Wikipedia:Kandidaturen von Artikeln, Listen und Portalen

Abkürzung: WP:KALP, WP:KEA

Auf dieser Seite werden Artikel nominiert und diskutiert, die möglicherweise exzellent oder lesenswert sind, sowie Listen oder Portale, die möglicherweise informativ sind. Während einer Kandidatur wird entschieden, ob sie eine entsprechende Auszeichnung verdienen.

Die Auszeichnungen sollen qualitativ hochwertiges Schreiben kennzeichnen und belohnen. Durch Nominierung und Abstimmung sollen Seiten gesammelt werden, die Leser leicht als überdurchschnittlich oder hervorragend identifizieren und Autoren sich zum Vorbild nehmen können. Sie sollen Mitarbeiter motivieren, auch noch den letzten Schritt zur Verbesserung eines Artikels, einer Liste oder eines Portals zu gehen, und ihnen dafür eine kleine Anerkennung der Community zukommen lassen. Bitte beachte beim Ausarbeiten von Kritik den Kritik-Knigge. Beachte ihn auch, wenn du auf Kritik antworten willst.

Artikel, die gezielt für lesenswert kandidieren, können auch unter Wikipedia:Kandidaten für lesenswerte Artikel eingetragen werden. Das Verfahren ist dort beschrieben. Kandidaturen für exzellente Bilder finden sich unter Wikipedia:Kandidaten für exzellente Bilder.

Vorgehen

Jeder kann einen Kandidaten zur Wahl stellen und sich an der Bewertung beteiligen. Wie du dafür vorgehst, erfährst du hier im Detail. Ein Review vor der Kandidatur ist empfehlenswert. Alle Benutzer, auch unangemeldete (IP-Benutzer), sind stimmberechtigt. Jeder hat ein Votum. Man stimmt ab, indem man seinen Diskussionsbeitrag auf dieser Seite mit einer der Bewertungen „keine Auszeichnung“, „lesenswert“ oder „exzellent“ (für Artikel) oder „informativ“ (für Listen und Portale) kennzeichnet. Die Kennzeichnungen „abwartend“ und „neutral“ sind auch möglich. Die Begründung seines Votums hinsichtlich der Qualitäten der bewerteten Seite wird empfohlen, damit der Auswerter die Entscheidungen nachvollziehen und der Autor die Kritikpunkte aufgreifen kann. Es existieren folgende unverbindliche Vorlagen zur Stimmabgabe:

 Informativ
{{BE|i}}
 Lesenswert
{{BE|l}}
 Exzellent
{{BE|e}}
 keine Auszeichnung
{{BE|k}}
 Neutral
{{BE|n}}
 Abwartend
{{BE|a}}

Wenn du eine bestehende Auszeichnung eines Artikels, einer Liste oder eines Portals aufgrund von Mängeln nicht mehr für berechtigt hältst, kann diese in einer neuen Kandidatur überprüft werden. Das ist frühestens 14 Tage, nachdem die Mängel auf der Diskussionsseite benannt und seitdem nicht behoben wurden, erlaubt. Eine genaue Erläuterung der Richtlinien für Bewertungen von Artikeln mit Auszeichnungsstatus findet sich hier.

Kriterien

Alle Kandidaten müssen fachlich korrekt sein und dürfen keine gravierenden Fehler enthalten. Artikel mit Lücken in Kernbereichen sind auch dann nicht auszeichnungswürdig, wenn die Lücken auf nicht existierende Literatur zurückzuführen sind. Alle vorgeschlagenen Seiten halten sich an Wikipedia-Richtlinien und -Standards für gute Artikel, Listen oder Portale. Eine detaillierte Darstellung der unterschiedlichen Bewertungsstufen findet sich in der Kriteriendarstellung, folgende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Punkte.

Informative Listen und Portale
  • decken ihren Informationsbereich gut strukturiert und im Wesentlichen vollständig ab
  • sind optisch und sprachlich ansprechend sowie übersichtlich und nicht überladen
  • Listen haben zudem eine Einleitung
  • Portale haben ein passendes Layout, regen zur Mitarbeit an und werden aktiv betreut
Lesenswerte Artikel
  • sind Artikel überdurchschnittlicher Qualität
  • besitzen eine verständliche Einleitung, können jedoch aufgrund tolerierter Fachsprache im Detail für Laien unverständlich sein,
  • können inhaltliche Lücken außerhalb der Kernbereiche aufweisen
Exzellente Artikel
  • sind besonders herausragende Artikel
  • sind hervorragend geschrieben und angemessen illustriert
  • behandeln ihr Thema vollständig ohne gravierende Auslassungen
  • wirken weder einschläfernd noch anbiedernd
Auswertung

Die Kandidatur wird frühestens am 10. Tag (für exzellent am 20. Tag) nach dem Einstellungsdatum ab 0:00 Uhr ausgewertet (d. h. bei einer Nominierung am 7. kann am 17. ab 0:00 Uhr ausgewertet werden, für exzellent am 27. ab 0:00 Uhr). Abgegebene Stimmen zählen bis zum Zeitpunkt der Auswertung. Die Auswertung erfolgt primär durch eine Gewichtung und Wertung der für oder gegen die Auszeichnung vorgebrachten Argumente. Sollten keine gravierenden Mängel festgestellt worden sein, gilt folgendes Auswertungsschema: Ein Artikel ist mit einer „Lesenswert“-Auszeichnung auszuwerten, wenn die Summe aus „Exzellent“- und „Lesenswert“-Stimmen mindestens drei Stimmen mehr ergibt als die Zahl der Stimmen „keine Auszeichnung“.

Gibt es am 10. Tag mehr „Exzellent“-Stimmen als „Lesenswert“-Stimmen und „Keine Auszeichnung“-Stimmen zusammengenommen, so wird die Kandidatur zur Überprüfung des Exzellent-Status um 10 auf insgesamt 20 Tage verlängert. Hat der Artikel am 20. Tag insgesamt mindestens fünf „Exzellent“-Stimmen und mindestens doppelt so viele „Exzellent“-Stimmen wie „Lesenswert“-Stimmen und „Keine Auszeichnung“-Stimmen zusammengenommen, dann gilt er als „exzellent“.

Als vorzeitig exzellent können Kandidaturen ausgewertet werden, die nach mindestens 10 Tagen mindestens zehn „Exzellent“-Stimmen und keine einzige „Keine Auszeichnung“-Stimme erhalten (wenn es zugleich mindestens doppelt so viele „Exzellent“-Stimmen wie „Lesenswert“-Stimmen gibt).

Eine Liste oder ein Portal ist nach 10 Tagen als „informativ“ auszuwerten, wenn bis dahin mindestens drei „Informativ“-Stimmen mehr als „Keine Auszeichnung“-Stimmen abgegeben wurden.

Enthält eine Seite auch nur einen nachgewiesenen gravierenden inhaltlichen Fehler, so ist sie unabhängig vom Abstimmungsergebnis nicht oder nur mit einem begründeten niedrigeren Status auszuzeichnen. Wahlen mit geringer Beteiligung oder uneindeutigem Votum werden als „ergebnislos“ gewertet, so dass der Status vor der Kandidatur bestehen bleibt. Offensichtliche Unsinnskandidaten können sofort entfernt werden. Weist eine Kandidatur ab 24 Stunden nach Beginn fünf Voten „ohne Auszeichnung“ mehr als Auszeichnungsstimmen auf, ist die Kandidatur sofort gescheitert.

Weitere Details siehe unter Wahlmodus und Auswertung. Technische Hinweise für den Auswertenden gibt es hier.

Review des Tages

Kandidaturen sind erfolgreicher, wenn die Artikel vorher ein Review durchlaufen. Dieses bedarf aber der Mitarbeit von Wikipedianern, die sich Zeit dafür nehmen. Beteilige dich zum Beispiel am Review des Tages:


Eine Polymeranaloge Reaktion ist eine Reaktionen, bei der an Polymeren eine funktionelle Gruppe FG1 durch eine chemische Reaktion in eine andere funktionelle Gruppe FG2 überführt wird. Dabei werden grundsätzlich zwei Arten von polymeranalogen Reaktionen unterschieden:

  • Polymeranaloge Reaktionen im klassischen Sinn (Polymertransformationen), bei denen das Reaktionsprodukt das gewünschte Polymer ist
  • Reaktionen an Reaktivpolymeren. Dies sind meist vernetzte Polymere mit funktionellen Gruppen, mit denen andere, meist niedermolekulare Verbindungen hergestellt werden können. Das Reaktivpolymer kann anschließend meist wieder regeneriert werden. Das bekannteste Beispiel sind Ionenaustauscher, bei denen meist niedermolekulare Ionen ausgetauscht werden.

Bei diesen Reaktionen ändert sich die molare Masse und gegebenenfalls auch die Konstitution der Polymere, der Polymerisationsgrad bleibt aber erhalten. Eine komplette Umsetzung der reaktiven Gruppen ist normalerweise nicht möglich, eine Ausnahme bilden Reaktivpolymere und Ionenaustauscher, die durch die Durchführung der Umsetzung sehr hohe Umsätze ermöglichen.

12. Februar[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 22. Februar/4. März.

Bienertmühle Dresden-Plauen[Quelltext bearbeiten]

Die Bienertmühle Dresden-Plauen ist ein ehemaliger Mühlenstandort im Dresdner Stadtteil Plauen. Die umgangssprachliche Bezeichnung der ehemaligen Hofmühle, die dort 1568 anstelle einer früheren Mühle errichtet wurde, erinnert an die Familie Bienert, die drei Generationen lang, beginnend 1852, diese Mühle in Besitz hatte und sie als modernsten Mühlenstandort in Sachsen ausbaute und betrieb.

Der Artikel beschreibt eine über 600jährige Mühlengeschichte und die Veränderungen in der Zeit seit 1990. Dazu wurde alles von mir erreichbare historische und aktuelle Material ausgewertet, ein Review des Artikels fand vom 9. Dezember 2016 bis 22. März 2017 statt. Im Ergebnis dessen und dem Stand etwa ein Jahr später habe ich jetzt den Artikel ausgebaut und aktualisiert und stelle ihn hier zur Diskussion und Abstimmung. Als Hauptautor bin ich selbstverständlich  Neutral.

Habe gerade angefangen, und mir ist gleich Folgendes aufgefallen: „Die Bienertmühle Dresden-Plauen (häufig auch nur Bienertmühle, oft auch als ehemalige Hofmühle bezeichnet) ist ein ehemaliger Mühlenstandort im Dresdner Stadtteil Plauen an der Weißeritz. Die umgangssprachliche Bezeichnung der ehemaligen Hofmühle“. Vielleicht ein bisschen viel Ehemaliges auf einmal? --Hans-Jürgen Hübner (Diskussion) 14:14, 12. Feb. 2018 (CET)

Danke für den Hinweis, habe es korrigiert.--Rote4132 (Diskussion) 14:27, 12. Feb. 2018 (CET)
Der erste Satz der Einleitung stimmt m.E. immer noch nicht und klingt zudem fürchterlich - eine Mühle ist kein Mühlenstandort. Die Bienertmühle ist eine stillgelegte Mühle in ... Plauen. Viele Grüße, Schnurrikowski (Diskussion) 17:31, 12. Feb. 2018 (CET)
Das Problem ist, dass es (auf dem Höhepunkt der Entwicklung) an diesem Standort zwei Getreidemühlen + Ölmühle + Brotfabrik + Wohngebäude + technische Sekundäreinrichtungen (von Verwaltung, Buchhalterei usw. mal abgesehen) + einige Jahre Gasanstalt gab: Mit dem Begriff "Mühlenstandort" habe ich versucht, diese Komplexität zu fassen: Es war ein ausgesprochen komplexer Großbetrieb, der da von den Bienerts aufgebaut wurde. Und: Dass sich hier ein ausgesprochen effizient arbeitender Großbetrieb befand, war/ist zumindest städtebaulich äußerlich nicht so ohne weiteres sichtbar und fügt sich in die umgebende Bebauung (die allerdings in Teilen Resultat des Aufschwungs der Mühle selbst ist) ein, ist z.B. in der Literatur noch gar nicht aufgearbeitet (zumindest habe ich trotz intensiver Suche dazu nichts Brauchbares gefunden, das sind höchstens einzelne Sätze). Zum sozialen Teil habe ich mich knapp geäußert, soweit es die Mühle selbst betrifft, die Bienerts sind einer der Großspender Plauens und Dresdens gewesen, das habe ich weggelassen, weil es mir hier nicht passend scheint.--Rote4132 (Diskussion) 19:43, 12. Feb. 2018 (CET)
  •  Lesenswert Sehr interessanter Artikel zu diesem mir seit frühester Kindheit bekannten Gebäudekomplex. Detailliert und dabei gut verständlich. --Y. Namoto (Diskussion) 18:38, 12. Feb. 2018 (CET)

Mir gefallen die zwei refcontainer nicht. Unter "Anmerkungen" finden sich jede Menge unbelegte Behauptungen oder Zahlenangaben: Insbesondere wichtige Angaben (Zahlenwerte, kritische Passagen) und Zitate sollen mit Einzelnachweisen in der Form belegt werden, wie sie unter Hilfe:Einzelnachweise dargestellt sind.: Exakte Kosten: 8336 Gulden, 6 Groschen, 11 Pfennige oder gleich 0,56638 Meter festgesetzt usw. Ich empfehle einen refcontainer zu machen und auf jeden Fall alle Aussagen dort zu belegen oder am besten im Artikel einzuarbeiten: In wissenschaftlichen Publikationen ist es jedoch gängige Praxis, erläuternde Anmerkungen und Belege in Fuß- bzw. Endnoten zusammen erscheinen zu lassen. Die Zulässigkeit von erläuternden Anmerkungen ist in der Wikipedia umstritten. Die Aussage in Anmerkung 9 ist apodiktisch. Paul Dittrich 1940 ist ohne Seitenzahl und so nicht überprüfbar. Es ist auch kein Literaturtitel sonstwo im Artikel zu finden. Unter Literatur taucht nur ein Paul Dittrich auf, der ist aber von 1941. Wenn relevant, warum wird es nicht im Artikeltext eingearbeitet? Wenn nicht wichtig, dann einfach weglassen. Diese im Artikel gewählte Methodik verleitet dazu jede Menge unbelegter Aussagen in den refs unter "Anmerkungen" zu "verstecken". --Armin (Diskussion) 22:47, 12. Feb. 2018 (CET)

