Schnittholzsortierung

Holz ist ein natürliches Produkt, mit unterschiedlichen Wuchsbedingungen und Erbanlagen, sodass eine breite Streuung der Eigenschaften auftritt. Die Streuung der Eigenschaften wird durch die Verarbeitung zum Baustoff erhöht, weshalb eine Sortierung von Schnittware in Klassen gleicher Festigkeit sinnvoll ist, um optimale Verwendung und beste Qualität zu garantieren. Sortiert wird bereits nach dem Einschnitt in Dimension, Verwendungszweck oder Aussehen. Am wichtigsten ist die Sortierung nach der Festigkeit, wobei die Sortiermerkmale in Beziehung zum Querschnitt gesetzt und verglichen werden, sowohl visuell als auch maschinell.[1]

Visuelle Sortierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der visuellen Sortierung werden äußerlich erkennbare Merkmale mit bloßem Auge erfasst. Je nach Bewertung der Festigkeit kann es in verschiedene Sortierklassen eingeteilt werden. Bis weit ins 20. Jahrhundert herein wurde Schnittholz nur visuell sortiert. Doch die visuelle Sortierung ist zeitaufwendig, ungenau und benötigt viel Personal. Aktuell ist die visuelle Sortierung immer noch ein wichtiger Bestandteil der Sägeindustrie. Die meisten Sägewerke sind kleine Betriebe, wo die Anschaffung einer maschinellen Sortierung nicht lohnenswert ist.[2]

Sortierparameter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Parameter werden bei der visuellen Sortierung in Betracht gezogen:

  • Astigkeit – Die Astigkeit ist ein sehr entscheidender Parameter bei der Sortierung. Er hat einen großen Einfluss auf die Festigkeit des Holzes. Je nach Schnittware wird unterschiedlich gemessen und bewertet.
  • Faserneigung – Bei der Faserneigung wird die Abweichung der Faserrichtung von der Längsachse gemessen. Sie beeinflusst die Festigkeit in geringeren Mengen.
  • Markröhre – Vorhanden oder nicht. Durch unterschiedliche Struktur beeinflusst es in geringen Mengen die Festigkeit
  • Jahrringbreite – Schnell gewachsenes Holz hat breitere Jahrringe und somit eine geringere Rohdichte bzw. Festigkeit.
  • Risse – Je nach Art des Risses ist eine Minderung der Festigkeit festzustellen. Kleine Risse werden meistens nicht beachtet. Blitzrisse/Ringschäle sind nicht zulässig; Schwindrisse müssen teilweise je nach Größe gemessen und ausgewertet werden.
  • Verfärbung – Veränderung der natürlichen Holzfarbe, z.B. Bläue (muss nicht berücksichtigt werden), Braun- oder Weißfäule (nicht zulässig)
  • Weitere Parameter wie Krümmung, Verdrehung, Reaktionsholz, Insektenfraß und Baumkante haben auch einen Einfluss auf die Festigkeit und fließen mit in die Bewertung des Schnittholzes.[3]

Sortierklassen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jedes europäische Land hat seine eigenen Sortiervorschriften und Sortierklassen. Die eigene Sortierklasse kann dann einer europaweiten einheitlichen Festigkeitsklasse zugeordnet werden.

In Deutschland regelt die Norm DIN 4074 die Sortierklassen:

  • Kanthölzer und hochkant biegebeanspruchte Bretter und Bohlen: S7/S7K, S10/S10K, S13/S13K
  • Latten: S10, S13
  • Bretter und Bohlen: S7, S10, S13

Diese Sortierklassen ist für die Nadelholzsortierung. Bei der Laubholzsortierung befindet sich ein L vor dem S.[4]

