Wikipedia:Kandidaturen von Artikeln, Listen und Portalen

Abkürzung: WP:KALP, WP:KEA

Auf dieser Seite werden Artikel nominiert und diskutiert, die möglicherweise exzellent oder lesenswert sind, sowie Listen oder Portale, die möglicherweise informativ sind. Während einer Kandidatur wird entschieden, ob sie eine entsprechende Auszeichnung verdienen.

Die Auszeichnungen sollen qualitativ hochwertiges Schreiben kennzeichnen und belohnen. Durch Nominierung und Abstimmung sollen Seiten gesammelt werden, die Leser leicht als überdurchschnittlich oder hervorragend identifizieren und Autoren sich zum Vorbild nehmen können. Sie sollen Mitarbeiter motivieren, auch noch den letzten Schritt zur Verbesserung eines Artikels, einer Liste oder eines Portals zu gehen, und ihnen dafür eine kleine Anerkennung der Community zukommen lassen. Bitte beachte beim Ausarbeiten von Kritik den Kritik-Knigge. Beachte ihn auch, wenn du auf Kritik antworten willst.

Artikel, die gezielt für lesenswert kandidieren, können auch unter Wikipedia:Kandidaten für lesenswerte Artikel eingetragen werden. Das Verfahren ist dort beschrieben. Kandidaturen für exzellente Bilder finden sich unter Wikipedia:Kandidaten für exzellente Bilder.

Vorgehen

Jeder kann einen Kandidaten zur Wahl stellen und sich an der Bewertung beteiligen. Wie du dafür vorgehst, erfährst du hier im Detail. Ein Review vor der Kandidatur ist empfehlenswert. Alle Benutzer, auch unangemeldete (IP-Benutzer), sind stimmberechtigt. Jeder hat ein Votum. Man stimmt ab, indem man seinen Diskussionsbeitrag auf dieser Seite mit einer der Bewertungen „keine Auszeichnung“, „lesenswert“ oder „exzellent“ (für Artikel) oder „informativ“ (für Listen und Portale) kennzeichnet. Die Kennzeichnungen „abwartend“ und „neutral“ sind auch möglich. Die Begründung seines Votums hinsichtlich der Qualitäten der bewerteten Seite wird empfohlen, damit der Auswerter die Entscheidungen nachvollziehen und der Autor die Kritikpunkte aufgreifen kann. Es existieren folgende unverbindliche Vorlagen zur Stimmabgabe:

 Informativ
{{BE|i}}
 Lesenswert
{{BE|l}}
 Exzellent
{{BE|e}}
 keine Auszeichnung
{{BE|k}}
 Neutral
{{BE|n}}
 Abwartend
{{BE|a}}

Wenn du eine bestehende Auszeichnung eines Artikels, einer Liste oder eines Portals aufgrund von Mängeln nicht mehr für berechtigt hältst, kann diese in einer neuen Kandidatur überprüft werden. Das ist frühestens 14 Tage, nachdem die Mängel auf der Diskussionsseite benannt und seitdem nicht behoben wurden, erlaubt. Eine genaue Erläuterung der Richtlinien für Bewertungen von Artikeln mit Auszeichnungsstatus findet sich hier.

Kriterien

Alle Kandidaten müssen fachlich korrekt sein und dürfen keine gravierenden Fehler enthalten. Artikel mit Lücken in Kernbereichen sind auch dann nicht auszeichnungswürdig, wenn die Lücken auf nicht existierende Literatur zurückzuführen sind. Alle vorgeschlagenen Seiten halten sich an Wikipedia-Richtlinien und -Standards für gute Artikel, Listen oder Portale. Eine detaillierte Darstellung der unterschiedlichen Bewertungsstufen findet sich in der Kriteriendarstellung, folgende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Punkte.

Informative Listen und Portale
  • decken ihren Informationsbereich gut strukturiert und im Wesentlichen vollständig ab
  • sind optisch und sprachlich ansprechend sowie übersichtlich und nicht überladen
  • Listen haben zudem eine Einleitung
  • Portale haben ein passendes Layout, regen zur Mitarbeit an und werden aktiv betreut
Lesenswerte Artikel
  • sind Artikel überdurchschnittlicher Qualität
  • besitzen eine verständliche Einleitung, können jedoch aufgrund tolerierter Fachsprache im Detail für Laien unverständlich sein,
  • können inhaltliche Lücken außerhalb der Kernbereiche aufweisen
Exzellente Artikel
  • sind besonders herausragende Artikel
  • sind hervorragend geschrieben und angemessen illustriert
  • behandeln ihr Thema vollständig ohne gravierende Auslassungen
  • wirken weder einschläfernd noch anbiedernd
Auswertung

Die Kandidatur wird frühestens am 10. Tag (für exzellent am 20. Tag) nach dem Einstellungsdatum ab 0:00 Uhr ausgewertet (d. h. bei einer Nominierung am 7. kann am 17. ab 0:00 Uhr ausgewertet werden, für exzellent am 27. ab 0:00 Uhr). Abgegebene Stimmen zählen bis zum Zeitpunkt der Auswertung. Die Auswertung erfolgt primär durch eine Gewichtung und Wertung der für oder gegen die Auszeichnung vorgebrachten Argumente. Sollten keine gravierenden Mängel festgestellt worden sein, gilt folgendes Auswertungsschema: Ein Artikel ist mit einer „Lesenswert“-Auszeichnung auszuwerten, wenn die Summe aus „Exzellent“- und „Lesenswert“-Stimmen mindestens drei Stimmen mehr ergibt als die Zahl der Stimmen „keine Auszeichnung“.

Gibt es am 10. Tag mehr „Exzellent“-Stimmen als „Lesenswert“-Stimmen und „Keine Auszeichnung“-Stimmen zusammengenommen, so wird die Kandidatur zur Überprüfung des Exzellent-Status um 10 auf insgesamt 20 Tage verlängert. Hat der Artikel am 20. Tag insgesamt mindestens fünf „Exzellent“-Stimmen und mindestens doppelt so viele „Exzellent“-Stimmen wie „Lesenswert“-Stimmen und „Keine Auszeichnung“-Stimmen zusammengenommen, dann gilt er als „exzellent“.

Als vorzeitig exzellent können Kandidaturen ausgewertet werden, die nach mindestens 10 Tagen mindestens zehn „Exzellent“-Stimmen und keine einzige „Keine Auszeichnung“-Stimme erhalten (wenn es zugleich mindestens doppelt so viele „Exzellent“-Stimmen wie „Lesenswert“-Stimmen gibt).

Eine Liste oder ein Portal ist nach 10 Tagen als „informativ“ auszuwerten, wenn bis dahin mindestens drei „Informativ“-Stimmen mehr als „Keine Auszeichnung“-Stimmen abgegeben wurden.

Enthält eine Seite auch nur einen nachgewiesenen gravierenden inhaltlichen Fehler, so ist sie unabhängig vom Abstimmungsergebnis nicht oder nur mit einem begründeten niedrigeren Status auszuzeichnen. Wahlen mit geringer Beteiligung oder uneindeutigem Votum werden als „ergebnislos“ gewertet, so dass der Status vor der Kandidatur bestehen bleibt. Offensichtliche Unsinnskandidaten können sofort entfernt werden. Weist eine Kandidatur ab 24 Stunden nach Beginn fünf Voten „ohne Auszeichnung“ mehr als Auszeichnungsstimmen auf, oder nach mehr als 72 Stunden drei Voten „ohne Auszeichnung“ ohne zugleich mindestens eine Pro- oder eine Abwartend-Stimme bekommen zu haben, ist sie vorzeitig gescheitert.

Weitere Details siehe unter Wahlmodus und Auswertung. Technische Hinweise für den Auswertenden gibt es hier.

Review des Tages

Kandidaturen sind erfolgreicher, wenn die Artikel vorher ein Review durchlaufen. Dieses bedarf aber der Mitarbeit von Wikipedianern, die sich Zeit dafür nehmen. Beteilige dich zum Beispiel am Review des Tages:


Fluoreszenzmikroskopie ist eine spezielle Form der Lichtmikroskopie. Sie beruht auf dem physikalischen Effekt der Fluoreszenz. Wenn fluoreszierende Stoffe mit Licht bestimmter Wellenlängen angeregt werden, strahlen sie Licht anderer, längerer Wellenlängen ab (Stokes-Verschiebung). Das Abstrahlen wird als Emission bezeichnet. Bei der Fluoreszenzmikroskopie wird das erzeugte, vergrößerte Bild des untersuchten Objekts nur durch abgestrahltes (emittiertes) Licht erzeugt. Durch Farbfilter wird sichergestellt, dass das Anregungslicht blockiert wird. Fluoreszenzmikroskopische Bilder sind dann informativ, wenn nicht das ganze mikroskopische Präparat gleichmäßig fluoresziert, sondern wenn nur einige Strukturen leuchten. Diese Strukturen erzeugen helle Signale vor dunklem Hintergrund. Jedes fluoreszierende Molekül im Präparat kann dabei als neue Lichtquelle angesehen werden. Liegt die Intensität der von diesen Molekülen abgestrahlten Fluoreszenz über der Nachweisgrenze können auch Strukturen nachgewiesen werden, die weit kleiner sind als die Auflösungsgrenze eines Lichtmikroskops.

1. Mai[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 11. Mai/21. Mai.

George S. Morison[Quelltext bearbeiten]

George Shattuck Morison (* 19. Dezember 1842 im New Bedford, Massachusetts; † 1. Juli 1903 in New York City) war ein US-amerikanischer Jurist, Eisenbahnmanager und Bauingenieur. Nach dem Jurastudium und kurzer Tätigkeit als Anwalt strebte Morrison eine Karriere als Bauingenieur an. Ohne formelle Ausbildung auf dem Gebiet sammelte er unter Octave Chanute erste Erfahrungen und betrieb intensives Selbststudium, das er über seine gesamte berufliche Laufbahn aufrecht erhielt. Morison widmete sich vorrangig dem Brückenbau zur Zeit der expandierenden Eisenbahngesellschaften in Nordamerika Ende des 19. Jahrhunderts und wurde einer der führenden Experten auf diesem Gebiet. Er realisierte über zwanzig große Eisenbahnbrücken unter anderem über den Missouri, Mississippi und Ohio, darunter mit der über drei Kilometer langen Cairo Rail Bridge (1890) die damals längste Stahl-Fachwerkbrücke der Welt und mit der Frisco Bridge (1892) die Auslegerbrücke mit der damals längsten Spannweite in Nordamerika. Zudem war Morison 1895 Präsident der American Society of Civil Engineers und Mitglied der Isthmian Canal Commission von 1899, die eine Route für einen Schifffahrtskanal in Mittelamerika erarbeitete und sich auf Initiative von Morison für den späteren Panamakanal entschied.

Mein erster Versuch beim Schreibwettbewerb mit einer wie ich finde guten Platzierung im Mittelfeld. In Anbetracht der erstklassigen Beiträge war ich positiv überrascht in der Sektion IV (Geschichte) Platz 5 zu belegen (von 13). Ich bedanke mich bei @AnnaS.aus I.: und speziell bei @Andropov: für die hervorragende Unterstützung im Review sowie bei @AHert: für die Anlage der ersten Artikel zu Morisons Brücken und die Begutachtung des Artikels. Weiterhin Dank an @Felistoria: für die Stimme zum Publikumspreis und natürlich an die Jury für die Auswertung der Beiträge! MfG--Krib (Diskussion) 13:56, 1. Mai 2018 (CEST)

  • Da ich am Artikeltext kaum Anteil habe, erlaube ich mir hier ein Votum: Exzellent in meinen Augen; ein sehr schön gemachter Artikel, der viele Aspekte beleuchtet und ein sorgfältiges, gut lesbares Bild des Lebenswerks, aber auch der Person selbst vermittelt. Auch die Übersetzungen aus dem Englischen finde ich durchweg gelungen. Bei den Digitalisaten würde ich darüber nachdenken, nicht die gesamten langen Titel zu verlinken, sondern im Anschluss an die Literaturangabe das (Digitalisat) zu verlinken, siehe etwa (from the top of my head) Heinrich Ludolf Ahrens#Schriften. Ich selbst hätte vielleicht ein bisschen anders gegliedert, etwa die Passagen zur Persönlichkeit und Veröffentlichungen weniger versteckt als eigene Abschnitte, aber das ist mE Autorenentscheidung, weshalb ich rundum zufrieden bin (ohne die Literatur genauer zu kennen). Danke für den tollen Artikel! --Andropov (Diskussion) 14:14, 1. Mai 2018 (CEST)
Danke für dein Votum, die Verlinkungen habe ich entspr. angepasst. MfG--Krib (Diskussion) 14:38, 1. Mai 2018 (CEST) PS: Herzlichen Glückwunsch zum überaus verdienten Reviewpreis!
Die Aufzeichnungen aus meinen SW-Notizen werde ich in den kommenden Tagen liefern. LG Atomiccocktail (Diskussion) 00:10, 3. Mai 2018 (CEST)
Ist nun auf der Disk. des Artikels erfolgt. Atomiccocktail (Diskussion) 18:49, 10. Mai 2018 (CEST)
Recht herzlichen Dank für deine Anmerkungen (die ich dort auch kommentiert habe) und natürlich für deine Arbeit in der Jury! MfG--Krib (Diskussion) 22:00, 10. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent. Selbstverständlich können noch Verbesserungsvorschläge der Geschichte-Juroren aus dem seit Ende April abgeschlossenen Schreibwettbewerb kommen. Ich habe keine Zweifel, dass der Autor sie ebenso konstruktiv aufgreifen wird, wie er das auf beeindruckende Weise beim Review während des laufenden Wettbewerbs getan hat. In der Sache reicht mir aber für mein Votum der überaus positive Gesamteindruck, den ich bei der Lektüre des hier zur Auszeichnung vorgeschlagenen Artikels gewonnen habe: inhaltlich umfassend, die verschiedenen Aspekte von Persönlichkeit und Wirken Morisons ausleuchtend; sprachlich ansprechend und leserfreundlich; einwandfrei belegt – ergo exzellent. Wikipedia bräuchte mehr solche Autoren mit Artikeln in dieser Qualität. Vielen Dank an Krib dafür! -- Miraki (Diskussion) 07:41, 10. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent --Chewbacca2205 (D) 20:42, 10. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent --Enzian44 (Diskussion) 10:57, 16. Mai 2018 (CEST) Eine Bemerkung zur Veröffentlichungsliste habe ich auf der Diskussionsseite hinterlassen. Da ich zu einem Kongreß in Sizilien war, habe ich WP nur auf Sparflamme verfolgt.

Danke für deine Anmerkungen, dein Votum und deine Arbeit in der Jury. Ich werde mir mal über eine geeignete Auswahl der Veröffentlichungen gedanken machen, den Zusatz (Digitalisate) habe ich schon mal entfernt.
An dieser Stelle auch ein Dank an Miraki und Chewbacca2205 für die Bewertung des Artikels! MfG--Krib (Diskussion) 12:44, 16. Mai 2018 (CEST)

2. Mai[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 12. Mai/22. Mai.

Place of Skulls[Quelltext bearbeiten]

Place of Skulls ist eine von Victor Griffin 2000 initiierte Doom-Metal-Band. Der Pentagram-Gitarrist ist das einzig beständige Mitglied der Gruppe, die zu den populärsten und bedeutendsten Genrevertetern mit christlicher Botschaft gezählt wird. Die Musik gilt dabei als klassischer Doom Metal mit Einflüssen aus Blues sowie Stoner-, Hard-, Psychedelic- und Bluesrock. Positive Resonanz erhält die Band sowohl aus der christlichen Rock- und Metal-Szene als auch aus der Metal-Szene.

As Above, so Below:
Hier also mein Beitrag zum jüngsten WP:SW. Der Artikel wurde 2. In der Sektion Kultur und 9. in der Gesamtwertung bei mMn starker Konkurrenz und einem breit aufgestellten Feld. Hat mich wirklich gefreut so hoch mit einer Doom-Band zu kommen. Und der Artikel hätte das vermutlich nicht ohne das sehr gute und ergiebige Review von Andropov (Mit all den sinnvollen Nachfragen in den unterschiedlichsten Themen ein absolut verdienter Reviewpreis) und einige weitere hilfreiche Eingriffe von Nutzern wie Gustav radbruch geschafft. Jetzt würde ich das ganze gern noch mit einem Baperl adeln und mich über Leser, sinnvolle Korrekturen, Fragen und Kommentare, gern auch von der SW-(Sektions)-Jury (Geolina/Karim), etc. freuen. Als Hauptautor gebe ich kein Votum ab.--Fraoch 07:56, 2. Mai 2018 (CEST)
  • Exzellent - Der Artikel gehört unzweifelhaft zu den besten Artikeln, die wir im Bereich des Doom Metal haben - und insofern wurde er meiner Meinung nach auch verdient in die Siegerliste aufgenommen. Wie alle Artikel dieses Themenbereichs und auch anderer popkultureller Themen ist der größte Knackpunkt allerdings die Frage nach der verfügbaren Literatur und die damit verbundenen Lücken. Entsprechend heiß wurde der Artikel auch diskutiert - und vor allem die (leider für White-Richtungen im Metal übliche) schwammige Kontextualisierung im Christentum (was ist konkret christlich, wie lässt sich das theologisch argumentieren) war ein wesentlicher Punkt. Ebenfalls diskutiert wurde der Abschnitt zum Stil, der sich an allen möglichen Rezis entlanghangelt, ohne konkretes zum musikalischen Stil auszusagen - eine musiktheoretische Analyse wäre hier super (aber leistbar?)
Imho ist dem Autoren aus diesen Punkten kein Strick zu drehen, denn er nutzt die verfügbaren Quellen, um einen sehr guten Artikel zu einem popkulturellen Thema zu schreiben. Schön für mich persönlich ist es, auf altbekannte und geliebte Quellen wie The Encyclöpedia öf Heavy Metal und vor allem The Collector’s Guide of Heavy Metal zu treffen, die ich selbst in der Vergangenheit des Öfteren zum Schmökern zu Hause hatte. Weitere Anmerkungen aus meinen Notizen: „Die Bedeutung der Band und vor allem von Victor Griffin für den Christian Doom Metal, seine Geschichte und Verwebungen mit Pentagramm und auch die Platzierung der Band im Kontext des Doom und Metal ist sehr gut und schlüssig dargestellt, der Artikel ist durchweg sachlich und die Bebilderung ist ausgesprochen gut (dank Festivalsommer ;) - insofern kann er als Leuchtturm des Themenbereichs bezeichnet und auch gewertet werden. Hervorzuheben ist der sehr gute Abschnitt zum Werk und zur Wirkung, der in popkulturellen / musikalischen Artikel in der Regel fehlt oder nur sehr dünn ausfällt. Für den vorderen Bereich der Top 10 reicht es dann allerdings doch auch nicht - dafür ist die Grundlage zu dünn und die Konkurrenz zu stark; Platz 7 bis 10 halte ich dagegen für möglich.“ Gruß und Danke -- Achim Raschka (Diskussion) 08:06, 2. Mai 2018 (CEST)
Vielen Dank. Ja die Beleglage ist im popkulturellen allgemein und im Doom im besonderen ist nicht das Gelbe vom Ei. Im popkulturellen, auch im Metal, gibt es einige kultur- und sozialwissenschaftliche Auseinandersetzungen. Da sind Black, Death und Grind allerdings eher beleuchtet als Doom oder ein Doom-Substil. Im weiten Feld des Dooms sind die Belege zumeist musikjournalistisch. Martin Popoff, Garry Sharpe-Young ein paar Sonderhefte von Musikmagazinen (Deaf Forever) und seit letztem Jahr dann noch der gelungene Band von Aleksey Evdokimov. Musikwissenschaftliche Auseinandersetzungen mit Metal sind eh dünn gesät, mit Doom ist mir keine bekannt. Die zitierfähige theologische Auseinandersetzung mit Metal in meinem Bestand (Sebastian Berndt) geht kaum auf White Metal (Berndt interessiert sich da für ein anderes Thema) und nicht auf Place of Skulls ein.--Fraoch 09:21, 2. Mai 2018 (CEST)
  • Exzellent mit etwas Bauchgrimmen: Ein wirklich guter, ausführlicher und auch für Doom-Metal-Ignoranten wie mich anschlussfähiger Artikel, die angesprochenen Kritikpunkte teile ich allerdings. Zur Musik könnte man sicher noch deutlich mehr und Tiefergehendes sagen, das geben die verfügbaren Belege aber nicht her. Dass die Texte keine so große Rolle spielen und deren detaillierte, theologische Ausdeutung daher eher fehl am Platz wäre, hast du in meinen Augen gut und nachvollziehbar geschildert, Fraoch. So holt der Artikel wohl alles raus, was ohne Theoriefindung derzeit zu sagen ist, das ist im Vergleich zu anderen Artikeln mit stärkerer (auch wissenschaftlicher) Durchleuchtung des Themas allerdings etwas beschränkt. Was mir eben noch konkret aufgefallen ist: Du verlinkst im Zusammenhang mit der Lebensrechtsbewegung die Entscheidungsfreiheit, also die allgemeine philosophische Grundlage, während womöglich konkreter Pro-Choice gemeint ist (gegenüber Pro-Life), oder? Ich würde Pro-Choice zumindest auch dort aufführen. Ansonsten vielen Dank für das Herumführen im uncharted territory, --Andropov (Diskussion) 09:06, 2. Mai 2018 (CEST)
Auch hier Danke. Ich lese gerade den von Griffin gewählten Wortlaut im Abtreibungsthema noch mal nach. Da er sich ausdrücklich auf eine politische Ebene bezieht scheint der Link auf Pro-Choice (war mir als Artikel und Begriff so nicht bekannt) sinnvoll zu sein.--Fraoch 09:21, 2. Mai 2018 (CEST)
Danke! --Andropov (Diskussion) 09:37, 2. Mai 2018 (CEST)
Gern, macht ja Sinn.
Ich versteh das Bauchgrumeln und Abwägen oben übrigens sehr gut.--Fraoch 20:44, 2. Mai 2018 (CEST)
Auch hier: Vielen Dank.--Fraoch 20:44, 2. Mai 2018 (CEST)
  •  Exzellent Dieser Artikel setzt Maßstäbe! Gute Arbeit, auch wenn´s nicht meine Musik ist. --Hullu poro (Diskussion) 10:48, 6. Mai 2018 (CEST)
Vielen Danke. --Fraoch 14:04, 6. Mai 2018 (CEST)
  • Auch ich votiere nach etwas Zögern für  Exzellent. Der fehlende Tiefgang an manchen Stellen wird durch die überschaubare Quellenlage hinreichend entschuldigt. Und eines der Hauptanliegen der Wikipedia besteht doch gerade darin, Aufmerksamkeit auf so faszinierende Kuriositäten wie die gegenständliche christliche Doom-Metal-Band zu lenken. Von daher: Vielen Dank für deinen Einsatz, er hat sich ausgezahlt! --Gustav radbruch (Diskussion) 12:13, 6. Mai 2018 (CEST)
Vielen Dank.--Fraoch 14:04, 6. Mai 2018 (CEST)

Sorry, aber exzellent ist der Artikel ganz sicher nicht. Sprachlich liegt doch noch einiges im Argen. Beispiele:

