Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2017

16. Leichtathletik-Weltmeisterschaften

Das Olympiastadion in London
Stadt Vereinigtes Konigreich London, Großbritannien
Stadion London Stadium
Teilnehmende Länder 205 (gemeldet)
Teilnehmende Athleten 2034 (gemeldet)
Wettbewerbe 48
Eröffnung 4. August 2017
Schlusstag 13. August 2017
Chronik
Leichtathletik-WM 2015 Leichtathletik-WM 2019
Medaillenspiegel (Endstand nach 48 Entscheidungen)[1]
Platz Land G S B Gesamt
1 Vereinigte Staaten USA 10 11 9 30
2 Kenia Kenia 5 2 4 11
3 Sudafrika Südafrika 3 1 2 6
4 Frankreich Frankreich 3 2 5
5 China Volksrepublik Volksrepublik China 2 3 2 7
6 Vereinigtes Konigreich Großbritannien 2 3 1 6
7 Athiopien Äthiopien 2 3 5
8 Polen Polen 2 2 4 8
9 Athleten unter neutraler Flagge 1 5 6
10 Deutschland Deutschland 1 2 2 5
Vollständiger Medaillenspiegel

Die 16. Leichtathletik-Weltmeisterschaften fanden vom 4. bis 13. August 2017 im London Stadium, dem ehemaligen Olympiastadion von London, statt.[2]

Vergabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Weltverband IAAF vergab die Wettbewerbe am 11. November 2011 in Monaco. Nachdem London seine Bewerbung für die Weltmeisterschaften 2015 zurückzog und somit Peking Ausrichter wurde, erhielt die britische Hauptstadt bei der Wahl für die Austragung 2017 den Zuschlag. Gegen die Bewerbung aus Doha in Katar setzte die britische Hauptstadt sich mit 16:10 Stimmen durch. Barcelona war Anfang September 2011 aus dem Rennen ausgestiegen, da der spanische Staat keine finanziellen Garantien für die Veranstaltung geben wollte.[3]

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Weltmeisterschaften fanden im London Stadium im Londoner Stadtteil Stratford statt. Das für die Olympischen Spiele 2012 errichtete Stadion hat seit seinem Umbau nach den Olympischen Spielen eine Kapazität von 60.000 Plätzen. Seit 2016 ist das Stadion Austragungsort der Fußballspiele des Londoner Fußballklubs West Ham United.

Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Wettkampfprogramm gab es eine einzige Änderung: Für die Frauen wurde mit dem 50-km-Gehen eine zweite Gehstrecke mit in das Angebot genommen. So stand zum ersten Mal für Frauen und Männer dieselbe Anzahl von Disziplinen auf dem Programm. Die Wettbewerbe unterschieden sich nur unwesentlich: Die Hürden für die Frauen waren etwas niedriger als bei den Männern, die kurze Hürdenstrecke führte bei den Frauen über 100 und bei den Männern über 110 Meter. Ansonsten unterschieden sich nur noch die Gewichte der Stoß- und Wurfgeräte, sowie im Zehnkampf der Männer die Anzahl und einzelne Disziplinen vom Siebenkampf der Frauen.

Norovirusausbruch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beeinträchtigt wurden die Wettbewerbe durch einen Norovirusausbruch bei vielen Mannschaften, demzufolge etliche Sportler zu Wettkämpfen nicht antraten oder ihre volle Leistung nicht abrufen konnten als auch wegen der 48-Stunden-Quarantänevorschrift nicht starten durften.[4][5][6][7] So gab man beim deutschen Team Isolation und Quarantäne aus, im Hotel waren an allen Ecken Desinfektionsmittel griffbereit, das Essen wurde serviert, die Athleten und Betreuer mit Verhaltensmaßnahmen ausgerüstet, neu ankommende Athleten wurden in anderen Hotels untergebracht.[8] Der Leitende Direktor Sport Idriss Gonschinska und sein Stab waren tagelang mit der Entwicklung immer neu anzupassender Verhaltensvorgaben, mit der Hotelsuche für die neu anreisenden Athleten und Trainer, der Koordination der zu verändernden Transfers zu den Trainings- und Wettkampfanlagen, beschäftigt, und die Athleten mussten auch bis zur Anreise eigentlich nicht geplanter neuer Therapeuten zwischenzeitlich auf physiotherapeutische Maßnahmen weitestgehend verzichten.[8] Welche Sportler erkrankten, wurde auf Grund der Verschwiegenheitspflicht nicht bekannt gegeben.

Teilnehmende Nationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt wurden 2034 Athleten (954 Frauen und 1080 Männer) aus 205 Nationen gemeldet, und somit rund 100 Teilnehmer mehr als zum selben Zeitpunkt vor den Weltmeisterschaften 2015 in Peking.[9]

Suspendierung Russlands[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Infolge des russischen Dopingskandals, der schon zum Ausschluss sämtlicher russischer Leichtathleten bei den Olympischen Spielen 2016 führte, wurden auch für die Weltmeisterschaften in London keine Athleten unter russischer Flagge zugelassen.[10] 19 russischen Athleten wurde dennoch die Teilnahme an den Wettkämpfen unter neutraler Flagge erlaubt. Voraussetzung für die Erlaubnis war, dass die entsprechenden Athleten beweisen mussten, nicht direkt in den russischen Dopingskandal verwickelt gewesen zu sein.[11]

Wettkampfplan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

M morgens A abends Q Qualifikation V Vorlauf ½ Halbfinale F Finale


Männer
Datum → Fr
4.
Sa
5.
So
6.
Mo
7.
Di
8.
Mi
9.
Do
10.
Fr
11.
Sa
12.
So
13.
Wettkampf ↓ A M A M A M A M A M A M A M A M A M A
100 m Q V ½ F
200 m V ½ F
400 m V ½ F
800 m V ½ F
1500 m V ½ F
5000 m V F
10.000 m F
Marathon F
110 m Hürden V ½ F
400 m Hürden V ½ F
3000 m Hindernis V F
4 × 100 m V F
4 × 400 m V F
20 km Gehen F
50 km Gehen F
Weitsprung Q F
Dreisprung Q F
Hochsprung Q F
Stabhochsprung Q F
Kugelstoßen Q F
Diskuswurf Q F
Hammerwurf Q F
Speerwurf Q F
Zehnkampf F
Frauen
Datum → Fr
4.
Sa
5.
So
6.
Mo
7.
Di
8.
Mi
9.
Do
10.
Fr
11.
Sa
12.
So
13.
Wettkampf ↓ A M A M A M A M A M A M A M A M A M A
100 m V ½ F
200 m V ½ F
400 m V ½ F
800 m V ½ F
1500 m V ½ F
5000 m V F
10.000 m F
Marathon F
100 m Hürden V ½ F
400 m Hürden V ½ F
3000 m Hindernis V F
4 × 100 m V F
4 × 400 m V F
20 km Gehen F
50 km Gehen F
Weitsprung Q F
Dreisprung Q F
Hochsprung Q F
Stabhochsprung Q F
Kugelstoßen Q F
Diskuswurf Q F
Hammerwurf Q F
Speerwurf Q F
Siebenkampf F

