Project Veritas

Der folgende Text bedarf einer Überarbeitung: Artikelentwurf eines mehrfach unbeschränkt gesperrten Benutzers. Die Bearbeitungen des Benutzers weisen regelmäßig folgende Auffälligkeiten auf: Urheberrechtsverletzungen, unbelegte und falsche Angaben, scheinbar belegte Angaben (die angegebene Quelle gibt nicht her, was suggeriert wird), schwer verständliche und auch sinnentstellende Satzkonstruktionen, tendenziöse Darstellungen, falsche Angabe von Zahlen, Namen und Zusammenhängen. Alle Angaben sind zu überprüfen. Auch die mit einem Nachweis versehenen Aussagen müssen nicht dem Inhalt des Nachweises entsprechen und sind vor Entfernung dieses Hinweises sorgsam zu überprüfen.
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James O'Keefe bei der Conservative Political Action Conference 2016

Project Veritas ist der Name einer von James O’Keefe gegründeten Organisation der US-amerikanischen Alt-Right-Bewegung. Auf ihrer als Enthüllungs-Plattform auftretenden Website werden geheim mitgeschnittene Gespräche mit Journalisten veröffentlicht, um zu beweisen, dass die „etablierten Medien“ Fake News verbreiten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

James O’Keefe gründete die Organisation mit dem Ziel, die führenden Meinungsmacher in den Vereinigten Staaten bloßzustellen und ihre Arbeit als Fake News zu entlarven. In einem ARD-Interview aus dem Jahr 2018 sagte er zu seiner Motivation: "Die Medien sind mächtiger als der Kongress und die Legislative, sogar als der US-Präsident. Ich habe keine Angst vor den Medien. Bei mir bewerben sich 1000 Leute als Undercover Reporter, ich habe Leute in Tech-Firmen, in ihren Medienunternehmen. Sie werden mich niemals aufhalten."[1]

Vor der Präsidentschaftswahl 2016 spendete die Donald J. Trump Foundation 20.000 US-Dollar an das Projekt.[2]

Vorgehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitarbeiter von Project Veritas besuchen mit versteckter Kamera ausgerüstet Veranstaltungen, auf denen auch Reporter der etablierter US-Medien anwesend sind. Sie versuchen deren Vertrauen zu erschleichen und sie in ein Gespräch über Politik zu verwickeln. Diese Aufnahmen werden auf Video-Plattformen hochgeladen.[2]

Kampagnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Misslungene Washington-Post-Kampagne 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Washington Post gegenüber behauptete die 41-jährige Project-Veritas-Mitarbeiterin Jaime Philips im November 2017, als Jugendliche vom republikanischen Senator Roy Moore geschwängert worden zu sein und das Kind abgetrieben zu haben. Moore wurde zu dem Zeitpunkt von zwei Frauen vorgeworfen, gegen sie sexuell übergriffig geworden zu sein.[3] Philips war als Lockvogel darauf angesetzt worden, Falschinformationen zu verbreiten, um die betroffenen Medien anschließend als Lügenpresse vorzuführen. Die Washington Post zeigte auf, dass sie Dutzende Journalisten über Politik ausgehorcht und Gespräche heimlich mitgeschnitten hatte. Project Veritas veröffentlichte die entsprechenden Videos, „wohl als Racheaktion auf die Post-Enthüllungen“, wie die Süddeutsche schrieb.[4]

Twitter-Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lockvögel von Project Veritas sprachen in Bars Twitter-Mitarbeiter an, um von ihnen Aussagen zur inhaltlichen Löschung von Beiträgen zu bekommen. Einer der Mitarbeiter sagte, Twitter würde vom Prinzip her auch mit dem Department of Justice zusammenarbeiten, selbst wenn es um Trumps Twitter-Account ginge. Ein anderer Mitarbeiter erklärte die "shadowbans", eine Twitter-Praxis um die Beiträge von Usern schwerer auffindbar zu machen, als Vorstufe zur Löschung des Accounts. Die Videos wurden zur Geschichte passend geschnitten und die Aussagen der Ausgespähten in den Kommentaren reißerisch angekündigt.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Enthüllungsplattform "Project Veritas" - Amerikas neue Hetzer? In: Deutschlandfunk. (deutschlandfunk.de [abgerufen am 4. Februar 2018]).
  2. ab tagesschau.de: US-Medienaktivisten: Im Kampf für die eigene Wahrheit. Abgerufen am 5. Februar 2018 (deutsch).
  3. Who is Jaime T. Phillips? Woman falsely claimed Roy Moore impregnated her. In: AL.com. (al.com [abgerufen am 4. Februar 2018]).
  4. Viola Schenz: Der Lockvogel. In: sueddeutsche.de. 30. November 2017, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 4. Februar 2018]).
  5. Twitter Tried to Curb Abuse. Now It Has to Handle the Backlash. In: WIRED. (wired.com [abgerufen am 5. Februar 2018]).
Der folgende Text bedarf einer Überarbeitung: Artikelentwurf eines mehrfach unbeschränkt gesperrten Benutzers. Die Bearbeitungen des Benutzers weisen regelmäßig folgende Auffälligkeiten auf: Urheberrechtsverletzungen, unbelegte und falsche Angaben, scheinbar belegte Angaben (die angegebene Quelle gibt nicht her, was suggeriert wird), schwer verständliche und auch sinnentstellende Satzkonstruktionen, tendenziöse Darstellungen, falsche Angabe von Zahlen, Namen und Zusammenhängen. Alle Angaben sind zu überprüfen. Auch die mit einem Nachweis versehenen Aussagen müssen nicht dem Inhalt des Nachweises entsprechen und sind vor Entfernung dieses Hinweises sorgsam zu überprüfen.
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James O'Keefe bei der Conservative Political Action Conference 2016

