VfB Fichte Bielefeld

VfB Fichte Bielefeld
Basisdaten
Name Verein für Bewegungsspiele
Fichte Bielefeld e. V.
Sitz Bielefeld, NRW
Gründung 1. Juli 1999
Farben Rot-Schwarz-Grün
Vorsitzender Mike Arendt
Website www.vfbfichte.de
Erste Mannschaft
Trainer Mario Ermisch
Spielstätte Stadion Rußheide
Plätze 12.000
Liga Westfalenliga 1
2016/17 1. Platz (Landesliga 1)
Heim
Auswärts

Der VfB Fichte Bielefeld (vollständiger Name: Verein für Bewegungsspiele Fichte Bielefeld e. V.) ist ein Sportverein aus Bielefeld. Der Verein entstand am 1. Juli 1999 durch Fusion der Vereine VfB 03 Bielefeld und SpVgg Fichte Bielefeld und bietet die Sportarten Fußball, Handball, Judo, Leichtathletik, Tischtennis, Tennis, Turnen sowie „Freizeit & Fitness“. Die Vereinsfarben sind Rot, Schwarz und Grün.

Bekannt wurde der Verein durch seine Fußballabteilung. Die erste Mannschaft spielt seit dem Abstieg im Jahre 2017 in der sechstklassigen Westfalenliga. Zwischen 2001 und 2006 war der Verein Mitglied der Oberliga Westfalen und nahm einmal am DFB-Pokal teil. Der Stammverein VfB 03 Bielefeld war 1931 Westdeutscher Vizemeister und nahm an der Endrunde um die deutsche Meisterschaft teil.

Die Spieler des VfB Fichte sind als die „Roten“ oder die „Hüpker“ bekannt. Das Wort „Hüpker“ kommt aus den plattdeutschen und bezeichnet junge Fußballspieler („junge Hüpfer“), die durch eine Gasse liefen und hüpften, um den Sportplatz zu erreichen.[1]

Die Stammvereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

VfB 03 Bielefeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: VfB 03 Bielefeld

Historische Vereinswappen des VfB 03 Bielefeld

Am 3. März 1903 wurde der Bielefelder SK Cheruskia gegründet, der 1907 seinen Namen in VfB 03 Bielefeld änderte.[2] Gleichzeitig nahm der Verein erstmals am Ligenspielbetrieb teil und wurde 1915 Bezirksmeister und -pokalsieger.[3] Nach Kriegsende spielte der VfB mit unterschiedlichem Erfolg in der erstklassigen Bezirksklasse bzw. Bezirksliga Westfalen, die zu dieser Zeit von der Arminia dominiert wurde. Erst 1928 wurden die „Hüpker“ Gruppensieger, verloren aber das Finale um die Westfalenmeisterschaft gegen Borussia Rheine. Nun begann die erfolgreichste Zeit des Vereins. 1930 wurde der VfB Westfalenmeister und verpasste die Qualifikation zur Endrunde der Westdeutschen Meisterschaft nur knapp. Ein Jahr später war die Mannschaft erfolgreicher. In der Endrunde wurde der VfB Vizemeister.[4]

In der Endrunde um die deutsche Meisterschaft verlor der VfB im Achtelfinale gegen den späteren Meister Hertha BSC. 1933 verpasste der VfB die Qualifikation für die neu eingeführte Gauliga Westfalen. Erst 1939 gelang der Sprung in die Gauliga, wo die „Hüpker“ in der Aufstiegssaison durch ein 3:1 gegen Schalke 04 für Furore sorgten.[4]Ein Jahr später wurden die „Roten“ sogar Dritter. Danach ging es sportlich bergab und der VfB stieg 1942 ab. Am 25. Juli 1943 ging der VfB 03 mit dem DSC Arminia eine Kriegsspielgemeinschaft (KSG) ein.[2] Der so genannte „Bielefelder Fußballrest“ war jedoch chancenlos und beendete die Gauligasaison 1943/44 auf dem letzten Platz.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges verpassten die „Hüpker“ 1947 die Qualifikation zur Oberliga West. 1949 schafften die „Roten“ die Qualifikation für die II. Division West nicht und rutschten erstmals in die Drittklassigkeit ab. Ein Jahr später stiegen die „Hüpker“ als westfälischer Vizemeister in die II. Division auf. Bereits nach zwei Jahren musste die Mannschaft wieder abstiegen. 1953 später wurde der VfB Westfalenmeister und erreichte bei der deutschen Amateurmeisterschaft das Halbfinale, wo der VfB gegen den Homberger SV ausschied.[5] 1955 wurden die „Hüpker“ westfälischer Vizemeister und schaffte den Aufstieg in die II. Division West. Nach nur einer Saison folgte der sofortige Wiederabstieg. 1962 stieg die Arminia in die II. Division West auf, womit sich die Wege beider Vereine bis heute trennten. 1972 wurden die „Roten“ erneut Westfalenmeister, belegten in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga West aber nur den letzten Platz.