Was ist ein "refcontainer"? Was ist unbelegt? - Ich habe in die Anmerkungen lediglich Erläuterungen ausgelagert, die dem Leser ergänzende Informationen bieten (und die selbstverständlich alle belegt sind): Soll ich die Anmerkung zur "Österreichischen Hochmüllerei" in den Text "schmeißen" (was ihn unnötig und sachfremd aufbläht), ihn in eine Fußnote verfrachten (wo er als Einzelnachweis m.E. nicht hingehört), oder weglassen, weil er ohnehin "gebläut" ist (den zugehörigen Artikel habe ich nota bene auch selbst geschrieben, damit er hier den Artikel nicht überfrachtet - da tauchen ja mehrere Mahlverfahren auf, die erläutert oder verlinkt gehören)?
Oder eine Umrechnung der elenden Ellen? Um mal für einen Leser heutigen Datums eine halbwegs brauchbare Längenangabe hinzubekommen?
Und zum Dittrich: Gerne Seitenzahl, nachlesbar auf S. 151. Aber nimm bitte die von mir angegebene 2. Auflage von 1941, in der 1. Auflage sind die Seitenzahlen nicht stimmig und der Druckfehler gibt es unnötig viele.
Bin ich jetzt erst im Review, oder wie? Reichlich ratlos, --Rote4132 (Diskussion) 23:24, 12. Feb. 2018 (CET)
PS: Review vom 9. Dezember 2016 bis 22. März 2017, da hat das keiner bemängelt, gerade das stand schon dort drin. Diff.-Links nötig? Enttäuscht,--Rote4132 (Diskussion) 23:30, 12. Feb. 2018 (CET)
Ja es stimmt: Es hat niemand (von den lediglich zwei beteiligten Nutzern) im Review vor rund einem Jahr dies hier bemängelt. Und nun? Darf ich meine Meinung hier in der Kandidatur nicht mehr darlegen, dass mir dies nicht gefällt? Ich habe doch noch nicht mal ein negatives Votum abgegeben. Warum also die Aufregung? Nur ein Beispiel, welche Fragen ich mir bei der Lektüre stelle: Die von Paul Dittrich 1940 [Titel und Seitenzahl?] aufgestellte Behauptung, die danach immer wieder in der Literatur [wo beispielsweise?] zu finden ist, dass die Gemeinde Plauen die erste Dorfgemeinde Sachsens gewesen sei, die eine öffentliche (Gas-)Beleuchtung erhielt, triftt nicht zu: Dies war nachweislich [Beleg?] die Gemeinde Großburgk bei Freital. --Armin (Diskussion) 23:40, 12. Feb. 2018 (CET)
Titel und Seitenzahl siehe oben: Literatursuche dürfte ähnlich wie Blaues Wunder (Dresden) jede Menge Überraschungen fördern; ich kandidiere hier, gern aber für Lit.-Nachweise bereit, nur nicht sofort.
Zum Beleg zu Großburgk selbst: Die Freitaler haben wirklich lange gekämpft, um der "Übermacht" dieser originalen Dittrich'schen Behauptung standzuhalten und die Burgk'sche Gasbeleuchtung als erste in Sachsen anzuerkennen bzw. endlich zu anerkennen. Ich kann da Belege rauskramen - ich war hinsichtlich der Formulierung einfach nur für: Fairness. Dittrich hat da einfach durch seine weite Verbreitung Schaden angerichtet, den einerseits die de:WP nicht weitertragen sollte, und andererseits die strenge Belegorientierung es auch richtig wiedergeben kann.
PS:Auch wenn die de:WP kein Beleg "in sich" ist, merke folgenden Satz: Damit gilt Großburgk als das erste Dorf der Welt mit öffentlicher Gasbeleuchtung. Mit Ref.: Peter Boenke: Gas- und Stromversorgung in Freital 1828–2003. Ein Abriss zur Geschichte. Hrsg.: Freitaler Strom + Gas GmbH. Freital 2003, S. 7–20. Gefunden in Burgk (Freital). --Rote4132 (Diskussion) 00:00, 13. Feb. 2018 (CET)
PPS:Soll ich jetzt wirklich alle mir erreichbaren Dokumente dazu hier angeben, um dich zu überzeugen, dass es ist, wie es ist? Was brauchst du? Was fehlt im Artikel selbst? Und, sorry, ganz persönlich, ist das erforderlich für eine Beurteilung? Da frage ich als Neuling und mit wirklich echtem Interesse nach? Grüße,--Rote4132 (Diskussion) 00:11, 13. Feb. 2018 (CET)
Ich bin zwar nicht Armin, aber ja, es ist Standard bei Kandidaturen, dass auch solche Hinweise kommen. In der Regel setzt der Hauptautor solche Hinweise auch um oder er erläutert und begründet, warum er das nicht als sinnvoll/für machbar/etc. hält und es daher nicht umsetzt. Dass Du im Review nicht die entsprechenden Meldungen bekommen hast, ist bedauerlich, aber auch durchaus nicht ungewöhnlich. Mir ist das bei meinen KALP-Artikeln immer so ergangen, dass wirklich wichtige Hinweise erst dort kamen und nicht bereits im Review. Dann habe ich das halt entsprechend umgesetzt, wenn möglich - oder begründet, warum ich der Anregung nicht folgen will. Man muss sicher nicht "überreferenzieren", aber Angaben und Informationen wie von von Armin genannten Punkte, die bräuchten tatsächlich wohl einen Beleg. Und wenn Du den Dittrich auf die richtige Auflage und Seite bringst, dann ist das doch schon ein erstes gutes Ergebnis. --Wdd. (Diskussion) 16:53, 13. Feb. 2018 (CET)
Wie ich mich entschieden habe, dazu einige Zeilen weiter unten. Wenn noch weitere Quellen erforderlich sind, erbitte ich einen Hinweis. Auch zwei Lagepläne habe ich noch eingefügt, damit das alles ein bißchen klarer wird, und jetzt das "Objekt" des Artikels etwas näher bringen müssten.--Rote4132 (Diskussion) 20:46, 13. Feb. 2018 (CET)
Ich habe kein Problem, beide in eines zusammenzufassen: Ist das jetzt Konsens? Dann würde ich das tun, aber dann müsste ich hier neu starten, denn dann ist das zu verwirrend, welche Version denn nun kandidiert. Es hat ja überdies durch Eingriffe in den Artikel Verwirrungen um den Begriff "Hofmühle" gegeben.--Rote4132 (Diskussion) 09:12, 13. Feb. 2018 (CET)
Dem Hinweis folgend jetzt alle Anmerkungen (wieder) in den Fußnoten. Zu Burgk noch bequellt. Zwei Lagepläne eingefügt.--Rote4132 (Diskussion) 14:53, 13. Feb. 2018 (CET)
Danke dir erst einmal für die Umsetzung. Ich prüfe den Artikel die Tage. --Armin (Diskussion) 23:48, 15. Feb. 2018 (CET)

So, jetzt ist erst einmal Schluss im Artikel selbst: Die bisherigen Hinweise und Fragen habe ich dort umgesetzt - und darüber noch einiges mehr eingefügt, was gar nicht zur Diskussion stand. Ich gehe jetzt mal von einem "konsolidierten Stand" aus - und bitte um weitere Wertung.--Rote4132 (Diskussion) 22:53, 13. Feb. 2018 (CET)

 Exzellent Gut strukturiert und gut lesbar, die entsprechende Literatur wurde ausgewertet. Zwei kleine Hinweise jedoch noch. Die mehrfach verwendete Floskel "heute, Stand 2018" (auch mal "heute (2018)") finde ich wenig passend, da kann meist schlicht komplett darauf verzichtet werden. Beispielsweise ist die Floskel in der Formulierung "dessen Schornstein steht unter Denkmalschutz und ist heute, Stand 2018, noch erhalten" völlig unnötig, da das Wörtchen "steht" bereits deutlich macht, dass der Schornstein noch existiert. Und die Zwischenüberschrift "Anhang" ist m.E. auch eher unüblich, ich würde Weblinks, Literatur und Einzelnachweise eine Ebene höher setzen. Aber sonst habe ich nicht viel zu meckern. Gruß, --Wdd. (Diskussion) 11:21, 14. Feb. 2018 (CET)

Vielen Dank für Dein Votum. Das mit dem anhang hatte ich noch gar nicht gesehen, hatte heute früh Σ vorgenommen, der aber m.E. bei seiner Strukturierung einiges noch verbesserte. Den "Stand 2018" habe ich jetzt überall als Quelltextkommentar versteckt. Evtl ist es in späteren Jahren hilfreich. Ich hatte vor einigen Tagen einen WP-Artikel vor Augen mit "aktuell wird die und die Diskussion geführt" - von der ich nichts weiß/wußte. Und siehe da, aus der Versionsgeschichte ergab sich, dass das ein Text von 2006 - also schon "historisch" zu nennen - war. Deshalb will ich es auf diese Weise zumindest mit vermerkt haben. Aber bezüglich des Lesens ist es störend. Also danke für deine Hinweise und Anmerkungen.--Rote4132 (Diskussion) 13:33, 14. Feb. 2018 (CET)
  •  Lesenswert Deutlich verbesserte Struktur, sprachlich verbessert - wiewohl die Zäsuren in der Geschichte des Bauwerks durch bloße Jahreszahlenangaben etwas vergeheimnist werden, statt die Gründe in den Zwischentiteln offenzulegen. Vielen Dank für die interessante Lektüre. --Hans-Jürgen Hübner (Diskussion) 13:19, 15. Feb. 2018 (CET)
Vielen Dank für dein Votum. Das Problem ist, das gebe ich gern zu, dass es nirgendwo, weder in der Literatur noch im Internet, eine irgendwie vorhandene Grafik (oder gar mehrere) gibt (gleich gar nicht, als so eine Art animierte GIF-Datei, die da so die Jahrhunderte abspult), an Hand derer man die Geschichte der einzelnen Bauten ablesen könnte. Ich habe ja selbst die zwei Grafiken erstellt, damit der Leser wenigstens die vorhandene Bausubstanz dem Artikel zuordnen kann, aber ich bin auch nicht die Kartenwerkstatt, die wahrscheinlich mit dem Thema auch überfordert wäre (heißt: Ich kann es technisch nicht, der Kartenwerkstatt traue ich das schon zu, aber das ist dort garantiert nicht Priorität, zumal ich jede Menge dazu schreiben müsste).
"Bauepochen" in dem Sinn gab es nicht, es gab nur die Zäsuren, wie sie in den Jahreszahlen stehen (wobei die 1900 etwas willkürlich ist): Die drei Generationen der Bienerts haben von 1852 beginnend bis 1939 permanent auf- und umgebaut und abgerissen und immer wieder vergrößert, das halbe Niederdorf von Dresden-Plauen ist im Zuge dieser Erweiterungen praktisch vernichtet worden (die Gemeinde hat da kräftig mit unterstützt, das habe ich oben mit dem Thema Städtebau gemeint), von dem existieren ja nur noch drei, vier Häuser an der Hofmühlenstraße. Und Fotos wiederum, die es ja seit etwa 1900 einige gibt (zumindest von außen), finden sich in der Literatur, sind aber wiederum nicht gemeinfrei, um sie verwenden zu können. Ein Dilemma, ich weiß, ich finde das auch schade, aber wer weiß, evtl. ändert sich daran in den nächsten Monaten/Jahren noch etwas.--Rote4132 (Diskussion) 14:26, 15. Feb. 2018 (CET)

Lulik[Quelltext bearbeiten]

Lulik ist auf Timor die Bezeichnung für die Energie der Natur ist gleichzeitig das Adjektiv für „heilig“ und „verboten“. Es ist vergleichbar dem „Tabu“ im östlichen Indonesien, Neuseeland und anderen Teilen Ozeaniens und hat Übereinstimmungen mit der Philosophie des Dualismusses. Aufgrund ihrer Kraft wird „Lulik“ manchmal auch mit „Magie“ gleichgesetzt. Trotz der zahlreichen und linguistisch sehr unterschiedlichen Ethnien, kommt dieses Konzept bei allen auf Timor heimischen Gruppen vor, ebenso wie andere gemeinsame Glaubensvorstellungen in der traditionellen Religion Timors. Die Bezeichnung kann in den Sprachen Osttimors variieren. Auf Tetum (der Lingua franca und eine Amtssprache Osttimors), Kemak und Idaté nennt man es „lulik“, auf Naueti und Mambai „luli“, auf Bunak „po“, auf Fataluku „tei“ und auf Makasae „phalun“.

Ein Thema, das mir persönlich nicht so nahe steht, aber interessant ist und in vielen Artikeln zu Osttimor eine Rolle spielt. Die Grundlage der timoresischen Kultur. --JPF just another user 12:22, 12. Feb. 2018 (CET)

Interessanter Artikel zu einem hier wohl völlig unbekannten Thema. Die Belegstruktur scheint aber undurchdacht zu sein, ist mein erster Eindruck. So gibt es Literatur, Weblinks, wo sich wiederum Literatur findet, wenn auch via Netz verfügbar, dann Belege, worunter sich wieder Hauptbelege (was unterscheidet die von der Literatur und den Weblinks?) und Einzelnachweise finden. Bei den Einzelnachweisen wird wiederum auf verschiedene Titel verwiesen, aus obiger Auswahl, aber in abgekürzter Form. Für Leser m. E. ungeeignet, eher ein Suchspiel. Damit erscheint das nächste Problem, nämlich die Frage, was bei einer Überarbeitung geschieht, und die Titel als veraltet (zum Beispiel) aussortiert werden. Dann findet man die „Einelnachweise“ gar nicht mehr. --Hans-Jürgen Hübner (Diskussion) 08:03, 16. Feb. 2018 (CET)
Die Struktur ist immer wieder ein Problem. Der letztendliche Konsens aus verschiedenen Kandidaturen bei der Trennung von Belegen unf Lit/Weblinks, den ich so in meinen Artikeln durchziehe, ist dass in Lit/Weblinks weiterführende Texte zu finden sind und bei Belegen eben die Belege für den Artikel.
Die Trennung von Hauptbelegen und Einzelnachweisen kopiert die Belegform wissenschaftlicher Arbeiten, bei denen die Quellen in einem Kapitel unter der Arbeit mit allen Angaben aufgeführt werden und die einzelnen Aussagen mit Lesezeichen am Ende der Seite vermerkt werden, in denen nur die Kurzform der Quelle mit der Seitenzahl aufgeführt werden. Auch das habe ich aus VOrschlägen früherer Kandidaturen übernommen und findet sich wieder in anderen ausgezeichneten Artikeln (z.B. [1]).
Bei der Trennung zwischen Literatur und Weblinks verzweifle ich selbst regelmäßig. Die einen trennen zwischen nach Verfügbarkeit, die anderen trennen Publikationen von Webseiten. Hier hatte ich nach der Erreichbarkeit getrennt, nach der anderen Trennung könnte man Trindades Artikel zur Literatur schieben. Tja, was ist da besser? --JPF just another user 09:41, 16. Feb. 2018 (CET)
Hm, mit dem eigenen Exzellenzartikel zu argumentieren, finde ich, nur weil's niemand angemerkt hatte, etwas ... Du weißt, was ich meine. Diese spezielle Art der Trennung von Lit/Weblinks und Belegen werden spätere Bearbeiter nicht im Kopf haben. Im Gegenteil, werden vor allem die verlinkten Texte vermutlich irgendwann berücksichtigt, sprich eingearbeitet werden (so sie es nicht schon längst sind). Das heißt, die Struktur ist für ein sich ständig wandelndes Projekt eher ungeeignet. Das gilt auch für die Kurzformen bei der Literatur, die auch andere Autoren benutzen, die aber bei einer Änderung der zugrundeliegenden Literatur (die ja wohl irgendwann überholt sein wird, hoffen wir mal) nicht mehr rekonstruierbar sein werden. Mir erschwert es auf jeden Fall die Gegenlektüre, wenn ich aus dem Fußnotenbereich in den Literaturbereich scrollen muss, dann womöglich noch unter Weblinks nachschaue, um dann endlich zum eigentlichen Titel zu gelangen. Ich tendiere bei den Weblinks, mit denen ich mich auch schwergetan habe, mittlerweile dazu, Links auf Texte zur Literatur zu packen. Da, wo es sich um umfangreiche Seiten handelt, wie oftmals bei Archiven oder Bibliotheken, genügt der Verweis auf deren Homepage unter Weblinks. Bei der Verfügbarkeit kommt man ansonsten spätestens bei den Digitalisaten (auch verfügbar) in Schwierigkeiten... --Hans-Jürgen Hübner (Diskussion) 12:49, 16. Feb. 2018 (CET)
Wieso gibst du bei zweien deiner Hauptbelege nicht an, wo sie publiziert wurden sondern nur Online Quellen ? Der Publikationsort findet sich durch einfache Internet-Recherche. Bovensiepen, Trindade ist in M. Leach ua., New Research on Timor-Leste, Hawthorn: Swinburne Press 2011.--Claude J (Diskussion) 12:42, 16. Feb. 2018 (CET)
Danke für den Verbesserungsvorschlag! --JPF just another user 12:44, 16. Feb. 2018 (CET)

Die Einleitung soll das Thema klar definieren und abgrenzen. Darum bemüht sich nur der erste der drei Absätze in der Einleitung, aber den habe ich nicht recht verstanden. Genauer, es wird nur in den ersten beiden Sätzen eine Definition versucht. Die ist offenbar aus McWilliam übernommen. Da heißt es im Artikel "ist...das Adjektiv für „heilig“ und „verboten“" und bei McWilliam: "...is sometimes translated as ‘sacred’ or ‘forbidden’". Das ist nicht dasselbe. Der Artikel macht zur Binnensicht (emisch) der Timoresen, was im Beleg explizit als vereinfachende, zu kurz gegriffene Übersetzung in ein äußeres (westliches) Konzept (etisch) angeführt wird. Was im Rahmen der timoresischen Glaubensvorstellung "heilig" ist, sollte, weil das Wort so häufig vorkommt, unter "Grundlagen" erläutert werden. Ebenso der zweite Satz: "Der Begriff beinhaltet aber auch die dazugehörige Philosophie, Moralvorstellungen und Verhaltensregeln für die traditionelle timoresische Gesellschaft." (verwirrend: "aber auch" als Gegensatz?). Bei McWilliam: "...describes the lulik as a philosophical, religious and moral order." Mit order ("Ordnung, Gebot") sind wird nahe an en:Adat, was im Artikel nicht vorkommt. Lulik als etwa der sakrale Aspekt des Adat-Konzepts? - wäre zu ergründen. Jedenfalls auch hier eine Umdeutung, wenn Adjektive, die sich auf order beziehen, isoliert und substantiviert werden. Ist Lulik wirklich eine Philosophie?