Maschinelle Sortierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die immer größer werdende Nachfrage nach Holz müssen auch die Prozesse in der Weiterverarbeitung immer schneller und präziser ablaufen. Anfang 1960 wurden die ersten Sortiermaschinen in Australien und den USA konzipiert und eingesetzt, welche durch mechanische Biegefestigkeit das Schnittholz beurteilen konnten. 1970 wurden weitere drei Sortiermaschinen in England und Skandinavien mit verbesserter Maschinen- und Messtechnik entwickelt. Anfang 1980 wurden zwei weitere Sortiermaschinen entwickelt, welche durch neuste Computertechnik mehrere Messwerte parallel aufnehmen konnten, die zusammen zu einer gemeinsamen Einteilung führten. Der sogenannte Finnograder und ISO-GreComat. Durch Versuche wurde herausgefunden, dass der E-Modul der beste Einzelparameter ist und sich in Verbindung mit einem weiteren Parameter wie Astigkeit weiter verbessern lässt. 1993 folgte dann die erste Sortiermaschine (EuroGreComat) auf den Markt, welcher E-Modul, Rohdichte und Astigkeit des Holzes erfasste und miteinander vergleichen konnte. Die Vorteile sind eindeutig: höhere Sortiergeschwindigkeiten und eine hohe Genauigkeit bei der Festigkeitssortierung, zudem eine bessere Ausbeutung der Verwendung und des Rohstoffes Holz.[5]

Sortierparameter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit diesen drei Parametern kann Holz sehr genau sortiert werden. Teilweise werden auch zusätzlich noch weitere Sortierparameter mitbestimmt und berücksichtigt.[6]

Sortierklassen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der maschinellen Sortierung folgt die Einordnung im Gegensatz zur visuellen Sortierung direkt in die Festigkeitsklassen. Die maschinelle Sortierung wird durch die EN 14081 geregelt.

  • Europaweite Festigkeitsklassen für Nadelholz: C14, C16, C18, C22, C24, C27, C30, C35, C40
  • Europaweite Festigkeitsklassen für Laubholz: D30, D35, D40, D60, D70

Jede Festigkeitsklasse hat Materialkennwerte für die Sortierparameter vorgegeben. Bei der visuellen Sortierung entspricht die Sortierklasse S13 der Festigkeitsklasse C30, S10 entspricht C24 und S7 entspricht C18.[7]

Perspektiven[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die maschinelle Schnittholzsortierung bringt viele Vorteile mit sich. Einerseits kann Holz eingespart, anderseits kann es auch durch die genauere Sortierung in Festigkeitsklassen wirtschaftlicher genutzt werden. Das würde Holz gegenüber Stahl und Beton deutlich konkurrenzfähiger machen. Trotzdem hat sich die maschinelle Sortierung gegenüber der visuellen Sortierung noch nicht durchgesetzt. Zum einen ist die Anschaffung der Maschinen kostspielig und bringen auch einige Veränderungen im Betrieb mit sich. Weitere Kosten entstehen durch den strengen europaweiten Normen. Damit eine Sortiermaschine zugelassen wird, muss ein Zusammenhang zwischen den Sortierparameter und der Festigkeit hergestellt werden. Jede Maschine muss daher eine Testreihe von 450 Proben erfüllen, wenn eine neue Holzart sortiert werden möchte, da je nach Herkunft und Art eine individuelle Anerkennung benötigt wird. Das liegt an den unterschiedlichen Boden- und Umweltbedingungen, wodurch die Eigenschaften wie Astigkeit oder Rohdichte große Unterschiede haben können, obwohl es die gleiche Art ist. Und da viele Sägewerke Holz unterschiedlicher Herkunft parallel verarbeiten, ist die maschinelle Sortierung noch zu umständlich und in der Praxis nur bei größeren Betrieben zu finden. Forscher fanden jedoch heraus, dass eine Einteilung nach Ländern wenig Sinn ergeben würde, da sich der Aufwand für die minimalen Eigenschaftsunterschiede nicht lohnen würde. Sinnvoller wäre es, Europa in 3 Abschnitte (Nord-, Mittel- und Osteuropa) einzuteilen.[8] Mittlerweile werden schon einige europäische Länder zu gemeinsamen Wuchsgebieten zusammengefasst. Das macht die maschinelle Sortierung einfacher und attraktiver für Unternehmen, um die Ausbeute des Holzes zu erhöhen. Zum Beispiel können dadurch die Querschnitte von Fachwerkträgern reduziert werden, wenn die Balken zuverlässige garantierte Eigenschaften haben. In Zukunft wird immer mehr darauf geachtet das Holz optimal zu nutzen und so Einsparungen von bis zu über 20 % zu ermöglichen.[9]