1976 stieg der VfB erstmals in die Viertklassigkeit ab. Durch die Einführung der Oberliga Westfalen im Jahre 1978 war der VfB erstmals nur noch fünftklassig. 1980 qualifizierten sich die Bielefelder wieder für den DFB-Pokal und unterlagen in der ersten Runde gegen den VfB Friedrichshafen. mit 1:3.[6] In den letzten Jahren seiner Existenz wurden die „Hüpker“ zu einer Fahrstuhlmannschaft, die zwischen 1987 und 1990 bis in die Bezirksliga abstürzte. In der letzten Spielzeit vor der Fusion war der VfB 03 in der Verbandsliga am Ball.

SpVgg Fichte 06/07[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: SpVgg Fichte Bielefeld

Historische Vereinswappen der SpVgg Fichte 06/07

Die SpVgg Fichte 06/07 entstand aus einer Reihe von Vereinsfusionen. Im Jahre 1921 schlossen sich die Vereine SC Concordia 1906 und SV Teutonia 1911 zum Spielverein 06 zusammen. 1925 fusionierte dieser mit dem 1. BSC Eintracht 1907 zur Bielefelder SpVgg. Ein Jahr später schloss sich der Sportverein Sieker der Spielvereinigung an. Parallel dazu existierte der Arbeiterverein FTSV Fichte Bielefeld, der 1933 von den Nationalsozialisten verboten wurde. Im Jahre 1945 schlossen sich die Spielvereinigung 06/07 und die wieder gegründete FTSV Fichte zur Spielvereinigung Fichte 06/07 zusammen.[2] Andere Quellen sprechen von 1947 als Jahr der Fusion.[7]

Die Spielvereinigung 06/07 schaffte 1928 und 1930 den Aufstieg in die zweitklassige Bezirksliga Westfalen, Gruppe Ost und belegte dort in der Regel Plätze im Mittelfeld. 1937 stieg die Mannschaft aus der Bezirksliga Ostwestfalen ab. Nach dem Zweiten Weltkrieg schaffte Fichte 1954 den Aufstieg in die Landesliga, damals die höchste Amateurliga in Westfalen. Das Gastspiel dauerte jedoch nur ein Jahr. 1958 folgte der Wiederaufstieg und die Mannschaft konnte sich sechs Jahre lang in der Verbandsliga halten. 1975 stieg Fichte sogar in die Bezirksliga ab, aus der die Mannschaft nach zwei Jahren wieder Aufstieg. Nach zwei weiteren Jahren stieg Fichte wieder in die Verbandsliga auf. Nach dem Abstieg 1985 dauerte es bis 1990, ehe der dritte Verbandsligaaufstieg perfekt gemacht wurde. Der Verein wurde wie der VfB 03 zur Fahrstuhlmannschaft. 1995 stieg die Mannschaft in die Landesliga ab und 1997 wieder auf.

Fusion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits in den 1970er Jahren diskutierten beide Vereine über eine Fusion. Jedoch scheiterten die Gespräche. Auf Anregung des VfB-Vorsitzenden Walter Goldmann und Fichtes Abteilungsleiter für Fußball Berndhard Geldmeier wurden 1998 neue Verhandlungen über einen Zusammenschluss aufgenommen. Ziele waren die Stellung einer schlagkräftigen Fußballmannschaft, Erhöhung der Werbeeinnahmen und die Beendigung der jahrzehntelangen Rivalität zwischen beiden Vereinen. Im Gegensatz zum VfB 03 hatten die Befürworter der Fusion mehr Überzeugungsarbeit zu leisten, bevor die Zustimmung zur Fusion erfolgte. Beide Vereine gingen schuldenfrei in den Zusammenschluss.[8]

Geschichte des VfB Fichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In die Oberliga und zurück (1999 bis 2007)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der neue Verein startete in der Saison 1999/2000 in der Verbandsliga Westfalen, wo beide Stammvereine in der Vorsaison bereits spielten. Zunächst gewann der Verein in den Jahren 1999 und 2000 jeweils die Bielefelder Hallenstadtmeisterschaft, bevor auf dem Feld die von Mario Ermisch trainierte Mannschaft im Jahre 2001 mit dem Aufstieg in die Oberliga Westfalen den ersten Erfolg erzielen konnte.[2] Nach zwei Platzierungen im Mittelfeld der Tabelle wurde die Saison 2003/04 zur erfolgreichsten Spielzeit nach der Fusion. Im Dezember 2003 sorgte der Verein bundesweit für Schlagzeilen, als er für drei Spiele den ehemaligen Nationaltorwart Uli Stein verpflichtete, nachdem sich zwei Torhüter verletzt hatten.[9]

