hier an, wie der Soundtrack zu 'The Greatest Showman' entstand In: warnermusic.de, 13. Dezember 2017.
  8. Soundtracks: The Week of December 30, 2017 In: billboard.com. Abgerufen am 23. Dezember 2017.
  9. Austin Elias-de Jesus: Get Your Daily Dose of Hugh Jackman’s Charm With the First Trailer for The Greatest Showman In: slate.com, 28. Juni 2017.
  10. Jennifer Ullrich: 'The Greatest Showman': Neuer spektakulärer Trailer zum Musical-Biopic mit Hugh Jackman und Zac Efron In: filmstarts.de, 13. November 2017.
  11. Starttermine Deutschland In: insidekino.com. Abgerufen am 11. August 2017.
  12. Bulletin No: 2499 In: filmratings.com. Abgerufen am 29. Oktober 2017. (PDF)
  13. The Greatest Showman In: parentpreviews.com. Abgerufen am 23. Dezember 2017.
  14. Freigabebegründung für Greatest Showman In: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft. Abgerufen am 11. Januar 2018.
  15. Großartiger Kinojahr-Auftakt mit Hugh Jackman. Norddeutscher Rundfunk. 3. Januar 2018
  16. Daniel Kothenschulte: Der größte Blender. Frankfurter Rundschau. 4. Januar 2018
  17. Elmar Krekeler: Die verlogene Diversität von Hugh Jackmans Zirkus-Musical. welt.de. 3. Januar 2018
  18. Andreas Staben: Greatest Showman. filmstarts.de. 29. Dezember 2017
  19. Nicholas Barber: Film review: The Greatest Showman. BBC. 28. Dezember 2017
  20. Birgit Roschy: Kritik zu 'Greatest Showman' In: epd Film, 27. Dezember 2017.
  21. Michael Pekler: "The Greatest Showman": Trumpfbilder und Ohrwürmer. Der Standard. 1. Januar 2018
  22. "The Greatest Showman". metacritic.com, abgerufen am 9. Januar 2018
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