Ozark (Fernsehserie)

Seriendaten
Deutscher Titel Ozark
Originaltitel Ozark
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Jahr(e) seit 2017
Produktions-
unternehmen
Media Rights Capital,
Aggerate Films
Länge 52–80 Minuten
Episoden 10 in 1+ Staffeln (Liste)
Genre Drama, Krimi
Idee Bill Dubuque, Mark Williams
Musik Danny Bensi,
Saunder Jurriaans
Erstausstrahlung 21. Juli 2017 (USA) auf Netflix
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
21. Juli 2017 auf Netflix

Ozark ist eine US-amerikanische Kriminal-Dramaserie von Netflix. Entstanden ist die Serie nach Ideen von Bill Dubuque und Mark Williams. Die zehnteilige erste Staffel wurde am 21. Juli 2017 auf Netflix veröffentlicht. Im August 2017 bewilligte Netflix eine zehnteilige zweite Staffel.[1][2]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der selbstständige Finanzberater Marty Byrde sieht sich gezwungen, mit seiner Frau Wendy und den Kindern Charlotte und Jonah von Chicago ins ländliche Ozark in Missouri zu ziehen. Um sich und seine Familie vor der Rache eines Drogenbosses zu schützen, verspricht er diesem, 500 Millionen US-Dollar in fünf Jahren zu waschen. In Ozark angekommen, muss er bald erkennen, dass er nicht der einzige mit illegalen kriminellen Geschäften ist. Ozark entpuppt sich als kleine Welt des Drogenhandels und der Geldwäsche.

Besetzung und Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Synchronisation entstand unter der Dialogregie von Engelbert von Nordhausen bei Studio Hamburg Synchron.[3]

Rolle Schauspieler Synchronsprecher[3]
Martin „Marty“ Byrde Jason Bateman Thomas Schmuckert
Wendy Byrde Laura Linney Bettina von Nordhausen
Charlotte Byrde Sofia Hublitz Christina Wöllner
Jonah Byrde Skylar Gaertner Daniel Deniz Sahin
Roy Petty Jason Butler Harner Armin Schlagwein
Rachel Jordana Spiro Linda Stelzner
Ruth Langmore Julia Garner Johanna Dost

Episodenliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr.
(ges.)
Nr.
(St.)
Deutscher Titel Original­titel Erstaus­strahlung USA Deutsch­sprachige Erstaus­strahlung (D) Regie Drehbuch
1 1 Sugarwood Sugarwood 21. Juli 2017 21. Juli 2017 Jason Bateman Bill Dubuque
2 2 Blue Cat Blue Cat 21. Juli 2017 21. Juli 2017 Jason Bateman Bill Dubuque
3 3 Mein gestörter Schlaf My Dripping Sleep 21. Juli 2017 21. Juli 2017 Daniel Sackheim Bill Dubuque
4 4 Heute Abend wird improvisiert Tonight We Improvise 21. Juli 2017 21. Juli 2017 Daniel Sackheim Bill Dubuque
5 5 Schlüsseltage Ruling Days 21. Juli 2017 21. Juli 2017 Andrew Bernstein Bill Dubuque
6 6 Die Bücher Book of Ruth 21. Juli 2017 21. Juli 2017 Andrew Bernstein Bill Dubuque
7 7 Nistkasten Nest Box 21. Juli 2017 21. Juli 2017 Ellen Kuras Bill Dubuque
8 8 Kaleidoskop Kaleidoscope 21. Juli 2017 21. Juli 2017 Ellen Kuras Bill Dubuque
9 9 Kaffee, schwarz Coffee, Black 21. Juli 2017 21. Juli 2017 Jason Bateman Bill Dubuque
10 10 Die Gebühr The Toll 21. Juli 2017 21. Juli 2017 Jason Bateman Bill Dubuque

