Interessengebiet des KZ Auschwitz

Interessengebiet des KZ Auschwitz
(etwa 40 Quadratkilometer)
Luftaufnahme eines Teils des Interessengebietes der US-amerikanischen Luftstreitkräfte vom 21. Dezember 1944

Das Interessengebiet des KZ Auschwitz (auch Interessengebiet des KL Auschwitz) war während des Zweiten Weltkrieges ein Sperrgebiet der Schutzstaffel für den Lagerkomplex Auschwitz im deutsch besetzten Polen. Auf diesem von der Außenwelt abgeschirmten Gebiet entstand der größte Konzentrations- und Vernichtungslagerkomplex des nationalsozialistischen Deutschen Reiches. Das Interessengebiet befand sich südlich der Einmündung der Soła in die Weichsel nahe der Stadt Oświęcim (dt. Auschwitz) und war teilweise durch diese Flüsse begrenzt. In dem zuletzt etwa 40 Quadratkilometer großen Interessengebiet lagen das Stammlager des KZ Auschwitz, das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, Werkstätten, SS-Betriebe sowie die Landwirtschaftsbetriebe des Lagerkomplexes und deren angeschlossene Nebenlager. Das Interessengebiet bestand offiziell von Ende Mai 1941 bis zur Befreiung des Gebietes durch die Rote Armee Ende Januar 1945, ab Juni 1943 als eigenständiger Amtsbezirk.

Einrichtung des SS-Interessengebietes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wenige Wochen nach Einrichtung des Stammlagers verfügte der für den Bereich zuständige Höhere SS- und Polizeiführer Erich von dem Bach-Zelewski nach der ersten geglückten Flucht eines polnischen Häftlings im Juli 1940 die Vertreibung der ortsansässigen Bevölkerung. Die polnische Bevölkerung sollte aus dem das Lager umgebenden Gebiet in einem Radius von fünf Kilometern ausgesiedelt werden, um Fluchten unmöglich zu machen und Fluchthilfe zu unterbinden. Zunächst mussten die Einwohner der Ortschaft Zasole ihre Häuser räumen, die danach von Führern der Lager-SS und deren Familien genutzt wurden.[1]Bereits zum Jahreswechsel 1940/41 „war die Lagerbaustelle in Auschwitz so groß, dass im ersten Gesamtbebauungsplan unterschieden werden musste zwischen Schutzhaftlager, Industriehof, Werkstätten, Kasernenbereich, Truppenwirtschaftslager, SS-Siedlung und Landwirtschaft“.[2] Spätestens nach der Inspektion des Lagers durch Reichsführer-SS Heinrich Himmler am 1. März 1941 ordnete dieser zudem die Einrichtung von Landwirtschafts- und Zuchtbetrieben auf dem das KZ Auschwitz umgebenden Gebiet an. Im März/April 1941 mussten nach dieser Entscheidung die polnischen Bewohner der Dörfer Babice, Budy, Raijsko, Brzezinka (dt. Birkenau), Broszkowiece, Plawy und Harmeze unter Zurücklassung ihrer Habe den Wohnort räumen und wurden vertrieben. Lediglich Polen, die als Fachkräfte von den deutschen Besatzern vor Ort benötigt wurden, blieben von dieser Maßnahme verschont. Der Großteil der leerstehenden Gebäude wurde durch KZ-Häftlinge abgerissen, um Flächen für den sich ausweitenden Lagerkomplex zu schaffen.[3] Ebenfalls im März 1941 entschied Himmler den Bau eines zweiten Lagers im drei Kilometer vom Stammlager entfernten Birkenau, das als größtes Vernichtungslager des nationalsozialistischen Deutschen Reiches zentraler Ort des Holocaust wurde.[4] Für den Ausbau des stetig erweiterten Lagerkomplexes war daher von der SS-Neubauleitung bereits ein Interessengebiet geplant worden.[5] Am 31. Mai 1941 wurde das Sperrgebiet offiziell als Interessengebiet des KL Auschwitz deklariert.[6] Das später errichtete KZ Auschwitz-Monowitz sowie das Buna-Werk der I.G. Farben lagen nicht auf dem SS-Interessengebiet, sondern östlich der Stadt Auschwitz.

