Hartmut Buschbacher

Hartmut Buschbacher (* 23. April 1958 in Elsterwerda) ist ein deutscher Rudertrainer. Er war vom 18. September 2008 bis zum Jahresende 2012 Cheftrainer des deutschen Ruderverbandes.

Karriere als Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor der Wende betreute Buschbacher DDR-Athleten, in den 90er Jahren wechselte er in die USA.[1] 2006 wurde er von China eingestellt, um gemeinsam mit Igor Grinko und Nicolae Gioga den Chinesen bei den Olympischen Spielen im eigenen Land, den Olympischen Spielen in Peking, zu möglichst vielen Medaillen zu verhelfen.[2] Nach dem enttäuschenden Abschneiden der deutschen Rudermannschaft bei den Olympischen Spielen in Peking wurde er im September 2008 als neuer Cheftrainer des deutschen Ruderverbandes vorgestellt.[3] Der per Handschlag geschlossene Vertrag lief bis zu den Olympischen Spielen 2012 in London, die für den Deutschen Ruderverband mit zwei Gold- und einer Silbermedaille sehr erfolgreich verliefen. Buschbacher wollte nach den Spielen von London den Vertrag nicht um einen weiteren olympischen Zyklus verlängern und sich neue berufliche Herausforderungen suchen.[4]

Trainerstationen in Ruderverbänden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1985–1990: DDR Nationaltrainer Frauen
  • 1991–2000: USA Cheftrainer Frauen
  • 2006–2008: Shandong (China) Cheftrainer
  • September 2008–2012: Cheftrainer des Deutschen Ruderverbandes (DRV)

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Ruder-Weltmeisterschaften 2010 in Neuseeland fuhr Buschbacher mit einer Blutalkoholkonzentration von 1,47 ‰ Auto und wurde von der Polizei angehalten. Vor Gericht wurde er wegen Trunkenheit am Steuer und Verweigerung einer Blutprobe zu 400 NZ-Dollar Geldstrafe, plus Gerichtskosten in Höhe von 132,89 NZ-Dollar und sechs Monaten Fahrverbot verurteilt.[5]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. In guter alter Tradition. In: Berliner Zeitung. 24. März 2004, abgerufen am 9. Juni 2015.
  2. Robert Dunker und Carmen Kayser: Olympia-Gastgeber China als Schleifer-Paradies. In: welt.de. 3. August 2008, abgerufen am 18. Dezember 2014.
  3. Rudern – National: Buschbacher Deutschlands neuer Ruder-Chef bis 2012. In: Focus Online. 18. September 2008, abgerufen am 18. Dezember 2014.
  4. rudern.de: Hartmut Buschbacher verlässt den DRV. Abgerufen am 12. Dezember 2012.
  5. Sissi Stein-Abel: Ruder-Cheftrainer Buschbacher: „Ein Mann, der sich in der Dunkelheit verirrt hat“. In: fr-online.de. 8. November 2010, abgerufen am 18. Dezember 2014.

Hartmut Buschbacher (* 23. April 1958 in Elsterwerda) ist ein deutscher Rudertrainer. Er war vom 18. September 2008 bis zum Jahresende 2012 Cheftrainer des deutschen Ruderverbandes.

Karriere als Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor der Wende betreute Buschbacher DDR-Athleten, in den 90er Jahren wechselte er in die USA.[1] 2006 wurde er von China eingestellt, um gemeinsam mit Igor Grinko und Nicolae Gioga den Chinesen bei den Olympischen Spielen im eigenen Land, den Olympischen Spielen in Peking, zu möglichst vielen Medaillen zu verhelfen.[2] Nach dem enttäuschenden Abschneiden der deutschen Rudermannschaft bei den Olympischen Spielen in Peking wurde er im September 2008 als neuer Cheftrainer des deutschen Ruderverbandes vorgestellt.[3] Der per Handschlag geschlossene Vertrag lief bis zu den Olympischen Spielen 2012 in London, die für den Deutschen Ruderverband mit zwei Gold- und einer Silbermedaille sehr erfolgreich verliefen. Buschbacher wollte nach den Spielen von London den Vertrag nicht um einen weiteren olympischen Zyklus verlängern und sich neue berufliche Herausforderungen suchen.[4]

Trainerstationen in Ruderverbänden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1985–1990: DDR Nationaltrainer Frauen
  • 1991–2000: USA Cheftrainer Frauen
  • 2006–2008: Shandong (China) Cheftrainer
  • September 2008–2012: Cheftrainer des Deutschen Ruderverbandes (DRV)

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Ruder-Weltmeisterschaften 2010 in Neuseeland fuhr Buschbacher mit einer Blutalkoholkonzentration von 1,47 ‰ Auto und wurde von der Polizei angehalten. Vor Gericht wurde er wegen Trunkenheit am Steuer und Verweigerung einer Blutprobe zu 400 NZ-Dollar Geldstrafe, plus Gerichtskosten in Höhe von 132,89 NZ-Dollar und sechs Monaten Fahrverbot verurteilt.[5]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. In guter alter Tradition. In: Berliner Zeitung. 24. März 2004, abgerufen am 9. Juni 2015.
  2. Robert Dunker und Carmen Kayser: Olympia-Gastgeber China als Schleifer-Paradies. In: welt.de. 3. August 2008, abgerufen am 18. Dezember 2014.
  3. Rudern – National: Buschbacher Deutschlands neuer Ruder-Chef bis 2012. In: Focus Online. 18. September 2008, abgerufen am 18. Dezember 2014.
  4. rudern.de: Hartmut Buschbacher verlässt den DRV. Abgerufen am 12. Dezember 2012.
  5. Sissi Stein-Abel: Ruder-Cheftrainer Buschbacher: „Ein Mann, der sich in der Dunkelheit verirrt hat“. In: fr-online.de. 8. November 2010, abgerufen am 18. Dezember 2014.
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