Olympische Winterspiele

Austragung der Olympischen Winterspiele
  • Länder mit einmaliger Austragung
  • Länder mit mehrmaliger Austragung
  • Städte mit einmaliger Austragung
  • Städte mit zweimaliger Austragung
  • Olympische Winterspiele sind Teil der Olympischen Spiele und werden seit 1924 ausgetragen. Zuvor gab es Wintersportwettbewerbe (wie Eiskunstlaufen) als Teil der Olympischen Sommerspiele von London 1908 und Antwerpen 1920. Der Gründer der Olympischen Spiele, Pierre de Coubertin, war gegen Winterspiele, weil es sie in der Antike auch nicht gab und er die Nordischen Spiele seines Freundes und IOC-Gründungsmitglieds Oberst Viktor Balck (Schweden) schützen wollte. Mit dem Rückzug Coubertins war der Weg frei, eine weitere olympische Tradition zu begründen.[1] Bis 1992 fanden die Winterspiele im selben Jahr wie die Olympischen Sommerspiele statt. Seit 1994 finden sie im zweijährigen Wechsel mit den Olympischen Sommerspielen statt.

    Definitionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Als Olympiade wird der Zeitraum zwischen zwei Sommerspielen oder zwischen zwei Winterspielen bezeichnet, der im Normalfall vier Jahre beträgt. Der Begriff Winterolympiade bezeichnet jedoch die jeweiligen Olympischen Spiele im Winter.[2]

    Im Gegensatz zu den Olympischen Sommerspielen werden bei den Olympischen Winterspielen die Zahl der Spiele und nicht die Zahl der Olympiaden gezählt. Kriegsbedingt ausgefallene Spiele sind daher in der offiziellen Zählung nicht berücksichtigt.

    Die Olympischen Winterspiele 2014 fanden vom 7. bis 23. Februar in Sotschi (Russland) statt; die Olympischen Winterspiele 2018 vom 9. bis 25. Februar in Pyeongchang (Südkorea).

    Zeittafel Olympische Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Übersicht aller bisherigen olympischen Wettkämpfe in Wintersportarten.