Zu Literatur/Belege: Ohne ausführliche Erklärung, warum das so sein soll, dürfte die Struktur für den Normalleser nicht nachvollziehbar sein. Warum nicht wie in WP sonst üblich: alle Literatur (Buch, Kapitel in Sammelband, Paper ob online oder nicht, ob im Artikel verwendet oder nicht) unter "Literatur" und was davon als Beleg diente, findet sich in Kurzform als EN. Wie in der realen Welt auch. -- Bertramz (Diskussion) 13:56, 16. Feb. 2018 (CET)

Danke für Deine Hinweise. Man sieht in der Einleitung, dass das Thema sehr umfassend ist, daher auch die Audehnung. Ich halte es nicht für sinnvoll zum Beispiel die Bezeichung in den anderen Landessprachen oder das Vorkommen des Wortes "Lulik" in anderen Bezeichnungen in ein Kapitel unterzuordnen.
Ich folge konkret bei der Übersetzung mit heilig/verboten Trindade, der hier als Einheimischer wohl näher an der Bedeutung sein dürfte: "For those who work on Timor-Leste issues, they perhaps already familiar with Lulik, literally meaning sacred, holy or forbidden." Und auch die Einordnung als Philosohie stammt von Trindade: "The main objective of Lulik as a philosophy is to ensure peace and tranquility for society as a whole, in which it can be achieved through the proper balance between differing and opposing elements or values." Ich habe den EN entsprechend ergänzt und ein bißchen umformuliert.
Das "aber auch" sehe ich hier als Ergänzung, da der Begriff eben mehr beinhaltet. Ich hoffe, die Umformulierung nacht das besser.
Der Begriff Adat, der aus dem arabischen stammt, beschreibt, sofern ich das richtig verstehe, nur traditionelle Regeln, was sicher ein Teil des Lulik ausmacht. Interessanterweise findet sich der Begriff in Bezug auf Osttimor so gut wie nie, vielleicht weil hier der arabische Einfluss deutlich früher verschwand, als in anderen Teilen des Malaiischen Archipels? Hier käme ich aber mehr in den Bereich der Theoriefindung. Eine Verlinkung unter "Siehe auch" ist aber durchaus sinnvoll.
Wie gesagt: Die Idee der Aufteilung stammt nicht von mir, sondern aus Kandidaturen und findet sich auch in ausgezeichneten Artikeln, wie Oecusse (Gemeinde), McCords Schlangenhalsschildkröte und Babulo (Uato-Lari). Ich verweise auf Wikipedia:Literatur: "Literaturangaben zum Belegen einzelner Aussagen oder von Zitaten im Artikel gehören nicht unter Literatur, sondern werden separat genannt." Es wird unterschieden zwischen den verarbeiteten Quellen und Inhalt mit weiterführenden Informationen. (nicht signierter Beitrag von J. Patrick Fischer (Diskussion | Beiträge) 15:18, 17. Feb. 2018‎)
1. Was auch immer Lulik sein mag, wenn es partiell abweichende Erklärungsmodelle dazu geben sollte, wäre es evtl. sinnvoll, diese im Artikel personalisiert zuzuordnen, ohne selbst einen Favoriten auszuwählen. 2. Adat ist das indonesische Wort, sein Tetum-Äquivalent ist lisan. Das Gewohnheitsrecht in Beziehung zu setzen, gehört wesentlich zum Thema, mit einem "siehe auch" ist das kaum abgevespert. 3. "Die Idee der Aufteilung stammt nicht von mir": du zeigst aber nur von dir selbst verfasste Beispiele dieser ungebräuchlichen Belegformatierung, die so in WP:LIT gewiss nicht vorgegeben ist. Mir ist die Formatierung egal, ich stelle mir nur vor was ist, wenn jemand anders später einen Satz ergänzt und dazu einen Einzelnachweis aus einem Werk aus "Literatur", also einen nach deiner Aufteilung nicht gelesenen Text verwendet. Muss er dann oder ab welchem Umfang der Verwendung dieses Werks muss er es von "Literatur" nach "Hauptbelege" verpflanzen?. Wie soll diese Beleggliederung weitergepflegt werden können? -- Bertramz (Diskussion) 21:18, 17. Feb. 2018 (CET)
zu 1.): Du warst mir ja schon in der Review hilfreich, neben Trindade weitere Quellen zu finden. Ich sehe aber hier eben die (frei zugänglichen) wissenschaftlichen Arbeiten zu dem Thema immer noch als begrenzt. Abweichende Modelle kamen mir nicht unter. Was ich an neueren Quellen fand, bezog sich selbst auf Trindade, der hier scheinbar Grundpfeiler setzte.
zu 2.): Es ist schlecht möglich eine Verbindung zu setzen, wenn die Quellen Adat/Lisan nicht als solches nennen (Stichwort TF). Beim Schnell-Googeln habe ich ein paar Bücher gefunden, die beide Begriffe aufführen, sie nennen es aber meist im historischen Kontext bei der Versöhnungsarbeit nach der indonesischen Besatzung und bieten jetzt nicht auf den ersten Blick eine ethnologisch/soziologische Untersuchung der Verbindungen der Zusammenhänge [2][3][4]. Muss ich natürlich noch heute ein bißchen gründlicher lesen. Mich irritiert aber, warum die bisherigen Quellen Lisan nicht deutlicher aus der Beschreibung des Lulik herausarbeiten. Man hat den Eindruck, dass hier Lisan als integraler Bestandteil des Lulik gesehen wird, der hier eben nicht eigenständiger Erwähnung bedarf. Lisan also als nur ein Aspekt des Lulik. Ein anderer Grund könnte sein, dass Trindade kein Tetum, sondern Naueti ist, der hier eine namentliche Trennung nicht für notwendig sieht. Wie gesagt, ich beschäftige mich heute mal damit. Danke.
zu 3.): Sinnvoll wäre es. Ich habe ein konkretes Problem, wenn ich Artikel kandidieren lasse. Ich treffe auf zahlreiche andere Vorstellungen, was ja neue Perspektiven bietet. Die Frage ist, wie kann ich eine einheitliche Arbeit abliefern, an was kann ich mich orientieren? Und da arbeite ich natürlich nach den Ergebnissen früherer Kandidaturen. Die Trennung von verarbeiteter und weiterführender Texte halte ich für äußerst sinnvoll. Was bringt es, Leser auf Texte zu führen, die ihm (im Idealfall) nichts Neues bieten? Zudem sollen die Kapitel Weblinks und Literatur in ihrer Anzahl begrenzt bleiben (Richtzahl max. 5). Wie ist das zu erreichen, wenn man mehr Quellen verarbeitet hat? --JPF just another user 08:29, 18. Feb. 2018 (CET)
1) Wer hält Trindade für den Grundpfeiler, sodass auf die Darstellung von Positionen verzichtet werden kann? 2) Man kann das Thema Lulik schlicht nicht hinreichend beschreiben, ohne es in die überlieferten Denk- und Verhaltensstrukturen der Gesellschaft einzuordnen. Da gehört Adat, hier lisan, notwendig hinzu. Egal ob lulik ein Teil von lisan ist (vermutlich ist das so) oder nicht. Selbst wenn ein Timorese, wenn er lulik denkt, lisan als das völlig Andere ausklammern würde und umgekehrt (abseitiges Gedankenexperiment), gehörte dieser Umstand dargestellt, weil dann zwei gleichermaßen bedeutsame geistige Wirkmächte vorhanden wären. Zum Thema ist schon Literatur da. Alles was nicht sofort bei Google aufploppt, sollte nicht der Einfachheit halber als TF abgetan werden. Es hilft auch, nach "uma lisan" zu googeln. Btw. Sacred Houses in Timor-Leste könnte gut in Uma Lulik passen. 3) Stell doch einfach mal die Frage, warum du im Wikiuniversum praktisch als einziger so formatierst. 4) Jetzt noch zur Frage nach dem Dualismus von hier unten: Im Artikel "Lulik hat Übereinstimmungen mit der Philosophie des Dualismus..." Dagegen Grundpfeiler Trindade, S. 2: "Lulik as a system that is in accordance with the concept of ‘dualism’, developed by Lévi-Strauss..." Das ist nicht nur, wie ich oben kritisiert habe, umgedeutet. Die Philosophie des Dualismus und die bipolaren Strukturen im Wilden Denken sind etwas völlig anderes. Der Artikel sollte nach meiner Einschätzung mehr Zeit bekommen, um zu reifen, mit Kleinigkeiten ist es nicht getan. -- Bertramz (Diskussion) 10:32, 18. Feb. 2018 (CET)
Ist ein Vergleich mit der „Philosophie des Dualismus“ wirklich zulässig, wäre nicht abstrakt das Prinzip des „Dualismus“ zu vergleichen? Denn: Wenn ich mir den Ordnungsversuch des kognitiven Dualismus am Beispiel des Materialismusstreits des 19. Jahrhunderts anschaue, bei dem Methode und Weltanschauung miteinander rangen oder die gegenseitige Herausforderung von Eros und Thantos im freud’schen „Es“ oder an ganz anderer Stelle das auf Nachhaltigkeit und Zuverlässigkeit bedachte Ordnungsgebot der objektiven und subjektiven Tatbestandsmerkmale im Recht betrachte, fällt es mir schwer nachzuvollziehen, was gemeint sein soll. Eine Vielzahl von Prinzipien unterliegt einer dann näher zu beschreibenden Philosophie des Dualismus. Würdest Du diesen Vergleich verdeutlichen wollen? Interessant finde ich: die Regeln der Ahnen sind spirituell also weiblich, die Seele des Ahnenpfahls der Asmat in Neuguinea ist es auch. --Stephan Klage (Diskussion) 01:46, 18. Feb. 2018 (CET)
Ich muss zugeben, Du stellst Fragen auf, die ein außerhalb meiner Kompetenz stehen. Es ist gut möglich, dass ich hier die Quellen nicht korrekt wiedergebe. Trindade spricht von einer "dualistic society", einem "dualistic realm of the masculine and feminine" (S. 3) und einer "dualistic nature" (S. 5). Bovensiep erläutert: "Lulik is part of a series of other binary oppositions that characterizes the dualistic symbolism so commonly found across the Southeast". Was würdest Du empfehlen? --JPF just another user 08:29, 18. Feb. 2018 (CET)
Was sagt denn die ältere deutschsprachige Standardliteratur zu dem Thema (Waldemar Stöhr u.a.) ? Ähnliche Konzepte gibt es doch auch bei anderen altindonesischen Kulturen. Wie ist die Verbindung dazu ?--Claude J (Diskussion) 10:46, 18. Feb. 2018 (CET)
Das Prinzip Dualismus ist nicht mein Stolperstein. Meine inneren Widerstände kreisen um die Kombination der beiden Begriffe zu „Philosophie des Dualismus“ (Betonung liegt auf Philosophie), da mir die Kombi zu sehr von den kategorialen Begriffsbildungen der westlichen Welt geprägt zu sein scheint. Können die den Denkmodellen zugrundeliegenden theoretischen Herleitungsversuche wie „Erst- und Letztbegründung“, „Entstehen eines Universums“, „Schöpfungsgeschichte“, „Dichotomie“ wirklich aus dem Philosophiebegriff herausgedacht werden, wenn es sich doch um in diesen Punkten unhinterfragte, quasi naturrechtlich vorgegebene, Bedingungen eines Kosmos handelt, auf die sich diverse Ethnien des gesamten Kulturraums lediglich einlassen? Ich persönlich hadere damit, ob der Philosophiebegriff im verwendeten Zusammenhang nicht erst einmal erläutert gehört – oder falls zu aufwendig, gar weggelassen. (?) --Stephan Klage (Diskussion) 10:55, 18. Feb. 2018 (CET)
Ich persönlich habe mich eingehender mit Waldemar Stöhr nur im Zusammenhang mit der Promiskuität bei den Marind-anim beschäftigt. Muss also passen. Könnte der Ethnologe Hanns Peter hilfreich sein?--Stephan Klage (Diskussion) 12:20, 18. Feb. 2018 (CET)

14. Februar[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 24. Februar/6. März.

Genfer Konventionen[Quelltext bearbeiten]

Die Genfer Konventionen, auch Genfer Abkommen genannt, sind zwischenstaatliche Abkommen und eine essentielle Komponente des humanitären Völkerrechts. Sie enthalten für den Fall eines Krieges oder eines internationalen oder nicht internationalen bewaffneten Konflikts Regeln für den Schutz von Personen, die nicht oder nicht mehr an den Kampfhandlungen teilnehmen. Die Bestimmungen der vier Konventionen von 1949 betreffen die Verwundeten und Kranken der bewaffneten Kräfte im Felde (Genfer Abkommen I), die Verwundeten, Kranken und Schiffbrüchigen der bewaffneten Kräfte zur See (Genfer Abkommen II), die Kriegsgefangenen (Genfer Abkommen III) und die Zivilpersonen in Kriegszeiten (Genfer Abkommen IV).

Auf der Diskussionsseite hat sich mangels Interesse nichts geändert, nichts getan. Die Zwei-Wochen-Frist wurde eingehalten.

Ich halte diesen Artikel nicht mehr (ganz) für exzellent. Mein erster, kleinerer Kritikpunkt wäre, dass die Darstellung der Inhalte und Nummern der diversen Artikel der diversen Konventionen und Zusatzprotokolle (der Artikel gibt ja selbst zu, dass mittlerweile über 600 Artikel im Spiel sind), sehr unübersichtlich ist. Aber der zweite Punkt ist viel wichtiger und auch viel "heftiger": Es fehlt vor allem Einiges an Informationen darüber, wie die Genfer Konventionen in der Praxis umgesetzt, beachtet und respektiert werden. Dass so viele Vertragsstaaten sich ein solch "schönes" Regelwerk für Kriege, innerstaatliche Konflikte (vulgo: Bürgerkriege) usw. auferlegen, ist wunderbar, aber leider liest man doch immer wieder von (schwerem) Verstoß gegen die Genfer Konvention in den Medien.

Also würde ich gerne wissen, wie sich die Verstöße (Zahlen, Schweregrad) nach Kriegen so entwickeln.

  • Verstößt man heute beispielsweise seltener gegen die GK als zu Zeiten des Kalten Krieges oder häufiger?
  • Was für Verstöße treten auf? Oder werden gar Sachverhalte, die eigentlich keinen Verstoß darstellen, zu solchen "hochgeputscht"? Werden beispielsweise eher mal Kriegsgefangene misshandelt/gefordert oder werden doch eher Krankenhäuser oder Lazarett(schiff)e angegriffen?
  • Verstoßen bestimmte Länder andauernd gegen die GK und andere gar nicht?
  • Gibt es überhaupt verschiedene Verstoß-Kategorien, so dass es Sinn ergibt, von "schwerem" Verstoß zu reden? Oder gibt es nur "erlaubt" und "verboten"?

Im Endeffekt muss hier, neben einer positiven "Geschichte des Rechts", auch die andere Seite der Medaille, die "Geschichte des Unrechts", her, um das grüne Bapperl zu verdienen. So nur  Lesenswert.

--ObersterGenosse (Diskussion) 14:15, 14. Feb. 2018 (CET)

15. Februar[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 25. Februar/7. März.

B.R.M. P15[Quelltext bearbeiten]

B.R.M. P15
Der B.R.M. P15 (alternative Schreibweise: BRM P15, gelegentlich auch: Type 15) war der erste Formel-1-Rennwagen des 1947 gegründeten Herstellers British Racing Motors (B.R.M.) aus Bourne (Lincolnshire). Das Auto entstand als Gemeinschaftsprojekt mit Unterstützung zahlreicher britischer Unternehmen, zu denen auch Rolls-Royce, English Steel und Lucas Industries gehörten, und sollte als britisches Nationalprojekt und World Beater die italienische und französische Konkurrenz im Grand-Prix-Sport schlagen. Die Entwicklung des Autos wurde von der Presse intensiv und mit teilweise euphorischen Berichten begleitet. Der im Motorenbereich sehr anspruchsvolle Wagen erfüllte allerdings die Erwartungen seiner Konstrukteure und der Öffentlichkeit nicht. Wiederholt musste das Auto vor dem Beginn eines Rennens zurückgezogen werden, und einige Renneinsätze scheiterten unter spektakulären, teilweise demütigenden Umständen. Deshalb gilt der B.R.M. P15 als einer der großen Flops der Formel-1-Geschichte. Seine Erfolglosigkeit war mittelbar verantwortlich für eine Änderung im Reglement der Automobil-Weltmeisterschaft.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich stelle hier einen weitestgehend selbst verfassten Artikel zur Kandidatur, der sich mit einem historischen Rennwagen beschäftigt; davon hatten wir hier in der letzten Zeit viel zu wenige. Ich habe den Artikel Anfang Januar 2018 angelegt, eigentlich mit der Absicht, ihn - nur - bei „Schon gewusst?“ unterzubringen (was nicht passiert ist); dann ist er aber gewachsen und gewachsen und hat nun ein Stadium an Reife erreicht, das vielleicht für eine Kandidatur hinreicht. Das Auto selbst ist in Motorsport-Kreisen durchaus bekannt; es gilt als einer der größten Flops der F1-Geschichte.
Zum Artikel: Ich habe auf eine streng chronologische Darstellung verzichtet. Die Grobgliederung folgt der Dreiteilung Entstehungsgeschichte/Technik/Renneinsätze. Ich glaube, auf diese Weise lassen sich thematische Zusammenhänge besser schildern als wenn man alles und jedes in ein streng zeitliches Gerüst presst. Bei der Technik habe ich versucht, mich zu beschränken. Mir liegen Quellen vor, anhand derer ich die Gewindemaße einzelner Schrauben beschreiben könnte. Auf derartige Kleinteiligkeiten habe ich dennoch verzichtet; ich hoffe, dass das, was ich gebracht habe, reicht, um einen Überblick zu verschaffen. Ähnlich dann bei den einzelnen Rennen des Autos: Hier habe ich zwar jedes Rennen wenigstens mit einem Satz erwähnt, habe aber wiederum darauf verzichtet, alle möglichen Details im Fließtext zu präsentieren. Letztlich gehört m.E. zu einem guten Artikel auch immer eine Auswahlentscheidung; ich hoffe, dass mir das hier in der nötigen Ausgewogenheit gelungen ist. Wer mehr wissen will, kann dann über die ENWs weitermachen. Es ist mir gelungen, für jedes noch so abseitige Rennen zumindest eine Statistikseite zu finden; sie sind jeweils verlinkt.
Rückfragen jederzeit gerne hier. Ich freue mich auf Einlassungen und konstruktive Kritik.--Matthias v.d. Elbe (Diskussion) 17:46, 15. Feb. 2018 (CET)