Doping[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits einen Tag vor Beginn der Weltmeisterschaften wurden die ukrainischen Sprinterinnen Olesja Powch und Olha Semljak des Dopings überführt und ihnen ein Start untersagt.[12]

Resultate Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

100 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Justin Gatlin Vereinigte Staaten USA 9,92 SB
2 Christian Coleman Vereinigte Staaten USA 9,94
3 Usain Bolt Jamaika JAM 9,95 SB
4 Yohan Blake Jamaika JAM 9,99
5 Akani Simbine Sudafrika RSA 10,01
6 Jimmy Vicaut Frankreich FRA 10,08
7 Reece Prescod Vereinigtes Konigreich GBR 10,17
8 Su Bingtian China Volksrepublik CHN 10,27

Finale am 5. August 2017
Wind: −0,8 m/s
Deutschland Julian Reus erreichte in den Vorläufen nur Gesamtplatz 26 und schied aus.
Schweiz Alex Wilson scheiterte im Halbfinale und schloss auf Platz 21 ab.

200 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Ramil Quliyev Turkei TUR 20,09
2 Wayde van Niekerk Sudafrika RSA 20,106
3 Jereem Richards Trinidad und Tobago TTO 20,107
4 Nethaneel Mitchell-Blake Vereinigtes Konigreich GBR 20,24
5 Ameer Webb Vereinigte Staaten USA 20,26
6 Isaac Makwala Botswana BOT 20,44
7 Abdul Haki Sani Brown Japan JPN 20,63
8 Isiah Young Vereinigte Staaten USA 20,64

Finale am 10. August 2017
Wind: −0,1 m/s

Deutschland Aleixo-Platini Menga konnte wegen Beschwerden an der Achillessehne nicht an der Qualifikation teilnehmen, Julian Reus ging über 100 Meter an den Start, da er sich laut Nominierungs-Richtlinien des DLV für eine Disziplin entscheiden musste.
Schweiz Alex Wilson erreichte Platz 25 im Halbfinale und schied aus.

400 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Wayde van Niekerk Sudafrika RSA 43,98
2 Steven Gardiner Bahamas BAH 44,41
3 Abdalelah Haroun Katar QAT 44,48 SB
4 Baboloki Thebe Botswana BOT 44,66
5 Nathon Allen Jamaika JAM 44,88
6 Demish Gaye Jamaika JAM 45,04
7 Fred Kerley Vereinigte Staaten USA 45,23
Isaac Makwala Botswana BOT DNS

Finale am 8. August 2017

800 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Pierre-Ambroise Bosse Frankreich FRA 1:44,67 SB
2 Adam Kszczot Polen POL 1:44,95 SB
3 Kipyegon Bett Kenia KEN 1:45,21
4 Kyle Langford Vereinigtes Konigreich GBR 1:45,25 PB
5 Nijel Amos Botswana BOT 1:45,83
6 Mohammed Aman Athiopien ETH 1:46,06
7 Thiago Andrè Brasilien BRA 1:46,30
8 Brandon McBride Kanada CAN 1:47,09

Finale am 8. August 2017

Deutschland Marc Reuther erreichte Platz 33 im Vorlauf und schied aus.

1500 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Elijah Motonei Manangoi Kenia KEN 3:33,61
2 Timothy Cheruiyot Kenia KEN 3:33,99
3 Filip Ingebrigtsen Norwegen NOR 3:34,53
4 Adel Mechaal Spanien ESP 3:34,71
5 Jakub Holuša Tschechien CZE 3:34,89
6 Sadik Mikhou Bahrain BRN 3:35,81
7 Marcin Lewandowski Polen POL 3:36,02
8 Nick Willis Neuseeland NZL 3:36,82

Finale am 13. August 2017

Deutschland Timo Benitz und Homiyu Tesfaye erreichten Platz 23 bzw. 10 im Halbfinale und schieden beide aus.

5000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Muktar Edris Athiopien ETH 13:32,79
2 Mo Farah Vereinigtes Konigreich GBR 13:33,22
3 Paul Kipkemoi Chelimo Vereinigte Staaten USA 13:33,30
4 Yomif Kejelcha Athiopien ETH 13:33,51
5 Selemon Barega Athiopien ETH 13:35,34
6 Mohammed Ahmed Kanada CAN 13:35,43
7 Aron Kifle Eritrea ERI 13:36,91
8 Andrew Butchart Vereinigtes Konigreich GBR 13:38,73

Finale am 12. August 2017

Deutschland Richard Ringer schloss im Vorlauf auf Platz 32 ab und schied aus.

10.000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mo Farah in London 2017
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Mo Farah Vereinigtes Konigreich GBR 26:49,51 WL
2 Joshua Kiprui Cheptegei Uganda UGA 26:49,94 PB
3 Paul Kipngetich Tanui Kenia KEN 26:50,60 SB
4 Bedan Karoki Muchiri Kenia KEN 26:52,12 PB
5 Jemal Yimer Athiopien ETH 26:56,11 PB
6 Geoffrey Kipsang Kamworor Kenia KEN 26:57,77 SB
7 Abadi Hadis Athiopien ETH 26:59,19 SB
8 Mohammed Ahmed Kanada CAN 27:02,35 NR

Finale am 4. August 2017

Marathon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siegerehrung mit Geoffrey Kipkorir Kirui, Tamirat Tola und Alphonce Felix Simbu
Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Geoffrey Kirui Kenia KEN 2:08:27 SB
2 Tamirat Tola Athiopien ETH 2:09:49
3 Alphonce Felix Simbu Tansania TAN 2:09:51
4 Callum Hawkins Vereinigtes Konigreich GBR 2:10:17 PB
5 Gideon Kipketer Kenia KEN 2:10:56
6 Daniele Meucci Italien ITA 2:10:56 PB
7 Yohanes Ghebregergis Eritrea ERI 2:12:07
8 Daniel Wanjiru Kenia KEN 2:12:16

Finale am 6. August 2017

Osterreich Valentin Pfeil schloss auf Platz 23 mit einer Zeit von 2:16:28 h ab.

110 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Omar McLeod Jamaika JAM 13,04
2 Sergei Schubenkow ANA 13,14
3 Balázs Baji Ungarn HUN 13,28
4 Garfield Darien Frankreich FRA 13,30
5 Aries Merritt Vereinigte Staaten USA 13,31
6 Shane Brathwaite Barbados BAR 13,32
7 Orlando Ortega Spanien ESP 13,37
8 Hansle Parchment Jamaika JAM 13,37

Finale am 7. August 2017
Wind: ±0,0 m/s

Deutschland Matthias Bühler schied im Halbfinale auf Platz 21 aus.