Lange Zeit belegte die Mannschaft den zweiten Platz und hatte die Möglichkeit, in die Regionalliga aufzusteigen. Am vorletzten Spieltag unterlagen die „Hüpker“ jedoch Arminia Bielefeld II und der VfB Fichte wurde letztendlich Vierter.[10] Trainer Ermisch verließ den Verein in Richtung SC Verl, während Jörg Weber das Traineramt übernahm. Nach der Saison 2005/06 stieg die Mannschaft unter Trainer Sven Moning wieder in die Verbandsliga ab. Ein Jahr später folgte der freiwillige Rückzug in die Landesliga, nachdem der in der Chemiebranche tätige Hauptsponsor Rainer Goldmann seinen Rückzug angekündigt hatte.[11]

Gegenwart (seit 2007)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2008 zog der VfB Fichte als erste Bielefelder Mannschaft seit 1991 in das Finale des Westfalenpokals ein. Dort trat die Mannschaft am 11. Mai 2008 bei Preußen Münster an und verlor mit 0:3 nach Verlängerung. Die erfolgreiche Mannschaft bestand zu 90 Prozent aus der eigenen Jugend. Mit dem Finaleinzug konnte sich der Verein die Teilnahme an der Hauptrunde des DFB-Pokal 2008/09 sichern, wo er am 9. August in der ersten Runde auf den Erstligisten Borussia Mönchengladbach traf. Aufgrund des geringen Platzangebots auf der Rußheide wurde das Spiel in der SchücoArena ausgetragen. Vor 8.100 Zuschauern endete das Spiel mit einem 8:1-Sieg der Gladbacher. Torschütze für Fichte war Sami Önen.[12]

Am letzten Spieltag der Landesligasaison 2008/09 sicherte sich der VfB Fichte unter Trainer Mark Sawkill durch einen 7:0-Sieg über die dritte Mannschaft von Arminia Bielefeld die Meisterschaft und profitierte vom 1:1 des Konkurrenten Preußen Espelkamp beim FC Bad Oeynhausen. Die Mannschaft konnte sich jedoch nur für zwei Jahre halten und musste in der Saison 2010/11 den Abstieg in die Landesliga hinnehmen. Zwei Jahre später verpassten die „Hüpker“ nur aufgrund des schlechteren Torverhältnis gegenüber dem Lokalrivalen VfL Theesen die Meisterschaft. In einer Relegationsrunde mit den anderen Landesliga-Vizemeistern verlor die Mannschaft zunächst mit 1:2 gegen Grün-Weiß Nottuln und stieg nach einem 4:2-Sieg nach Elfmeterschießen gegen den FC Lennestadt in die Westfalenliga auf.[13]

Nach zwei elften Plätzen rutschten die „Hüpker“ im Frühjahr 2016 auf den letzten Tabellenplatz hinab. Trainer Yorck Bergenthal wurde daraufhin durch Teammanager Christopher Gliniars ersetzt. Am letzten Spieltag reichte der Mannschaft ein 3:1-Sieg gegen den TuS Hiltrup nicht zum Klassenerhalt, da der direkte Konkurrent Victoria Clarholz gleichzeitig gegen Grün-Weiß Nottuln gewann. Unter dem neuen Trainer Julian Hesse gelang der direkte Wiederaufstieg. Zur Saison 2017/18 kehrte Mario Ermisch auf den Trainerposten zurück und gewann im Dezember 2017 mit den „Hüpkern“ durch einen 5:3-Sieg über Arminia Bielefeld II die Hallenstadtmeisterschaft.[14]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Stadion Rußheide

161. Stadt-Derby zwischen dem VfB Fichte und Arminia Bielefeld am 23. Juni 2013 im Stadion Rußheide

Der VfB Fichte Bielefeld trägt seine Heimspiele im rund 12.000 Zuschauer fassenden Stadion Rußheide aus. Das Stadion wurde in den späten 1960er Jahren gebaut und wurde im Juli 1970 eröffnet. Zuvor befand sich auf dem Gelände das 1927 eröffnete Stadion Mühlenstraße. Die Baukosten für Bielefelds erste „leichtathletische Großkampfbahn“ beliefen sich auf etwa 2,9 Millionen Mark. Nachdem Bielefeld 1975 zu einem Bundes- und Landesleistungsstützpunkt der Leichtathletik geworden war, bekam das Stadion eine neue Laufbahn und die Haupttribüne wurde überdacht. Neben den Rasenplatz gibt es noch eine Hartplatz, der ab August 2014 in einen Kunstrasenplatz umgebaut wurde.