 Abwartend vorerst keine Auszeichnung. Die Überschriften der Gliederung erinnern an Schlagzeilen der Tagespresse. Die Auswirkung auf eine Reglementänderung der FIA wir mM nach stark dramatisiert, zumal es sich um eine vorübergehende Änderung handelte, die nicht nur der Schwäche von BRM sondern vor allem der Schwäche der oder dem Fehlen einer vielfältigen Rennwagenindustrie zu jener Zeit zuzuschreiben ist. Voluminös gestaltete Einzelnachweise (die meisten finden sich in ein und demselben Buch) oder toll aufklappbare, umfangreiche Legenden (für die Interpretation der Tabelle genügen drei Abkürzungen, die man auch ausschreiben könnte) könnten als überflüssig und sogar störend empfunden werden. Auf den ersten Blick fallen schon Ungenauigkeiten auf, wie zB: Die Leistungseinheit bhp ist wohl im britischen, nicht aber im deutschen Sprachgebrauch geläufig. Wer hat die Scottish National Trophy gewonnen? In BRM: A Mechanics Tale (google books) steht es wäre Parnell gewesen, und nicht Ken Wharton. Dort wird dieser Wagen übrigens ausschließlich als V16 BRM bezeichnet. Wenn es sich hier also um den gleichen Wagen handelt, würde ich es gerne in der Einleitung sehen. Bitte nicht verzagen, ich würde mich freuen, einen Rennwagenartikel lesenswert zu sehen! Meiner Meinung nach würde ein paar Wochen review helfen, jedenfalls aber eine radikale Änderung der Gliederung.Greenx (Diskussion) 12:01, 16. Feb. 2018 (CET)

Danke für die Anmerkungen. Darauf kann ich gerne antworten:

  • Die Anmerkung zur Scottish Daily Express National Trophy 1952 ist richtig. Sieger war Parnell, nicht Wharton. Das korrigiere ich sofort und nehme den Fehler zudem zum Anlass, die Ergebnisse insgesamt ein weiteres Mal durchzuchecken.
  • Was die Auswirkungen des P15 auf die Regeländerungen angeht, habe ich das wohl eher abgeschwächt als "dramatisiert". Es gibt Fundstellen, die das Scheitern des P15 sogar als den maßgeblichen Grund für die Umstellung des Reglements ab 1952 ansehen. Ich füge dazu nachher gerne eine Fundstelle mit Wortlautwiedergabe ein, bitte aber insoweit um Geduld bis zum frühen Abend, denn ich habe das Buch im Augenblick nicht griffbereit.
  • Was den Vorwurf der Voluminosität der Einzelnachweise angeht, bin ich etwas überrascht. Ich habe bislang 14 Artikel durch das KALP-Verfahren gebracht, und dass jemand meinte, es gäbe zu viele für einen auszuzeichnenden (!) Artikel Einzelnachweise, ist mir in diesen acht Jahren, in denen ich das mache, wirklich noch nie passiert. Dieser Artikel hat, wenn ich richtig gezählt habe, 99 Einzelnachweise; kann sein, dass ich mich um einen oder zwei verzählt habe. Ich hatte ehrlich gesagt befürchtet, dass das als zu wenig empfunden wird. Der Artikel Francesco Patrizi da Cherso, der soeben neu ausgezeichnet worden ist, hat immerhin mehr als doppelt so viele ENWs...
  • Sicher falsch ist die Behauptung, die meisten Einzelnachweise fänden sich „in ein und demselben Buch“. Dazu eine kurze Statistik: Das am häufigsten zitierte Buch ist Doug Nye, Tony Rudd: B.R.M. The Saga of British Racing Motors. Daraus sind 20 von 99 Einzelnachweisen entnommen, also ziemlich genau ein Fünftel. An zweiter Stelle steht Raymond Mays, Peter Roberts: BRM, das 15 Einzelnachweise liefert. Die verbleibenden ca. 65 Einzelnachweise verteilen sich auf mehr als 10 andere Publikationen, hinzu kommen diverse Internetquellen. Ich hoffe, dass das genügt, um die Belegbreite hinreichend zu begründen. Wenn nicht, weiß ich nicht, was ich noch tun könnte.
  • Die Formatierung der Tabelle einschließlich der Abkürzungen und der Verwendung einer Legende folgt exakt dem Layout, das das Portal Motorsport bei wirklich allen Rennwagenartikeln einheitlich anwendet. Ganz willkürliche Beispiele sind March 701, Ferrari F1-87/88C oder Red Bull RB13. Ich bitte da wirklich um Verständnis: Das sind seit gut einer Dekade etablierte Strukturen. Es macht wirklich Sinn, das einheitlich zu handhaben. Für den Fall, dass das nicht gefällt, rege ich an, die Sinnhaftigkeit von Tabellen und Legenden im dafür zuständigen Portal:Motorsport zu thematisieren.
  • Zur Verwendung der Einheit bhp: Sie steht für Brake Horse Power. Das ist eine englische Maßeinheit, die nicht mit der Pferdestärke im deutschen Sinne zu verwechseln ist. Insbesondere kann man nicht 1 bhp mit 1 PS übersetzen. Ich bitte, das im Artikel Pferdestärke#Englische hp nachzulesen. Selbstverständlich kann man sich wünschen, dass die Leistungsangaben im deutschsprachigen Bereich der Wikipedia mit deutschen Maßeinheiten angegeben werden; es gibt schließlich auch Menschen, die darauf bestehen, Sushi in Deutschland mit Messer und Gabel zu essen. Dennoch bitte ich auch hier um Verständnis: KW- oder PS-Daten liegen mir nicht vor. Das könnte daran liegen, dass der deutsche TÜV den Motor nie auf dem Prüfstand hatte. Solange keine belegten Leistungsangaben in KW oder PS vorliegen, werbe ich doch dafür, es bei den britischen Angaben zu belassen - schließlich ist es ja auch ein britisches Auto...
  • Zur Nomenklatur: V16 BRM finde ich in keiner Statistik als werksseitige Bezeichnung des Autos.
  • Bezüglich der Überschriften ist das wohl Geschmackssache. Ich darf darauf hinweisen, dass mir in einer früheren KALP-Diskussion zu einem anderen Artikel vorgehalten wurde, Überschriften mit reinen Jahrgangszahlen seien zu langweilig (s. hier). Auf Wunsch der Diskussionsteilnehmer bin ich seinerzeit dazu übergegangen, sogenannte sprechende Überschriften zu verwenden, was sich in den folgenden Verfahren deutlich bewährt hat. Aber es ist wie es ist: Nichts gefällt jedem.
  • Die Gliederung habe ich begründet, auch die Beweggründe, die mich dazu bewogen haben, sie so und nicht anders zu setzen, sind dargestellt. Einen Grund, sie "radikal zu ändern", sehe ich nicht. Wer davon ein Votum für oder gegen eine Auszeichnung abhängig machen will - bitte, der stimmt eben nicht für eine Auszeichnung.--Matthias v.d. Elbe (Diskussion) 12:54, 16. Feb. 2018 (CET)
Zur Erläuterung was die Bezeichnung des Wagens betrifft: suchst du in google books nach BRM P15, kommen zwei Bücher. Suchst du hingegen BRM V16, kommt: ne ganze Menge
Darüber möchte ich in einem prämierten Artikel informiert werden, ebenfalls über die Motorleistung in einer dem jeweiligen Sprachgebrauch üblichen Einheit, wie zB KW. Zur Anzahl der Einzelnachweise (72), es ist mM nach eben dem Lesegenuss nicht zuträglich, bei jedem Detail auf einen Einzelnachweis hingewiesen zu werden. Natürlich ist das Geschmacksache. Anmerkungen, die dem Verständnis dienen, können ebenso in den Fließtext eingepflegt werden, ohne den Lesefluss zu stören. Eine Kapitelüberschrift: "Demütigung bei internationaler Trophy", oder "Ausfall in Spanien", rechtfertigt das ein ganzes Kapitel, das dann aus drei Sätzen besteht? Ich würde mir zudem Bilder der Konkurenz zu jener Zeit, sowie einen Stammbaum der BRM Rennwagen von 1951 bis 1977 wünschen, daran könnte man auch erkennen, dass der BRM P15 (V16) der Stammbaumvater eines teils sehr erfolgreiches Rennstalls war. Lieber Matthias, mir geht es ausschließlich darum, Hilfestellung bei der Verbesserung des Artikels zu geben, ich möchte keinesfalls persönliche Kritik üben. Dennoch möchte ich kundtun, dass ich eine Prämierung nicht als Lob für einen bestimmten Autor sehe, sondern als Hinweis an den Leser, dass er dem folgenden Artikel getrost sein Vertrauen schenken kann, zumindest nach Meinung der teilnehmenden Abstimmer. Viele Grüße, Greenx (Diskussion) 23:07, 17. Feb. 2018 (CET)
Viel ist dazu nicht mehr zu sagen.
  • „BRM V16“ oder dergleichen findet sich in der heutigen Literatur, keine Frage. Es ist aber - noch einmal - nicht die werksseitige Bezeichnung, sondern lediglich eine Bezeichnung, die dem Auto nachträglich in einigen Publikationen gegeben wurde. Was soll ich damit machen? Soll ich in die Einleitung eine Formulierung aufnehmen, die da heißt "Der B.R.M. P15, der in der Motorsportliteratur - allerdings nicht werksseitig - auch als B.R.M. V16 bezeichnet wird, war ein..."? Man erkennt den Unsinn dieses Satzes, oder?
  • Nochmal zum Verständnis: Bei der Frage nach bhp oder und KW geht es nicht um den Sprachgebrauch. Es geht um zwei eigenständige physikalische Einheiten, die unterschiedlich gemessen werden. Deshalb ist eine Umrechnung nicht oder nur ungenau möglich. Um es klar zu sagen: Die Leistung des Motors wurde zu keiner Zeit in KW gemessen. Deshalb kann ich sie auch nicht in KW angeben, so gerne ich das möchte. Kann man das verstehen?
  • Zu den Einzelnachweisen: Es sind 100, wenn wir die Doppelbelegungen mitzählen. Und sie enthalten keine inhaltlichen Zusatzinformationen, sondern lediglich die die Angabe, woher ich die jeweilige Information genommen habe. Das nennt sich Belegtechnik und ist in der einen oder anderen Form Standard bei wissenschaftlichen Arbeiten. In die ENWs muss der Leser deshalb nicht ständig schauen; er muss es nur dann, wenn er wissen will, was genau die Quelle dieser Information ist. Zusätzliche Informationen im Fußtext gibt es zwar auch; sie finden sich aber in einem eigenen Block namens "Anmerkungen".Davon gibt es nicht mehr als vier. Diese Differenzierung finden wir bei ganz vielen ausgezeichneten Artikeln; sie ist im Grunde auch zum Standard geworden. Ist der Unterschied klar geworden?
  • Ein Stammbaum oder dergleichen haben wir portalweit bei Rennwagenartikeln nicht. Ich kenne jedenfalls keinen. Das wäre auch ziemlich unsinnig, denn der B.R.M. P15 ist der „Stammbaumvater“ von so ziemlich gar nichts. Alle Rennwagen, die nach ihm kamen, waren der klare Versuch, nie wieder ein so komplexes Auto zu bauen wie den P15 (eine Ausnahme ist vielleicht der "H16"). Das steht übrigens auch im Artikel. Was ich anbieten kann, ist eine Navigationsleiste der B.R.M.-Formel-1-Wagen. Das würde dann aussehen wie z.B. die Vorlage:Navigationsleiste Formel-1-Rennwagen von Toro Rosso und würde dann am Fußende stehen. Wenn das glücklich macht, werde ich versuchen, so etwas in den nächsten Tagen zu erarbeiten.
Abschließend eine Bemerkung, weil es da einen Nebensatz gibt, der mir nicht gefällt: Es geht mir nicht um eine Auszeichnung für mich; dafür brauche ich Wikipedia nicht.--Matthias v.d. Elbe (Diskussion) 09:23, 18. Feb. 2018 (CET)

 Exzellent, hilfsweise  Lesenswert: Mir gefällt die Gliederung (einschließlich der Überschriften) besonders gut, da sie zusammen mit der Einleitung ein vollständiges Bild des Artikels gibt und den Leser entweder dazu bringt alles am Stück lesen zu wollen oder sich ganz gezielt zu informieren. Anders als die üblichen nichtssagenden Gliederungsüberschriften (z.B. "1952") erfährt der Leser hier, dass es in dem Jahr 1952 keine Zielankunft gab. Die Anzahl und Gewichtung der Quellen finde ich - das hat MvdE ja auch statistisch vorgerechnet - vergleichsweise vorbildlich. Der Artikel wird angesichts der "Nicht-Erfolgsgeschichte" des Autos sicherlich kein "Kassenschlager". Darum geht es bei dieser Kandidatur aber auch nicht.--Schlipstraeger (Diskussion) 17:55, 18. Feb. 2018 (CET)

18. Februar[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 28. Februar/10. März.

Jeffrey Dahmer[Quelltext bearbeiten]

Jeffrey Lionel Dahmer (* 21. Mai 1960 in Milwaukee, Wisconsin; † 28. November 1994 in Portage, Wisconsin) war ein US-amerikanischer Serienmörder. Nach seiner Verhaftung im Juli 1991 konnten ihm 16 von 17 gestandenen Morden nachgewiesen werden, die er in den Jahren 1978 bis 1991 an jungen Männern und Jugendlichen verübt hatte, die überwiegend aus der Homosexuellenszene Milwaukees stammten.

Für mich persönlich zählt Jeffrey Dahmer zu den unglaublichsten Fällen der Kriminalgeschichte, weshalb ich im April 2017 begonnen habe, den Artikel mehr oder weniger komplett zu überarbeiten, da er bis dahin nur relativ spärliche Informationen enthielt (z.B. erfuhr man nichts zu seinem „Werdegang“, Tatmotiv, dem psychiatrischen Gutachten oder der medialen Rezeption). Ende Dezember habe ich den Artikel dann ins Review eingestellt und die dortigen Anregungen umgesetzt. Jetzt würde ich mich freuen, wenn er eine Auszeichnung erhält. Gruß, --Seesternschnuppe (Diskussion) 17:32, 18. Feb. 2018 (CET)

Berliner Dampfstraßenbahn-Konsortium[Quelltext bearbeiten]

Das Berliner Dampfstraßenbahn-Konsortium war ein Straßenbahnunternehmen im Großraum Berlin. Es betrieb ab 1888 mehrere Dampfstraßenbahn- und Pferdestraßenbahnlinien in den südwestlichen Vororten Wilmersdorf, Grunewald, Schmargendorf, Schöneberg, Friedenau und Steglitz. Das Konsortium übernahm dabei die bestehenden Dampfstraßenbahnen auf dem Kurfürstendamm sowie von Schöneberg über Wilmersdorf nach Schmargendorf. Ein Betrieb der Dampfstraßenbahn innerhalb der damaligen Stadtgrenzen Berlins fand hingegen nicht statt, da er behördlich untersagt war. 1898 übernahm die Westliche Berliner Vorortbahn den Betrieb und elektrifizierte das Streckennetz.

Nach etwas längerer Zeit möchte ich diesmal zwei (siehe unten) Artikel aus der Geschichte der Berliner Straßenbahn vorstellen. Die parallele Kandidatur erfolgt deshalb, da ich überhaupt einen geeigneten Zeitraum finden musste, in dem ich die Kandidatur auch betreuen kann. Zudem bauen die Artikel thematisch aufeinander auf. Der Artikel ist beim Vergleich mit anderen ausgezeichneten Artikeln aus meiner Feder nicht ganz so umfangreich, ich habe dennoch versucht, die wichtigsten Punkte abzuarbeiten. Als Hauptautor wie üblich mit Enthaltung. -- Platte ∪∩∨∃∪ 19:56, 18. Feb. 2018 (CET)

Westliche Berliner Vorortbahn[Quelltext bearbeiten]

Die Westliche Berliner Vorortbahn war ein Straßenbahnunternehmen im Großraum Berlin, das vor allem Linien in den südwestlichen Vororten Wilmersdorf, Schöneberg, Schmargendorf, Friedenau und Steglitz betrieb. Es übernahm kurz nach seiner Gründung den Betrieb des 1888 gegründeten Berliner Dampfstraßenbahn-Konsortiums und trieb bis 1900 dessen Elektrifizierung voran. Noch im Gründungsjahr übernahm die Große Berliner Straßenbahn das gesamte Aktienkapital der Gesellschaft und führte dieses bis zur vollständigen Übernahme 1919 in Personalunion.

Wie schon weiter oben angekündigt findet diese Kandidatur zeitlich parallel zur der des BDK statt, da es thematisch aufeinander aufbaut und sich organisatorisch m.E. anbietet. Im Gegensatz zur Dampfstraßenbahn gibt es in diesem Fall kaum Literatur, die das Thema erschöpfend behandelt, daher musste vieles zusammengeschrieben werden. Ich denke dennoch, dass sich der Artikel sehen lassen kann. Als Hauptautor enthalte ich mich wie üblich der Stimme. -- Platte ∪∩∨∃∪ 19:56, 18. Feb. 2018 (CET)

19. Februar[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 1. März/11. März.

Abkürzung: WP:KALP, WP:KEA

Auf dieser Seite werden Artikel nominiert und diskutiert, die möglicherweise exzellent oder lesenswert sind, sowie Listen oder Portale, die möglicherweise informativ sind. Während einer Kandidatur wird entschieden, ob sie eine entsprechende Auszeichnung verdienen.

