Oliver Henkel

Oliver Henkel

Oliver Henkel (* 9. November 1973 in Lübeck) ist ein deutscher Science-Fiction-Schriftsteller.

Oliver Henkel hat bisher vorwiegend Alternativwelt-Geschichten verfasst. Hauptberuflich arbeitet er in der Informatikbranche. Henkel lebt in Lübeck (Stand: 2006).

Schaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein erster Roman Die Zeitmaschine Karls des Großen erschien im Jahr 2001. Es geht darin um eine Welt, in der das Weströmische Reich nicht untergegangen ist, sondern auch im Jahr 796 noch existiert.

2002 folgte der Roman Kaisertag, der im Deutschland des Jahres 1988 spielt. Der Erste Weltkrieg hat allerdings nie stattgefunden und die politischen Verhältnisse befinden sich nahezu auf dem Stand von 1914.

Für diese beiden Werke wurde er 2002 und 2003 mit dem Deutschen Science-Fiction-Preis ausgezeichnet.

2004 folgte Wechselwelten, ein Erzählband mit sieben Geschichten, in denen verschiedene Alternativen zur realen Geschichte erzählt werden. So wird Jesus von Pontius Pilatus begnadigt, Alexander der Große stirbt nicht 323 v. Chr. in Babylon, und Abraham Lincoln reist in ein South Carolina, das im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg zur preußischen Provinz Karolina wurde.

2005 folgte die Erzählung Adolf Hitler auf Wahlkampf in Amerika. Sie greift die Idee der preußischen Provinz Karolina wieder auf, Hitler geht dort auf Wahlkampfreise.

Der Roman Im Jahre Ragnarök von 2009 erzählt eine Spionagegeschichte in einem Deutschland, in dem der Morgenthau-Plan weitgehend verwirklicht worden ist.

2012 greift Oliver Henkel im Roman Die Fahrt des Leviathan die preußische Provinz Karolina erneut auf, diesmal zur Zeit des Amerikanischen Bürgerkriegs.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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