Kotaku

Kotaku
www.kotaku.com
Motto The Gamer's Guide
Beschreibung Kotaku, the Gamer's Guide
Sprachen Englisch
Eigentümer Univision Communications
Urheber Brian Crecente

Kotaku ist eine auf Computerspiel-Berichterstattung spezialisierte Website, die von Gawker Media als Teil des Gawker Netzwerks betrieben wird (u.a. Gizmodo). Die Seite präsentiert sich in Form eines Blogs. Neben der Hauptpräsenz unter kotaku.com existieren mehrere nationale Ableger, u.a. für Australien, Großbritannien, Brasilien und Japan.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kotaku wurde von Brian Crecente gegründete und erschien zum ersten Mal im Oktober 2004 in Form eines Blogs.[1] Seitdem wurden eine Reihe von zusätzlichen länderspezifischen Versionen für Australien, Brasilien, Japan und Großbritannien eingeführt. Früher agierte unter anderem Luke Smith als Blogautor.[2]

2009 berichtete der Business Insider über eine mögliche Übernahme von Kotaku durch die Hearst Corporation,[3] die jedoch nicht zustande kam.

Die Webseite erreichte eine Platzierung in CNETs Blog-100-Liste[4] und den 50. Platz in der Liste Top 100 Classic Websites des PC Magazines[5]. Seit dem Weggang des Gründers Crecente im Jahr 2012 wird der Blog durch Stephen Totilo geführt. Zum zehnjährigen Jubiläum verkündete Totilo eine Konzeptänderung. Demnach wolle Kotaku zukünftig weniger über Ankündigungen und noch nicht erschienene Spiele schreiben, sondern werde verstärkt über die Nutzung und Rezeption bereits erschienener Spiele berichten.[6]

Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2007 verklagte der Anwalt und Computerspielkritiker Jack Thompson Gawker Media, weil sich die Autoren von Kotaku weigerten, strittige Benutzerkommentare zu entfernen.[7] Die Klage wurde jedoch am nächsten Tag bereits wieder fallengelassen.[8] Im selben Jahr brachte Kotaku eine Geschichte über Gerüchte zu den neuesten Funktionen der PlayStation 3, worauf der Konsolenhersteller Sony zeitweilig androhte, Kotaku künftig keine Vorabinformationen für die Presse und Interviews gewähren zu wollen. Diese Aussage wurde kurze Zeit später jedoch widerrufen.[9]

Kotaku kritisierte ein japanisches Magazin im Jahr 2010 wegen seines überschwänglichen Lobs für Konami-Spiele und mutmaßte, hier bestehe ein Interessenkonflikt. In der Folge lud Konami Kotaku von der Veröffentlichungsfeier des Spiels aus.[10]

Das Forbes Magazine kritisierte Kotaku im Jahr 2013 scharf wegen einer von Forbes als reißerisch bezeichneten Headline eines Artikels über Hideki Kamiya. Kotaku änderte die Headline kurzfristig.[11]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. David Carr: At These Web Sites, It's a Man's World. In: The New York Times, 4. Oktober 2004. Abgerufen am 24. Januar 2014. 
  2. Gaming’s Top 50 Journalists. In: Edge. 17. Oktober 2006. Archiviert vom Original am 3. Februar 2014. Abgerufen am 24. Januar 2014.
  3. Nicholas Carlson: Hearst Eyed Videogame Blog Kotaku For Acquisition. In: Business Insider. 13. November 2009. Abgerufen am 24. Januar 2014.
  4. CNET News.com'S Blog 100. In: CNET. Abgerufen am 24. Januar 2014.
  5. The Top 100 Classic Web Sites. In: PC Magazine. Abgerufen am Januar 2014.
  6. http://kotaku.com/the-future-of-kotakus-video-game-coverage-is-the-prese-1644297778/all
  7. Caroline McCarthy: Gaming foe Jack Thompson sues Gawker Media. In: CNET. 26. April 2007. Abgerufen am 24. Januar 2014.
  8. Caroline McCarthy: Judge tosses out Jack Thompson's lawsuit against Gawker Media. In: CNET. 27. April 2007. Abgerufen am 24. Januar 2014.
  9. Chris Kohler: Sony and Kotaku In Blacklist Flap. In: Wired.com. 1. März 2007. Abgerufen am 24. Januar 2014.
  10. Dustin Quillen: Konami Shuns Blog Over Metal Gear Review Controversy. In: 1up. 26. April 2010. Archiviert vom Original am 26. Januar 2014. Abgerufen am 24. Januar 2014.
  11. Erik Kain: Kotaku And The Problem With Inflammatory Headlines In Video Game Blogging. In: Forbes Magazine. 9. Januar 2013. Abgerufen am 24. Januar 2014.
Kotaku
www.kotaku.com
Motto The Gamer's Guide
Beschreibung Kotaku, the Gamer's Guide
Sprachen Englisch
Eigentümer Univision Communications
Urheber Brian Crecente