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„„Ozark“ hält seine Zuschauer mit hohem Erzähltempo und der bewährten „Breaking Bad“-Strategie, die Hauptfigur mit der Lösung eines Problems zwei weitere kreieren zu lassen, bei der Stange. Gleichzeitig besticht es durch seine Charakterzeichnung, die sich Stereotypen verweigert, und durch die spielerische Vermengung von Thriller-Elementen mit eher bodenständigen Lebenswelten.“

Nina Rehfeld: Frankfurter Allgemeine[4]

„Als Provinzkrimi wie auch als Geschichte einer familiären Zerreißprobe, balanciert „Ozark“ das Außen und das Innen, den Drive von Mord und Totschlag und deren Nachhall im Zwischenmenschlichen stilsicher aus. Gleichwohl droht sich mit dem hastigen Umzug der Byrdes bald die größte Stärke der Serie zu verflüchtigen: Anstelle des fiesen Witzes von „Fargo“ und der surrealen Halluzinationen von „Twin Peaks“ schmettert sie anfangs geradezu nieder mit der Sezierung eines toten Berufs- und Familienalltags, wo Gleichgültigkeit lähmt, immer wieder urplötzlich in Hass umschlägt und jede Hoffnung nur die auf einen hinausgeschobenen Tod sein kann.“

Tim Slagman: Spiegel Online[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ‘Ozark’ Renewed for Season 2 at Netflix. In: variety.com. Variety, 15. August 2017, abgerufen am 23. August 2017 (englisch).
  2. Arthur A.: Netflix spendiert "Ozark" eine 2. Staffel. In: Filmfutter.com. 16. August 2017, abgerufen am 16. August 2017.
  3. ab Ozark in der Deutschen Synchronkartei
  4. Nina Rehfeld: Sie bringen das Verderben ins Paradies. 21. Juli 2017, abgerufen am 23. Juli 2017.
  5. Tim Slagman: Wenn Daddy schmutzige Geschäfte macht. 21. Juli 2017, abgerufen am 23. Juli 2017.
Seriendaten
Deutscher Titel Ozark
Originaltitel Ozark
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Jahr(e) seit 2017
Produktions-
unternehmen
Media Rights Capital,
Aggerate Films
Länge 52–80 Minuten
Episoden 10 in 1+ Staffeln (Liste)
Genre Drama, Krimi
Idee Bill Dubuque, Mark Williams
Musik Danny Bensi,
Saunder Jurriaans
Erstausstrahlung 21. Juli 2017 (USA) auf Netflix
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
21. Juli 2017 auf Netflix

Ozark ist eine US-amerikanische Kriminal-Dramaserie von Netflix. Entstanden ist die Serie nach Ideen von Bill Dubuque und Mark Williams. Die zehnteilige erste Staffel wurde am 21. Juli 2017 auf Netflix veröffentlicht. Im August 2017 bewilligte Netflix eine zehnteilige zweite Staffel.[1][2]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der selbstständige Finanzberater Marty Byrde sieht sich gezwungen, mit seiner Frau Wendy und den Kindern Charlotte und Jonah von Chicago ins ländliche Ozark in Missouri zu ziehen. Um sich und seine Familie vor der Rache eines Drogenbosses zu schützen, verspricht er diesem, 500 Millionen US-Dollar in fünf Jahren zu waschen. In Ozark angekommen, muss er bald erkennen, dass er nicht der einzige mit illegalen kriminellen Geschäften ist. Ozark entpuppt sich als kleine Welt des Drogenhandels und der Geldwäsche.

