Johann Gottfried Schlegel

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch folgende wichtige Informationen:
Wesentliche biographische Daten fehlen.--(Disk.) 13:29, 20. Jan. 2018 (CET)
Hilf der Wikipedia, indem du sie recherchierst und einfügst.

Johann Gottfried Schlegel (genaue Lebensdaten unbekannt) war im Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach von 1767 bis 1774 fürstlicher Landbaumeister, bis er infolge des Brandes des Weimarer Stadtschlosses von seinem Amt entlassen wurde, weil man ihm vorwarf, die falschen Vorkehrungen für den Brandschutz getroffen zu haben. Die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen waren nicht haltbar; im Grunde wurde er Opfer einer Intrige von Anton Georg Hauptmann, der aus Kostengründen einige Flüchtigkeitsfehler in der Bauausführung begangen hatte und ihm anlastete. Stattdessen hatte man bei ihm angeblich „einiges Derangement seiner Seelenkräfte“ vermutet.[1] Seine Klage dagegen vor dem Reichshofrat blieb ohne Erfolg.[2] Der Prozess gegen seine Entlassung zog sich bis 1789 hin.[3]Johann Friedrich Rudolf Steiner trat seine Nachfolge in Weimar an. Schlegel lieferte auch die Pläne u.a. für das Fürstenhaus Weimar und das Wittumspalais, in welchem die berühmten Tafelrunden der Herzogin Anna Amalia stattfanden. Nach dieser Zeit war er in Gera als Baumeister tätig.[4] Die Bestallung als Unterbaumeister dürfte gegenüber seiner Stellung in Weimar jedoch eine Rückstufung bedeutet haben.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Leonie Berger, Joachim Berger: Anna Amalia von Weimar: Eine Biographie. S. 75; S. 104.
  2. Markus Hien: Altes Reich und Neue Dichtung: Literarisch-politisches Reichsdenken zwischen… S. 60
  3. Goethes Briefwechsel mit Christian Gottlob von Voigt, Bd. I, hrsg. von Hans Thümmler, Weimar 1949, S. 457 f. Akten im Thüringisches Hauptstaatsarchiv Weimar unter Signatur: C 1053-1057.
  4. [1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Johann Gottfried Schlegel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.