Das Lagergebiet war „von Warnschildern, Betonmauern, Wachtürmen und doppelreihigen, stromgeladenen Stacheldrahtzäunen umgeben, die nachts beleuchtet waren“.[2] Angehörige der Wachkompanien bildeten auf Wachtürmen als sogenannte kleine Postenkette einen Bewachungsring jeweils um den stromführenden Lagerzaun des Stammlagers und Birkenau. Die große Postenkette war ein weitläufiger Bewachungsring von bemannten Wachtürmen um beide Lager.[2] Innerhalb des Interessengebietes patrouillierten zudem SS-Männer.[7]

Konflikt um Gebietsabgrenzung SS-Interessengebiet und Stadt Auschwitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den stetigen Lagerausbau kam es zu Interessenkonflikten der SS mit Zivilbehörden und Parteidienststellen, da die Stadt Auschwitz zu einer deutschen Musterstadt ausgebaut werden sollte. Bei diesen Auseinandersetzungen ging es nicht um die NS-Gewaltverbrechen im Lager, sondern um Fragen der Grenzziehung zwischen SS-Interessengebiet und der Stadt Auschwitz sowie strittige Bauvorhaben. Ende September 1942 konferierten auf Weisung Himmlers im sogenannten Haus der Waffen-SS gegenüber dem Bahnhof Auschwitz Vertreter des WVHA, Angehörige der Lager-SS, Repräsentanten der I.G. Farben sowie Beamte der Zivilverwaltung über Fragen der Grenzziehung zwischen Stadt und SS-Interessengebiet. Dieser Konflikt zog sich fast ein Jahr hin. Zwischenzeitlich hatten Vertreter der Zivilbehörden im Januar 1943 aus „landschaftsgestalterischen“ Erwägungen heraus gefordert, das SS-Interessengebiet samt Lagern zu verlegen.[8]

Amtsbezirk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 1943 wurden die Grenzen des SS-Interessengebietes abschließend festgelegt, das eine 40 Quadratkilometer große Fläche umfasste.[9] Ab diesem Zeitpunkt war das Areal eine von den Zivilbehörden unabhängige Verwaltungseinheit und blieb nun als eigenständiger Amtsbezirk nur noch der SS unterstellt. Als Amtskommissar fungierte der Kommandant des Stammlagers, der nun auch entsprechend Aufgaben der Zivilverwaltung wahrnahm − dies waren nacheinander Rudolf Höß, Arthur Liebehenschel und zuletzt Richard Baer.[10] Das für das SS-Interessengebiet zuständige Lagerstandesamt (Standesamt Auschwitz II) wurde formal bereits im Januar 1943 selbstständig, nachdem es zuvor bereits zu Auseinandersetzungen bezüglich der Zuständigkeit mit den Standesämtern in Auschwitz und Bielitz gekommen war.[11]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Angelika Königseder: Die Entstehung des Lagers und das „Interessengebiet“ Auschwitz. In: Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.): Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Bd. 5: Hinzert, Auschwitz, Neuengamme. München 2007, S. 83
  2. abc Sybille Steinbacher: Auschwitz: Geschichte und Nachgeschichte. München 2004, S. 25
  3. Angelika Königseder: Die Entstehung des Lagers und das „Interessengebiet“ Auschwitz. In: Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.): Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Bd. 5: Hinzert, Auschwitz, Neuengamme. München 2007, S. 83 f.
  4. Israel Gutman (Hrsg.): Enzyklopädie des Holocaust – Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden. 3 Bände, Piper Verlag, München/Zürich 1998, ISBN 3-492-22700-7, Band I, S. 108
  5. Christoph Gunkel: KZ Auschwitz. Platz zum Morden. In: Der Spiegel. 26. Januar 2015
  6. Kathrin Kompisch: Frauen in Konzentrationslagern. Täterinnen und Zuschauerinnen. In: Ulrich Herbert, Karin Orth, Christoph Dieckmann: Die nationalsozialistischen Konzentrationslager – Entwicklung und Struktur. Band I, Wallstein, Göttingen 1998, S. 801
  7. Hefte von Auschwitz, Band 21, Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau 2000, S. 370
  8. Sybille Steinbacher: Auschwitz: Geschichte und Nachgeschichte. München 2004, S. 57 f.
  9. Sybille Steinbacher: Auschwitz: Geschichte und Nachgeschichte. München 2004, S. 25, S. 58
  10. Sybille Steinbacher: Auschwitz: Geschichte und Nachgeschichte. München 2004, S. 58
  11. Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau (Hrsg.): Sterbebücher von Auschwitz. Band 1: Berichte. 1995, S. 19, S. 226
Interessengebiet des KZ Auschwitz
(etwa 40 Quadratkilometer)
Luftaufnahme eines Teils des Interessengebietes der US-amerikanischen Luftstreitkräfte vom 21. Dezember 1944

