Jim Johannson

Vereinigte Staaten Jim Johannson
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 10. März 1964
Geburtsort Rochester, Minnesota, Vereinigte Staaten
Todesdatum 21. Januar 2018
Sterbeort Colorado Springs, Colorado, Vereinigte Staaten
Größe 188 cm
Gewicht 91 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Center
Schusshand Rechts
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 1982, 7. Runde, 130. Position
Hartford Whalers
Spielerkarriere
1981–1982 Rochester Mayo Highschool
1982–1986 Wisconsin Badgers
1986–1987 EV Landsberg
1987–1989 Salt Lake Golden Eagles
1989–1992 Indianapolis Ice
1992–1994 Milwaukee Admirals

James „Jim“ Johannson (* 10. März 1964 in Rochester, Minnesota; † 21. Januar 2018 in Colorado Springs, Colorado) war ein US-amerikanischer Eishockeyspieler und -funktionär. Er nahm als Spieler an zwei Olympischen Winterspielen und einer Weltmeisterschaft teil und war knapp 20 Jahre für USA Hockey als Team- und Generalmanager bei Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen tätig.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johannson verbrachte seine Juniorenkarriere, nachdem er die High School abgeschlossen hatte, an der University of Wisconsin–Madison. Bereits nach der High School war er im NHL Entry Draft 1982 in der siebten Runde an insgesamt 130. Stelle von den Hartford Whalers aus der National Hockey League ausgewählt worden, bekam dort aber nie einen Profivertrag. In Madison spielte er von 1982 bis 1986 für das Universitätsteam Wisconsin Badgers in der Western Collegiate Hockey Association, einer Division im Spielbetrieb der National Collegiate Athletic Association. Im Jahr 1983 gewann er mit dem Team die nationale Hochschul-Meisterschaft durch einen 6:2-Finalerfolg gegen die Harvard University. Nach seinem Studienabschluss ging er für ein Jahr nach Deutschland, wo er für den EV Landsberg in der 2. Bundesliga spielte.

1987 kehrte er nach Nordamerika zurück und spielte die folgenden sieben Jahre in der International Hockey League für die Salt Lake Golden Eagles, mit denen er 1988 den Turner Cup gewann, Indianapolis Ice, mit dem er diesen Erfolg 1990 wiederholen konnte, und die Milwaukee Admirals. 1991 wurde er von der IHL mit dem Ironman Award ausgezeichnet, weil er alle Spiele seiner Mannschaft absolvierte. 1994 beendete er seine Karriere, nachdem er in der abgelaufenen Saison nur noch in etwa einem Drittel der Spiele der Admirals eingesetzt worden war.

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johannson vertrat sein Heimatland bei den Junioren-Weltmeisterschaften 1983 und 1984. Für die Herren-Auswahl spielte der Stürmer erstmals im Rahmen der Olympischen Winterspiele 1988 in Calgary. Weitere Auftritte hatte er bei den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville und den Weltmeisterschaften desselben Jahres in der Tschechoslowakei. Eine Medaille gewann er dabei nicht.

Funktionärslaufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Ende seiner Spielerkarriere war er zunächst Trainer der Twin City Vulcans in der United States Hockey League und wurde dann deren General Manager. 2000 ging er zum US-Eishockeyverband und war dort zunächst „Manager of international activities and U.S. Olympic Committee relations“. Seit 2003 war „Director of Hockey Operations“. Er war bei vielen Turnieren als Team- oder Generalmanager für die US-Mannschaften verantwortlich, wozu auch die jeweilige Auswahl der Spielerkader gehörte. Die Leistungssteigerungen der Amerikaner im Juniorenbereich mit vier Weltmeistertiteln in den letzten 14 Jahren werden auch seiner Führung zugeschrieben.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

IHL-Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
Reguläre Saison 7 374 119 160 279 418
Playoffs 5 58 13 26 39 88

