Wikipedia:Kandidaten für lesenswerte Artikel

Abkürzung: WP:KLA

Lesenswerte Artikel sind Artikel, die die strengen Kriterien für die exzellenten (noch) nicht schaffen. Auf dieser Seite wird per Wahl bzw. Abwahl entschieden, ob ein Artikel lesenswert ist oder nicht. Artikel, die gleichzeitig für Exzellenz kandidieren, werden auf Wikipedia:Kandidaturen von Artikeln, Listen und Portalen vorgeschlagen.

Bevor du einen Artikel zur Wahl stellst:

  • Prüfe, ob der Artikel den Kriterien für lesenswerte Artikel entspricht.
  • Informiere die Hauptautoren, die du durch dieses oder dieses Tool identifizieren kannst, ehe du einen Artikel vorschlägst. Möglicherweise möchten die Autoren vor der Kandidatur noch Mängel beseitigen.

So trägst du einen neuen Kandidaten ein:

  • Im Artikel: Füge den Baustein {{Lesenswert-Kandidat}} unten ein.
  • Auf dieser Seite: Liste den Artikel mit einer kurzen Beschreibung unten beim aktuellen Tagesdatum auf (Unterschreiben nicht vergessen).

Vorgehen

Alle Benutzer, auch unangemeldete (IPs), sind stimmberechtigt und dürfen pro Artikel ein Votum abgeben. Man stimmt ab, indem man seinen Diskussionsbeitrag auf dieser Seite mit einer der Bewertungen „keine Auszeichnung“, „lesenswert“ kennzeichnet. Die Kennzeichnungen „abwartend“ und „neutral“ sind auch möglich. Die Begründung des Votums ist dringend erwünscht, damit der Auswerter die Entscheidungen nachvollziehen und der Autor die Kritikpunkte aufgreifen kann. Es existieren folgende unverbindliche Vorlagen zur Stimmabgabe:

 Lesenswert
{{BE|l}}
 keine Auszeichnung
{{BE|k}}
 Neutral
{{BE|n}}
 Abwartend
{{BE|a}}

Auswertung

Die Kandidatur wird frühestens am 10. Tag nach dem Einstellungsdatum ab 0:00 Uhr ausgewertet (d. h. bei einer Nominierung am 15. kann ab dem 25. ausgewertet werden). Abgegebene Stimmen zählen bis zum Zeitpunkt der Auswertung. Hat ein Artikel am Ende der Kandidatur mindestens drei Pro-Stimmen mehr als Kontra-Stimmen, wird er als lesenswert ausgezeichnet. Enthält ein Artikel einen gravierenden Fehler, ist er unabhängig vom Abstimmungsergebnis nicht lesenswert.

Offensichtliche Unsinnskandidaten können sofort entfernt werden. Weist eine Kandidatur nach mehr als 24 Stunden fünf Kontra-Stimmen mehr als Pro-Stimmen auf, ist sie sofort gescheitert. Wahlen mit geringer Beteiligung oder uneindeutigem Votum werden als „ergebnislos“ gewertet, so dass der Status vor der Kandidatur bestehen bleibt.

Das konkrete Vorgehen für die Auswertung ist hier beschrieben.

Ab- oder Wiederwahl

Einen ausgezeichneten Artikel, der deiner Meinung nach nicht (mehr) lesenswert ist, kannst du zur erneuten Wahl stellen. Die Voraussetzungen für einen solchen Antrag richten sich nach dem auf WP:KALP gültigen Verfahren.

Zur Ab- oder Wiederwahl füge bitte unten im Artikel den Baustein {{Lesenswert-Abwahl}} oder {{Lesenswert-Wiederwahl}} ein. Der Wahlmodus ist derselbe wie bei einer Neukandidatur.

Review des Tages

Kandidaturen sind erfolgreicher, wenn die Artikel vorher ein Review durchlaufen. Dieses bedarf aber der Mitarbeit von Wikipedianern, die sich Zeit dafür nehmen. Beteilige dich zum Beispiel am Review des Tages:


Die Schulische Sozialisation (lateinisch: scholae, wörtlich: schulisch, lateinisch: sociare, wörtlich: verbinden) ist eine Unterform des allgemeinen Sozialisationbegriffes und bezieht sich hauptsächlich auf die soziale Entwicklung von Kindern in der Schullaufbahn und findet dort ihre Anwendung. Der Begriff der schulischen Sozialisation wird sowohl in den Sozial- und Geisteswissenschaften, wie der Soziologie, als auch in der Pädagogischen Psychologie und Pädagogik genutzt. Es gibt zu dem Begriff keine einheitliche Begriffsdefinition, dennoch bezieht sich die Definition immer auf die individuelle Entwicklung eines Kindes in dessen schulischer Laufbahn. Der familiäre Status basiert auf biologischen Komponenten, während diese in der Schule nicht von Relevanz sind. Die Schule ist die erste Instanz im Leben eines Kindes in dessen nicht-biologisch basierender Sozialisation. Die schulische Sozialisation lässt sich auf das erlernte Verhalten der Kinder in der Schule zurückführen.

11. Januar[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 21. Januar.

A. K. Ramanujan[Quelltext bearbeiten]

A. K. Ramanujan (geb. 16. März 1929 in Mysore, gest. 13. Juli 1993 in Chicago) war ein indisch-amerikanischer Indologe, Dichter und Übersetzer. Ramanujan wirkte den Großteil seines Lebens in den Vereinigten Staaten und lehrte von 1962 bis zu seinem Tod an der University of Chicago. Als Wissenschaftler beschäftigte er sich vor allem mit den regionalen und volkstümlichen Traditionen in der indischen Kultur. Daneben war Ramanujan sowohl auf Englisch als auch auf Kannada dichterisch tätig. Er gilt als einer der Hauptvertreter der modernen englischsprachigen Dichtung aus Indien und wurde 1999 postum mit dem Sahitya Akademi Award ausgezeichnet. Auf Kannada verfasste er neben Gedichten auch Kurzgeschichten und Novellen. Zudem veröffentlichte Ramanujan eine Reihe von vielbeachteten Übersetzungen von klassischen Literaturwerken auf Tamil und Kannada, darunter von Gedichten der alttamilischen Sangam-Literatur sowie von mittelalterlicher religiöser Dichtung auf Kannada und Tamil.