Die Auszeichnungen sollen qualitativ hochwertiges Schreiben kennzeichnen und belohnen. Durch Nominierung und Abstimmung sollen Seiten gesammelt werden, die Leser leicht als überdurchschnittlich oder hervorragend identifizieren und Autoren sich zum Vorbild nehmen können. Sie sollen Mitarbeiter motivieren, auch noch den letzten Schritt zur Verbesserung eines Artikels, einer Liste oder eines Portals zu gehen, und ihnen dafür eine kleine Anerkennung der Community zukommen lassen. Bitte beachte beim Ausarbeiten von Kritik den Kritik-Knigge. Beachte ihn auch, wenn du auf Kritik antworten willst.

Artikel, die gezielt für lesenswert kandidieren, können auch unter Wikipedia:Kandidaten für lesenswerte Artikel eingetragen werden. Das Verfahren ist dort beschrieben. Kandidaturen für exzellente Bilder finden sich unter Wikipedia:Kandidaten für exzellente Bilder.

Vorgehen

Jeder kann einen Kandidaten zur Wahl stellen und sich an der Bewertung beteiligen. Wie du dafür vorgehst, erfährst du hier im Detail. Ein Review vor der Kandidatur ist empfehlenswert. Alle Benutzer, auch unangemeldete (IP-Benutzer), sind stimmberechtigt. Jeder hat ein Votum. Man stimmt ab, indem man seinen Diskussionsbeitrag auf dieser Seite mit einer der Bewertungen „keine Auszeichnung“, „lesenswert“ oder „exzellent“ (für Artikel) oder „informativ“ (für Listen und Portale) kennzeichnet. Die Kennzeichnungen „abwartend“ und „neutral“ sind auch möglich. Die Begründung seines Votums hinsichtlich der Qualitäten der bewerteten Seite wird empfohlen, damit der Auswerter die Entscheidungen nachvollziehen und der Autor die Kritikpunkte aufgreifen kann. Es existieren folgende unverbindliche Vorlagen zur Stimmabgabe:

 Informativ
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 Lesenswert
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 Exzellent
{{BE|e}}
 keine Auszeichnung
{{BE|k}}
 Neutral
{{BE|n}}
 Abwartend
{{BE|a}}

Wenn du eine bestehende Auszeichnung eines Artikels, einer Liste oder eines Portals aufgrund von Mängeln nicht mehr für berechtigt hältst, kann diese in einer neuen Kandidatur überprüft werden. Das ist frühestens 14 Tage, nachdem die Mängel auf der Diskussionsseite benannt und seitdem nicht behoben wurden, erlaubt. Eine genaue Erläuterung der Richtlinien für Bewertungen von Artikeln mit Auszeichnungsstatus findet sich hier.

Kriterien

Alle Kandidaten müssen fachlich korrekt sein und dürfen keine gravierenden Fehler enthalten. Artikel mit Lücken in Kernbereichen sind auch dann nicht auszeichnungswürdig, wenn die Lücken auf nicht existierende Literatur zurückzuführen sind. Alle vorgeschlagenen Seiten halten sich an Wikipedia-Richtlinien und -Standards für gute Artikel, Listen oder Portale. Eine detaillierte Darstellung der unterschiedlichen Bewertungsstufen findet sich in der Kriteriendarstellung, folgende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Punkte.

Informative Listen und Portale
  • decken ihren Informationsbereich gut strukturiert und im Wesentlichen vollständig ab
  • sind optisch und sprachlich ansprechend sowie übersichtlich und nicht überladen
  • Listen haben zudem eine Einleitung
  • Portale haben ein passendes Layout, regen zur Mitarbeit an und werden aktiv betreut
Lesenswerte Artikel
  • sind Artikel überdurchschnittlicher Qualität
  • besitzen eine verständliche Einleitung, können jedoch aufgrund tolerierter Fachsprache im Detail für Laien unverständlich sein,
  • können inhaltliche Lücken außerhalb der Kernbereiche aufweisen
Exzellente Artikel
  • sind besonders herausragende Artikel
  • sind hervorragend geschrieben und angemessen illustriert
  • behandeln ihr Thema vollständig ohne gravierende Auslassungen
  • wirken weder einschläfernd noch anbiedernd
Auswertung

Die Kandidatur wird frühestens am 10. Tag (für exzellent am 20. Tag) nach dem Einstellungsdatum ab 0:00 Uhr ausgewertet (d. h. bei einer Nominierung am 7. kann am 17. ab 0:00 Uhr ausgewertet werden, für exzellent am 27. ab 0:00 Uhr). Abgegebene Stimmen zählen bis zum Zeitpunkt der Auswertung. Die Auswertung erfolgt primär durch eine Gewichtung und Wertung der für oder gegen die Auszeichnung vorgebrachten Argumente. Sollten keine gravierenden Mängel festgestellt worden sein, gilt folgendes Auswertungsschema: Ein Artikel ist mit einer „Lesenswert“-Auszeichnung auszuwerten, wenn die Summe aus „Exzellent“- und „Lesenswert“-Stimmen mindestens drei Stimmen mehr ergibt als die Zahl der Stimmen „keine Auszeichnung“.

Gibt es am 10. Tag mehr „Exzellent“-Stimmen als „Lesenswert“-Stimmen und „Keine Auszeichnung“-Stimmen zusammengenommen, so wird die Kandidatur zur Überprüfung des Exzellent-Status um 10 auf insgesamt 20 Tage verlängert. Hat der Artikel am 20. Tag insgesamt mindestens fünf „Exzellent“-Stimmen und mindestens doppelt so viele „Exzellent“-Stimmen wie „Lesenswert“-Stimmen und „Keine Auszeichnung“-Stimmen zusammengenommen, dann gilt er als „exzellent“.

Als vorzeitig exzellent können Kandidaturen ausgewertet werden, die nach mindestens 10 Tagen mindestens zehn „Exzellent“-Stimmen und keine einzige „Keine Auszeichnung“-Stimme erhalten (wenn es zugleich mindestens doppelt so viele „Exzellent“-Stimmen wie „Lesenswert“-Stimmen gibt).

Eine Liste oder ein Portal ist nach 10 Tagen als „informativ“ auszuwerten, wenn bis dahin mindestens drei „Informativ“-Stimmen mehr als „Keine Auszeichnung“-Stimmen abgegeben wurden.

Enthält eine Seite auch nur einen nachgewiesenen gravierenden inhaltlichen Fehler, so ist sie unabhängig vom Abstimmungsergebnis nicht oder nur mit einem begründeten niedrigeren Status auszuzeichnen. Wahlen mit geringer Beteiligung oder uneindeutigem Votum werden als „ergebnislos“ gewertet, so dass der Status vor der Kandidatur bestehen bleibt. Offensichtliche Unsinnskandidaten können sofort entfernt werden. Weist eine Kandidatur ab 24 Stunden nach Beginn fünf Voten „ohne Auszeichnung“ mehr als Auszeichnungsstimmen auf, ist die Kandidatur sofort gescheitert.

Weitere Details siehe unter Wahlmodus und Auswertung. Technische Hinweise für den Auswertenden gibt es hier.

Review des Tages

Kandidaturen sind erfolgreicher, wenn die Artikel vorher ein Review durchlaufen. Dieses bedarf aber der Mitarbeit von Wikipedianern, die sich Zeit dafür nehmen. Beteilige dich zum Beispiel am Review des Tages:


Eine Polymeranaloge Reaktion ist eine Reaktionen, bei der an Polymeren eine funktionelle Gruppe FG1 durch eine chemische Reaktion in eine andere funktionelle Gruppe FG2 überführt wird. Dabei werden grundsätzlich zwei Arten von polymeranalogen Reaktionen unterschieden:

  • Polymeranaloge Reaktionen im klassischen Sinn (Polymertransformationen), bei denen das Reaktionsprodukt das gewünschte Polymer ist
  • Reaktionen an Reaktivpolymeren. Dies sind meist vernetzte Polymere mit funktionellen Gruppen, mit denen andere, meist niedermolekulare Verbindungen hergestellt werden können. Das Reaktivpolymer kann anschließend meist wieder regeneriert werden. Das bekannteste Beispiel sind Ionenaustauscher, bei denen meist niedermolekulare Ionen ausgetauscht werden.

Bei diesen Reaktionen ändert sich die molare Masse und gegebenenfalls auch die Konstitution der Polymere, der Polymerisationsgrad bleibt aber erhalten. Eine komplette Umsetzung der reaktiven Gruppen ist normalerweise nicht möglich, eine Ausnahme bilden Reaktivpolymere und Ionenaustauscher, die durch die Durchführung der Umsetzung sehr hohe Umsätze ermöglichen.

12. Februar[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 22. Februar/4. März.

Bienertmühle Dresden-Plauen[Quelltext bearbeiten]

Die Bienertmühle Dresden-Plauen ist ein ehemaliger Mühlenstandort im Dresdner Stadtteil Plauen. Die umgangssprachliche Bezeichnung der ehemaligen Hofmühle, die dort 1568 anstelle einer früheren Mühle errichtet wurde, erinnert an die Familie Bienert, die drei Generationen lang, beginnend 1852, diese Mühle in Besitz hatte und sie als modernsten Mühlenstandort in Sachsen ausbaute und betrieb.

Der Artikel beschreibt eine über 600jährige Mühlengeschichte und die Veränderungen in der Zeit seit 1990. Dazu wurde alles von mir erreichbare historische und aktuelle Material ausgewertet, ein Review des Artikels fand vom 9. Dezember 2016 bis 22. März 2017 statt. Im Ergebnis dessen und dem Stand etwa ein Jahr später habe ich jetzt den Artikel ausgebaut und aktualisiert und stelle ihn hier zur Diskussion und Abstimmung. Als Hauptautor bin ich selbstverständlich  Neutral.

Habe gerade angefangen, und mir ist gleich Folgendes aufgefallen: „Die Bienertmühle Dresden-Plauen (häufig auch nur Bienertmühle, oft auch als ehemalige Hofmühle bezeichnet) ist ein ehemaliger Mühlenstandort im Dresdner Stadtteil Plauen an der Weißeritz. Die umgangssprachliche Bezeichnung der ehemaligen Hofmühle“. Vielleicht ein bisschen viel Ehemaliges auf einmal? --Hans-Jürgen Hübner (Diskussion) 14:14, 12. Feb. 2018 (CET)

Danke für den Hinweis, habe es korrigiert.--Rote4132 (Diskussion) 14:27, 12. Feb. 2018 (CET)
Der erste Satz der Einleitung stimmt m.E. immer noch nicht und klingt zudem fürchterlich - eine Mühle ist kein Mühlenstandort. Die Bienertmühle ist eine stillgelegte Mühle in ... Plauen. Viele Grüße, Schnurrikowski (Diskussion) 17:31, 12. Feb. 2018 (CET)
Das Problem ist, dass es (auf dem Höhepunkt der Entwicklung) an diesem Standort zwei Getreidemühlen + Ölmühle + Brotfabrik + Wohngebäude + technische Sekundäreinrichtungen (von Verwaltung, Buchhalterei usw. mal abgesehen) + einige Jahre Gasanstalt gab: Mit dem Begriff "Mühlenstandort" habe ich versucht, diese Komplexität zu fassen: Es war ein ausgesprochen komplexer Großbetrieb, der da von den Bienerts aufgebaut wurde. Und: Dass sich hier ein ausgesprochen effizient arbeitender Großbetrieb befand, war/ist zumindest städtebaulich äußerlich nicht so ohne weiteres sichtbar und fügt sich in die umgebende Bebauung (die allerdings in Teilen Resultat des Aufschwungs der Mühle selbst ist) ein, ist z.B. in der Literatur noch gar nicht aufgearbeitet (zumindest habe ich trotz intensiver Suche dazu nichts Brauchbares gefunden, das sind höchstens einzelne Sätze). Zum sozialen Teil habe ich mich knapp geäußert, soweit es die Mühle selbst betrifft, die Bienerts sind einer der Großspender Plauens und Dresdens gewesen, das habe ich weggelassen, weil es mir hier nicht passend scheint.--Rote4132 (Diskussion) 19:43, 12. Feb. 2018 (CET)
  •  Lesenswert Sehr interessanter Artikel zu diesem mir seit frühester Kindheit bekannten Gebäudekomplex. Detailliert und dabei gut verständlich. --Y. Namoto (Diskussion) 18:38, 12. Feb. 2018 (CET)

Mir gefallen die zwei refcontainer nicht. Unter "Anmerkungen" finden sich jede Menge unbelegte Behauptungen oder Zahlenangaben: Insbesondere wichtige Angaben (Zahlenwerte, kritische Passagen) und Zitate sollen mit Einzelnachweisen in der Form belegt werden, wie sie unter Hilfe:Einzelnachweise dargestellt sind.: Exakte Kosten: 8336 Gulden, 6 Groschen, 11 Pfennige oder gleich 0,56638 Meter festgesetzt usw. Ich empfehle einen refcontainer zu machen und auf jeden Fall alle Aussagen dort zu belegen oder am besten im Artikel einzuarbeiten: In wissenschaftlichen Publikationen ist es jedoch gängige Praxis, erläuternde Anmerkungen und Belege in Fuß- bzw. Endnoten zusammen erscheinen zu lassen. Die Zulässigkeit von erläuternden Anmerkungen ist in der Wikipedia umstritten. Die Aussage in Anmerkung 9 ist apodiktisch. Paul Dittrich 1940 ist ohne Seitenzahl und so nicht überprüfbar. Es ist auch kein Literaturtitel sonstwo im Artikel zu finden. Unter Literatur taucht nur ein Paul Dittrich auf, der ist aber von 1941. Wenn relevant, warum wird es nicht im Artikeltext eingearbeitet? Wenn nicht wichtig, dann einfach weglassen. Diese im Artikel gewählte Methodik verleitet dazu jede Menge unbelegter Aussagen in den refs unter "Anmerkungen" zu "verstecken". --Armin (Diskussion) 22:47, 12. Feb. 2018 (CET)