Die Rußheide war seit der Eröffnung die Heimstätte der beiden Stammvereine VfB 03 und der SpVgg Fichte 06/07. Der VfB 03 spielte zunächst auf einem Sportplatz an der Theesener Straße und zog 1924 in die neu erbaute VfB-Kampfbahn an der Heeper Straße um.[2] Neben der Rußheide nutzt der Verein noch einen Kunstrasenplatz an der Ravensberger Straße, der neben den Bielefelder Finanzämtern liegt. Hier spielen die zweite Mannschaft und die Jugendmannschaften. Nach Fertigstellung des Kunstrasenplatzes an der Rußheide sollen auch diese Mannschaften dort spielen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1999 bis 2004: Mario Ermisch
  • Juni bis Okt. 2004: Armin Perrey
  • Okt. 2004 bis 2005: Jörg Weber
  • Juni bis Nov. 2005: Holger Wortmann
  • Nov. 2005 bis Okt. 2006: Sven Moning
  • Okt. 2006 bis 2007: Yorck Bergenthal
  • 2007 bis Sep. 2010: Mark Sawkill
  • Sep. 2010 bis 2011: Ivan Pachecho
  • Juli bis Nov. 2011: Olaf Sieweke
  • 2013 bis Apr. 2014: Arsenije Klisuric
  • Apr. 2014 bis Apr. 2016: Yorck Bergenthal
  • Nov. bis Juli 2016: Christopher Gliniars
  • 2016 bis 2017: Julian Hesse
  • seit 2017: Mario Ermisch

Weitere Mannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bus des VfB Fichte

Die zweite Mannschaft startete nach der Fusion in der Landesliga, stieg jedoch dreimal in Folge ab. In der Saison 2003/04 kehrte die Mannschaft noch einmal in die Bezirksliga zurück, ehe die Mannschaft im Jahre 2013 in die Kreisliga C, der untersten Spielklasse abstieg. Insgesamt verfügt der Verein in der Saison 2017/18 über elf Jugendmannschaften. Die A-Jugend spielt in der zweitklassigen Westfalenliga und die C-Jugend in der Bezirksliga, während alle anderen Mannschaften auf Kreisebene antreten.

Seit 2009 gibt es eine Frauenmannschaft. Diese gewann in der Saison 2013/14 alle Meisterschaftsspiele und schaffte damit den Aufstieg in die Bezirksliga. Nach nur einem Jahr folgte der Abstieg in die Kreisliga, dem der direkte Wiederaufstieg folgte. Aber erneut musste die Mannschaft direkt wieder absteigen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Hüpker kommen. VfB Fichte Bielefeld, archiviert vom Original am 28. Februar 2009; abgerufen am 19. August 2013.
  2. abcde Hardy Grüne, Christian Karn: Das große Buch der deutschen Fußballvereine. AGON-Sportverlag, Kassel 2009, ISBN 978-3-89784-362-2, S. 71.
  3. Kirschneck, Uhlig u. a.: DSC Arminia Bielefeld. 100 Jahre Leidenschaft. Die Werkstatt, Göttingen 2005, ISBN 3-89533-479-0, S. 227.
  4. ab Hardy Grüne: Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 1: Vom Kronprinzen bis zur Bundesliga. 1890 bis 1963. Deutsche Meisterschaft, Gauliga, Oberliga. Zahlen, Bilder, Geschichten. Agon-Sportverlag, Kassel 1996, ISBN 3-928562-85-1, S. 111–112, 201.
  5. vgl. Grüne (1996), S. 333
  6. Spielstatistik VfB Bielefeld - VfB Friedrichshafen 1:3 (0:0). Fussballdaten.de, abgerufen am 19. August 2013.
  7. Deutscher Sportclub für Fußball-Statistiken: Fußball in Westdeutschland 1945–1952. Hövelhof 2012, S. 40.
  8. Mike Arendt: Wir über uns. VfB Fichte Bielefeld, abgerufen am 4. August 2015.
  9. Werner Skrentny (Hrsg.): Das große Buch der deutschen Fußball-Stadien. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2010, ISBN 978-3-89533-668-3, S. 62.
  10. Oberliga Westfalen 2003/04. Fussballdaten.de, abgerufen am 19. August 2013.
  11. Thorsten Richter: Starke: "Gruppe 1 ist tot!" RevierSport, abgerufen am 19. August 2017.
  12. Fichte geht im "Fohlen"-Wirbel unter. Kicker-Sportmagazin, abgerufen am 18. September 2013.
  13. Lothar Linke: FC Lennestadt verpasst Krönung haarscharf. DerWesten, abgerufen am 18. September 2013.
  14. Das Finale der Stadtmeisterschaft. FuPa, abgerufen am 31. Dezember 2017.
  15. Die Siegerlisten der Hallenmeisterschaften. FLVW Kreis Bielefeld, abgerufen am 18. August 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 52° 1′ 12″ N, 8° 33′ 46″ O