  • Die Geschichte von Place of Skulls wurde durch mehrere Wechsel der neben Griffin beteiligten Musiker geprägt. Dabei ist die Historie der Band eng an diejenige von Pentagram geknüpft und durch diverse personelle Überschneidungen mit Pentagram geprägt. 2 x geprägt
geändert.
  • Griffin verließ 1996 die von ihm mitgeprägte Doom-Metal-Band Pentagram, nachdem ihn der Tod seines Vaters und dreier weiterer Verwandter emotional beeinträchtigt hatte. Emotional beeinträchtigt also :o) Das klingt einfach nur ... komisch. Achja, schon wieder "geprägt".
bleibt ... geprägt, gekennzeichnet, geprägt. Alle anderen Formulierungen die Momentan durch meinen Kopf gehen klingen mir gerade zu großspurig oder gestelzt. Ach ja, der Terminus emotional bzw. sozial-emotional Beeinträchtigt kommt aus der Diagnostik. Schleicht sich manchmal ein. Ich nehm das emotional mal raus.
  • Nach dieser Zäsur entglitt ihm die Kontrolle über seine Alkohol- und Drogensucht. Eine Sucht ist per Definition nicht kontrollierbar.
Das entspricht nicht dem Stand der Wissenschaft. Nach ICD10 müssen weder körperliche Entzugserscheinungen noch der Kontrollverlust zwingend gegeben sein um von einer (Alkohol)sucht zu sprechen. D.h. ein Alkoholabhängiger kann per Definition (Abhängigkeitssyndroms F10.2) durchaus Süchtig sein und zugleich seinen Konsum kontrollieren. Das Problem ist, dass diese Kontrolle in den seltensten Fällen dauerhaft bestand hat und der Kontrollverlust bzw. die Kontrollminderung bei einer unbehandelten diagnostizierbaren oder diagnostizierten Sucht zu erwarten ist. Um das ein wenig voneinander zu differenzieren spricht man heute im Fachjargon meist von der Kontrolle des Suchtverhaltens, anstatt von der Kontrolle der Sucht. Aber ich schrieb hier über ne christliche Doom-Band und deren Bandleader und nicht über die Probleme der ICD10-Diagnostik und deren Auswirkungen auf Süchtige oder pädagogische und therapeutische Handlungsfelder. Ich bau aber mal etwas um nicht zuletzt um der Bedeutung des Kontrollverlusts im Rahmen der Sucht Rechnung zu tragen.
Dem Stand der Wissenschaft entspricht auch nicht der Gebrauch des Wortes "Sucht" (siehe https://www.drugcom.de/drogenlexikon/buchstabe-s/sucht/ oder http://lexikon.stangl.eu/632/sucht/). Wie wäre es mit "Alkohol- und Drogenabhängigkeit"?
Joa, kann man machen. Sucht hatte ich aufgrund des gängigen umgangssprachlichen Gebrauchs gewählt ohne groß darüber nachzudenken.
Genau das meinte ich mit "seriös und locker zugleich": der Artikel vermengt viele hochgestochene wissenschaftliche Worte mit Umgangsprache. Ist an sich nicht falsch, aber eben auch nicht exzellent, wie ich finde.
Mir ist klar, dass Du das nicht allein auf den Begriff hier beziehst, aber um das mal zu relativieren: auch im fachlichen Diskurs ist der Terminus Sucht weiterhin gebräuchlich (Da hat der Stangl-Blog unrecht bzw. ist einfach nicht up-to-date). Insb. der Ausdruck Verhaltenssucht bzw. Substanzunabhängige Sucht hat (nicht nur) mich in den letzten 5 bis 10 Jahren beruflich deutlich begleitet. Aber gut da geraten wir dann wirklich in eine Debatte die nicht mal nur um das Diagnostik-Vokabular kreist sondern ebenso die Probleme und Grenzen der Diagnostik sowie den Bereich der pädagogischen und therapeutischen Handlungsfelder betrifft. In der Quintessenz, auf den Artikel zu einer Doom-Metal-Band bezogen ist das alles irrelevant. Da zählt dann a) der Begriff Sucht ist verständlich und gebräuchlich und b) die Aussage, dass Griffin die Kontrolle über seine Sucht verlor ist weder fachlich noch sonst irgendwie falsch.
Es jetzt zu beiderseitigen einvernehmen geändert, aber hier haben wir dann tatsächlich auch einen Punkt an dem ich fachlich auf Basis einen studierten und von Berufserfahrung geprägten Wissensfundus deutlich Position beziehen kann. Das sieht unten bei der Frage ob die Formulierung sprituelle Überzeugung nicht vielleicht fehlerhaft ist anders aus. Hier an diesem Punkt kann ich sagen, dass der Satz Nach dieser Zäsur entglitt ihm die Kontrolle über seine Alkohol- und Drogensucht. der jetzt in eine (zumindest im Augenblick, denn das kann sich wie beschrieben ändern) fachlichere und damit meinem empfinden nach gestelztere Formulierung übergegangen ist, nicht ganz so einfach angreifbar ist. Das ist nicht bloß ein von mir gepflegtes Interessensgebiet wie das weite Feld des Doom Metals, das kaue ich mitunter heute noch regelmäßig beruflich durch - Zum Thema Internetabhängigkeit/Internetsucht/Exzessive Internetnutzung halte ich mindestens 2x im Jahr Vorträge. Dabei fällt je nach Publikum gelegentlich auch das Thema der Begrifflichkeit, den einen eindeutigen Begriff gibt es in diesem Bereich noch nicht und die Abgrenzung von Sucht, Abhängigkeit und exzessivem Verhalten spielt gerade im Diskurs um Verhaltenssüchte eine nicht unwesentliche Rolle, da sich an die Begriffe Kompetenzen und damit Gelder binden lassen.
Im Zuge der Ausarbeitung des DSM V wurde das Thema auch aufgegriffen. Die Problematik wurde dort insb. an Schmerzmittelpatienten die aufgrund ihrer Schmerztherapie eine Abhängigkeit entwickelt haben und sich in dieser pauschalisierenden Definition aller als Abhängige mit Heroin- und Alkoholkranken in einen Topf geworfen sehen, was -je nach persönlichen finanziellen Mitteln und US-Gesundheitssystemlage- wohl punktuell auch dazu führte, dass Schmerzmittelpatienten mit Heroinabhängigen in einer Therapiegruppe saßen. Entsprechend strebten die Arbeitsgruppen wohl eine Differenzierung von Sucht und Abhängigkeit an, wobei Alkohol und Heroin wieder als Sucht und Schmerzmittel als Abhängigkeit beschrieben werden sollten. Bei den Verhaltenssüchten wird es, wenn es endlich mal soweit kommt, dass das Thema angemessen in den beiden gebräuchlichen Diagnostischen Manualen aufgeführt wird und die Hilfe nicht mehr unter Störung der Impulskontrolle finanziert wird, mMn bestenfalls auf eine Bezeichnung als schädliches exzessives Verhalten, pathologischer Gebrauch oder ähnlichem hinauslaufen. Damit würde man zumindest bestimmte Schlaglöcher, welche die Begriffe Sucht und Abhängigkeit (Resistenzentwicklung, Entzugserscheinungen) mit sich bringen umgehen, allerdings könnte eine solche Formulierung wieder neue Probleme aufwerfen. Aber gut, da stecken wir dann tatsächlich tief in der DSM/ICD-Diskussion.
  • spirituellen Überzeugung Entweder "religiöse Überzeugung", "spirituelle Haltung" oder "Spiritualität" - aber bitte nicht spirituelle Überzeugung. Das tut einfach nur weh.
da liegt m.W.n. kein Fehler vor und der von Dir hier geäußerten Anmerkung kann ich den Fehler leider auch nicht entnehmen. Ich ändere das dennoch mal würde aber gern Wissen wo da der Fehler liegen soll?
Ich habe mal etwas gegoogelt - diese Wortverbindung kommt tatsächlich desöftern vor. Mir war sie eher nicht geläufig. Sorry wegen der Aufregung!
Kein Problem. Hatte mich irritiert, und hätte ja wirklich sein können. Eine Formulierung muss ja nicht zwingend korrekt sein nur weil sie gebräuchlich ist. Oben im Diagnostikbereich bin ich fachlich versiert, in dem Thema eher weniger.
  • Live! enthielt vier alte Pentagram-Stücke Die Tonträger enthalten noch immer die vier Stücke...
Ja, aber die Aussage wird dadurch nicht falsch. Live! ist das Album dies enthielt 2000 diese Stücke und es enthält sie bis heute. Für den angenehmeren Lesefluss bleibt der Text an der Stelle in der Vergangenheit. Das ist eine reine Geschmacksfrage.

Und so zieht sich das weiter durch den gesamten Artikel. Die Formulierungen wollen locker und seriös zugleich sein - herausgekommen ist dabei allerdings ein teilweise unfreiwillig komischer Erlebnisbericht, der mich ein klein wenig an einen Fanreport erinnert. Zum Inhaltlichen kann und will ich nichts sagen. Viele Grüße, Schnurrikowski (Diskussion) 13:14, 6. Mai 2018 (CEST)

Ein wenig geändert, ein wenig angermerkt ich schau jetzt noch mal auf die Einleitung.--Fraoch 14:50, 7. Mai 2018 (CEST)
Danke fürs Feedback. Ich schau mir die Formulierungen (auch in der Einleitung) morgen/übermorgen im Detail an. Vom Handy aus ist das nicht sonderlich praktikabel.
Anm.: Ich bin amüsanterweise kein Fan der Band und ich finde diesen geradezu obligatorischen Pauschalvorwurf des Fanschriebs bei ausführlichen Artikeln zu popkulturellen Themen mittlerweile echt albern. Das betrifft jetzt nicht ausschließlich Dich hier und ist nicht persönlich gemeint, es ist ja mittlerweile echt ein erwartbarer Anwurf in popkulturellen Kandidaturen und Reviews.--Fraoch 14:04, 6. Mai 2018 (CEST)
Danke für die Überarbeitungen! Viele Grüße, Schnurrikowski (Diskussion) 11:20, 8. Mai 2018 (CEST)
Da ich den Inhalt nicht beurteilen kann nun  Neutral. Viele Grüße, Schnurrikowski (Diskussion) 09:37, 11. Mai 2018 (CEST)
  •  Exzellent. Eine Kritik hätte ich allerdings: Dass einige Aussagen drei-, in einem Fall sogar fünffach bequellt sind, mag zwar der Buchhaltermentalität, die in weiten Teilen von Wikipedia das Maß der Dinge bildet, entgegenkommen und auch den hineingesteckten Arbeitsschweiß zur Genüge belegen. Für Normalleser (die beim Lesen ja nicht unbedingt schwitzen sollen) dürfte diese Häufung jedoch eher störend sein. Frage so: Gibt es – falls die getätigte Mehrfachbequellung von Sachverhalten so Sinn ergibt – nicht die Option, diese Form Nachweise in einem einzigen Nachweis zusammenzufassen? --Richard Zietz 20:34, 6. Mai 2018 (CEST)
Danke. Ich muss mal schauen wie, ob und wenn wo das möglich ist. Wenn ich Referenzen einfach zusammenpacke, werden die EN vermutlich ein Spur anwachsen. Das würde ich gerne sehen bevor ich das umsetzte.--Fraoch 15:01, 7. Mai 2018 (CEST)
Ich habe das mal umgesetzt. Das Endgerät scheint eine nicht unbedeutende Rolle zu spielen, denn sowohl am dienstlichen als auch am heimischen PC, sowie am Handy wirkt es auf mich nicht störend mit mehr blauen Zahlen im Text. Im Ausdruck empfand ich das allerdings schon als Irritation. Jetzt ist der EN-Block gewachsen, das kann auch irritieren. Im Endeffekt ist es im wissenschaftlichen Arbeiten allerdings meist geboten keine Mehrfachreferenzen zu nutzen, von daher ist die Kritik auch ein Stück weit unabhängig von der Ansicht berechtigt. Wir sind zwar hier nicht im universitären Arbeitsprozess und pflegen hier auch ein paar eigene in dieser Frage lockerere Regeln, aber warum nicht.--Fraoch 17:00, 7. Mai 2018 (CEST)
  • Einer meiner Favoriten im Schreibwettbewerb und deshalb  Exzellent! --Karim (Diskussion) 10:07, 18. Mai 2018 (CEST)
Vielen Dank.--Fraoch 20:49, 18. Mai 2018 (CEST)
  •  Exzellent Gerne schließe ich mich gerne den umfangreichen Ausführungen von Achim an. Ich habe den Artikel mit großem Interesse gelesen, wirklich gut gegliedert und flüssig geschrieben. Für mich war der Artikel in den Top 3 der Sektion und einer der Favoriten im Wettbewerb. Die meisten Fragen und Kritikpunkte sind im Kandidaturprozess aufgegriffen und abgearbeitet worden. Ich hätte mir lediglich im Abschnitt Geschichte noch eine Referenz gewünscht. Geolina mente et malleo 10:17, 20. Mai 2018 (CEST)
Vielen Dank.
Der Absatz Place of Skulls#Geschichte ist, ebenso wie Place of Skulls#Werk und Wirkung, eine Kapiteleinleitung.
Diese Einleitungen sollen den folgenden Text knapp und leserfreundlich zusammenfassen und als solche bestenfalls nichts enthalten was nicht im folgenden bequellt zu finden wäre. Selten packe ich Einzelnachweise in solche Einleitungssätze, die ich zur Übersichtlichkeit (Was kommt hier) und Struktur (Von Grob zu Fein) in größere Artikel einpflege. In der Regel werden von mir in solchen Absätzen Referenzen für Zahlen, Zitate oder Kontoverses bemüht.
Möglich sind sie (Evdokimov, Sharpe-Young) gewiss, sind ja bereits im Text enthalten, aber sind sie hier und für die WP deines Erachtens notwendig? Und sollte dann nicht auch der Passus unter Werk und Wirkung bequellt werden?--Fraoch 11:11, 20. Mai 2018 (CEST)

4. Mai[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 14. Mai/24. Mai.

Pax-Gebäude[Quelltext bearbeiten]

Das Pax-Gebäude in Basel ist Hauptsitz der namensgebenden Pax Schweizerische Lebensversicherungs-Gesellschaft. Das achtgeschossige, markante Hochhaus ist mit seinen 40.8 Metern Höhe das höchste am verkehrsreichen Aeschenplatz und gilt dort als bekannte Landmarke. Es wurde in den Jahren 1992 bis 1997 in zwei Bauphasen durch das Architektenbüro Bürgin, Nissen, Wentzlaff errichtet und ersetzte seinen Vorgängerbau, der teilweise optisch aufgegriffen wird.

Der bisher kürzeste Artikel von mir, den ich hier zur Kandidatur vorschlage. Es wird ein Verwaltungshochhaus beschrieben, welches in Basel eine Landmarke darstellt. Trotz der Kürze sind alle Aspekte, die so ein Bauwerk mitbringt meiner Ansicht nach sehr gut beleuchtet. Besonders schön macht sich eine alte Luftbildfotografie, die den Vorgängerbau an der selben Stelle zeigt. --Alabasterstein (Diskussion) 08:15, 4. Mai 2018 (CEST)

  •  Lesenswert Ich spielte trotz der Kürze des Artikels sogar mit dem Gedanken an "exzellent", da es sich um ein zwar an markanter Stelle stehendes, aber von der Öffentlichkeit nicht gross beachtetes Gebäude handelt. Ich bin dort (und am Vorgängerbau) selbst früher oft vorbeigelaufen, hätte das Hochhaus aber nie als Sehenswürdigkeit betrachtet. So wird es wohl den meisten gehen, dementsprechend ist der Umfang der verfügbaren Literatur anscheinend eher bescheiden. Diese scheint aber gut ausgeschöpft worden zu sein. Und wenn man einen Artikelgegenstand so gründlich beschreibt, wie es anhand der verfügbaren Literatur möglich ist, wäre ich normalerweise eigentlich für "exzellent". Ich kann mich aber nicht zu 100 % mit dem Artikel anfreunden. Denn die Kürze geht einher mit Details, die für eine allgemeine Leserschaft weniger relevant scheinen, wie die genauen Zahlen in "Die Tiefgarage bietet insgesamt 58 Abstellplätze für PKW, 80 für Fahrräder und Mofas und 15 für Motorräder". Oder "Im gesamten Haus sind knapp 2000 Steckdosen verbaut": Ist das für ein Bürogebäude dieser Grösse irgendwie ungewöhnlich? Sind es besonders viele? Warum ist es erwähnenswert? Wenn es für diesen Satz zu den Steckdosen einen besonderen Grund gibt, sollte dieser genannt werden. Sonst steht die Anzahl der Steckdosen nämlich üblicherweise nicht in Gebäudeartikeln, glaube ich ;-). Aber "lesenswert" finde ich den Artikel schon. Gestumblindi 22:03, 4. Mai 2018 (CEST)
    • Bei den Steckdosen hast du sicher recht und man könnte die Info wohl ohne weiteres auch streichen. Im Zuge der technischen Daten habe ich aus der Quelle einige Dinge zusammengetragen und da fand ich diese Info eben auch ganz interessant. Aber ich denke doch, dass auch mit dieser Info der Artikel nicht zu kleinteilig ist. :) Letztlich geht es beim Zusammentragen dieser Daten auch darum, sich eine Vorstellung über die Größe des Hauses machen zu können. --Alabasterstein (Diskussion) 07:50, 7. Mai 2018 (CEST)
  •  Lesenswert Im Prinzip schließe ich mich dem Votum meines Vorredners an. Es bleibt der Eindruck, es handele sich um ein Bürogebäude wie viele. Das muss aber ja nicht verkehrt sein und dafür mag ich Wikipedia auch, dass es immer wieder Artikel in dieser Qualität auch zu solchen Themen gibt. Der etwas schwurbelige Eingangssatz, nachdem das Gebäude als "Landmarke" gelte, scheint mir auch diesem Umstand geschuldet, dass hier eine Besonderheit im der wikipedianischen "Relevanz"-Logik konstruiert wurde. Bei wem gilt das Gebäude denn belegterweise als "Landmarke". Müsste für diese These nicht unter "Rezeption" etwas mehr öffentliche Wahrnehmung verhandelt werden? --Krächz (Diskusswerk und ion) 23:04, 5. Mai 2018 (CEST)
    • "Landmarke" ist nicht ganz verkehrt insofern es ein relativ auffälliges Gebäude an einem prominenten Platz ist. Wenn in Basel jemand sagen würde "wir treffen uns beim Pax-Gebäude", dann würden wohl die meisten wissen, wo sie hinsollen (wenn es auch kein üblicher Treffpunkt ist). Es ist jedenfalls unübersehbar. Aber niemand geht da hin, um das Gebäude zu bewundern... Gestumblindi 00:05, 6. Mai 2018 (CEST)
      • So ist es treffend zusammengefasst. Landmarke ja, Sehenswürdigkeit nein. Im Übrigen wäre die Relevanz auch dann gegeben, wäre das Bauwerk keine Landmarke. --Alabasterstein (Diskussion) 07:48, 7. Mai 2018 (CEST)
  • Ohne Angaben zum Tragwerk und insbesondere zum Tragwerksplaner für mich nicht auszeichnungswürdig.--Störfix (Diskussion) 20:49, 13. Mai 2018 (CEST)
Logischerweise kann nur das Eingang im Artikel finden was aus den Publikationen zur Verfügung steht. Je niedriger das Bauwerk, desto bedeutungsloser diese Angabe, weil die Tragwerksplanung kaum Besonderheiten aufweisen wird. Wäre es bekannt wäre die Info zum Tragwerk auch nicht mehr als ein Sätzchen. Die Auszeichnung eines Artikels von einem Sätzchen abhängig zu machen halte ich nicht für eine valide Kritik. --Alabasterstein (Diskussion) 12:06, 14. Mai 2018 (CEST)
Die Komplexität eines Tragwerks hängt nicht von der Gebäudehöhe ab. Für mich gehören Aussagen zum Tragwerk zu den Kernaspekten eines Gebäudeartikels. Z.B. Tragsystem der Decken?, Spannweiten? evtl. vorgespannte Decken? Aussteifung der Struktur? Fugenlos? Stützendurchmesser im EG, usw. . --Störfix (Diskussion) 23:07, 14. Mai 2018 (CEST)
Wie bereits ausgeführt: das sind Informationen, die aus den angegebenen Quellen in dieser Detailtiefe nicht hervorgehen. Im Übrigen verstehe ich die Wikipedia als allgemeine Enzyklopädie und nicht als eine Fachenzyklopädie in irgendeine Richtung. Das bedeutet dann aber auch, dass man einen Artikel nicht mit spezifischen Fachdetails ausgestaltet. Selbst der Artikel über den Roche-Turm (Bau 1) geht nicht so detailliert auf sämtlichen bautechnischen Details ein. Das sind Informationen, die man sogar in Fachartikeln selten erhält. Hier müsste man schon die Baupläne exakt studieren, was wiederum gegen den Grundsatz verstieße, kein original Research zu betreiben. Informationen dieser Art finden sich allenfalls noch in Artikeln über Brücken oder Fernsehtümen, wo aufgrund des Aufwandes doch noch stärkeres Augenmerk auf ingenieurwissenschaftliche oder bauliche Fakten gestellt wird. So eine Detailtiefe in einem schlichten Bürohochhaus zu fordern ist nicht nur unrealistisch, unleserfreundlich sondern auch schlicht nicht notwendig für diesen Rahmen hier. Gäbe es ingenieurstechnische Besonderheiten, kann man sehr sicher davon ausgehen, dass sie in den Quellen über das Haus auch stünden. Da das nicht der Fall ist, kann man folgerichtig auch keine Besonderheiten erwarten. Sicher hängt die Komplexität eines Bauwerkes nicht allein von dessen Höhe ab. Allerdings bleibst du auch das Argument schuldig, warum gerade hier eine Komplexität vermutet wird, die faktisch von den Quellen nicht belegt ist. --Alabasterstein (Diskussion) 07:49, 15. Mai 2018 (CEST)
P.S. Leider fällst du bereits zum zweiten Mal damit auf, dass du in eine meiner Kandidaturen eine fragwürdige Privatmeinung vertrittst, die weder zur Erkenntnisförderung noch der Artikelqualität beiträgt.
Der Artikel sollte kein Architekturführer sein, sondern das Thema von allen relevanten Seiten beschreiben. Dazu gehört natürlich auch das Tragwerk, auch wenn dies evtl. keine Außergewöhnlichkeiten haben sollte. Es müssen natürlich keine Baupläne studiert werden. Und wenn es keine zugänglichen Infos gibt, dann sollte m.E auch keine Auszeichnung angestrebt werden. Im Übrigen kann ich nicht erkennen, dass meine Anmerkungen eine erfolgreiche Kandidatur verhindert hätte. Und damit das auch hier nicht der Fall ist,  Neutral--Störfix (Diskussion) 11:36, 19. Mai 2018 (CEST)

 Info: Die Kandidatur könnte bereits ausgewertet werden, würde zum jetzigen Zeitpunkt aber als gescheitert gewertet werden. Da sich zwei Benutzer mit begründeten Voten für eine Auszeichnung ausgesprochen haben und ich die Kritik von Alabasterstein am Votum von Störfix nachvollziehen kann, würde ich vorschlagen, die Kandidatur um 10 Tage zu verlängern. Die Auswertung könnte dann ab dem 24. Mai erfolgen. Tönjes 12:12, 14. Mai 2018 (CEST)

Die Kritik von Störfix ist für mich aus genannten Gründen nicht nachzuvollziehen. Von mir aus kann der Zeitraum gerne verlängert werden. --Alabasterstein (Diskussion) 12:16, 14. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent Es ist zwar schon etwas her aber bei der länglichen Disk. zum Donauturm wurden alle Angaben der Statik als komplett irrelevant angesehen. Mir liegt das Original vor. Der Turm wurde nach den Vorschriften für Fernsehtürme berechnet. Warum sollen jetzt hier plötzlich Daten aus der Statik herangezogen werden, bei so einem kleinen Bauwerk? Die riesige Donauturm-Disk kann man anhand der Wahrnehmung in Wikipedia doch eigentlich wie ein Meinungsbild ansehen. Die Community wünscht keine Informationen aus der Statik, deren Aussagen sind irrelevant. Den Bildern nach ist da auch überhaupt nichts Besonderes zu erwarten, ist halt ein Stahlbeton-Skelettbau. Ordentlich geschrieben, nicht zu viel, sauber bequellt. Schön zu lesen. --M@rcela 12:52, 14. Mai 2018 (CEST) Wer findet den Namen von Statikern? Außer bei seeeeehr bedeutenden Bauwerken bleiben die unbekannt. Beim Olympiahafen Barcelona bin ich einer der 3, das würde aber wahrscheinlich niemand herausfinden. Selbst wenn die Forderung berechtigt wäre, wäre sie für die allermeisten Gebäude nicht erfüllbar.

 Lesenswert. Als Nicht-Schweizer gefällt mir die Verwendung des Dezimaltrennzeichens nicht, wird dies unter schweizbezogen tolleriert? Wie ich dem Artikel Schreibweise von Zahlen entnehmen konnte, ist dies in der Schweiz auch nicht einheitlich. Absehen davon lesenswerter Artikel und ich hab nebenbei auch was über das Dezimaltrennzeichen in der Schweiz gelernt ;) MfG--Krib (Diskussion) 19:58, 19. Mai 2018 (CEST)

8. Mai[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 18. Mai/28. Mai.

Bestimmtheitsmaß[Quelltext bearbeiten]

Dieses Streudiagramm zeigt zwei konkrete empirische Regressionsgeraden einer linearen Einfachregression, die jeweils bestmöglich durch die „Punktwolke“ der Messung gelegt wurden. Zu erkennen ist, dass obige Gerade eine bessere Anpassung an die Daten liefert als die untere. Formal lässt sich dies anhand eines höheren R-Quadrat-Wertes erkennen ( vs. ).

Das Bestimmtheitsmaß, auch Determinationskoeffizient (von lateinisch determinatio „Abgrenzung, Bestimmung“, bzw. determinare „eingrenzen“, „festlegen“, „bestimmen“ und coefficere „mitwirken“), ist in der Statistik eine wichtige Kennzahl zur formalen Beurteilung der Anpassungsgüte einer Regression. Das Bestimmtheitsmaß beruht auf der Streuungszerlegung, bei der die gesamte Variation der abhängigen Variablen in die (durch das Regressionsmodell) erklärte Variation und in die Variation der Residuen zerlegt wird.

In der einfachen- und multiplen linearen Regression ist das Bestimmtheitsmaß definiert als Verhältnis der „durch die Regression erklärten Variation“ zur „gesamten zu erklärenden Variation“ und zeigt, wie viel Variation in den Daten durch ein vorliegendes lineares Regressionsmodell „erklärt“ werden kann. Das Bestimmtheitsmaß entspricht bei der einfachen linearen Regression und der multiplen linearen Regression dem Quadrat des Bravais-Pearson-Korrelationskoeffizienten. Ansonsten existieren unterschiedliche Definitionen, wie zum Beispiel bei den Pseudo-Bestimmtheitsmaßen. Das Bestimmtheitsmaß steht in enger Beziehung zu weiteren Gütemaßen zur Prüfung der Regressionsfunktion, wie z. B zum Standardfehler und zur F-Statistik.

Weil das Bestimmtheitsmaß durch die Aufnahme zusätzlicher Variablen wächst und die Gefahr der Überanpassung besteht, wird für praktische Anwendungen meist das adjustierte Bestimmtheitsmaß verwendet. Das adjustierte Bestimmtheitsmaß „bestraft“ im Gegensatz zum unadjustierten Bestimmtheitsmaß die Aufnahme jeder neu hinzugenommenen erklärenden Variable.

