Sommer-Paralympics 1968

III. Sommer-Paralympics
Teilnehmende Nationen 29
Teilnehmende Athleten 750
Wettbewerbe 181 Wettkämpfe in 10 Sportarten
Eröffnung 4. November 1968
Schlussfeier 13. November 1968
Eröffnet durch Yigal Allon
(Stellvertr. Ministerpräsident)
Paralympischer Eid N. N. (Sportler)
N. N. (Kampfrichter)
Paralympische Fackel N. N.
Medaillenspiegel
Platz Land G S B Gesamt
1 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 33 27 39 99
2 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich 29 20 20 69
3 Israel Israel 18 21 23 62
4 Australien Australien 15 16 7 38
5 Frankreich Frankreich 13 10 9 32
6 Deutschland BR BR Deutschland 12 12 11 35
7 Italien Italien 12 10 17 39
8 Niederlande Niederlande 12 4 4 20
9 Argentinien Argentinien 10 10 10 30
10 Sudafrika 1961 Südafrika 9 10 7 26
15 Osterreich Österreich 2 7 10 19
22 Schweiz Schweiz 2 6 8
Vollständiger Medaillenspiegel

Die 3. Sommer-Paralympics fanden im November 1968 in Tel Aviv statt. Die Paralympics für das Jahr 1968 starteten somit nicht wie geplant in Mexiko-Stadt.[1] Die mexikanische Regierung zog sich zwei Jahre vor den Spielen aus der Verantwortung, die Sommer-Paralympics auszutragen, zurück. Als Grund wurden technische Schwierigkeiten angeführt.


Teilnehmende Nationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sportarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Liste der Sportarten wurde bei diesen Spielen erweitert. Lawn Bowling, Frauen-Basketball und das 100-m-Rollstuhlrennen der Männer wurden eingeführt. Große Änderungen gab es beim Klassifizierungssystem der Leichtathletik, im Basketball und beim Schwimmen.

  • Bogenschießen
  • Darts
  • Gewichtheben
  • Leichtathletik
  • Lawn Bowling
  • Rollstuhlbasketball
  • Rollstuhlfechten
  • Schwimmen
  • Snooker
  • Tischtennis

Erfolge der deutschen Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Mannschaft holte 35 Medaillen in Tel Aviv. Manfred Emmel holte im Schwimmen und Tischtennis insgesamt fünf Medaillen. Heinz Simon gewann im Bogenschießen, Fünfkampf und Tischtennis sowie Johann Schuhbauer (Leichtathletik) je vier Medaillen. Deutschland belegte somit den sechsten Rang in der Nationenwertung.

Herausragende Sportler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roberto Marson aus Italien war mit zehn Goldmedaillen der Star der Spiele. Er gewann drei in der Leichtathletik, drei im Schwimmen und vier im Fechten. Der US-Amerikaner Es Owen gewann zweimal Leichtathletik-Gold, Gold im Fünfkampf und zwei Goldmedaillen im Schwimmen, sowie Silber mit dem Basketball-Team und Bronze im Speerwurf. Die australische Schwimmerin Lorraine Dodd erreichte drei Rekorden innerhalb eines Tages.

Höhepunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rollstuhlbasketballturnier besiegte im Endspiel Israel die USA mit 47:37 Punkten vor 5.000 begeisterten Zuschauern.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. International Paralympic Committee: Paralympics Tel Aviv 1968. Abgerufen am 28. August 2012.
III. Sommer-Paralympics
Teilnehmende Nationen 29
Teilnehmende Athleten 750
Wettbewerbe 181 Wettkämpfe in 10 Sportarten
Eröffnung 4. November 1968
Schlussfeier 13. November 1968
Eröffnet durch Yigal Allon
(Stellvertr. Ministerpräsident)
Paralympischer Eid N. N. (Sportler)
N. N. (Kampfrichter)
Paralympische Fackel N. N.
Medaillenspiegel
Platz Land G S B Gesamt
1 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 33 27 39 99
2 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich 29 20 20 69
3 Israel Israel 18 21 23 62
4 Australien Australien 15 16 7 38
5 Frankreich Frankreich 13 10 9 32
6 Deutschland BR BR Deutschland 12 12 11 35
7 Italien Italien 12 10 17 39
8 Niederlande Niederlande 12 4 4 20
9 Argentinien Argentinien 10 10 10 30
10 Sudafrika 1961 Südafrika 9 10 7 26
15 Osterreich Österreich 2 7 10 19
22 Schweiz Schweiz 2 6 8
Vollständiger Medaillenspiegel

Die 3. Sommer-Paralympics fanden im November 1968 in Tel Aviv statt. Die Paralympics für das Jahr 1968 starteten somit nicht wie geplant in Mexiko-Stadt.[1] Die mexikanische Regierung zog sich zwei Jahre vor den Spielen aus der Verantwortung, die Sommer-Paralympics auszutragen, zurück. Als Grund wurden technische Schwierigkeiten angeführt.


Teilnehmende Nationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sportarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Liste der Sportarten wurde bei diesen Spielen erweitert. Lawn Bowling, Frauen-Basketball und das 100-m-Rollstuhlrennen der Männer wurden eingeführt. Große Änderungen gab es beim Klassifizierungssystem der Leichtathletik, im Basketball und beim Schwimmen.

  • Bogenschießen
  • Darts
  • Gewichtheben
  • Leichtathletik
  • Lawn Bowling
  • Rollstuhlbasketball
  • Rollstuhlfechten
  • Schwimmen
  • Snooker
  • Tischtennis

Erfolge der deutschen Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Mannschaft holte 35 Medaillen in Tel Aviv. Manfred Emmel holte im Schwimmen und Tischtennis insgesamt fünf Medaillen. Heinz Simon gewann im Bogenschießen, Fünfkampf und Tischtennis sowie Johann Schuhbauer (Leichtathletik) je vier Medaillen. Deutschland belegte somit den sechsten Rang in der Nationenwertung.

Herausragende Sportler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roberto Marson aus Italien war mit zehn Goldmedaillen der Star der Spiele. Er gewann drei in der Leichtathletik, drei im Schwimmen und vier im Fechten. Der US-Amerikaner Es Owen gewann zweimal Leichtathletik-Gold, Gold im Fünfkampf und zwei Goldmedaillen im Schwimmen, sowie Silber mit dem Basketball-Team und Bronze im Speerwurf. Die australische Schwimmerin Lorraine Dodd erreichte drei Rekorden innerhalb eines Tages.

Höhepunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rollstuhlbasketballturnier besiegte im Endspiel Israel die USA mit 47:37 Punkten vor 5.000 begeisterten Zuschauern.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. International Paralympic Committee: Paralympics Tel Aviv 1968. Abgerufen am 28. August 2012.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Sommer-Paralympics 1968 aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.