Suitengū (Tokio)

Der Suitengū heute

Der Suitengū (japanisch 水天宮) ist ein Shintō-Schrein im Bezirk Chūō in Tokio. Verehrt werden Amano minaka-nushi no kami (天御中主神), Kaiser Antoku, Kenreimon-in (建礼門院), Nii nyo (二位尼).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schrein stand während der Edo-Zeit auf dem Gelände der Residenz der Daimyō-Familie Arima (im Stadtteil Akabanebashi im heutigen Bezirk Minato). In Folge der Meiji-Restauration verloren die Arima ihr Grundstück, der Schrein wurde an den jetzigen Ort verlegt.

Der Überlieferung nach soll eine Schwangere beim Besuch des Schreins den Strang zum Glöckchen erhalten und sich den um den Bauch gebunden haben, was zu einer guten Niederkunft führte. Und weil Hunde meist zu einem guten Wurf kommen, entwickelte daraus der Brauch, am Tag des Hundes, der durch den Ablauf der Erdzweigen (戌の日) bestimmt ist, zum Schrein zu kommen und zu beten, und zwar besonders im fünften Monat der Schwangerschaft. Das zog viele Besucher an, so dass sich eine Art Schrein-Vorstadt darum herum entwickelte.

In den Jahren nach dem Pazifikkrieg wurde der Schrein höher gelegt, um im Erdgeschoss Mieteinnahmen zu erzielen.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Suitengū ist links unten auf dem rot umrandeten Gelände eingezeichnet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tokyo-to rekishi kyoiku kenkyukai (Hrsg.): Suitengu. In: Tokyo-to no rekishi sampo (jo). Yamakawa Shuppan, 2005. ISBN 978-4-634-24613-3. S. 123.
  • Tokyo-to rekishi kyoiku kenkyukai (Hrsg.): Suitengu. In: Tokyo-to no rekishi sampo (jo). Yamakawa Shuppan, 2001. ISBN 978-4-634-29130-0. S. 114.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Suitengū – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 35° 41′ 1″ N, 139° 47′ 6″ O

Der Suitengū heute

Der Suitengū (japanisch 水天宮) ist ein Shintō-Schrein im Bezirk Chūō in Tokio. Verehrt werden Amano minaka-nushi no kami (天御中主神), Kaiser Antoku, Kenreimon-in (建礼門院), Nii nyo (二位尼).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schrein stand während der Edo-Zeit auf dem Gelände der Residenz der Daimyō-Familie Arima (im Stadtteil Akabanebashi im heutigen Bezirk Minato). In Folge der Meiji-Restauration verloren die Arima ihr Grundstück, der Schrein wurde an den jetzigen Ort verlegt.

Der Überlieferung nach soll eine Schwangere beim Besuch des Schreins den Strang zum Glöckchen erhalten und sich den um den Bauch gebunden haben, was zu einer guten Niederkunft führte. Und weil Hunde meist zu einem guten Wurf kommen, entwickelte daraus der Brauch, am Tag des Hundes, der durch den Ablauf der Erdzweigen (戌の日) bestimmt ist, zum Schrein zu kommen und zu beten, und zwar besonders im fünften Monat der Schwangerschaft. Das zog viele Besucher an, so dass sich eine Art Schrein-Vorstadt darum herum entwickelte.

In den Jahren nach dem Pazifikkrieg wurde der Schrein höher gelegt, um im Erdgeschoss Mieteinnahmen zu erzielen.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Suitengū ist links unten auf dem rot umrandeten Gelände eingezeichnet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tokyo-to rekishi kyoiku kenkyukai (Hrsg.): Suitengu. In: Tokyo-to no rekishi sampo (jo). Yamakawa Shuppan, 2005. ISBN 978-4-634-24613-3. S. 123.
  • Tokyo-to rekishi kyoiku kenkyukai (Hrsg.): Suitengu. In: Tokyo-to no rekishi sampo (jo). Yamakawa Shuppan, 2001. ISBN 978-4-634-29130-0. S. 114.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Suitengū – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 35° 41′ 1″ N, 139° 47′ 6″ O

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