Ich schlage den (von mir in letzter Zeit stark bearbeiteten) Artikel Bestimmtheitsmaß zur Auszeichnung vor. Vielen Dank auch an Debenben, der optimale Graphiken und eine Animation bereitgestellt hat.--Jonski (Diskussion) 20:31, 8. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent Eigentlich wollte ich nicht abstimmen, weil ich schon beim Review mitgeholfen habe. Es wäre aber zu schade wenn die Kandidatur daran scheitert, dass niemand den Artikel lesen will.--Debenben (Diskussion) 22:47, 13. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent Mathematische Themen sind wohl nicht so populär. Trotzdem ein sehr schöner Artikel, der den "Laien" mitnimmt und trotzdem in die notwendige Tiefe geht.--Steffen 962 (Diskussion) 01:30, 14. Mai 2018 (CEST)
Ich finde das Thema spannend und hatte noch keine Zeit zum genauen Lesen. Eine Einschätzung kommt noch. --WissensDürster (Diskussion) 08:26, 17. Mai 2018 (CEST)
 Exzellent Als Anwender multipler linearer Regressionen mit bis zu 10 Variablen für mehrere tausend Datensätze kann ich dem Artikel das gewählte Prädikat aus Erfahrung zusprechen. Insbesondere der Abschnitt "Grenzen und Kritik" kann dem Leser die Vorsicht beim Interpretieren der Datenanlyse erleichtern. --LoRo (Diskussion) 22:21, 17. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent Chapeau! --Wibramuc 12:33, 20. Mai 2018 (CEST)

 Lesenswert Die Informationen sind super. Allerdings frage ich mich, ob man im Abschnitt Bestimmtheitsmaß#Missverständnisse,_Grenzen_und_Kritik nicht hätte Fließtext schreiben können. Die vielen Aufzählungspunkte machen es nicht unbedingt übersichtlicher. Wenn "Pseudo-Bestimmtheitsmaß" einen Abschnitt hat, wieso brauchen wir es dann nochmal unter "siehe auch"? Und die Idee von "Bestimmtheitsmaß in R" ist zwar gut, aber wird auch nirgends erklärt. Also war ist R? Und wieso braucht man nun die Statistiksoftware zur Veranschaulichung? Ich bin zwar ein großer Fan von R, allerdings hätte doch ein Link auf ein Wikibook-Kapitel oder ähnliches auch gereicht. Es fehlt insgesamt ein roter Faden in der Textstruktur, nicht umsonst wird immer wieder der Umstand mit den zusätzlichen erklärenden Variablen erwähnt. Zu Beginn, in der Geschichte, dann in der Adjustierung. Der Artikel scheint so aufgebaut, als würde der Leser sowieso nur abschnittweise nachschlagen. Wer aufmerksam ließt erinnert sich an Informationen auf vorangegangen Abschnitten. Es gibt auch noch sprachliche Kleinigkeiten, obwohl schon viele für Exzellent votierten steht immer noch "In einem solchen Fall kann[sic können] die unabhängigen Variablen unentdeckte Erklärungskraft enthalten". So, zusammenfassend: Ich bin absolut fasziniert von dem Artikel, sehr gute Arbeit! Vielleicht könnte sprachlich noch etwas nachgebessert werden. lg --WissensDürster (Diskussion) 12:47, 20. Mai 2018 (CEST)

12. Mai[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 22. Mai/1. Juni.

Liste der meistverkauften durch den BVMI zertifizierten Singles in Deutschland[Quelltext bearbeiten]

Ein Hallo in die Runde. Ich habe den Artikel bereits vor einigen Jahren angelegt, um eine Übersicht der kommerziell erfolgreichsten Singles in Deutschland wiederzugeben. In den letzten Tagen habe ich den Artikel nochmals auf meiner Benutzerbaustelle überarbeitet, ausgebaut sowie schließlich die neue Version hochgeladen. Wie bei den thematisch gleichartigen von mir erstellten informativen Listen Liste von Interpreten mit den meisten durch den BVMI zertifizierten Tonträgerverkäufen, Liste der meistverkauften durch den BVMI zertifizierten Comedytonträger in Deutschland und Liste der meistverkauften durch den BVMI zertifizierten Musikalben in Deutschland würde ich auch gerne mit dieser Liste für eine „informative Liste“ kandidieren, um das ausführliche und wichtige Projekt für die Musikabteilung und der Verkaufserfolge auf dem deutschen Musikmarkt sowie rund um die BVMI voranzutreiben, diesmal eben in Sachen Singles. Vlt. gäbe es noch etwas wichtiges was man einbauen könnte, man vergisst immer mal etwas^^. Es wäre auch gut zu Wissen, ob die Beschreibungen, für jm. der nicht auf dem Gebiet bewandert ist, verständlich sind. Ich würde mich über Rückmeldungen freuen. Gruß. ChrisHardy (Diskussion) 19:06, 6. Apr. 2018 (CEST)

 Informativ Was soll man den noch großartig zu diesen Listen sagen? Diese Liste ist wie anderen aufgeführten, mal wieder sehr gut. Ich kenne mich zwar mit der Materie ziemlich gut aus, aber ich habe dennoch das Gefühl das auch ein Laie es gut verstehen kann. Die Tabelle sieht gut aus, das Lemma ist angemessen, die Liste ist vollständig, die Einleitung ist sehr gut, alles mal wieder super.--Lirim | Nachrichten 19:46, 12. Mai 2018 (CEST)
Ok, mir ist doch noch was kleines aufgefallen. Müsste es nicht in der Einleitung heißen "Laut dem Guinness-Buch der Rekord" und nicht "Laut Guinness-Buch der Rekord"?--Lirim | Nachrichten 19:47, 12. Mai 2018 (CEST)
Danke für den Hinweis. Da hast du Recht Lirim. Ich habe das dem hinzugefügt. Gruß. ChrisHardy (Diskussion) 19:58, 12. Mai 2018 (CEST)

14. Mai[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 24. Mai/3. Juni.

Frau Stuckhatorin[Quelltext bearbeiten]

Frau Stuckhatorin ist die Behelfsbezeichnung einer namentlich nicht sicher bekannten Frau, die für die unsignierten Scagliola-Arbeiten der Chorgestühlrückwände (Dorsale), des Kastulusaltars sowie an sechs Eckpilastern der von 1652 bis 1748 gebauten Stifts- und Pfarrkirche St. Lorenz in Kempten verantwortlich war. Diese ungeklärte Meisterfrage beschäftigt seit Jahrzehnten zahlreiche Historiker. Die Handwerkerin ist eine der wenigen Stuckateurinnen des 17. Jahrhunderts und eine der wenigen Frauen, die an der Gestaltung der Kirche beteiligt waren. Sie wirkte in einer Zeit, in der es eine Gleichstellung von Mann und Frau nicht gab und Frauen in Zünften kein Mitglied sein durften; höchstens waren Frauen als gering bedeutend in Textilzünften (Weber und andere Textilzünfte) beteiligt.

In der sog. „Fachliteratur“ (Ausstellungskataloge usw.) gab es zunächst zahlreiche Widersprüche über die Frau Stuckhatorin. Nach und nach wurden aber viele übernommene Fehler ausgebessert und im Artikel Klarheit geschafft. Als Hauptautor gebe ich keine Stimme ab. Beim Miniaturenwettbewerb teilte sich der Artikel nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen mit Apfelküchle und Trinkglasserie mit rubinroten Füßen den ersten Platz. Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei Andropov. Andropov ermöglichte mit einem umfangreichen Review eine deutliche Verbesserung des Artikels. Besonderer Dank gilt Hermetiker der im Hintergrund viele Dissertationen aufstöberte und mir zur Verfügung stellte und immer wieder gute Ratschläge zur Artikelverbesserung machte! Besten Dank für Bewertungen und Kritiken! --Epimachus (Diskussion) 15:11, 14. Mai 2018 (CEST)

  • Dann mach ich auch gleich mal den Anfang: Vielen Dank für das Lob, mir hat es auch Spaß gemacht, den Artikel ein Stück des Weges mitzubegleiten. Er ist schön und rund und gut lesbar geworden und trotz der extrem spärlichen Literaturlage sehr ansprechend und facettenreich. Die Literatur ist hervorragend recherchiert und scheint mir ziemlich umfassend ausgeschöpft zu sein; mehr gibt es wohl über so eine Person im Schatten der allgemeinen Geschichte nicht zu sagen. Dass du die Frau Stuckhatorin aus diesem Schatten so glänzend herausgeholt hast, finde ich auszeichnungswürdig. Ich habe noch ein paar Formulierungsvorschläge zur nochmaligen Verdeutlichung gemacht, die ich wiederum kritisch durchzusehen bitte. Und habe noch ein paar Anmerkungen: Weiterhin fände ich es gut, wenn die Ausführungen zu Frauen und Zünften etwas ausführlicher auch im Artikeltext selbst und nicht nur in der Einleitung auftauchen würden. Und der Freismilch-Abschnitt lässt bei mir noch Fragen zurück: Gibt es Indizien, die dafür sprechen, dass es sich um Freismilch gehandelt hat? Und das Argument mit der Jahreszahl 1678 steht etwas verloren da, weil die Information, dass Hackl ihre letzte Arbeit in Kempten 1670 ausführte und wohl 1674 starb, erst später im Text kommt. Ich würde das umstellen oder zumindest vorher schon erwähnen; wenn du möchtest, mache ich da gern einen Vorschlag. Und woher weiß man, dass Hackl nach 1670 nicht mehr in Kempten tätig gewesen ist? Steht das 1678-Argument schon bei Schmidt oder erst bei Wartena? Da ich mir sicher bin, dass sich diese kleineren Fragen leicht klären lassen, stimme ich jetzt schonmal mit exzellent. --Andropov (Diskussion) 16:58, 14. Mai 2018 (CEST)

Ganz sicher  Lesenswert, für  Exzellent fehlt mir die genauere Herausarbeitung der künstlerischen Handschrift. Marcus Cyron Reden 13:47, 15. Mai 2018 (CEST)

Finde ich beim Nachdenken einen wichtigen Punkt: Die Besonderheiten der Arbeiten der Stuckhatorin werden eher beiläufig erwähnt beim Kastulusaltar, also der schwarze Hintergrund und die Blumenranken. Da der Stilvergleich für die Identifizierung als Barbara Hackl maßgeblich ist, könnte man diesen Punkt ausbauen und auch darauf eingehen, welche Einflüsse dabei erkennbar werden. --Andropov (Diskussion) 15:09, 15. Mai 2018 (CEST)
  • Ich möchte mich den Ausführungen Andropovs anschließen. Ob der spärlichen Beleglage ein wirklich schwieriges,aber höchst interessantes Thema, das gut herausgearbeitet wurde und für mich in den Top 5 der Sektion des SW platziert war. Diese Beleglage macht es auch schwierig, den Artikel zu bewerten. Die Literatur ist in meinen Augen gut aufgearbeitet und in den geschichtlichen Kontext eingebunden. In der SW-Jury wurde auch angemerkt, dass ein Stilvergleich zwischen Barbara Hackl und Frau Stuckhartorin den Artikel weiter aufwerten würde. So ist der Artikel für mich ganz sicher lesenswert mit der Tendenz zur höheren Auszeichnung. Geolina mente et malleo 10:58, 20. Mai 2018 (CEST)
  • Habe den Artikel seit der Erstellung immer mal wieder verfolgt. Aus meiner Sicht ganz klar  Lesenswert. --Mogadir Disk. 17:50, 20. Mai 2018 (CEST)
Danke für die zahlreichen Beiträge! Ich erlaube mir hier einige Kleinigkeiten anzumerken:
  • Eine künstlerische Handschrift festzustellen ist unmöglich, da hierzu die Beleglage schlicht keine Informationen liefert und auch so die Situation schwierig ist, da ihr außer der Arbeit in der Kirche, keine weitere zugeschrieben wird. In München war die Familie eher als Einheit tätig und Signaturen gibt es nicht. Das ganze wird mehr als mühsames Handwerk als Kunst angesehen. Es kann daher gewissermaßen als ein (wenig konsequenter) Münchner Stil angesehen werden. Die Literatur halt sich da aber zurück. Und auch die Tafeln im Chorgestühl sind untypisch für München. Ich behaupte, dass es nördlich der Alpen sehr wenige Personen gab, die es in dieser handwerklichen Raffinesse hinbekommen hätten.
  • Der schwarze "Hintergrund" ist üblich bei der Ausführungsart, besonders häufig in Italien bei Tischen und Wanddekorationen zu sehen (einfach in Google Bilder "Scalgiola" eingeben). Genauso waren Ranken(malereien) immer wieder in Mode, ja, man findet sie kaum verändert in jedem Jahrhundert. Es war schon immer ein beliebtes Gestaltungselement, heute übrigens in moderner Form als "Wandtattoo". Die Renaissance war von Ranken ziemlich geprägt - so zitiert auch der ganze Kirchenbau die Renaissance sehr intensiv. Schwarzer Hintergrund und Ranken ist also nichts außergewöhnliches. Übrigens werden "Barbara Hackl" in der Literatur keine weiteren Werke zugeschrieben, sonst wären die im Artikel ja enthalten. Freismich wird ein einziges Mal erwähnt, aber leider nicht genauer ausgeführt.
Ich verstehe daher nicht wie ich auf etwas ohne Informationen eingehen soll. Eine nähere Ausführung zu Frauen in Zünften ist nicht Thema des Artikels, die Erwähnung der Thematik in der Einleitung ist rein informativen Charakters, da Frauen in der Zeit einfach verschwiegen wurden und es da insgesamt schwierig hatten. Vielen Dank für die Kommentare! Epimachus (Diskussion) 21:58, 20. Mai 2018 (CEST)

Mathematik im mittelalterlichen Islam[Quelltext bearbeiten]

Die Mathematik im mittelalterlichen Islam basierte auf den Erkenntnissen der antiken griechischen und der indischen Mathematik, fügte diesen aber auch zahlreiche Neuerungen und Weiterentwicklungen hinzu. Während zeitgleich die Werke der Antike im frühmittelalterlichen christlichen Europa fast vergessen waren und dort kaum nennenswerte wissenschaftliche Fortschritte erzielt wurden, bewahrten die Gelehrten in der islamischen Welt die Kontinuität der mathematischen Forschung. Aus diesem Grunde spielen sie für die Geschichte der Mathematik eine wichtige Rolle. Bedeutende Mathematiker der „Blütezeit des Islam“ waren beispielsweise al-Chwarizmi, Thabit ibn Qurra, al-Battani, Abu l-Wafa, Alhazen und Omar Chayyam.

Mein Beitrag für den vergangenen Schreibwettbewerb, der den vierten Platz in der Gesamtwertung und – was mich ganz besonders freut – den ersten Platz beim Publikumspreis erreichen konnte; dafür ein ganz herzlicher Dank an die Jury und an alle Abstimmenden! Der Artikel war danach auch mehrere Tage auf der Hauptseite verlinkt und wurde nicht zerpflückt (und das trotz „Irgendwas mit Islam“ ;-), darum wage ich jetzt hier mal direkt eine Kandidatur. Viele Grüße -- HilberTraum (d, m) 20:14, 14. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent Ein sehr schöner Artikel meiner Meinung nach. Ich bin zwar zugegeben eine absolute Niete in Mathe, aber ich fühle mich nicht uninformiert. Der Artikel ist sehr gut geschrieben, gut bebildert, verständliche Beispiele sind ebenfalls vorhanden. Durch und durch sehr gut. Hut ab.--Lirim | Nachrichten 21:23, 14. Mai 2018 (CEST)
 Exzellent - Verdienter Publikumssieger und by the way wie gewohnt ein hervorragender Artikel von HilberTraum. --Wikiolo 💬📷 14:32, 15. Mai 2018 (CEST)
  •  Exzellent - Der Artikel ist unzweifelhaft exzellent und war auch einer der Hauptkandidaten für den SW-Sieg von Seiten der Jury. Er stellt einen extrem guten Abriss der Mathematikgeschichte der islamisch geprägten Welt im Mittelalter dar, ist spannend und gut lesbar und nimmt den Leser mit auf die Reise, ohne ihn mit zu viel Fachmathematik zu überfordern. Bis dahin also perfekt. Das Hauptproblem des Artikel im Vergleich zu dem letztlichen Sieger allerdings, bestand aus zwei Teilen:
  1. zum einen aus der Frage nach dem korrekten Lemma: "Islam" (religiös) vs. islamisch geprägte Regionen bzw. arabisch geprägte Regionen. Vom Inhalt würde "im Islam" nicht wirklich passen, uns war jedoch das Dilemma des Autoren klar, der sich letztlich entschieden hat, der Fachliteratur in der Benennung zu folgen.
  2. der Artikel basiert nahezu ausschliesslich auf Quellen und Betrachtungen der westlichen Welt und englsichsprachigen Literatur, und dabei zu einem erheblichen Anteil auf denen von Berggren. Autoren der "betroffenen" Region werden nicht genutzt, obwohl sie wahrscheinlich teilweise auch in übersetzten Versionen vorliegen müssten.
Beide Punkte sind sicher nicht so gravierend, das sie eine Exzellenz-Wertung verhindern würden - beim Run auf den Sieg im SW waren sie dagegen nach unserer Ansicht maßgeblich. Unabhägig davon: Danke für einen weiteren großartigen Artikel aus der Traum-Tastatur -- Achim Raschka (Diskussion) 14:52, 15. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent. Ich argumentiere wie Achim. Ein ganz wunderbarer Artikel. Es gibt nur diese terminologische Unklarheit, für die aber unseres Erachtens (SW-Jury) der Hauptautor nichts kann. Die Fachliteratur marschiert(e) offensichtlich überwiegend in diese Richtung. Man könnte bei dieser Gelegenheit auch fragen, ob die "islamische Welt" ein "eigenes Mittelalter" kennt. Wenn dem so ist, wäre noch stärker zu prüfen (Aufgabe der Islamwissenschaftler und der Fachhistoriker), ob derartige Bennungen wie im Lemma korrekt sind oder stark eurozentristisch. Der Hinweis von Achim auf Literatur aus anderen Regionen ist uns wichtig gewesen. Die französische Wikipedia nutzt bei diesem Lemma offenbar derartige Literatur oder aber führt sie im Literaturverzeichnis auf, siehe hier. Auch wenn ich viele Worte um die vermeintlichen Potenziale mache: Entscheidend ist doch, welch tolle Arbeit hier im Zuge des SW vorgelegt worden ist. Das ist Qualität, das wollen wir sehen. Bravo! Atomiccocktail (Diskussion) 18:00, 15. Mai 2018 (CEST)

Oh, danke schön für die Voten und das viele Lob! Zur Lemmafrage gibt es schon einen längeren Abschnitt auf der Artikeldisk. Wie ich dort auch geschrieben habe, hänge ich nicht besonders an dem Lemma und hatte auch nicht besonders viel Hirnschmalz darauf verwendet. Wenn jemand den Artikel auf ein anderes vernünftiges Lemma verschieben möchte, würde ich mich sicher nicht dagegen wehren. -- HilberTraum (d, m) 19:24, 15. Mai 2018 (CEST)
  • Ohne Votum: Ich störe mich doch sehr am Begriff des "mittelalterlichen Islam". Erstens ist der Islam eine Religion, keine Kultur, keine Zeitepoche. Dementsprechend ist dieser Begriff bestenfalls problematisch, eigentlich aber schlicht falsch. Zum zweiten ist da kein Mittelalter. Das ist die islamische Expansionszeit. Letztlich kann man das auf einige Regionen in Mesopotamien und Persien eingrenzen. Mittelalter ist ein eindeutig definierter, auf die Zeit zwischen Antike und Renaissance in Europa bezogener Begriff. Die fälschliche Adaption für andere Bereiche, nicht zuletzt oft durch angloamerikanische Forscher wie hier Berggren ist äusserst problematisch. Das ist eben kein Mittelalter. Das müsste ja zwischen zwei anderen, irgendwie zueinander gehörenden Zeitabschnitten stehen. Hier wird der europäische Begriff einfach einer anderen Kultur über gestülpt. HilberTraum, da das die Literatur so eindeutig falsch vorbetet, kann ich dir das nicht vorwerfen. Dennoch ist und bleibt es ein großes Problem. Der ganzen Sache schaden dann aber auch noch Formulierungen wie Zur Zeit des Niedergangs der islamischen Wissenschaften - wie meinen? Also entweder ist gemeint, alle Wissenschaften in den Regionen seien im Niedergang begriffen gewesen. Oder aber, die Theologie. Oder als dritte Möglichkeit, die Mathematik ist eine islamische Wissenschaft. Wenn ich mir jetzt vorstelle, daß es Jemand einen Artikel zur Mathematik im mittelalterlichen Christentum schriebe - das passt alles nicht. Marcus Cyron Reden 00:28, 16. Mai 2018 (CEST) PS: einen sachlichen Fehler habe ich korrigiert. Es bleiben aber noch wenn ich richtig gezählt habe 26 Links auf Weiterleitungen, die bei ausgezeichneten Artikeln nicht mehr sein sollten.
Die Stelle mit den islamischen Wissenschaften habe ich repariert, danke. -- HilberTraum (d, m) 18:06, 16. Mai 2018 (CEST)
Danke dir! Und noch mal ausdrücklich: die Kritik am Lemma geht nicht gegen dich und deine Arbeit! Marcus Cyron Reden 02:34, 18. Mai 2018 (CEST)
Ich teile diese Bedenken hinsichtlich des sehr problematischen Lemmas und meine, dass wir uns beim Lemma durchaus von einer missglückten Formulierungsweise in Teilen der Literatur emanzipieren dürfen. Vor allem ist das Lemma schlicht unlogisch - logisch betrachtet hat man sich unter "Mathematik im mittelalterlichen Islam" einen Artikel über die Rezeption von Mathematik durch mittelalterliche islamische Theologen vorzustellen. Anzustreben ist die Eliminierung sowohl von "Islam" als auch von "mittelalterlich". Ich würde den Artikel "Mathematik im vormodernen arabischsprachigen Raum" nennen. Begründung: Man kann auch persische Gelehrte, die arabisch schreiben, in diesem Kontext zum arabischsprachigen Raum zählen. Nwabueze 02:02, 16. Mai 2018 (CEST)
Ich kann die Bedenken gegen den Begriff "Mittelalter" grundsätzlich nachvollziehen und finde auch die Diskussion darüber richtig und wichtig.
Allerdings möchte ich auch folgendes zu bedenken geben: aus der eurozentristischen Sicht teilen wir nun einmal (grob) den historischen Ablauf von Dingen in Antike, Mittelalter, Renaissance, Moderne, etc. ein. Insbesondere im Kontext einer konsistenten Geschichtsdarstellung finde ich es schon sinnvoll wenn man gleiche Zeiträume auch gleich benennt. Allein schon weil man dann sehr gut sehen und vergleichen kann, wie es z.B. im selben Zeitraum in Europa mit der mathematischen Entwicklung voranging: diese war nämlich zu der Zeit eher mau bis nicht vorhanden.
Dass "Mathematik im mittelalterlichen Islam" in Wirklichkeit "Mathematik, die im Kulturkreis stattfand wo man mehrheitlich zur islamischen Religion angehört, zu einer Zeit, die man in Europa als Mittelalter kennt" bedeutet wird durch die Begriffserklärung im Artikelanfang ja hinreichend und durchaus augenfällig dargestellt. Ich finde, dass man Lemmas verwenden sollte, die durchaus jedem beim ersten Lesen etwas sagen, auch dann wenn sie nicht ganz präzise sind. Gerade weil man hier ohnehin nicht eine hundertprozentige Präzisierung im Lemma hinbekommt sollte man es unterlassen, sperrige Artikellemmas zu verwenden, um den Begriff 10% besser als im Originallemma zu machen, die den Sachverhalt aber eben auch nicht exakt beschreiben. --Alabasterstein (Diskussion) 08:08, 16. Mai 2018 (CEST)
Stimme Alabasterstein zu.--HajjiBaba (Diskussion) 10:29, 16. Mai 2018 (CEST)
Sehe ich nicht so. Analog wäre auch "Mathematik im mittelalterlichen China" denkbar, aber spätestens da sollte auffallen, dass das absurd ist. Mittelalter steht spezifisch für eine gewisse Zeitspanne im christlichen Europa, nicht für eine allgemeine Zeit irgendwo auf der Welt. 129.13.72.197 13:09, 16. Mai 2018 (CEST)
Wieso man "spätestens da" sehen sollte, dass es absurd ist, sehe ich nicht. Ob nun China oder "arabische Staaten" oder "Region des islamischen Glaubens", alles existierte in der Zeit, die in Europa als Mittelalter bezeichnet wird. Mit entsprechender Kennzeichnung wird darauf ausdrücklich aufmerksam gemacht, dass die Begrifflichkeit dem allgemeinen Verständnis dient, und mit entsprechender Einschränkung gesehen werden muss. Dazu kommt, dass bisher ja die gesamte Forschung es auch so nennt. Würde ich, auch wenn ich astrein nachweisen kann, dass ein Begriff fälschlich genutzt wird mir meinen eigenen ausdenken, will ich das Theoriefindungsgeschrei von einigen hier nicht erleben, ich würde hier Begriffe etablieren wollen. Im Übrigen: wenn man schon gegen etwas bestehendes ist, sollte man doch auch bitte Stellung beziehen, wie die alternative lauten soll, damit man abwägen kann wie sinnvoll dieser Vorschlag denn nun ist. --Alabasterstein (Diskussion) 13:17, 16. Mai 2018 (CEST)
Wieso man "spätestens da" sehen sollte, dass es absurd ist siehst du echt nicht? Geschichte Chinas beginnt etwa 2200 v. Chr. Das heisst, du möchtest, weil ja analog zum europäischen Pendant, (grob!) 2700 Jahre Antike, dann 1000 Jahre Mittelalter, dann Neuzeit. Und ignorierst da völlig eine ganz eigene Geschichte. Das ist nicht mehr nur ein kleiner Fehler. Marcus Cyron Reden 14:31, 16. Mai 2018 (CEST)
Du hast meine Argumente wohl nicht gewissenhaft genug gelesen oder verstanden. Alles weitere muss nicht hier ausgetreten werden. --Alabasterstein (Diskussion) 15:18, 16. Mai 2018 (CEST)
Man kann den Spieß auch umdrehen: Wie wäre denn ein Artikel Europa in der Zeit der Yuan-Dynastie? Oder Europa in präkolumbischer Zeit? Das fändest du dann wohl auch nicht absurd? 129.13.72.197 15:31, 16. Mai 2018 (CEST)
Bei gleichen Voraussetzungen, sprich: fehlender Forschungsarbeit in Europa zu diesem Thema und entsprechend fehlenden Bezeichnungen, wären das Prima Titel aus Sicht der Chinesen bzw. aus Sicht der Kolumbianer und nur folgerichtig. Aber wie gesagt, die Bezeichnung wurde ja nicht einmal vom Autor erfunden sondern basiert zudem auf wissenschaftliche Publikationen. Diesen kann und darf man kritisch gegenüberstehen. Aber ich fürchte keiner der hier beteiligten ist Mathematikhistoriker, um ein entsprechend fundiertes, eigenes Werk vorweisen zu können, um sich dem entgegen zu stellen. Ergo: hier wird TF betrieben und diese verstößt auch mal ganz locker flockig gegen die Grundsätze der Wikipedia. --Alabasterstein (Diskussion) 16:27, 16. Mai 2018 (CEST)
Um das abzukürzen: Wie ich und andere schrieben, folgt der Autor de genutzen Literatur - alles darüber hinaus kann man auf der Artikeldiskussion klären. Der Hinweis von Benutzer:Atomiccocktail auf den französischen Schwesterartikel und dessen Quellen sollte allerdings berücksichtigt werden. Dort spricht man von sciences arabes (fr) und matematicas arabes (es) und zitiert Autoren wie Ahmed Djebbar aus Algerien, Amy Dahan und Hélène Bellosta, Khalil Jaouiche und Roshdi Rashed. Es gibt also durchaus Wissenschaftler abseits des angloamerikanischen Raums, die sich mit der Mathematikgeschichte der Region und der Zeit befasst haben. Für das Zeitalter wird bsp. l'Occident médiéval genutzt. Ich dneke, man kann da noch viel diskutieren und wird sicher auch eine Lösung finden - das sollte allerdings an passender Stelle passieren. -- Achim Raschka (Diskussion) 16:40, 16. Mai 2018 (CEST)
  • Natürlich finde ich den Artikel auch exzellent, aus genannten Gründen, die ich nicht alle neu aufzählen mag. --Alabasterstein (Diskussion) 08:09, 16. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent Es wurde bereits alles gesagt. Die Lemma-Frage sollte auf der Artikel-Disk erörtert werden. --DWI (Diskussion) 14:02, 16. Mai 2018 (CEST)

