Scheich Scharaf ad-Din

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Begründung: POV-Dopplung zu Scharaf ad-Din. Und dieser war kein Kurde. Er war auch Muslim. --Hajo-Muc (Diskussion) 08:26, 6. Feb. 2018 (CET)

Scheich Scharaf ad-Din (kurmandschi Şêx Şerfedîn, arabisch شرف الدين بن الحسن DMG Scharaf ad-Din ibn al-Hasan, auch Sherfedin, geboren 1215[1], gestorben 1257 oder 1258[2]) ist eine heilige Person im Glauben der Jesiden.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Scheich Scharaf ad-Din verteidigte den Glauben der Jesiden und mobilisierte eine Armee aus Jesiden und kämpfte gegen den Stadthalter von Mossul Badr ad-Din Lulu. Zuvor hat Badr ad-Din Lulu den Vater von Sherfedin Scheich Hasan hinrichten lassen im Jahr 1246.[3] Später verübte Badr ad-Din Lulu ein Massaker an den Jesiden im Lalisch Tal. Scharaf ad-Din war auch der Gouverneur der antiken Stadt Harput. Verbündet mit dem seldschukischen Prinzen Izz ad-Din gegen die Mongolen war er General einer Streitkraft bestehend aus Jesiden, Kurden und Turkmenen. 1257 oder 1258 fiel er in einer Schlacht gegen die Mongolen.[1][4]

Verehrung durch die Jesiden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Jesiden glauben an eine Endzeit des Lebens in dieser Welt. Dieser Endpunkt wird als „roja taliye“ (der letzte Tag) oder „axir zeman“ (das Ende der Zeit) bezeichnet.[5]

Sherfedin wird mit dem Mehdi identifiziert, von dem erwartet wird, dass er am Ende der Zeit in die Welt zurückkehren wird, um das Unrecht auf der Welt zu beseitigen.[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ab Birgül Açikyildiz: The Yezidis: The History of a Community, Culture and Religion. I.B.Tauris, 2014, ISBN 978-0-85772-061-0, S. 43 (google.de [abgerufen am 5. Februar 2018]).
  2. ab Philip G. Kreyenbroek, Khalīl Jindī: God and Sheikh Adi are Perfect: Sacred Poems and Religious Narratives from the Yezidi Tradition. Otto Harrassowitz Verlag, 2005, ISBN 978-3-447-05300-6 (google.de [abgerufen am 5. Februar 2018]).
  3. Sebastian Maisel: Yezidis in Syria: Identity Building among a Double Minority. Lexington Books, 2016, ISBN 978-0-7391-7775-4, S. 77 (google.de [abgerufen am 5. Februar 2018]).
  4. Ayikyildiz (2014): S. 43; John S. Guest: Survival Among the Kurds: A History of the Yezidis, London, 1993, S. 22.
  5. Christine Allison, Anke Joisten-Pruschke, Antje Wendtland: From Daēnā to Dîn. Otto Harrassowitz Verlag, 2009, ISBN 978-3-447-05917-6, S. 345 (google.de [abgerufen am 6. Februar 2018]).
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Begründung: POV-Dopplung zu Scharaf ad-Din. Und dieser war kein Kurde. Er war auch Muslim. --Hajo-Muc (Diskussion) 08:26, 6. Feb. 2018 (CET)

Scheich Scharaf ad-Din (kurmandschi Şêx Şerfedîn, arabisch شرف الدين بن الحسن DMG Scharaf ad-Din ibn al-Hasan, auch Sherfedin, geboren 1215[1], gestorben 1257 oder 1258[2]) ist eine heilige Person im Glauben der Jesiden.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Scheich Scharaf ad-Din verteidigte den Glauben der Jesiden und mobilisierte eine Armee aus Jesiden und kämpfte gegen den Stadthalter von Mossul Badr ad-Din Lulu. Zuvor hat Badr ad-Din Lulu den Vater von Sherfedin Scheich Hasan hinrichten lassen im Jahr 1246.[3] Später verübte Badr ad-Din Lulu ein Massaker an den Jesiden im Lalisch Tal. Scharaf ad-Din war auch der Gouverneur der antiken Stadt Harput. Verbündet mit dem seldschukischen Prinzen Izz ad-Din gegen die Mongolen war er General einer Streitkraft bestehend aus Jesiden, Kurden und Turkmenen. 1257 oder 1258 fiel er in einer Schlacht gegen die Mongolen.[1][4]

Verehrung durch die Jesiden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Jesiden glauben an eine Endzeit des Lebens in dieser Welt. Dieser Endpunkt wird als „roja taliye“ (der letzte Tag) oder „axir zeman“ (das Ende der Zeit) bezeichnet.[5]

Sherfedin wird mit dem Mehdi identifiziert, von dem erwartet wird, dass er am Ende der Zeit in die Welt zurückkehren wird, um das Unrecht auf der Welt zu beseitigen.[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ab Birgül Açikyildiz: The Yezidis: The History of a Community, Culture and Religion. I.B.Tauris, 2014, ISBN 978-0-85772-061-0, S. 43 (google.de [abgerufen am 5. Februar 2018]).
  2. ab Philip G. Kreyenbroek, Khalīl Jindī: God and Sheikh Adi are Perfect: Sacred Poems and Religious Narratives from the Yezidi Tradition. Otto Harrassowitz Verlag, 2005, ISBN 978-3-447-05300-6 (google.de [abgerufen am 5. Februar 2018]).
  3. Sebastian Maisel: Yezidis in Syria: Identity Building among a Double Minority. Lexington Books, 2016, ISBN 978-0-7391-7775-4, S. 77 (google.de [abgerufen am 5. Februar 2018]).
  4. Ayikyildiz (2014): S. 43; John S. Guest: Survival Among the Kurds: A History of the Yezidis, London, 1993, S. 22.
  5. Christine Allison, Anke Joisten-Pruschke, Antje Wendtland: From Daēnā to Dîn. Otto Harrassowitz Verlag, 2009, ISBN 978-3-447-05917-6, S. 345 (google.de [abgerufen am 6. Februar 2018]).
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