Neuer Friedhof in Zakopane

Südblick auf den Kościelec
Südblick auf die Hohe Tatra
Eingang, Blick auf die Gubałówka
Friedhofskapelle
Mahnmal der Ermordeten 39–45
Pfadfindergrab
Grab im Zakopane-Stil
Grab im Zakopane-Stil
Friedhofsplan

Der neue Friedhof in Zakopane (polnisch: Nowy Cmentarz w Zakopanem) wurde 1908 eingerichtet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Entschluss, einen neuen Friedhof zu bauen, wurde 1904 gefasst, nachdem die Bestattungsplätze auf dem Alten Ehrenfriedhof ausgingen. Die erste Bestattung fand 1907 statt, der Friedhof wurde jedoch erst 1908 von Pfarrer Kazimierz Kaszelewski eingeweiht. Auf dem Friedhof befindet sich auch der Soldatenfriedhof Nr. 378 in Zakopane aus dem Ersten Weltkrieg, auf dem gefallene Soldaten der Polnische Legionen, die aus der Region Podhale stammten, ihre letzte Ruhestätte fanden. Die Friedhofskapelle wurde 1924 errichtet. Der Friedhof wurde 1925 und 1986 vergrößert. Während des Zweiten Weltkriegs fanden Hinrichtungen auf dem Friedhof statt. Ein Mahnmal erinnert an die Opfer. Insgesamt sind ca. 25.000 Personen hier bestattet. Auf dem Friedhof gibt es Gräber von bedeutende Personen, insbesondere Geistlichen, Künstlern, Schriftstellern, Musikern, Bergführern, Bergsteigern, Wintersportlern, aber auch in der Tatra verunglückte Alpinisten. Häufig fanden Begräbnisse beliebter Zakopaner statt, an denen mehrere tausend Trauernde teilnahmen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Friedhof befindet sich im Zentrum Zakopanes. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Straße Zakopianka an der Mündung des Gebirgsbachs Bystra in die Zakopianka.

Gräber von bekannten Verstorbenen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es ruhen hier unter anderen:

Links[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

z-ne.pl

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: New Cemetery in Zakopane – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 49° 18′ 6″ N, 19° 57′ 11″ O

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Maciej Pinkwart, Janusz Zdebski: Nowy cmentarz w Zakopanem – Przewodnik biograficzny. Warszawa-Kraków: Wydawnictwo PTTK "Kraj", 1988.
Südblick auf den Kościelec
Südblick auf die Hohe Tatra
Eingang, Blick auf die Gubałówka
Friedhofskapelle
Mahnmal der Ermordeten 39–45
Pfadfindergrab
Grab im Zakopane-Stil
Grab im Zakopane-Stil
Friedhofsplan

Der neue Friedhof in Zakopane (polnisch: Nowy Cmentarz w Zakopanem) wurde 1908 eingerichtet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Entschluss, einen neuen Friedhof zu bauen, wurde 1904 gefasst, nachdem die Bestattungsplätze auf dem Alten Ehrenfriedhof ausgingen. Die erste Bestattung fand 1907 statt, der Friedhof wurde jedoch erst 1908 von Pfarrer Kazimierz Kaszelewski eingeweiht. Auf dem Friedhof befindet sich auch der Soldatenfriedhof Nr. 378 in Zakopane aus dem Ersten Weltkrieg, auf dem gefallene Soldaten der Polnische Legionen, die aus der Region Podhale stammten, ihre letzte Ruhestätte fanden. Die Friedhofskapelle wurde 1924 errichtet. Der Friedhof wurde 1925 und 1986 vergrößert. Während des Zweiten Weltkriegs fanden Hinrichtungen auf dem Friedhof statt. Ein Mahnmal erinnert an die Opfer. Insgesamt sind ca. 25.000 Personen hier bestattet. Auf dem Friedhof gibt es Gräber von bedeutende Personen, insbesondere Geistlichen, Künstlern, Schriftstellern, Musikern, Bergführern, Bergsteigern, Wintersportlern, aber auch in der Tatra verunglückte Alpinisten. Häufig fanden Begräbnisse beliebter Zakopaner statt, an denen mehrere tausend Trauernde teilnahmen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Friedhof befindet sich im Zentrum Zakopanes. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Straße Zakopianka an der Mündung des Gebirgsbachs Bystra in die Zakopianka.

Gräber von bekannten Verstorbenen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es ruhen hier unter anderen:

Links[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

z-ne.pl

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Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: New Cemetery in Zakopane – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 49° 18′ 6″ N, 19° 57′ 11″ O

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Maciej Pinkwart, Janusz Zdebski: Nowy cmentarz w Zakopanem – Przewodnik biograficzny. Warszawa-Kraków: Wydawnictwo PTTK "Kraj", 1988.
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