  •  Exzellent! Bei der Lemma-Thematik unterstütze ich voll und ganz den Vorschlag von Nwabueze, mein Votum bleibt davon aber unberührt. MfG--Krib (Diskussion) 22:18, 17. Mai 2018 (CEST)
  • Auch von mir ein klares  Exzellent! --Karim (Diskussion) 10:05, 18. Mai 2018 (CEST)
  • Der Artikel ist mir im SW schon aufgefallen. Ich bin in den vergangenen Tagen dazu gekommen, ihn ganz zu lesen und bin positiv angetan von der Darstellung des Themas. Mein Kompliment an den Autor, der nach Artikeln zu Videospielen und Mathematik nun auch Wissenschaftsgeschichte  Exzellent aufbereitet hat. --Jaax (Diskussion) 13:18, 19. Mai 2018 (CEST)
  •  Exzellent Ganz sicher ein sehr gut geschriebener, sauber gegliederter und wirklich interessanter Artikel. Dieser Artikel war für mich ein Favorit im Wettbewerb und schon deshalb herausragend, weil sich der Autor an einen Übersichtsartikel gewagt und ihn umfassend dargestellt hat. Die einzigen Kritikpunkte seitens der SW-Jury sind oben schon erwähnt worden. Durch die Einbeziehung der Literatur aus dem islamischen Raum würde der Artikel sicher noch weiter gewinnen und ihn abrunden. Vielen Dank an den Autor, Geolina mente et malleo 19:26, 20. Mai 2018 (CEST)
  •  Exzellent Da ich selbst über das sizilianische Mittelalter arbeite, bin ich mir der terminologischen Aporie bewußt: arabische Sprache und islamische Wissenschaftskultur lassen sich nicht trennen, unser Bezugsrahmen ist das Mittelalter und ein Wikipediartikel ist nicht der geeignete Ort, dies aufzulösen. Zudem ist das Problem ja im Artikel behandelt. --Enzian44 (Diskussion) 11:22, 20. Mai 2018 (CEST)

15. Mai[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 25. Mai/4. Juni.

Italienische populäre Musik[Quelltext bearbeiten]

Die italienische populäre Musik umfasst populärmusikalische Strömungen auf der italienischen Halbinsel seit der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Der Artikel, Produkt einer Zusammenarbeit mit dem Kollegen Sannita, der als Wikipedian in Residence am italienischen Zentralinstitut für Tonträger und audiovisuelle Quellen tätig ist, erreichte Platz vier in der Kultur-Sektion und Platz zwei im Publikumspreis des Schreibwettbewerbs (@Wikiolo, Gripweed, Marcus Cyron, Gnom, Man77: danke für die Stimmen!). Ich konnte seitdem noch Informationen aus der Encyclopedia of Popular Music of the World einarbeiten sowie nach den Hinweisen der Juroren Karim und Geolina163 ein paar kleinere Überarbeitungen vornehmen. Danke auch an Fraoch für die Tipps im Review und an Zietz für seine Anmerkungen! Die Rotlinkbeseitigung ist mir natürlich weiterhin ein großes Anliegen, das geht aber nicht von heute auf morgen.

Eine Bemerkung zu den Quellen: Der historische Teil wurde zum größten Teil als Abgleich der maßgeblichen Übersichtswerke von Borgna, Colombati und Liperi erstellt. Die musikwissenschaftliche Bearbeitung der italienischen populären Musik hingegen ist zu diesem Zeitpunkt nicht sehr weit fortgeschritten, weshalb für den Rest des Artikels immer wieder dieselben Autoren sich die Hand geben (Fabbri, Plastino, Prato, Sorce Keller, Agostini, Conti); das mag den Eindruck einer eingeschränkten Quellenauswahl machen, ist aber bei dem Thema unvermeidbar. Deutschsprachige Quelle konnte ich, abgesehen von Irving Wolthers kurzen Ausführungen und dem Geschwurbel auf Musicline.de, keine ausfindig machen. In dieser Hinsicht glaube ich deshalb, das Maximum herausgeholt zu haben.

Bei der Artikellänge und dem Umfang des Themas bin ich mir aber sicher, dass noch hie und da Schwächen vorhanden sind, sei es beim Stil, bei der Struktur oder bei den Belegen. Daher bin ich für konstruktive Kritik immer dankbar und freue mich ansonsten über eure Stimmen! –XanonymusX (Diskussion) 12:54, 15. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent Ein Artikel, wo man meines Erachtens durchaus etwas in die Pathos-Kiste greifen darf: Im Netz jedenfalls (zumindest nach meinem Wissen) der fundierteste und gleichzeitig ausführlichste Überblicks-Artikel zur Thematik überhaupt. Einzige Kritik meinerseits wäre, ob man einige Atric(inn)en der B-Genreliga von der Rotlink-Farbe entfärben könnte. Alle sicherlich für das Genre bedeutend – die Chancen, dass sie in de:WP (jedenfalls im 21. Jahrhundert) einen Eintrag erhalten, ist jedoch eher gering zu veranschlagen. --Richard Zietz 13:00, 15. Mai 2018 (CEST)
Danke! Ja, insbesondere bei Sängern vor 1950 sehe auch ich die Chancen gering, da meine diversen To-Do-Listen (sowie mein generelles Interesse) erst ab 1951 greifen. Andererseits scheint mir das Entlinken als weniger wichtiger erachteter Personen eine Art Theoriefindung zu sein. Bei Artikeln wie Sanremo-Festival 1962 verhindere ich die ganz schlimme Rotlinkwüste durch das Kriterium, nur Interpreten immer zu verlinken, nicht aber die Songwriter. Aber bei einem Übersichtsartikel wie dem vorliegenden sehe ich momentan kein brauchbares Kriterium …–XanonymusX (Diskussion) 13:14, 15. Mai 2018 (CEST)

Ich bin in der Sache kein Fachmann, fühlte mich aber überraschend umfassend informiert - der Artikel ist wirklich mehr als Namedropping. Die ein oder andere Sache hätte vielleicht umfassender ausgearbeitet werden können, aber vieles ist sicher auch eine Sache der Beleglage.  Lesenswert ist für mich sicher, Tendenz zu  Exzellent ist sicher da, doch wage ich eine so weitgehende Beurteilung nicht. Marcus Cyron Reden 13:45, 15. Mai 2018 (CEST)

Für mich ist der Artikel allein aufgrund der umfassenden Ausarbeitung und der hervorragenden Belegung  Exzellent. Klar gibt es manche, die aufgrund der Länge Probleme sehen werden - imho soll es aber die Entscheidung eines Autors/einer Autorin bleiben, wie detailiert er/sie einen Artikel schreibt, sofern alle wesentlichen Informationen schreibt und nicht vollkommen vom Thema abdriftet. Das ist imho im vorliegenden Artikel erfüllt. --Wikiolo 💬📷 14:35, 15. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent Klar. --Gripweed (Diskussion) 16:27, 15. Mai 2018 (CEST)

Diese Fleißarbeit verdient ein  Exzellent. --Karim (Diskussion) 21:39, 15. Mai 2018 (CEST)

Hervorragender Artikel, ein  Exzellent ist ganz klar gerechtfertigt. Dem Artikel fehlt eigentlich nur noch ein kleines Kapitel über die Musikszene der Schweiz, bzw. der italienischsprachigen Regionen. Spontan kommen mir allerdings nur Peter, Sue & Marc in den Sinn, die beim ESC 1981 mit Io senza te antraten. Keine Ahnung, ob da überhaupt noch mehr vorhanden ist. --Voyager (Diskussion) 15:13, 16. Mai 2018 (CEST)

Danke! Stimmt, ich denke da auch an Paolo Meneguzzi; aber offenbar hat keine der Quellen ein Problem damit, Italian Popular Music völlig auf die italienische Halbinsel einzugrenzen. Insofern macht mein erster Einleitungssatz das ja auch deutlich. Wäre dann auch schwierig, darüber zu schreiben; bräuchte vermutlich zuerst einen Artikel Populäre Musik in der Schweiz oder so ähnlich, auf den dann verwiesen werden könnte. Belgien konnte ich bei Musik der Diaspora behandeln, aber da passt die Schweiz nicht hinein.–XanonymusX (Diskussion) 16:04, 16. Mai 2018 (CEST)
Der Musikmarkt im Kanton Tessin ist ja vergleichsweise winzig, und was dort geschieht, kriegt man nördlich das Gotthards eh nicht mit. --Voyager (Diskussion) 22:57, 16. Mai 2018 (CEST)
Ach ja, Gotthard (Band) kommt ja auch aus dem Tessin, die singen aber alles auf Englisch... --Voyager (Diskussion) 23:02, 16. Mai 2018 (CEST)

In deutscher Sprache gibt es sonst nichts Vergleichbares zur Thematik. Klar  Exzellent, danke für diesen enorm wichtigen und hervorragend gelungenen Beitrag. Äbäläfuchs Diskussion 22:43, 16. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent, für mich ziemlich klar. Ich fand ohnehin die Konkurrenz im SW in diesem Jahr unglaublich stark und da war ich insbesondere von diesem ambitionierten Rundumschlag schwer angetan. Er hat gewiss das Problem, dass man in vielen Facetten den Inhalt noch detaillierter ausbreiten könnte, aber in der Entscheidung eben dies nicht zu tun behält der Artikel seinen roten Faden und seine Übersichtlichkeit bei. Ich glaube, dass hier neben der Informationsfülle eine deutliche Qualität der Autorenschaft auszumachen ist, zu sehen wo man eine Grenze setzt ohne zugleich Lückenhaft zu erscheinen, kann verdammt schwer sein. Die Möglichkeit aufbauend mit ergänzenden Artikeln zu den angerissenen Themen weiterzumachen nimmt einem ja niemand. Sehr rund.--Fraoch 10:11, 17. Mai 2018 (CEST)
Danke! Ja, Artikel wie Italienischer Progressive Rock oder canzone d’autore (evtl. Einbau in Cantautore) oder ein Ausbau von Italienischer Hip-Hop und Neapolitanische Volksmusik bieten sich auf jeden Fall noch an, die Encyclopedia of Popular Music of the World ist da sehr brauchbar.–XanonymusX (Diskussion) 12:32, 17. Mai 2018 (CEST)
 Exzellent--Lirim | N 11:11, 17. Mai 2018 (CEST)
 Exzellent Nach der Überarbeitung hat der Artikel wirklich gewonnen, nachdem mich in der Wettbewerbversion die vielen Klammersätze und das Namedropping am Lesefluss gestört haben. Sehr lobenswert ist, dass sich der Autor an so ein umfangreiches Thema herangewagt und dargestellt hat. Vielen Dank dafür. Geolina mente et malleo 10:33, 20. Mai 2018 (CEST)
 :  Lesenswert --Elmie - Kennst Du schon mein Tipp-Spiel? 01:55, 21. Mai 2018 (CEST) schon alles gesagt...aber zum  Exzellent kann ich mich - obwohl auch Fan dieser Richtung - nicht durchringen
Welcher „Richtung“, wenn ich fragen darf?–XanonymusX (Diskussion) 02:44, 21. Mai 2018 (CEST)

16. Mai[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 26. Mai/5. Juni.

Niederdeutsch (Schulfach)[Quelltext bearbeiten]

Niederdeutsch ist ein junges Schulfach in den norddeutschen Bundesländern Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen, das erstmals 2010 in Hamburg an Grundschulen eingeführt wurde. Es ist ein reguläres Fach, wird aber nur an einzelnen Schulen im Wahlpflichtbereich unterrichtet. Die Kultusministerkonferenz hat es als Abiturfach anerkannt, als solches wird es jedoch nur in Mecklenburg-Vorpommern seit 2016 eingerichtet. Dass Plattdeutsch vom Aussterben bedroht ist und nicht mehr als Muttersprache in den Elternhäusern weitergegeben wird, ist die Hauptmotivation für die Einführung als Schulfach. Niederdeutsch ist völkerrechtlich durch die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen geschützt, die Deutschland u.a. zur Etablierung von Schulunterricht verpflichtet und den Rang eines Bundesgesetzes hat, also bindend ist. In Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ist die Sprache zudem durch die Verfassung geschützt.

Kandidierte im Schreibwettbewerb. Mit etwas Abstand bin ich den Artikel jetzt noch zweimal komplett durchgegangen, wozu ich im SW leider keine Zeit mehr hatte. Ein ziemlich aktuelles, natürlich auch etwas randständiges Thema, zu dem es deshalb relativ wenig Literatur gibt, in Form von Büchern eigentlich gar keine. --Nicolai P. (Disk.) 13:03, 16. Mai 2018 (CEST)

  •  Exzellent - ein sehr schöner Artikel, der auch von der Jury im SW recht hoch eingeordnet wurde und letztlich auf Platz 6 der Top 10 geladet ist. Als Laie fand ich den Artikel sehr gut lesbar udn mir fielen keine inhaltlichen Lücken oder Unstimmigkeiten auf - Die Rahmenbedingungen sind passend dargestellt und nicht ausufernd, der wichtige Bezug zum EU-Recht wird gut hergestellt und die Geschichte der Einführung von Niederdeutsch als Schulfach in den nördlichen Bundesländern ist in sich stimmig und sehr gut aufgearbeitet. Einzelne Punkte sind evtl. zu pauschal auf die Gesamtregion bezogen („In den 1970er und 1980er Jahren verschwand die Mehrsprachigkeit in Norddeutschland aus allen sozialen Bereichen fast völlig“ - trifft auf den Raum nördlich von Hamburg und in Ostfriesland nicht wirklich zu, dort ist platt in vielen Bereichen des sozialen Lebens Standardsprache), in der Gesamtsicht sind sie dann aber wieder treffend (als Westfale: In Westfalen ist platt mit der Generation meiner Oma nahezu ausgestorben). All in all: Ich mag den Artikel und halte den Exzellent-Stempel für angemessen. -- Achim Raschka (Diskussion) 11:29, 17. Mai 2018 (CEST)
Vielen Dank. Die Stelle war tatsächlich etwas pauschal, deshalb hatte ich bei der Überarbeitung noch eingefügt: An den Küsten und in kleineren Orten wird dabei noch häufiger Platt gesprochen, als in den Städten und im Süden des Verbreitungsgebietes. --Nicolai P. (Disk.) 12:53, 17. Mai 2018 (CEST)
  • Mich irritiert ein wenig der Satz In allen Bundesländern wird Niederdeutsch nicht flächendeckend, sondern nur an einzelnen Schulen angeboten. Gilt das somit z.B. auch in Bayern? Vielleicht sollte man In all diesen statt dessen schreiben. Ansonsten halte ich den Artikel auch für  Exzellent. --Karim (Diskussion) 10:11, 18. Mai 2018 (CEST)
Ich bin selbst auch immer über diesen Satz gestolpert. Jetzt habe ich ihn mal in In keinem der norddeutschen Bundesländer wird Niederdeutsch flächendeckend, sondern jeweils nur an einzelnen Schulen angeboten geändert. --Nicolai P. (Disk.) 11:26, 18. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent! Einzig für den Siehe auch-Abschnitt hätte ich mir einen kleinen Abschnitt zum Vergleich mit den Unterricht in Dänisch, Friesisch und den beiden sorbischen Sprachen gewünscht. Evtl. ergänzt mit der Erwähnung weiterer Minderheitensprachen oder ausstrebender Sprachen in Europa (auch das Für und Wider zum Aufrechterhalten der Irischen Sprache basiert auf den gleichen Argumenten). Nun sprengt vieleicht auch den Rahmen des tollen Artikels. MfG--Krib (Diskussion) 09:28, 19. Mai 2018 (CEST)

Darüber hatte ich auch nachgedacht, es aber bisher gelassen, weil die Situation des Schulunterrichts der verschiedenen Minderheitensprachen teilweise sehr unterschiedlich ist (v.a. das Dänische, das hauptsächlich in eigenen Schulen unterrichtet wird). Deshalb könnte es wirklich den Rahmen sprengen. Am besten läßt sich der Niederdeutsch- mit dem Friesischunterricht vergleichen.
Einige andere Regionalsprachen sind in den letzten beiden Abschnitten des Kapitels Die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen genannt. Aber für einen kurzen Überblick, wie sich die Schulsituation für diese Sprachen darstellt, fehlt mir der Überblick bzw. gute, prägnante, zusammenfassende Literatur.
Grundsätzlich stehe ich der Idee aber sehr positiv gegenüber, noch ein Kapitel mit einem vergleichenden Blick über den Tellerrand einzufügen. --Nicolai P. (Disk.) 13:08, 19. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent Ich habe den ausführlichen, gut gegliederten Artikel im SW mit großem Interesse gelesen und er ist in meinen Augen völlig zu Recht in den TOP 10 des SW platziert. Nach der Beseitigung der kleinen sprachlichen Ungenauigkeiten (siehe Karim) ist der Artikel rund und verdient imA ganz sicher die Auszeichnung. Ich persönlich hätte mir auch gerne einen kurzen Verweis auf den Sprachunterricht der verschiedenen Minderheitensprachen gewünscht, aber die Argumente dagegen (s.o.) überzeugen mich. Vielleicht lässt sich das Thema (in Zukunft) trotzdem kurz umreißen. Vielen Dank für den schönen Artikel, Geolina mente et malleo 10:46, 20. Mai 2018 (CEST)

 Lesenswert Der Artikel ist ausführlich und akribisch recherchiert und gut belegt, sprachlich fehlt mir aber noch einiges zu einem „exzellent“. In der Einleitung war ich so frei, zumindest schon ein paar Aspekte zu glätten. So „fordert“ die ECRML z. B. nicht, es handelt sich hier nach meinem Verständnis um eine Selbstverpflichtung, die jederzeit (Art. 22 (1) ECRML) konsequenzlos gekündigt werden kann, es gibt auch keine Sanktionen, wenn einzelne Aspekte nicht eingehalten werden sollten. Zum Verständnis aus anderer Ecke: Der Freistaat Bayern wurde wegen seiner Untätigkeit bzgl. Luftreinhalteplan zu Dieselfahrzeugen sogar ohne weitere Konsequenzen gerichtlich zu Zwangsgeld verurteilt.[1] Derartige unpräzise Formulierungen ziehen sich weiter durch den Artikel und könnten nach einem Review zu einem verdienten „exzellent“ führen. --Wibramuc 13:45, 20. Mai 2018 (CEST)

Die Charta gilt allgemein als völkkerrechtlich bindend und im Rang eines Bundesgesetzes stehend. Im Abschnitt Die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen werden zwei entsprechende rechtswissenschaftliche Einschätzungen zitiert. M.E. ist es auch nicht richtig, dass sie so einfach gekündigt werden kann, jedenfalls nicht von denen, die durch die Charta verpflichtet werden, nämlich die Bundesländer. Auch eine neue Landesregierung ist durch sie gebunden, ohne sie selbst unterzeichnet zu haben. Dass die Sanktionsmöglichkeiten begrenzt sind (wie bei den meisten völkerrechtlichen Verträgen), ist zwar richtig, die Charta ist trotzdem rechtlich bindend. Deshalb muss sich z.B. Niedersachsen von dem Rechtswissenschaftler Stefan Oeter indirekt des Rechtsbruchs bezichtigen lassen, auch wenn das Land keine Strafzahlungen o.ä. zu befürchten hat. Ebenfalls im Kapitel zur Sprachencharta steht zudem, dass - eben wegen der Schwierigkeiten, Sanktionen zu verhägen - die Inhalte in das nationale Recht überführt werden müssen. Spätestens dann haben sie nicht nur Rechtskraft, sondern sind auch gerichtlich durchsetzbar. Kurz und gut: Die Änderungen in der Einleitung sind nicht falsch, dass sie vorher falsch oder auch nur ungenau gewesen seien, ist m.E. aber nicht richtig. --Nicolai P. (Disk.) 14:20, 20. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent Der Artikel stellt das Thema umfassen dar und beleuchtet es angemessen von vielen Seiten. Die klare Artikelstruktur unterstützt das Verständnis. Die Änderungen von Wibramuc sind m.E. Verbesserungen. Was ein wenig fehlt, sind Bebilderungen, allerdings bietet sich das Thema nicht dafür an, abgesehen von eventuellen Bildern der größeren Schülerwettbewerbe o.ä. wenn Commons solche Bilder hätte. Für besonders wertvoll halte ich die Erläuterungen in den letzten beiden Abschnitten zur sprachlichen Integration und zu Auswirkungen auf den Fremdsprachenunterricht. --Carolin 15:20, 20. Mai 2018 (CEST)

17. Mai[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 27. Mai/6. Juni.

G-Dragon/Diskografie[Quelltext bearbeiten]

Diese Diskografie ist eine Übersicht über die musikalischen Werke des Südkoreanischen Rappers G-Dragon.

Ich habe den Artikel im Juli letzen Jahres angelegt. Im Oktober befand er sich recht kurz bereits im Review, indem jedoch nicht viel passiert ist. Seit dem habe ich den Artikel noch etwas überarbeitet, vor allem die Vorlage:Charttabelle überall eingesetzt. Von der Struktur bin ich der Kollegah/Diskografie gefolgt. Als Artikelanleger und Hauptautor bin ich natürlich erneut  Neutral. Ich bedanke mich jetzt schon einmal bei allen die ihr Votum abgeben.--Lirim | Nachrichten 03:44, 17. Mai 2018 (CEST)

Könnte man die Cover nicht direkt in die Tabelle einbauen? Als weiteren Punkt? Unter der Tabelle wirkt das sehr hin geklatscht. Marcus Cyron Reden 02:36, 18. Mai 2018 (CEST)
Mir würde das (nach dem Vorbild von Kool Savas/Diskografie) auch besser gefallen. Möglich ist es, aber bei Kollegah hatte man sich offenbar bewusst dagegen entschieden, warum, habe ich nicht nachvollziehen können.–XanonymusX (Diskussion) 03:00, 18. Mai 2018 (CEST)
Ich habe es in erster Linie gemacht um immer gleiche Tabellenbreiten zu garantieren. Die Vorlage:Charttabelle reduziert ebenfalls deutchlich die Seitenbytes und das Updaten ist leichter. Ich könnte die Cover auch wie üblich direkt an den rechten Rand machen. Ich persönliche finde es jedoch unter der Tabelle schöner. Ich hatte es auch mal so.--Lirim | N 03:04, 18. Mai 2018 (CEST)
Na ja, mit der Vorlage hat das nix zu tun, auch dafür gibt es Beispiele: Alligatoah/Diskografie#Studioalben. Aber Tabellenbreite kann ich als Argument gut verstehen.–XanonymusX (Diskussion) 03:11, 18. Mai 2018 (CEST)
Ich habe es jetzt mal testweise bei den Studioalben eingebaut.--Lirim | N 03:18, 18. Mai 2018 (CEST)

 keine Auszeichnung, aus folgenden Gründen:

  • Tabellen sind nicht sortierbar
  • Einleitung und folgende Texte mit mangelnder Zeichensetzung und weiteren sprachlichen Mängeln
  • unübersichtlich: zu viel Kleinschrift und Zeilenumbrüche innerhalb von Tabellenzellen, obwohl durchaus genügend Platz wäre, um alle Werte nebeneinander in separaten Spalten vorzuhalten
  • fragwürdige Gliederung: Wozu etwa die Unterscheidung in Chartplatzierungen und Weitere Lieder mit Chartplatzierungen? Insgesamt zuviele Überschriften, die mit "weitere" beginnen
  • widersprüchliche Angaben, z. B. der Satz Seit 2006 wurden 49 Lieder des Künstlers veröffentlicht, von denen zwölf als Singles erschienen., obwohl in der folgenden Tabelle mehr als zwölf Lieder stehen
  • Der Ausdruck Kollaboration wirkt komisch (da ähnlich wie Kollaborateur), besser wäre Kooperation oder Zusammenarbeit
  • Der Unterschied zwischen Kollaboration und Gastbeiträgen ist mir unklar (beides scheint Zusammenarbeit zu sein)
  • Redundanz: Wozu der Abschnitt Auszeichnungen für Musikverkäufe? Dort geht es letztlich nur um die goldene Platte, die auch schon im Abschnitt Studioalben genannt wird. Und wozu gibt es innerhalb des Abschnitts Auszeichnungen für Musikverkäufe eine Liste und eine Tabelle, die offenbar beide das gleiche besagen?