Kennzeichnung des Schnittholzes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauschnittholz muss deutlich gekennzeichnet werden. Wenn das aus optischen Gründen nicht möglich ist, muss ein Lieferschein beigefügt werden. So ist es möglich, das Holz zurück zu verfolgen. Gekennzeichnet wird Schnittholz meist durch einen Prägestempel oder einen Tintenstrahldrucker, kann aber auch durch eine eingepresste oder aufgeklebte Plakette gekennzeichnet werden. Die genauen Vorschriften stehen in der DIN 4074 und DIN 14081. Das Schnittholz wird nach der CE-Kennzeichnung beschriftet, bei den verschiedenen Angaben gemacht werden müssen. Zum Beispiel befindet sich der Hersteller, die Codenummer zur Identifizierung und die Festigkeits- bzw. Sortierklassen auf dem Stempel.[10]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. "Pressedienst Wissenschaft, TU München, 11.03.2011" Abgerufen am 20.12.18
  2. "Internationales Holzbauforum" Abgerufen am 20.12.18
  3. "Merkblatt 4074" Abgerufen am 20.12.18
  4. "Merkblatt 4074" Abgerufen am 20.12.18
  5. "LWF aktuell 77/2010" Abgerufen am 20.12.18
  6. "LWF aktuell 77/2010" Abgerufen am 20.12.18
  7. "LWF aktuell 77/2010" Abgerufen am 20.12.18
  8. "Pressedienst Wissenschaft, TU München, 11.03.2011" Abgerufen am 20.12.18
  9. "LWF aktuell 77/2010" Abgerufen am 20.12.18
  10. "Merkblatt 4074" Abgerufen am 20.12.18

Holz ist ein natürliches Produkt, mit unterschiedlichen Wuchsbedingungen und Erbanlagen, sodass eine breite Streuung der Eigenschaften auftritt. Die Streuung der Eigenschaften wird durch die Verarbeitung zum Baustoff erhöht, weshalb eine Sortierung von Schnittware in Klassen gleicher Festigkeit sinnvoll ist, um optimale Verwendung und beste Qualität zu garantieren. Sortiert wird bereits nach dem Einschnitt in Dimension, Verwendungszweck oder Aussehen. Am wichtigsten ist die Sortierung nach der Festigkeit, wobei die Sortiermerkmale in Beziehung zum Querschnitt gesetzt und verglichen werden, sowohl visuell als auch maschinell.[1]

Visuelle Sortierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der visuellen Sortierung werden äußerlich erkennbare Merkmale mit bloßem Auge erfasst. Je nach Bewertung der Festigkeit kann es in verschiedene Sortierklassen eingeteilt werden. Bis weit ins 20. Jahrhundert herein wurde Schnittholz nur visuell sortiert. Doch die visuelle Sortierung ist zeitaufwendig, ungenau und benötigt viel Personal. Aktuell ist die visuelle Sortierung immer noch ein wichtiger Bestandteil der Sägeindustrie. Die meisten Sägewerke sind kleine Betriebe, wo die Anschaffung einer maschinellen Sortierung nicht lohnenswert ist.[2]

Sortierparameter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Parameter werden bei der visuellen Sortierung in Betracht gezogen:

