Olympische Winterspiele 1964

IX. Olympische Winterspiele
Austragungsort: Innsbruck, Österreich
Eröffnungsfeier: 29. Januar 1964
Schlussfeier: 9. Februar 1964
Länder: 36
Athleten: 1091, davon 199 Frauen
Wettkämpfe: 34 in 6 Sportarten
Squaw Valley 1960
Grenoble 1968
Medaillenspiegel
Platz Land G S B Gesamt
1 Sowjetunion 1955 Sowjetunion 11 8 6 25
2 Osterreich Österreich 4 5 3 12
3 Norwegen Norwegen 3 6 6 15
4 Finnland Finnland 3 4 3 10
5 Frankreich Frankreich 3 4 0 7
6 Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch Deutschland 3 3 3 9
7 Schweden Schweden 3 3 1 7
8 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1 2 3 6
9 Kanada 1957 Kanada 1 1 1 3
10 Niederlande Niederlande 1 1 0 2
Vollständiger Medaillenspiegel

Die IX. Olympische Winterspiele wurden 1964 in Innsbruck, Österreich, ausgetragen.

Wahl des Austragungsortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem sich Innsbruck bereits für 1960 beworben hatte und bei der 51. Session des IOC Squaw Valley unterlagen war, konnte es sich bei der 55. IOC-Session am 26. Mai 1959 in München in einem einzigen Wahlgang gegen Calgary und Lahti durchsetzen, wobei letztere deshalb ganz durchfielen, da die Voraussetzungen nicht voll erfüllt waren.[1]

Ergebnisse des Wahlgangs:

Ort Land Wahlgang
Innsbruck Osterreich Österreich 49
Calgary Kanada 1957 Kanada 16
Lahti Finnland Finnland 0

Vorolympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1963 wurden in Seefeld (zwischen 30. Januar und 3. Februar) nordische und auf den alpinen Rennstrecken am Patscherkofel und in der Axamer Lizum (zwischen 15. und 17. Februar) Vorolympia-Bewerbe durchgeführt.

Den 30-km-Langlaufbewerb holte sich am 30. Januar Einar Östby, den 10-km-Langlauf der Damen am 31. Januar gewann Alewtina Koltschina. Am 31. Januar/1. Februar gab es auch die Nordische Kombination: Laufsieger: wurde Horst Möhrwald (FRG) vor Alois Kälin und Enzo Perrin (ITA), Sprungsieger Georg Thoma vor Erkka Luiro (FIN) und Willi Köstinger, womit im Endklassement Thoma vor Günther Meinel (GDR) und Tormod Knutsen (NOR) gewann (Rang 6 ging an Köstinger, Rang 15 Kälin, der gestürzt war).

Am 2. Februar gewann der Italiener Marcello de Dorigo vor Lars Olsson (SWE) und Reidar Hjermstad (NOR) den 15-km-Langlauf, die 3x5km-Staffel der Damen brachte einen Sowjeterfolg vor Schweden, GDR und einer internationalen Mannschaft. Letztlich gab es am 3. Februar Spezial-Skispringen mit keiner überragenden Beteiligung: Sieg Akemi Taniguchi (JAP) vor Rainer Dietel (AUT).[2][3][4][5][6][7][8][9]

Die alpinen Bewerbe begannen mit dem Damenslalom am 15. Februar in der Lizum, wobei Edith Zimmermann mit 2,94 sec. Vorsprung auf Heidi Biebl gewann, da aber mehr als die Hälfte der Teilnehmerinnen scheiterte, wurde diese Generalprobe zur Farce, es war vorsichtiges, defensives Fahren gefragt gewesen.

Das Hauptaugenmerk galt der Abfahrt am 16. Februar am Patscherkofel, wo Joos Minsch mit Nr. 22 einen dreifachen österreichischen Erfolg (Nenning, Schranz, Zimmermann) verhinderte, die Franzosen hingegen ihren momentanten Ruf als Abfahrer nicht zu verbessern vermochten. Es wurde über starken Windeinfluß am Starthang geklagt.

Am Schlusstag wurden noch die Damenabfahrt und der Herren-Slalom ausgetragen, womit auch die Kombinationsentscheidungen fielen. Bei den Herren lauteten die Resultate: Slalom: Nenning, Bonlieu, Schranz, Adolf Mathis und Kombination Nenning, Schranz, Zimmermann, Lacroix, Adalbert Leitner, Ludwig Leitner (beide FRG); Rang 8 Senoner, 9. Périllat, 12. Georg Grünenfelder.

Bei den Damen gewann Christl Haas die Abfahrt vor Henneberger, Christl Staffner; Rang 5: Christine Goitschel, 6 Annie Famose, 12 Fernande Bochatay; die Kombination ging an Edith Zimmermann vor Biebl, Pia Riva; Rang 6 Silvia Zimmermann (SUI).[10][11][12][13][14][15]

Eröffnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Winterspiele wurden gegen Mittag des 29. Januar 1964 durch den österreichischen Bundespräsidenten Adolf Schärf im Berg-Isel-Stadion feierlich eröffnet. Zunächst waren die teilnehmenden Nationen, Gastgeber Österreich mit Fahnenträgerin Regine Heitzer als letzte, einmarschiert. Der österreichische Unterrichtsminister Heinrich Drimmel begrüßte in seiner Funktion als Präsident des Österreichischen Olympischen Komitees die Anwesenden und bat für eine Schweigeminute für die zwei bei den Trainings tödlich verunglückten Sportler.