Das Interessengebiet des KZ Auschwitz (auch Interessengebiet des KL Auschwitz) war während des Zweiten Weltkrieges ein Sperrgebiet der Schutzstaffel für den Lagerkomplex Auschwitz im deutsch besetzten Polen. Auf diesem von der Außenwelt abgeschirmten Gebiet entstand der größte Konzentrations- und Vernichtungslagerkomplex des nationalsozialistischen Deutschen Reiches. Das Interessengebiet befand sich südlich der Einmündung der Soła in die Weichsel nahe der Stadt Oświęcim (dt. Auschwitz) und war teilweise durch diese Flüsse begrenzt. In dem zuletzt etwa 40 Quadratkilometer großen Interessengebiet lagen das Stammlager des KZ Auschwitz, das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, Werkstätten, SS-Betriebe sowie die Landwirtschaftsbetriebe des Lagerkomplexes und deren angeschlossene Nebenlager. Das Interessengebiet bestand offiziell von Ende Mai 1941 bis zur Befreiung des Gebietes durch die Rote Armee Ende Januar 1945, ab Juni 1943 als eigenständiger Amtsbezirk.

Einrichtung des SS-Interessengebietes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wenige Wochen nach Einrichtung des Stammlagers verfügte der für den Bereich zuständige Höhere SS- und Polizeiführer Erich von dem Bach-Zelewski nach der ersten geglückten Flucht eines polnischen Häftlings im Juli 1940 die Vertreibung der ortsansässigen Bevölkerung. Die polnische Bevölkerung sollte aus dem das Lager umgebenden Gebiet in einem Radius von fünf Kilometern ausgesiedelt werden, um Fluchten unmöglich zu machen und Fluchthilfe zu unterbinden. Zunächst mussten die Einwohner der Ortschaft Zasole ihre Häuser räumen, die danach von Führern der Lager-SS und deren Familien genutzt wurden.[1]Bereits zum Jahreswechsel 1940/41 „war die Lagerbaustelle in Auschwitz so groß, dass im ersten Gesamtbebauungsplan unterschieden werden musste zwischen Schutzhaftlager, Industriehof, Werkstätten, Kasernenbereich, Truppenwirtschaftslager, SS-Siedlung und Landwirtschaft“.[2] Spätestens nach der Inspektion des Lagers durch Reichsführer-SS Heinrich Himmler am 1. März 1941 ordnete dieser zudem die Einrichtung von Landwirtschafts- und Zuchtbetrieben auf dem das KZ Auschwitz umgebenden Gebiet an. Im März/April 1941 mussten nach dieser Entscheidung die polnischen Bewohner der Dörfer Babice, Budy, Raijsko, Brzezinka (dt. Birkenau), Broszkowiece, Plawy und Harmeze unter Zurücklassung ihrer Habe den Wohnort räumen und wurden vertrieben. Lediglich Polen, die als Fachkräfte von den deutschen Besatzern vor Ort benötigt wurden, blieben von dieser Maßnahme verschont. Der Großteil der leerstehenden Gebäude wurde durch KZ-Häftlinge abgerissen, um Flächen für den sich ausweitenden Lagerkomplex zu schaffen.[3] Ebenfalls im März 1941 entschied Himmler den Bau eines zweiten Lagers im drei Kilometer vom Stammlager entfernten Birkenau, das als größtes Vernichtungslager des nationalsozialistischen Deutschen Reiches zentraler Ort des Holocaust wurde.[4] Für den Ausbau des stetig erweiterten Lagerkomplexes war daher von der SS-Neubauleitung bereits ein Interessengebiet geplant worden.[5] Am 31. Mai 1941 wurde das Sperrgebiet offiziell als Interessengebiet des KL Auschwitz deklariert.[6] Das später errichtete KZ Auschwitz-Monowitz sowie das Buna-Werk der I.G. Farben lagen nicht auf dem SS-Interessengebiet, sondern östlich der Stadt Auschwitz.