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johannsons Vater Ken war ebenfalls US-amerikanischer Nationalspieler und nahm an der Weltmeisterschaft 1962 teil. Sein Bruder John spielte in Wisconsin mit Jim in der Universitätsmannschaft und nahm an der Junioren-Weltmeisterschaft 1982 teil. Johannson war verheiratet und hatte eine Tochter.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinigte Staaten Jim Johannson
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 10. März 1964
Geburtsort Rochester, Minnesota, Vereinigte Staaten
Todesdatum 21. Januar 2018
Sterbeort Colorado Springs, Colorado, Vereinigte Staaten
Größe 188 cm
Gewicht 91 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Center
Schusshand Rechts
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 1982, 7. Runde, 130. Position
Hartford Whalers
Spielerkarriere
1981–1982 Rochester Mayo Highschool
1982–1986 Wisconsin Badgers
1986–1987 EV Landsberg
1987–1989 Salt Lake Golden Eagles
1989–1992 Indianapolis Ice
1992–1994 Milwaukee Admirals

James „Jim“ Johannson (* 10. März 1964 in Rochester, Minnesota; † 21. Januar 2018 in Colorado Springs, Colorado) war ein US-amerikanischer Eishockeyspieler und -funktionär. Er nahm als Spieler an zwei Olympischen Winterspielen und einer Weltmeisterschaft teil und war knapp 20 Jahre für USA Hockey als Team- und Generalmanager bei Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen tätig.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johannson verbrachte seine Juniorenkarriere, nachdem er die High School abgeschlossen hatte, an der University of Wisconsin–Madison. Bereits nach der High School war er im NHL Entry Draft 1982 in der siebten Runde an insgesamt 130. Stelle von den Hartford Whalers aus der National Hockey League ausgewählt worden, bekam dort aber nie einen Profivertrag. In Madison spielte er von 1982 bis 1986 für das Universitätsteam Wisconsin Badgers in der Western Collegiate Hockey Association, einer Division im Spielbetrieb der National Collegiate Athletic Association. Im Jahr 1983 gewann er mit dem Team die nationale Hochschul-Meisterschaft durch einen 6:2-Finalerfolg gegen die Harvard University. Nach seinem Studienabschluss ging er für ein Jahr nach Deutschland, wo er für den EV Landsberg in der 2. Bundesliga spielte.

1987 kehrte er nach Nordamerika zurück und spielte die folgenden sieben Jahre in der International Hockey League für die Salt Lake Golden Eagles, mit denen er 1988 den Turner Cup gewann, Indianapolis Ice, mit dem er diesen Erfolg 1990 wiederholen konnte, und die Milwaukee Admirals. 1991 wurde er von der IHL mit dem Ironman Award ausgezeichnet, weil er alle Spiele seiner Mannschaft absolvierte. 1994 beendete er seine Karriere, nachdem er in der abgelaufenen Saison nur noch in etwa einem Drittel der Spiele der Admirals eingesetzt worden war.

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johannson vertrat sein Heimatland bei den Junioren-Weltmeisterschaften 1983 und 1984. Für die Herren-Auswahl spielte der Stürmer erstmals im Rahmen der Olympischen Winterspiele 1988 in Calgary. Weitere Auftritte hatte er bei den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville und den Weltmeisterschaften desselben Jahres in der Tschechoslowakei. Eine Medaille gewann er dabei nicht.

Funktionärslaufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Ende seiner Spielerkarriere war er zunächst Trainer der Twin City Vulcans in der United States Hockey League und wurde dann deren General Manager. 2000 ging er zum US-Eishockeyverband und war dort zunächst „Manager of international activities and U.S. Olympic Committee relations“. Seit 2003 war „Director of Hockey Operations“. Er war bei vielen Turnieren als Team- oder Generalmanager für die US-Mannschaften verantwortlich, wozu auch die jeweilige Auswahl der Spielerkader gehörte. Die Leistungssteigerungen der Amerikaner im Juniorenbereich mit vier Weltmeistertiteln in den letzten 14 Jahren werden auch seiner Führung zugeschrieben.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

IHL-Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
Reguläre Saison 7 374 119 160 279 418
Playoffs 5 58 13 26 39 88

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johannsons Vater Ken war ebenfalls US-amerikanischer Nationalspieler und nahm an der Weltmeisterschaft 1962 teil. Sein Bruder John spielte in Wisconsin mit Jim in der Universitätsmannschaft und nahm an der Junioren-Weltmeisterschaft 1982 teil. Johannson war verheiratet und hatte eine Tochter.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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