Dieser Artikel beruht vor allem auf Guillermo Rodríguez' Monographie, während ich die recht zahlreiche andere Literatur zu Ramanujan (von der vieles allerdings von zweifelhafter Qualität sein dürfte) nicht gesichtet habe, und auch eine genauere Analyse von Ramanujans Gedichten habe ich ausgelassen (nicht meine Baustelle). So gesehen ist der Artikel sicher noch ausbaufähig, gibt aber, denke ich, doch einen recht guten Überblick über Leben und Wirken dieses vielseitigen indisch-amerikanischen Intellektuellen. Deshalb würde ich ihn gerne für „Lesenswert“ kandidieren lassen. --Jbuchholz (Diskussion) 19:17, 11. Jan. 2018 (CET)

Wikipedia-Artikel sollen die seriöse Sekundärliteratur ausgewogen und neutral würdigen. Du hast 11 Sekundärquellen gelistet, aber dein Artikel beruht nur auf einer. Das sollte noch ausgebaut werden und dann einem Review unterzogen werden. Daher derzeit  keine Auszeichnung--Tubssy (Diskussion) 22:06, 12. Jan. 2018 (CET)
Schön geschrieben, aber eine Quelle reicht nicht. Auch der Hintergrund des Konflikts von 2011 wurde nicht ganz klar, habe versucht zu präzisieren.  keine Auszeichnung --Hnsjrgnweis (Diskussion) 16:34, 13. Jan. 2018 (CET)
 Lesenswert Ein gut lesbar geschriebener, umfassender Artikel, bei dem ich erstmal keine inhaltlichen Änderungsvorschläge hätte. Ich kenne mich in der Tamilistik nicht aus, aber es wäre tatsächlich schön, wie oben angemerkt, wenn noch eine oder mehrere weitere Quellen als Einzelnachweise hinzugezogen würden. Unter Sekundärliteratur sind 11 Werke aufgeführt, die sich den Titeln nach zwar fast alle mit der Poetik Ramanujans beschäftigen, aber das tut das Buch von Guillermo Rodríguez, dem Titel nach zu urteilen, ja auch. Vielleicht könnte man aus diesen Werken doch noch hilfreiche Informationen entnehmen, bzw. die Aussagen des Artikels zusätzlich untermauern. Einen Review hielte ich nicht für zielführend. Der Artikel ist sorgfältig ausgearbeitet und Vorschläge zur Verbesserung kann man auch direkt in diesem Forum machen. --Furfur Diskussion 12:54, 14. Jan. 2018 (CET)

12. Januar[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 22. Januar.

Wilhelm Riedel (Tuchfabrikant)[Quelltext bearbeiten]

Ferdinand Wilhelm Riedel (* 13. Juni 1829 in Cottbus; † 23. Januar 1916 in Berlin) war ein deutscher Tuchfabrikant und Wohltäter. Aus einfachen Verhältnissen stammend, gründete er 1853 seinen ersten Betrieb in Peitz. 1861 zog er nach Berlin um, wo er sein Geschäft deutlich erweitern konnte, sodass er am Ende seines Geschäftslebens mehrere Tuchfabriken besaß. Im Ruhestand engagierte er sich in seiner Geburtsstadt Cottbus für wohltätige Zwecke. So gründete er zunächst eine Stiftung, die Witwen und Waisen kostenlosen Wohnraum zur Verfügung stellte. Später folgten weitere Stiftungen, die jungen Menschen aus armen Verhältnissen einen guten Start in ihr Berufsleben ermöglichen sollten. Zudem sorgte er auch für kostenlosen Wohnraum für arme Alte. Für sein Engagement wurde er 1903 zum Ehrenbürger von Cottbus ernannt. Teile der von seinen Stiftungen errichteten Gebäude existieren noch heute. Sie werden vom Seniorenzentrum Riedelstift genutzt, das vom Arbeiter-Samariter-Bund betrieben wird.

Der bisher umfangreichste meiner Artikel. Er durchlief bereits einen Monat lang das Review, ohne dass es größere Einwände gegeben hätte. Also bin ich guter Hoffnung. --Redrobsche (Diskussion) 20:21, 12. Jan. 2018 (CET)

Unbedingt  Lesenswert Solch uneigennütitzige, bewundernswerte Menschen wie Wilhelm Riedel dürfen nicht vergessen werden, schon allein deshalb ist der Artikel lesenswert. Gut geschrieben, detailreich, informativ. Danke vielmals auch dem Autor!--Wagner67 (Diskussion) 21:22, 12. Jan. 2018 (CET)

Nach flüchtigem Überfliegen: An einigen Stellen verliert sich der Artikel doch etwas sehr in Details. Beispielsweise heißt es "Dort bestand seine Aufgabe darin, Karden zu putzen. Um dieser Tätigkeit nachgehen zu können, wurde er zunächst halbtags von der Schule befreit. Später erwirkte seine Mutter eine ganztägige Befreiung." und "Dabei gab Riedel seinen gesamten Verdienst aus, sodass er für seine Rückkehr nach Forst Teile seines Sparguthabens auf der Forster Sparkasse und die finanzielle Hilfe einer Verwandten in Berlin benötigte". Bringt das den Leser irgendwie weiter? Ich glaube nicht. Viele Grüße, Schnurrikowski (Diskussion) 10:16, 13. Jan. 2018 (CET)