VfB Fichte Bielefeld
Basisdaten
Name Verein für Bewegungsspiele
Fichte Bielefeld e. V.
Sitz Bielefeld, NRW
Gründung 1. Juli 1999
Farben Rot-Schwarz-Grün
Vorsitzender Mike Arendt
Website www.vfbfichte.de
Erste Mannschaft
Trainer Mario Ermisch
Spielstätte Stadion Rußheide
Plätze 12.000
Liga Westfalenliga 1
2016/17 1. Platz (Landesliga 1)
Heim
Auswärts

Der VfB Fichte Bielefeld (vollständiger Name: Verein für Bewegungsspiele Fichte Bielefeld e. V.) ist ein Sportverein aus Bielefeld. Der Verein entstand am 1. Juli 1999 durch Fusion der Vereine VfB 03 Bielefeld und SpVgg Fichte Bielefeld und bietet die Sportarten Fußball, Handball, Judo, Leichtathletik, Tischtennis, Tennis, Turnen sowie „Freizeit & Fitness“. Die Vereinsfarben sind Rot, Schwarz und Grün.

Bekannt wurde der Verein durch seine Fußballabteilung. Die erste Mannschaft spielt seit dem Abstieg im Jahre 2017 in der sechstklassigen Westfalenliga. Zwischen 2001 und 2006 war der Verein Mitglied der Oberliga Westfalen und nahm einmal am DFB-Pokal teil. Der Stammverein VfB 03 Bielefeld war 1931 Westdeutscher Vizemeister und nahm an der Endrunde um die deutsche Meisterschaft teil.

Die Spieler des VfB Fichte sind als die „Roten“ oder die „Hüpker“ bekannt. Das Wort „Hüpker“ kommt aus den plattdeutschen und bezeichnet junge Fußballspieler („junge Hüpfer“), die durch eine Gasse liefen und hüpften, um den Sportplatz zu erreichen.[1]

Die Stammvereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

VfB 03 Bielefeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: VfB 03 Bielefeld

Historische Vereinswappen des VfB 03 Bielefeld

Am 3. März 1903 wurde der Bielefelder SK Cheruskia gegründet, der 1907 seinen Namen in VfB 03 Bielefeld änderte.[2] Gleichzeitig nahm der Verein erstmals am Ligenspielbetrieb teil und wurde 1915 Bezirksmeister und -pokalsieger.[3] Nach Kriegsende spielte der VfB mit unterschiedlichem Erfolg in der erstklassigen Bezirksklasse bzw. Bezirksliga Westfalen, die zu dieser Zeit von der Arminia dominiert wurde. Erst 1928 wurden die „Hüpker“ Gruppensieger, verloren aber das Finale um die Westfalenmeisterschaft gegen Borussia Rheine. Nun begann die erfolgreichste Zeit des Vereins. 1930 wurde der VfB Westfalenmeister und verpasste die Qualifikation zur Endrunde der Westdeutschen Meisterschaft nur knapp. Ein Jahr später war die Mannschaft erfolgreicher. In der Endrunde wurde der VfB Vizemeister.[4]

In der Endrunde um die deutsche Meisterschaft verlor der VfB im Achtelfinale gegen den späteren Meister Hertha BSC. 1933 verpasste der VfB die Qualifikation für die neu eingeführte Gauliga Westfalen. Erst 1939 gelang der Sprung in die Gauliga, wo die „Hüpker“ in der Aufstiegssaison durch ein 3:1 gegen Schalke 04 für Furore sorgten.[4]Ein Jahr später wurden die „Roten“ sogar Dritter. Danach ging es sportlich bergab und der VfB stieg 1942 ab. Am 25. Juli 1943 ging der VfB 03 mit dem DSC Arminia eine Kriegsspielgemeinschaft (KSG) ein.[2] Der so genannte „Bielefelder Fußballrest“ war jedoch chancenlos und beendete die Gauligasaison 1943/44 auf dem letzten Platz.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges verpassten die „Hüpker“ 1947 die Qualifikation zur Oberliga West. 1949 schafften die „Roten“ die Qualifikation für die II. Division West nicht und rutschten erstmals in die Drittklassigkeit ab. Ein Jahr später stiegen die „Hüpker“ als westfälischer Vizemeister in die II. Division auf. Bereits nach zwei Jahren musste die Mannschaft wieder abstiegen. 1953 später wurde der VfB Westfalenmeister und erreichte bei der deutschen Amateurmeisterschaft das Halbfinale, wo der VfB gegen den Homberger SV ausschied.[5] 1955 wurden die „Hüpker“ westfälischer Vizemeister und schaffte den Aufstieg in die II. Division West. Nach nur einer Saison folgte der sofortige Wiederabstieg. 1962 stieg die Arminia in die II. Division West auf, womit sich die Wege beider Vereine bis heute trennten. 1972 wurden die „Roten“ erneut Westfalenmeister, belegten in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga West aber nur den letzten Platz.

