Martin Hangl

Martin Hangl
Nation Schweiz Schweiz
Geburtstag 17. Juni 1962 (55 Jahre)
Geburtsort Samnaun, Schweiz
Karriere
Disziplin Super-G, Riesenslalom
Status zurückgetreten
Karriereende 1991
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 1 × 0 × 0 ×
 Alpine Skiweltmeisterschaften
0Gold0 Vail 1989 Super-G
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Weltcupsiege 3
 Gesamtweltcup 13. (1987/88)
 Super-G-Weltcup 4. (1988/89)
 Riesenslalomweltcup 5. (1984/85)
 Slalomweltcup 28. (1984/85)
 Kombinationsweltcup 16. (1984/85)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Super-G 2 2 1
 Riesenslalom 1 1 1
 

Martin Hangl (* 17. Juni 1962 in Samnaun) ist ein ehemaliger Schweizer Skirennfahrer.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein grösster Erfolg war der Gewinn des Weltmeistertitels im Super-G bei der Skiweltmeisterschaft 1989 in Vail. Ausserdem gewann er in seiner von 1981 bis 1994 dauernden Karriere drei Weltcuprennen. Bei den Olympischen Spielen 1988 in Calgary startete er im Super-G, im Riesenslalom und in der Kombination, kam jedoch in keiner Disziplin in die Wertung.

Während sein Titel in Vail erwartet werden konnte (er war zumindest als Medaillenanwärter ins Rennen gegangen), kamen seine ersten beiden Erfolge beim Finale in Saalbach sowohl im Super-G und tags darauf im Riesenslalom überraschend. Zwar war er zuvor bereits fünfmal auf einem Weltcup-Podest gestanden (jeweils Zweiter beim Super-G von Madonna di Campiglio am 19. Dezember 1983, beim Riesenslalom in Puy St. Vicent am 8. Dezember 1984 und beim Super-G am 16. März 1986 in Schladming, sowie Dritter im Super-G von Madonna am 17. Dezember 1984 und im Riesenslalom von Schladming am 8. Januar 1985), liessen seine Leistungen in den letzten beiden Saisonen nicht diese grossartigen Resultate erwarten.

Ein schlimmes Erlebnis hatte Hangl am 25. Februar 1988 während der Olympischen Winterspiele in Calgary. Zwischen den beiden Durchgängen des Riesenslaloms wurde er zufällig, zusammen mit seinem Teamkollegen Pirmin Zurbriggen, Zeuge des tödlichen Unfalls des österreichischen Teamarztes Jörg Oberhammer. Hangl erlitt einen Kollaps und musste vom Schweizer Teamarzt Hans Spring aus dem Rennen genommen werden.[1]

Sein Bruder Marco Hangl und seine Nichte Célina Hangl waren ebenfalls Skirennläufer.

Weltcupsiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Land Disziplin
24. März 1988 Saalbach-Hinterglemm Österreich Super-G
25. März 1988 Saalbach-Hinterglemm Österreich Riesenslalom
8. Januar 1989 Laax Schweiz Super-G

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Als Freund der Sportler: Dr. Jörg Oberhammer starb. Arbeiter-Zeitung, 27. Februar 1988, abgerufen am 20. März 2015.
Martin Hangl
Nation Schweiz Schweiz
Geburtstag 17. Juni 1962 (55 Jahre)
Geburtsort Samnaun, Schweiz
Karriere
Disziplin Super-G, Riesenslalom
Status zurückgetreten
Karriereende 1991
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 1 × 0 × 0 ×
 Alpine Skiweltmeisterschaften
0Gold0 Vail 1989 Super-G
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Weltcupsiege 3
 Gesamtweltcup 13. (1987/88)
 Super-G-Weltcup 4. (1988/89)
 Riesenslalomweltcup 5. (1984/85)
 Slalomweltcup 28. (1984/85)
 Kombinationsweltcup 16. (1984/85)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Super-G 2 2 1
 Riesenslalom 1 1 1
 

Martin Hangl (* 17. Juni 1962 in Samnaun) ist ein ehemaliger Schweizer Skirennfahrer.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein grösster Erfolg war der Gewinn des Weltmeistertitels im Super-G bei der Skiweltmeisterschaft 1989 in Vail. Ausserdem gewann er in seiner von 1981 bis 1994 dauernden Karriere drei Weltcuprennen. Bei den Olympischen Spielen 1988 in Calgary startete er im Super-G, im Riesenslalom und in der Kombination, kam jedoch in keiner Disziplin in die Wertung.

Während sein Titel in Vail erwartet werden konnte (er war zumindest als Medaillenanwärter ins Rennen gegangen), kamen seine ersten beiden Erfolge beim Finale in Saalbach sowohl im Super-G und tags darauf im Riesenslalom überraschend. Zwar war er zuvor bereits fünfmal auf einem Weltcup-Podest gestanden (jeweils Zweiter beim Super-G von Madonna di Campiglio am 19. Dezember 1983, beim Riesenslalom in Puy St. Vicent am 8. Dezember 1984 und beim Super-G am 16. März 1986 in Schladming, sowie Dritter im Super-G von Madonna am 17. Dezember 1984 und im Riesenslalom von Schladming am 8. Januar 1985), liessen seine Leistungen in den letzten beiden Saisonen nicht diese grossartigen Resultate erwarten.

Ein schlimmes Erlebnis hatte Hangl am 25. Februar 1988 während der Olympischen Winterspiele in Calgary. Zwischen den beiden Durchgängen des Riesenslaloms wurde er zufällig, zusammen mit seinem Teamkollegen Pirmin Zurbriggen, Zeuge des tödlichen Unfalls des österreichischen Teamarztes Jörg Oberhammer. Hangl erlitt einen Kollaps und musste vom Schweizer Teamarzt Hans Spring aus dem Rennen genommen werden.[1]

Sein Bruder Marco Hangl und seine Nichte Célina Hangl waren ebenfalls Skirennläufer.

Weltcupsiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Land Disziplin
24. März 1988 Saalbach-Hinterglemm Österreich Super-G
25. März 1988 Saalbach-Hinterglemm Österreich Riesenslalom
8. Januar 1989 Laax Schweiz Super-G

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Als Freund der Sportler: Dr. Jörg Oberhammer starb. Arbeiter-Zeitung, 27. Februar 1988, abgerufen am 20. März 2015.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Martin Hangl aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.