Was ist ein "refcontainer"? Was ist unbelegt? - Ich habe in die Anmerkungen lediglich Erläuterungen ausgelagert, die dem Leser ergänzende Informationen bieten (und die selbstverständlich alle belegt sind): Soll ich die Anmerkung zur "Österreichischen Hochmüllerei" in den Text "schmeißen" (was ihn unnötig und sachfremd aufbläht), ihn in eine Fußnote verfrachten (wo er als Einzelnachweis m.E. nicht hingehört), oder weglassen, weil er ohnehin "gebläut" ist (den zugehörigen Artikel habe ich nota bene auch selbst geschrieben, damit er hier den Artikel nicht überfrachtet - da tauchen ja mehrere Mahlverfahren auf, die erläutert oder verlinkt gehören)?
Oder eine Umrechnung der elenden Ellen? Um mal für einen Leser heutigen Datums eine halbwegs brauchbare Längenangabe hinzubekommen?
Und zum Dittrich: Gerne Seitenzahl, nachlesbar auf S. 151. Aber nimm bitte die von mir angegebene 2. Auflage von 1941, in der 1. Auflage sind die Seitenzahlen nicht stimmig und der Druckfehler gibt es unnötig viele.
Bin ich jetzt erst im Review, oder wie? Reichlich ratlos, --Rote4132 (Diskussion) 23:24, 12. Feb. 2018 (CET)
PS: Review vom 9. Dezember 2016 bis 22. März 2017, da hat das keiner bemängelt, gerade das stand schon dort drin. Diff.-Links nötig? Enttäuscht,--Rote4132 (Diskussion) 23:30, 12. Feb. 2018 (CET)
Ja es stimmt: Es hat niemand (von den lediglich zwei beteiligten Nutzern) im Review vor rund einem Jahr dies hier bemängelt. Und nun? Darf ich meine Meinung hier in der Kandidatur nicht mehr darlegen, dass mir dies nicht gefällt? Ich habe doch noch nicht mal ein negatives Votum abgegeben. Warum also die Aufregung? Nur ein Beispiel, welche Fragen ich mir bei der Lektüre stelle: Die von Paul Dittrich 1940 [Titel und Seitenzahl?] aufgestellte Behauptung, die danach immer wieder in der Literatur [wo beispielsweise?] zu finden ist, dass die Gemeinde Plauen die erste Dorfgemeinde Sachsens gewesen sei, die eine öffentliche (Gas-)Beleuchtung erhielt, triftt nicht zu: Dies war nachweislich [Beleg?] die Gemeinde Großburgk bei Freital. --Armin (Diskussion) 23:40, 12. Feb. 2018 (CET)
Titel und Seitenzahl siehe oben: Literatursuche dürfte ähnlich wie Blaues Wunder (Dresden) jede Menge Überraschungen fördern; ich kandidiere hier, gern aber für Lit.-Nachweise bereit, nur nicht sofort.
Zum Beleg zu Großburgk selbst: Die Freitaler haben wirklich lange gekämpft, um der "Übermacht" dieser originalen Dittrich'schen Behauptung standzuhalten und die Burgk'sche Gasbeleuchtung als erste in Sachsen anzuerkennen bzw. endlich zu anerkennen. Ich kann da Belege rauskramen - ich war hinsichtlich der Formulierung einfach nur für: Fairness. Dittrich hat da einfach durch seine weite Verbreitung Schaden angerichtet, den einerseits die de:WP nicht weitertragen sollte, und andererseits die strenge Belegorientierung es auch richtig wiedergeben kann.
PS:Auch wenn die de:WP kein Beleg "in sich" ist, merke folgenden Satz: Damit gilt Großburgk als das erste Dorf der Welt mit öffentlicher Gasbeleuchtung. Mit Ref.: Peter Boenke: Gas- und Stromversorgung in Freital 1828–2003. Ein Abriss zur Geschichte. Hrsg.: Freitaler Strom + Gas GmbH. Freital 2003, S. 7–20. Gefunden in Burgk (Freital). --Rote4132 (Diskussion) 00:00, 13. Feb. 2018 (CET)
PPS:Soll ich jetzt wirklich alle mir erreichbaren Dokumente dazu hier angeben, um dich zu überzeugen, dass es ist, wie es ist? Was brauchst du? Was fehlt im Artikel selbst? Und, sorry, ganz persönlich, ist das erforderlich für eine Beurteilung? Da frage ich als Neuling und mit wirklich echtem Interesse nach? Grüße,--Rote4132 (Diskussion) 00:11, 13. Feb. 2018 (CET)
Ich bin zwar nicht Armin, aber ja, es ist Standard bei Kandidaturen, dass auch solche Hinweise kommen. In der Regel setzt der Hauptautor solche Hinweise auch um oder er erläutert und begründet, warum er das nicht als sinnvoll/für machbar/etc. hält und es daher nicht umsetzt. Dass Du im Review nicht die entsprechenden Meldungen bekommen hast, ist bedauerlich, aber auch durchaus nicht ungewöhnlich. Mir ist das bei meinen KALP-Artikeln immer so ergangen, dass wirklich wichtige Hinweise erst dort kamen und nicht bereits im Review. Dann habe ich das halt entsprechend umgesetzt, wenn möglich - oder begründet, warum ich der Anregung nicht folgen will. Man muss sicher nicht "überreferenzieren", aber Angaben und Informationen wie von von Armin genannten Punkte, die bräuchten tatsächlich wohl einen Beleg. Und wenn Du den Dittrich auf die richtige Auflage und Seite bringst, dann ist das doch schon ein erstes gutes Ergebnis. --Wdd. (Diskussion) 16:53, 13. Feb. 2018 (CET)
Wie ich mich entschieden habe, dazu einige Zeilen weiter unten. Wenn noch weitere Quellen erforderlich sind, erbitte ich einen Hinweis. Auch zwei Lagepläne habe ich noch eingefügt, damit das alles ein bißchen klarer wird, und jetzt das "Objekt" des Artikels etwas näher bringen müssten.--Rote4132 (Diskussion) 20:46, 13. Feb. 2018 (CET)
Ich habe kein Problem, beide in eines zusammenzufassen: Ist das jetzt Konsens? Dann würde ich das tun, aber dann müsste ich hier neu starten, denn dann ist das zu verwirrend, welche Version denn nun kandidiert. Es hat ja überdies durch Eingriffe in den Artikel Verwirrungen um den Begriff "Hofmühle" gegeben.--Rote4132 (Diskussion) 09:12, 13. Feb. 2018 (CET)
Dem Hinweis folgend jetzt alle Anmerkungen (wieder) in den Fußnoten. Zu Burgk noch bequellt. Zwei Lagepläne eingefügt.--Rote4132 (Diskussion) 14:53, 13. Feb. 2018 (CET)
Danke dir erst einmal für die Umsetzung. Ich prüfe den Artikel die Tage. --Armin (Diskussion) 23:48, 15. Feb. 2018 (CET)

So, jetzt ist erst einmal Schluss im Artikel selbst: Die bisherigen Hinweise und Fragen habe ich dort umgesetzt - und darüber noch einiges mehr eingefügt, was gar nicht zur Diskussion stand. Ich gehe jetzt mal von einem "konsolidierten Stand" aus - und bitte um weitere Wertung.--Rote4132 (Diskussion) 22:53, 13. Feb. 2018 (CET)

 Exzellent Gut strukturiert und gut lesbar, die entsprechende Literatur wurde ausgewertet. Zwei kleine Hinweise jedoch noch. Die mehrfach verwendete Floskel "heute, Stand 2018" (auch mal "heute (2018)") finde ich wenig passend, da kann meist schlicht komplett darauf verzichtet werden. Beispielsweise ist die Floskel in der Formulierung "dessen Schornstein steht unter Denkmalschutz und ist heute, Stand 2018, noch erhalten" völlig unnötig, da das Wörtchen "steht" bereits deutlich macht, dass der Schornstein noch existiert. Und die Zwischenüberschrift "Anhang" ist m.E. auch eher unüblich, ich würde Weblinks, Literatur und Einzelnachweise eine Ebene höher setzen. Aber sonst habe ich nicht viel zu meckern. Gruß, --Wdd. (Diskussion) 11:21, 14. Feb. 2018 (CET)

Vielen Dank für Dein Votum. Das mit dem anhang hatte ich noch gar nicht gesehen, hatte heute früh Σ vorgenommen, der aber m.E. bei seiner Strukturierung einiges noch verbesserte. Den "Stand 2018" habe ich jetzt überall als Quelltextkommentar versteckt. Evtl ist es in späteren Jahren hilfreich. Ich hatte vor einigen Tagen einen WP-Artikel vor Augen mit "aktuell wird die und die Diskussion geführt" - von der ich nichts weiß/wußte. Und siehe da, aus der Versionsgeschichte ergab sich, dass das ein Text von 2006 - also schon "historisch" zu nennen - war. Deshalb will ich es auf diese Weise zumindest mit vermerkt haben. Aber bezüglich des Lesens ist es störend. Also danke für deine Hinweise und Anmerkungen.--Rote4132 (Diskussion) 13:33, 14. Feb. 2018 (CET)
  •  Lesenswert Deutlich verbesserte Struktur, sprachlich verbessert - wiewohl die Zäsuren in der Geschichte des Bauwerks durch bloße Jahreszahlenangaben etwas vergeheimnist werden, statt die Gründe in den Zwischentiteln offenzulegen. Vielen Dank für die interessante Lektüre. --Hans-Jürgen Hübner (Diskussion) 13:19, 15. Feb. 2018 (CET)
Vielen Dank für dein Votum. Das Problem ist, das gebe ich gern zu, dass es nirgendwo, weder in der Literatur noch im Internet, eine irgendwie vorhandene Grafik (oder gar mehrere) gibt (gleich gar nicht, als so eine Art animierte GIF-Datei, die da so die Jahrhunderte abspult), an Hand derer man die Geschichte der einzelnen Bauten ablesen könnte. Ich habe ja selbst die zwei Grafiken erstellt, damit der Leser wenigstens die vorhandene Bausubstanz dem Artikel zuordnen kann, aber ich bin auch nicht die Kartenwerkstatt, die wahrscheinlich mit dem Thema auch überfordert wäre (heißt: Ich kann es technisch nicht, der Kartenwerkstatt traue ich das schon zu, aber das ist dort garantiert nicht Priorität, zumal ich jede Menge dazu schreiben müsste).
"Bauepochen" in dem Sinn gab es nicht, es gab nur die Zäsuren, wie sie in den Jahreszahlen stehen (wobei die 1900 etwas willkürlich ist): Die drei Generationen der Bienerts haben von 1852 beginnend bis 1939 permanent auf- und umgebaut und abgerissen und immer wieder vergrößert, das halbe Niederdorf von Dresden-Plauen ist im Zuge dieser Erweiterungen praktisch vernichtet worden (die Gemeinde hat da kräftig mit unterstützt, das habe ich oben mit dem Thema Städtebau gemeint), von dem existieren ja nur noch drei, vier Häuser an der Hofmühlenstraße. Und Fotos wiederum, die es ja seit etwa 1900 einige gibt (zumindest von außen), finden sich in der Literatur, sind aber wiederum nicht gemeinfrei, um sie verwenden zu können. Ein Dilemma, ich weiß, ich finde das auch schade, aber wer weiß, evtl. ändert sich daran in den nächsten Monaten/Jahren noch etwas.--Rote4132 (Diskussion) 14:26, 15. Feb. 2018 (CET)

Lulik[Quelltext bearbeiten]

Lulik ist auf Timor die Bezeichnung für die Energie der Natur ist gleichzeitig das Adjektiv für „heilig“ und „verboten“. Es ist vergleichbar dem „Tabu“ im östlichen Indonesien, Neuseeland und anderen Teilen Ozeaniens und hat Übereinstimmungen mit der Philosophie des Dualismusses. Aufgrund ihrer Kraft wird „Lulik“ manchmal auch mit „Magie“ gleichgesetzt. Trotz der zahlreichen und linguistisch sehr unterschiedlichen Ethnien, kommt dieses Konzept bei allen auf Timor heimischen Gruppen vor, ebenso wie andere gemeinsame Glaubensvorstellungen in der traditionellen Religion Timors. Die Bezeichnung kann in den Sprachen Osttimors variieren. Auf Tetum (der Lingua franca und eine Amtssprache Osttimors), Kemak und Idaté nennt man es „lulik“, auf Naueti und Mambai „luli“, auf Bunak „po“, auf Fataluku „tei“ und auf Makasae „phalun“.

Ein Thema, das mir persönlich nicht so nahe steht, aber interessant ist und in vielen Artikeln zu Osttimor eine Rolle spielt. Die Grundlage der timoresischen Kultur. --JPF just another user 12:22, 12. Feb. 2018 (CET)

Interessanter Artikel zu einem hier wohl völlig unbekannten Thema. Die Belegstruktur scheint aber undurchdacht zu sein, ist mein erster Eindruck. So gibt es Literatur, Weblinks, wo sich wiederum Literatur findet, wenn auch via Netz verfügbar, dann Belege, worunter sich wieder Hauptbelege (was unterscheidet die von der Literatur und den Weblinks?) und Einzelnachweise finden. Bei den Einzelnachweisen wird wiederum auf verschiedene Titel verwiesen, aus obiger Auswahl, aber in abgekürzter Form. Für Leser m. E. ungeeignet, eher ein Suchspiel. Damit erscheint das nächste Problem, nämlich die Frage, was bei einer Überarbeitung geschieht, und die Titel als veraltet (zum Beispiel) aussortiert werden. Dann findet man die „Einelnachweise“ gar nicht mehr. --Hans-Jürgen Hübner (Diskussion) 08:03, 16. Feb. 2018 (CET)
Die Struktur ist immer wieder ein Problem. Der letztendliche Konsens aus verschiedenen Kandidaturen bei der Trennung von Belegen unf Lit/Weblinks, den ich so in meinen Artikeln durchziehe, ist dass in Lit/Weblinks weiterführende Texte zu finden sind und bei Belegen eben die Belege für den Artikel.
Die Trennung von Hauptbelegen und Einzelnachweisen kopiert die Belegform wissenschaftlicher Arbeiten, bei denen die Quellen in einem Kapitel unter der Arbeit mit allen Angaben aufgeführt werden und die einzelnen Aussagen mit Lesezeichen am Ende der Seite vermerkt werden, in denen nur die Kurzform der Quelle mit der Seitenzahl aufgeführt werden. Auch das habe ich aus VOrschlägen früherer Kandidaturen übernommen und findet sich wieder in anderen ausgezeichneten Artikeln (z.B. [1]).
Bei der Trennung zwischen Literatur und Weblinks verzweifle ich selbst regelmäßig. Die einen trennen zwischen nach Verfügbarkeit, die anderen trennen Publikationen von Webseiten. Hier hatte ich nach der Erreichbarkeit getrennt, nach der anderen Trennung könnte man Trindades Artikel zur Literatur schieben. Tja, was ist da besser? --JPF just another user 09:41, 16. Feb. 2018 (CET)
Hm, mit dem eigenen Exzellenzartikel zu argumentieren, finde ich, nur weil's niemand angemerkt hatte, etwas ... Du weißt, was ich meine. Diese spezielle Art der Trennung von Lit/Weblinks und Belegen werden spätere Bearbeiter nicht im Kopf haben. Im Gegenteil, werden vor allem die verlinkten Texte vermutlich irgendwann berücksichtigt, sprich eingearbeitet werden (so sie es nicht schon längst sind). Das heißt, die Struktur ist für ein sich ständig wandelndes Projekt eher ungeeignet. Das gilt auch für die Kurzformen bei der Literatur, die auch andere Autoren benutzen, die aber bei einer Änderung der zugrundeliegenden Literatur (die ja wohl irgendwann überholt sein wird, hoffen wir mal) nicht mehr rekonstruierbar sein werden. Mir erschwert es auf jeden Fall die Gegenlektüre, wenn ich aus dem Fußnotenbereich in den Literaturbereich scrollen muss, dann womöglich noch unter Weblinks nachschaue, um dann endlich zum eigentlichen Titel zu gelangen. Ich tendiere bei den Weblinks, mit denen ich mich auch schwergetan habe, mittlerweile dazu, Links auf Texte zur Literatur zu packen. Da, wo es sich um umfangreiche Seiten handelt, wie oftmals bei Archiven oder Bibliotheken, genügt der Verweis auf deren Homepage unter Weblinks. Bei der Verfügbarkeit kommt man ansonsten spätestens bei den Digitalisaten (auch verfügbar) in Schwierigkeiten... --Hans-Jürgen Hübner (Diskussion) 12:49, 16. Feb. 2018 (CET)
Wieso gibst du bei zweien deiner Hauptbelege nicht an, wo sie publiziert wurden sondern nur Online Quellen ? Der Publikationsort findet sich durch einfache Internet-Recherche. Bovensiepen, Trindade ist in M. Leach ua., New Research on Timor-Leste, Hawthorn: Swinburne Press 2011.--Claude J (Diskussion) 12:42, 16. Feb. 2018 (CET)
Danke für den Verbesserungsvorschlag! --JPF just another user 12:44, 16. Feb. 2018 (CET)

Die Einleitung soll das Thema klar definieren und abgrenzen. Darum bemüht sich nur der erste der drei Absätze in der Einleitung, aber den habe ich nicht recht verstanden. Genauer, es wird nur in den ersten beiden Sätzen eine Definition versucht. Die ist offenbar aus McWilliam übernommen. Da heißt es im Artikel "ist...das Adjektiv für „heilig“ und „verboten“" und bei McWilliam: "...is sometimes translated as ‘sacred’ or ‘forbidden’". Das ist nicht dasselbe. Der Artikel macht zur Binnensicht (emisch) der Timoresen, was im Beleg explizit als vereinfachende, zu kurz gegriffene Übersetzung in ein äußeres (westliches) Konzept (etisch) angeführt wird. Was im Rahmen der timoresischen Glaubensvorstellung "heilig" ist, sollte, weil das Wort so häufig vorkommt, unter "Grundlagen" erläutert werden. Ebenso der zweite Satz: "Der Begriff beinhaltet aber auch die dazugehörige Philosophie, Moralvorstellungen und Verhaltensregeln für die traditionelle timoresische Gesellschaft." (verwirrend: "aber auch" als Gegensatz?). Bei McWilliam: "...describes the lulik as a philosophical, religious and moral order." Mit order ("Ordnung, Gebot") sind wird nahe an en:Adat, was im Artikel nicht vorkommt. Lulik als etwa der sakrale Aspekt des Adat-Konzepts? - wäre zu ergründen. Jedenfalls auch hier eine Umdeutung, wenn Adjektive, die sich auf order beziehen, isoliert und substantiviert werden. Ist Lulik wirklich eine Philosophie?