Besetzung und Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Synchronisation entstand unter der Dialogregie von Engelbert von Nordhausen bei Studio Hamburg Synchron.[3]

Rolle Schauspieler Synchronsprecher[3]
Martin „Marty“ Byrde Jason Bateman Thomas Schmuckert
Wendy Byrde Laura Linney Bettina von Nordhausen
Charlotte Byrde Sofia Hublitz Christina Wöllner
Jonah Byrde Skylar Gaertner Daniel Deniz Sahin
Roy Petty Jason Butler Harner Armin Schlagwein
Rachel Jordana Spiro Linda Stelzner
Ruth Langmore Julia Garner Johanna Dost

Episodenliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr.
(ges.)
Nr.
(St.)
Deutscher Titel Original­titel Erstaus­strahlung USA Deutsch­sprachige Erstaus­strahlung (D) Regie Drehbuch
1 1 Sugarwood Sugarwood 21. Juli 2017 21. Juli 2017 Jason Bateman Bill Dubuque
2 2 Blue Cat Blue Cat 21. Juli 2017 21. Juli 2017 Jason Bateman Bill Dubuque
3 3 Mein gestörter Schlaf My Dripping Sleep 21. Juli 2017 21. Juli 2017 Daniel Sackheim Bill Dubuque
4 4 Heute Abend wird improvisiert Tonight We Improvise 21. Juli 2017 21. Juli 2017 Daniel Sackheim Bill Dubuque
5 5 Schlüsseltage Ruling Days 21. Juli 2017 21. Juli 2017 Andrew Bernstein Bill Dubuque
6 6 Die Bücher Book of Ruth 21. Juli 2017 21. Juli 2017 Andrew Bernstein Bill Dubuque
7 7 Nistkasten Nest Box 21. Juli 2017 21. Juli 2017 Ellen Kuras Bill Dubuque
8 8 Kaleidoskop Kaleidoscope 21. Juli 2017 21. Juli 2017 Ellen Kuras Bill Dubuque
9 9 Kaffee, schwarz Coffee, Black 21. Juli 2017 21. Juli 2017 Jason Bateman Bill Dubuque
10 10 Die Gebühr The Toll 21. Juli 2017 21. Juli 2017 Jason Bateman Bill Dubuque

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„„Ozark“ hält seine Zuschauer mit hohem Erzähltempo und der bewährten „Breaking Bad“-Strategie, die Hauptfigur mit der Lösung eines Problems zwei weitere kreieren zu lassen, bei der Stange. Gleichzeitig besticht es durch seine Charakterzeichnung, die sich Stereotypen verweigert, und durch die spielerische Vermengung von Thriller-Elementen mit eher bodenständigen Lebenswelten.“

Nina Rehfeld: Frankfurter Allgemeine[4]

„Als Provinzkrimi wie auch als Geschichte einer familiären Zerreißprobe, balanciert „Ozark“ das Außen und das Innen, den Drive von Mord und Totschlag und deren Nachhall im Zwischenmenschlichen stilsicher aus. Gleichwohl droht sich mit dem hastigen Umzug der Byrdes bald die größte Stärke der Serie zu verflüchtigen: Anstelle des fiesen Witzes von „Fargo“ und der surrealen Halluzinationen von „Twin Peaks“ schmettert sie anfangs geradezu nieder mit der Sezierung eines toten Berufs- und Familienalltags, wo Gleichgültigkeit lähmt, immer wieder urplötzlich in Hass umschlägt und jede Hoffnung nur die auf einen hinausgeschobenen Tod sein kann.“

Tim Slagman: Spiegel Online[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ‘Ozark’ Renewed for Season 2 at Netflix. In: variety.com. Variety, 15. August 2017, abgerufen am 23. August 2017 (englisch).
  2. Arthur A.: Netflix spendiert "Ozark" eine 2. Staffel. In: Filmfutter.com. 16. August 2017, abgerufen am 16. August 2017.
  3. ab Ozark in der Deutschen Synchronkartei
  4. Nina Rehfeld: Sie bringen das Verderben ins Paradies. 21. Juli 2017, abgerufen am 23. Juli 2017.
  5. Tim Slagman: Wenn Daddy schmutzige Geschäfte macht. 21. Juli 2017, abgerufen am 23. Juli 2017.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Ozark (Fernsehserie) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.