1976 stieg der VfB erstmals in die Viertklassigkeit ab. Durch die Einführung der Oberliga Westfalen im Jahre 1978 war der VfB erstmals nur noch fünftklassig. 1980 qualifizierten sich die Bielefelder wieder für den DFB-Pokal und unterlagen in der ersten Runde gegen den VfB Friedrichshafen. mit 1:3.[6] In den letzten Jahren seiner Existenz wurden die „Hüpker“ zu einer Fahrstuhlmannschaft, die zwischen 1987 und 1990 bis in die Bezirksliga abstürzte. In der letzten Spielzeit vor der Fusion war der VfB 03 in der Verbandsliga am Ball.

SpVgg Fichte 06/07[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: SpVgg Fichte Bielefeld

Historische Vereinswappen der SpVgg Fichte 06/07

Die SpVgg Fichte 06/07 entstand aus einer Reihe von Vereinsfusionen. Im Jahre 1921 schlossen sich die Vereine SC Concordia 1906 und SV Teutonia 1911 zum Spielverein 06 zusammen. 1925 fusionierte dieser mit dem 1. BSC Eintracht 1907 zur Bielefelder SpVgg. Ein Jahr später schloss sich der Sportverein Sieker der Spielvereinigung an. Parallel dazu existierte der Arbeiterverein FTSV Fichte Bielefeld, der 1933 von den Nationalsozialisten verboten wurde. Im Jahre 1945 schlossen sich die Spielvereinigung 06/07 und die wieder gegründete FTSV Fichte zur Spielvereinigung Fichte 06/07 zusammen.[2] Andere Quellen sprechen von 1947 als Jahr der Fusion.[7]

Die Spielvereinigung 06/07 schaffte 1928 und 1930 den Aufstieg in die zweitklassige Bezirksliga Westfalen, Gruppe Ost und belegte dort in der Regel Plätze im Mittelfeld. 1937 stieg die Mannschaft aus der Bezirksliga Ostwestfalen ab. Nach dem Zweiten Weltkrieg schaffte Fichte 1954 den Aufstieg in die Landesliga, damals die höchste Amateurliga in Westfalen. Das Gastspiel dauerte jedoch nur ein Jahr. 1958 folgte der Wiederaufstieg und die Mannschaft konnte sich sechs Jahre lang in der Verbandsliga halten. 1975 stieg Fichte sogar in die Bezirksliga ab, aus der die Mannschaft nach zwei Jahren wieder Aufstieg. Nach zwei weiteren Jahren stieg Fichte wieder in die Verbandsliga auf. Nach dem Abstieg 1985 dauerte es bis 1990, ehe der dritte Verbandsligaaufstieg perfekt gemacht wurde. Der Verein wurde wie der VfB 03 zur Fahrstuhlmannschaft. 1995 stieg die Mannschaft in die Landesliga ab und 1997 wieder auf.

Fusion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits in den 1970er Jahren diskutierten beide Vereine über eine Fusion. Jedoch scheiterten die Gespräche. Auf Anregung des VfB-Vorsitzenden Walter Goldmann und Fichtes Abteilungsleiter für Fußball Berndhard Geldmeier wurden 1998 neue Verhandlungen über einen Zusammenschluss aufgenommen. Ziele waren die Stellung einer schlagkräftigen Fußballmannschaft, Erhöhung der Werbeeinnahmen und die Beendigung der jahrzehntelangen Rivalität zwischen beiden Vereinen. Im Gegensatz zum VfB 03 hatten die Befürworter der Fusion mehr Überzeugungsarbeit zu leisten, bevor die Zustimmung zur Fusion erfolgte. Beide Vereine gingen schuldenfrei in den Zusammenschluss.[8]

Geschichte des VfB Fichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In die Oberliga und zurück (1999 bis 2007)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der neue Verein startete in der Saison 1999/2000 in der Verbandsliga Westfalen, wo beide Stammvereine in der Vorsaison bereits spielten. Zunächst gewann der Verein in den Jahren 1999 und 2000 jeweils die Bielefelder Hallenstadtmeisterschaft, bevor auf dem Feld die von Mario Ermisch trainierte Mannschaft im Jahre 2001 mit dem Aufstieg in die Oberliga Westfalen den ersten Erfolg erzielen konnte.[2] Nach zwei Platzierungen im Mittelfeld der Tabelle wurde die Saison 2003/04 zur erfolgreichsten Spielzeit nach der Fusion. Im Dezember 2003 sorgte der Verein bundesweit für Schlagzeilen, als er für drei Spiele den ehemaligen Nationaltorwart Uli Stein verpflichtete, nachdem sich zwei Torhüter verletzt hatten.[9]