Dass er die Schule verlassen musste, um für die Familie Geld zu verdienen, ist denke ich schon eine wichtige Information. Der Verlust seines gesamten Jahresverdienstes bei Vergnügungen in Hamburg kann wegen mir auch raus. Allerdings halte ich es auch durchaus von Interesse, da es zeigt, dass Wilhelm Riedel vor den Risiken des Lebens nicht gefeit war, um es mal blumig auszudrücken. --Redrobsche (Diskussion) 17:32, 13. Jan. 2018 (CET)
"In Hamburg wurde er vom Sohn seines dortigen Chefs in die bessere Gesellschaft eingeführt. Dabei gab Riedel seinen gesamten Verdienst aus, sodass er für seine Rückkehr nach Forst Teile seines Sparguthabens auf der Forster Sparkasse und die finanzielle Hilfe " usw. Dieser Sachverhalt erschließt sich dem Leser nicht so richtig. Ein Problem ist, dass die Darstellung i.W. auf einer Quelle basiert, deren Güte man nicht einschätzen kann.  Neutral --Hnsjrgnweis (Diskussion) 16:42, 13. Jan. 2018 (CET)
Die schlechte Quellenlage gebe ich zu. Es scheint aber leider keine weitere zu diesem Mann zu geben. Zu dem Ausschnitt: Er gab in Hamburg das gesamte Geld aus, das er bis dahin auf seiner Wanderschaft verdient hatte und benötigte deshalb für seine Rückkehr nach Forst Geld von seinem Sparkonto in Forst und einer Verwandten aus Berlin. Was genau ist an der Formulierung unklar? Wie kann ich sie verbessern? --Redrobsche (Diskussion) 17:32, 13. Jan. 2018 (CET)
Es sieht so aus, als ob ein Zusammenhang mit der "guten Gesellschaft" hergestellt werden soll und als ob der junge Mann da sein Geld verpulvert hätte (entgegen dem Versprechen, das er seiner Mutter abgab). Das sollte man dann explizit so sagen. Wenn jemand Geld vom eigenen Konto abhebt, hat er immer noch welches und außerdem ist das für Wikipedia nicht relevant. Aber interessant ist, dass eine Textilfabrik Riedel in Berlin 1889/90 wegen fortgesetzter Verunreinigung der Spree durch Tausende Kubikmeter Abwasser abgestraft wurde.[1] --Hnsjrgnweis (Diskussion) 19:46, 13. Jan. 2018 (CET)
Soll ich das Thema "Hamburg" jetzt umschreiben oder entfernen? Bei der in der Quelle angegebenen Textilfabrik handelt es sich um die von Wilhelm Riedel, was die Adresse zeigt. Danke für den Hinweis. Ich habe das jetzt eingebaut und bei der Gelegenheit auch noch eine weitere Quelle gefunden, die etwas zur Firmenübergabe und dem Weiterbetrieb aussagt. --Redrobsche (Diskussion) 22:56, 13. Jan. 2018 (CET)
Der Aufbau der Cottbusser Stiftungen aus der "Altersrente" ist auch so eine Mystifikaion. Etwas mehr kritische Distanz angesichts der Herkunft des Vermögens wäre schon nötig.--Hnsjrgnweis (Diskussion) 01:34, 14. Jan. 2018 (CET)
So steht es in der Quelle und so wird es sogar in einer der Stiftungsurkunden erwähnt. Mit der Altersrente ist natürlich nicht das gemeint, was man heute darunter versteht. Er wird von seinem Sohn eine gewisse Summe der Einkünfte seines Unternehmens bekommen haben und die wird nicht so niedrig ausgefallen sein. Es wäre schön, wenn du meine Frage beantworten würdest, bevor du neue Themen angehst. --Redrobsche (Diskussion) 11:22, 14. Jan. 2018 (CET)
Das wäre dann ein Gewinnanteil. Altersrente trifft es in keiner Weise. - Aber du kannst ja nicht wirklich wollen, dass ich dir vorschreiben soll, wie die Hamburg-Episode umzuschreiben ist. Die Auflagen an die Nutznießer, die Riedel mit seinen späteren Wohltaten verknüpfte, sehen ganz so aus, als ob ihn die Schuldgefühle gepackt hätten, dass er seine Ersparnisse z.T. auf den Kopf gehauen hatte.- Hier noch eine Sekundärquelle, in der seine früher zwanghafte Sparsamkeit betont wird: [2] --Hnsjrgnweis (Diskussion) 17:59, 14. Jan. 2018 (CET)
Hier mal ein Zitat aus der Quelle von Kunert, das wiederum ein Zitat aus der Stiftungsurkunde des Werkstättenhaus ist: Alle diese Stiftungen habe ich nicht vorhandenem Kapital entnommen, sondern allmählich aus der Altersrente erspart, welche ich mir nach Ausstattung und Abfindung meiner Kinder für meine persönlichen Bedürfnisse vorbehalten habe. (S. 105) Er hat sie also selber als Altersrente bezeichnet. Ich würde diese Information schon gerne im Artikel haben, da es scheinbar Wilhelm Riedel sehr wichtig war. Deshalb habe ich sie jetzt mal eingefügt und sowohl das Wort Gewinnanteil als auch Altersrente erwähnt. Einverstanden?
Die Sparsamkeit, um es nicht Geiz (vor allem wohl zu sich selbst) zu nennen, war mir bereits bewusst. Deine Quelle war übrigens bereits unter Literatur angegeben. Ich habe jetzt mal bei der Hamburg-Episode seine Sparsamkeit erwähnt. Ich wollte nicht wissen, wie ich sie umschreiben soll. Ich wollte eigentlich wissen, was dich daran stört. Die gesamte Informationen oder nur die Formulierung? Vielleicht ist jetzt durch die Erwähnung der Sparsamkeit bereits klarer geworden, warum das so besonders ist, dass es im Artikel Erwähnung gefunden hat. Man könnte auch noch mehr zur Sparsamkeit aka Geiz, vor allem in jungen Jahren, schreiben. So findet sich auf der zweiten Seite "deiner" Quelle auch der Ausschnitt aus einem Brief, in dem Riedel diese selbst sehr anschaulich schildert. Hälst du die Information für interessant?
Zur Motivation Riedels habe ich jetzt noch einen letzten Satz im Abschnitt Werkstättenhaus ergänzt. Ich denke nicht, dass er sich von Schuldgefühlen hat treiben lassen. Vielmehr wollte er, dass die "Nutznießer" so werden wie er, kleine Sparfüchse (andere nennen es vielleicht auch Geizkragen), die jeden Pfennig in den Aufbau eines Unternehmens stecken. --Redrobsche (Diskussion) 19:46, 14. Jan. 2018 (CET)
Okay, jetzt ist die Darstellung auch psychologisch plausibler. Die Motivationen werden klarer, einige Charakterzüge - soweit aus heutiger Sicht erkennbar - sind jetzt klarer. Ich würde mich nicht scheuen zu schreiben, dass er in Berlin nicht nur sein Geschäft "erweiterte", sondern richtig reich wurde, wenn auch auf Kosten der Umwelt. Färberei war damals ein sehr dreckiges Geschäft. --Hnsjrgnweis (Diskussion) 07:45, 15. Jan. 2018 (CET)
Ich finde die Information, dass er mehrere Fabriken besaß, ausreichend. Um das "richtig reich" einzubauen, müssten wir Informationen zum Wert des Unternehmens, den Jahresumsätzen oder Gewinnen haben. Haben wir aber nicht. Dass er seinen Reichtum zum Teil auf Kosten der Umwelt erworben hat, klingt ja im Artikel durch deine Quelle an. Um dies in die Einleitung einzubauen, halte ich die Beleglage aber für zu dünn. --Redrobsche (Diskussion) 09:44, 15. Jan. 2018 (CET)
Jetzt  Lesenswert --Hnsjrgnweis (Diskussion) 10:02, 16. Jan. 2018 (CET)

Welche Darstellung ist mit Kuhnert in den Fußnoten gemeint? In der Literatur hat der Beitrag zu Kuhnert nur die S. 20–21. Das bleibt völlig unklar. --Armin (Diskussion) 16:50, 13. Jan. 2018 (CET)

Da musst du dich verguckt haben. Die Angabe S. 20–21 gilt für den darunter befindlichen Artikel im CB Magazin. --Redrobsche (Diskussion) 17:32, 13. Jan. 2018 (CET)

13. Januar[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 23. Januar.

Christopher Nolan[Quelltext bearbeiten]

Christopher Edward Nolan[1] (* 30. Juli 1970 in London) ist ein britisch-US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Nach seinem Spielfilmdebüt 1998 mit Following wurde er 2002 für Memento erstmals für den Oscar als bester Drehbuchautor nominiert. Internationale Bekanntheit erlangte Nolan durch seine Neuinterpretation der Comicfigur Batman in den drei Filmen Batman Begins, The Dark Knight und The Dark Knight Rises. Durch diese Erfolge ist es ihm möglich, für Filme wie Inception, Interstellar oder Dunkirk mit hohen Filmbudgets zu arbeiten.[2] Christopher Nolan zählt zu den wenigen Autorenfilmern, welche in Hollywood aktiv sind.[3] Häufig schreibt er zusammen mit seinem Bruder Jonathan an den Drehbüchern und produziert seine Filme gemeinsam mit seiner Frau Emma Thomas.