    Nummer Jahr Austragungs­ort Na­tio­nen Teilnehmer Wettbewerbe Anmerkungen
    Ge­samt Män­ner Frau­en Diszi­plinen Sport­arten
    I. 1924 Dritte Französische Republik Chamonix 16 258 245 13 16 6 Die internationale Wintersportwoche wurde erst nachträglich vom IOC als I. Olympische Winterspiele anerkannt. Als offizielle Wettbewerbe gab es Curling und einen Vergleich im Militärpatrouillenlauf.
    II. 1928 Schweiz St. Moritz 25 464 437 27 14 4 Da die 10.000 m Eisschnelllauf nicht beendet werden konnten, wurden nur in 13 Disziplinen Medaillen vergeben.
    III. 1932 Vereinigte Staaten 48 Lake Placid 17 252 220 32 14 4
    IV. 1936 Deutsches Reich NS Garmisch-Partenkirchen 28 646 566 80 17 4 Erstmals mit alpinen Skirennen.
    1940 Japan Sapporo Japan musste wegen des Japanisch-Chinesischen Krieges die Spiele an das IOC zurückgeben. Die Neuvergabe an St. Moritz machte das IOC wegen Differenzen bei den Ski-Wettbewerben rückgängig. Wegen des Zweiten Weltkrieges entfielen die Spiele dann schließlich ganz.
    Schweiz St. Moritz
    Deutsches Reich NS Garmisch-Partenkirchen
    1944 Italien 1861 Cortina d’Ampezzo Ausgefallen wegen des andauernden Zweiten Weltkriegs.
    V. 1948 Schweiz St. Moritz 28 669 592 77 22 4
    VI. 1952 Norwegen Oslo 30 694 585 109 22 4
    VII. 1956 Italien Cortina d’Ampezzo 32 821 689 132 24 4
    VIII. 1960 Vereinigte Staaten 48 Squaw Valley 30 665 521 144 27 4 Keine Bobbahn vorhanden; Aufnahme von Biathlon.
    IX. 1964 Osterreich Innsbruck 36 1091 891 200 34 6 Aufnahme von Rodeln.
    X. 1968 Frankreich Grenoble 37 1158 947 211 35 6
    XI. 1972 Japan Sapporo 35 1006 800 206 35 6
    XII. 1976 Osterreich Innsbruck 37 1123 892 231 37 6 Das IOC vergab in einer zweiten Entscheidung die Spiele nach Innsbruck, nachdem Denver sie wegen der Ablehnung durch die Bevölkerung bei einem Referendum zurückgeben musste.
    XIII. 1980 Vereinigte Staaten Lake Placid 37 1072 839 233 38 6
    XIV. 1984 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Sarajevo 49 1272 998 274 39 6
    XV. 1988 Kanada Calgary 57 1423 1108 315 46 6 Das IOC verlängerte die Dauer der Winterspiele von 12 auf 16 Tage.
    XVI. 1992 Frankreich Albertville 64 1801 1313 488 57 6
    XVII. 1994 Norwegen Lillehammer 67 1739 1217 522 61 6 Das IOC hatte die Winterspiele auf die Zwischenjahre der Sommerspiele verlegt, wodurch die Winterspiele 1992 und 1994 im Abstand von nur zwei Jahren stattfanden.
    XVIII. 1998 Japan Nagano 72 2302 1514 788 68 7 Aufnahme von Curling als siebte Sportart.
    XIX. 2002 Vereinigte Staaten Salt Lake City 77 2399 1513 886 78 7 Die Winterspiele dauerten 17 Tage. Skeleton war wieder in das Programm aufgenommen worden.
    XX. 2006 Italien Turin 80 2508 1548 960 84 7
    XXI. 2010 Kanada Vancouver 82 2536 1503 1033 86 7
    XXII. 2014 Russland Sotschi 88 2873 1714 1159 98 7 Mit zwölf neuen Wettbewerben die bisher größte Erweiterung des Programms.
    XXIII. 2018 Korea Sud Pyeongchang 93 2914 1706 1208 102 7
    XXIV. 2022 China Volksrepublik Peking
    XXV. 2026
    Die hier aufgeführten Zahlen der teilnehmenden Sportler stützen sich auf die Angaben des IOC und können deshalb von anderen Aufstellungen abweichen, die z. B. die Zahl der tatsächlich angereisten Wettkämpfer oder Pressemitteilungen vor Beginn der Olympischen Spiele als Grundlage benutzen.

    Sportarten bei den Olympischen Winterspielen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Hauptartikel: Olympische Sportarten
    Sportarten Disziplinen Summen 08 20 24 28 32 36 40 44 48 52 56 60 64 68 72 76 80 84 88 92 94 98 02 06 10 14 18
    Biathlon Biathlon 07x 08x 08x 00x 00x
    Bobsport Bob 01x 05x 00x 00x 00x
    Skeleton 09x 05x 02x 00x 00x
    Curling Curling 13x 06x 01x 00x 03x
    Eishockey Eishockey 00x 06x 17x 00x 00x
    Eislauf Eiskunstlauf 00x 23x 00x 00x 00x
    Eisschnelllauf 00x 16x 07x 00x 00x
    Shorttrack 14x 08x 00x 00x 01x
    Rennrodeln Rennrodeln 08x 15x 00x 00x 00x
    Skisport Freestyle 14x 08x 00x 00x 01x
    Ski Alpin 03x 20x 00x 00x 00x
    Ski Nordisch
    Skilanglauf
    00x 18x 05x 00x 00x
    Ski Nordisch
    Nordische Kombination
    00x 00x 23x 00x 00x
    Ski Nordisch
    Skispringen
    00x 02x 21x 00x 00x
    Snowboard 17x 05x 00x 00x 00x
    Ehemalige Disziplinen
    Biathlon Militärpatrouille 19x 00x 01x 00x 03x
    Zusätzliche Demonstrationswettbewerbe
    Eislauf Eiskunstlauf-Eistanz 22x 00x 00x 00x 01x
    Eisschnelllauf-Frauen 22x 00x 00x 00x 01x
    Skisport Freestyle-Springen/Ballett 22x 00x 00x 00x 01x
    Sportarten Disziplinen Summen 08 20 24 28 32 36 40 44 48 52 56 60 64 68 72 76 80 84 88 92 94 98 02 06 10 14 18
  •  Wettbewerbe für Männer, Frauen und Mixed in der Sportart/Disziplin - bzw. offene Wettbewerbe
  •  Wettbewerbe für Männer in der Sportart/Disziplin
  •  Wettbewerbe für Frauen in der Sportart/Disziplin
  •  Demonstrationswettbewerbe in der Sportart/Disziplin
  •  Es fanden keine Wettbewerbe statt
  •  Olympische Spiele ausgefallen
  • Sortierreihenfolge: Sportart (alphabetisch), Disziplin (alphabetisch)
    Summen: Die Wintersportarten bei den Olympischen Sommerspielen 1908 und 1920 sind nicht enthalten.