400 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karsten Warholm
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Karsten Warholm Norwegen NOR 48,35
2 Yasmani Copello Turkei TUR 48,49
3 Kerron Clement Vereinigte Staaten USA 48,52
4 Kemar Mowatt Jamaika JAM 48,99
5 TJ Holmes Vereinigte Staaten USA 49,00
6 Juander Santos Dominikanische Republik DOM 49,04
7 Abderrahman Samba Katar QAT 49,74
8 Kariem Hussein Schweiz SUI 50,07

Finale am 9. August 2017

Schweiz Kariem Hussein beendete das Finale mit einer Zeit von 50,07 s auf Rang 8.

3000 m Hindernis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Conseslus Kipruto Kenia KEN 8:14,12
2 Soufiane Elbakkali Marokko MAR 8:14,49
3 Evan Jager Vereinigte Staaten USA 8:15,53
4 Mahiedine Mekhissi Frankreich FRA 8:15,80
5 Stanley Kipkoech Kebenei Vereinigte Staaten USA 8:21,09
6 Matthew Hughes Kanada CAN 8:21,84 SB
7 Tesfaye Deriba Athiopien ETH 8:22,12
8 Tafese Seboka Athiopien ETH 8:23,02

Finale am 8. August 2017

4 × 100 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athleten Zeit (s)
1 Vereinigtes Konigreich Großbritannien Chijindu Ujah
Adam Gemili
Daniel Talbot
Nethaneel Mitchell-Blake
37,47 WL
2 Vereinigte Staaten USA Mike Rodgers
Justin Gatlin
Jaylen Bacon
Christian Coleman
37,52
3 Japan Japan Shuhei Tada
Shota Iizuka
Yoshihide Kiryu
Kenji Fujimitsu
38,04
4 China Volksrepublik Volksrepublik China Zhiqiang Wu
Xie Zhenye
Su Bingtian
Zhang Peimeng
38,34
5 Frankreich Frankreich Stuart Dutamby
Jimmy Vicaut
Mickaël-Méba Zeze
Christophe Lemaitre
38,48
6 Kanada Kanada Gavin Smellie
Aaron Brown
Brendon Rodney
Mobolade Ajomale
38,59
7 Turkei Türkei Yigitcan Hekimoglu
Jak Ali Harvey
Emre Zafer Barnes
Ramil Guliyev
38,73
Jamaika Jamaika Omar McLeod
Julian Forte
Yohan Blake
Usain Bolt
DNF

Finale am 12. August 2017

Deutschland Julian Reus, Robert Hering, Roy Schmidt und Robin Erewa beendeten den Vorlauf auf Rang 10 und schieden aus.

4 × 400 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athleten Zeit (min)
1 Trinidad und Tobago Trinidad und Tobago Jarrin Solomon
Jereem Richards
Machel Cedenio
Lalonde Gordon
2:58,12 WL
2 Vereinigte Staaten USA Wilbert London III
Gil Roberts
Michael Cherry
Fred Kerley
2:58,61 SB
3 Vereinigtes Konigreich Großbritannien Matthew Hudson-Smith
Dwayne Cowan
Rabah Yousif
Martyn Rooney
2:59,00 SB
4 Belgien Belgien Robin Vanderbemden
Jonathan Borlée
Dylan Borlée
Kévin Borlée
3:00.04
5 Spanien Spanien Óscar Husillos
Lucas Búa
Darwin Echeverry
Samuel Garcia
3:00,65 NR
6 Kuba Kuba Williams Collazo
Adrián Chacón
Osmeli Pellicer
Yoandys Lescay
3:01,10 SB
7 Polen Polen Kajetan Duszynski
Rafal Omelko
Lukasz Krawczuk
Tymoteusz Zimny
3:01,59 SB
8 Frankreich Frankreich Ludvy Vaillant
Thomas Jordier
Mamoudou Eliman Hanne
Teddy Atine-Venel
3:01,79

Finale am 13. August 2017

20 km Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Eider Arévalo Kolumbien COL 1:18:53 NR
2 Sergei Schirobokow ANA 1:18:55
3 Caio Bonfim Brasilien BRA 1:19:04 NR
4 Lebogang Shange Sudafrika RSA 1:19:18 NR
5 Christopher Linke Deutschland GER 1:19:21
6 Dane Bird-Smith Australien AUS 1:19:28 PB
7 Wang Kaihua China Volksrepublik CHN 1:19:30
8 Álvaro Martín Spanien ESP 1:19:41 SB

Finale am 13. August 2017

Deutschland Christopher Linke beendete den Lauf mit einer Zeit von 1:19:21 h auf Platz 5, Nils Brembach mit 1:20:42 h auf 15 und Hagen Pohle mit 1:20:53 h auf Rang 17.

50 km Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Yohann Diniz Frankreich FRA 3:33:12 CR
2 Hirooki Arai Japan JPN 3:41:17 SB
3 Kai Kobayashi Japan JPN 3:41:19 PB
4 Ihor Hlawan Ukraine UKR 3:41:42 SB
5 Satoshi Maruo Japan JPN 3:43:03 PB
6 Máté Helebrand Ungarn HUN 3:43:56 NR
7 Rafał Augustyn Polen POL 3:44:18 SB
8 Robert Heffernan Irland IRL 3:44:41 SB

Finale am 13. August 2017

Yohann Diniz stellte den bei den Weltmeisterschaften in Paris/Saint-Denis 2005 aufgestellten Meisterschaftsrekord des Polen Robert Korzeniowski von 3:36:03 h ein.
Deutschland Carl Dohmann schloss mit einer Zeit von 3:45:21 h auf Rang 10, Karl Junghannß mit 3:47:01 h auf Rang 13 ab.
Schweiz Alejandro Francisco Florez wurde disqualifiziert und beendete den Wettbewerb nicht.

Hochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Mutaz Essa Barshim Katar QAT 2,35
2 Danil Lyssenko ANA 2,32
3 Majd Eddin Ghazal Syrien SYR 2,29
4 Edgar Rivera Mexiko MEX 2,29
5 Mateusz Przybylko Deutschland GER 2,29
6 Robert Grabarz Vereinigtes Konigreich GBR 2,25
Ilja Iwanjuk ANA 2,25
8 Bryan McBride Vereinigte Staaten USA 2,25

Finale am 13. August 2017

Deutschland Eike Onnen kam mit einer Leistung von 2,20 m auf Platz 10.

Stabhochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Sam Kendricks Vereinigte Staaten USA 5,95
2 Piotr Lisek Polen POL 5,89
3 Renaud Lavillenie Frankreich FRA 5,89 SB
4 Xue Changrui China Volksrepublik CHN 5,82 NR
5 Paweł Wojciechowski Polen POL 5,75
6 Axel Chapelle Frankreich FRA 5,65
7 Kurtis Marschall Australien AUS 5,65
8 Shawnacy Barber Kanada CAN 5,65

Finale am 8. August 2017

Deutschland Raphael Holzdeppe konnte im Finale keine gültige Höhe erreichen.

Weitsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Luvo Manyonga Sudafrika RSA 8,48
2 Jarrion Lawson Vereinigte Staaten USA 8,44 SB
3 Ruswahl Samaai Sudafrika RSA 8,32
4 Alexander Menkow ANA 8,27
5 Maykel Massó Kuba CUB 8,26
6 Shi Yuhao China Volksrepublik CHN 8,23
7 Wang Jianan China Volksrepublik CHN 8,23
8 Michel Tornéus Schweden SWE 8,18

Finale am 5. August 2017

Deutschland Julian Howard erreichte in der Qualifikation Platz 22 und schied aus.

Dreisprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Christian Taylor Vereinigte Staaten USA 17,68
2 Will Claye Vereinigte Staaten USA 17,63
3 Nelson Évora Portugal POR 17,19
4 Cristian Nápoles Kuba CUB 17,16
5 Alexis Copello Aserbaidschan AZE 17,16 SB
6 Chris Benard Vereinigte Staaten USA 17,16
7 Andy Díaz Kuba CUB 17,13
8 Jean-Marc Pontvianne Frankreich FRA 16,79

Finale am 10. August 2017
Deutschland Max Heß konnte aufgrund kurzfristig erlittener muskulärer Probleme nicht an der Qualifikation teilnehmen.

Kugelstoßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Tomas Walsh Neuseeland NZL 22,03
2 Joe Kovacs Vereinigte Staaten USA 21,66
3 Stipe Žunić Kroatien CRO 21,46
4 Tomáš Staněk Tschechien CZE 21,41
5 Michał Haratyk Polen POL 21,41
6 Ryan Crouser Vereinigte Staaten USA 21,20
7 Ryan Whiting Vereinigte Staaten USA 21,09
8 Konrad Bukowiecki Polen POL 20,89

Finale am 6. August 2017

Deutschland David Storl belegte mit einer Weite von 20,80 m Platz 10.

Diskuswurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Andrius Gudžius Litauen LTU 69,21 PB
2 Daniel Ståhl Schweden SWE 69,19
3 Mason Finley Vereinigte Staaten USA 68,03 PB
4 Fedrick Dacres Jamaika JAM 65,83
5 Piotr Małachowski Polen POL 65,24
6 Robert Harting Deutschland GER 65,10
7 Robert Urbanek Polen POL 64,15
8 Traves Smikle Jamaika JAM 64,04

Finale am 5. August 2017

Deutschland Martin Wierig scheiterte ohne einen gültigen Versuch in der Qualifikation.
Osterreich Lukas Weißhaidinger belegte mit einer Weite von 63,76 m Platz 9.

Hammerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Paweł Fajdek Polen POL 79,81
2 Waleri Pronkin ANA 78,16
3 Wojciech Nowicki Polen POL 78,03
4 Quentin Bigot Frankreich FRA 77,67
5 Alexei Sokirski ANA 77,50 SB
6 Nick Miller Vereinigtes Konigreich GBR 77,31
7 Dilschod Nasarow Tadschikistan TJK 77,22
8 Serghei Marghiev Moldawien MDA 75,87

Finale am 11. August 2017

Speerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Johannes Vetter Deutschland GER 89,89
2 Jakub Vadlejch Tschechien CZE 89,73 PB
3 Petr Frydrych Tschechien CZE 88,32 PB
4 Thomas Röhler Deutschland GER 88,26
5 Tero Pitkämäki Finnland FIN 86,94
6 Ioannis Kiriazis Griechenland GRE 84,52
7 Keshorn Walcott Trinidad und Tobago TTO 84,48
8 Andreas Hofmann Deutschland GER 83,98

Finale am 12. August 2017

Zehnkampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Punkte
1 Kévin Mayer Frankreich FRA 8768 WL
2 Rico Freimuth Deutschland GER 8564
3 Kai Kazmirek Deutschland GER 8488 SB
4 Janek Õiglane Estland EST 8371 PB
5 Damian Warner Kanada CAN 8309
6 Oleksij Kasjanow Ukraine UKR 8234
7 Kurt Felix Grenada GRN 8227
8 Adam Sebastian Helcelet Tschechien CZE 8222

Finale am 11. und 12. August 2017

Deutschland Mathias Brugger musste nach 3 von 9 Wettbewerben wegen Kniebeschwerden die Teilnahme abbrechen.
Osterreich Dominik Distelberger schloss mit 7857 Punkten auf Platz 17 ab.

Resultate Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

100 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Tori Bowie Vereinigte Staaten USA 10,85 SB
2 Marie Josée Ta Lou Elfenbeinküste CIV 10,86 PB
3 Dafne Schippers Niederlande NED 10,96
4 Murielle Ahouré Elfenbeinküste CIV 10,976
5 Elaine Thompson Jamaika JAM 10,978
6 Michelle-Lee Ahye Trinidad und Tobago TTO 11,01
7 Rosângela Santos Brasilien BRA 11,06
8 Kelly-Ann Baptiste Trinidad und Tobago TTO 11,09

Finale am 6. August 2017
Wind: +0.1 m/s

Deutschland Gina Lückenkemper erreichte im Halbfinale Platz 14 und schied aus, Tatjana Pinto wurde bereits im Vorlauf wegen eines Fehlstarts disqualifiziert.
Schweiz Mujinga Kambundji erreichte im Halbfinale Platz 10 und schied aus, Salomé Kora ebenso auf Platz 22.

200 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Dafne Schippers Niederlande NED 22,05 SB
2 Marie Josée Ta Lou Elfenbeinküste CIV 22,08 NR
3 Shaunae Miller-Uibo Bahamas BAH 22,15
4 Dina Asher-Smith Vereinigtes Konigreich GBR 22,22 SB
5 Deajah Stevens Vereinigte Staaten USA 22,44
6 Kimberlyn Duncan Vereinigte Staaten USA 22,59
7 Crystal Emmanuel Kanada CAN 22,60
8 Tynia Gaither Bahamas BAH 23,07

Finale am 11. August 2017
Wind: +0,8 m/s

Deutschland Rebekka Haase erreichte im Halbfinale Platz 12 und schied aus, Laura Müller konnte wegen einer Erkältung nicht starten, Lisa Mayer trat wegen Verletzungssorgen und Trainingsrückstand ebenfalls nicht an.
Schweiz Mujinga Kambundji und Sarah Atcho beendeten das Halbfinale auf den Plätzen 10 und 14 und schieden beide aus, Corinna Halbheer scheiterte bereits im Vorlauf, wo sie nur Platz 27 erreichte.

