Sharon Laws

Sharon Laws
Sharon Laws siegt beim Jedermannrennen
94.7 Cycle Challenge (2012)
Zur Person
Geburtsdatum 7. Juli 1974
Sterbedatum 16. Dezember 2017
Nation Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
Disziplin Straße
Karriereende 2016
Funktion Fahrerin
Wichtigste Erfolge
UCI-Straßen-Weltmeisterschaften
  • 2012 - Mannschaftszeitfahren
Letzte Aktualisierung: 17. Dezember 2017

Sharon Laws (* 7. Juli 1974 in Nairobi, Kenia; † 16. Dezember 2017) war eine britische Radrennfahrerin.

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arbeit als Biologin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sharon Laws wurde als Tochter britischer Eltern in Kenia geboren und wuchs in England auf. 2001 kehrte die studierte Biologin nach Afrika zurück als Mitarbeiterin einer Charity-Organisation in Simbabwe. Nach einer weiteren Qualifiziertung arbeitete sie für die britische Regierung und wurde in der Folge als Mitarbeiterin der Vereinten Nationen in Südafrika abgeordnet. Nach einer erneuten Rückkehr nach Großbritannien war sie in den Royal Botanic Gardens in Kew tätig, schließlich als Umweltberaterin für die Rio Tinto Group in Australien zu arbeiten. In Afrika hatte die vielseitige Sportlerin Mountainbike-Touren in Mosambik, Lesotho und Swasiland unternommen.[1][2]

Radsportlaufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Australien begann Laws ernsthaft mit dem Radrennsport. 2007 gewann sie die Tour of Bright und wurde Zweite der australischen Meisterschaft im Straßenrennen. Sie kehrte auf Wunsch des britischen Radsportverbandes nach Großbritannien zurück, gewann das Cheshire Classic und wurde in die Olympiamannschaft berufen. Beim Straßenrennen der Olympischen Spiele in Peking belegte sie Platz 35. Im Herbst desselben Jahres wurde sie britische Meisterin im Einzelzeitfahren.

2010 gewann Sharon Laws die Berner Rundfahrt und wurde Zweite der Tour Cycliste Féminin International de l’Ardèche. 2011 wurde sie jeweils Dritte der nationalen Straßenmeisterschaft sowie von Open de Suède Vårgårda mit ihrem Team im Mannschaftszeitfahren. 2012 wurde sie Dritte bei Gracia Orlová und Fünfte bei Emakumeen Bira. Zudem errang sie den britischen Titel im Straßenrennen, wurde aber zu ihrer Enttäuschung nicht für die Olympischen Spiele 2012 nominiert.[3]

Im März 2013 belegte Laws den zweiten Platz bei der südafrikanischen Straßenmeisterschaft, die als offener Wettbewerb ausgetragen wurde. Nur wenige Tage später erlitt sie während des Cape Argus Race einen schweren Sturz, wobei sie sich zahlreiche Brüche und andere Verletzungen zuzog.[4] 2016 beendete Laws ihre Radsportkarriere.

Sharon Laws starb am Morgen des 16. Dezember 2017 im Alter von 43 Jahren an den Folgen einer Gebärmutterhalskrebs-Erkrankung.[5]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2008

  • Britische Meisterin - Einzelzeitfahren

2010

2012

Teams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sharon Laws – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Sharon Laws in der Datenbank von Radsportseiten.net
  • Sharon Laws in der Datenbank von ProCyclingStats.com
  • Sharon Laws in der Datenbank von Sports-Reference (englisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Matt Lloyd and Oenone Wood win Aussie nationals. In: bikeradar.com. 14. Januar 2008, abgerufen am 17. Dezember 2017 (englisch).
  2. Sarah Connolly: "Taking the opportunities as they come": an interview with Sharon Laws. podiumcafe.com, 18. Mai 2011, abgerufen am 17. November 2017.
  3. Sharon Laws wins national road race title auf cyclingweekly.co.uk v. 24. Juni 2012 (englisch)
  4. Danny Hall: Bourton's Olympic cyclist is brought down while leading Cape Argus race in South Africa. Wilts and Gloucestershire Standard, 11. März 2013, abgerufen am 24. Dezember 2013.
  5. Sharon Laws: Former cyclist dies after being diagnosed with cervical cancer. BBC, 16. Dezember 2017, abgerufen am 16. Dezember 2017 (englisch).
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Sharon Laws aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.