Providentissimus Deus

Ausschnitt Gutenberg-Bibel

Die Enzyklika Providentissimus Deus (In der Vorsehung Gottes) gehört zu den sogenannten Bibelenzykliken, sie wurde am 18. November 1893 von Papst Leo XIII. veröffentlicht. Ihr Thema ist der Umgang mit der Heiligen Schrift nach dem Verständnis der Römisch-katholischen Kirche.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es war das erste Mal, dass ein katholisches Kirchenoberhaupt zur Bibelwissenschaft Stellung bezog. Ursprung war die Auseinandersetzung mit der Bibelauslegung, aber auch die Angriffe auf die katholische Interpretation der Bibel.

Gliederung und Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Enzyklika ist in drei Hauptteile gegliedert:

  • Wert und Nutzen der Bibel
  • Exegetische Forderungen
  • Autorität und Glaubenswürdigkeit der biblischen Schriften

Aussagen, Forderungen und Stellenwert des Textes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leo XIII. stellt die Besonderheit der Heiligen Schrift in den Vordergrund, welche sich aufgrund der göttlichen Inspiration, sowohl des Alten als auch des Neuen Testaments ergibt. Dabei räumte er der Exegese einen hohen Stellenwert ein.

In der Enzyklika werden dann wichtige exegetische Forderungen formuliert, dazu gehören:

  • Ausbildung von geeigneten Lehrern der Bibelwissenschaft
  • Kenntnis der altorientalischen Sprache
  • Vertrautheit mit textkritischer Arbeit („niedere Kritik“)
  • Ablehnung der internen Literarkritik („höhere Kritik“)
  • Auseinandersetzung mit den Naturwissenschaften

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dieser Bibelenzyklika folgten als weitere Bibelenzykliken:

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausschnitt Gutenberg-Bibel

Die Enzyklika Providentissimus Deus (In der Vorsehung Gottes) gehört zu den sogenannten Bibelenzykliken, sie wurde am 18. November 1893 von Papst Leo XIII. veröffentlicht. Ihr Thema ist der Umgang mit der Heiligen Schrift nach dem Verständnis der Römisch-katholischen Kirche.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es war das erste Mal, dass ein katholisches Kirchenoberhaupt zur Bibelwissenschaft Stellung bezog. Ursprung war die Auseinandersetzung mit der Bibelauslegung, aber auch die Angriffe auf die katholische Interpretation der Bibel.

Gliederung und Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Enzyklika ist in drei Hauptteile gegliedert:

  • Wert und Nutzen der Bibel
  • Exegetische Forderungen
  • Autorität und Glaubenswürdigkeit der biblischen Schriften

Aussagen, Forderungen und Stellenwert des Textes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leo XIII. stellt die Besonderheit der Heiligen Schrift in den Vordergrund, welche sich aufgrund der göttlichen Inspiration, sowohl des Alten als auch des Neuen Testaments ergibt. Dabei räumte er der Exegese einen hohen Stellenwert ein.

In der Enzyklika werden dann wichtige exegetische Forderungen formuliert, dazu gehören:

  • Ausbildung von geeigneten Lehrern der Bibelwissenschaft
  • Kenntnis der altorientalischen Sprache
  • Vertrautheit mit textkritischer Arbeit („niedere Kritik“)
  • Ablehnung der internen Literarkritik („höhere Kritik“)
  • Auseinandersetzung mit den Naturwissenschaften

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dieser Bibelenzyklika folgten als weitere Bibelenzykliken:

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