Seit ca. 1,5 Jahren arbeite ich nun schon an diesem Artikel und habe ihn zunehmend erweitert. Im September 2017 startete ich dann ein Review, in dem ich sehr viel Feedback und Vorschläge bekam, welche ich berücksichtigt und eingearbeitet habe. Das Review lief ziemlich lange und wurde nun nach längerer Zeit ohne neue Kommentare beendet. Ich scheine der einzige Hauptautor zu sein, auch wenn immer wieder andere User Kleinigkeiten ergänzt oder verbessert haben - worüber ich auch sehr dankbar bin. Inzwischen, vor allem nach dem guten Review, sehe ich den Artikel bereit für eine Kandidatur für einen lesenswerten Artikel und habe ihn deswegen hier vorgeschlagen.--TiiN (Diskussion) 12:12, 13. Jan. 2018 (CET)

Danke für die Arbeit an dem Artikel, das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Ich finde den Artikel sehr informativ und sprachlich weitestgehend in Ordnung. Was die Ausführlichkeit der Angaben zum Inhalt (also abseits von Arbeitsstil und Inszenierung) betrifft, bin ich mir noch nicht sicher. Die Filme erzählen überwiegend recht komplexe Geschichten und ob dem der Abschnitt Inhalte und Thematiken genügend gerecht wird, möchte ich noch überlegen. Daher  Abwartend. Im übrigen sollten folgende Dinge behoben werden:

  1. Lassen sich wirklich alle Werke von Nolan dem Film noir zuordnen? Die zugrundliegende Quelle bezieht das nur auf Nolans neueste („recent“) Filme und die Quelle ist schon mind. 3 Jahre alt.
  2. Ist die Meinung der Kritiker bzgl. Eskapismus wirklich ein Vorwurf? Ich behaupte es ist eher eine positive Meinung, denn der BFI-Artikel schreibt schon in der Einleitung master of a new brand of intelligent escapism. Auf jeden Fall ist es eine wichtige Interpretation.
  3. Die Angaben zu den Einflüssen auf Nolans Werke wirken etwas oberflächlich, da man zwar Namen erfährt, aber kaum etwas darüber, in welcher Hinsicht genau Nolan beeinflusst wurde.
  4. Die Einzelnachweise auf das Buch von Furby und Joy lassen noch die Essay-Titel vermissen, auf die sich die Seitenzahlen beziehen. Bitte zwischen Autor und Herausgeber unterscheiden.

Soweit fürs Erste.--Stegosaurus (Diskussion) 08:16, 14. Jan. 2018 (CET)

Vielen Dank für die ausführliche Rückmeldung. Ich habe die Quelle bzgl. Eskapismus auch nochmal studiert und ergänzt, dass Leute Nolan dies auch als Stärke zuschreiben. Die Essay-Titel habe ich nun auch nachgetragen (hattest du beim Review glaub ich schon angemerkt, ging leider bei mir unter) und die Angabe mit dem Genre weicher formuliert.
Bzgl. der komplexen Geschichten bin ich der Meinung, dass die Geschichten hinter den Filmen oft durchaus einfach sind, aber komplex erzählt werden. Bzgl. der Einflüsse von anderen Filmemachern auf Nolan müsste noch mehr Literatur studiert werden, was im Zuge einer später angestrebten exzellenten Auszeichnung angegangen werden könnte.--TiiN (Diskussion) 11:28, 14. Jan. 2018 (CET)
Zur Komplexität der Geschichten: Die sind schon ziemlich komplex, im Artikel Inception wird die Komplexität gleich an mehreren Stellen betont. Und sie haben wie in den Dark-Knight-Filmen politische Themen, bei Inception und Interstellar eher philosophische. Diese sollten spätestens für eine Exzellenz-Kandidatur angesprochen werden, zumal es es sich ja nicht nur um einen Regisseur handelt, sondern auch um einen Drehbuchautor.--Stegosaurus (Diskussion) 20:14, 15. Jan. 2018 (CET)

Laien- Lesenswert, der Artikel hat mMn Potential für Exzellent. Dafür sollten aber die von Benutzer Stegosaurus Rex (als Experte auf dem Gebiet) angemerkten Punkte unbedingt angegangen werden. MfG--Krib (Diskussion) 15:59, 14. Jan. 2018 (CET)

  •  Abwartend Inhaltlich soweit ich sehe ohne offensichtliche Lücken. Sprachlich besteht allerdings noch Verbesserungsbedarf. Viele Formulierungen scheinen nah an einem englischen Original zu sein („Filmemacher wie George Lucas und Stanley Kubrick wirkten bereits in Christopher Nolans Kindheit auf ihn ein.“ klingt wie eine Übersetzung von „had an influence on“, suggeriert aber aktive Rolle von Lucas/Kubrick, gemeint ist „Filmemacher wie George Lucas und Stanley Kubrick inspirierten Christopher Nolan bereits in seiner Kindheit.“).
Zudem gibt es (möglicherweise damit verwandt) häufig eine Satzkonstruktion, die ich als „Nachstellung“ bezeichnen würde und die, obwohl grammatikalisch korrekt, den Lesefluss stört. Dabei wird zwischen Objekt und Prädikat eine „qualifizierende Aussage“ eingeschoben, die besser vor dem Objekt stehen sollte. Beispiel: „Er bestätigte 2017, dass er sich mit der Produzentin Barbara Broccoli über die Jahre mehrfach unterhalten habe“ kann wesentlich flüssiger „Er bestätigte 2017, dass er sich über die Jahre mehrfach mit der Produzentin Barbara Broccoli unterhalten habe und diese Aufgabe als spannend ansehe.“ heißen. Ein paar Stellen habe ich schon selbst korrigiert, aber da sollte für lesenswert noch nachgearbeitet werden.--Cirdan ± 09:57, 15. Jan. 2018 (CET)
Vielen Dank für das ausführliche Feedback, Cirdan und vor allem Danke, dass du auch schon einige sprachliche Verbesserungen am Artikel vorgenommen hast! Zu deinen Anmerkungen: Die Formulierungen habe ich nie von englischen Originalen übernommen sondern es selbst formuliert - möglicherweise ist sowas mal unterbewusst passiert, war aber falls ja nicht geplant. Ich würde mich freuen wenn der Artikel auch sprachlich noch weiter verbessert wird, allerdings komme ich dann auch relativ schnell an meine Grenzen und wäre auf die Arbeit von anderen Usern angewiesen. Wobei ich mich auch ein kleiens bisschen auf folgende Aussage der Kriterien für lesenswerte Artikel gestützt habe: Sprache: Kleinere Holprigkeiten und Schwächen werden toleriert, solange dies nicht das Verständnis erschwert. Aber ich freue mich über jede Verbesserung und bin auch riesig happy darüber, dass schon so viele Leute seit der Kandidatur Kleinigkeiten verbessert haben. :) --TiiN (Diskussion) 19:48, 15. Jan. 2018 (CET)

17. Januar[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 27. Januar.

Abkürzung: WP:KLA

Lesenswerte Artikel sind Artikel, die die strengen Kriterien für die exzellenten (noch) nicht schaffen. Auf dieser Seite wird per Wahl bzw. Abwahl entschieden, ob ein Artikel lesenswert ist oder nicht. Artikel, die gleichzeitig für Exzellenz kandidieren, werden auf Wikipedia:Kandidaturen von Artikeln, Listen und Portalen vorgeschlagen.