Kotaku ist eine auf Computerspiel-Berichterstattung spezialisierte Website, die von Gawker Media als Teil des Gawker Netzwerks betrieben wird (u.a. Gizmodo). Die Seite präsentiert sich in Form eines Blogs. Neben der Hauptpräsenz unter kotaku.com existieren mehrere nationale Ableger, u.a. für Australien, Großbritannien, Brasilien und Japan.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kotaku wurde von Brian Crecente gegründete und erschien zum ersten Mal im Oktober 2004 in Form eines Blogs.[1] Seitdem wurden eine Reihe von zusätzlichen länderspezifischen Versionen für Australien, Brasilien, Japan und Großbritannien eingeführt. Früher agierte unter anderem Luke Smith als Blogautor.[2]

2009 berichtete der Business Insider über eine mögliche Übernahme von Kotaku durch die Hearst Corporation,[3] die jedoch nicht zustande kam.

Die Webseite erreichte eine Platzierung in CNETs Blog-100-Liste[4] und den 50. Platz in der Liste Top 100 Classic Websites des PC Magazines[5]. Seit dem Weggang des Gründers Crecente im Jahr 2012 wird der Blog durch Stephen Totilo geführt. Zum zehnjährigen Jubiläum verkündete Totilo eine Konzeptänderung. Demnach wolle Kotaku zukünftig weniger über Ankündigungen und noch nicht erschienene Spiele schreiben, sondern werde verstärkt über die Nutzung und Rezeption bereits erschienener Spiele berichten.[6]

Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2007 verklagte der Anwalt und Computerspielkritiker Jack Thompson Gawker Media, weil sich die Autoren von Kotaku weigerten, strittige Benutzerkommentare zu entfernen.[7] Die Klage wurde jedoch am nächsten Tag bereits wieder fallengelassen.[8] Im selben Jahr brachte Kotaku eine Geschichte über Gerüchte zu den neuesten Funktionen der PlayStation 3, worauf der Konsolenhersteller Sony zeitweilig androhte, Kotaku künftig keine Vorabinformationen für die Presse und Interviews gewähren zu wollen. Diese Aussage wurde kurze Zeit später jedoch widerrufen.[9]

Kotaku kritisierte ein japanisches Magazin im Jahr 2010 wegen seines überschwänglichen Lobs für Konami-Spiele und mutmaßte, hier bestehe ein Interessenkonflikt. In der Folge lud Konami Kotaku von der Veröffentlichungsfeier des Spiels aus.[10]

Das Forbes Magazine kritisierte Kotaku im Jahr 2013 scharf wegen einer von Forbes als reißerisch bezeichneten Headline eines Artikels über Hideki Kamiya. Kotaku änderte die Headline kurzfristig.[11]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. David Carr: At These Web Sites, It's a Man's World. In: The New York Times, 4. Oktober 2004. Abgerufen am 24. Januar 2014. 
  2. Gaming’s Top 50 Journalists. In: Edge. 17. Oktober 2006. Archiviert vom Original am 3. Februar 2014. Abgerufen am 24. Januar 2014.
  3. Nicholas Carlson: Hearst Eyed Videogame Blog Kotaku For Acquisition. In: Business Insider. 13. November 2009. Abgerufen am 24. Januar 2014.
  4. CNET News.com'S Blog 100. In: CNET. Abgerufen am 24. Januar 2014.
  5. The Top 100 Classic Web Sites. In: PC Magazine. Abgerufen am Januar 2014.
  6. http://kotaku.com/the-future-of-kotakus-video-game-coverage-is-the-prese-1644297778/all
  7. Caroline McCarthy: Gaming foe Jack Thompson sues Gawker Media. In: CNET. 26. April 2007. Abgerufen am 24. Januar 2014.
  8. Caroline McCarthy: Judge tosses out Jack Thompson's lawsuit against Gawker Media. In: CNET. 27. April 2007. Abgerufen am 24. Januar 2014.
  9. Chris Kohler: Sony and Kotaku In Blacklist Flap. In: Wired.com. 1. März 2007. Abgerufen am 24. Januar 2014.
  10. Dustin Quillen: Konami Shuns Blog Over Metal Gear Review Controversy. In: 1up. 26. April 2010. Archiviert vom Original am 26. Januar 2014. Abgerufen am 24. Januar 2014.
  11. Erik Kain: Kotaku And The Problem With Inflammatory Headlines In Video Game Blogging. In: Forbes Magazine. 9. Januar 2013. Abgerufen am 24. Januar 2014.
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