--Stegosaurus (Diskussion) 13:18, 18. Mai 2018 (CEST)

Für was genau sollten die Tabellen in der Diskografie eines Künstlers sortierbar sein? M.E. ergeben diese Tabellen nur in der chronologischen Auflistung einen Sinn. --Alabasterstein (Diskussion) 15:10, 18. Mai 2018 (CEST)
Zum Beispiel, wenn man einen bestimmten Titel (Single, Album) anhand des Namens sucht. Oder auch, um Titel nach ihren Chartplatzierungen zu sortieren.--Stegosaurus (Diskussion) 15:20, 18. Mai 2018 (CEST)
    • Sortierbarkeit halte ich bei Diskografien für unnötig. Es einzubauen ist aber auch keine Herausforderung.
    • Der Unterschied zwischen Chartplatzierungen und Weitere Lieder mit Chartplatzierungen liegt darin das unter den Chartplatzierungen Single Veröffentlichungen gelistet sind. Bei Weitere Lieder mit Chartplatzierungen steht doch auch direkt Folgende Lieder erschienen nicht als Single, wurden aber durch das Album zum Download bereitgestellt und konnten somit eine Platzierung erlangen:.
    • Gastbeiträge beziehen sich auf Featureparts. z.B. Taeyangs Single I need a Girl erschien featuring G-Dragon [2]; Zutter jedoch als G-Dragon mit T.O.P und nicht G-Dragon feat. T.O.P oder umgekehrt.
    • Auszeichnungen für Musikverkäufe gehören in eine Diskografie. Die Liste kann man jedoch entfernen, stimme ich dir zu.
    • Sprachlich kann ich es noch einmal überarbeiten.
    • widersprüchliche Angaben und unnötige Zeilenumbrüche sollten jetzt passen.
    • Den Ausdruck Kollaboration benutzen wir nunmal in der Wikipedia. Alben werden oft auch als Kollaboalbum betitelt. Daher kommt das.
    • --Lirim | N 15:21, 18. Mai 2018 (CEST)
Ich schreite auch mal zur Verteidigung. Pauschale Forderungen nach Sortierbarkeit gab es ja schon oft, der wirkliche Nutzen scheint aber nicht gegeben zu sein, sonst hätte sich das Feature (Sortierbarkeit=ja) schon durchgesetzt. Insbesondere bei den winzigen Albentabellen ist sie schlicht unnötig, bei den Singles kann man’s ja einbauen (wobei ich dann die Unterüberschrift per Charteintrag/Hinweis anders lösen würde). Bzgl. Kollaboration verweise ich auch auf Kollaboalbum, das ist Standardvokabular in dem Bereich. Was die Gesamtordnung und die Qualität der Zwischentexte angeht, muss ich mir noch ein Bild machen, dann kommt auch mein Votum (bzw. meine Hinweise).–XanonymusX (Diskussion) 21:40, 18. Mai 2018 (CEST)

18. Mai[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 28. Mai/7. Juni.

Portal:Migration und Integration[Quelltext bearbeiten]

Nach einer Neustrukturierung und dem Abschluss des Reviews möchte ich dieses Portal heute zur Wahl vorstellen. --Carolin 23:04, 18. Mai 2018 (CEST)

  • ich finde aufbau/struktur, optik und das system der unterseiten als ganzes informativ Bunnyfrosch 14:09, 19. Mai 2018 (CEST)
Vielen Dank. Wer mehr über das Portal wissen möchte, findet vieles mehr auf der Portaldisk, so auch eine Zusammenfassung. Das Portal ist und bleibt work in progress, und es besteht auch weiterhin Raum dafür, mitzumachen und mitzugestalten. --Carolin 11:58, 20. Mai 2018 (CEST)
Das Portal ist wirklich sehr  Informativ. Vor allem das Design gefällt mir sehr. Herausragende Arbeit!--Jonski (Diskussion) 14:59, 20. Mai 2018 (CEST)
  • Das Portal sammelt eine enorme Zahl an Artikeln rund um die Themenkomplexe Migration&Integration und gibt diesen eine logische Struktur. Es lädt ein zum gezielten Recherchieren oder zum ziellosen Stöbern. Es macht neugierig und ermutigt dabei, auch selbst an Artikeln mitzuwirken. Vielen Dank für die viele Arbeit.  Informativ. --X2liro (Diskussion) 16:46, 20. Mai 2018 (CEST)

21. Mai[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 31. Mai/10. Juni.

Abkürzung: WP:KALP, WP:KEA

Auf dieser Seite werden Artikel nominiert und diskutiert, die möglicherweise exzellent oder lesenswert sind, sowie Listen oder Portale, die möglicherweise informativ sind. Während einer Kandidatur wird entschieden, ob sie eine entsprechende Auszeichnung verdienen.

Die Auszeichnungen sollen qualitativ hochwertiges Schreiben kennzeichnen und belohnen. Durch Nominierung und Abstimmung sollen Seiten gesammelt werden, die Leser leicht als überdurchschnittlich oder hervorragend identifizieren und Autoren sich zum Vorbild nehmen können. Sie sollen Mitarbeiter motivieren, auch noch den letzten Schritt zur Verbesserung eines Artikels, einer Liste oder eines Portals zu gehen, und ihnen dafür eine kleine Anerkennung der Community zukommen lassen. Bitte beachte beim Ausarbeiten von Kritik den Kritik-Knigge. Beachte ihn auch, wenn du auf Kritik antworten willst.

Artikel, die gezielt für lesenswert kandidieren, können auch unter Wikipedia:Kandidaten für lesenswerte Artikel eingetragen werden. Das Verfahren ist dort beschrieben. Kandidaturen für exzellente Bilder finden sich unter Wikipedia:Kandidaten für exzellente Bilder.

Vorgehen

Jeder kann einen Kandidaten zur Wahl stellen und sich an der Bewertung beteiligen. Wie du dafür vorgehst, erfährst du hier im Detail. Ein Review vor der Kandidatur ist empfehlenswert. Alle Benutzer, auch unangemeldete (IP-Benutzer), sind stimmberechtigt. Jeder hat ein Votum. Man stimmt ab, indem man seinen Diskussionsbeitrag auf dieser Seite mit einer der Bewertungen „keine Auszeichnung“, „lesenswert“ oder „exzellent“ (für Artikel) oder „informativ“ (für Listen und Portale) kennzeichnet. Die Kennzeichnungen „abwartend“ und „neutral“ sind auch möglich. Die Begründung seines Votums hinsichtlich der Qualitäten der bewerteten Seite wird empfohlen, damit der Auswerter die Entscheidungen nachvollziehen und der Autor die Kritikpunkte aufgreifen kann. Es existieren folgende unverbindliche Vorlagen zur Stimmabgabe:

 Informativ
{{BE|i}}
 Lesenswert
{{BE|l}}
 Exzellent
{{BE|e}}
 keine Auszeichnung
{{BE|k}}
 Neutral
{{BE|n}}
 Abwartend
{{BE|a}}

Wenn du eine bestehende Auszeichnung eines Artikels, einer Liste oder eines Portals aufgrund von Mängeln nicht mehr für berechtigt hältst, kann diese in einer neuen Kandidatur überprüft werden. Das ist frühestens 14 Tage, nachdem die Mängel auf der Diskussionsseite benannt und seitdem nicht behoben wurden, erlaubt. Eine genaue Erläuterung der Richtlinien für Bewertungen von Artikeln mit Auszeichnungsstatus findet sich hier.

Kriterien

Alle Kandidaten müssen fachlich korrekt sein und dürfen keine gravierenden Fehler enthalten. Artikel mit Lücken in Kernbereichen sind auch dann nicht auszeichnungswürdig, wenn die Lücken auf nicht existierende Literatur zurückzuführen sind. Alle vorgeschlagenen Seiten halten sich an Wikipedia-Richtlinien und -Standards für gute Artikel, Listen oder Portale. Eine detaillierte Darstellung der unterschiedlichen Bewertungsstufen findet sich in der Kriteriendarstellung, folgende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Punkte.

Informative Listen und Portale
  • decken ihren Informationsbereich gut strukturiert und im Wesentlichen vollständig ab
  • sind optisch und sprachlich ansprechend sowie übersichtlich und nicht überladen
  • Listen haben zudem eine Einleitung
  • Portale haben ein passendes Layout, regen zur Mitarbeit an und werden aktiv betreut
Lesenswerte Artikel
  • sind Artikel überdurchschnittlicher Qualität
  • besitzen eine verständliche Einleitung, können jedoch aufgrund tolerierter Fachsprache im Detail für Laien unverständlich sein,
  • können inhaltliche Lücken außerhalb der Kernbereiche aufweisen
Exzellente Artikel
  • sind besonders herausragende Artikel
  • sind hervorragend geschrieben und angemessen illustriert
  • behandeln ihr Thema vollständig ohne gravierende Auslassungen
  • wirken weder einschläfernd noch anbiedernd
Auswertung

Die Kandidatur wird frühestens am 10. Tag (für exzellent am 20. Tag) nach dem Einstellungsdatum ab 0:00 Uhr ausgewertet (d. h. bei einer Nominierung am 7. kann am 17. ab 0:00 Uhr ausgewertet werden, für exzellent am 27. ab 0:00 Uhr). Abgegebene Stimmen zählen bis zum Zeitpunkt der Auswertung. Die Auswertung erfolgt primär durch eine Gewichtung und Wertung der für oder gegen die Auszeichnung vorgebrachten Argumente. Sollten keine gravierenden Mängel festgestellt worden sein, gilt folgendes Auswertungsschema: Ein Artikel ist mit einer „Lesenswert“-Auszeichnung auszuwerten, wenn die Summe aus „Exzellent“- und „Lesenswert“-Stimmen mindestens drei Stimmen mehr ergibt als die Zahl der Stimmen „keine Auszeichnung“.

Gibt es am 10. Tag mehr „Exzellent“-Stimmen als „Lesenswert“-Stimmen und „Keine Auszeichnung“-Stimmen zusammengenommen, so wird die Kandidatur zur Überprüfung des Exzellent-Status um 10 auf insgesamt 20 Tage verlängert. Hat der Artikel am 20. Tag insgesamt mindestens fünf „Exzellent“-Stimmen und mindestens doppelt so viele „Exzellent“-Stimmen wie „Lesenswert“-Stimmen und „Keine Auszeichnung“-Stimmen zusammengenommen, dann gilt er als „exzellent“.

Als vorzeitig exzellent können Kandidaturen ausgewertet werden, die nach mindestens 10 Tagen mindestens zehn „Exzellent“-Stimmen und keine einzige „Keine Auszeichnung“-Stimme erhalten (wenn es zugleich mindestens doppelt so viele „Exzellent“-Stimmen wie „Lesenswert“-Stimmen gibt).

Eine Liste oder ein Portal ist nach 10 Tagen als „informativ“ auszuwerten, wenn bis dahin mindestens drei „Informativ“-Stimmen mehr als „Keine Auszeichnung“-Stimmen abgegeben wurden.

Enthält eine Seite auch nur einen nachgewiesenen gravierenden inhaltlichen Fehler, so ist sie unabhängig vom Abstimmungsergebnis nicht oder nur mit einem begründeten niedrigeren Status auszuzeichnen. Wahlen mit geringer Beteiligung oder uneindeutigem Votum werden als „ergebnislos“ gewertet, so dass der Status vor der Kandidatur bestehen bleibt. Offensichtliche Unsinnskandidaten können sofort entfernt werden. Weist eine Kandidatur ab 24 Stunden nach Beginn fünf Voten „ohne Auszeichnung“ mehr als Auszeichnungsstimmen auf, oder nach mehr als 72 Stunden drei Voten „ohne Auszeichnung“ ohne zugleich mindestens eine Pro- oder eine Abwartend-Stimme bekommen zu haben, ist sie vorzeitig gescheitert.

Weitere Details siehe unter Wahlmodus und Auswertung. Technische Hinweise für den Auswertenden gibt es hier.

Review des Tages

Kandidaturen sind erfolgreicher, wenn die Artikel vorher ein Review durchlaufen. Dieses bedarf aber der Mitarbeit von Wikipedianern, die sich Zeit dafür nehmen. Beteilige dich zum Beispiel am Review des Tages:


Fluoreszenzmikroskopie ist eine spezielle Form der Lichtmikroskopie. Sie beruht auf dem physikalischen Effekt der Fluoreszenz. Wenn fluoreszierende Stoffe mit Licht bestimmter Wellenlängen angeregt werden, strahlen sie Licht anderer, längerer Wellenlängen ab (Stokes-Verschiebung). Das Abstrahlen wird als Emission bezeichnet. Bei der Fluoreszenzmikroskopie wird das erzeugte, vergrößerte Bild des untersuchten Objekts nur durch abgestrahltes (emittiertes) Licht erzeugt. Durch Farbfilter wird sichergestellt, dass das Anregungslicht blockiert wird. Fluoreszenzmikroskopische Bilder sind dann informativ, wenn nicht das ganze mikroskopische Präparat gleichmäßig fluoresziert, sondern wenn nur einige Strukturen leuchten. Diese Strukturen erzeugen helle Signale vor dunklem Hintergrund. Jedes fluoreszierende Molekül im Präparat kann dabei als neue Lichtquelle angesehen werden. Liegt die Intensität der von diesen Molekülen abgestrahlten Fluoreszenz über der Nachweisgrenze können auch Strukturen nachgewiesen werden, die weit kleiner sind als die Auflösungsgrenze eines Lichtmikroskops.

1. Mai[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 11. Mai/21. Mai.

George S. Morison[Quelltext bearbeiten]

George Shattuck Morison (* 19. Dezember 1842 im New Bedford, Massachusetts; † 1. Juli 1903 in New York City) war ein US-amerikanischer Jurist, Eisenbahnmanager und Bauingenieur. Nach dem Jurastudium und kurzer Tätigkeit als Anwalt strebte Morrison eine Karriere als Bauingenieur an. Ohne formelle Ausbildung auf dem Gebiet sammelte er unter Octave Chanute erste Erfahrungen und betrieb intensives Selbststudium, das er über seine gesamte berufliche Laufbahn aufrecht erhielt. Morison widmete sich vorrangig dem Brückenbau zur Zeit der expandierenden Eisenbahngesellschaften in Nordamerika Ende des 19. Jahrhunderts und wurde einer der führenden Experten auf diesem Gebiet. Er realisierte über zwanzig große Eisenbahnbrücken unter anderem über den Missouri, Mississippi und Ohio, darunter mit der über drei Kilometer langen Cairo Rail Bridge (1890) die damals längste Stahl-Fachwerkbrücke der Welt und mit der Frisco Bridge (1892) die Auslegerbrücke mit der damals längsten Spannweite in Nordamerika. Zudem war Morison 1895 Präsident der American Society of Civil Engineers und Mitglied der Isthmian Canal Commission von 1899, die eine Route für einen Schifffahrtskanal in Mittelamerika erarbeitete und sich auf Initiative von Morison für den späteren Panamakanal entschied.

Mein erster Versuch beim Schreibwettbewerb mit einer wie ich finde guten Platzierung im Mittelfeld. In Anbetracht der erstklassigen Beiträge war ich positiv überrascht in der Sektion IV (Geschichte) Platz 5 zu belegen (von 13). Ich bedanke mich bei @AnnaS.aus I.: und speziell bei @Andropov: für die hervorragende Unterstützung im Review sowie bei @AHert: für die Anlage der ersten Artikel zu Morisons Brücken und die Begutachtung des Artikels. Weiterhin Dank an @Felistoria: für die Stimme zum Publikumspreis und natürlich an die Jury für die Auswertung der Beiträge! MfG--Krib (Diskussion) 13:56, 1. Mai 2018 (CEST)

  • Da ich am Artikeltext kaum Anteil habe, erlaube ich mir hier ein Votum: Exzellent in meinen Augen; ein sehr schön gemachter Artikel, der viele Aspekte beleuchtet und ein sorgfältiges, gut lesbares Bild des Lebenswerks, aber auch der Person selbst vermittelt. Auch die Übersetzungen aus dem Englischen finde ich durchweg gelungen. Bei den Digitalisaten würde ich darüber nachdenken, nicht die gesamten langen Titel zu verlinken, sondern im Anschluss an die Literaturangabe das (Digitalisat) zu verlinken, siehe etwa (from the top of my head) Heinrich Ludolf Ahrens#Schriften. Ich selbst hätte vielleicht ein bisschen anders gegliedert, etwa die Passagen zur Persönlichkeit und Veröffentlichungen weniger versteckt als eigene Abschnitte, aber das ist mE Autorenentscheidung, weshalb ich rundum zufrieden bin (ohne die Literatur genauer zu kennen). Danke für den tollen Artikel! --Andropov (Diskussion) 14:14, 1. Mai 2018 (CEST)
Danke für dein Votum, die Verlinkungen habe ich entspr. angepasst. MfG--Krib (Diskussion) 14:38, 1. Mai 2018 (CEST) PS: Herzlichen Glückwunsch zum überaus verdienten Reviewpreis!
Die Aufzeichnungen aus meinen SW-Notizen werde ich in den kommenden Tagen liefern. LG Atomiccocktail (Diskussion) 00:10, 3. Mai 2018 (CEST)
Ist nun auf der Disk. des Artikels erfolgt. Atomiccocktail (Diskussion) 18:49, 10. Mai 2018 (CEST)
Recht herzlichen Dank für deine Anmerkungen (die ich dort auch kommentiert habe) und natürlich für deine Arbeit in der Jury! MfG--Krib (Diskussion) 22:00, 10. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent. Selbstverständlich können noch Verbesserungsvorschläge der Geschichte-Juroren aus dem seit Ende April abgeschlossenen Schreibwettbewerb kommen. Ich habe keine Zweifel, dass der Autor sie ebenso konstruktiv aufgreifen wird, wie er das auf beeindruckende Weise beim Review während des laufenden Wettbewerbs getan hat. In der Sache reicht mir aber für mein Votum der überaus positive Gesamteindruck, den ich bei der Lektüre des hier zur Auszeichnung vorgeschlagenen Artikels gewonnen habe: inhaltlich umfassend, die verschiedenen Aspekte von Persönlichkeit und Wirken Morisons ausleuchtend; sprachlich ansprechend und leserfreundlich; einwandfrei belegt – ergo exzellent. Wikipedia bräuchte mehr solche Autoren mit Artikeln in dieser Qualität. Vielen Dank an Krib dafür! -- Miraki (Diskussion) 07:41, 10. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent --Chewbacca2205 (D) 20:42, 10. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent --Enzian44 (Diskussion) 10:57, 16. Mai 2018 (CEST) Eine Bemerkung zur Veröffentlichungsliste habe ich auf der Diskussionsseite hinterlassen. Da ich zu einem Kongreß in Sizilien war, habe ich WP nur auf Sparflamme verfolgt.

Danke für deine Anmerkungen, dein Votum und deine Arbeit in der Jury. Ich werde mir mal über eine geeignete Auswahl der Veröffentlichungen gedanken machen, den Zusatz (Digitalisate) habe ich schon mal entfernt.
An dieser Stelle auch ein Dank an Miraki und Chewbacca2205 für die Bewertung des Artikels! MfG--Krib (Diskussion) 12:44, 16. Mai 2018 (CEST)

2. Mai[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 12. Mai/22. Mai.

Place of Skulls[Quelltext bearbeiten]

Place of Skulls ist eine von Victor Griffin 2000 initiierte Doom-Metal-Band. Der Pentagram-Gitarrist ist das einzig beständige Mitglied der Gruppe, die zu den populärsten und bedeutendsten Genrevertetern mit christlicher Botschaft gezählt wird. Die Musik gilt dabei als klassischer Doom Metal mit Einflüssen aus Blues sowie Stoner-, Hard-, Psychedelic- und Bluesrock. Positive Resonanz erhält die Band sowohl aus der christlichen Rock- und Metal-Szene als auch aus der Metal-Szene.

As Above, so Below:
Hier also mein Beitrag zum jüngsten WP:SW. Der Artikel wurde 2. In der Sektion Kultur und 9. in der Gesamtwertung bei mMn starker Konkurrenz und einem breit aufgestellten Feld. Hat mich wirklich gefreut so hoch mit einer Doom-Band zu kommen. Und der Artikel hätte das vermutlich nicht ohne das sehr gute und ergiebige Review von Andropov (Mit all den sinnvollen Nachfragen in den unterschiedlichsten Themen ein absolut verdienter Reviewpreis) und einige weitere hilfreiche Eingriffe von Nutzern wie Gustav radbruch geschafft. Jetzt würde ich das ganze gern noch mit einem Baperl adeln und mich über Leser, sinnvolle Korrekturen, Fragen und Kommentare, gern auch von der SW-(Sektions)-Jury (Geolina/Karim), etc. freuen. Als Hauptautor gebe ich kein Votum ab.--Fraoch 07:56, 2. Mai 2018 (CEST)
  • Exzellent - Der Artikel gehört unzweifelhaft zu den besten Artikeln, die wir im Bereich des Doom Metal haben - und insofern wurde er meiner Meinung nach auch verdient in die Siegerliste aufgenommen. Wie alle Artikel dieses Themenbereichs und auch anderer popkultureller Themen ist der größte Knackpunkt allerdings die Frage nach der verfügbaren Literatur und die damit verbundenen Lücken. Entsprechend heiß wurde der Artikel auch diskutiert - und vor allem die (leider für White-Richtungen im Metal übliche) schwammige Kontextualisierung im Christentum (was ist konkret christlich, wie lässt sich das theologisch argumentieren) war ein wesentlicher Punkt. Ebenfalls diskutiert wurde der Abschnitt zum Stil, der sich an allen möglichen Rezis entlanghangelt, ohne konkretes zum musikalischen Stil auszusagen - eine musiktheoretische Analyse wäre hier super (aber leistbar?)
Imho ist dem Autoren aus diesen Punkten kein Strick zu drehen, denn er nutzt die verfügbaren Quellen, um einen sehr guten Artikel zu einem popkulturellen Thema zu schreiben. Schön für mich persönlich ist es, auf altbekannte und geliebte Quellen wie The Encyclöpedia öf Heavy Metal und vor allem The Collector’s Guide of Heavy Metal zu treffen, die ich selbst in der Vergangenheit des Öfteren zum Schmökern zu Hause hatte. Weitere Anmerkungen aus meinen Notizen: „Die Bedeutung der Band und vor allem von Victor Griffin für den Christian Doom Metal, seine Geschichte und Verwebungen mit Pentagramm und auch die Platzierung der Band im Kontext des Doom und Metal ist sehr gut und schlüssig dargestellt, der Artikel ist durchweg sachlich und die Bebilderung ist ausgesprochen gut (dank Festivalsommer ;) - insofern kann er als Leuchtturm des Themenbereichs bezeichnet und auch gewertet werden. Hervorzuheben ist der sehr gute Abschnitt zum Werk und zur Wirkung, der in popkulturellen / musikalischen Artikel in der Regel fehlt oder nur sehr dünn ausfällt. Für den vorderen Bereich der Top 10 reicht es dann allerdings doch auch nicht - dafür ist die Grundlage zu dünn und die Konkurrenz zu stark; Platz 7 bis 10 halte ich dagegen für möglich.“ Gruß und Danke -- Achim Raschka (Diskussion) 08:06, 2. Mai 2018 (CEST)
Vielen Dank. Ja die Beleglage ist im popkulturellen allgemein und im Doom im besonderen ist nicht das Gelbe vom Ei. Im popkulturellen, auch im Metal, gibt es einige kultur- und sozialwissenschaftliche Auseinandersetzungen. Da sind Black, Death und Grind allerdings eher beleuchtet als Doom oder ein Doom-Substil. Im weiten Feld des Dooms sind die Belege zumeist musikjournalistisch. Martin Popoff, Garry Sharpe-Young ein paar Sonderhefte von Musikmagazinen (Deaf Forever) und seit letztem Jahr dann noch der gelungene Band von Aleksey Evdokimov. Musikwissenschaftliche Auseinandersetzungen mit Metal sind eh dünn gesät, mit Doom ist mir keine bekannt. Die zitierfähige theologische Auseinandersetzung mit Metal in meinem Bestand (Sebastian Berndt) geht kaum auf White Metal (Berndt interessiert sich da für ein anderes Thema) und nicht auf Place of Skulls ein.--Fraoch 09:21, 2. Mai 2018 (CEST)
  • Exzellent mit etwas Bauchgrimmen: Ein wirklich guter, ausführlicher und auch für Doom-Metal-Ignoranten wie mich anschlussfähiger Artikel, die angesprochenen Kritikpunkte teile ich allerdings. Zur Musik könnte man sicher noch deutlich mehr und Tiefergehendes sagen, das geben die verfügbaren Belege aber nicht her. Dass die Texte keine so große Rolle spielen und deren detaillierte, theologische Ausdeutung daher eher fehl am Platz wäre, hast du in meinen Augen gut und nachvollziehbar geschildert, Fraoch. So holt der Artikel wohl alles raus, was ohne Theoriefindung derzeit zu sagen ist, das ist im Vergleich zu anderen Artikeln mit stärkerer (auch wissenschaftlicher) Durchleuchtung des Themas allerdings etwas beschränkt. Was mir eben noch konkret aufgefallen ist: Du verlinkst im Zusammenhang mit der Lebensrechtsbewegung die Entscheidungsfreiheit, also die allgemeine philosophische Grundlage, während womöglich konkreter Pro-Choice gemeint ist (gegenüber Pro-Life), oder? Ich würde Pro-Choice zumindest auch dort aufführen. Ansonsten vielen Dank für das Herumführen im uncharted territory, --Andropov (Diskussion) 09:06, 2. Mai 2018 (CEST)
Auch hier Danke. Ich lese gerade den von Griffin gewählten Wortlaut im Abtreibungsthema noch mal nach. Da er sich ausdrücklich auf eine politische Ebene bezieht scheint der Link auf Pro-Choice (war mir als Artikel und Begriff so nicht bekannt) sinnvoll zu sein.--Fraoch 09:21, 2. Mai 2018 (CEST)
Danke! --Andropov (Diskussion) 09:37, 2. Mai 2018 (CEST)
Gern, macht ja Sinn.
Ich versteh das Bauchgrumeln und Abwägen oben übrigens sehr gut.--Fraoch 20:44, 2. Mai 2018 (CEST)
Auch hier: Vielen Dank.--Fraoch 20:44, 2. Mai 2018 (CEST)
  •  Exzellent Dieser Artikel setzt Maßstäbe! Gute Arbeit, auch wenn´s nicht meine Musik ist. --Hullu poro (Diskussion) 10:48, 6. Mai 2018 (CEST)
Vielen Danke. --Fraoch 14:04, 6. Mai 2018 (CEST)
  • Auch ich votiere nach etwas Zögern für  Exzellent. Der fehlende Tiefgang an manchen Stellen wird durch die überschaubare Quellenlage hinreichend entschuldigt. Und eines der Hauptanliegen der Wikipedia besteht doch gerade darin, Aufmerksamkeit auf so faszinierende Kuriositäten wie die gegenständliche christliche Doom-Metal-Band zu lenken. Von daher: Vielen Dank für deinen Einsatz, er hat sich ausgezahlt! --Gustav radbruch (Diskussion) 12:13, 6. Mai 2018 (CEST)
Vielen Dank.--Fraoch 14:04, 6. Mai 2018 (CEST)