400 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Phyllis Francis Vereinigte Staaten USA 49,92 PB
2 Salwa Eid Naser Bahrain BRN 50,06 NR
3 Allyson Felix Vereinigte Staaten USA 50,08
4 Shaunae Miller-Uibo Bahamas BAH 50,49
5 Shericka Jackson Jamaika JAM 50,76
6 Stephenie Ann McPherson Jamaika JAM 50,86
7 Kabange Mupopo Sambia ZAM 51,15
8 Novlene Williams-Mills Jamaika JAM 51,48

Finale am 9. August 2017

Deutschland Ruth Sophia Spelmeyer erreichte im Halbfinale Platz 14 und schied aus.

800 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Caster Semenya Sudafrika RSA 1:55,16 WL
2 Francine Niyonsaba Burundi BDI 1:55,92
3 Ajeé Wilson Vereinigte Staaten USA 1:56,65
4 Margaret Nyairera Wambui Kenia KEN 1:57,54
5 Melissa Bishop Kanada CAN 1:57,68
6 Angelika Cichocka Polen POL 1:58,41 PB
7 Charlene Lipsey Vereinigte Staaten USA 1:58,73
8 Lynsey Sharp Vereinigtes Konigreich GBR 1:58,98

Finale am 13. August 2017

Deutschland Christina Hering erreichte im Halbfinale Platz 22 und schied aus.
Schweiz Selina Büchel erreichte im Halbfinale Platz 9 und schied aus.

1500 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zweites Halbfinale
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Faith Chepngetich Kipyegon Kenia KEN 4:02,59
2 Jennifer Simpson Vereinigte Staaten USA 4:02,76
3 Caster Semenya Sudafrika RSA 4:02,90
4 Laura Muir Vereinigtes Konigreich GBR 4:02,97
5 Sifan Hassan Niederlande NED 4:03,34
6 Laura Weightman Vereinigtes Konigreich GBR 4:04,11
7 Angelika Cichocka Polen POL 4:04,16
8 Rababe Arafi Marokko MAR 4:04,35

Finale am 7. August 2017

Deutschland Konstanze Klosterhalfen erreichte im Halbfinale Platz 16 und schied aus, Hanna Klein im Finale mit einer Zeit von 4:06,22 min Rang 11.

5000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Hellen Onsando Obiri Kenia KEN 14:34,86
2 Almaz Ayana Athiopien ETH 14:40,35 SB
3 Sifan Hassan Niederlande NED 14:42,73
4 Senbere Teferi Athiopien ETH 14:47,45
5 Margaret Chelimo Kipkemboi Kenia KEN 14:48,74
6 Laura Muir Vereinigtes Konigreich GBR 14:52,07
7 Sheila Chepkirui Kiprotich Kenia KEN 14:54,05 PB
8 Susan Krumins Niederlande NED 14:58,33

Finale am 13. August 2017

Deutschland Alina Reh erreichte im Vorlauf Platz 17 und schied aus.

10.000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Almaz Ayana
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Almaz Ayana Athiopien ETH 30:16,32 WL
2 Tirunesh Dibaba Athiopien ETH 31:02,69 SB
3 Agnes Jebet Tirop Kenia KEN 31:03,50 PB
4 Alice Aprot Nawowuna Kenia KEN 31:11,86 SB
5 Susan Krumins Niederlande NED 31:20,24 PB
6 Emily Infeld Vereinigte Staaten USA 31:20,45 PB
7 Irene Chepet Cheptai Kenia KEN 31:21,11 SB
8 Molly Huddle Vereinigte Staaten USA 31:24,78

Finale am 5. August 2017

Marathon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siegerehrung mit Chelimo, Kiplagat und Cragg
Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Rose Chelimo Bahrain BRN 2:27:11 SB
2 Edna Ngeringwony Kiplagat Kenia KEN 2:27:18 SB
3 Amy Cragg Vereinigte Staaten USA 2:27:18 SB
4 Flomena Cheyech Daniel Kenia KEN 2:27:21
5 Shure Demise Athiopien ETH 2:27:58
6 Eunice Jepkirui Kirwa Bahrain BRN 2:28:17
7 Helah Jelagat Kiprop Kenia KEN 2:28:19
8 Mare Dibaba Athiopien ETH 2:28:49 SB

Finale am 6. August 2017

Deutschland Fate Tola erreichte mit einer Zeit von 2:33:39 h Platz 22, Katharina Heinig mit 2:39:59 h Platz 39.

100 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Sally Pearson Australien AUS 12,59
2 Dawn Harper-Nelson Vereinigte Staaten USA 12,63 SB
3 Pamela Dutkiewicz Deutschland GER 12,72
4 Kendra Harrison Vereinigte Staaten USA 12,74
5 Christina Manning Vereinigte Staaten USA 12,74
6 Alina Talaj Weissrussland BLR 12,81 SB
7 Nadine Visser Niederlande NED 12,83
8 Nia Ali Vereinigte Staaten USA 13,04

Finale am 12. August 2017
Wind: +0,1 m/s

Deutschland Ricarda Lobe erreichte im Halbfinale Rang 17, Nadine Hildebrand im Vorlauf Rang 24, beide schieden aus.

400 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Kori Carter Vereinigte Staaten USA 53,07
2 Dalilah Muhammad Vereinigte Staaten USA 53,50
3 Ristananna Tracey Jamaika JAM 53,74 PB
4 Zuzana Hejnová Tschechien CZE 54,20 SB
5 Léa Sprunger Schweiz SUI 54,49
6 Sage Watson Kanada CAN 54,92
7 Cassandra Tate Vereinigte Staaten USA 55,43
8 Eilidh Doyle Vereinigtes Konigreich GBR 55,71

Finale am 10. August 2017

Deutschland Jackie Baumann erreichte im Vorlauf Platz 34 und schied aus.
Schweiz Petra Fontanive erreichte im Halbfinale Platz 12, Yasmin Giger im Vorlauf Platz 36, beide schieden aus.

3000 m Hindernis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Emma Coburn Vereinigte Staaten USA 9:02,58 CR
2 Courtney Frerichs Vereinigte Staaten USA 9:03,77 PB
3 Hyvin Kiyeng Jepkemoi Kenia KEN 9:04,03
4 Beatrice Chepkoech Kenia KEN 9:10,45
5 Ruth Jebet Bahrain BRN 9:13,96
6 Celliphine Chepteek Chespol Kenia KEN 9:15,04
7 Etenesh Diro Athiopien ETH 9:22,46
8 Winfred Mutile Yavi Bahrain BRN 9:22,67 PB

Finale am 11. August 2017.