Der Präsident des Internationalen Komitees, Avery Brundage, ersuchte den Bundespräsidenten um die Eröffnung, welche dieser daraufhin vornahm. Danach wurde die sogenannte Oslo-Fahne von sechs amerikanischen Sportlern und dem Bürgermeister von Squaw Valley ins Stadion gebracht. Den Olympischen Eid sprach Rennrodler und Bobfahrer Paul Aste. Die Olympische Fackel wurde vom alpinen Skirennläufer Josef Rieder entzündet. Er war das letzte Glied in der Kette, denn die Fackel war ihm von Christl Staffner überreicht worden, nachdem sie vom ehemaligen Olympiasieger in Eiskunstlauf, Karl Schäfer, nach Innsbruck gebracht worden war.[16]

Die Eröffnungsfeier wurde durch die Klänge der Wiener Philharmoniker unter Karl Böhm gestaltet, wobei die 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven und die 40. Sinfonie von Wolfgang Amadeus Mozart intoniert wurden.

Schlussfeier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schlussfeier fand am 9. Februar um 21 Uhr statt.

Teilnahme Deutschlands[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beide deutsche Staaten nahmen, wie schon vier Jahren zuvor, als Gesamtdeutsche Mannschaft teil.

Hinsichtlich der beiden deutschen Mannschaften wurde schon vor den Spielen ein genaues Protokoll erstellt, welches jedes Detail dieser olympischen Koexistenz regelte. Selbst für die Eröffnungszeremonie waren genaue Uniformvorschriften geschaffen worden. Um auch auf Ost-Produktionen hinzuweisen, hatte die gesamtdeutsche Mannschaft samt dem Chef de Mission, Dr. Adolf Heine (Bankdirektor aus Stuttgart), mit grauen Pelzmützen statt mit leichten Jägerhüten einzumarschieren – hinter ihm war Manfred Ewald, der Präsident des „Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR“ und FdJ-Führer. Auch die Siegerehrung im Herren-Rennrodeln verlief nicht ganz nach den Abmachungen: Während Bronze-Gewinner Plenk den rot-schwarzen Pullover der gesamtdeutschen Mannschaft trug, paradierten Kohler und Bonsack in Schwarz. Die Westdeutschen Journalisten bezeichneten dies als «Heckenschützentaktik», die Stehplatzbesucher (mehr als 50 % westdeutsche Schlachtenbummler) stimmten nach der offiziellen Hymne (Beethovens «Lied an die Freude») ihr «Deutschland über alles» an.[17][18]

Herausragende Sportler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lidija Skoblikowa aus der Sowjetunion gewann alle vier Eisschnelllaufwettbewerbe der Frauen. Sie wurde damit die erste Sportlerin, die vier Medaillen innerhalb einer Winterolympiade gewann. Drei Medaillen gewannen die sowjetische Skilangläuferin Klawdija Bojarskich und der finnische Skilangläufer Eero Mäntyranta.

Erwähnenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

50-Schilling-Silbermünze (1964)
Darstellung auf einer ungarischen Sondermarke von 1964.
  • Diese Olympischen Winterspiele litten unter akutem Schneemangel. Das österreichische Bundesheer brachte 20.000 Eisblöcke zu den Bob- und Rodelbahnen sowie 40.000 m³ Schnee für die alpinen Skistrecken. Der Föhn war seit dem 2. Februar über Innsbruck und das Inntal hereingebrochen, die Bob- und Rodelbahnen „schwammen“ davon. Es war fraglich, ob die Bewerbe zu Ende geführt werden konnten. Die Bewerbe wurden teilweise für 7:30 Uhr angesetzt, da die Bahnen zu diesem Zeitpunkt möglicherweise noch gefroren waren. Die internationale Jury war auch zu Kompromissen bereit, hätte auch bei weniger als den vorgesehenen Läufen diese als gültiges Resultat anerkannt. Bei den Doppelsitzern waren offensichtlich auch vier Läufe, der erste am Morgen des 7. Februar, geplant. Im Zielschuss der Bobbahn stand zentimeterhoch Wasser.[19][20] Wider Erwarten gab es vom 3. auf 4. Februar einen merklichen Temperatursturz, wodurch die Bewerbe „gerettet“ waren.[21]
  • Indien (mit nur einer Person, einem Exil-Polen, der Sportler und Delegationschef in einer Person war), Nordkorea und die Mongolei waren erstmals bei Olympischen Winterspielen dabei.
  • Es wurden 34 Bewerbe ausgetragen. 1.091 Sportler (199 Damen, 892 Herren) waren am Start.
  • Bobfahrer Eugenio Monti verhalf den Briten Anthony Nash und Robin Dixon zum Olympiasieg, indem er ihnen ein Ersatzteil lieh; die Italiener selbst wurden Dritte. Monti war der Erste, dem die De Coubertin-Medaille für Sportlichkeit überreicht wurde.
  • Den US-Herren gelangen durch Billy Kidd (Silber) und Jimmy Heuga (Bronze), jeweils im Slalom, erstmals Medaillen im alpinen Skisport (sowohl auf olympischer Ebene als auch bei Weltmeisterschaften), während Jean Saubert bei den Damen bereits die siebte und achte olympische alpine Skimedaille und zugleich zehnte und elfte Weltmeisterschaft-Medaille für das US-Team gewann.
  • Nach den Olympischen Spielen musste das deutsche Eiskunstlaufpaar Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler seine Silbermedaillen wieder zurückgeben, da es vor den Spielen einen Profivertrag unterschrieben hatte. Erst 1987 erhielten die beiden ihre Medaillen zurück.
  • Einige Tage vor der Eröffnung verloren zwei Sportler beim Training ihr Leben. Auf der Abfahrtspiste am Patscherkofel stürzte Ross Milne und raste gegen einen Baum abseits der Piste. Dabei zog er sich so schwere Verletzungen zu, dass trotz sofortiger Überstellung in das Landeskrankenhaus Innsbruck nur mehr sein Tod festgestellt werden konnte. Der britische Rodler Kazimierz Kay-Skrzypeski verunglückte bei einer Trainingsfahrt auf der Bob- und Rodelbahn in Igls tödlich.
  • Die genannte Rennstrecke am Patscherkofel wurde am 25. Januar 1953 erstmals erprobt.[22]
  • Das olympische Feuer für die Olympischen Winterspiele 1964 wurde erstmals im antiken Olympia durch einen Hohlspiegel entzündet. Für die Spiele 1952 und 1960 war das Feuer im norwegischen Morgedal, das als Wiege des Skisports gilt, entzündet worden. Das Feuer für Cortina d’Ampezzo 1956 war auf dem Forum Romanum in Rom entfacht worden. Vor 1952 gab es bei Winterspielen keinen olympischen Fackellauf.
  • Für den Transport der Wettkampfteilnehmer zu den Sportstätten wurden ausschließlich Busse von Magirus-Deutz verwendet. Das Olympische Komitee vergab die Ausstattung der Olympischen Spiele mit Fahrzeugen an Magirus-Deutz u. a. wegen der Zuverlässigkeit der luftgekühlten Motoren dieses Herstellers bei Kälte. Im Einsatz waren 20 Busse, die im Rahmen der Spiele rund 51.000 Personen über rund 22.000 Kilometer beförderten.
  • Erstmals wurden Rodelbewerbe ausgetragen. Bei den Doppelsitzern mussten die Rennen wegen der Witterung verschoben und zudem am frühen Morgen (damit praktisch ohne Publikum) ausgetragen werden.[23]
  • Die Schweiz blieb erstmals ohne Medaille
  • In den Alpinbewerben gab es erstmals die Zeitmessung mit Hundertstelsekunden. Eine solche hatte es allerdings schon bei den später annullierten Weltmeisterschaften von 1941 gegeben, jedoch sind die Laufzeiten der Bewerbe nach dem Krieg, ausgenommen 1954, weiterhin wieder mit Zehntelsekunden belassen worden. Die Zeitmessung aller Bewerbe erfolgte durch das "elektronische IBM-Rechenzentrum" (siehe Faksimile des Rennergebnisses der Damen-Abfahrt lt. "Kleine Zeitung Graz" Nr. 31 vom 7. Februar 1964, Seite 12).
  • Die französischen Schwestern Marielle und Christine Goitschel gewannen sowohl Riesenslalom (hier Marielle vor Christine) als auch Slalom (nun umgekehrt, Christine vor Marielle), wobei auch mit Jean Saubert dieselbe Läuferin in die Medaillenränge kam. Erstmals gab es bei einer Alpin-Konkurrenz der Damen, dem Abfahrtslauf, mit Österreich ein dreifaches Podium für eine Nation.
  • In den Wiener Schulen durften die Eröffnungsfeier und auch andere Olympia-Ereignisse via Fernsehen verfolgt werden. Das Unterrichtsministerium hatte einen besonderen Erlass herausgegeben, der die Direktionen dazu ermächtigte, wobei dies „mit der Unterrichtszeit angepasst werden sollte, ohne dass die Schüler allzuweit im Lehrplan zurückbleiben“. Zwar musste sich der Großteil der Schulen mit den Radio-Übertragungen begnügen, weil es nur in 16 Wiener Schulen (fast ausschließlich Mittelschulen) bereits TV-Geräte gab. 957 Mädchen und 902 Buben der Wiener Schulen durften zudem direkt die Sportgeschehnisse in Innsbruck (und dessen Umgebung) verfolgen.[24]
  • Die Schulen in Tirol hatten generell geschlossen, denn jene in Innsbruck (und Umgebung) dienten für die Unterbringung von Personen, die während der Winterspiele angereist waren, um auf irgendeine Weise Arbeiten auszuführen.
  • Die Österreichischen Bundesbahnen setzten 398 Sonderzüge von und nach Innsbruck ein.[25]
  • In Österreich lösten die Spiele eine Hausse im Verkauf von TV-Geräten aus.[26]
  • Beschwerden gab es durch Journalisten über den Olympiaverpflegungsdienst und die Preistreiberei. Sowohl die «RAI» als auch das DDR-Fernsehen filmten im Pressespeisessaal und kommentierten diese Filme recht bissig. Daraufhin kündigte sogar Minister Dr. Heinrich Drimmel, zugleich Chef des «Österreichischen Olympischen Comités», seine Intervention an und wollte sich von Pressechef Bertl Neumann informieren lassen.[27][28]

Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Demonstrationsbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Europa (839 Athleten aus 24 Nationen)
Amerika (161 Athleten aus 4 Nationen)
Asien (89 Athleten aus 7 Nationen)
  • Mongolei Volksrepublik 1949 Mongolei* (13)
Ozeanien (6 Athleten aus 1 Nation)
(Anzahl der Athleten) * erstmalige Teilnahme an Winterspielen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Olympische Winterspiele 1964 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. «Olympia in Innsbruck, aber nicht in Wien». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 27. Mai 1959, S. 3.
  2. Norwegischer Triumph in Seefeld. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 31. Jänner 1963, S. 10.
  3. «Ein dritter Platz für Köstinger». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 1. Februar 1963, S. 12.
  4. «Wie erwartet: Olympiasieger Thoma». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 2. Februar 1963, S. 12.
  5. «Kälin zog Olympiasieger auf den ersten Platz der Kombination»; »Sport Zürich« Nr. 14 vom 4. Februar 1963, Seite 6
  6. «Marcello de Dorigo lief die Weltelite über 15 km in Grund und Boden»; »Sport Zürich« Nr. 14 vom 4. Februar 1963, Seite 5
  7. «Sowjetischer Sieg in der Frauen-Staffel»; »Sport Zürich« Nr. 14 vom 4. Februar 1963
  8. «Die Nordländer: Wir kommen wieder!». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 5. Februar 1963, S. 11.
  9. «Zweitrangiges Springen»; »Sport Zürich« Nr. 14 vom 4. Februar 1963
  10. «Edith Zimmermann gewinnt Slalom». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 16. Februar 1963, S. 12.
  11. «Mehr als die Hälfte im Damenslalom disqualifiziert»; »Sport Zürich« vom 18. Februar 1963
  12. »Sensationeller Abfahrtssieg des Bündners Joos Minsch in Innsbruck« und «Husarenstreich von Joos Minsch in der Abfahrt»; »Sport Zürich« Nr. 20 vom 18. Februar 1963, Seite 15 sowie Seite 16, Spalten 4 und 5
  13. «Innsbruck baut neue Abfahrtspisten» – Untertitel: «Begabung setzt sich immer durch». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 19. Februar 1963, S. 12.
  14. «Die Ergebnisse von lnnsbruck». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 19. Februar 1963, S. 11.
  15. «Abfahrtsweltmeisterin Christl Haas nicht zu schlagen»; »Sport Zürich« Nr. 20 vom 18. Februar 1963, Seite 15
  16. «Schweigeminute für die zwei Olympiatoten». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 30. Jänner 1964, S. 5.
  17. »Dilemma der „gesamtdeutschen Mannschaft“«; «Kronen-Zeitung» vom 5. Februar 1964, Seite 3
  18. »DDR-Sportler sprengten gesamtdeutsches Protokoll« in «Kleine Zeitung Graz» Nr. 30 vom 6 Februar 1964, Seite 12
  19. «Rodelbahnen schwimmen davon». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 4. Februar 1964, S. 1.
  20. «Sonnensegel sollen Bob- und Rodelbahn schützen». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 4. Februar 1964, S. 5.
  21. «Die Rodel und Bobbewerbe gerettet». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 5. Februar 1964, S. 5.
  22. «Österreichs schnellste Rennstrecke». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 27. Jänner 1953, S. 8.
  23. Olympische Spiele – 50 Jahre Olympia in Innsbruck 1964 • NEWS.AT – http://www.news.at/a/olympische-spiele-50-jubilaeum-innsbruck
  24. «Wien: Olympia-Fernsehbegeisterung». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 30. Jänner 1964, S. 5.
  25. «Fremdensturm setzte ein – Innsbruck ist gerüstet». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 29. Jänner 1964, S. 5.
  26. Schwechat: Die erste Frage nach der Landung.... In: Arbeiter-Zeitung. Wien 9. Februar 1964, S. 5.
  27. »Journalist klagt Verpflegungsdienst«; «Kronen-Zeitung» vom 4. Februar 1964, Seite 3; Kasten in Spalte 3
  28. »Minister-Intervention im Pressehaus«; «Kleine Zeitung Graz» Nr. 30 vom 6. Februar 1964, Seite 12; eingeschobener Beitrag in Spalte 2
IX. Olympische Winterspiele
Austragungsort: Innsbruck, Österreich
Eröffnungsfeier: 29. Januar 1964
Schlussfeier: 9. Februar 1964
Länder: 36
Athleten: 1091, davon 199 Frauen
Wettkämpfe: 34 in 6 Sportarten
Squaw Valley 1960
Grenoble 1968
Medaillenspiegel
Platz Land G S B Gesamt
1 Sowjetunion 1955 Sowjetunion 11 8 6 25
2 Osterreich Österreich 4 5 3 12
3 Norwegen Norwegen 3 6 6 15
4 Finnland Finnland 3 4 3 10
5 Frankreich Frankreich 3 4 0 7
6 Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch Deutschland 3 3 3 9
7 Schweden Schweden 3 3 1 7
8 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1 2 3 6
9 Kanada 1957 Kanada 1 1 1 3
10 Niederlande Niederlande 1 1 0 2
Vollständiger Medaillenspiegel