Bevor du einen Artikel zur Wahl stellst:

  • Prüfe, ob der Artikel den Kriterien für lesenswerte Artikel entspricht.
  • Informiere die Hauptautoren, die du durch dieses oder dieses Tool identifizieren kannst, ehe du einen Artikel vorschlägst. Möglicherweise möchten die Autoren vor der Kandidatur noch Mängel beseitigen.

So trägst du einen neuen Kandidaten ein:

  • Im Artikel: Füge den Baustein {{Lesenswert-Kandidat}} unten ein.
  • Auf dieser Seite: Liste den Artikel mit einer kurzen Beschreibung unten beim aktuellen Tagesdatum auf (Unterschreiben nicht vergessen).

Vorgehen

Alle Benutzer, auch unangemeldete (IPs), sind stimmberechtigt und dürfen pro Artikel ein Votum abgeben. Man stimmt ab, indem man seinen Diskussionsbeitrag auf dieser Seite mit einer der Bewertungen „keine Auszeichnung“, „lesenswert“ kennzeichnet. Die Kennzeichnungen „abwartend“ und „neutral“ sind auch möglich. Die Begründung des Votums ist dringend erwünscht, damit der Auswerter die Entscheidungen nachvollziehen und der Autor die Kritikpunkte aufgreifen kann. Es existieren folgende unverbindliche Vorlagen zur Stimmabgabe:

 Lesenswert
{{BE|l}}
 keine Auszeichnung
{{BE|k}}
 Neutral
{{BE|n}}
 Abwartend
{{BE|a}}

Auswertung

Die Kandidatur wird frühestens am 10. Tag nach dem Einstellungsdatum ab 0:00 Uhr ausgewertet (d. h. bei einer Nominierung am 15. kann ab dem 25. ausgewertet werden). Abgegebene Stimmen zählen bis zum Zeitpunkt der Auswertung. Hat ein Artikel am Ende der Kandidatur mindestens drei Pro-Stimmen mehr als Kontra-Stimmen, wird er als lesenswert ausgezeichnet. Enthält ein Artikel einen gravierenden Fehler, ist er unabhängig vom Abstimmungsergebnis nicht lesenswert.

Offensichtliche Unsinnskandidaten können sofort entfernt werden. Weist eine Kandidatur nach mehr als 24 Stunden fünf Kontra-Stimmen mehr als Pro-Stimmen auf, ist sie sofort gescheitert. Wahlen mit geringer Beteiligung oder uneindeutigem Votum werden als „ergebnislos“ gewertet, so dass der Status vor der Kandidatur bestehen bleibt.

Das konkrete Vorgehen für die Auswertung ist hier beschrieben.

Ab- oder Wiederwahl

Einen ausgezeichneten Artikel, der deiner Meinung nach nicht (mehr) lesenswert ist, kannst du zur erneuten Wahl stellen. Die Voraussetzungen für einen solchen Antrag richten sich nach dem auf WP:KALP gültigen Verfahren.

Zur Ab- oder Wiederwahl füge bitte unten im Artikel den Baustein {{Lesenswert-Abwahl}} oder {{Lesenswert-Wiederwahl}} ein. Der Wahlmodus ist derselbe wie bei einer Neukandidatur.

Review des Tages

Kandidaturen sind erfolgreicher, wenn die Artikel vorher ein Review durchlaufen. Dieses bedarf aber der Mitarbeit von Wikipedianern, die sich Zeit dafür nehmen. Beteilige dich zum Beispiel am Review des Tages:


Die Schulische Sozialisation (lateinisch: scholae, wörtlich: schulisch, lateinisch: sociare, wörtlich: verbinden) ist eine Unterform des allgemeinen Sozialisationbegriffes und bezieht sich hauptsächlich auf die soziale Entwicklung von Kindern in der Schullaufbahn und findet dort ihre Anwendung. Der Begriff der schulischen Sozialisation wird sowohl in den Sozial- und Geisteswissenschaften, wie der Soziologie, als auch in der Pädagogischen Psychologie und Pädagogik genutzt. Es gibt zu dem Begriff keine einheitliche Begriffsdefinition, dennoch bezieht sich die Definition immer auf die individuelle Entwicklung eines Kindes in dessen schulischer Laufbahn. Der familiäre Status basiert auf biologischen Komponenten, während diese in der Schule nicht von Relevanz sind. Die Schule ist die erste Instanz im Leben eines Kindes in dessen nicht-biologisch basierender Sozialisation. Die schulische Sozialisation lässt sich auf das erlernte Verhalten der Kinder in der Schule zurückführen.

11. Januar[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 21. Januar.

A. K. Ramanujan[Quelltext bearbeiten]

A. K. Ramanujan (geb. 16. März 1929 in Mysore, gest. 13. Juli 1993 in Chicago) war ein indisch-amerikanischer Indologe, Dichter und Übersetzer. Ramanujan wirkte den Großteil seines Lebens in den Vereinigten Staaten und lehrte von 1962 bis zu seinem Tod an der University of Chicago. Als Wissenschaftler beschäftigte er sich vor allem mit den regionalen und volkstümlichen Traditionen in der indischen Kultur. Daneben war Ramanujan sowohl auf Englisch als auch auf Kannada dichterisch tätig. Er gilt als einer der Hauptvertreter der modernen englischsprachigen Dichtung aus Indien und wurde 1999 postum mit dem Sahitya Akademi Award ausgezeichnet. Auf Kannada verfasste er neben Gedichten auch Kurzgeschichten und Novellen. Zudem veröffentlichte Ramanujan eine Reihe von vielbeachteten Übersetzungen von klassischen Literaturwerken auf Tamil und Kannada, darunter von Gedichten der alttamilischen Sangam-Literatur sowie von mittelalterlicher religiöser Dichtung auf Kannada und Tamil.

