Revolut

  Revolut
Sitz Level 39, One Canada Square, E14 5AB London, Vereinigtes Königreich
Rechtsform Kapitalgesellschaft
Gründung 28. Juni 2014
Website revolut.com
Leitung

Unternehmensleitung

Nikolay Storonsky

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Revolut, ein Unternehmen der Revolut Limited Company, ist eine digitale Bankalternative, die eine Prepaid-Debitkarte (MasterCard oder VISA), Währungsumtausch, Krypto-Währungsumtausch (Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC)) und Peer-to-Peer-Zahlungen anbietet [1][2]. Revolut erhebt derzeit keine Gebühren für den Großteil seiner Dienstleistungen[3] (außer um Premium Kunde zu werden) und verwendet für den Währungsumtausch an Wochentagen Grossbanken-Wechselkurse wodurch an Wochenende Aufschläge von 0,5 % bis 1,5 % berechnet werden[4][5]. Die Revolut App ermöglicht den sofortigen Zugriff auf Bitcoin, Litecoin und Ether durch den Wechsel aus 26 Bargeldwährungen.

Das in London ansässige Start-up wurde von Nikolay Storonsky und Vlad Yatsenko gegründet und unterstützt derzeit Ausgaben und Abhebungen von Geldautomaten in 120 Währungen und 26 Währungen direkt aus der mobilen App heraus.[6]

Das Unternehmen hat seinen Sitz im Level39, einem Inkubator für Finanztechnologie in Canary Wharf, London.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Revolut wurde im Juli 2015 der Öffentlichkeit vorgestellt mit dem Ziel, „eine faire und reibungslose Plattform für die weltweite Verwendung und Verwaltung von Geld zu schaffen“, indem versteckte Gebühren gestrichen und Grossbanken-Währungskurse angeboten werden. Nikolay Storonsky, ein ehemaliger Händler bei der Credit Suisse und Lehman Brothers, sagte in einem Interview mit Forbes[7], dass:

“I thought of the business three years ago. I was travelling a lot and wasting hundreds of pounds on foreign transaction fees and exchange rate commissions which just didn’t feel right. As someone with a financial background I knew exactly the rates I should be getting. As a solution, I tried to find a multi-currency card and was later told it wasn’t possible. But I was determined to make it work.”

„Ich hatte diese Geschäftsidee vor drei Jahren. Ich reiste viel und vergeudete Hunderte von Pfund für ausländische Transaktionsgebühren und Wechselkursprovisionen, was sich einfach nicht richtig anfühlten. Als jemand mit einem finanziellen Hintergrund, kannte ich genau die Wechselkurse, die ich bekommen sollte. Als Lösung versuchte ich, eine Multiwährungskarte zu finden und wurde später darauf hingewiesen, dass dies nicht möglich sei. Aber ich war entschlossen, es zum Laufen zu bringen.“

Neben Vlad Yatsenko, einem Entwickler der Credit Suisse und der Deutschen Bank und Tom Reay, ehemaliger Entwickler bei Expedia und Ocado, gründete Storonsky das Start-up Revolut und sammelte rund 3,5 Millionen Dollar.

Am 8. Februar 2017 lancierte Revolut britische Girokonten, welche es den Kunden ermöglichen soll, eine persönliche IBAN zu erhalten. Im Juli 2017 erhielten die Nutzer eine persönliche EUR IBAN. Weitere Konten sollen folgen, um die Überweisungs- und Wechselgebühr weiterhin tief zu halten.[8]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Banking-App für Traveler – Revolut wechselt Geld ohne Gebühren! In: Kevin Kyburz. 29. Januar 2018 (kevinkyburz.com [abgerufen am 10. Februar 2018]).
  2. Romain Dillet: Revolut Raises $2.3 Million For Its Mobile Foreign Exchange Service. In: TechCrunch. (techcrunch.com [abgerufen am 10. Februar 2018]).
  3. Pricing | Revolut. Abgerufen am 10. Februar 2018 (britisches Englisch).
  4. Revolut: @geoffreykant We use Friday's rate at 00.00pm and apply a small mark up to protect our company from large losses due to fluctuation. In: @revolutapp. 14. März 2016, abgerufen am 10. Februar 2018 (englisch).
  5. Revolut: Not necessarily cheaper than an(y) other Mastercard * – Your nested Bubble. Abgerufen am 10. Februar 2018 (amerikanisches Englisch).
  6. FAQ | Revolut. Abgerufen am 10. Februar 2018 (britisches Englisch).
  7. Philip Salter: London Fintech Entrepreneur Talking About A Revolution. In: Forbes. (forbes.com [abgerufen am 10. Februar 2018]).
  8. Romain Dillet: Revolut launches current accounts and a chatbot. In: TechCrunch. (techcrunch.com [abgerufen am 10. Februar 2018]).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  Revolut
Sitz Level 39, One Canada Square, E14 5AB London, Vereinigtes Königreich
Rechtsform Kapitalgesellschaft
Gründung 28. Juni 2014
Website revolut.com
Leitung