    Ewiger Medaillenspiegel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Bei sämtlichen Wettkämpfen an Olympischen Winterspielen wird eine Rangliste erstellt. Der ewige Medaillenspiegel ist eine Auflistung von allen Medaillen, geordnet nach Teilnehmerländern, die in der Geschichte der Spiele vergeben worden sind. Die Athleten (oder Mannschaften), die sich an erster, zweiter oder dritter Stelle klassieren, erhalten Medaillen als Auszeichnung. Der Gewinner erhält eine Medaille, die als „Goldmedaille“ bezeichnet wird (eigentlich sind es Silbermedaillen mit einem goldenen Überzug). Der Zweite erhält eine Medaille aus Silber, der Dritte eine Medaille aus Bronze.

    Top 10 der Medaillengewinner bei Olympischen Winterspielen
    Platz Athlet Nation Zeitraum Sportart 0 0 0 0 0 0
    1 Marit Bjørgen Norwegen NOR 2006–2018 Langlauf 8 4 3
    2 Ole Einar Bjørndalen Norwegen NOR 1998–2014 Biathlon 8 4 1
    3 Bjørn Dæhlie Norwegen NOR 1992–1998 Langlauf 8 4 0
    4 Ljubow Iwanowna Jegorowa Vereintes Team EUN / Russland RUS 1992–1994 Langlauf 6 3 0
    5 Lidija Pawlowna Skoblikowa Sowjetunion 1955 UdSSR 1960–1964 Eisschnelllauf 6 0 0
    6 Ireen Wüst Niederlande NED 2006–2018 Eisschnelllauf 5 4 1
    7 Claudia Pechstein Deutschland GER 1992–2006 Eisschnelllauf 5 2 2
    8 Larissa Jewgenjewna Lasutina Vereintes Team EUN / Russland RUS 1992–2002 Langlauf 5 1 1
    9 Clas Thunberg Finnland FIN 1924–1928 Eisschnelllauf 5 1 1
    10 Thomas Alsgaard Norwegen NOR 1994–2002 Langlauf 5 1 0
    Stand: 26. Februar 2018
    Top 10 nach Nationen bei Olympischen Winterspielen
    Platz Kürzel Mannschaft Gesamt Liste
    1 GER Deutschland Deutschland 150 145 113 408 Liste
    2 RUS Russland Russland 136 107 111 354 Liste
    3 NOR Norwegen Norwegen 132 125 111 368 Liste
    4 USA Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 105 110 89 305 Liste
    5 CAN Kanada Kanada 73 63 63 199 Liste
    6 AUT Osterreich Österreich 64 81 87 232 Liste
    7 SWE Schweden Schweden 57 46 55 158 Liste
    8 SUI Schweiz Schweiz 55 56 52 153 Liste
    9 NED Niederlande Niederlande 45 44 41 130 Liste
    10 FIN Finnland Finnland 43 63 61 167 Liste
    Stand: 25. Februar 2018
    Anmerkungen
    Kürzel Mannschaft 0 0 0 0 0 0 Gesamt
    RUS URS Sowjetunion 1923/Sowjetunion 1955/Sowjetunion Sowjetunion (1952–1988) 78 57 59 194
    EUN Vereintes Team Vereintes Team (1992) 9 6 8 23
    RUS Russland Russland (1994-2014) 47 38 35 120
    OAR Olympia Olympische Athleten aus Russland (2018) 2 6 9 17
    Summe 136 107 111 354
    Kürzel Mannschaft 0 0 0 0 0 0 Gesamt
    GER GER Deutsches Reich/Deutsches Reich NS Deutsches Reich (1928–1936) 3 3 3 9
    GER (West-) Deutschland (West-) Deutschland (1952) 3 2 2 7
    EUA Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch 1956/Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch Deutschland (1956–1964) 8 6 5 19
    FRG Deutschland BR/Deutschland BR BR Deutschland (1968–1988) 11 15 13 39
    GDR Deutschland Demokratische Republik 1968/Deutschland Demokratische Republik 1949 Deutsche Demokratische Republik (1968–1988) 39 36 35 110
    GER Deutschland Deutschland (seit 1992) 64 67 43 174

    Todesfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Bisher sind vier qualifizierte Teilnehmer von Olympischen Winterspielen bei der Vorbereitung auf olympische Wettkämpfe zu Tode gekommen:

    Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

     Wiktionary: Olympische Winterspiele – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

    Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. Arnd Krüger (1996). The History of the Olympic Winter Games. The Invention of a Tradition. Matti Goksör, Gerd von der Lippe, Kristian M0 (Hrsg.): Winter Games – Warm Traditions. Oslo: Norsk Idrettshistorisk Vörening 1996, S. 101–122.
    2. Winterolympiade. In: duden.de. Abgerufen am 27. November 2017.
    3. Rob Longley: Georgian luger killed in training, Officials meeting to decide future of competition. In: torontosun.com. Toronto Sun, 12. Februar 2010, abgerufen am 10. Oktober 2012 (englisch, Video auf der Webseite).
    4. Associated Press: Georgian luger fourth-ever Winter Olympian to die. In: sports.espn.go.com. ESPN, 12. Februar 2010, abgerufen am 13. Februar 2010 (englisch).
    5. Sport-Informations-Dienst: Georgischer Rodler stirbt nach schwerem Unfall. In: abendblatt.de. Hamburger Abendblatt, 13. Februar 2010, abgerufen am 10. Oktober 2012.
    Austragung der Olympischen Winterspiele
  • Länder mit einmaliger Austragung
  • Länder mit mehrmaliger Austragung
  • Städte mit einmaliger Austragung
  • Städte mit zweimaliger Austragung
  • Olympische Winterspiele sind Teil der Olympischen Spiele und werden seit 1924 ausgetragen. Zuvor gab es Wintersportwettbewerbe (wie Eiskunstlaufen) als Teil der Olympischen Sommerspiele von London 1908 und Antwerpen 1920. Der Gründer der Olympischen Spiele, Pierre de Coubertin, war gegen Winterspiele, weil es sie in der Antike auch nicht gab und er die Nordischen Spiele seines Freundes und IOC-Gründungsmitglieds Oberst Viktor Balck (Schweden) schützen wollte. Mit dem Rückzug Coubertins war der Weg frei, eine weitere olympische Tradition zu begründen.[1] Bis 1992 fanden die Winterspiele im selben Jahr wie die Olympischen Sommerspiele statt. Seit 1994 finden sie im zweijährigen Wechsel mit den Olympischen Sommerspielen statt.

    Definitionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Als Olympiade wird der Zeitraum zwischen zwei Sommerspielen oder zwischen zwei Winterspielen bezeichnet, der im Normalfall vier Jahre beträgt. Der Begriff Winterolympiade bezeichnet jedoch die jeweiligen Olympischen Spiele im Winter.[2]

    Im Gegensatz zu den Olympischen Sommerspielen werden bei den Olympischen Winterspielen die Zahl der Spiele und nicht die Zahl der Olympiaden gezählt. Kriegsbedingt ausgefallene Spiele sind daher in der offiziellen Zählung nicht berücksichtigt.

    Die Olympischen Winterspiele 2014 fanden vom 7. bis 23. Februar in Sotschi (Russland) statt; die Olympischen Winterspiele 2018 vom 9. bis 25. Februar in Pyeongchang (Südkorea).

    Zeittafel Olympische Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Übersicht aller bisherigen olympischen Wettkämpfe in Wintersportarten.