Dieser Artikel beruht vor allem auf Guillermo Rodríguez' Monographie, während ich die recht zahlreiche andere Literatur zu Ramanujan (von der vieles allerdings von zweifelhafter Qualität sein dürfte) nicht gesichtet habe, und auch eine genauere Analyse von Ramanujans Gedichten habe ich ausgelassen (nicht meine Baustelle). So gesehen ist der Artikel sicher noch ausbaufähig, gibt aber, denke ich, doch einen recht guten Überblick über Leben und Wirken dieses vielseitigen indisch-amerikanischen Intellektuellen. Deshalb würde ich ihn gerne für „Lesenswert“ kandidieren lassen. --Jbuchholz (Diskussion) 19:17, 11. Jan. 2018 (CET)

Wikipedia-Artikel sollen die seriöse Sekundärliteratur ausgewogen und neutral würdigen. Du hast 11 Sekundärquellen gelistet, aber dein Artikel beruht nur auf einer. Das sollte noch ausgebaut werden und dann einem Review unterzogen werden. Daher derzeit  keine Auszeichnung--Tubssy (Diskussion) 22:06, 12. Jan. 2018 (CET)
Schön geschrieben, aber eine Quelle reicht nicht. Auch der Hintergrund des Konflikts von 2011 wurde nicht ganz klar, habe versucht zu präzisieren.  keine Auszeichnung --Hnsjrgnweis (Diskussion) 16:34, 13. Jan. 2018 (CET)
 Lesenswert Ein gut lesbar geschriebener, umfassender Artikel, bei dem ich erstmal keine inhaltlichen Änderungsvorschläge hätte. Ich kenne mich in der Tamilistik nicht aus, aber es wäre tatsächlich schön, wie oben angemerkt, wenn noch eine oder mehrere weitere Quellen als Einzelnachweise hinzugezogen würden. Unter Sekundärliteratur sind 11 Werke aufgeführt, die sich den Titeln nach zwar fast alle mit der Poetik Ramanujans beschäftigen, aber das tut das Buch von Guillermo Rodríguez, dem Titel nach zu urteilen, ja auch. Vielleicht könnte man aus diesen Werken doch noch hilfreiche Informationen entnehmen, bzw. die Aussagen des Artikels zusätzlich untermauern. Einen Review hielte ich nicht für zielführend. Der Artikel ist sorgfältig ausgearbeitet und Vorschläge zur Verbesserung kann man auch direkt in diesem Forum machen. --Furfur Diskussion 12:54, 14. Jan. 2018 (CET)

12. Januar[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 22. Januar.

Wilhelm Riedel (Tuchfabrikant)[Quelltext bearbeiten]

Ferdinand Wilhelm Riedel (* 13. Juni 1829 in Cottbus; † 23. Januar 1916 in Berlin) war ein deutscher Tuchfabrikant und Wohltäter. Aus einfachen Verhältnissen stammend, gründete er 1853 seinen ersten Betrieb in Peitz. 1861 zog er nach Berlin um, wo er sein Geschäft deutlich erweitern konnte, sodass er am Ende seines Geschäftslebens mehrere Tuchfabriken besaß. Im Ruhestand engagierte er sich in seiner Geburtsstadt Cottbus für wohltätige Zwecke. So gründete er zunächst eine Stiftung, die Witwen und Waisen kostenlosen Wohnraum zur Verfügung stellte. Später folgten weitere Stiftungen, die jungen Menschen aus armen Verhältnissen einen guten Start in ihr Berufsleben ermöglichen sollten. Zudem sorgte er auch für kostenlosen Wohnraum für arme Alte. Für sein Engagement wurde er 1903 zum Ehrenbürger von Cottbus ernannt. Teile der von seinen Stiftungen errichteten Gebäude existieren noch heute. Sie werden vom Seniorenzentrum Riedelstift genutzt, das vom Arbeiter-Samariter-Bund betrieben wird.

Der bisher umfangreichste meiner Artikel. Er durchlief bereits einen Monat lang das Review, ohne dass es größere Einwände gegeben hätte. Also bin ich guter Hoffnung. --Redrobsche (Diskussion) 20:21, 12. Jan. 2018 (CET)

Unbedingt  Lesenswert Solch uneigennütitzige, bewundernswerte Menschen wie Wilhelm Riedel dürfen nicht vergessen werden, schon allein deshalb ist der Artikel lesenswert. Gut geschrieben, detailreich, informativ. Danke vielmals auch dem Autor!--Wagner67 (Diskussion) 21:22, 12. Jan. 2018 (CET)

Nach flüchtigem Überfliegen: An einigen Stellen verliert sich der Artikel doch etwas sehr in Details. Beispielsweise heißt es "Dort bestand seine Aufgabe darin, Karden zu putzen. Um dieser Tätigkeit nachgehen zu können, wurde er zunächst halbtags von der Schule befreit. Später erwirkte seine Mutter eine ganztägige Befreiung." und "Dabei gab Riedel seinen gesamten Verdienst aus, sodass er für seine Rückkehr nach Forst Teile seines Sparguthabens auf der Forster Sparkasse und die finanzielle Hilfe einer Verwandten in Berlin benötigte". Bringt das den Leser irgendwie weiter? Ich glaube nicht. Viele Grüße, Schnurrikowski (Diskussion) 10:16, 13. Jan. 2018 (CET)