Unternehmensleitung

Nikolay Storonsky

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Revolut, ein Unternehmen der Revolut Limited Company, ist eine digitale Bankalternative, die eine Prepaid-Debitkarte (MasterCard oder VISA), Währungsumtausch, Krypto-Währungsumtausch (Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC)) und Peer-to-Peer-Zahlungen anbietet [1][2]. Revolut erhebt derzeit keine Gebühren für den Großteil seiner Dienstleistungen[3] (außer um Premium Kunde zu werden) und verwendet für den Währungsumtausch an Wochentagen Grossbanken-Wechselkurse wodurch an Wochenende Aufschläge von 0,5 % bis 1,5 % berechnet werden[4][5]. Die Revolut App ermöglicht den sofortigen Zugriff auf Bitcoin, Litecoin und Ether durch den Wechsel aus 26 Bargeldwährungen.

Das in London ansässige Start-up wurde von Nikolay Storonsky und Vlad Yatsenko gegründet und unterstützt derzeit Ausgaben und Abhebungen von Geldautomaten in 120 Währungen und 26 Währungen direkt aus der mobilen App heraus.[6]

Das Unternehmen hat seinen Sitz im Level39, einem Inkubator für Finanztechnologie in Canary Wharf, London.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Revolut wurde im Juli 2015 der Öffentlichkeit vorgestellt mit dem Ziel, „eine faire und reibungslose Plattform für die weltweite Verwendung und Verwaltung von Geld zu schaffen“, indem versteckte Gebühren gestrichen und Grossbanken-Währungskurse angeboten werden. Nikolay Storonsky, ein ehemaliger Händler bei der Credit Suisse und Lehman Brothers, sagte in einem Interview mit Forbes[7], dass:

“I thought of the business three years ago. I was travelling a lot and wasting hundreds of pounds on foreign transaction fees and exchange rate commissions which just didn’t feel right. As someone with a financial background I knew exactly the rates I should be getting. As a solution, I tried to find a multi-currency card and was later told it wasn’t possible. But I was determined to make it work.”

„Ich hatte diese Geschäftsidee vor drei Jahren. Ich reiste viel und vergeudete Hunderte von Pfund für ausländische Transaktionsgebühren und Wechselkursprovisionen, was sich einfach nicht richtig anfühlten. Als jemand mit einem finanziellen Hintergrund, kannte ich genau die Wechselkurse, die ich bekommen sollte. Als Lösung versuchte ich, eine Multiwährungskarte zu finden und wurde später darauf hingewiesen, dass dies nicht möglich sei. Aber ich war entschlossen, es zum Laufen zu bringen.“

Neben Vlad Yatsenko, einem Entwickler der Credit Suisse und der Deutschen Bank und Tom Reay, ehemaliger Entwickler bei Expedia und Ocado, gründete Storonsky das Start-up Revolut und sammelte rund 3,5 Millionen Dollar.

Am 8. Februar 2017 lancierte Revolut britische Girokonten, welche es den Kunden ermöglichen soll, eine persönliche IBAN zu erhalten. Im Juli 2017 erhielten die Nutzer eine persönliche EUR IBAN. Weitere Konten sollen folgen, um die Überweisungs- und Wechselgebühr weiterhin tief zu halten.[8]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Banking-App für Traveler – Revolut wechselt Geld ohne Gebühren! In: Kevin Kyburz. 29. Januar 2018 (kevinkyburz.com [abgerufen am 10. Februar 2018]).
  2. Romain Dillet: Revolut Raises $2.3 Million For Its Mobile Foreign Exchange Service. In: TechCrunch. (techcrunch.com [abgerufen am 10. Februar 2018]).
  3. Pricing | Revolut. Abgerufen am 10. Februar 2018 (britisches Englisch).
  4. Revolut: @geoffreykant We use Friday's rate at 00.00pm and apply a small mark up to protect our company from large losses due to fluctuation. In: @revolutapp. 14. März 2016, abgerufen am 10. Februar 2018 (englisch).
  5. Revolut: Not necessarily cheaper than an(y) other Mastercard * – Your nested Bubble. Abgerufen am 10. Februar 2018 (amerikanisches Englisch).
  6. FAQ | Revolut. Abgerufen am 10. Februar 2018 (britisches Englisch).
  7. Philip Salter: London Fintech Entrepreneur Talking About A Revolution. In: Forbes. (forbes.com [abgerufen am 10. Februar 2018]).
  8. Romain Dillet: Revolut launches current accounts and a chatbot. In: TechCrunch. (techcrunch.com [abgerufen am 10. Februar 2018]).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Revolut aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.