  • Astigkeit – Die Astigkeit ist ein sehr entscheidender Parameter bei der Sortierung. Er hat einen großen Einfluss auf die Festigkeit des Holzes. Je nach Schnittware wird unterschiedlich gemessen und bewertet.
  • Faserneigung – Bei der Faserneigung wird die Abweichung der Faserrichtung von der Längsachse gemessen. Sie beeinflusst die Festigkeit in geringeren Mengen.
  • Markröhre – Vorhanden oder nicht. Durch unterschiedliche Struktur beeinflusst es in geringen Mengen die Festigkeit
  • Jahrringbreite – Schnell gewachsenes Holz hat breitere Jahrringe und somit eine geringere Rohdichte bzw. Festigkeit.
  • Risse – Je nach Art des Risses ist eine Minderung der Festigkeit festzustellen. Kleine Risse werden meistens nicht beachtet. Blitzrisse/Ringschäle sind nicht zulässig; Schwindrisse müssen teilweise je nach Größe gemessen und ausgewertet werden.
  • Verfärbung – Veränderung der natürlichen Holzfarbe, z.B. Bläue (muss nicht berücksichtigt werden), Braun- oder Weißfäule (nicht zulässig)
  • Weitere Parameter wie Krümmung, Verdrehung, Reaktionsholz, Insektenfraß und Baumkante haben auch einen Einfluss auf die Festigkeit und fließen mit in die Bewertung des Schnittholzes.[3]

Sortierklassen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jedes europäische Land hat seine eigenen Sortiervorschriften und Sortierklassen. Die eigene Sortierklasse kann dann einer europaweiten einheitlichen Festigkeitsklasse zugeordnet werden.

In Deutschland regelt die Norm DIN 4074 die Sortierklassen:

  • Kanthölzer und hochkant biegebeanspruchte Bretter und Bohlen: S7/S7K, S10/S10K, S13/S13K
  • Latten: S10, S13
  • Bretter und Bohlen: S7, S10, S13

Diese Sortierklassen ist für die Nadelholzsortierung. Bei der Laubholzsortierung befindet sich ein L vor dem S.[4]

Maschinelle Sortierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die immer größer werdende Nachfrage nach Holz müssen auch die Prozesse in der Weiterverarbeitung immer schneller und präziser ablaufen. Anfang 1960 wurden die ersten Sortiermaschinen in Australien und den USA konzipiert und eingesetzt, welche durch mechanische Biegefestigkeit das Schnittholz beurteilen konnten. 1970 wurden weitere drei Sortiermaschinen in England und Skandinavien mit verbesserter Maschinen- und Messtechnik entwickelt. Anfang 1980 wurden zwei weitere Sortiermaschinen entwickelt, welche durch neuste Computertechnik mehrere Messwerte parallel aufnehmen konnten, die zusammen zu einer gemeinsamen Einteilung führten. Der sogenannte Finnograder und ISO-GreComat. Durch Versuche wurde herausgefunden, dass der E-Modul der beste Einzelparameter ist und sich in Verbindung mit einem weiteren Parameter wie Astigkeit weiter verbessern lässt. 1993 folgte dann die erste Sortiermaschine (EuroGreComat) auf den Markt, welcher E-Modul, Rohdichte und Astigkeit des Holzes erfasste und miteinander vergleichen konnte. Die Vorteile sind eindeutig: höhere Sortiergeschwindigkeiten und eine hohe Genauigkeit bei der Festigkeitssortierung, zudem eine bessere Ausbeutung der Verwendung und des Rohstoffes Holz.[5]

Sortierparameter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit diesen drei Parametern kann Holz sehr genau sortiert werden. Teilweise werden auch zusätzlich noch weitere Sortierparameter mitbestimmt und berücksichtigt.[6]

Sortierklassen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der maschinellen Sortierung folgt die Einordnung im Gegensatz zur visuellen Sortierung direkt in die Festigkeitsklassen. Die maschinelle Sortierung wird durch die EN 14081 geregelt.