Sorry, aber exzellent ist der Artikel ganz sicher nicht. Sprachlich liegt doch noch einiges im Argen. Beispiele:

  • Die Geschichte von Place of Skulls wurde durch mehrere Wechsel der neben Griffin beteiligten Musiker geprägt. Dabei ist die Historie der Band eng an diejenige von Pentagram geknüpft und durch diverse personelle Überschneidungen mit Pentagram geprägt. 2 x geprägt
geändert.
  • Griffin verließ 1996 die von ihm mitgeprägte Doom-Metal-Band Pentagram, nachdem ihn der Tod seines Vaters und dreier weiterer Verwandter emotional beeinträchtigt hatte. Emotional beeinträchtigt also :o) Das klingt einfach nur ... komisch. Achja, schon wieder "geprägt".
bleibt ... geprägt, gekennzeichnet, geprägt. Alle anderen Formulierungen die Momentan durch meinen Kopf gehen klingen mir gerade zu großspurig oder gestelzt. Ach ja, der Terminus emotional bzw. sozial-emotional Beeinträchtigt kommt aus der Diagnostik. Schleicht sich manchmal ein. Ich nehm das emotional mal raus.
  • Nach dieser Zäsur entglitt ihm die Kontrolle über seine Alkohol- und Drogensucht. Eine Sucht ist per Definition nicht kontrollierbar.
Das entspricht nicht dem Stand der Wissenschaft. Nach ICD10 müssen weder körperliche Entzugserscheinungen noch der Kontrollverlust zwingend gegeben sein um von einer (Alkohol)sucht zu sprechen. D.h. ein Alkoholabhängiger kann per Definition (Abhängigkeitssyndroms F10.2) durchaus Süchtig sein und zugleich seinen Konsum kontrollieren. Das Problem ist, dass diese Kontrolle in den seltensten Fällen dauerhaft bestand hat und der Kontrollverlust bzw. die Kontrollminderung bei einer unbehandelten diagnostizierbaren oder diagnostizierten Sucht zu erwarten ist. Um das ein wenig voneinander zu differenzieren spricht man heute im Fachjargon meist von der Kontrolle des Suchtverhaltens, anstatt von der Kontrolle der Sucht. Aber ich schrieb hier über ne christliche Doom-Band und deren Bandleader und nicht über die Probleme der ICD10-Diagnostik und deren Auswirkungen auf Süchtige oder pädagogische und therapeutische Handlungsfelder. Ich bau aber mal etwas um nicht zuletzt um der Bedeutung des Kontrollverlusts im Rahmen der Sucht Rechnung zu tragen.
Dem Stand der Wissenschaft entspricht auch nicht der Gebrauch des Wortes "Sucht" (siehe https://www.drugcom.de/drogenlexikon/buchstabe-s/sucht/ oder http://lexikon.stangl.eu/632/sucht/). Wie wäre es mit "Alkohol- und Drogenabhängigkeit"?
Joa, kann man machen. Sucht hatte ich aufgrund des gängigen umgangssprachlichen Gebrauchs gewählt ohne groß darüber nachzudenken.
Genau das meinte ich mit "seriös und locker zugleich": der Artikel vermengt viele hochgestochene wissenschaftliche Worte mit Umgangsprache. Ist an sich nicht falsch, aber eben auch nicht exzellent, wie ich finde.
Mir ist klar, dass Du das nicht allein auf den Begriff hier beziehst, aber um das mal zu relativieren: auch im fachlichen Diskurs ist der Terminus Sucht weiterhin gebräuchlich (Da hat der Stangl-Blog unrecht bzw. ist einfach nicht up-to-date). Insb. der Ausdruck Verhaltenssucht bzw. Substanzunabhängige Sucht hat (nicht nur) mich in den letzten 5 bis 10 Jahren beruflich deutlich begleitet. Aber gut da geraten wir dann wirklich in eine Debatte die nicht mal nur um das Diagnostik-Vokabular kreist sondern ebenso die Probleme und Grenzen der Diagnostik sowie den Bereich der pädagogischen und therapeutischen Handlungsfelder betrifft. In der Quintessenz, auf den Artikel zu einer Doom-Metal-Band bezogen ist das alles irrelevant. Da zählt dann a) der Begriff Sucht ist verständlich und gebräuchlich und b) die Aussage, dass Griffin die Kontrolle über seine Sucht verlor ist weder fachlich noch sonst irgendwie falsch.
Es jetzt zu beiderseitigen einvernehmen geändert, aber hier haben wir dann tatsächlich auch einen Punkt an dem ich fachlich auf Basis einen studierten und von Berufserfahrung geprägten Wissensfundus deutlich Position beziehen kann. Das sieht unten bei der Frage ob die Formulierung sprituelle Überzeugung nicht vielleicht fehlerhaft ist anders aus. Hier an diesem Punkt kann ich sagen, dass der Satz Nach dieser Zäsur entglitt ihm die Kontrolle über seine Alkohol- und Drogensucht. der jetzt in eine (zumindest im Augenblick, denn das kann sich wie beschrieben ändern) fachlichere und damit meinem empfinden nach gestelztere Formulierung übergegangen ist, nicht ganz so einfach angreifbar ist. Das ist nicht bloß ein von mir gepflegtes Interessensgebiet wie das weite Feld des Doom Metals, das kaue ich mitunter heute noch regelmäßig beruflich durch - Zum Thema Internetabhängigkeit/Internetsucht/Exzessive Internetnutzung halte ich mindestens 2x im Jahr Vorträge. Dabei fällt je nach Publikum gelegentlich auch das Thema der Begrifflichkeit, den einen eindeutigen Begriff gibt es in diesem Bereich noch nicht und die Abgrenzung von Sucht, Abhängigkeit und exzessivem Verhalten spielt gerade im Diskurs um Verhaltenssüchte eine nicht unwesentliche Rolle, da sich an die Begriffe Kompetenzen und damit Gelder binden lassen.
Im Zuge der Ausarbeitung des DSM V wurde das Thema auch aufgegriffen. Die Problematik wurde dort insb. an Schmerzmittelpatienten die aufgrund ihrer Schmerztherapie eine Abhängigkeit entwickelt haben und sich in dieser pauschalisierenden Definition aller als Abhängige mit Heroin- und Alkoholkranken in einen Topf geworfen sehen, was -je nach persönlichen finanziellen Mitteln und US-Gesundheitssystemlage- wohl punktuell auch dazu führte, dass Schmerzmittelpatienten mit Heroinabhängigen in einer Therapiegruppe saßen. Entsprechend strebten die Arbeitsgruppen wohl eine Differenzierung von Sucht und Abhängigkeit an, wobei Alkohol und Heroin wieder als Sucht und Schmerzmittel als Abhängigkeit beschrieben werden sollten. Bei den Verhaltenssüchten wird es, wenn es endlich mal soweit kommt, dass das Thema angemessen in den beiden gebräuchlichen Diagnostischen Manualen aufgeführt wird und die Hilfe nicht mehr unter Störung der Impulskontrolle finanziert wird, mMn bestenfalls auf eine Bezeichnung als schädliches exzessives Verhalten, pathologischer Gebrauch oder ähnlichem hinauslaufen. Damit würde man zumindest bestimmte Schlaglöcher, welche die Begriffe Sucht und Abhängigkeit (Resistenzentwicklung, Entzugserscheinungen) mit sich bringen umgehen, allerdings könnte eine solche Formulierung wieder neue Probleme aufwerfen. Aber gut, da stecken wir dann tatsächlich tief in der DSM/ICD-Diskussion.
  • spirituellen Überzeugung Entweder "religiöse Überzeugung", "spirituelle Haltung" oder "Spiritualität" - aber bitte nicht spirituelle Überzeugung. Das tut einfach nur weh.
da liegt m.W.n. kein Fehler vor und der von Dir hier geäußerten Anmerkung kann ich den Fehler leider auch nicht entnehmen. Ich ändere das dennoch mal würde aber gern Wissen wo da der Fehler liegen soll?
Ich habe mal etwas gegoogelt - diese Wortverbindung kommt tatsächlich desöftern vor. Mir war sie eher nicht geläufig. Sorry wegen der Aufregung!
Kein Problem. Hatte mich irritiert, und hätte ja wirklich sein können. Eine Formulierung muss ja nicht zwingend korrekt sein nur weil sie gebräuchlich ist. Oben im Diagnostikbereich bin ich fachlich versiert, in dem Thema eher weniger.
  • Live! enthielt vier alte Pentagram-Stücke Die Tonträger enthalten noch immer die vier Stücke...
Ja, aber die Aussage wird dadurch nicht falsch. Live! ist das Album dies enthielt 2000 diese Stücke und es enthält sie bis heute. Für den angenehmeren Lesefluss bleibt der Text an der Stelle in der Vergangenheit. Das ist eine reine Geschmacksfrage.

Und so zieht sich das weiter durch den gesamten Artikel. Die Formulierungen wollen locker und seriös zugleich sein - herausgekommen ist dabei allerdings ein teilweise unfreiwillig komischer Erlebnisbericht, der mich ein klein wenig an einen Fanreport erinnert. Zum Inhaltlichen kann und will ich nichts sagen. Viele Grüße, Schnurrikowski (Diskussion) 13:14, 6. Mai 2018 (CEST)

Ein wenig geändert, ein wenig angermerkt ich schau jetzt noch mal auf die Einleitung.--Fraoch 14:50, 7. Mai 2018 (CEST)
Danke fürs Feedback. Ich schau mir die Formulierungen (auch in der Einleitung) morgen/übermorgen im Detail an. Vom Handy aus ist das nicht sonderlich praktikabel.
Anm.: Ich bin amüsanterweise kein Fan der Band und ich finde diesen geradezu obligatorischen Pauschalvorwurf des Fanschriebs bei ausführlichen Artikeln zu popkulturellen Themen mittlerweile echt albern. Das betrifft jetzt nicht ausschließlich Dich hier und ist nicht persönlich gemeint, es ist ja mittlerweile echt ein erwartbarer Anwurf in popkulturellen Kandidaturen und Reviews.--Fraoch 14:04, 6. Mai 2018 (CEST)
Danke für die Überarbeitungen! Viele Grüße, Schnurrikowski (Diskussion) 11:20, 8. Mai 2018 (CEST)
Da ich den Inhalt nicht beurteilen kann nun  Neutral. Viele Grüße, Schnurrikowski (Diskussion) 09:37, 11. Mai 2018 (CEST)
  •  Exzellent. Eine Kritik hätte ich allerdings: Dass einige Aussagen drei-, in einem Fall sogar fünffach bequellt sind, mag zwar der Buchhaltermentalität, die in weiten Teilen von Wikipedia das Maß der Dinge bildet, entgegenkommen und auch den hineingesteckten Arbeitsschweiß zur Genüge belegen. Für Normalleser (die beim Lesen ja nicht unbedingt schwitzen sollen) dürfte diese Häufung jedoch eher störend sein. Frage so: Gibt es – falls die getätigte Mehrfachbequellung von Sachverhalten so Sinn ergibt – nicht die Option, diese Form Nachweise in einem einzigen Nachweis zusammenzufassen? --Richard Zietz 20:34, 6. Mai 2018 (CEST)
Danke. Ich muss mal schauen wie, ob und wenn wo das möglich ist. Wenn ich Referenzen einfach zusammenpacke, werden die EN vermutlich ein Spur anwachsen. Das würde ich gerne sehen bevor ich das umsetzte.--Fraoch 15:01, 7. Mai 2018 (CEST)
Ich habe das mal umgesetzt. Das Endgerät scheint eine nicht unbedeutende Rolle zu spielen, denn sowohl am dienstlichen als auch am heimischen PC, sowie am Handy wirkt es auf mich nicht störend mit mehr blauen Zahlen im Text. Im Ausdruck empfand ich das allerdings schon als Irritation. Jetzt ist der EN-Block gewachsen, das kann auch irritieren. Im Endeffekt ist es im wissenschaftlichen Arbeiten allerdings meist geboten keine Mehrfachreferenzen zu nutzen, von daher ist die Kritik auch ein Stück weit unabhängig von der Ansicht berechtigt. Wir sind zwar hier nicht im universitären Arbeitsprozess und pflegen hier auch ein paar eigene in dieser Frage lockerere Regeln, aber warum nicht.--Fraoch 17:00, 7. Mai 2018 (CEST)
  • Einer meiner Favoriten im Schreibwettbewerb und deshalb  Exzellent! --Karim (Diskussion) 10:07, 18. Mai 2018 (CEST)
Vielen Dank.--Fraoch 20:49, 18. Mai 2018 (CEST)
  •  Exzellent Gerne schließe ich mich gerne den umfangreichen Ausführungen von Achim an. Ich habe den Artikel mit großem Interesse gelesen, wirklich gut gegliedert und flüssig geschrieben. Für mich war der Artikel in den Top 3 der Sektion und einer der Favoriten im Wettbewerb. Die meisten Fragen und Kritikpunkte sind im Kandidaturprozess aufgegriffen und abgearbeitet worden. Ich hätte mir lediglich im Abschnitt Geschichte noch eine Referenz gewünscht. Geolina mente et malleo 10:17, 20. Mai 2018 (CEST)
Vielen Dank.
Der Absatz Place of Skulls#Geschichte ist, ebenso wie Place of Skulls#Werk und Wirkung, eine Kapiteleinleitung.
Diese Einleitungen sollen den folgenden Text knapp und leserfreundlich zusammenfassen und als solche bestenfalls nichts enthalten was nicht im folgenden bequellt zu finden wäre. Selten packe ich Einzelnachweise in solche Einleitungssätze, die ich zur Übersichtlichkeit (Was kommt hier) und Struktur (Von Grob zu Fein) in größere Artikel einpflege. In der Regel werden von mir in solchen Absätzen Referenzen für Zahlen, Zitate oder Kontoverses bemüht.
Möglich sind sie (Evdokimov, Sharpe-Young) gewiss, sind ja bereits im Text enthalten, aber sind sie hier und für die WP deines Erachtens notwendig? Und sollte dann nicht auch der Passus unter Werk und Wirkung bequellt werden?--Fraoch 11:11, 20. Mai 2018 (CEST)

4. Mai[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 14. Mai/24. Mai.

Pax-Gebäude[Quelltext bearbeiten]

Das Pax-Gebäude in Basel ist Hauptsitz der namensgebenden Pax Schweizerische Lebensversicherungs-Gesellschaft. Das achtgeschossige, markante Hochhaus ist mit seinen 40.8 Metern Höhe das höchste am verkehrsreichen Aeschenplatz und gilt dort als bekannte Landmarke. Es wurde in den Jahren 1992 bis 1997 in zwei Bauphasen durch das Architektenbüro Bürgin, Nissen, Wentzlaff errichtet und ersetzte seinen Vorgängerbau, der teilweise optisch aufgegriffen wird.

Der bisher kürzeste Artikel von mir, den ich hier zur Kandidatur vorschlage. Es wird ein Verwaltungshochhaus beschrieben, welches in Basel eine Landmarke darstellt. Trotz der Kürze sind alle Aspekte, die so ein Bauwerk mitbringt meiner Ansicht nach sehr gut beleuchtet. Besonders schön macht sich eine alte Luftbildfotografie, die den Vorgängerbau an der selben Stelle zeigt. --Alabasterstein (Diskussion) 08:15, 4. Mai 2018 (CEST)

  •  Lesenswert Ich spielte trotz der Kürze des Artikels sogar mit dem Gedanken an "exzellent", da es sich um ein zwar an markanter Stelle stehendes, aber von der Öffentlichkeit nicht gross beachtetes Gebäude handelt. Ich bin dort (und am Vorgängerbau) selbst früher oft vorbeigelaufen, hätte das Hochhaus aber nie als Sehenswürdigkeit betrachtet. So wird es wohl den meisten gehen, dementsprechend ist der Umfang der verfügbaren Literatur anscheinend eher bescheiden. Diese scheint aber gut ausgeschöpft worden zu sein. Und wenn man einen Artikelgegenstand so gründlich beschreibt, wie es anhand der verfügbaren Literatur möglich ist, wäre ich normalerweise eigentlich für "exzellent". Ich kann mich aber nicht zu 100 % mit dem Artikel anfreunden. Denn die Kürze geht einher mit Details, die für eine allgemeine Leserschaft weniger relevant scheinen, wie die genauen Zahlen in "Die Tiefgarage bietet insgesamt 58 Abstellplätze für PKW, 80 für Fahrräder und Mofas und 15 für Motorräder". Oder "Im gesamten Haus sind knapp 2000 Steckdosen verbaut": Ist das für ein Bürogebäude dieser Grösse irgendwie ungewöhnlich? Sind es besonders viele? Warum ist es erwähnenswert? Wenn es für diesen Satz zu den Steckdosen einen besonderen Grund gibt, sollte dieser genannt werden. Sonst steht die Anzahl der Steckdosen nämlich üblicherweise nicht in Gebäudeartikeln, glaube ich ;-). Aber "lesenswert" finde ich den Artikel schon. Gestumblindi 22:03, 4. Mai 2018 (CEST)
    • Bei den Steckdosen hast du sicher recht und man könnte die Info wohl ohne weiteres auch streichen. Im Zuge der technischen Daten habe ich aus der Quelle einige Dinge zusammengetragen und da fand ich diese Info eben auch ganz interessant. Aber ich denke doch, dass auch mit dieser Info der Artikel nicht zu kleinteilig ist. :) Letztlich geht es beim Zusammentragen dieser Daten auch darum, sich eine Vorstellung über die Größe des Hauses machen zu können. --Alabasterstein (Diskussion) 07:50, 7. Mai 2018 (CEST)
  •  Lesenswert Im Prinzip schließe ich mich dem Votum meines Vorredners an. Es bleibt der Eindruck, es handele sich um ein Bürogebäude wie viele. Das muss aber ja nicht verkehrt sein und dafür mag ich Wikipedia auch, dass es immer wieder Artikel in dieser Qualität auch zu solchen Themen gibt. Der etwas schwurbelige Eingangssatz, nachdem das Gebäude als "Landmarke" gelte, scheint mir auch diesem Umstand geschuldet, dass hier eine Besonderheit im der wikipedianischen "Relevanz"-Logik konstruiert wurde. Bei wem gilt das Gebäude denn belegterweise als "Landmarke". Müsste für diese These nicht unter "Rezeption" etwas mehr öffentliche Wahrnehmung verhandelt werden? --Krächz (Diskusswerk und ion) 23:04, 5. Mai 2018 (CEST)
    • "Landmarke" ist nicht ganz verkehrt insofern es ein relativ auffälliges Gebäude an einem prominenten Platz ist. Wenn in Basel jemand sagen würde "wir treffen uns beim Pax-Gebäude", dann würden wohl die meisten wissen, wo sie hinsollen (wenn es auch kein üblicher Treffpunkt ist). Es ist jedenfalls unübersehbar. Aber niemand geht da hin, um das Gebäude zu bewundern... Gestumblindi 00:05, 6. Mai 2018 (CEST)
      • So ist es treffend zusammengefasst. Landmarke ja, Sehenswürdigkeit nein. Im Übrigen wäre die Relevanz auch dann gegeben, wäre das Bauwerk keine Landmarke. --Alabasterstein (Diskussion) 07:48, 7. Mai 2018 (CEST)
  • Ohne Angaben zum Tragwerk und insbesondere zum Tragwerksplaner für mich nicht auszeichnungswürdig.--Störfix (Diskussion) 20:49, 13. Mai 2018 (CEST)
Logischerweise kann nur das Eingang im Artikel finden was aus den Publikationen zur Verfügung steht. Je niedriger das Bauwerk, desto bedeutungsloser diese Angabe, weil die Tragwerksplanung kaum Besonderheiten aufweisen wird. Wäre es bekannt wäre die Info zum Tragwerk auch nicht mehr als ein Sätzchen. Die Auszeichnung eines Artikels von einem Sätzchen abhängig zu machen halte ich nicht für eine valide Kritik. --Alabasterstein (Diskussion) 12:06, 14. Mai 2018 (CEST)
Die Komplexität eines Tragwerks hängt nicht von der Gebäudehöhe ab. Für mich gehören Aussagen zum Tragwerk zu den Kernaspekten eines Gebäudeartikels. Z.B. Tragsystem der Decken?, Spannweiten? evtl. vorgespannte Decken? Aussteifung der Struktur? Fugenlos? Stützendurchmesser im EG, usw. . --Störfix (Diskussion) 23:07, 14. Mai 2018 (CEST)
Wie bereits ausgeführt: das sind Informationen, die aus den angegebenen Quellen in dieser Detailtiefe nicht hervorgehen. Im Übrigen verstehe ich die Wikipedia als allgemeine Enzyklopädie und nicht als eine Fachenzyklopädie in irgendeine Richtung. Das bedeutet dann aber auch, dass man einen Artikel nicht mit spezifischen Fachdetails ausgestaltet. Selbst der Artikel über den Roche-Turm (Bau 1) geht nicht so detailliert auf sämtlichen bautechnischen Details ein. Das sind Informationen, die man sogar in Fachartikeln selten erhält. Hier müsste man schon die Baupläne exakt studieren, was wiederum gegen den Grundsatz verstieße, kein original Research zu betreiben. Informationen dieser Art finden sich allenfalls noch in Artikeln über Brücken oder Fernsehtümen, wo aufgrund des Aufwandes doch noch stärkeres Augenmerk auf ingenieurwissenschaftliche oder bauliche Fakten gestellt wird. So eine Detailtiefe in einem schlichten Bürohochhaus zu fordern ist nicht nur unrealistisch, unleserfreundlich sondern auch schlicht nicht notwendig für diesen Rahmen hier. Gäbe es ingenieurstechnische Besonderheiten, kann man sehr sicher davon ausgehen, dass sie in den Quellen über das Haus auch stünden. Da das nicht der Fall ist, kann man folgerichtig auch keine Besonderheiten erwarten. Sicher hängt die Komplexität eines Bauwerkes nicht allein von dessen Höhe ab. Allerdings bleibst du auch das Argument schuldig, warum gerade hier eine Komplexität vermutet wird, die faktisch von den Quellen nicht belegt ist. --Alabasterstein (Diskussion) 07:49, 15. Mai 2018 (CEST)
P.S. Leider fällst du bereits zum zweiten Mal damit auf, dass du in eine meiner Kandidaturen eine fragwürdige Privatmeinung vertrittst, die weder zur Erkenntnisförderung noch der Artikelqualität beiträgt.
Der Artikel sollte kein Architekturführer sein, sondern das Thema von allen relevanten Seiten beschreiben. Dazu gehört natürlich auch das Tragwerk, auch wenn dies evtl. keine Außergewöhnlichkeiten haben sollte. Es müssen natürlich keine Baupläne studiert werden. Und wenn es keine zugänglichen Infos gibt, dann sollte m.E auch keine Auszeichnung angestrebt werden. Im Übrigen kann ich nicht erkennen, dass meine Anmerkungen eine erfolgreiche Kandidatur verhindert hätte. Und damit das auch hier nicht der Fall ist,  Neutral--Störfix (Diskussion) 11:36, 19. Mai 2018 (CEST)

 Info: Die Kandidatur könnte bereits ausgewertet werden, würde zum jetzigen Zeitpunkt aber als gescheitert gewertet werden. Da sich zwei Benutzer mit begründeten Voten für eine Auszeichnung ausgesprochen haben und ich die Kritik von Alabasterstein am Votum von Störfix nachvollziehen kann, würde ich vorschlagen, die Kandidatur um 10 Tage zu verlängern. Die Auswertung könnte dann ab dem 24. Mai erfolgen. Tönjes 12:12, 14. Mai 2018 (CEST)

Die Kritik von Störfix ist für mich aus genannten Gründen nicht nachzuvollziehen. Von mir aus kann der Zeitraum gerne verlängert werden. --Alabasterstein (Diskussion) 12:16, 14. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent Es ist zwar schon etwas her aber bei der länglichen Disk. zum Donauturm wurden alle Angaben der Statik als komplett irrelevant angesehen. Mir liegt das Original vor. Der Turm wurde nach den Vorschriften für Fernsehtürme berechnet. Warum sollen jetzt hier plötzlich Daten aus der Statik herangezogen werden, bei so einem kleinen Bauwerk? Die riesige Donauturm-Disk kann man anhand der Wahrnehmung in Wikipedia doch eigentlich wie ein Meinungsbild ansehen. Die Community wünscht keine Informationen aus der Statik, deren Aussagen sind irrelevant. Den Bildern nach ist da auch überhaupt nichts Besonderes zu erwarten, ist halt ein Stahlbeton-Skelettbau. Ordentlich geschrieben, nicht zu viel, sauber bequellt. Schön zu lesen. --M@rcela 12:52, 14. Mai 2018 (CEST) Wer findet den Namen von Statikern? Außer bei seeeeehr bedeutenden Bauwerken bleiben die unbekannt. Beim Olympiahafen Barcelona bin ich einer der 3, das würde aber wahrscheinlich niemand herausfinden. Selbst wenn die Forderung berechtigt wäre, wäre sie für die allermeisten Gebäude nicht erfüllbar.

