Spree-Comtess

Spree-Comtess
Spree-Comtess (facelift) 2015 auf der Spree in Berlin
Schiffsdaten
Flagge Deutschland Deutschland
Schiffstyp Tagesausflugsschiff
Rufzeichen DC8606
Heimathafen Berlin
Eigner Reederei Riedel
Bauwerft Schiffswerft Hermann Barthel GmbH in Derben
Stapellauf 2003
Verbleib in Fahrt
Ab 2003
Länge
43,10 m (Lüa)
Breite 7,00 m
Tiefgang max. 1,29 m
Verdrängung 200,570 t
Maschinenanlage
Maschine 1 × Deutz BF 6M 1015 MC
Maschinen-
leistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat
248 kW (337 PS)
Propeller 1 Schottel-Ruderpropeller
Transportkapazitäten
Zugelassene Passagierzahl 330
Sonstiges
Registrier-
nummern

ENI 04801520

Das Fahrgastschiff Spree-Comtess wurde von 2002 bis 2003 auf der Schiffswerft Hermann Barthel in Derben gebaut und 2003 in Fahrt gebracht.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Spree-Comtess ist der erste Neubau der Reederei Riedel seit der Gründung in Berlin. Sie wurde in den Jahren 2002/03 auf der Schiffswerft Hermann Barthel GmbH in Derben in drei Sektionen hergestellt und außerhalb der Werkhalle zusammengesetzt. Sie ist speziell für die Stadtrundfahrten durch den Landwehrkanal konzipiert und bietet allein auf dem Oberdeck 330 Plätze. Im unteren Salon haben je nach Bestuhlung 220 Personen Platz. Damit ist die Spree-Comtess das derzeit größte Schiff der Reederei Riedel.

Der Salon wurde mit einer Klima- und Lüftungstechnik versehen. Auch eine Tanzfläche ist vorhanden. Die Tresenanlage und der Küchenbereich sind für eine gastronomische Bewirtung ausgelegt. Die Steuerung des Schiffes erfolgt durch einen um 360° drehbaren Schottel-Ruderpropeller in Verbindung mit einem Bugstrahlruder.

Die feierliche Schiffstaufe erfolgte am 28. April 2003 an der Anlegestelle Kottbuser Brücke am Maybachufer in Anwesenheit des Wirtschaftssenators Harald Wolf. Der Taufpate war Hanns Peter Nerger, seinerzeit Geschäftsführer der Berlin Tourismus Marketing GmbH (heute: Berlin Tourismus & Kongress GmbH).[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dieter Schubert: Deutsche Binnenfahrgastschiffe / Illustriertes Schiffsregister. Uwe Welz Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-933177-10-3, S. 438–441
  • Gemeinschaftszeugnis für Binnenschiffe Nr. B 2791 G der ZSUK Mainz

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Spree-Comtess – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dieter Schubert | Festschrift zum 40 jährigen Jubiläum der Reederei Riedel.
Spree-Comtess
Spree-Comtess (facelift) 2015 auf der Spree in Berlin
Schiffsdaten
Flagge Deutschland Deutschland
Schiffstyp Tagesausflugsschiff
Rufzeichen DC8606
Heimathafen Berlin
Eigner Reederei Riedel
Bauwerft Schiffswerft Hermann Barthel GmbH in Derben
Stapellauf 2003
Verbleib in Fahrt
Ab 2003
Länge
43,10 m (Lüa)
Breite 7,00 m
Tiefgang max. 1,29 m
Verdrängung 200,570 t
Maschinenanlage
Maschine 1 × Deutz BF 6M 1015 MC
Maschinen-
leistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat
248 kW (337 PS)
Propeller 1 Schottel-Ruderpropeller
Transportkapazitäten
Zugelassene Passagierzahl 330
Sonstiges
Registrier-
nummern

ENI 04801520

Das Fahrgastschiff Spree-Comtess wurde von 2002 bis 2003 auf der Schiffswerft Hermann Barthel in Derben gebaut und 2003 in Fahrt gebracht.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Spree-Comtess ist der erste Neubau der Reederei Riedel seit der Gründung in Berlin. Sie wurde in den Jahren 2002/03 auf der Schiffswerft Hermann Barthel GmbH in Derben in drei Sektionen hergestellt und außerhalb der Werkhalle zusammengesetzt. Sie ist speziell für die Stadtrundfahrten durch den Landwehrkanal konzipiert und bietet allein auf dem Oberdeck 330 Plätze. Im unteren Salon haben je nach Bestuhlung 220 Personen Platz. Damit ist die Spree-Comtess das derzeit größte Schiff der Reederei Riedel.

Der Salon wurde mit einer Klima- und Lüftungstechnik versehen. Auch eine Tanzfläche ist vorhanden. Die Tresenanlage und der Küchenbereich sind für eine gastronomische Bewirtung ausgelegt. Die Steuerung des Schiffes erfolgt durch einen um 360° drehbaren Schottel-Ruderpropeller in Verbindung mit einem Bugstrahlruder.

Die feierliche Schiffstaufe erfolgte am 28. April 2003 an der Anlegestelle Kottbuser Brücke am Maybachufer in Anwesenheit des Wirtschaftssenators Harald Wolf. Der Taufpate war Hanns Peter Nerger, seinerzeit Geschäftsführer der Berlin Tourismus Marketing GmbH (heute: Berlin Tourismus & Kongress GmbH).[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dieter Schubert: Deutsche Binnenfahrgastschiffe / Illustriertes Schiffsregister. Uwe Welz Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-933177-10-3, S. 438–441
  • Gemeinschaftszeugnis für Binnenschiffe Nr. B 2791 G der ZSUK Mainz

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Spree-Comtess – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dieter Schubert | Festschrift zum 40 jährigen Jubiläum der Reederei Riedel.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Spree-Comtess aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.