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„Jazzmusik, das war einmal. Sie hat eigentlich aufgehört zu existieren. Schon vor 30 Jahren. Es war eine Musik schwarzer Menschen im bösen Amerika, eine Großstadtmusik, sehr aufregend.“
–   Misha Mengelberg

Der Jazz entwickelte sich Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA und wurde in den 1920er-Jahren weltweit bekannt und beliebt. Diese Musikrichtung mit vielen Ausprägungen und Besonderheiten wird gelegentlich als die „Klassische Musik Amerikas“ bezeichnet.

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Marlene VerPlanck
11. November 1933    –    14. Januar 2018

  • Blue Notes – Die Melodien des Jazz entwickelten sich aus den sehr unterschiedlichen Tonsystemen Afrikas und Europas. Die als Kompromiss entstandenen „Zwischentöne“ sind zu einem wesentlichen Stilmerkmal dieser Musiksprache geworden.
  • Phrasierung und Tonbildung – Die Art und Weise, wie und wann ein Jazzmusiker seine Töne setzt und welche Klangfarbe er seinem Ton gibt, charakterisieren ihn unverkennbar.
  • Swing - Der swingende Rhythmus - als Option der Zeitgestaltung - konnte weder in Afrika noch in Europa entwickelt werden. Durch den kulturellen Zusammenprall von afrikanischer und westlicher Zeitauffassung hat sich diese Zeitausprägung („schwingender“ Rhythmus) entwickelt (Wechselspiel von afrikanischen Polyrhythmen auf vorwiegend von europäischer Harmonik geprägten Instrumenten).
  • Improvisation – Sie ist kein Privileg oder eine Erfindung des Jazz, und diese Form der spontanen Komposition ist doch ein zentrales Merkmal dieser Musik, die seit 100 Jahren mit deren unterschiedlichen Möglichkeiten experimentiert und Musiker wie Hörer immer wieder neu herausfordert.


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Gleich mit seiner ersten Produktion The Black Saint and the Sinner Lady für das neue Label Impulse nahm Charles Mingus am 20. Januar 1963 ein Meisterwerk allererster Klasse auf – wobei er weniger sein Instrument als vielmehr seine kompositorischen Fähigkeiten in den Vordergrund rückte. Dem reinenSchönklang seines Vorbilds Duke Ellington fügte er eine große rhythmische Vielfalt hinzu. Solistisch steht das Altsaxophon von Charlie Mariano im Mittelpunkt, obgleich es eigentlich die Klangfarben und die Tempi-Wechsel sind, die das Album zum Klassiker machten.

Alben: A Love SupremeBirth of the CoolBitches BrewDancing in Your HeadElla and LouisGetz/GilbertoThe Incredible Jazz Guitar of Wes MontgomeryKind of BlueMachine GunMaiden VoyagePortrait in JazzRiver: The Joni LettersSomethin’ ElseSong for My FatherThe Blues and the Abstract TruthWeird Nightmare: Meditations on Mingus

Titel: A Night in TunisiaAll the Things You AreAutumn in New YorkBlack and Tan FantasyCantaloupe IslandFables of FaubusThe Girl from IpanemaGod Bless the ChildLullaby of BirdlandNature BoyNow’s the TimePapayaSt. Louis BluesSing, Sing, SingStella by StarlightTake FiveWatermelon ManWhat a Wonderful World

Konzerte: John Coltrane: The Olatunji ConcertMiles Davis at Fillmore WestEllington at Fargo, 1940Bill Evans: Village Vanguard 1961Friday Night in San FranciscoBenny Goodman: Carnegie Hall Concert 1938Jazz at Massey HallKeith Jarrett: The Köln ConcertCharles Mingus: Paris 1964Charlie Parker at Rockland PalaceJaco Pastorius: Japan 1982

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Musiker: Geri AllenGilad AtzmonKenny ClarkeBuddy ColletteJohn ColtraneElla FitzgeraldJutta HippHiromiDave HollandDaniel HumairBobby HutchersonChristian MuthspielNguyên LêJeanne LeePee Wee RussellEsperanza SpaldingEje ThelinCecil TaylorCassandra WilsonJohn Zorn

Gruppen: Art Ensemble of Chicagoe.s.t.Count Basie OrchestraDutch Swing College BandModern Jazz QuartetnuBoxVEINWeather Report

Komponisten: Carla BleyDuke EllingtonGeorge GershwinJimmy GiuffreKrzysztof KomedaThelonious MonkNorbert Stein

Produzenten: Bob BeldenJoachim-Ernst BerendtFrancis DreyfusOrrin KeepnewsAlfred LionBob ThieleColin Towns

Umfeld: Jayne CortezCharles DelaunayIra GitlerHipsterPannonica de KoenigswarterFritz RauSwing-JugendRuth Weiss
Labels: Blue Note RecordsConcord RecordsDelmark RecordsHatHut RecordsImpulse! RecordsMPSsound aspectsVerve Records

Clubs: BimhuisBirdlandCotton ClubHot Jazz ClubJazz Club MindenJazzkeller FrankfurtPreservation HallPorgy & BessSunset CafeVillage Vanguard

Festivals: Festival International de Jazz de MontréalJazz an der DonauJazz JamboreeJazz in MarciacMontreux Jazz FestivalUmbria Jazz

Preise: Boy-Edgar-PreisHans Koller PreisJazzpreisNEA Jazz Masters FellowshipNeuer Deutscher JazzpreisPrix Django Reinhardt

Presse: Down BeatJazz JournalJazz PodiumJazzthetikJazzzeitungMetronomeSwing Journal

Lernorte des Jazz: Berklee College of MusicBuJazzOJamsessionJugend jazztJugendJazzOrchester NRWSwiss Jazz School
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