Zu Literatur/Belege: Ohne ausführliche Erklärung, warum das so sein soll, dürfte die Struktur für den Normalleser nicht nachvollziehbar sein. Warum nicht wie in WP sonst üblich: alle Literatur (Buch, Kapitel in Sammelband, Paper ob online oder nicht, ob im Artikel verwendet oder nicht) unter "Literatur" und was davon als Beleg diente, findet sich in Kurzform als EN. Wie in der realen Welt auch. -- Bertramz (Diskussion) 13:56, 16. Feb. 2018 (CET)

Danke für Deine Hinweise. Man sieht in der Einleitung, dass das Thema sehr umfassend ist, daher auch die Audehnung. Ich halte es nicht für sinnvoll zum Beispiel die Bezeichung in den anderen Landessprachen oder das Vorkommen des Wortes "Lulik" in anderen Bezeichnungen in ein Kapitel unterzuordnen.
Ich folge konkret bei der Übersetzung mit heilig/verboten Trindade, der hier als Einheimischer wohl näher an der Bedeutung sein dürfte: "For those who work on Timor-Leste issues, they perhaps already familiar with Lulik, literally meaning sacred, holy or forbidden." Und auch die Einordnung als Philosohie stammt von Trindade: "The main objective of Lulik as a philosophy is to ensure peace and tranquility for society as a whole, in which it can be achieved through the proper balance between differing and opposing elements or values." Ich habe den EN entsprechend ergänzt und ein bißchen umformuliert.
Das "aber auch" sehe ich hier als Ergänzung, da der Begriff eben mehr beinhaltet. Ich hoffe, die Umformulierung nacht das besser.
Der Begriff Adat, der aus dem arabischen stammt, beschreibt, sofern ich das richtig verstehe, nur traditionelle Regeln, was sicher ein Teil des Lulik ausmacht. Interessanterweise findet sich der Begriff in Bezug auf Osttimor so gut wie nie, vielleicht weil hier der arabische Einfluss deutlich früher verschwand, als in anderen Teilen des Malaiischen Archipels? Hier käme ich aber mehr in den Bereich der Theoriefindung. Eine Verlinkung unter "Siehe auch" ist aber durchaus sinnvoll.
Wie gesagt: Die Idee der Aufteilung stammt nicht von mir, sondern aus Kandidaturen und findet sich auch in ausgezeichneten Artikeln, wie Oecusse (Gemeinde), McCords Schlangenhalsschildkröte und Babulo (Uato-Lari). Ich verweise auf Wikipedia:Literatur: "Literaturangaben zum Belegen einzelner Aussagen oder von Zitaten im Artikel gehören nicht unter Literatur, sondern werden separat genannt." Es wird unterschieden zwischen den verarbeiteten Quellen und Inhalt mit weiterführenden Informationen. (nicht signierter Beitrag von J. Patrick Fischer (Diskussion | Beiträge) 15:18, 17. Feb. 2018‎)
1. Was auch immer Lulik sein mag, wenn es partiell abweichende Erklärungsmodelle dazu geben sollte, wäre es evtl. sinnvoll, diese im Artikel personalisiert zuzuordnen, ohne selbst einen Favoriten auszuwählen. 2. Adat ist das indonesische Wort, sein Tetum-Äquivalent ist lisan. Das Gewohnheitsrecht in Beziehung zu setzen, gehört wesentlich zum Thema, mit einem "siehe auch" ist das kaum abgevespert. 3. "Die Idee der Aufteilung stammt nicht von mir": du zeigst aber nur von dir selbst verfasste Beispiele dieser ungebräuchlichen Belegformatierung, die so in WP:LIT gewiss nicht vorgegeben ist. Mir ist die Formatierung egal, ich stelle mir nur vor was ist, wenn jemand anders später einen Satz ergänzt und dazu einen Einzelnachweis aus einem Werk aus "Literatur", also einen nach deiner Aufteilung nicht gelesenen Text verwendet. Muss er dann oder ab welchem Umfang der Verwendung dieses Werks muss er es von "Literatur" nach "Hauptbelege" verpflanzen?. Wie soll diese Beleggliederung weitergepflegt werden können? -- Bertramz (Diskussion) 21:18, 17. Feb. 2018 (CET)
zu 1.): Du warst mir ja schon in der Review hilfreich, neben Trindade weitere Quellen zu finden. Ich sehe aber hier eben die (frei zugänglichen) wissenschaftlichen Arbeiten zu dem Thema immer noch als begrenzt. Abweichende Modelle kamen mir nicht unter. Was ich an neueren Quellen fand, bezog sich selbst auf Trindade, der hier scheinbar Grundpfeiler setzte.
zu 2.): Es ist schlecht möglich eine Verbindung zu setzen, wenn die Quellen Adat/Lisan nicht als solches nennen (Stichwort TF). Beim Schnell-Googeln habe ich ein paar Bücher gefunden, die beide Begriffe aufführen, sie nennen es aber meist im historischen Kontext bei der Versöhnungsarbeit nach der indonesischen Besatzung und bieten jetzt nicht auf den ersten Blick eine ethnologisch/soziologische Untersuchung der Verbindungen der Zusammenhänge [2][3][4]. Muss ich natürlich noch heute ein bißchen gründlicher lesen. Mich irritiert aber, warum die bisherigen Quellen Lisan nicht deutlicher aus der Beschreibung des Lulik herausarbeiten. Man hat den Eindruck, dass hier Lisan als integraler Bestandteil des Lulik gesehen wird, der hier eben nicht eigenständiger Erwähnung bedarf. Lisan also als nur ein Aspekt des Lulik. Ein anderer Grund könnte sein, dass Trindade kein Tetum, sondern Naueti ist, der hier eine namentliche Trennung nicht für notwendig sieht. Wie gesagt, ich beschäftige mich heute mal damit. Danke.
zu 3.): Sinnvoll wäre es. Ich habe ein konkretes Problem, wenn ich Artikel kandidieren lasse. Ich treffe auf zahlreiche andere Vorstellungen, was ja neue Perspektiven bietet. Die Frage ist, wie kann ich eine einheitliche Arbeit abliefern, an was kann ich mich orientieren? Und da arbeite ich natürlich nach den Ergebnissen früherer Kandidaturen. Die Trennung von verarbeiteter und weiterführender Texte halte ich für äußerst sinnvoll. Was bringt es, Leser auf Texte zu führen, die ihm (im Idealfall) nichts Neues bieten? Zudem sollen die Kapitel Weblinks und Literatur in ihrer Anzahl begrenzt bleiben (Richtzahl max. 5). Wie ist das zu erreichen, wenn man mehr Quellen verarbeitet hat? --JPF just another user 08:29, 18. Feb. 2018 (CET)
1) Wer hält Trindade für den Grundpfeiler, sodass auf die Darstellung von Positionen verzichtet werden kann? 2) Man kann das Thema Lulik schlicht nicht hinreichend beschreiben, ohne es in die überlieferten Denk- und Verhaltensstrukturen der Gesellschaft einzuordnen. Da gehört Adat, hier lisan, notwendig hinzu. Egal ob lulik ein Teil von lisan ist (vermutlich ist das so) oder nicht. Selbst wenn ein Timorese, wenn er lulik denkt, lisan als das völlig Andere ausklammern würde und umgekehrt (abseitiges Gedankenexperiment), gehörte dieser Umstand dargestellt, weil dann zwei gleichermaßen bedeutsame geistige Wirkmächte vorhanden wären. Zum Thema ist schon Literatur da. Alles was nicht sofort bei Google aufploppt, sollte nicht der Einfachheit halber als TF abgetan werden. Es hilft auch, nach "uma lisan" zu googeln. Btw. Sacred Houses in Timor-Leste könnte gut in Uma Lulik passen. 3) Stell doch einfach mal die Frage, warum du im Wikiuniversum praktisch als einziger so formatierst. 4) Jetzt noch zur Frage nach dem Dualismus von hier unten: Im Artikel "Lulik hat Übereinstimmungen mit der Philosophie des Dualismus..." Dagegen Grundpfeiler Trindade, S. 2: "Lulik as a system that is in accordance with the concept of ‘dualism’, developed by Lévi-Strauss..." Das ist nicht nur, wie ich oben kritisiert habe, umgedeutet. Die Philosophie des Dualismus und die bipolaren Strukturen im Wilden Denken sind etwas völlig anderes. Der Artikel sollte nach meiner Einschätzung mehr Zeit bekommen, um zu reifen, mit Kleinigkeiten ist es nicht getan. -- Bertramz (Diskussion) 10:32, 18. Feb. 2018 (CET)
Ist ein Vergleich mit der „Philosophie des Dualismus“ wirklich zulässig, wäre nicht abstrakt das Prinzip des „Dualismus“ zu vergleichen? Denn: Wenn ich mir den Ordnungsversuch des kognitiven Dualismus am Beispiel des Materialismusstreits des 19. Jahrhunderts anschaue, bei dem Methode und Weltanschauung miteinander rangen oder die gegenseitige Herausforderung von Eros und Thantos im freud’schen „Es“ oder an ganz anderer Stelle das auf Nachhaltigkeit und Zuverlässigkeit bedachte Ordnungsgebot der objektiven und subjektiven Tatbestandsmerkmale im Recht betrachte, fällt es mir schwer nachzuvollziehen, was gemeint sein soll. Eine Vielzahl von Prinzipien unterliegt einer dann näher zu beschreibenden Philosophie des Dualismus. Würdest Du diesen Vergleich verdeutlichen wollen? Interessant finde ich: die Regeln der Ahnen sind spirituell also weiblich, die Seele des Ahnenpfahls der Asmat in Neuguinea ist es auch. --Stephan Klage (Diskussion) 01:46, 18. Feb. 2018 (CET)
Ich muss zugeben, Du stellst Fragen auf, die ein außerhalb meiner Kompetenz stehen. Es ist gut möglich, dass ich hier die Quellen nicht korrekt wiedergebe. Trindade spricht von einer "dualistic society", einem "dualistic realm of the masculine and feminine" (S. 3) und einer "dualistic nature" (S. 5). Bovensiep erläutert: "Lulik is part of a series of other binary oppositions that characterizes the dualistic symbolism so commonly found across the Southeast". Was würdest Du empfehlen? --JPF just another user 08:29, 18. Feb. 2018 (CET)
Was sagt denn die ältere deutschsprachige Standardliteratur zu dem Thema (Waldemar Stöhr u.a.) ? Ähnliche Konzepte gibt es doch auch bei anderen altindonesischen Kulturen. Wie ist die Verbindung dazu ?--Claude J (Diskussion) 10:46, 18. Feb. 2018 (CET)
Das Prinzip Dualismus ist nicht mein Stolperstein. Meine inneren Widerstände kreisen um die Kombination der beiden Begriffe zu „Philosophie des Dualismus“ (Betonung liegt auf Philosophie), da mir die Kombi zu sehr von den kategorialen Begriffsbildungen der westlichen Welt geprägt zu sein scheint. Können die den Denkmodellen zugrundeliegenden theoretischen Herleitungsversuche wie „Erst- und Letztbegründung“, „Entstehen eines Universums“, „Schöpfungsgeschichte“, „Dichotomie“ wirklich aus dem Philosophiebegriff herausgedacht werden, wenn es sich doch um in diesen Punkten unhinterfragte, quasi naturrechtlich vorgegebene, Bedingungen eines Kosmos handelt, auf die sich diverse Ethnien des gesamten Kulturraums lediglich einlassen? Ich persönlich hadere damit, ob der Philosophiebegriff im verwendeten Zusammenhang nicht erst einmal erläutert gehört – oder falls zu aufwendig, gar weggelassen. (?) --Stephan Klage (Diskussion) 10:55, 18. Feb. 2018 (CET)
Ich persönlich habe mich eingehender mit Waldemar Stöhr nur im Zusammenhang mit der Promiskuität bei den Marind-anim beschäftigt. Muss also passen. Könnte der Ethnologe Hanns Peter hilfreich sein?--Stephan Klage (Diskussion) 12:20, 18. Feb. 2018 (CET)

14. Februar[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 24. Februar/6. März.

Genfer Konventionen[Quelltext bearbeiten]

Die Genfer Konventionen, auch Genfer Abkommen genannt, sind zwischenstaatliche Abkommen und eine essentielle Komponente des humanitären Völkerrechts. Sie enthalten für den Fall eines Krieges oder eines internationalen oder nicht internationalen bewaffneten Konflikts Regeln für den Schutz von Personen, die nicht oder nicht mehr an den Kampfhandlungen teilnehmen. Die Bestimmungen der vier Konventionen von 1949 betreffen die Verwundeten und Kranken der bewaffneten Kräfte im Felde (Genfer Abkommen I), die Verwundeten, Kranken und Schiffbrüchigen der bewaffneten Kräfte zur See (Genfer Abkommen II), die Kriegsgefangenen (Genfer Abkommen III) und die Zivilpersonen in Kriegszeiten (Genfer Abkommen IV).

Auf der Diskussionsseite hat sich mangels Interesse nichts geändert, nichts getan. Die Zwei-Wochen-Frist wurde eingehalten.

Ich halte diesen Artikel nicht mehr (ganz) für exzellent. Mein erster, kleinerer Kritikpunkt wäre, dass die Darstellung der Inhalte und Nummern der diversen Artikel der diversen Konventionen und Zusatzprotokolle (der Artikel gibt ja selbst zu, dass mittlerweile über 600 Artikel im Spiel sind), sehr unübersichtlich ist. Aber der zweite Punkt ist viel wichtiger und auch viel "heftiger": Es fehlt vor allem Einiges an Informationen darüber, wie die Genfer Konventionen in der Praxis umgesetzt, beachtet und respektiert werden. Dass so viele Vertragsstaaten sich ein solch "schönes" Regelwerk für Kriege, innerstaatliche Konflikte (vulgo: Bürgerkriege) usw. auferlegen, ist wunderbar, aber leider liest man doch immer wieder von (schwerem) Verstoß gegen die Genfer Konvention in den Medien.

Also würde ich gerne wissen, wie sich die Verstöße (Zahlen, Schweregrad) nach Kriegen so entwickeln.

  • Verstößt man heute beispielsweise seltener gegen die GK als zu Zeiten des Kalten Krieges oder häufiger?
  • Was für Verstöße treten auf? Oder werden gar Sachverhalte, die eigentlich keinen Verstoß darstellen, zu solchen "hochgeputscht"? Werden beispielsweise eher mal Kriegsgefangene misshandelt/gefordert oder werden doch eher Krankenhäuser oder Lazarett(schiff)e angegriffen?
  • Verstoßen bestimmte Länder andauernd gegen die GK und andere gar nicht?
  • Gibt es überhaupt verschiedene Verstoß-Kategorien, so dass es Sinn ergibt, von "schwerem" Verstoß zu reden? Oder gibt es nur "erlaubt" und "verboten"?

Im Endeffekt muss hier, neben einer positiven "Geschichte des Rechts", auch die andere Seite der Medaille, die "Geschichte des Unrechts", her, um das grüne Bapperl zu verdienen. So nur  Lesenswert.

--ObersterGenosse (Diskussion) 14:15, 14. Feb. 2018 (CET)

15. Februar[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 25. Februar/7. März.

B.R.M. P15[Quelltext bearbeiten]

B.R.M. P15
Der B.R.M. P15 (alternative Schreibweise: BRM P15, gelegentlich auch: Type 15) war der erste Formel-1-Rennwagen des 1947 gegründeten Herstellers British Racing Motors (B.R.M.) aus Bourne (Lincolnshire). Das Auto entstand als Gemeinschaftsprojekt mit Unterstützung zahlreicher britischer Unternehmen, zu denen auch Rolls-Royce, English Steel und Lucas Industries gehörten, und sollte als britisches Nationalprojekt und World Beater die italienische und französische Konkurrenz im Grand-Prix-Sport schlagen. Die Entwicklung des Autos wurde von der Presse intensiv und mit teilweise euphorischen Berichten begleitet. Der im Motorenbereich sehr anspruchsvolle Wagen erfüllte allerdings die Erwartungen seiner Konstrukteure und der Öffentlichkeit nicht. Wiederholt musste das Auto vor dem Beginn eines Rennens zurückgezogen werden, und einige Renneinsätze scheiterten unter spektakulären, teilweise demütigenden Umständen. Deshalb gilt der B.R.M. P15 als einer der großen Flops der Formel-1-Geschichte. Seine Erfolglosigkeit war mittelbar verantwortlich für eine Änderung im Reglement der Automobil-Weltmeisterschaft.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich stelle hier einen weitestgehend selbst verfassten Artikel zur Kandidatur, der sich mit einem historischen Rennwagen beschäftigt; davon hatten wir hier in der letzten Zeit viel zu wenige. Ich habe den Artikel Anfang Januar 2018 angelegt, eigentlich mit der Absicht, ihn - nur - bei „Schon gewusst?“ unterzubringen (was nicht passiert ist); dann ist er aber gewachsen und gewachsen und hat nun ein Stadium an Reife erreicht, das vielleicht für eine Kandidatur hinreicht. Das Auto selbst ist in Motorsport-Kreisen durchaus bekannt; es gilt als einer der größten Flops der F1-Geschichte.
Zum Artikel: Ich habe auf eine streng chronologische Darstellung verzichtet. Die Grobgliederung folgt der Dreiteilung Entstehungsgeschichte/Technik/Renneinsätze. Ich glaube, auf diese Weise lassen sich thematische Zusammenhänge besser schildern als wenn man alles und jedes in ein streng zeitliches Gerüst presst. Bei der Technik habe ich versucht, mich zu beschränken. Mir liegen Quellen vor, anhand derer ich die Gewindemaße einzelner Schrauben beschreiben könnte. Auf derartige Kleinteiligkeiten habe ich dennoch verzichtet; ich hoffe, dass das, was ich gebracht habe, reicht, um einen Überblick zu verschaffen. Ähnlich dann bei den einzelnen Rennen des Autos: Hier habe ich zwar jedes Rennen wenigstens mit einem Satz erwähnt, habe aber wiederum darauf verzichtet, alle möglichen Details im Fließtext zu präsentieren. Letztlich gehört m.E. zu einem guten Artikel auch immer eine Auswahlentscheidung; ich hoffe, dass mir das hier in der nötigen Ausgewogenheit gelungen ist. Wer mehr wissen will, kann dann über die ENWs weitermachen. Es ist mir gelungen, für jedes noch so abseitige Rennen zumindest eine Statistikseite zu finden; sie sind jeweils verlinkt.
Rückfragen jederzeit gerne hier. Ich freue mich auf Einlassungen und konstruktive Kritik.--Matthias v.d. Elbe (Diskussion) 17:46, 15. Feb. 2018 (CET)