    Nummer Jahr Austragungs­ort Na­tio­nen Teilnehmer Wettbewerbe Anmerkungen
    Ge­samt Män­ner Frau­en Diszi­plinen Sport­arten
    I. 1924 Dritte Französische Republik Chamonix 16 258 245 13 16 6 Die internationale Wintersportwoche wurde erst nachträglich vom IOC als I. Olympische Winterspiele anerkannt. Als offizielle Wettbewerbe gab es Curling und einen Vergleich im Militärpatrouillenlauf.
    II. 1928 Schweiz St. Moritz 25 464 437 27 14 4 Da die 10.000 m Eisschnelllauf nicht beendet werden konnten, wurden nur in 13 Disziplinen Medaillen vergeben.
    III. 1932 Vereinigte Staaten 48 Lake Placid 17 252 220 32 14 4
    IV. 1936 Deutsches Reich NS Garmisch-Partenkirchen 28 646 566 80 17 4 Erstmals mit alpinen Skirennen.
    1940 Japan Sapporo Japan musste wegen des Japanisch-Chinesischen Krieges die Spiele an das IOC zurückgeben. Die Neuvergabe an St. Moritz machte das IOC wegen Differenzen bei den Ski-Wettbewerben rückgängig. Wegen des Zweiten Weltkrieges entfielen die Spiele dann schließlich ganz.
    Schweiz St. Moritz
    Deutsches Reich NS Garmisch-Partenkirchen
    1944 Italien 1861 Cortina d’Ampezzo Ausgefallen wegen des andauernden Zweiten Weltkriegs.
    V. 1948 Schweiz St. Moritz 28 669 592 77 22 4
    VI. 1952 Norwegen Oslo 30 694 585 109 22 4
    VII. 1956 Italien Cortina d’Ampezzo 32 821 689 132 24 4
    VIII. 1960 Vereinigte Staaten 48 Squaw Valley 30 665 521 144 27 4 Keine Bobbahn vorhanden; Aufnahme von Biathlon.
    IX. 1964 Osterreich Innsbruck 36 1091 891 200 34 6 Aufnahme von Rodeln.
    X. 1968 Frankreich Grenoble 37 1158 947 211 35 6
    XI. 1972 Japan Sapporo 35 1006 800 206 35 6
    XII. 1976 Osterreich Innsbruck 37 1123 892 231 37 6 Das IOC vergab in einer zweiten Entscheidung die Spiele nach Innsbruck, nachdem Denver sie wegen der Ablehnung durch die Bevölkerung bei einem Referendum zurückgeben musste.
    XIII. 1980 Vereinigte Staaten Lake Placid 37 1072 839 233 38 6
    XIV. 1984 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Sarajevo 49 1272 998 274 39 6
    XV. 1988 Kanada Calgary 57 1423 1108 315 46 6 Das IOC verlängerte die Dauer der Winterspiele von 12 auf 16 Tage.
    XVI. 1992 Frankreich Albertville 64 1801 1313 488 57 6
    XVII. 1994 Norwegen Lillehammer 67 1739 1217 522 61 6 Das IOC hatte die Winterspiele auf die Zwischenjahre der Sommerspiele verlegt, wodurch die Winterspiele 1992 und 1994 im Abstand von nur zwei Jahren stattfanden.
    XVIII. 1998 Japan Nagano 72 2302 1514 788 68 7 Aufnahme von Curling als siebte Sportart.
    XIX. 2002 Vereinigte Staaten Salt Lake City 77 2399 1513 886 78 7 Die Winterspiele dauerten 17 Tage. Skeleton war wieder in das Programm aufgenommen worden.
    XX. 2006 Italien Turin 80 2508 1548 960 84 7
    XXI. 2010 Kanada Vancouver 82 2536 1503 1033 86 7
    XXII. 2014 Russland Sotschi 88 2873 1714 1159 98 7 Mit zwölf neuen Wettbewerben die bisher größte Erweiterung des Programms.
    XXIII. 2018 Korea Sud Pyeongchang 93 2914 1706 1208 102 7
    XXIV. 2022 China Volksrepublik Peking
    XXV. 2026
    Die hier aufgeführten Zahlen der teilnehmenden Sportler stützen sich auf die Angaben des IOC und können deshalb von anderen Aufstellungen abweichen, die z. B. die Zahl der tatsächlich angereisten Wettkämpfer oder Pressemitteilungen vor Beginn der Olympischen Spiele als Grundlage benutzen.