Die IX. Olympische Winterspiele wurden 1964 in Innsbruck, Österreich, ausgetragen.

Wahl des Austragungsortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem sich Innsbruck bereits für 1960 beworben hatte und bei der 51. Session des IOC Squaw Valley unterlagen war, konnte es sich bei der 55. IOC-Session am 26. Mai 1959 in München in einem einzigen Wahlgang gegen Calgary und Lahti durchsetzen, wobei letztere deshalb ganz durchfielen, da die Voraussetzungen nicht voll erfüllt waren.[1]

Ergebnisse des Wahlgangs:

Ort Land Wahlgang
Innsbruck Osterreich Österreich 49
Calgary Kanada 1957 Kanada 16
Lahti Finnland Finnland 0

Vorolympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1963 wurden in Seefeld (zwischen 30. Januar und 3. Februar) nordische und auf den alpinen Rennstrecken am Patscherkofel und in der Axamer Lizum (zwischen 15. und 17. Februar) Vorolympia-Bewerbe durchgeführt.

Den 30-km-Langlaufbewerb holte sich am 30. Januar Einar Östby, den 10-km-Langlauf der Damen am 31. Januar gewann Alewtina Koltschina. Am 31. Januar/1. Februar gab es auch die Nordische Kombination: Laufsieger: wurde Horst Möhrwald (FRG) vor Alois Kälin und Enzo Perrin (ITA), Sprungsieger Georg Thoma vor Erkka Luiro (FIN) und Willi Köstinger, womit im Endklassement Thoma vor Günther Meinel (GDR) und Tormod Knutsen (NOR) gewann (Rang 6 ging an Köstinger, Rang 15 Kälin, der gestürzt war).

Am 2. Februar gewann der Italiener Marcello de Dorigo vor Lars Olsson (SWE) und Reidar Hjermstad (NOR) den 15-km-Langlauf, die 3x5km-Staffel der Damen brachte einen Sowjeterfolg vor Schweden, GDR und einer internationalen Mannschaft. Letztlich gab es am 3. Februar Spezial-Skispringen mit keiner überragenden Beteiligung: Sieg Akemi Taniguchi (JAP) vor Rainer Dietel (AUT).[2][3][4][5][6][7][8][9]

Die alpinen Bewerbe begannen mit dem Damenslalom am 15. Februar in der Lizum, wobei Edith Zimmermann mit 2,94 sec. Vorsprung auf Heidi Biebl gewann, da aber mehr als die Hälfte der Teilnehmerinnen scheiterte, wurde diese Generalprobe zur Farce, es war vorsichtiges, defensives Fahren gefragt gewesen.

Das Hauptaugenmerk galt der Abfahrt am 16. Februar am Patscherkofel, wo Joos Minsch mit Nr. 22 einen dreifachen österreichischen Erfolg (Nenning, Schranz, Zimmermann) verhinderte, die Franzosen hingegen ihren momentanten Ruf als Abfahrer nicht zu verbessern vermochten. Es wurde über starken Windeinfluß am Starthang geklagt.

Am Schlusstag wurden noch die Damenabfahrt und der Herren-Slalom ausgetragen, womit auch die Kombinationsentscheidungen fielen. Bei den Herren lauteten die Resultate: Slalom: Nenning, Bonlieu, Schranz, Adolf Mathis und Kombination Nenning, Schranz, Zimmermann, Lacroix, Adalbert Leitner, Ludwig Leitner (beide FRG); Rang 8 Senoner, 9. Périllat, 12. Georg Grünenfelder.

Bei den Damen gewann Christl Haas die Abfahrt vor Henneberger, Christl Staffner; Rang 5: Christine Goitschel, 6 Annie Famose, 12 Fernande Bochatay; die Kombination ging an Edith Zimmermann vor Biebl, Pia Riva; Rang 6 Silvia Zimmermann (SUI).[10][11][12][13][14][15]

Eröffnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Winterspiele wurden gegen Mittag des 29. Januar 1964 durch den österreichischen Bundespräsidenten Adolf Schärf im Berg-Isel-Stadion feierlich eröffnet. Zunächst waren die teilnehmenden Nationen, Gastgeber Österreich mit Fahnenträgerin Regine Heitzer als letzte, einmarschiert. Der österreichische Unterrichtsminister Heinrich Drimmel begrüßte in seiner Funktion als Präsident des Österreichischen Olympischen Komitees die Anwesenden und bat für eine Schweigeminute für die zwei bei den Trainings tödlich verunglückten Sportler.