Project Veritas ist der Name einer von James O’Keefe gegründeten Organisation der US-amerikanischen Alt-Right-Bewegung. Auf ihrer als Enthüllungs-Plattform auftretenden Website werden geheim mitgeschnittene Gespräche mit Journalisten veröffentlicht, um zu beweisen, dass die „etablierten Medien“ Fake News verbreiten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

James O’Keefe gründete die Organisation mit dem Ziel, die führenden Meinungsmacher in den Vereinigten Staaten bloßzustellen und ihre Arbeit als Fake News zu entlarven. In einem ARD-Interview aus dem Jahr 2018 sagte er zu seiner Motivation: "Die Medien sind mächtiger als der Kongress und die Legislative, sogar als der US-Präsident. Ich habe keine Angst vor den Medien. Bei mir bewerben sich 1000 Leute als Undercover Reporter, ich habe Leute in Tech-Firmen, in ihren Medienunternehmen. Sie werden mich niemals aufhalten."[1]

Vor der Präsidentschaftswahl 2016 spendete die Donald J. Trump Foundation 20.000 US-Dollar an das Projekt.[2]

Vorgehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitarbeiter von Project Veritas besuchen mit versteckter Kamera ausgerüstet Veranstaltungen, auf denen auch Reporter der etablierter US-Medien anwesend sind. Sie versuchen deren Vertrauen zu erschleichen und sie in ein Gespräch über Politik zu verwickeln. Diese Aufnahmen werden auf Video-Plattformen hochgeladen.[2]

Kampagnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Misslungene Washington-Post-Kampagne 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Washington Post gegenüber behauptete die 41-jährige Project-Veritas-Mitarbeiterin Jaime Philips im November 2017, als Jugendliche vom republikanischen Senator Roy Moore geschwängert worden zu sein und das Kind abgetrieben zu haben. Moore wurde zu dem Zeitpunkt von zwei Frauen vorgeworfen, gegen sie sexuell übergriffig geworden zu sein.[3] Philips war als Lockvogel darauf angesetzt worden, Falschinformationen zu verbreiten, um die betroffenen Medien anschließend als Lügenpresse vorzuführen. Die Washington Post zeigte auf, dass sie Dutzende Journalisten über Politik ausgehorcht und Gespräche heimlich mitgeschnitten hatte. Project Veritas veröffentlichte die entsprechenden Videos, „wohl als Racheaktion auf die Post-Enthüllungen“, wie die Süddeutsche schrieb.[4]

Twitter-Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lockvögel von Project Veritas sprachen in Bars Twitter-Mitarbeiter an, um von ihnen Aussagen zur inhaltlichen Löschung von Beiträgen zu bekommen. Einer der Mitarbeiter sagte, Twitter würde vom Prinzip her auch mit dem Department of Justice zusammenarbeiten, selbst wenn es um Trumps Twitter-Account ginge. Ein anderer Mitarbeiter erklärte die "shadowbans", eine Twitter-Praxis um die Beiträge von Usern schwerer auffindbar zu machen, als Vorstufe zur Löschung des Accounts. Die Videos wurden zur Geschichte passend geschnitten und die Aussagen der Ausgespähten in den Kommentaren reißerisch angekündigt.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Enthüllungsplattform "Project Veritas" - Amerikas neue Hetzer? In: Deutschlandfunk. (deutschlandfunk.de [abgerufen am 4. Februar 2018]).
  2. ab tagesschau.de: US-Medienaktivisten: Im Kampf für die eigene Wahrheit. Abgerufen am 5. Februar 2018 (deutsch).
  3. Who is Jaime T. Phillips? Woman falsely claimed Roy Moore impregnated her. In: AL.com. (al.com [abgerufen am 4. Februar 2018]).
  4. Viola Schenz: Der Lockvogel. In: sueddeutsche.de. 30. November 2017, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 4. Februar 2018]).
  5. Twitter Tried to Curb Abuse. Now It Has to Handle the Backlash. In: WIRED. (wired.com [abgerufen am 5. Februar 2018]).
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