Dass er die Schule verlassen musste, um für die Familie Geld zu verdienen, ist denke ich schon eine wichtige Information. Der Verlust seines gesamten Jahresverdienstes bei Vergnügungen in Hamburg kann wegen mir auch raus. Allerdings halte ich es auch durchaus von Interesse, da es zeigt, dass Wilhelm Riedel vor den Risiken des Lebens nicht gefeit war, um es mal blumig auszudrücken. --Redrobsche (Diskussion) 17:32, 13. Jan. 2018 (CET)
"In Hamburg wurde er vom Sohn seines dortigen Chefs in die bessere Gesellschaft eingeführt. Dabei gab Riedel seinen gesamten Verdienst aus, sodass er für seine Rückkehr nach Forst Teile seines Sparguthabens auf der Forster Sparkasse und die finanzielle Hilfe " usw. Dieser Sachverhalt erschließt sich dem Leser nicht so richtig. Ein Problem ist, dass die Darstellung i.W. auf einer Quelle basiert, deren Güte man nicht einschätzen kann.  Neutral --Hnsjrgnweis (Diskussion) 16:42, 13. Jan. 2018 (CET)
Die schlechte Quellenlage gebe ich zu. Es scheint aber leider keine weitere zu diesem Mann zu geben. Zu dem Ausschnitt: Er gab in Hamburg das gesamte Geld aus, das er bis dahin auf seiner Wanderschaft verdient hatte und benötigte deshalb für seine Rückkehr nach Forst Geld von seinem Sparkonto in Forst und einer Verwandten aus Berlin. Was genau ist an der Formulierung unklar? Wie kann ich sie verbessern? --Redrobsche (Diskussion) 17:32, 13. Jan. 2018 (CET)
Es sieht so aus, als ob ein Zusammenhang mit der "guten Gesellschaft" hergestellt werden soll und als ob der junge Mann da sein Geld verpulvert hätte (entgegen dem Versprechen, das er seiner Mutter abgab). Das sollte man dann explizit so sagen. Wenn jemand Geld vom eigenen Konto abhebt, hat er immer noch welches und außerdem ist das für Wikipedia nicht relevant. Aber interessant ist, dass eine Textilfabrik Riedel in Berlin 1889/90 wegen fortgesetzter Verunreinigung der Spree durch Tausende Kubikmeter Abwasser abgestraft wurde.[1] --Hnsjrgnweis (Diskussion) 19:46, 13. Jan. 2018 (CET)
Soll ich das Thema "Hamburg" jetzt umschreiben oder entfernen? Bei der in der Quelle angegebenen Textilfabrik handelt es sich um die von Wilhelm Riedel, was die Adresse zeigt. Danke für den Hinweis. Ich habe das jetzt eingebaut und bei der Gelegenheit auch noch eine weitere Quelle gefunden, die etwas zur Firmenübergabe und dem Weiterbetrieb aussagt. --Redrobsche (Diskussion) 22:56, 13. Jan. 2018 (CET)
Der Aufbau der Cottbusser Stiftungen aus der "Altersrente" ist auch so eine Mystifikaion. Etwas mehr kritische Distanz angesichts der Herkunft des Vermögens wäre schon nötig.--Hnsjrgnweis (Diskussion) 01:34, 14. Jan. 2018 (CET)
So steht es in der Quelle und so wird es sogar in einer der Stiftungsurkunden erwähnt. Mit der Altersrente ist natürlich nicht das gemeint, was man heute darunter versteht. Er wird von seinem Sohn eine gewisse Summe der Einkünfte seines Unternehmens bekommen haben und die wird nicht so niedrig ausgefallen sein. Es wäre schön, wenn du meine Frage beantworten würdest, bevor du neue Themen angehst. --Redrobsche (Diskussion) 11:22, 14. Jan. 2018 (CET)
Das wäre dann ein Gewinnanteil. Altersrente trifft es in keiner Weise. - Aber du kannst ja nicht wirklich wollen, dass ich dir vorschreiben soll, wie die Hamburg-Episode umzuschreiben ist. Die Auflagen an die Nutznießer, die Riedel mit seinen späteren Wohltaten verknüpfte, sehen ganz so aus, als ob ihn die Schuldgefühle gepackt hätten, dass er seine Ersparnisse z.T. auf den Kopf gehauen hatte.- Hier noch eine Sekundärquelle, in der seine früher zwanghafte Sparsamkeit betont wird: [2] --Hnsjrgnweis (Diskussion) 17:59, 14. Jan. 2018 (CET)
Hier mal ein Zitat aus der Quelle von Kunert, das wiederum ein Zitat aus der Stiftungsurkunde des Werkstättenhaus ist: Alle diese Stiftungen habe ich nicht vorhandenem Kapital entnommen, sondern allmählich aus der Altersrente erspart, welche ich mir nach Ausstattung und Abfindung meiner Kinder für meine persönlichen Bedürfnisse vorbehalten habe. (S. 105) Er hat sie also selber als Altersrente bezeichnet. Ich würde diese Information schon gerne im Artikel haben, da es scheinbar Wilhelm Riedel sehr wichtig war. Deshalb habe ich sie jetzt mal eingefügt und sowohl das Wort Gewinnanteil als auch Altersrente erwähnt. Einverstanden?
Die Sparsamkeit, um es nicht Geiz (vor allem wohl zu sich selbst) zu nennen, war mir bereits bewusst. Deine Quelle war übrigens bereits unter Literatur angegeben. Ich habe jetzt mal bei der Hamburg-Episode seine Sparsamkeit erwähnt. Ich wollte nicht wissen, wie ich sie umschreiben soll. Ich wollte eigentlich wissen, was dich daran stört. Die gesamte Informationen oder nur die Formulierung? Vielleicht ist jetzt durch die Erwähnung der Sparsamkeit bereits klarer geworden, warum das so besonders ist, dass es im Artikel Erwähnung gefunden hat. Man könnte auch noch mehr zur Sparsamkeit aka Geiz, vor allem in jungen Jahren, schreiben. So findet sich auf der zweiten Seite "deiner" Quelle auch der Ausschnitt aus einem Brief, in dem Riedel diese selbst sehr anschaulich schildert. Hälst du die Information für interessant?
Zur Motivation Riedels habe ich jetzt noch einen letzten Satz im Abschnitt Werkstättenhaus ergänzt. Ich denke nicht, dass er sich von Schuldgefühlen hat treiben lassen. Vielmehr wollte er, dass die "Nutznießer" so werden wie er, kleine Sparfüchse (andere nennen es vielleicht auch Geizkragen), die jeden Pfennig in den Aufbau eines Unternehmens stecken. --Redrobsche (Diskussion) 19:46, 14. Jan. 2018 (CET)
Okay, jetzt ist die Darstellung auch psychologisch plausibler. Die Motivationen werden klarer, einige Charakterzüge - soweit aus heutiger Sicht erkennbar - sind jetzt klarer. Ich würde mich nicht scheuen zu schreiben, dass er in Berlin nicht nur sein Geschäft "erweiterte", sondern richtig reich wurde, wenn auch auf Kosten der Umwelt. Färberei war damals ein sehr dreckiges Geschäft. --Hnsjrgnweis (Diskussion) 07:45, 15. Jan. 2018 (CET)
Ich finde die Information, dass er mehrere Fabriken besaß, ausreichend. Um das "richtig reich" einzubauen, müssten wir Informationen zum Wert des Unternehmens, den Jahresumsätzen oder Gewinnen haben. Haben wir aber nicht. Dass er seinen Reichtum zum Teil auf Kosten der Umwelt erworben hat, klingt ja im Artikel durch deine Quelle an. Um dies in die Einleitung einzubauen, halte ich die Beleglage aber für zu dünn. --Redrobsche (Diskussion) 09:44, 15. Jan. 2018 (CET)
Jetzt  Lesenswert --Hnsjrgnweis (Diskussion) 10:02, 16. Jan. 2018 (CET)

Welche Darstellung ist mit Kuhnert in den Fußnoten gemeint? In der Literatur hat der Beitrag zu Kuhnert nur die S. 20–21. Das bleibt völlig unklar. --Armin (Diskussion) 16:50, 13. Jan. 2018 (CET)

Da musst du dich verguckt haben. Die Angabe S. 20–21 gilt für den darunter befindlichen Artikel im CB Magazin. --Redrobsche (Diskussion) 17:32, 13. Jan. 2018 (CET)

13. Januar[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 23. Januar.

Christopher Nolan[Quelltext bearbeiten]

Christopher Edward Nolan[1] (* 30. Juli 1970 in London) ist ein britisch-US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Nach seinem Spielfilmdebüt 1998 mit Following wurde er 2002 für Memento erstmals für den Oscar als bester Drehbuchautor nominiert. Internationale Bekanntheit erlangte Nolan durch seine Neuinterpretation der Comicfigur Batman in den drei Filmen Batman Begins, The Dark Knight und The Dark Knight Rises. Durch diese Erfolge ist es ihm möglich, für Filme wie Inception, Interstellar oder Dunkirk mit hohen Filmbudgets zu arbeiten.[2] Christopher Nolan zählt zu den wenigen Autorenfilmern, welche in Hollywood aktiv sind.[3] Häufig schreibt er zusammen mit seinem Bruder Jonathan an den Drehbüchern und produziert seine Filme gemeinsam mit seiner Frau Emma Thomas.