Lange Zeit belegte die Mannschaft den zweiten Platz und hatte die Möglichkeit, in die Regionalliga aufzusteigen. Am vorletzten Spieltag unterlagen die „Hüpker“ jedoch Arminia Bielefeld II und der VfB Fichte wurde letztendlich Vierter.[10] Trainer Ermisch verließ den Verein in Richtung SC Verl, während Jörg Weber das Traineramt übernahm. Nach der Saison 2005/06 stieg die Mannschaft unter Trainer Sven Moning wieder in die Verbandsliga ab. Ein Jahr später folgte der freiwillige Rückzug in die Landesliga, nachdem der in der Chemiebranche tätige Hauptsponsor Rainer Goldmann seinen Rückzug angekündigt hatte.[11]

Gegenwart (seit 2007)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2008 zog der VfB Fichte als erste Bielefelder Mannschaft seit 1991 in das Finale des Westfalenpokals ein. Dort trat die Mannschaft am 11. Mai 2008 bei Preußen Münster an und verlor mit 0:3 nach Verlängerung. Die erfolgreiche Mannschaft bestand zu 90 Prozent aus der eigenen Jugend. Mit dem Finaleinzug konnte sich der Verein die Teilnahme an der Hauptrunde des DFB-Pokal 2008/09 sichern, wo er am 9. August in der ersten Runde auf den Erstligisten Borussia Mönchengladbach traf. Aufgrund des geringen Platzangebots auf der Rußheide wurde das Spiel in der SchücoArena ausgetragen. Vor 8.100 Zuschauern endete das Spiel mit einem 8:1-Sieg der Gladbacher. Torschütze für Fichte war Sami Önen.[12]

Am letzten Spieltag der Landesligasaison 2008/09 sicherte sich der VfB Fichte unter Trainer Mark Sawkill durch einen 7:0-Sieg über die dritte Mannschaft von Arminia Bielefeld die Meisterschaft und profitierte vom 1:1 des Konkurrenten Preußen Espelkamp beim FC Bad Oeynhausen. Die Mannschaft konnte sich jedoch nur für zwei Jahre halten und musste in der Saison 2010/11 den Abstieg in die Landesliga hinnehmen. Zwei Jahre später verpassten die „Hüpker“ nur aufgrund des schlechteren Torverhältnis gegenüber dem Lokalrivalen VfL Theesen die Meisterschaft. In einer Relegationsrunde mit den anderen Landesliga-Vizemeistern verlor die Mannschaft zunächst mit 1:2 gegen Grün-Weiß Nottuln und stieg nach einem 4:2-Sieg nach Elfmeterschießen gegen den FC Lennestadt in die Westfalenliga auf.[13]

Nach zwei elften Plätzen rutschten die „Hüpker“ im Frühjahr 2016 auf den letzten Tabellenplatz hinab. Trainer Yorck Bergenthal wurde daraufhin durch Teammanager Christopher Gliniars ersetzt. Am letzten Spieltag reichte der Mannschaft ein 3:1-Sieg gegen den TuS Hiltrup nicht zum Klassenerhalt, da der direkte Konkurrent Victoria Clarholz gleichzeitig gegen Grün-Weiß Nottuln gewann. Unter dem neuen Trainer Julian Hesse gelang der direkte Wiederaufstieg. Zur Saison 2017/18 kehrte Mario Ermisch auf den Trainerposten zurück und gewann im Dezember 2017 mit den „Hüpkern“ durch einen 5:3-Sieg über Arminia Bielefeld II die Hallenstadtmeisterschaft.[14]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Stadion Rußheide

161. Stadt-Derby zwischen dem VfB Fichte und Arminia Bielefeld am 23. Juni 2013 im Stadion Rußheide

Der VfB Fichte Bielefeld trägt seine Heimspiele im rund 12.000 Zuschauer fassenden Stadion Rußheide aus. Das Stadion wurde in den späten 1960er Jahren gebaut und wurde im Juli 1970 eröffnet. Zuvor befand sich auf dem Gelände das 1927 eröffnete Stadion Mühlenstraße. Die Baukosten für Bielefelds erste „leichtathletische Großkampfbahn“ beliefen sich auf etwa 2,9 Millionen Mark. Nachdem Bielefeld 1975 zu einem Bundes- und Landesleistungsstützpunkt der Leichtathletik geworden war, bekam das Stadion eine neue Laufbahn und die Haupttribüne wurde überdacht. Neben den Rasenplatz gibt es noch eine Hartplatz, der ab August 2014 in einen Kunstrasenplatz umgebaut wurde.