Als die Läuferinnen das erste Mal den Wassergraben passieren sollten, lief Beatrice Chepkoech weiter auf der Bahn und somit am Wassergraben vorbei. Sie bemerkte ihren Fehler, kehrte um und passierte den Wassergraben. Kurz danach fiel sie nach Körperkontakt mit einer Teamkameradin an einem Hindernis.
Deutschland Gesa Felicitas Krause lief auf, stürzte und wurde letztlich Neunte von 14 Starterinnen.
Schweiz Fabienne Schlumpf erreichte im Vorlauf Platz 13 und schied aus.

Emma Coburn stellte den bei den Weltmeisterschaften in Osaka 2007 aufgestellten Meisterschaftsrekord der Russin Jekaterina Wolkowa von 9:06,57 min ein.

4 × 100 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athletinnen Zeit (s)
1 Vereinigte Staaten USA Aaliyah Brown
Allyson Felix
Morolake Akinosun
Tori Bowie
41,82 WL
2 Vereinigtes Konigreich Großbritannien Asha Philip
Desiree Henry
Dina Asher-Smith
Daryll Neita
42,12
3 Jamaika Jamaika Jura Levy
Natasha Morrison
Simone Facey
Sashalee Forbes
42,19
4 Deutschland Deutschland Tatjana Pinto
Lisa Mayer
Gina Lückenkemper
Rebekka Haase
42,36
5 Schweiz Schweiz Ajla Del Ponte
Sarah Atcho
Mujinga Kambundji
Salomé Kora
42,51
6 Trinidad und Tobago Trinidad und Tobago Jura Levy
Natasha Morrison
Simone Facey
Sashalee Forbes
42,62 SB
7 Brasilien Brasilien Franciela Krasucki
Ana Cláudia Silva
Vitoria Cristina Rosa
Rosângela Santos
42,63 SB
8 Niederlande Niederlande Tessa van Schagen
Dafne Schippers
Naomi Sedney
Jamile Samuel
43,07

Finale am 12. August 2017

4 × 400 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athletinnen Zeit (min)
1 Vereinigte Staaten USA Quanera Hayes
Allyson Felix
Shakima Wimbley
Phyllis Francis
3:19,02 WL
2 Vereinigtes Konigreich Großbritannien Zoey Clark
Laviai Nielsen
Eilidh Doyle
Emily Diamond
3:25,00
3 Polen Polen Małgorzata Hołub
Iga Baumgart
Aleksandra Gaworska
Justyna Święty
3:25,41 SB
4 Frankreich Frankreich Estelle Perossier
Déborah Sananes
Agnès Raharolahy
Elea Mariama Diarra
3:26,56 SB
5 Nigeria Nigeria Patience Okon George
Abike Funmilola Egbeniyi
Glory Onome Nathaniel
Yinka Ajayi
3:26,72
6 Deutschland Deutschland Ruth Sophia Spelmeyer
Laura Müller
Nadine Gonska
Hannah Mergenthaler
3:27,45
7 Botswana Botswana Christine Botlogetswe
Lydia Jele
Galefele Moroko
Amantle Montsho
3:28,00
Jamaika Jamaika Chrisann Gordon
Anneisha McLaughlin-Wilby
Shericka Jackson
Novlene Williams-Mills
DNF

Finale am 13. August 2017

20 km Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Yang Jiayu China Volksrepublik CHN 1:26:18 PB
2 María Guadalupe González Mexiko MEX 1:26:19 SB
3 Antonella Palmisano Italien ITA 1:26:36 PB
4 Erica De Sena Brasilien BRA 1:26:59 AR
5 Sandra Arenas Kolumbien COL 1:28:10 NR
6 Ana Cabecinha Portugal POR 1:28:57 SB
7 Kimberly García Peru PER 1:29:13 NR
8 Wang Na China Volksrepublik CHN 1:29:26

Finale am 13. August 2017

Schweiz Laura Polli erreichte mit einer Zeit von 1:39,05 h Platz 49.

50 km Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Inês Henriques Portugal POR 4:05:56 WRe
2 Yin Hang China Volksrepublik CHN 4:08:58 AR
3 Yang Shuqing China Volksrepublik CHN 4:20:49 PB
4 Kathleen Burnett Vereinigte Staaten USA 4:21:51 AR
Erin Talcott Vereinigte Staaten USA DQ
Nair Da Rosa Brasilien BRA DNF
Susan Randall Vereinigte Staaten USA DNF

Finale am 13. August 2017

Inês Henriques stellte ihren am 15. Januar 2017 in Porto de Mós aufgestellten Weltrekord von 4:08:26 h ein.

Hochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Marija Lassizkene ANA 2,03
2 Julija Lewtschenko Ukraine UKR 2,01 PB
3 Kamila Lićwinko Polen POL 1,99 SB
4 Marie-Laurence Jungfleisch Deutschland GER 1,95
5 Katarina Johnson-Thompson Vereinigtes Konigreich GBR 1,95 SB
6 Morgan Lake Vereinigtes Konigreich GBR 1,95
7 Mirela Demirewa Bulgarien BUL 1,92 SB
Airinė Palšytė Litauen LTU 1,92

Finale am 12. August 2017

Stabhochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Ekaterini Stefanidi Griechenland GRE 4,91 WL
2 Sandi Morris Vereinigte Staaten USA 4,75
3 Robeilys Peinado Venezuela VEN 4,65 NR
Yarisley Silva Kuba CUB 4,65
5 Lisa Ryzih Deutschland GER 4,65
6 Holly Bradshaw Vereinigtes Konigreich GBR 4,65
7 Alysha Newman Kanada CAN 4,65
8 Olga Mullina ANA 4,55

Finale am 6. August 2017

Deutschland Friedelinde Petershofen erreichte in der Qualifikation Platz 20, Silke Spiegelburg Platz 14, beide schieden aus.
Schweiz Nicole Büchler erreichte mit einer Höhe von 4,45 m Platz 11, Angelica Moser schied in der Qualifikation auf Platz 13 aus.

Weitsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Brittney Reese Vereinigte Staaten USA 7,02
2 Darja Klischina ANA 7,00 SB
3 Tianna Bartoletta Vereinigte Staaten USA 6,97
4 Ivana Španović Serbien SRB 6,96
5 Lorraine Ugen Vereinigtes Konigreich GBR 6,72
6 Brooke Stratton Australien AUS 6,67
7 Chantel Malone Jungferninseln Britische BVI 6,57
8 Blessing Okagbare-Ighoteg Nigeria NGA 6,55

Finale am 11. August 2017

Deutschland Claudia Salman-Rath erreichte mit einer Weite von 6,54 m Platz 10, Alexandra Wester schied in der Qualifikation auf Platz 23 aus.

Dreisprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Yulimar Rojas Venezuela VEN 14,91
2 Caterine Ibargüen Kolumbien COL 14,89 SB
3 Olga Rypakowa Kasachstan KAZ 14,77 SB
4 Hanna Knjasjewa-Minenko Israel ISR 14,42 SB
5 Kristin Gierisch Deutschland GER 14,33
6 Anna Jagaciak-Michalska Polen POL 14,25
7 Ana Peleteiro Spanien ESP 14,23 PB
8 Shanieka Ricketts Jamaika JAM 14,13

Finale am 7. August 2017

Deutschland Neele Eckhardt erreichte mit einer Weite von 13,97 m Platz 12.

Kugelstoßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Gong Lijiao China Volksrepublik CHN 19,94
2 Anita Márton Ungarn HUN 19,49
3 Michelle Carter Vereinigte Staaten USA 19,14
4 Danniel Thomas-Dodd Jamaika JAM 18,91
5 Gao Yang China Volksrepublik CHN 18,25
6 Brittany Crew Kanada CAN 18,21
7 Julija Leanzjuk Weissrussland BLR 18,12
8 Yaniuvis López Kuba CUB 18,03

Finale am 9. August 2017

Deutschland Sara Gambetta erreichte in der Qualifikation Rang 13 und schied aus.

Diskuswurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Sandra Perković Kroatien CRO 70,31
2 Dani Stevens Australien AUS 69,64 AR
3 Mélina Robert-Michon Frankreich FRA 66,21 SB
4 Yaimé Pérez Kuba CUB 64,82
5 Denia Caballero Kuba CUB 64,37
6 Nadine Müller Deutschland GER 64,13
7 Su Xinyue China Volksrepublik CHN 63,37
8 Feng Bin China Volksrepublik CHN 61,56

Finale am 13. August 2017

Deutschland Julia Harting erreichte mit einer Weite von 61,34 m Platz 9, Anna Rüh schied in der Qualifikation auf Platz 14 aus.

Hammerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Anita Włodarczyk Polen POL 77,90
2 Wang Zheng China Volksrepublik CHN 75,98
3 Malwina Kopron Polen POL 74,76
4 Zhang Wenxiu China Volksrepublik CHN 74,53 SB
5 Hanna Skydan Aserbaidschan AZE 73,38
6 Joanna Fiodorow Polen POL 73,04
7 Sophie Hitchon Vereinigtes Konigreich GBR 72,32
8 Kateřina Šafránková Tschechien CZE 71,34 SB

Finale am 7. August 2017

Deutschland Kathrin Klaas erreichte mit einer Weite von 68,91 m Platz 11, Susen Küster schied in der Qualifikation auf Platz 30 aus.

Speerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Barbora Špotáková Tschechien CZE 66,76
2 Li Lingwei China Volksrepublik CHN 66,25 PB
3 Lü Huihui China Volksrepublik CHN 65,26
4 Sara Kolak Kroatien CRO 64,95
5 Eda Tuğsuz Turkei TUR 64,52
6 Tazzjana Chaladowitsch Weissrussland BLR 64,05
7 Katharina Molitor Deutschland GER 63,75
8 Liu Shiying China Volksrepublik CHN 62,84

Finale am 8. August 2017

Deutschland Christin Hussong schied in der Qualifikation auf Platz 17 aus.

Siebenkampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Punkte
1 Nafissatou Thiam Belgien BEL 6784
2 Carolin Schäfer Deutschland GER 6696
3 Anouk Vetter Niederlande NED 6636 NR
4 Yorgelis Rodríguez Kuba CUB 6594 NR
5 Katarina Johnson-Thompson Vereinigtes Konigreich GBR 6558
6 Ivona Dadic Osterreich AUT 6417 NR
7 Nadine Visser Niederlande NED 6370 SB
8 Claudia Salman-Rath Deutschland GER 6362

Finale am 5. und 6. August 2017

Schweiz Géraldine Ruckstuhl erreichte mit 6417 Punkten Platz 11, Caroline Agnou mit 6001 Punkten Platz 21.
Osterreich Verena Preiner musste wegen eines Asthmaanfalls vor der letzten Disziplin ihre Teilnahme abbrechen.

Qualifikationsnormen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Qualifikation für die 10.000 Meter, den Marathon, die Gehwettbewerbe, Staffeln und Mehrkämpfe waren in der Zeit vom 1. Januar 2016 bis zum 23. Juli 2017 zu erbringen. Für alle anderen Wettbewerbe reichte das Intervall vom 1. Oktober 2016 bis zum 23. Juli 2017.[13]

Sportart Männer Frauen
100 Meter 10,12 s 11,26 s
200 Meter 20,44 s 23,10 s
400 Meter 45,50 s 52,10 s
800 Meter 1:45,90 min 2:01,00 min
1500 Meter (Meile) 3:36,00 min (3:53,40) 4:07,50 min (4:26,70)
5000 Meter 13:22,60 min 15:22,00 min
10.000 Meter 27:45,00 min 32:15,00 min
110 Meter Hürden/100 Meter Hürden 13,48 s 12,98 s
400 Meter Hürden 49,35 s 56,10 s
3000 Meter Hindernis 8:32,00 min 9:42,00 min
Hochsprung 2,30 m 1,94 m
Stabhochsprung 5,70 m 4,55 m
Weitsprung 8,15 m 6,75 m
Dreisprung 16,80 m 14,10 m
Kugelstoßen 20,50 m 17,75 m
Diskuswurf 65,00 m 61,20 m
Hammerwurf 76,00 m 71,00 m
Speerwurf 83,00 m 61,40 m
Marathon 2:19:00 h 2:45:00 h
Zehnkampf/Siebenkampf 8100 Punkte 6200 Punkte
20-km-Gehen 1:24:00 h 1:36:00 h
50-km-Gehen 4:06:00 h

Organisation und Umfeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übertragungsrechte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Deutschland werden die Wettkämpfe im Programm von ARD und ZDF zu sehen sein. Beide Sender werden sich in der täglichen Berichterstattung abwechseln und im abendlichen Hauptprogramm senden. Des Weiteren bieten beide Sender aufgrund der Vielzahl der Disziplinen ein umfangreiches Live-Stream-Angebot auf den jeweiligen Internetportalen der Sender an. Dort werden alle aus deutscher Sicht relevanten Wettkämpfe gezeigt, die nicht im Fernsehen zu sehen sein werden.[14]

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Österreich werden die Weltmeisterschaften vom ORF auf dem Sender ORF SPORT + übertragen. Auf dem Sportsender werden sämtliche Abend-Sessions sowie an Wochenenden auch die Morgen-Sessions zu sehen sein.