 Lesenswert. Als Nicht-Schweizer gefällt mir die Verwendung des Dezimaltrennzeichens nicht, wird dies unter schweizbezogen tolleriert? Wie ich dem Artikel Schreibweise von Zahlen entnehmen konnte, ist dies in der Schweiz auch nicht einheitlich. Absehen davon lesenswerter Artikel und ich hab nebenbei auch was über das Dezimaltrennzeichen in der Schweiz gelernt ;) MfG--Krib (Diskussion) 19:58, 19. Mai 2018 (CEST)

8. Mai[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 18. Mai/28. Mai.

Bestimmtheitsmaß[Quelltext bearbeiten]

Dieses Streudiagramm zeigt zwei konkrete empirische Regressionsgeraden einer linearen Einfachregression, die jeweils bestmöglich durch die „Punktwolke“ der Messung gelegt wurden. Zu erkennen ist, dass obige Gerade eine bessere Anpassung an die Daten liefert als die untere. Formal lässt sich dies anhand eines höheren R-Quadrat-Wertes erkennen ( vs. ).

Das Bestimmtheitsmaß, auch Determinationskoeffizient (von lateinisch determinatio „Abgrenzung, Bestimmung“, bzw. determinare „eingrenzen“, „festlegen“, „bestimmen“ und coefficere „mitwirken“), ist in der Statistik eine wichtige Kennzahl zur formalen Beurteilung der Anpassungsgüte einer Regression. Das Bestimmtheitsmaß beruht auf der Streuungszerlegung, bei der die gesamte Variation der abhängigen Variablen in die (durch das Regressionsmodell) erklärte Variation und in die Variation der Residuen zerlegt wird.

In der einfachen- und multiplen linearen Regression ist das Bestimmtheitsmaß definiert als Verhältnis der „durch die Regression erklärten Variation“ zur „gesamten zu erklärenden Variation“ und zeigt, wie viel Variation in den Daten durch ein vorliegendes lineares Regressionsmodell „erklärt“ werden kann. Das Bestimmtheitsmaß entspricht bei der einfachen linearen Regression und der multiplen linearen Regression dem Quadrat des Bravais-Pearson-Korrelationskoeffizienten. Ansonsten existieren unterschiedliche Definitionen, wie zum Beispiel bei den Pseudo-Bestimmtheitsmaßen. Das Bestimmtheitsmaß steht in enger Beziehung zu weiteren Gütemaßen zur Prüfung der Regressionsfunktion, wie z. B zum Standardfehler und zur F-Statistik.

Weil das Bestimmtheitsmaß durch die Aufnahme zusätzlicher Variablen wächst und die Gefahr der Überanpassung besteht, wird für praktische Anwendungen meist das adjustierte Bestimmtheitsmaß verwendet. Das adjustierte Bestimmtheitsmaß „bestraft“ im Gegensatz zum unadjustierten Bestimmtheitsmaß die Aufnahme jeder neu hinzugenommenen erklärenden Variable.

Ich schlage den (von mir in letzter Zeit stark bearbeiteten) Artikel Bestimmtheitsmaß zur Auszeichnung vor. Vielen Dank auch an Debenben, der optimale Graphiken und eine Animation bereitgestellt hat.--Jonski (Diskussion) 20:31, 8. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent Eigentlich wollte ich nicht abstimmen, weil ich schon beim Review mitgeholfen habe. Es wäre aber zu schade wenn die Kandidatur daran scheitert, dass niemand den Artikel lesen will.--Debenben (Diskussion) 22:47, 13. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent Mathematische Themen sind wohl nicht so populär. Trotzdem ein sehr schöner Artikel, der den "Laien" mitnimmt und trotzdem in die notwendige Tiefe geht.--Steffen 962 (Diskussion) 01:30, 14. Mai 2018 (CEST)
Ich finde das Thema spannend und hatte noch keine Zeit zum genauen Lesen. Eine Einschätzung kommt noch. --WissensDürster (Diskussion) 08:26, 17. Mai 2018 (CEST)
 Exzellent Als Anwender multipler linearer Regressionen mit bis zu 10 Variablen für mehrere tausend Datensätze kann ich dem Artikel das gewählte Prädikat aus Erfahrung zusprechen. Insbesondere der Abschnitt "Grenzen und Kritik" kann dem Leser die Vorsicht beim Interpretieren der Datenanlyse erleichtern. --LoRo (Diskussion) 22:21, 17. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent Chapeau! --Wibramuc 12:33, 20. Mai 2018 (CEST)

 Lesenswert Die Informationen sind super. Allerdings frage ich mich, ob man im Abschnitt Bestimmtheitsmaß#Missverständnisse,_Grenzen_und_Kritik nicht hätte Fließtext schreiben können. Die vielen Aufzählungspunkte machen es nicht unbedingt übersichtlicher. Wenn "Pseudo-Bestimmtheitsmaß" einen Abschnitt hat, wieso brauchen wir es dann nochmal unter "siehe auch"? Und die Idee von "Bestimmtheitsmaß in R" ist zwar gut, aber wird auch nirgends erklärt. Also war ist R? Und wieso braucht man nun die Statistiksoftware zur Veranschaulichung? Ich bin zwar ein großer Fan von R, allerdings hätte doch ein Link auf ein Wikibook-Kapitel oder ähnliches auch gereicht. Es fehlt insgesamt ein roter Faden in der Textstruktur, nicht umsonst wird immer wieder der Umstand mit den zusätzlichen erklärenden Variablen erwähnt. Zu Beginn, in der Geschichte, dann in der Adjustierung. Der Artikel scheint so aufgebaut, als würde der Leser sowieso nur abschnittweise nachschlagen. Wer aufmerksam ließt erinnert sich an Informationen auf vorangegangen Abschnitten. Es gibt auch noch sprachliche Kleinigkeiten, obwohl schon viele für Exzellent votierten steht immer noch "In einem solchen Fall kann[sic können] die unabhängigen Variablen unentdeckte Erklärungskraft enthalten". So, zusammenfassend: Ich bin absolut fasziniert von dem Artikel, sehr gute Arbeit! Vielleicht könnte sprachlich noch etwas nachgebessert werden. lg --WissensDürster (Diskussion) 12:47, 20. Mai 2018 (CEST)

12. Mai[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 22. Mai/1. Juni.

Liste der meistverkauften durch den BVMI zertifizierten Singles in Deutschland[Quelltext bearbeiten]

Ein Hallo in die Runde. Ich habe den Artikel bereits vor einigen Jahren angelegt, um eine Übersicht der kommerziell erfolgreichsten Singles in Deutschland wiederzugeben. In den letzten Tagen habe ich den Artikel nochmals auf meiner Benutzerbaustelle überarbeitet, ausgebaut sowie schließlich die neue Version hochgeladen. Wie bei den thematisch gleichartigen von mir erstellten informativen Listen Liste von Interpreten mit den meisten durch den BVMI zertifizierten Tonträgerverkäufen, Liste der meistverkauften durch den BVMI zertifizierten Comedytonträger in Deutschland und Liste der meistverkauften durch den BVMI zertifizierten Musikalben in Deutschland würde ich auch gerne mit dieser Liste für eine „informative Liste“ kandidieren, um das ausführliche und wichtige Projekt für die Musikabteilung und der Verkaufserfolge auf dem deutschen Musikmarkt sowie rund um die BVMI voranzutreiben, diesmal eben in Sachen Singles. Vlt. gäbe es noch etwas wichtiges was man einbauen könnte, man vergisst immer mal etwas^^. Es wäre auch gut zu Wissen, ob die Beschreibungen, für jm. der nicht auf dem Gebiet bewandert ist, verständlich sind. Ich würde mich über Rückmeldungen freuen. Gruß. ChrisHardy (Diskussion) 19:06, 6. Apr. 2018 (CEST)

 Informativ Was soll man den noch großartig zu diesen Listen sagen? Diese Liste ist wie anderen aufgeführten, mal wieder sehr gut. Ich kenne mich zwar mit der Materie ziemlich gut aus, aber ich habe dennoch das Gefühl das auch ein Laie es gut verstehen kann. Die Tabelle sieht gut aus, das Lemma ist angemessen, die Liste ist vollständig, die Einleitung ist sehr gut, alles mal wieder super.--Lirim | Nachrichten 19:46, 12. Mai 2018 (CEST)
Ok, mir ist doch noch was kleines aufgefallen. Müsste es nicht in der Einleitung heißen "Laut dem Guinness-Buch der Rekord" und nicht "Laut Guinness-Buch der Rekord"?--Lirim | Nachrichten 19:47, 12. Mai 2018 (CEST)
Danke für den Hinweis. Da hast du Recht Lirim. Ich habe das dem hinzugefügt. Gruß. ChrisHardy (Diskussion) 19:58, 12. Mai 2018 (CEST)

14. Mai[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 24. Mai/3. Juni.

Frau Stuckhatorin[Quelltext bearbeiten]

Frau Stuckhatorin ist die Behelfsbezeichnung einer namentlich nicht sicher bekannten Frau, die für die unsignierten Scagliola-Arbeiten der Chorgestühlrückwände (Dorsale), des Kastulusaltars sowie an sechs Eckpilastern der von 1652 bis 1748 gebauten Stifts- und Pfarrkirche St. Lorenz in Kempten verantwortlich war. Diese ungeklärte Meisterfrage beschäftigt seit Jahrzehnten zahlreiche Historiker. Die Handwerkerin ist eine der wenigen Stuckateurinnen des 17. Jahrhunderts und eine der wenigen Frauen, die an der Gestaltung der Kirche beteiligt waren. Sie wirkte in einer Zeit, in der es eine Gleichstellung von Mann und Frau nicht gab und Frauen in Zünften kein Mitglied sein durften; höchstens waren Frauen als gering bedeutend in Textilzünften (Weber und andere Textilzünfte) beteiligt.

In der sog. „Fachliteratur“ (Ausstellungskataloge usw.) gab es zunächst zahlreiche Widersprüche über die Frau Stuckhatorin. Nach und nach wurden aber viele übernommene Fehler ausgebessert und im Artikel Klarheit geschafft. Als Hauptautor gebe ich keine Stimme ab. Beim Miniaturenwettbewerb teilte sich der Artikel nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen mit Apfelküchle und Trinkglasserie mit rubinroten Füßen den ersten Platz. Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei Andropov. Andropov ermöglichte mit einem umfangreichen Review eine deutliche Verbesserung des Artikels. Besonderer Dank gilt Hermetiker der im Hintergrund viele Dissertationen aufstöberte und mir zur Verfügung stellte und immer wieder gute Ratschläge zur Artikelverbesserung machte! Besten Dank für Bewertungen und Kritiken! --Epimachus (Diskussion) 15:11, 14. Mai 2018 (CEST)

  • Dann mach ich auch gleich mal den Anfang: Vielen Dank für das Lob, mir hat es auch Spaß gemacht, den Artikel ein Stück des Weges mitzubegleiten. Er ist schön und rund und gut lesbar geworden und trotz der extrem spärlichen Literaturlage sehr ansprechend und facettenreich. Die Literatur ist hervorragend recherchiert und scheint mir ziemlich umfassend ausgeschöpft zu sein; mehr gibt es wohl über so eine Person im Schatten der allgemeinen Geschichte nicht zu sagen. Dass du die Frau Stuckhatorin aus diesem Schatten so glänzend herausgeholt hast, finde ich auszeichnungswürdig. Ich habe noch ein paar Formulierungsvorschläge zur nochmaligen Verdeutlichung gemacht, die ich wiederum kritisch durchzusehen bitte. Und habe noch ein paar Anmerkungen: Weiterhin fände ich es gut, wenn die Ausführungen zu Frauen und Zünften etwas ausführlicher auch im Artikeltext selbst und nicht nur in der Einleitung auftauchen würden. Und der Freismilch-Abschnitt lässt bei mir noch Fragen zurück: Gibt es Indizien, die dafür sprechen, dass es sich um Freismilch gehandelt hat? Und das Argument mit der Jahreszahl 1678 steht etwas verloren da, weil die Information, dass Hackl ihre letzte Arbeit in Kempten 1670 ausführte und wohl 1674 starb, erst später im Text kommt. Ich würde das umstellen oder zumindest vorher schon erwähnen; wenn du möchtest, mache ich da gern einen Vorschlag. Und woher weiß man, dass Hackl nach 1670 nicht mehr in Kempten tätig gewesen ist? Steht das 1678-Argument schon bei Schmidt oder erst bei Wartena? Da ich mir sicher bin, dass sich diese kleineren Fragen leicht klären lassen, stimme ich jetzt schonmal mit exzellent. --Andropov (Diskussion) 16:58, 14. Mai 2018 (CEST)

Ganz sicher  Lesenswert, für  Exzellent fehlt mir die genauere Herausarbeitung der künstlerischen Handschrift. Marcus Cyron Reden 13:47, 15. Mai 2018 (CEST)

Finde ich beim Nachdenken einen wichtigen Punkt: Die Besonderheiten der Arbeiten der Stuckhatorin werden eher beiläufig erwähnt beim Kastulusaltar, also der schwarze Hintergrund und die Blumenranken. Da der Stilvergleich für die Identifizierung als Barbara Hackl maßgeblich ist, könnte man diesen Punkt ausbauen und auch darauf eingehen, welche Einflüsse dabei erkennbar werden. --Andropov (Diskussion) 15:09, 15. Mai 2018 (CEST)
  • Ich möchte mich den Ausführungen Andropovs anschließen. Ob der spärlichen Beleglage ein wirklich schwieriges,aber höchst interessantes Thema, das gut herausgearbeitet wurde und für mich in den Top 5 der Sektion des SW platziert war. Diese Beleglage macht es auch schwierig, den Artikel zu bewerten. Die Literatur ist in meinen Augen gut aufgearbeitet und in den geschichtlichen Kontext eingebunden. In der SW-Jury wurde auch angemerkt, dass ein Stilvergleich zwischen Barbara Hackl und Frau Stuckhartorin den Artikel weiter aufwerten würde. So ist der Artikel für mich ganz sicher lesenswert mit der Tendenz zur höheren Auszeichnung. Geolina mente et malleo 10:58, 20. Mai 2018 (CEST)
  • Habe den Artikel seit der Erstellung immer mal wieder verfolgt. Aus meiner Sicht ganz klar  Lesenswert. --Mogadir Disk. 17:50, 20. Mai 2018 (CEST)
Danke für die zahlreichen Beiträge! Ich erlaube mir hier einige Kleinigkeiten anzumerken:
  • Eine künstlerische Handschrift festzustellen ist unmöglich, da hierzu die Beleglage schlicht keine Informationen liefert und auch so die Situation schwierig ist, da ihr außer der Arbeit in der Kirche, keine weitere zugeschrieben wird. In München war die Familie eher als Einheit tätig und Signaturen gibt es nicht. Das ganze wird mehr als mühsames Handwerk als Kunst angesehen. Es kann daher gewissermaßen als ein (wenig konsequenter) Münchner Stil angesehen werden. Die Literatur halt sich da aber zurück. Und auch die Tafeln im Chorgestühl sind untypisch für München. Ich behaupte, dass es nördlich der Alpen sehr wenige Personen gab, die es in dieser handwerklichen Raffinesse hinbekommen hätten.
  • Der schwarze "Hintergrund" ist üblich bei der Ausführungsart, besonders häufig in Italien bei Tischen und Wanddekorationen zu sehen (einfach in Google Bilder "Scalgiola" eingeben). Genauso waren Ranken(malereien) immer wieder in Mode, ja, man findet sie kaum verändert in jedem Jahrhundert. Es war schon immer ein beliebtes Gestaltungselement, heute übrigens in moderner Form als "Wandtattoo". Die Renaissance war von Ranken ziemlich geprägt - so zitiert auch der ganze Kirchenbau die Renaissance sehr intensiv. Schwarzer Hintergrund und Ranken ist also nichts außergewöhnliches. Übrigens werden "Barbara Hackl" in der Literatur keine weiteren Werke zugeschrieben, sonst wären die im Artikel ja enthalten. Freismich wird ein einziges Mal erwähnt, aber leider nicht genauer ausgeführt.
Ich verstehe daher nicht wie ich auf etwas ohne Informationen eingehen soll. Eine nähere Ausführung zu Frauen in Zünften ist nicht Thema des Artikels, die Erwähnung der Thematik in der Einleitung ist rein informativen Charakters, da Frauen in der Zeit einfach verschwiegen wurden und es da insgesamt schwierig hatten. Vielen Dank für die Kommentare! Epimachus (Diskussion) 21:58, 20. Mai 2018 (CEST)

Mathematik im mittelalterlichen Islam[Quelltext bearbeiten]

Die Mathematik im mittelalterlichen Islam basierte auf den Erkenntnissen der antiken griechischen und der indischen Mathematik, fügte diesen aber auch zahlreiche Neuerungen und Weiterentwicklungen hinzu. Während zeitgleich die Werke der Antike im frühmittelalterlichen christlichen Europa fast vergessen waren und dort kaum nennenswerte wissenschaftliche Fortschritte erzielt wurden, bewahrten die Gelehrten in der islamischen Welt die Kontinuität der mathematischen Forschung. Aus diesem Grunde spielen sie für die Geschichte der Mathematik eine wichtige Rolle. Bedeutende Mathematiker der „Blütezeit des Islam“ waren beispielsweise al-Chwarizmi, Thabit ibn Qurra, al-Battani, Abu l-Wafa, Alhazen und Omar Chayyam.

Mein Beitrag für den vergangenen Schreibwettbewerb, der den vierten Platz in der Gesamtwertung und – was mich ganz besonders freut – den ersten Platz beim Publikumspreis erreichen konnte; dafür ein ganz herzlicher Dank an die Jury und an alle Abstimmenden! Der Artikel war danach auch mehrere Tage auf der Hauptseite verlinkt und wurde nicht zerpflückt (und das trotz „Irgendwas mit Islam“ ;-), darum wage ich jetzt hier mal direkt eine Kandidatur. Viele Grüße -- HilberTraum (d, m) 20:14, 14. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent Ein sehr schöner Artikel meiner Meinung nach. Ich bin zwar zugegeben eine absolute Niete in Mathe, aber ich fühle mich nicht uninformiert. Der Artikel ist sehr gut geschrieben, gut bebildert, verständliche Beispiele sind ebenfalls vorhanden. Durch und durch sehr gut. Hut ab.--Lirim | Nachrichten 21:23, 14. Mai 2018 (CEST)
 Exzellent - Verdienter Publikumssieger und by the way wie gewohnt ein hervorragender Artikel von HilberTraum. --Wikiolo 💬📷 14:32, 15. Mai 2018 (CEST)
  •  Exzellent - Der Artikel ist unzweifelhaft exzellent und war auch einer der Hauptkandidaten für den SW-Sieg von Seiten der Jury. Er stellt einen extrem guten Abriss der Mathematikgeschichte der islamisch geprägten Welt im Mittelalter dar, ist spannend und gut lesbar und nimmt den Leser mit auf die Reise, ohne ihn mit zu viel Fachmathematik zu überfordern. Bis dahin also perfekt. Das Hauptproblem des Artikel im Vergleich zu dem letztlichen Sieger allerdings, bestand aus zwei Teilen:
  1. zum einen aus der Frage nach dem korrekten Lemma: "Islam" (religiös) vs. islamisch geprägte Regionen bzw. arabisch geprägte Regionen. Vom Inhalt würde "im Islam" nicht wirklich passen, uns war jedoch das Dilemma des Autoren klar, der sich letztlich entschieden hat, der Fachliteratur in der Benennung zu folgen.
  2. der Artikel basiert nahezu ausschliesslich auf Quellen und Betrachtungen der westlichen Welt und englsichsprachigen Literatur, und dabei zu einem erheblichen Anteil auf denen von Berggren. Autoren der "betroffenen" Region werden nicht genutzt, obwohl sie wahrscheinlich teilweise auch in übersetzten Versionen vorliegen müssten.
Beide Punkte sind sicher nicht so gravierend, das sie eine Exzellenz-Wertung verhindern würden - beim Run auf den Sieg im SW waren sie dagegen nach unserer Ansicht maßgeblich. Unabhägig davon: Danke für einen weiteren großartigen Artikel aus der Traum-Tastatur -- Achim Raschka (Diskussion) 14:52, 15. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent. Ich argumentiere wie Achim. Ein ganz wunderbarer Artikel. Es gibt nur diese terminologische Unklarheit, für die aber unseres Erachtens (SW-Jury) der Hauptautor nichts kann. Die Fachliteratur marschiert(e) offensichtlich überwiegend in diese Richtung. Man könnte bei dieser Gelegenheit auch fragen, ob die "islamische Welt" ein "eigenes Mittelalter" kennt. Wenn dem so ist, wäre noch stärker zu prüfen (Aufgabe der Islamwissenschaftler und der Fachhistoriker), ob derartige Bennungen wie im Lemma korrekt sind oder stark eurozentristisch. Der Hinweis von Achim auf Literatur aus anderen Regionen ist uns wichtig gewesen. Die französische Wikipedia nutzt bei diesem Lemma offenbar derartige Literatur oder aber führt sie im Literaturverzeichnis auf, siehe hier. Auch wenn ich viele Worte um die vermeintlichen Potenziale mache: Entscheidend ist doch, welch tolle Arbeit hier im Zuge des SW vorgelegt worden ist. Das ist Qualität, das wollen wir sehen. Bravo! Atomiccocktail (Diskussion) 18:00, 15. Mai 2018 (CEST)