Die Rußheide war seit der Eröffnung die Heimstätte der beiden Stammvereine VfB 03 und der SpVgg Fichte 06/07. Der VfB 03 spielte zunächst auf einem Sportplatz an der Theesener Straße und zog 1924 in die neu erbaute VfB-Kampfbahn an der Heeper Straße um.[2] Neben der Rußheide nutzt der Verein noch einen Kunstrasenplatz an der Ravensberger Straße, der neben den Bielefelder Finanzämtern liegt. Hier spielen die zweite Mannschaft und die Jugendmannschaften. Nach Fertigstellung des Kunstrasenplatzes an der Rußheide sollen auch diese Mannschaften dort spielen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1999 bis 2004: Mario Ermisch
  • Juni bis Okt. 2004: Armin Perrey
  • Okt. 2004 bis 2005: Jörg Weber
  • Juni bis Nov. 2005: Holger Wortmann
  • Nov. 2005 bis Okt. 2006: Sven Moning
  • Okt. 2006 bis 2007: Yorck Bergenthal
  • 2007 bis Sep. 2010: Mark Sawkill
  • Sep. 2010 bis 2011: Ivan Pachecho
  • Juli bis Nov. 2011: Olaf Sieweke
  • 2013 bis Apr. 2014: Arsenije Klisuric
  • Apr. 2014 bis Apr. 2016: Yorck Bergenthal
  • Nov. bis Juli 2016: Christopher Gliniars
  • 2016 bis 2017: Julian Hesse
  • seit 2017: Mario Ermisch

Weitere Mannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bus des VfB Fichte

Die zweite Mannschaft startete nach der Fusion in der Landesliga, stieg jedoch dreimal in Folge ab. In der Saison 2003/04 kehrte die Mannschaft noch einmal in die Bezirksliga zurück, ehe die Mannschaft im Jahre 2013 in die Kreisliga C, der untersten Spielklasse abstieg. Insgesamt verfügt der Verein in der Saison 2017/18 über elf Jugendmannschaften. Die A-Jugend spielt in der zweitklassigen Westfalenliga und die C-Jugend in der Bezirksliga, während alle anderen Mannschaften auf Kreisebene antreten.

Seit 2009 gibt es eine Frauenmannschaft. Diese gewann in der Saison 2013/14 alle Meisterschaftsspiele und schaffte damit den Aufstieg in die Bezirksliga. Nach nur einem Jahr folgte der Abstieg in die Kreisliga, dem der direkte Wiederaufstieg folgte. Aber erneut musste die Mannschaft direkt wieder absteigen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Hüpker kommen. VfB Fichte Bielefeld, archiviert vom Original am 28. Februar 2009; abgerufen am 19. August 2013.
  2. abcde Hardy Grüne, Christian Karn: Das große Buch der deutschen Fußballvereine. AGON-Sportverlag, Kassel 2009, ISBN 978-3-89784-362-2, S. 71.
  3. Kirschneck, Uhlig u. a.: DSC Arminia Bielefeld. 100 Jahre Leidenschaft. Die Werkstatt, Göttingen 2005, ISBN 3-89533-479-0, S. 227.
  4. ab Hardy Grüne: Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 1: Vom Kronprinzen bis zur Bundesliga. 1890 bis 1963. Deutsche Meisterschaft, Gauliga, Oberliga. Zahlen, Bilder, Geschichten. Agon-Sportverlag, Kassel 1996, ISBN 3-928562-85-1, S. 111–112, 201.
  5. vgl. Grüne (1996), S. 333
  6. Spielstatistik VfB Bielefeld - VfB Friedrichshafen 1:3 (0:0). Fussballdaten.de, abgerufen am 19. August 2013.
  7. Deutscher Sportclub für Fußball-Statistiken: Fußball in Westdeutschland 1945–1952. Hövelhof 2012, S. 40.
  8. Mike Arendt: Wir über uns. VfB Fichte Bielefeld, abgerufen am 4. August 2015.
  9. Werner Skrentny (Hrsg.): Das große Buch der deutschen Fußball-Stadien. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2010, ISBN 978-3-89533-668-3, S. 62.
  10. Oberliga Westfalen 2003/04. Fussballdaten.de, abgerufen am 19. August 2013.
  11. Thorsten Richter: Starke: "Gruppe 1 ist tot!" RevierSport, abgerufen am 19. August 2017.
  12. Fichte geht im "Fohlen"-Wirbel unter. Kicker-Sportmagazin, abgerufen am 18. September 2013.
  13. Lothar Linke: FC Lennestadt verpasst Krönung haarscharf. DerWesten, abgerufen am 18. September 2013.
  14. Das Finale der Stadtmeisterschaft. FuPa, abgerufen am 31. Dezember 2017.
  15. Die Siegerlisten der Hallenmeisterschaften. FLVW Kreis Bielefeld, abgerufen am 18. August 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 52° 1′ 12″ N, 8° 33′ 46″ O

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