  • Europaweite Festigkeitsklassen für Nadelholz: C14, C16, C18, C22, C24, C27, C30, C35, C40
  • Europaweite Festigkeitsklassen für Laubholz: D30, D35, D40, D60, D70

Jede Festigkeitsklasse hat Materialkennwerte für die Sortierparameter vorgegeben. Bei der visuellen Sortierung entspricht die Sortierklasse S13 der Festigkeitsklasse C30, S10 entspricht C24 und S7 entspricht C18.[7]

Perspektiven[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die maschinelle Schnittholzsortierung bringt viele Vorteile mit sich. Einerseits kann Holz eingespart, anderseits kann es auch durch die genauere Sortierung in Festigkeitsklassen wirtschaftlicher genutzt werden. Das würde Holz gegenüber Stahl und Beton deutlich konkurrenzfähiger machen. Trotzdem hat sich die maschinelle Sortierung gegenüber der visuellen Sortierung noch nicht durchgesetzt. Zum einen ist die Anschaffung der Maschinen kostspielig und bringen auch einige Veränderungen im Betrieb mit sich. Weitere Kosten entstehen durch den strengen europaweiten Normen. Damit eine Sortiermaschine zugelassen wird, muss ein Zusammenhang zwischen den Sortierparameter und der Festigkeit hergestellt werden. Jede Maschine muss daher eine Testreihe von 450 Proben erfüllen, wenn eine neue Holzart sortiert werden möchte, da je nach Herkunft und Art eine individuelle Anerkennung benötigt wird. Das liegt an den unterschiedlichen Boden- und Umweltbedingungen, wodurch die Eigenschaften wie Astigkeit oder Rohdichte große Unterschiede haben können, obwohl es die gleiche Art ist. Und da viele Sägewerke Holz unterschiedlicher Herkunft parallel verarbeiten, ist die maschinelle Sortierung noch zu umständlich und in der Praxis nur bei größeren Betrieben zu finden. Forscher fanden jedoch heraus, dass eine Einteilung nach Ländern wenig Sinn ergeben würde, da sich der Aufwand für die minimalen Eigenschaftsunterschiede nicht lohnen würde. Sinnvoller wäre es, Europa in 3 Abschnitte (Nord-, Mittel- und Osteuropa) einzuteilen.[8] Mittlerweile werden schon einige europäische Länder zu gemeinsamen Wuchsgebieten zusammengefasst. Das macht die maschinelle Sortierung einfacher und attraktiver für Unternehmen, um die Ausbeute des Holzes zu erhöhen. Zum Beispiel können dadurch die Querschnitte von Fachwerkträgern reduziert werden, wenn die Balken zuverlässige garantierte Eigenschaften haben. In Zukunft wird immer mehr darauf geachtet das Holz optimal zu nutzen und so Einsparungen von bis zu über 20 % zu ermöglichen.[9]

Kennzeichnung des Schnittholzes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauschnittholz muss deutlich gekennzeichnet werden. Wenn das aus optischen Gründen nicht möglich ist, muss ein Lieferschein beigefügt werden. So ist es möglich, das Holz zurück zu verfolgen. Gekennzeichnet wird Schnittholz meist durch einen Prägestempel oder einen Tintenstrahldrucker, kann aber auch durch eine eingepresste oder aufgeklebte Plakette gekennzeichnet werden. Die genauen Vorschriften stehen in der DIN 4074 und DIN 14081. Das Schnittholz wird nach der CE-Kennzeichnung beschriftet, bei den verschiedenen Angaben gemacht werden müssen. Zum Beispiel befindet sich der Hersteller, die Codenummer zur Identifizierung und die Festigkeits- bzw. Sortierklassen auf dem Stempel.[10]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. "Pressedienst Wissenschaft, TU München, 11.03.2011" Abgerufen am 20.12.18
  2. "Internationales Holzbauforum" Abgerufen am 20.12.18
  3. "Merkblatt 4074" Abgerufen am 20.12.18
  4. "Merkblatt 4074" Abgerufen am 20.12.18
  5. "LWF aktuell 77/2010" Abgerufen am 20.12.18
  6. "LWF aktuell 77/2010" Abgerufen am 20.12.18
  7. "LWF aktuell 77/2010" Abgerufen am 20.12.18
  8. "Pressedienst Wissenschaft, TU München, 11.03.2011" Abgerufen am 20.12.18
  9. "LWF aktuell 77/2010" Abgerufen am 20.12.18
  10. "Merkblatt 4074" Abgerufen am 20.12.18
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