Das Lagergebiet war „von Warnschildern, Betonmauern, Wachtürmen und doppelreihigen, stromgeladenen Stacheldrahtzäunen umgeben, die nachts beleuchtet waren“.[2] Angehörige der Wachkompanien bildeten auf Wachtürmen als sogenannte kleine Postenkette einen Bewachungsring jeweils um den stromführenden Lagerzaun des Stammlagers und Birkenau. Die große Postenkette war ein weitläufiger Bewachungsring von bemannten Wachtürmen um beide Lager.[2] Innerhalb des Interessengebietes patrouillierten zudem SS-Männer.[7]

Konflikt um Gebietsabgrenzung SS-Interessengebiet und Stadt Auschwitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den stetigen Lagerausbau kam es zu Interessenkonflikten der SS mit Zivilbehörden und Parteidienststellen, da die Stadt Auschwitz zu einer deutschen Musterstadt ausgebaut werden sollte. Bei diesen Auseinandersetzungen ging es nicht um die NS-Gewaltverbrechen im Lager, sondern um Fragen der Grenzziehung zwischen SS-Interessengebiet und der Stadt Auschwitz sowie strittige Bauvorhaben. Ende September 1942 konferierten auf Weisung Himmlers im sogenannten Haus der Waffen-SS gegenüber dem Bahnhof Auschwitz Vertreter des WVHA, Angehörige der Lager-SS, Repräsentanten der I.G. Farben sowie Beamte der Zivilverwaltung über Fragen der Grenzziehung zwischen Stadt und SS-Interessengebiet. Dieser Konflikt zog sich fast ein Jahr hin. Zwischenzeitlich hatten Vertreter der Zivilbehörden im Januar 1943 aus „landschaftsgestalterischen“ Erwägungen heraus gefordert, das SS-Interessengebiet samt Lagern zu verlegen.[8]

Amtsbezirk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 1943 wurden die Grenzen des SS-Interessengebietes abschließend festgelegt, das eine 40 Quadratkilometer große Fläche umfasste.[9] Ab diesem Zeitpunkt war das Areal eine von den Zivilbehörden unabhängige Verwaltungseinheit und blieb nun als eigenständiger Amtsbezirk nur noch der SS unterstellt. Als Amtskommissar fungierte der Kommandant des Stammlagers, der nun auch entsprechend Aufgaben der Zivilverwaltung wahrnahm − dies waren nacheinander Rudolf Höß, Arthur Liebehenschel und zuletzt Richard Baer.[10] Das für das SS-Interessengebiet zuständige Lagerstandesamt (Standesamt Auschwitz II) wurde formal bereits im Januar 1943 selbstständig, nachdem es zuvor bereits zu Auseinandersetzungen bezüglich der Zuständigkeit mit den Standesämtern in Auschwitz und Bielitz gekommen war.[11]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Angelika Königseder: Die Entstehung des Lagers und das „Interessengebiet“ Auschwitz. In: Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.): Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Bd. 5: Hinzert, Auschwitz, Neuengamme. München 2007, S. 83
  2. abc Sybille Steinbacher: Auschwitz: Geschichte und Nachgeschichte. München 2004, S. 25
  3. Angelika Königseder: Die Entstehung des Lagers und das „Interessengebiet“ Auschwitz. In: Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.): Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Bd. 5: Hinzert, Auschwitz, Neuengamme. München 2007, S. 83 f.
  4. Israel Gutman (Hrsg.): Enzyklopädie des Holocaust – Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden. 3 Bände, Piper Verlag, München/Zürich 1998, ISBN 3-492-22700-7, Band I, S. 108
  5. Christoph Gunkel: KZ Auschwitz. Platz zum Morden. In: Der Spiegel. 26. Januar 2015
  6. Kathrin Kompisch: Frauen in Konzentrationslagern. Täterinnen und Zuschauerinnen. In: Ulrich Herbert, Karin Orth, Christoph Dieckmann: Die nationalsozialistischen Konzentrationslager – Entwicklung und Struktur. Band I, Wallstein, Göttingen 1998, S. 801
  7. Hefte von Auschwitz, Band 21, Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau 2000, S. 370
  8. Sybille Steinbacher: Auschwitz: Geschichte und Nachgeschichte. München 2004, S. 57 f.
  9. Sybille Steinbacher: Auschwitz: Geschichte und Nachgeschichte. München 2004, S. 25, S. 58
  10. Sybille Steinbacher: Auschwitz: Geschichte und Nachgeschichte. München 2004, S. 58
  11. Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau (Hrsg.): Sterbebücher von Auschwitz. Band 1: Berichte. 1995, S. 19, S. 226
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