Seit ca. 1,5 Jahren arbeite ich nun schon an diesem Artikel und habe ihn zunehmend erweitert. Im September 2017 startete ich dann ein Review, in dem ich sehr viel Feedback und Vorschläge bekam, welche ich berücksichtigt und eingearbeitet habe. Das Review lief ziemlich lange und wurde nun nach längerer Zeit ohne neue Kommentare beendet. Ich scheine der einzige Hauptautor zu sein, auch wenn immer wieder andere User Kleinigkeiten ergänzt oder verbessert haben - worüber ich auch sehr dankbar bin. Inzwischen, vor allem nach dem guten Review, sehe ich den Artikel bereit für eine Kandidatur für einen lesenswerten Artikel und habe ihn deswegen hier vorgeschlagen.--TiiN (Diskussion) 12:12, 13. Jan. 2018 (CET)

Danke für die Arbeit an dem Artikel, das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Ich finde den Artikel sehr informativ und sprachlich weitestgehend in Ordnung. Was die Ausführlichkeit der Angaben zum Inhalt (also abseits von Arbeitsstil und Inszenierung) betrifft, bin ich mir noch nicht sicher. Die Filme erzählen überwiegend recht komplexe Geschichten und ob dem der Abschnitt Inhalte und Thematiken genügend gerecht wird, möchte ich noch überlegen. Daher  Abwartend. Im übrigen sollten folgende Dinge behoben werden:

  1. Lassen sich wirklich alle Werke von Nolan dem Film noir zuordnen? Die zugrundliegende Quelle bezieht das nur auf Nolans neueste („recent“) Filme und die Quelle ist schon mind. 3 Jahre alt.
  2. Ist die Meinung der Kritiker bzgl. Eskapismus wirklich ein Vorwurf? Ich behaupte es ist eher eine positive Meinung, denn der BFI-Artikel schreibt schon in der Einleitung master of a new brand of intelligent escapism. Auf jeden Fall ist es eine wichtige Interpretation.
  3. Die Angaben zu den Einflüssen auf Nolans Werke wirken etwas oberflächlich, da man zwar Namen erfährt, aber kaum etwas darüber, in welcher Hinsicht genau Nolan beeinflusst wurde.
  4. Die Einzelnachweise auf das Buch von Furby und Joy lassen noch die Essay-Titel vermissen, auf die sich die Seitenzahlen beziehen. Bitte zwischen Autor und Herausgeber unterscheiden.

Soweit fürs Erste.--Stegosaurus (Diskussion) 08:16, 14. Jan. 2018 (CET)

Vielen Dank für die ausführliche Rückmeldung. Ich habe die Quelle bzgl. Eskapismus auch nochmal studiert und ergänzt, dass Leute Nolan dies auch als Stärke zuschreiben. Die Essay-Titel habe ich nun auch nachgetragen (hattest du beim Review glaub ich schon angemerkt, ging leider bei mir unter) und die Angabe mit dem Genre weicher formuliert.
Bzgl. der komplexen Geschichten bin ich der Meinung, dass die Geschichten hinter den Filmen oft durchaus einfach sind, aber komplex erzählt werden. Bzgl. der Einflüsse von anderen Filmemachern auf Nolan müsste noch mehr Literatur studiert werden, was im Zuge einer später angestrebten exzellenten Auszeichnung angegangen werden könnte.--TiiN (Diskussion) 11:28, 14. Jan. 2018 (CET)
Zur Komplexität der Geschichten: Die sind schon ziemlich komplex, im Artikel Inception wird die Komplexität gleich an mehreren Stellen betont. Und sie haben wie in den Dark-Knight-Filmen politische Themen, bei Inception und Interstellar eher philosophische. Diese sollten spätestens für eine Exzellenz-Kandidatur angesprochen werden, zumal es es sich ja nicht nur um einen Regisseur handelt, sondern auch um einen Drehbuchautor.--Stegosaurus (Diskussion) 20:14, 15. Jan. 2018 (CET)

Laien- Lesenswert, der Artikel hat mMn Potential für Exzellent. Dafür sollten aber die von Benutzer Stegosaurus Rex (als Experte auf dem Gebiet) angemerkten Punkte unbedingt angegangen werden. MfG--Krib (Diskussion) 15:59, 14. Jan. 2018 (CET)

  •  Abwartend Inhaltlich soweit ich sehe ohne offensichtliche Lücken. Sprachlich besteht allerdings noch Verbesserungsbedarf. Viele Formulierungen scheinen nah an einem englischen Original zu sein („Filmemacher wie George Lucas und Stanley Kubrick wirkten bereits in Christopher Nolans Kindheit auf ihn ein.“ klingt wie eine Übersetzung von „had an influence on“, suggeriert aber aktive Rolle von Lucas/Kubrick, gemeint ist „Filmemacher wie George Lucas und Stanley Kubrick inspirierten Christopher Nolan bereits in seiner Kindheit.“).
Zudem gibt es (möglicherweise damit verwandt) häufig eine Satzkonstruktion, die ich als „Nachstellung“ bezeichnen würde und die, obwohl grammatikalisch korrekt, den Lesefluss stört. Dabei wird zwischen Objekt und Prädikat eine „qualifizierende Aussage“ eingeschoben, die besser vor dem Objekt stehen sollte. Beispiel: „Er bestätigte 2017, dass er sich mit der Produzentin Barbara Broccoli über die Jahre mehrfach unterhalten habe“ kann wesentlich flüssiger „Er bestätigte 2017, dass er sich über die Jahre mehrfach mit der Produzentin Barbara Broccoli unterhalten habe und diese Aufgabe als spannend ansehe.“ heißen. Ein paar Stellen habe ich schon selbst korrigiert, aber da sollte für lesenswert noch nachgearbeitet werden.--Cirdan ± 09:57, 15. Jan. 2018 (CET)
Vielen Dank für das ausführliche Feedback, Cirdan und vor allem Danke, dass du auch schon einige sprachliche Verbesserungen am Artikel vorgenommen hast! Zu deinen Anmerkungen: Die Formulierungen habe ich nie von englischen Originalen übernommen sondern es selbst formuliert - möglicherweise ist sowas mal unterbewusst passiert, war aber falls ja nicht geplant. Ich würde mich freuen wenn der Artikel auch sprachlich noch weiter verbessert wird, allerdings komme ich dann auch relativ schnell an meine Grenzen und wäre auf die Arbeit von anderen Usern angewiesen. Wobei ich mich auch ein kleiens bisschen auf folgende Aussage der Kriterien für lesenswerte Artikel gestützt habe: Sprache: Kleinere Holprigkeiten und Schwächen werden toleriert, solange dies nicht das Verständnis erschwert. Aber ich freue mich über jede Verbesserung und bin auch riesig happy darüber, dass schon so viele Leute seit der Kandidatur Kleinigkeiten verbessert haben. :) --TiiN (Diskussion) 19:48, 15. Jan. 2018 (CET)

17. Januar[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 27. Januar.

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