    Sportarten bei den Olympischen Winterspielen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Hauptartikel: Olympische Sportarten
    Sportarten Disziplinen Summen 08 20 24 28 32 36 40 44 48 52 56 60 64 68 72 76 80 84 88 92 94 98 02 06 10 14 18
    Biathlon Biathlon 07x 08x 08x 00x 00x
    Bobsport Bob 01x 05x 00x 00x 00x
    Skeleton 09x 05x 02x 00x 00x
    Curling Curling 13x 06x 01x 00x 03x
    Eishockey Eishockey 00x 06x 17x 00x 00x
    Eislauf Eiskunstlauf 00x 23x 00x 00x 00x
    Eisschnelllauf 00x 16x 07x 00x 00x
    Shorttrack 14x 08x 00x 00x 01x
    Rennrodeln Rennrodeln 08x 15x 00x 00x 00x
    Skisport Freestyle 14x 08x 00x 00x 01x
    Ski Alpin 03x 20x 00x 00x 00x
    Ski Nordisch
    Skilanglauf
    00x 18x 05x 00x 00x
    Ski Nordisch
    Nordische Kombination
    00x 00x 23x 00x 00x
    Ski Nordisch
    Skispringen
    00x 02x 21x 00x 00x
    Snowboard 17x 05x 00x 00x 00x
    Ehemalige Disziplinen
    Biathlon Militärpatrouille 19x 00x 01x 00x 03x
    Zusätzliche Demonstrationswettbewerbe
    Eislauf Eiskunstlauf-Eistanz 22x 00x 00x 00x 01x
    Eisschnelllauf-Frauen 22x 00x 00x 00x 01x
    Skisport Freestyle-Springen/Ballett 22x 00x 00x 00x 01x
    Sportarten Disziplinen Summen 08 20 24 28 32 36 40 44 48 52 56 60 64 68 72 76 80 84 88 92 94 98 02 06 10 14 18
  •  Wettbewerbe für Männer, Frauen und Mixed in der Sportart/Disziplin - bzw. offene Wettbewerbe
  •  Wettbewerbe für Männer in der Sportart/Disziplin
  •  Wettbewerbe für Frauen in der Sportart/Disziplin
  •  Demonstrationswettbewerbe in der Sportart/Disziplin
  •  Es fanden keine Wettbewerbe statt
  •  Olympische Spiele ausgefallen
  • Sortierreihenfolge: Sportart (alphabetisch), Disziplin (alphabetisch)
    Summen: Die Wintersportarten bei den Olympischen Sommerspielen 1908 und 1920 sind nicht enthalten.

    Ewiger Medaillenspiegel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Bei sämtlichen Wettkämpfen an Olympischen Winterspielen wird eine Rangliste erstellt. Der ewige Medaillenspiegel ist eine Auflistung von allen Medaillen, geordnet nach Teilnehmerländern, die in der Geschichte der Spiele vergeben worden sind. Die Athleten (oder Mannschaften), die sich an erster, zweiter oder dritter Stelle klassieren, erhalten Medaillen als Auszeichnung. Der Gewinner erhält eine Medaille, die als „Goldmedaille“ bezeichnet wird (eigentlich sind es Silbermedaillen mit einem goldenen Überzug). Der Zweite erhält eine Medaille aus Silber, der Dritte eine Medaille aus Bronze.