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen SRF überträgt die Weltmeisterschaften in der Schweiz. Mit speziellem Fokus auf die Schweizer Athleten sind rund 50 Stunden TV-Übertragung aus London geplant. Wie in Österreich zeigt das Unternehmen sämtliche Abend-Sessions sowie an Wochenende auch die Morgen-Sessions.[15]

Tickets[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Vorverkauf für Eintrittskarten der Leichtathletik-Wettbewerbe im Stadion begann am 1. August 2016, ein Jahr vor der Eröffnung der Weltmeisterschaften.[16] Die Preise der Eintrittskarten variierten je nach Kategorien im Stadion sowie der Finaldisziplinen der jeweiligen Sessions. Die Ticketpreise waren in die Kategorien A, B, C und D aufgeteilt, für die Kategorien C und D waren spezielle Tickets für Kinder erwerbbar.

Kategorie Preis (£) Preis () Preis (Kinder)
A 95–155 105–172
B 75–125 83–138
C 60–80 66–88 9,58 £
(10,63 €)
D 35–45 38–49

Maskottchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Bestimmung eines Maskottchens für die Weltmeisterschaften startete das lokale Organisationskomitee in Kooperation mit der BBC einen nationalen Wettbewerb, in welchem Kinder zwischen sechs und 15 Jahren ihr eigenes Maskottchen gestalten sollten. Aus über 4.000 eingegangenen Vorschlägen wählte eine interne Jury, in welcher auch Jessica Ennis-Hill vertreten war, die 30 besten Vorschläge aus. Im April 2017 wurde Hero the Hedgehog (engl. Igel), gestaltet von einem neunjährigen Mädchen, als offizielles Maskottchen ausgewählt.[17]

Kritik und Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Startverbote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Grund des Ausbruchs des hochansteckenden Norovirus gab es u. a. Kontroversen um die Startberechtigungen des botswanischen Sprinters Isaac Makwala, der sich für das Finale des 400-Meter-Laufs qualifiziert hatte, daran jedoch nicht teilnehmen durfte, da ihm der Weltleichtathletikverband (IAAF) auf Empfehlung der staatlichen Gesundheitsbehörde Public Health England den Zutritt zum Stadion verweigerte, da eine 48-stündige Quarantäne angeordnet war.[18] In Folge dieser Quarantäne verpasste der Sprinter auch den Vorlauf über die 200 Meter, sodass er zunächst nicht für das Finale qualifiziert war. Makwala sprach im Zusammenhang mit seiner Sperre von „Sabotage“.[19] Der IAAF-Präsident Sebastian Coe stritt diese Vorwürfe ab. Nach Ablauf der 48-stündigen Quarantäne durfte Makwala den Vorlauf als Einzelstarter in einem eigens angesetzten 200-Meter-Lauf unter großem Beifall der Zuschauer nachholen und qualifizierte sich in 20,20 s für das Halbfinale.[20]

Hyperandrogenämie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Weltmeisterschaften wurde erneut die Diskussion um erhöhte Testosteron-Werte bei Sportlerinnen thematesiert, nachdem der Leichtathletik-Weltverband (IAAF) Anfang Juli 2017 eine Studie zur Hyperandrogenämie veröffentlicht hatte, die belegt, dass Frauen mit hohen Testosteronwerten einen Vorteil im Bereich von 1,8 bis 4,5 Prozent in den Disziplinen 400 m, 400 m Hürden, 800 m, Hammerwurf und Stabhochsprung haben.[21] Beim 800-Meter-Lauf entspricht das ungefähr einem Unterschied von zwei Sekunden, über 1500 Meter entsprechend mehr. Von Mai 2011 bis Juli 2015 hatte die IAAF vorgeschrieben, dass sich Sportlerinnen mit einem nicht der Norm entsprechenden Hormonspiegel einer Therapie unterziehen mussten, um unter den festgesetzten Richtwert von 10 nmol pro Liter zu bleiben.[22] Diese Regelung war vom Internationalen Sportgerichtshof (CAS) 2015 auf Grund einer Klage der indischen Sprinterin Dutee Chand, weil sie bei den Commonwealth-Spielen Ende 2014 wegen zu hoher Testosteron-Werte disqualifiziert worden war, ausgesetzt worden mit der Auflage wissenschaftliche Beweise zu liefern, dass hyperandrogene Athletinnen einen deutlichen Leistungsvorteil haben.[21] Mit der Aussetzung ging etwa bei Caster Semenya eine signifikant gestiegenen Leistung einher,[23] die mit den intersexuellen Läuferinnen Francine Niyonsaba und Margaret Wambui den 800-Meter-Lauf dominiert.[24] Die Entscheidung des CAS zu den Ergebnissen der Studie steht noch aus.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2017 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Medal Table: 16th IAAF World Championships, zuletzt abgerufen am 13. August 2017.
  2. London selected to host 2017 IAAF world championships. In: iaaf.org. IAAF, 11. November 2011, abgerufen am 2. August 2017.
  3. Exclusive: Two bidders for 2017 World Athletics Championships after Barcelona withdrawal. In: insidethegames.biz. 2. September 2011, abgerufen am 2. August 2017.
  4. 13 Verdachtsfälle auf Norovirus im deutschen Team, Leichtathletik-WM, auf: spiegel.de, vom 9. August 2017, abgerufen 16. August 2017
  5. Norovirus bei Leichtathletik-WM: Gratulationen laut Warholm-Trainer untersagt, auf: eurosport.de, vom 10. August 2017, abgerufen 16. August 2017
  6. Drei Fälle von Norovirus bei der WM in London, Leichtathletik-WM, auf: augsburger-allgemeine.de, vom 10. August 2017, abgerufen 16. August 2017
  7. Remo Geisser: Das vermaledeite Norovirus, Leichtathletik-WM in London, auf: nzz.ch, vom 9. August 2017, abgerufen 16. August 2017
  8. ab Silke Bernhart: Eine WM wie keine andere, London 2017, auf: leichtathletik.de, vom 15. August 2017, abgerufen 20. August 2017
  9. Silke Bernhart: Flash-News des Tages – 2.034 WM-Teilnehmer aus 205 Nationen, Notizen, auf: leichtathletik.de, vom 30. Juli 2017, abgerufen 30. Juli 2017.
  10. Ban on Russian athletes to be extended to London world championships. In: theguardian.com. The Guardian, 6. Februar 2017, abgerufen am 5. August 2017.
  11. IAAF submits guidelines to russian athletics federation for applications to compete as neutral athletes in international competition in 2017. In: iaaf.org. IAAF, 3. Januar 2017, abgerufen am 5. August 2017.
  12. Ukrainisches Sprintduo tappt in Dopingfalle
  13. IAAF 2017 World Championships Entry Standards Homepage. IAAF. 30. November 2016. Abgerufen am 23. April 2017.
  14. Die Leichtathletik-WM 2017 live im ZDF. In: presseportal.de. Presseportal, 1. August 2017, abgerufen am 5. August 2017.
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