Der Präsident des Internationalen Komitees, Avery Brundage, ersuchte den Bundespräsidenten um die Eröffnung, welche dieser daraufhin vornahm. Danach wurde die sogenannte Oslo-Fahne von sechs amerikanischen Sportlern und dem Bürgermeister von Squaw Valley ins Stadion gebracht. Den Olympischen Eid sprach Rennrodler und Bobfahrer Paul Aste. Die Olympische Fackel wurde vom alpinen Skirennläufer Josef Rieder entzündet. Er war das letzte Glied in der Kette, denn die Fackel war ihm von Christl Staffner überreicht worden, nachdem sie vom ehemaligen Olympiasieger in Eiskunstlauf, Karl Schäfer, nach Innsbruck gebracht worden war.[16]

Die Eröffnungsfeier wurde durch die Klänge der Wiener Philharmoniker unter Karl Böhm gestaltet, wobei die 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven und die 40. Sinfonie von Wolfgang Amadeus Mozart intoniert wurden.

Schlussfeier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schlussfeier fand am 9. Februar um 21 Uhr statt.

Teilnahme Deutschlands[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beide deutsche Staaten nahmen, wie schon vier Jahren zuvor, als Gesamtdeutsche Mannschaft teil.

Hinsichtlich der beiden deutschen Mannschaften wurde schon vor den Spielen ein genaues Protokoll erstellt, welches jedes Detail dieser olympischen Koexistenz regelte. Selbst für die Eröffnungszeremonie waren genaue Uniformvorschriften geschaffen worden. Um auch auf Ost-Produktionen hinzuweisen, hatte die gesamtdeutsche Mannschaft samt dem Chef de Mission, Dr. Adolf Heine (Bankdirektor aus Stuttgart), mit grauen Pelzmützen statt mit leichten Jägerhüten einzumarschieren – hinter ihm war Manfred Ewald, der Präsident des „Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR“ und FdJ-Führer. Auch die Siegerehrung im Herren-Rennrodeln verlief nicht ganz nach den Abmachungen: Während Bronze-Gewinner Plenk den rot-schwarzen Pullover der gesamtdeutschen Mannschaft trug, paradierten Kohler und Bonsack in Schwarz. Die Westdeutschen Journalisten bezeichneten dies als «Heckenschützentaktik», die Stehplatzbesucher (mehr als 50 % westdeutsche Schlachtenbummler) stimmten nach der offiziellen Hymne (Beethovens «Lied an die Freude») ihr «Deutschland über alles» an.[17][18]

Herausragende Sportler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lidija Skoblikowa aus der Sowjetunion gewann alle vier Eisschnelllaufwettbewerbe der Frauen. Sie wurde damit die erste Sportlerin, die vier Medaillen innerhalb einer Winterolympiade gewann. Drei Medaillen gewannen die sowjetische Skilangläuferin Klawdija Bojarskich und der finnische Skilangläufer Eero Mäntyranta.

Erwähnenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

50-Schilling-Silbermünze (1964)
Darstellung auf einer ungarischen Sondermarke von 1964.
  • Diese Olympischen Winterspiele litten unter akutem Schneemangel. Das österreichische Bundesheer brachte 20.000 Eisblöcke zu den Bob- und Rodelbahnen sowie 40.000 m³ Schnee für die alpinen Skistrecken. Der Föhn war seit dem 2. Februar über Innsbruck und das Inntal hereingebrochen, die Bob- und Rodelbahnen „schwammen“ davon. Es war fraglich, ob die Bewerbe zu Ende geführt werden konnten. Die Bewerbe wurden teilweise für 7:30 Uhr angesetzt, da die Bahnen zu diesem Zeitpunkt möglicherweise noch gefroren waren. Die internationale Jury war auch zu Kompromissen bereit, hätte auch bei weniger als den vorgesehenen Läufen diese als gültiges Resultat anerkannt. Bei den Doppelsitzern waren offensichtlich auch vier Läufe, der erste am Morgen des 7. Februar, geplant. Im Zielschuss der Bobbahn stand zentimeterhoch Wasser.[19][20] Wider Erwarten gab es vom 3. auf 4. Februar einen merklichen Temperatursturz, wodurch die Bewerbe „gerettet“ waren.[21]
  • Indien (mit nur einer Person, einem Exil-Polen, der Sportler und Delegationschef in einer Person war), Nordkorea und die Mongolei waren erstmals bei Olympischen Winterspielen dabei.
  • Es wurden 34 Bewerbe ausgetragen. 1.091 Sportler (199 Damen, 892 Herren) waren am Start.
  • Bobfahrer Eugenio Monti verhalf den Briten Anthony Nash und Robin Dixon zum Olympiasieg, indem er ihnen ein Ersatzteil lieh; die Italiener selbst wurden Dritte. Monti war der Erste, dem die De Coubertin-Medaille für Sportlichkeit überreicht wurde.
  • Den US-Herren gelangen durch Billy Kidd (Silber) und Jimmy Heuga (Bronze), jeweils im Slalom, erstmals Medaillen im alpinen Skisport (sowohl auf olympischer Ebene als auch bei Weltmeisterschaften), während Jean Saubert bei den Damen bereits die siebte und achte olympische alpine Skimedaille und zugleich zehnte und elfte Weltmeisterschaft-Medaille für das US-Team gewann.
  • Nach den Olympischen Spielen musste das deutsche Eiskunstlaufpaar Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler seine Silbermedaillen wieder zurückgeben, da es vor den Spielen einen Profivertrag unterschrieben hatte. Erst 1987 erhielten die beiden ihre Medaillen zurück.
  • Einige Tage vor der Eröffnung verloren zwei Sportler beim Training ihr Leben. Auf der Abfahrtspiste am Patscherkofel stürzte Ross Milne und raste gegen einen Baum abseits der Piste. Dabei zog er sich so schwere Verletzungen zu, dass trotz sofortiger Überstellung in das Landeskrankenhaus Innsbruck nur mehr sein Tod festgestellt werden konnte. Der britische Rodler Kazimierz Kay-Skrzypeski verunglückte bei einer Trainingsfahrt auf der Bob- und Rodelbahn in Igls tödlich.
  • Die genannte Rennstrecke am Patscherkofel wurde am 25. Januar 1953 erstmals erprobt.[22]
  • Das olympische Feuer für die Olympischen Winterspiele 1964 wurde erstmals im antiken Olympia durch einen Hohlspiegel entzündet. Für die Spiele 1952 und 1960 war das Feuer im norwegischen Morgedal, das als Wiege des Skisports gilt, entzündet worden. Das Feuer für Cortina d’Ampezzo 1956 war auf dem Forum Romanum in Rom entfacht worden. Vor 1952 gab es bei Winterspielen keinen olympischen Fackellauf.
  • Für den Transport der Wettkampfteilnehmer zu den Sportstätten wurden ausschließlich Busse von Magirus-Deutz verwendet. Das Olympische Komitee vergab die Ausstattung der Olympischen Spiele mit Fahrzeugen an Magirus-Deutz u. a. wegen der Zuverlässigkeit der luftgekühlten Motoren dieses Herstellers bei Kälte. Im Einsatz waren 20 Busse, die im Rahmen der Spiele rund 51.000 Personen über rund 22.000 Kilometer beförderten.
  • Erstmals wurden Rodelbewerbe ausgetragen. Bei den Doppelsitzern mussten die Rennen wegen der Witterung verschoben und zudem am frühen Morgen (damit praktisch ohne Publikum) ausgetragen werden.[23]
  • Die Schweiz blieb erstmals ohne Medaille
  • In den Alpinbewerben gab es erstmals die Zeitmessung mit Hundertstelsekunden. Eine solche hatte es allerdings schon bei den später annullierten Weltmeisterschaften von 1941 gegeben, jedoch sind die Laufzeiten der Bewerbe nach dem Krieg, ausgenommen 1954, weiterhin wieder mit Zehntelsekunden belassen worden. Die Zeitmessung aller Bewerbe erfolgte durch das "elektronische IBM-Rechenzentrum" (siehe Faksimile des Rennergebnisses der Damen-Abfahrt lt. "Kleine Zeitung Graz" Nr. 31 vom 7. Februar 1964, Seite 12).
  • Die französischen Schwestern Marielle und Christine Goitschel gewannen sowohl Riesenslalom (hier Marielle vor Christine) als auch Slalom (nun umgekehrt, Christine vor Marielle), wobei auch mit Jean Saubert dieselbe Läuferin in die Medaillenränge kam. Erstmals gab es bei einer Alpin-Konkurrenz der Damen, dem Abfahrtslauf, mit Österreich ein dreifaches Podium für eine Nation.
  • In den Wiener Schulen durften die Eröffnungsfeier und auch andere Olympia-Ereignisse via Fernsehen verfolgt werden. Das Unterrichtsministerium hatte einen besonderen Erlass herausgegeben, der die Direktionen dazu ermächtigte, wobei dies „mit der Unterrichtszeit angepasst werden sollte, ohne dass die Schüler allzuweit im Lehrplan zurückbleiben“. Zwar musste sich der Großteil der Schulen mit den Radio-Übertragungen begnügen, weil es nur in 16 Wiener Schulen (fast ausschließlich Mittelschulen) bereits TV-Geräte gab. 957 Mädchen und 902 Buben der Wiener Schulen durften zudem direkt die Sportgeschehnisse in Innsbruck (und dessen Umgebung) verfolgen.[24]
  • Die Schulen in Tirol hatten generell geschlossen, denn jene in Innsbruck (und Umgebung) dienten für die Unterbringung von Personen, die während der Winterspiele angereist waren, um auf irgendeine Weise Arbeiten auszuführen.
  • Die Österreichischen Bundesbahnen setzten 398 Sonderzüge von und nach Innsbruck ein.[25]
  • In Österreich lösten die Spiele eine Hausse im Verkauf von TV-Geräten aus.[26]
  • Beschwerden gab es durch Journalisten über den Olympiaverpflegungsdienst und die Preistreiberei. Sowohl die «RAI» als auch das DDR-Fernsehen filmten im Pressespeisessaal und kommentierten diese Filme recht bissig. Daraufhin kündigte sogar Minister Dr. Heinrich Drimmel, zugleich Chef des «Österreichischen Olympischen Comités», seine Intervention an und wollte sich von Pressechef Bertl Neumann informieren lassen.[27][28]

Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Demonstrationsbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Europa (839 Athleten aus 24 Nationen)
Amerika (161 Athleten aus 4 Nationen)
Asien (89 Athleten aus 7 Nationen)
  • Mongolei Volksrepublik 1949 Mongolei* (13)
Ozeanien (6 Athleten aus 1 Nation)
(Anzahl der Athleten) * erstmalige Teilnahme an Winterspielen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Olympische Winterspiele 1964 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. «Olympia in Innsbruck, aber nicht in Wien». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 27. Mai 1959, S. 3.
  2. Norwegischer Triumph in Seefeld. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 31. Jänner 1963, S. 10.
  3. «Ein dritter Platz für Köstinger». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 1. Februar 1963, S. 12.
  4. «Wie erwartet: Olympiasieger Thoma». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 2. Februar 1963, S. 12.
  5. «Kälin zog Olympiasieger auf den ersten Platz der Kombination»; »Sport Zürich« Nr. 14 vom 4. Februar 1963, Seite 6
  6. «Marcello de Dorigo lief die Weltelite über 15 km in Grund und Boden»; »Sport Zürich« Nr. 14 vom 4. Februar 1963, Seite 5
  7. «Sowjetischer Sieg in der Frauen-Staffel»; »Sport Zürich« Nr. 14 vom 4. Februar 1963
  8. «Die Nordländer: Wir kommen wieder!». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 5. Februar 1963, S. 11.
  9. «Zweitrangiges Springen»; »Sport Zürich« Nr. 14 vom 4. Februar 1963
  10. «Edith Zimmermann gewinnt Slalom». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 16. Februar 1963, S. 12.
  11. «Mehr als die Hälfte im Damenslalom disqualifiziert»; »Sport Zürich« vom 18. Februar 1963
  12. »Sensationeller Abfahrtssieg des Bündners Joos Minsch in Innsbruck« und «Husarenstreich von Joos Minsch in der Abfahrt»; »Sport Zürich« Nr. 20 vom 18. Februar 1963, Seite 15 sowie Seite 16, Spalten 4 und 5
  13. «Innsbruck baut neue Abfahrtspisten» – Untertitel: «Begabung setzt sich immer durch». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 19. Februar 1963, S. 12.
  14. «Die Ergebnisse von lnnsbruck». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 19. Februar 1963, S. 11.
  15. «Abfahrtsweltmeisterin Christl Haas nicht zu schlagen»; »Sport Zürich« Nr. 20 vom 18. Februar 1963, Seite 15
  16. «Schweigeminute für die zwei Olympiatoten». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 30. Jänner 1964, S. 5.
  17. »Dilemma der „gesamtdeutschen Mannschaft“«; «Kronen-Zeitung» vom 5. Februar 1964, Seite 3
  18. »DDR-Sportler sprengten gesamtdeutsches Protokoll« in «Kleine Zeitung Graz» Nr. 30 vom 6 Februar 1964, Seite 12
  19. «Rodelbahnen schwimmen davon». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 4. Februar 1964, S. 1.
  20. «Sonnensegel sollen Bob- und Rodelbahn schützen». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 4. Februar 1964, S. 5.
  21. «Die Rodel und Bobbewerbe gerettet». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 5. Februar 1964, S. 5.
  22. «Österreichs schnellste Rennstrecke». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 27. Jänner 1953, S. 8.
  23. Olympische Spiele – 50 Jahre Olympia in Innsbruck 1964 • NEWS.AT – http://www.news.at/a/olympische-spiele-50-jubilaeum-innsbruck
  24. «Wien: Olympia-Fernsehbegeisterung». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 30. Jänner 1964, S. 5.
  25. «Fremdensturm setzte ein – Innsbruck ist gerüstet». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 29. Jänner 1964, S. 5.
  26. Schwechat: Die erste Frage nach der Landung.... In: Arbeiter-Zeitung. Wien 9. Februar 1964, S. 5.
  27. »Journalist klagt Verpflegungsdienst«; «Kronen-Zeitung» vom 4. Februar 1964, Seite 3; Kasten in Spalte 3
  28. »Minister-Intervention im Pressehaus«; «Kleine Zeitung Graz» Nr. 30 vom 6. Februar 1964, Seite 12; eingeschobener Beitrag in Spalte 2
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