    Top 10 der Medaillengewinner bei Olympischen Winterspielen
    Platz Athlet Nation Zeitraum Sportart 0 0 0 0 0 0
    1 Marit Bjørgen Norwegen NOR 2006–2018 Langlauf 8 4 3
    2 Ole Einar Bjørndalen Norwegen NOR 1998–2014 Biathlon 8 4 1
    3 Bjørn Dæhlie Norwegen NOR 1992–1998 Langlauf 8 4 0
    4 Ljubow Iwanowna Jegorowa Vereintes Team EUN / Russland RUS 1992–1994 Langlauf 6 3 0
    5 Lidija Pawlowna Skoblikowa Sowjetunion 1955 UdSSR 1960–1964 Eisschnelllauf 6 0 0
    6 Ireen Wüst Niederlande NED 2006–2018 Eisschnelllauf 5 4 1
    7 Claudia Pechstein Deutschland GER 1992–2006 Eisschnelllauf 5 2 2
    8 Larissa Jewgenjewna Lasutina Vereintes Team EUN / Russland RUS 1992–2002 Langlauf 5 1 1
    9 Clas Thunberg Finnland FIN 1924–1928 Eisschnelllauf 5 1 1
    10 Thomas Alsgaard Norwegen NOR 1994–2002 Langlauf 5 1 0
    Stand: 26. Februar 2018
    Top 10 nach Nationen bei Olympischen Winterspielen
    Platz Kürzel Mannschaft Gesamt Liste
    1 GER Deutschland Deutschland 150 145 113 408 Liste
    2 RUS Russland Russland 136 107 111 354 Liste
    3 NOR Norwegen Norwegen 132 125 111 368 Liste
    4 USA Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 105 110 89 305 Liste
    5 CAN Kanada Kanada 73 63 63 199 Liste
    6 AUT Osterreich Österreich 64 81 87 232 Liste
    7 SWE Schweden Schweden 57 46 55 158 Liste
    8 SUI Schweiz Schweiz 55 56 52 153 Liste
    9 NED Niederlande Niederlande 45 44 41 130 Liste
    10 FIN Finnland Finnland 43 63 61 167 Liste
    Stand: 25. Februar 2018
    Anmerkungen
    Kürzel Mannschaft 0 0 0 0 0 0 Gesamt
    RUS URS Sowjetunion 1923/Sowjetunion 1955/Sowjetunion Sowjetunion (1952–1988) 78 57 59 194
    EUN Vereintes Team Vereintes Team (1992) 9 6 8 23
    RUS Russland Russland (1994-2014) 47 38 35 120
    OAR Olympia Olympische Athleten aus Russland (2018) 2 6 9 17
    Summe 136 107 111 354
    Kürzel Mannschaft 0 0 0 0 0 0 Gesamt
    GER GER Deutsches Reich/Deutsches Reich NS Deutsches Reich (1928–1936) 3 3 3 9
    GER (West-) Deutschland (West-) Deutschland (1952) 3 2 2 7
    EUA Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch 1956/Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch Deutschland (1956–1964) 8 6 5 19
    FRG Deutschland BR/Deutschland BR BR Deutschland (1968–1988) 11 15 13 39
    GDR Deutschland Demokratische Republik 1968/Deutschland Demokratische Republik 1949 Deutsche Demokratische Republik (1968–1988) 39 36 35 110
    GER Deutschland Deutschland (seit 1992) 64 67 43 174

    Todesfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Bisher sind vier qualifizierte Teilnehmer von Olympischen Winterspielen bei der Vorbereitung auf olympische Wettkämpfe zu Tode gekommen:

    Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

     Wiktionary: Olympische Winterspiele – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

    Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. Arnd Krüger (1996). The History of the Olympic Winter Games. The Invention of a Tradition. Matti Goksör, Gerd von der Lippe, Kristian M0 (Hrsg.): Winter Games – Warm Traditions. Oslo: Norsk Idrettshistorisk Vörening 1996, S. 101–122.
    2. Winterolympiade. In: duden.de. Abgerufen am 27. November 2017.
    3. Rob Longley: Georgian luger killed in training, Officials meeting to decide future of competition. In: torontosun.com. Toronto Sun, 12. Februar 2010, abgerufen am 10. Oktober 2012 (englisch, Video auf der Webseite).
    4. Associated Press: Georgian luger fourth-ever Winter Olympian to die. In: sports.espn.go.com. ESPN, 12. Februar 2010, abgerufen am 13. Februar 2010 (englisch).
    5. Sport-Informations-Dienst: Georgischer Rodler stirbt nach schwerem Unfall. In: abendblatt.de. Hamburger Abendblatt, 13. Februar 2010, abgerufen am 10. Oktober 2012.
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