Marianne Brentzel

Marianne Brentzel (* 11. Dezember 1943 in Dissen am Teutoburger Wald) ist eine deutsche Schriftstellerin. Bekanntheit erlangte Brentzel vor allem mit ihrer Biografie über die deutsche Kinderbuchautorin Else Ury (bekanntestes Werk: die Nesthäkchen-Reihe). Die Biographie erschien erstmals 1993 unter dem Titel Nesthäkchen kommt ins KZ und wurde 2007 in überarbeiteter und ergänzter Form unter dem Titel Mir kann doch nichts geschehen neu aufgelegt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brentzel wuchs in Bielefeld auf. Sie studierte Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut in Berlin und schloss 1969 mit dem Diplom ab. Später studierte sie dann Pädagogik. Sie nahm aktiv an der Studentenbewegung teil. 1973 zog sie nach Dortmund, bekam zwei Kinder. Sie gründete 1985 den Tapir-Verlag, der 1990 scheiterte.

Bis 1980 war Brentzel Mitglied der maoistischen KPD-AO. Die Autorin schreibt vorwiegend „Biografien spannender Frauen“, wie sie ihre Werke selbst benennt.

Marianne Brentzel befasste sich mit der Geschichte der „Anna O“, einer der prominentesten Patientinnen von Sigmund Freud, dessen Therapiemethode von Josef Breuer kritisiert wurde. Anna O. hieß mit bürgerlichem Namen Bertha Pappenheim.[1]

Brentzel lebt heute in Dortmund. Dort organisiert und moderiert sie den Dortmunder Bücherstreit. Außerdem ist sie in Deutschland häufig auf Lesereise.

2014 wurde Brentzel mit dem Literaturpreis Ruhr ausgezeichnet.

Marianne Brentzel war mit dem Rechtsanwalt und Notar Hugo Brentzel († 2017) verheiratet.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Marianne Brentzel: Sigmund Freuds Anna O.. Das Leben der Bertha Pappenheim, Reclam Verlag Leipzig 2004, ISBN 978-3-379-20094-3.

Marianne Brentzel (* 11. Dezember 1943 in Dissen am Teutoburger Wald) ist eine deutsche Schriftstellerin. Bekanntheit erlangte Brentzel vor allem mit ihrer Biografie über die deutsche Kinderbuchautorin Else Ury (bekanntestes Werk: die Nesthäkchen-Reihe). Die Biographie erschien erstmals 1993 unter dem Titel Nesthäkchen kommt ins KZ und wurde 2007 in überarbeiteter und ergänzter Form unter dem Titel Mir kann doch nichts geschehen neu aufgelegt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brentzel wuchs in Bielefeld auf. Sie studierte Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut in Berlin und schloss 1969 mit dem Diplom ab. Später studierte sie dann Pädagogik. Sie nahm aktiv an der Studentenbewegung teil. 1973 zog sie nach Dortmund, bekam zwei Kinder. Sie gründete 1985 den Tapir-Verlag, der 1990 scheiterte.

Bis 1980 war Brentzel Mitglied der maoistischen KPD-AO. Die Autorin schreibt vorwiegend „Biografien spannender Frauen“, wie sie ihre Werke selbst benennt.

Marianne Brentzel befasste sich mit der Geschichte der „Anna O“, einer der prominentesten Patientinnen von Sigmund Freud, dessen Therapiemethode von Josef Breuer kritisiert wurde. Anna O. hieß mit bürgerlichem Namen Bertha Pappenheim.[1]

Brentzel lebt heute in Dortmund. Dort organisiert und moderiert sie den Dortmunder Bücherstreit. Außerdem ist sie in Deutschland häufig auf Lesereise.

2014 wurde Brentzel mit dem Literaturpreis Ruhr ausgezeichnet.

Marianne Brentzel war mit dem Rechtsanwalt und Notar Hugo Brentzel († 2017) verheiratet.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Marianne Brentzel: Sigmund Freuds Anna O.. Das Leben der Bertha Pappenheim, Reclam Verlag Leipzig 2004, ISBN 978-3-379-20094-3.
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