 Abwartend vorerst keine Auszeichnung. Die Überschriften der Gliederung erinnern an Schlagzeilen der Tagespresse. Die Auswirkung auf eine Reglementänderung der FIA wir mM nach stark dramatisiert, zumal es sich um eine vorübergehende Änderung handelte, die nicht nur der Schwäche von BRM sondern vor allem der Schwäche der oder dem Fehlen einer vielfältigen Rennwagenindustrie zu jener Zeit zuzuschreiben ist. Voluminös gestaltete Einzelnachweise (die meisten finden sich in ein und demselben Buch) oder toll aufklappbare, umfangreiche Legenden (für die Interpretation der Tabelle genügen drei Abkürzungen, die man auch ausschreiben könnte) könnten als überflüssig und sogar störend empfunden werden. Auf den ersten Blick fallen schon Ungenauigkeiten auf, wie zB: Die Leistungseinheit bhp ist wohl im britischen, nicht aber im deutschen Sprachgebrauch geläufig. Wer hat die Scottish National Trophy gewonnen? In BRM: A Mechanics Tale (google books) steht es wäre Parnell gewesen, und nicht Ken Wharton. Dort wird dieser Wagen übrigens ausschließlich als V16 BRM bezeichnet. Wenn es sich hier also um den gleichen Wagen handelt, würde ich es gerne in der Einleitung sehen. Bitte nicht verzagen, ich würde mich freuen, einen Rennwagenartikel lesenswert zu sehen! Meiner Meinung nach würde ein paar Wochen review helfen, jedenfalls aber eine radikale Änderung der Gliederung.Greenx (Diskussion) 12:01, 16. Feb. 2018 (CET)

Danke für die Anmerkungen. Darauf kann ich gerne antworten:

  • Die Anmerkung zur Scottish Daily Express National Trophy 1952 ist richtig. Sieger war Parnell, nicht Wharton. Das korrigiere ich sofort und nehme den Fehler zudem zum Anlass, die Ergebnisse insgesamt ein weiteres Mal durchzuchecken.
  • Was die Auswirkungen des P15 auf die Regeländerungen angeht, habe ich das wohl eher abgeschwächt als "dramatisiert". Es gibt Fundstellen, die das Scheitern des P15 sogar als den maßgeblichen Grund für die Umstellung des Reglements ab 1952 ansehen. Ich füge dazu nachher gerne eine Fundstelle mit Wortlautwiedergabe ein, bitte aber insoweit um Geduld bis zum frühen Abend, denn ich habe das Buch im Augenblick nicht griffbereit.
  • Was den Vorwurf der Voluminosität der Einzelnachweise angeht, bin ich etwas überrascht. Ich habe bislang 14 Artikel durch das KALP-Verfahren gebracht, und dass jemand meinte, es gäbe zu viele für einen auszuzeichnenden (!) Artikel Einzelnachweise, ist mir in diesen acht Jahren, in denen ich das mache, wirklich noch nie passiert. Dieser Artikel hat, wenn ich richtig gezählt habe, 99 Einzelnachweise; kann sein, dass ich mich um einen oder zwei verzählt habe. Ich hatte ehrlich gesagt befürchtet, dass das als zu wenig empfunden wird. Der Artikel Francesco Patrizi da Cherso, der soeben neu ausgezeichnet worden ist, hat immerhin mehr als doppelt so viele ENWs...
  • Sicher falsch ist die Behauptung, die meisten Einzelnachweise fänden sich „in ein und demselben Buch“. Dazu eine kurze Statistik: Das am häufigsten zitierte Buch ist Doug Nye, Tony Rudd: B.R.M. The Saga of British Racing Motors. Daraus sind 20 von 99 Einzelnachweisen entnommen, also ziemlich genau ein Fünftel. An zweiter Stelle steht Raymond Mays, Peter Roberts: BRM, das 15 Einzelnachweise liefert. Die verbleibenden ca. 65 Einzelnachweise verteilen sich auf mehr als 10 andere Publikationen, hinzu kommen diverse Internetquellen. Ich hoffe, dass das genügt, um die Belegbreite hinreichend zu begründen. Wenn nicht, weiß ich nicht, was ich noch tun könnte.
  • Die Formatierung der Tabelle einschließlich der Abkürzungen und der Verwendung einer Legende folgt exakt dem Layout, das das Portal Motorsport bei wirklich allen Rennwagenartikeln einheitlich anwendet. Ganz willkürliche Beispiele sind March 701, Ferrari F1-87/88C oder Red Bull RB13. Ich bitte da wirklich um Verständnis: Das sind seit gut einer Dekade etablierte Strukturen. Es macht wirklich Sinn, das einheitlich zu handhaben. Für den Fall, dass das nicht gefällt, rege ich an, die Sinnhaftigkeit von Tabellen und Legenden im dafür zuständigen Portal:Motorsport zu thematisieren.
  • Zur Verwendung der Einheit bhp: Sie steht für Brake Horse Power. Das ist eine englische Maßeinheit, die nicht mit der Pferdestärke im deutschen Sinne zu verwechseln ist. Insbesondere kann man nicht 1 bhp mit 1 PS übersetzen. Ich bitte, das im Artikel Pferdestärke#Englische hp nachzulesen. Selbstverständlich kann man sich wünschen, dass die Leistungsangaben im deutschsprachigen Bereich der Wikipedia mit deutschen Maßeinheiten angegeben werden; es gibt schließlich auch Menschen, die darauf bestehen, Sushi in Deutschland mit Messer und Gabel zu essen. Dennoch bitte ich auch hier um Verständnis: KW- oder PS-Daten liegen mir nicht vor. Das könnte daran liegen, dass der deutsche TÜV den Motor nie auf dem Prüfstand hatte. Solange keine belegten Leistungsangaben in KW oder PS vorliegen, werbe ich doch dafür, es bei den britischen Angaben zu belassen - schließlich ist es ja auch ein britisches Auto...
  • Zur Nomenklatur: V16 BRM finde ich in keiner Statistik als werksseitige Bezeichnung des Autos.
  • Bezüglich der Überschriften ist das wohl Geschmackssache. Ich darf darauf hinweisen, dass mir in einer früheren KALP-Diskussion zu einem anderen Artikel vorgehalten wurde, Überschriften mit reinen Jahrgangszahlen seien zu langweilig (s. hier). Auf Wunsch der Diskussionsteilnehmer bin ich seinerzeit dazu übergegangen, sogenannte sprechende Überschriften zu verwenden, was sich in den folgenden Verfahren deutlich bewährt hat. Aber es ist wie es ist: Nichts gefällt jedem.
  • Die Gliederung habe ich begründet, auch die Beweggründe, die mich dazu bewogen haben, sie so und nicht anders zu setzen, sind dargestellt. Einen Grund, sie "radikal zu ändern", sehe ich nicht. Wer davon ein Votum für oder gegen eine Auszeichnung abhängig machen will - bitte, der stimmt eben nicht für eine Auszeichnung.--Matthias v.d. Elbe (Diskussion) 12:54, 16. Feb. 2018 (CET)
Zur Erläuterung was die Bezeichnung des Wagens betrifft: suchst du in google books nach BRM P15, kommen zwei Bücher. Suchst du hingegen BRM V16, kommt: ne ganze Menge
Darüber möchte ich in einem prämierten Artikel informiert werden, ebenfalls über die Motorleistung in einer dem jeweiligen Sprachgebrauch üblichen Einheit, wie zB KW. Zur Anzahl der Einzelnachweise (72), es ist mM nach eben dem Lesegenuss nicht zuträglich, bei jedem Detail auf einen Einzelnachweis hingewiesen zu werden. Natürlich ist das Geschmacksache. Anmerkungen, die dem Verständnis dienen, können ebenso in den Fließtext eingepflegt werden, ohne den Lesefluss zu stören. Eine Kapitelüberschrift: "Demütigung bei internationaler Trophy", oder "Ausfall in Spanien", rechtfertigt das ein ganzes Kapitel, das dann aus drei Sätzen besteht? Ich würde mir zudem Bilder der Konkurenz zu jener Zeit, sowie einen Stammbaum der BRM Rennwagen von 1951 bis 1977 wünschen, daran könnte man auch erkennen, dass der BRM P15 (V16) der Stammbaumvater eines teils sehr erfolgreiches Rennstalls war. Lieber Matthias, mir geht es ausschließlich darum, Hilfestellung bei der Verbesserung des Artikels zu geben, ich möchte keinesfalls persönliche Kritik üben. Dennoch möchte ich kundtun, dass ich eine Prämierung nicht als Lob für einen bestimmten Autor sehe, sondern als Hinweis an den Leser, dass er dem folgenden Artikel getrost sein Vertrauen schenken kann, zumindest nach Meinung der teilnehmenden Abstimmer. Viele Grüße, Greenx (Diskussion) 23:07, 17. Feb. 2018 (CET)
Viel ist dazu nicht mehr zu sagen.
  • „BRM V16“ oder dergleichen findet sich in der heutigen Literatur, keine Frage. Es ist aber - noch einmal - nicht die werksseitige Bezeichnung, sondern lediglich eine Bezeichnung, die dem Auto nachträglich in einigen Publikationen gegeben wurde. Was soll ich damit machen? Soll ich in die Einleitung eine Formulierung aufnehmen, die da heißt "Der B.R.M. P15, der in der Motorsportliteratur - allerdings nicht werksseitig - auch als B.R.M. V16 bezeichnet wird, war ein..."? Man erkennt den Unsinn dieses Satzes, oder?
  • Nochmal zum Verständnis: Bei der Frage nach bhp oder und KW geht es nicht um den Sprachgebrauch. Es geht um zwei eigenständige physikalische Einheiten, die unterschiedlich gemessen werden. Deshalb ist eine Umrechnung nicht oder nur ungenau möglich. Um es klar zu sagen: Die Leistung des Motors wurde zu keiner Zeit in KW gemessen. Deshalb kann ich sie auch nicht in KW angeben, so gerne ich das möchte. Kann man das verstehen?
  • Zu den Einzelnachweisen: Es sind 100, wenn wir die Doppelbelegungen mitzählen. Und sie enthalten keine inhaltlichen Zusatzinformationen, sondern lediglich die die Angabe, woher ich die jeweilige Information genommen habe. Das nennt sich Belegtechnik und ist in der einen oder anderen Form Standard bei wissenschaftlichen Arbeiten. In die ENWs muss der Leser deshalb nicht ständig schauen; er muss es nur dann, wenn er wissen will, was genau die Quelle dieser Information ist. Zusätzliche Informationen im Fußtext gibt es zwar auch; sie finden sich aber in einem eigenen Block namens "Anmerkungen".Davon gibt es nicht mehr als vier. Diese Differenzierung finden wir bei ganz vielen ausgezeichneten Artikeln; sie ist im Grunde auch zum Standard geworden. Ist der Unterschied klar geworden?
  • Ein Stammbaum oder dergleichen haben wir portalweit bei Rennwagenartikeln nicht. Ich kenne jedenfalls keinen. Das wäre auch ziemlich unsinnig, denn der B.R.M. P15 ist der „Stammbaumvater“ von so ziemlich gar nichts. Alle Rennwagen, die nach ihm kamen, waren der klare Versuch, nie wieder ein so komplexes Auto zu bauen wie den P15 (eine Ausnahme ist vielleicht der "H16"). Das steht übrigens auch im Artikel. Was ich anbieten kann, ist eine Navigationsleiste der B.R.M.-Formel-1-Wagen. Das würde dann aussehen wie z.B. die Vorlage:Navigationsleiste Formel-1-Rennwagen von Toro Rosso und würde dann am Fußende stehen. Wenn das glücklich macht, werde ich versuchen, so etwas in den nächsten Tagen zu erarbeiten.
Abschließend eine Bemerkung, weil es da einen Nebensatz gibt, der mir nicht gefällt: Es geht mir nicht um eine Auszeichnung für mich; dafür brauche ich Wikipedia nicht.--Matthias v.d. Elbe (Diskussion) 09:23, 18. Feb. 2018 (CET)

 Exzellent, hilfsweise  Lesenswert: Mir gefällt die Gliederung (einschließlich der Überschriften) besonders gut, da sie zusammen mit der Einleitung ein vollständiges Bild des Artikels gibt und den Leser entweder dazu bringt alles am Stück lesen zu wollen oder sich ganz gezielt zu informieren. Anders als die üblichen nichtssagenden Gliederungsüberschriften (z.B. "1952") erfährt der Leser hier, dass es in dem Jahr 1952 keine Zielankunft gab. Die Anzahl und Gewichtung der Quellen finde ich - das hat MvdE ja auch statistisch vorgerechnet - vergleichsweise vorbildlich. Der Artikel wird angesichts der "Nicht-Erfolgsgeschichte" des Autos sicherlich kein "Kassenschlager". Darum geht es bei dieser Kandidatur aber auch nicht.--Schlipstraeger (Diskussion) 17:55, 18. Feb. 2018 (CET)

18. Februar[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 28. Februar/10. März.

Jeffrey Dahmer[Quelltext bearbeiten]

Jeffrey Lionel Dahmer (* 21. Mai 1960 in Milwaukee, Wisconsin; † 28. November 1994 in Portage, Wisconsin) war ein US-amerikanischer Serienmörder. Nach seiner Verhaftung im Juli 1991 konnten ihm 16 von 17 gestandenen Morden nachgewiesen werden, die er in den Jahren 1978 bis 1991 an jungen Männern und Jugendlichen verübt hatte, die überwiegend aus der Homosexuellenszene Milwaukees stammten.

Für mich persönlich zählt Jeffrey Dahmer zu den unglaublichsten Fällen der Kriminalgeschichte, weshalb ich im April 2017 begonnen habe, den Artikel mehr oder weniger komplett zu überarbeiten, da er bis dahin nur relativ spärliche Informationen enthielt (z.B. erfuhr man nichts zu seinem „Werdegang“, Tatmotiv, dem psychiatrischen Gutachten oder der medialen Rezeption). Ende Dezember habe ich den Artikel dann ins Review eingestellt und die dortigen Anregungen umgesetzt. Jetzt würde ich mich freuen, wenn er eine Auszeichnung erhält. Gruß, --Seesternschnuppe (Diskussion) 17:32, 18. Feb. 2018 (CET)

Berliner Dampfstraßenbahn-Konsortium[Quelltext bearbeiten]

Das Berliner Dampfstraßenbahn-Konsortium war ein Straßenbahnunternehmen im Großraum Berlin. Es betrieb ab 1888 mehrere Dampfstraßenbahn- und Pferdestraßenbahnlinien in den südwestlichen Vororten Wilmersdorf, Grunewald, Schmargendorf, Schöneberg, Friedenau und Steglitz. Das Konsortium übernahm dabei die bestehenden Dampfstraßenbahnen auf dem Kurfürstendamm sowie von Schöneberg über Wilmersdorf nach Schmargendorf. Ein Betrieb der Dampfstraßenbahn innerhalb der damaligen Stadtgrenzen Berlins fand hingegen nicht statt, da er behördlich untersagt war. 1898 übernahm die Westliche Berliner Vorortbahn den Betrieb und elektrifizierte das Streckennetz.

Nach etwas längerer Zeit möchte ich diesmal zwei (siehe unten) Artikel aus der Geschichte der Berliner Straßenbahn vorstellen. Die parallele Kandidatur erfolgt deshalb, da ich überhaupt einen geeigneten Zeitraum finden musste, in dem ich die Kandidatur auch betreuen kann. Zudem bauen die Artikel thematisch aufeinander auf. Der Artikel ist beim Vergleich mit anderen ausgezeichneten Artikeln aus meiner Feder nicht ganz so umfangreich, ich habe dennoch versucht, die wichtigsten Punkte abzuarbeiten. Als Hauptautor wie üblich mit Enthaltung. -- Platte ∪∩∨∃∪ 19:56, 18. Feb. 2018 (CET)

Westliche Berliner Vorortbahn[Quelltext bearbeiten]

Die Westliche Berliner Vorortbahn war ein Straßenbahnunternehmen im Großraum Berlin, das vor allem Linien in den südwestlichen Vororten Wilmersdorf, Schöneberg, Schmargendorf, Friedenau und Steglitz betrieb. Es übernahm kurz nach seiner Gründung den Betrieb des 1888 gegründeten Berliner Dampfstraßenbahn-Konsortiums und trieb bis 1900 dessen Elektrifizierung voran. Noch im Gründungsjahr übernahm die Große Berliner Straßenbahn das gesamte Aktienkapital der Gesellschaft und führte dieses bis zur vollständigen Übernahme 1919 in Personalunion.

Wie schon weiter oben angekündigt findet diese Kandidatur zeitlich parallel zur der des BDK statt, da es thematisch aufeinander aufbaut und sich organisatorisch m.E. anbietet. Im Gegensatz zur Dampfstraßenbahn gibt es in diesem Fall kaum Literatur, die das Thema erschöpfend behandelt, daher musste vieles zusammengeschrieben werden. Ich denke dennoch, dass sich der Artikel sehen lassen kann. Als Hauptautor enthalte ich mich wie üblich der Stimme. -- Platte ∪∩∨∃∪ 19:56, 18. Feb. 2018 (CET)

19. Februar[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 1. März/11. März.

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