Oh, danke schön für die Voten und das viele Lob! Zur Lemmafrage gibt es schon einen längeren Abschnitt auf der Artikeldisk. Wie ich dort auch geschrieben habe, hänge ich nicht besonders an dem Lemma und hatte auch nicht besonders viel Hirnschmalz darauf verwendet. Wenn jemand den Artikel auf ein anderes vernünftiges Lemma verschieben möchte, würde ich mich sicher nicht dagegen wehren. -- HilberTraum (d, m) 19:24, 15. Mai 2018 (CEST)
  • Ohne Votum: Ich störe mich doch sehr am Begriff des "mittelalterlichen Islam". Erstens ist der Islam eine Religion, keine Kultur, keine Zeitepoche. Dementsprechend ist dieser Begriff bestenfalls problematisch, eigentlich aber schlicht falsch. Zum zweiten ist da kein Mittelalter. Das ist die islamische Expansionszeit. Letztlich kann man das auf einige Regionen in Mesopotamien und Persien eingrenzen. Mittelalter ist ein eindeutig definierter, auf die Zeit zwischen Antike und Renaissance in Europa bezogener Begriff. Die fälschliche Adaption für andere Bereiche, nicht zuletzt oft durch angloamerikanische Forscher wie hier Berggren ist äusserst problematisch. Das ist eben kein Mittelalter. Das müsste ja zwischen zwei anderen, irgendwie zueinander gehörenden Zeitabschnitten stehen. Hier wird der europäische Begriff einfach einer anderen Kultur über gestülpt. HilberTraum, da das die Literatur so eindeutig falsch vorbetet, kann ich dir das nicht vorwerfen. Dennoch ist und bleibt es ein großes Problem. Der ganzen Sache schaden dann aber auch noch Formulierungen wie Zur Zeit des Niedergangs der islamischen Wissenschaften - wie meinen? Also entweder ist gemeint, alle Wissenschaften in den Regionen seien im Niedergang begriffen gewesen. Oder aber, die Theologie. Oder als dritte Möglichkeit, die Mathematik ist eine islamische Wissenschaft. Wenn ich mir jetzt vorstelle, daß es Jemand einen Artikel zur Mathematik im mittelalterlichen Christentum schriebe - das passt alles nicht. Marcus Cyron Reden 00:28, 16. Mai 2018 (CEST) PS: einen sachlichen Fehler habe ich korrigiert. Es bleiben aber noch wenn ich richtig gezählt habe 26 Links auf Weiterleitungen, die bei ausgezeichneten Artikeln nicht mehr sein sollten.
Die Stelle mit den islamischen Wissenschaften habe ich repariert, danke. -- HilberTraum (d, m) 18:06, 16. Mai 2018 (CEST)
Danke dir! Und noch mal ausdrücklich: die Kritik am Lemma geht nicht gegen dich und deine Arbeit! Marcus Cyron Reden 02:34, 18. Mai 2018 (CEST)
Ich teile diese Bedenken hinsichtlich des sehr problematischen Lemmas und meine, dass wir uns beim Lemma durchaus von einer missglückten Formulierungsweise in Teilen der Literatur emanzipieren dürfen. Vor allem ist das Lemma schlicht unlogisch - logisch betrachtet hat man sich unter "Mathematik im mittelalterlichen Islam" einen Artikel über die Rezeption von Mathematik durch mittelalterliche islamische Theologen vorzustellen. Anzustreben ist die Eliminierung sowohl von "Islam" als auch von "mittelalterlich". Ich würde den Artikel "Mathematik im vormodernen arabischsprachigen Raum" nennen. Begründung: Man kann auch persische Gelehrte, die arabisch schreiben, in diesem Kontext zum arabischsprachigen Raum zählen. Nwabueze 02:02, 16. Mai 2018 (CEST)
Ich kann die Bedenken gegen den Begriff "Mittelalter" grundsätzlich nachvollziehen und finde auch die Diskussion darüber richtig und wichtig.
Allerdings möchte ich auch folgendes zu bedenken geben: aus der eurozentristischen Sicht teilen wir nun einmal (grob) den historischen Ablauf von Dingen in Antike, Mittelalter, Renaissance, Moderne, etc. ein. Insbesondere im Kontext einer konsistenten Geschichtsdarstellung finde ich es schon sinnvoll wenn man gleiche Zeiträume auch gleich benennt. Allein schon weil man dann sehr gut sehen und vergleichen kann, wie es z.B. im selben Zeitraum in Europa mit der mathematischen Entwicklung voranging: diese war nämlich zu der Zeit eher mau bis nicht vorhanden.
Dass "Mathematik im mittelalterlichen Islam" in Wirklichkeit "Mathematik, die im Kulturkreis stattfand wo man mehrheitlich zur islamischen Religion angehört, zu einer Zeit, die man in Europa als Mittelalter kennt" bedeutet wird durch die Begriffserklärung im Artikelanfang ja hinreichend und durchaus augenfällig dargestellt. Ich finde, dass man Lemmas verwenden sollte, die durchaus jedem beim ersten Lesen etwas sagen, auch dann wenn sie nicht ganz präzise sind. Gerade weil man hier ohnehin nicht eine hundertprozentige Präzisierung im Lemma hinbekommt sollte man es unterlassen, sperrige Artikellemmas zu verwenden, um den Begriff 10% besser als im Originallemma zu machen, die den Sachverhalt aber eben auch nicht exakt beschreiben. --Alabasterstein (Diskussion) 08:08, 16. Mai 2018 (CEST)
Stimme Alabasterstein zu.--HajjiBaba (Diskussion) 10:29, 16. Mai 2018 (CEST)
Sehe ich nicht so. Analog wäre auch "Mathematik im mittelalterlichen China" denkbar, aber spätestens da sollte auffallen, dass das absurd ist. Mittelalter steht spezifisch für eine gewisse Zeitspanne im christlichen Europa, nicht für eine allgemeine Zeit irgendwo auf der Welt. 129.13.72.197 13:09, 16. Mai 2018 (CEST)
Wieso man "spätestens da" sehen sollte, dass es absurd ist, sehe ich nicht. Ob nun China oder "arabische Staaten" oder "Region des islamischen Glaubens", alles existierte in der Zeit, die in Europa als Mittelalter bezeichnet wird. Mit entsprechender Kennzeichnung wird darauf ausdrücklich aufmerksam gemacht, dass die Begrifflichkeit dem allgemeinen Verständnis dient, und mit entsprechender Einschränkung gesehen werden muss. Dazu kommt, dass bisher ja die gesamte Forschung es auch so nennt. Würde ich, auch wenn ich astrein nachweisen kann, dass ein Begriff fälschlich genutzt wird mir meinen eigenen ausdenken, will ich das Theoriefindungsgeschrei von einigen hier nicht erleben, ich würde hier Begriffe etablieren wollen. Im Übrigen: wenn man schon gegen etwas bestehendes ist, sollte man doch auch bitte Stellung beziehen, wie die alternative lauten soll, damit man abwägen kann wie sinnvoll dieser Vorschlag denn nun ist. --Alabasterstein (Diskussion) 13:17, 16. Mai 2018 (CEST)
Wieso man "spätestens da" sehen sollte, dass es absurd ist siehst du echt nicht? Geschichte Chinas beginnt etwa 2200 v. Chr. Das heisst, du möchtest, weil ja analog zum europäischen Pendant, (grob!) 2700 Jahre Antike, dann 1000 Jahre Mittelalter, dann Neuzeit. Und ignorierst da völlig eine ganz eigene Geschichte. Das ist nicht mehr nur ein kleiner Fehler. Marcus Cyron Reden 14:31, 16. Mai 2018 (CEST)
Du hast meine Argumente wohl nicht gewissenhaft genug gelesen oder verstanden. Alles weitere muss nicht hier ausgetreten werden. --Alabasterstein (Diskussion) 15:18, 16. Mai 2018 (CEST)
Man kann den Spieß auch umdrehen: Wie wäre denn ein Artikel Europa in der Zeit der Yuan-Dynastie? Oder Europa in präkolumbischer Zeit? Das fändest du dann wohl auch nicht absurd? 129.13.72.197 15:31, 16. Mai 2018 (CEST)
Bei gleichen Voraussetzungen, sprich: fehlender Forschungsarbeit in Europa zu diesem Thema und entsprechend fehlenden Bezeichnungen, wären das Prima Titel aus Sicht der Chinesen bzw. aus Sicht der Kolumbianer und nur folgerichtig. Aber wie gesagt, die Bezeichnung wurde ja nicht einmal vom Autor erfunden sondern basiert zudem auf wissenschaftliche Publikationen. Diesen kann und darf man kritisch gegenüberstehen. Aber ich fürchte keiner der hier beteiligten ist Mathematikhistoriker, um ein entsprechend fundiertes, eigenes Werk vorweisen zu können, um sich dem entgegen zu stellen. Ergo: hier wird TF betrieben und diese verstößt auch mal ganz locker flockig gegen die Grundsätze der Wikipedia. --Alabasterstein (Diskussion) 16:27, 16. Mai 2018 (CEST)
Um das abzukürzen: Wie ich und andere schrieben, folgt der Autor de genutzen Literatur - alles darüber hinaus kann man auf der Artikeldiskussion klären. Der Hinweis von Benutzer:Atomiccocktail auf den französischen Schwesterartikel und dessen Quellen sollte allerdings berücksichtigt werden. Dort spricht man von sciences arabes (fr) und matematicas arabes (es) und zitiert Autoren wie Ahmed Djebbar aus Algerien, Amy Dahan und Hélène Bellosta, Khalil Jaouiche und Roshdi Rashed. Es gibt also durchaus Wissenschaftler abseits des angloamerikanischen Raums, die sich mit der Mathematikgeschichte der Region und der Zeit befasst haben. Für das Zeitalter wird bsp. l'Occident médiéval genutzt. Ich dneke, man kann da noch viel diskutieren und wird sicher auch eine Lösung finden - das sollte allerdings an passender Stelle passieren. -- Achim Raschka (Diskussion) 16:40, 16. Mai 2018 (CEST)
  • Natürlich finde ich den Artikel auch exzellent, aus genannten Gründen, die ich nicht alle neu aufzählen mag. --Alabasterstein (Diskussion) 08:09, 16. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent Es wurde bereits alles gesagt. Die Lemma-Frage sollte auf der Artikel-Disk erörtert werden. --DWI (Diskussion) 14:02, 16. Mai 2018 (CEST)

  •  Exzellent! Bei der Lemma-Thematik unterstütze ich voll und ganz den Vorschlag von Nwabueze, mein Votum bleibt davon aber unberührt. MfG--Krib (Diskussion) 22:18, 17. Mai 2018 (CEST)
  • Auch von mir ein klares  Exzellent! --Karim (Diskussion) 10:05, 18. Mai 2018 (CEST)
  • Der Artikel ist mir im SW schon aufgefallen. Ich bin in den vergangenen Tagen dazu gekommen, ihn ganz zu lesen und bin positiv angetan von der Darstellung des Themas. Mein Kompliment an den Autor, der nach Artikeln zu Videospielen und Mathematik nun auch Wissenschaftsgeschichte  Exzellent aufbereitet hat. --Jaax (Diskussion) 13:18, 19. Mai 2018 (CEST)
  •  Exzellent Ganz sicher ein sehr gut geschriebener, sauber gegliederter und wirklich interessanter Artikel. Dieser Artikel war für mich ein Favorit im Wettbewerb und schon deshalb herausragend, weil sich der Autor an einen Übersichtsartikel gewagt und ihn umfassend dargestellt hat. Die einzigen Kritikpunkte seitens der SW-Jury sind oben schon erwähnt worden. Durch die Einbeziehung der Literatur aus dem islamischen Raum würde der Artikel sicher noch weiter gewinnen und ihn abrunden. Vielen Dank an den Autor, Geolina mente et malleo 19:26, 20. Mai 2018 (CEST)
  •  Exzellent Da ich selbst über das sizilianische Mittelalter arbeite, bin ich mir der terminologischen Aporie bewußt: arabische Sprache und islamische Wissenschaftskultur lassen sich nicht trennen, unser Bezugsrahmen ist das Mittelalter und ein Wikipediartikel ist nicht der geeignete Ort, dies aufzulösen. Zudem ist das Problem ja im Artikel behandelt. --Enzian44 (Diskussion) 11:22, 20. Mai 2018 (CEST)

15. Mai[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 25. Mai/4. Juni.

Italienische populäre Musik[Quelltext bearbeiten]

Die italienische populäre Musik umfasst populärmusikalische Strömungen auf der italienischen Halbinsel seit der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Der Artikel, Produkt einer Zusammenarbeit mit dem Kollegen Sannita, der als Wikipedian in Residence am italienischen Zentralinstitut für Tonträger und audiovisuelle Quellen tätig ist, erreichte Platz vier in der Kultur-Sektion und Platz zwei im Publikumspreis des Schreibwettbewerbs (@Wikiolo, Gripweed, Marcus Cyron, Gnom, Man77: danke für die Stimmen!). Ich konnte seitdem noch Informationen aus der Encyclopedia of Popular Music of the World einarbeiten sowie nach den Hinweisen der Juroren Karim und Geolina163 ein paar kleinere Überarbeitungen vornehmen. Danke auch an Fraoch für die Tipps im Review und an Zietz für seine Anmerkungen! Die Rotlinkbeseitigung ist mir natürlich weiterhin ein großes Anliegen, das geht aber nicht von heute auf morgen.

Eine Bemerkung zu den Quellen: Der historische Teil wurde zum größten Teil als Abgleich der maßgeblichen Übersichtswerke von Borgna, Colombati und Liperi erstellt. Die musikwissenschaftliche Bearbeitung der italienischen populären Musik hingegen ist zu diesem Zeitpunkt nicht sehr weit fortgeschritten, weshalb für den Rest des Artikels immer wieder dieselben Autoren sich die Hand geben (Fabbri, Plastino, Prato, Sorce Keller, Agostini, Conti); das mag den Eindruck einer eingeschränkten Quellenauswahl machen, ist aber bei dem Thema unvermeidbar. Deutschsprachige Quelle konnte ich, abgesehen von Irving Wolthers kurzen Ausführungen und dem Geschwurbel auf Musicline.de, keine ausfindig machen. In dieser Hinsicht glaube ich deshalb, das Maximum herausgeholt zu haben.

Bei der Artikellänge und dem Umfang des Themas bin ich mir aber sicher, dass noch hie und da Schwächen vorhanden sind, sei es beim Stil, bei der Struktur oder bei den Belegen. Daher bin ich für konstruktive Kritik immer dankbar und freue mich ansonsten über eure Stimmen! –XanonymusX (Diskussion) 12:54, 15. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent Ein Artikel, wo man meines Erachtens durchaus etwas in die Pathos-Kiste greifen darf: Im Netz jedenfalls (zumindest nach meinem Wissen) der fundierteste und gleichzeitig ausführlichste Überblicks-Artikel zur Thematik überhaupt. Einzige Kritik meinerseits wäre, ob man einige Atric(inn)en der B-Genreliga von der Rotlink-Farbe entfärben könnte. Alle sicherlich für das Genre bedeutend – die Chancen, dass sie in de:WP (jedenfalls im 21. Jahrhundert) einen Eintrag erhalten, ist jedoch eher gering zu veranschlagen. --Richard Zietz 13:00, 15. Mai 2018 (CEST)
Danke! Ja, insbesondere bei Sängern vor 1950 sehe auch ich die Chancen gering, da meine diversen To-Do-Listen (sowie mein generelles Interesse) erst ab 1951 greifen. Andererseits scheint mir das Entlinken als weniger wichtiger erachteter Personen eine Art Theoriefindung zu sein. Bei Artikeln wie Sanremo-Festival 1962 verhindere ich die ganz schlimme Rotlinkwüste durch das Kriterium, nur Interpreten immer zu verlinken, nicht aber die Songwriter. Aber bei einem Übersichtsartikel wie dem vorliegenden sehe ich momentan kein brauchbares Kriterium …–XanonymusX (Diskussion) 13:14, 15. Mai 2018 (CEST)

Ich bin in der Sache kein Fachmann, fühlte mich aber überraschend umfassend informiert - der Artikel ist wirklich mehr als Namedropping. Die ein oder andere Sache hätte vielleicht umfassender ausgearbeitet werden können, aber vieles ist sicher auch eine Sache der Beleglage.  Lesenswert ist für mich sicher, Tendenz zu  Exzellent ist sicher da, doch wage ich eine so weitgehende Beurteilung nicht. Marcus Cyron Reden 13:45, 15. Mai 2018 (CEST)

Für mich ist der Artikel allein aufgrund der umfassenden Ausarbeitung und der hervorragenden Belegung  Exzellent. Klar gibt es manche, die aufgrund der Länge Probleme sehen werden - imho soll es aber die Entscheidung eines Autors/einer Autorin bleiben, wie detailiert er/sie einen Artikel schreibt, sofern alle wesentlichen Informationen schreibt und nicht vollkommen vom Thema abdriftet. Das ist imho im vorliegenden Artikel erfüllt. --Wikiolo 💬📷 14:35, 15. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent Klar. --Gripweed (Diskussion) 16:27, 15. Mai 2018 (CEST)

Diese Fleißarbeit verdient ein  Exzellent. --Karim (Diskussion) 21:39, 15. Mai 2018 (CEST)

Hervorragender Artikel, ein  Exzellent ist ganz klar gerechtfertigt. Dem Artikel fehlt eigentlich nur noch ein kleines Kapitel über die Musikszene der Schweiz, bzw. der italienischsprachigen Regionen. Spontan kommen mir allerdings nur Peter, Sue & Marc in den Sinn, die beim ESC 1981 mit Io senza te antraten. Keine Ahnung, ob da überhaupt noch mehr vorhanden ist. --Voyager (Diskussion) 15:13, 16. Mai 2018 (CEST)

Danke! Stimmt, ich denke da auch an Paolo Meneguzzi; aber offenbar hat keine der Quellen ein Problem damit, Italian Popular Music völlig auf die italienische Halbinsel einzugrenzen. Insofern macht mein erster Einleitungssatz das ja auch deutlich. Wäre dann auch schwierig, darüber zu schreiben; bräuchte vermutlich zuerst einen Artikel Populäre Musik in der Schweiz oder so ähnlich, auf den dann verwiesen werden könnte. Belgien konnte ich bei Musik der Diaspora behandeln, aber da passt die Schweiz nicht hinein.–XanonymusX (Diskussion) 16:04, 16. Mai 2018 (CEST)
Der Musikmarkt im Kanton Tessin ist ja vergleichsweise winzig, und was dort geschieht, kriegt man nördlich das Gotthards eh nicht mit. --Voyager (Diskussion) 22:57, 16. Mai 2018 (CEST)
Ach ja, Gotthard (Band) kommt ja auch aus dem Tessin, die singen aber alles auf Englisch... --Voyager (Diskussion) 23:02, 16. Mai 2018 (CEST)

In deutscher Sprache gibt es sonst nichts Vergleichbares zur Thematik. Klar  Exzellent, danke für diesen enorm wichtigen und hervorragend gelungenen Beitrag. Äbäläfuchs Diskussion 22:43, 16. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent, für mich ziemlich klar. Ich fand ohnehin die Konkurrenz im SW in diesem Jahr unglaublich stark und da war ich insbesondere von diesem ambitionierten Rundumschlag schwer angetan. Er hat gewiss das Problem, dass man in vielen Facetten den Inhalt noch detaillierter ausbreiten könnte, aber in der Entscheidung eben dies nicht zu tun behält der Artikel seinen roten Faden und seine Übersichtlichkeit bei. Ich glaube, dass hier neben der Informationsfülle eine deutliche Qualität der Autorenschaft auszumachen ist, zu sehen wo man eine Grenze setzt ohne zugleich Lückenhaft zu erscheinen, kann verdammt schwer sein. Die Möglichkeit aufbauend mit ergänzenden Artikeln zu den angerissenen Themen weiterzumachen nimmt einem ja niemand. Sehr rund.--Fraoch 10:11, 17. Mai 2018 (CEST)
Danke! Ja, Artikel wie Italienischer Progressive Rock oder canzone d’autore (evtl. Einbau in Cantautore) oder ein Ausbau von Italienischer Hip-Hop und Neapolitanische Volksmusik bieten sich auf jeden Fall noch an, die Encyclopedia of Popular Music of the World ist da sehr brauchbar.–XanonymusX (Diskussion) 12:32, 17. Mai 2018 (CEST)
 Exzellent--Lirim | N 11:11, 17. Mai 2018 (CEST)
 Exzellent Nach der Überarbeitung hat der Artikel wirklich gewonnen, nachdem mich in der Wettbewerbversion die vielen Klammersätze und das Namedropping am Lesefluss gestört haben. Sehr lobenswert ist, dass sich der Autor an so ein umfangreiches Thema herangewagt und dargestellt hat. Vielen Dank dafür. Geolina mente et malleo 10:33, 20. Mai 2018 (CEST)
 :  Lesenswert --Elmie - Kennst Du schon mein Tipp-Spiel? 01:55, 21. Mai 2018 (CEST) schon alles gesagt...aber zum  Exzellent kann ich mich - obwohl auch Fan dieser Richtung - nicht durchringen
Welcher „Richtung“, wenn ich fragen darf?–XanonymusX (Diskussion) 02:44, 21. Mai 2018 (CEST)

16. Mai[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 26. Mai/5. Juni.

Niederdeutsch (Schulfach)[Quelltext bearbeiten]

Niederdeutsch ist ein junges Schulfach in den norddeutschen Bundesländern Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen, das erstmals 2010 in Hamburg an Grundschulen eingeführt wurde. Es ist ein reguläres Fach, wird aber nur an einzelnen Schulen im Wahlpflichtbereich unterrichtet. Die Kultusministerkonferenz hat es als Abiturfach anerkannt, als solches wird es jedoch nur in Mecklenburg-Vorpommern seit 2016 eingerichtet. Dass Plattdeutsch vom Aussterben bedroht ist und nicht mehr als Muttersprache in den Elternhäusern weitergegeben wird, ist die Hauptmotivation für die Einführung als Schulfach. Niederdeutsch ist völkerrechtlich durch die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen geschützt, die Deutschland u.a. zur Etablierung von Schulunterricht verpflichtet und den Rang eines Bundesgesetzes hat, also bindend ist. In Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ist die Sprache zudem durch die Verfassung geschützt.

Kandidierte im Schreibwettbewerb. Mit etwas Abstand bin ich den Artikel jetzt noch zweimal komplett durchgegangen, wozu ich im SW leider keine Zeit mehr hatte. Ein ziemlich aktuelles, natürlich auch etwas randständiges Thema, zu dem es deshalb relativ wenig Literatur gibt, in Form von Büchern eigentlich gar keine. --Nicolai P. (Disk.) 13:03, 16. Mai 2018 (CEST)

  •  Exzellent - ein sehr schöner Artikel, der auch von der Jury im SW recht hoch eingeordnet wurde und letztlich auf Platz 6 der Top 10 geladet ist. Als Laie fand ich den Artikel sehr gut lesbar udn mir fielen keine inhaltlichen Lücken oder Unstimmigkeiten auf - Die Rahmenbedingungen sind passend dargestellt und nicht ausufernd, der wichtige Bezug zum EU-Recht wird gut hergestellt und die Geschichte der Einführung von Niederdeutsch als Schulfach in den nördlichen Bundesländern ist in sich stimmig und sehr gut aufgearbeitet. Einzelne Punkte sind evtl. zu pauschal auf die Gesamtregion bezogen („In den 1970er und 1980er Jahren verschwand die Mehrsprachigkeit in Norddeutschland aus allen sozialen Bereichen fast völlig“ - trifft auf den Raum nördlich von Hamburg und in Ostfriesland nicht wirklich zu, dort ist platt in vielen Bereichen des sozialen Lebens Standardsprache), in der Gesamtsicht sind sie dann aber wieder treffend (als Westfale: In Westfalen ist platt mit der Generation meiner Oma nahezu ausgestorben). All in all: Ich mag den Artikel und halte den Exzellent-Stempel für angemessen. -- Achim Raschka (Diskussion) 11:29, 17. Mai 2018 (CEST)
Vielen Dank. Die Stelle war tatsächlich etwas pauschal, deshalb hatte ich bei der Überarbeitung noch eingefügt: An den Küsten und in kleineren Orten wird dabei noch häufiger Platt gesprochen, als in den Städten und im Süden des Verbreitungsgebietes. --Nicolai P. (Disk.) 12:53, 17. Mai 2018 (CEST)
  • Mich irritiert ein wenig der Satz In allen Bundesländern wird Niederdeutsch nicht flächendeckend, sondern nur an einzelnen Schulen angeboten. Gilt das somit z.B. auch in Bayern? Vielleicht sollte man In all diesen statt dessen schreiben. Ansonsten halte ich den Artikel auch für  Exzellent. --Karim (Diskussion) 10:11, 18. Mai 2018 (CEST)
Ich bin selbst auch immer über diesen Satz gestolpert. Jetzt habe ich ihn mal in In keinem der norddeutschen Bundesländer wird Niederdeutsch flächendeckend, sondern jeweils nur an einzelnen Schulen angeboten geändert. --Nicolai P. (Disk.) 11:26, 18. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent! Einzig für den Siehe auch-Abschnitt hätte ich mir einen kleinen Abschnitt zum Vergleich mit den Unterricht in Dänisch, Friesisch und den beiden sorbischen Sprachen gewünscht. Evtl. ergänzt mit der Erwähnung weiterer Minderheitensprachen oder ausstrebender Sprachen in Europa (auch das Für und Wider zum Aufrechterhalten der Irischen Sprache basiert auf den gleichen Argumenten). Nun sprengt vieleicht auch den Rahmen des tollen Artikels. MfG--Krib (Diskussion) 09:28, 19. Mai 2018 (CEST)

Darüber hatte ich auch nachgedacht, es aber bisher gelassen, weil die Situation des Schulunterrichts der verschiedenen Minderheitensprachen teilweise sehr unterschiedlich ist (v.a. das Dänische, das hauptsächlich in eigenen Schulen unterrichtet wird). Deshalb könnte es wirklich den Rahmen sprengen. Am besten läßt sich der Niederdeutsch- mit dem Friesischunterricht vergleichen.
Einige andere Regionalsprachen sind in den letzten beiden Abschnitten des Kapitels Die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen genannt. Aber für einen kurzen Überblick, wie sich die Schulsituation für diese Sprachen darstellt, fehlt mir der Überblick bzw. gute, prägnante, zusammenfassende Literatur.
Grundsätzlich stehe ich der Idee aber sehr positiv gegenüber, noch ein Kapitel mit einem vergleichenden Blick über den Tellerrand einzufügen. --Nicolai P. (Disk.) 13:08, 19. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent Ich habe den ausführlichen, gut gegliederten Artikel im SW mit großem Interesse gelesen und er ist in meinen Augen völlig zu Recht in den TOP 10 des SW platziert. Nach der Beseitigung der kleinen sprachlichen Ungenauigkeiten (siehe Karim) ist der Artikel rund und verdient imA ganz sicher die Auszeichnung. Ich persönlich hätte mir auch gerne einen kurzen Verweis auf den Sprachunterricht der verschiedenen Minderheitensprachen gewünscht, aber die Argumente dagegen (s.o.) überzeugen mich. Vielleicht lässt sich das Thema (in Zukunft) trotzdem kurz umreißen. Vielen Dank für den schönen Artikel, Geolina mente et malleo 10:46, 20. Mai 2018 (CEST)

 Lesenswert Der Artikel ist ausführlich und akribisch recherchiert und gut belegt, sprachlich fehlt mir aber noch einiges zu einem „exzellent“. In der Einleitung war ich so frei, zumindest schon ein paar Aspekte zu glätten. So „fordert“ die ECRML z. B. nicht, es handelt sich hier nach meinem Verständnis um eine Selbstverpflichtung, die jederzeit (Art. 22 (1) ECRML) konsequenzlos gekündigt werden kann, es gibt auch keine Sanktionen, wenn einzelne Aspekte nicht eingehalten werden sollten. Zum Verständnis aus anderer Ecke: Der Freistaat Bayern wurde wegen seiner Untätigkeit bzgl. Luftreinhalteplan zu Dieselfahrzeugen sogar ohne weitere Konsequenzen gerichtlich zu Zwangsgeld verurteilt.[1] Derartige unpräzise Formulierungen ziehen sich weiter durch den Artikel und könnten nach einem Review zu einem verdienten „exzellent“ führen. --Wibramuc 13:45, 20. Mai 2018 (CEST)

Die Charta gilt allgemein als völkkerrechtlich bindend und im Rang eines Bundesgesetzes stehend. Im Abschnitt Die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen werden zwei entsprechende rechtswissenschaftliche Einschätzungen zitiert. M.E. ist es auch nicht richtig, dass sie so einfach gekündigt werden kann, jedenfalls nicht von denen, die durch die Charta verpflichtet werden, nämlich die Bundesländer. Auch eine neue Landesregierung ist durch sie gebunden, ohne sie selbst unterzeichnet zu haben. Dass die Sanktionsmöglichkeiten begrenzt sind (wie bei den meisten völkerrechtlichen Verträgen), ist zwar richtig, die Charta ist trotzdem rechtlich bindend. Deshalb muss sich z.B. Niedersachsen von dem Rechtswissenschaftler Stefan Oeter indirekt des Rechtsbruchs bezichtigen lassen, auch wenn das Land keine Strafzahlungen o.ä. zu befürchten hat. Ebenfalls im Kapitel zur Sprachencharta steht zudem, dass - eben wegen der Schwierigkeiten, Sanktionen zu verhägen - die Inhalte in das nationale Recht überführt werden müssen. Spätestens dann haben sie nicht nur Rechtskraft, sondern sind auch gerichtlich durchsetzbar. Kurz und gut: Die Änderungen in der Einleitung sind nicht falsch, dass sie vorher falsch oder auch nur ungenau gewesen seien, ist m.E. aber nicht richtig. --Nicolai P. (Disk.) 14:20, 20. Mai 2018 (CEST)

 Exzellent Der Artikel stellt das Thema umfassen dar und beleuchtet es angemessen von vielen Seiten. Die klare Artikelstruktur unterstützt das Verständnis. Die Änderungen von Wibramuc sind m.E. Verbesserungen. Was ein wenig fehlt, sind Bebilderungen, allerdings bietet sich das Thema nicht dafür an, abgesehen von eventuellen Bildern der größeren Schülerwettbewerbe o.ä. wenn Commons solche Bilder hätte. Für besonders wertvoll halte ich die Erläuterungen in den letzten beiden Abschnitten zur sprachlichen Integration und zu Auswirkungen auf den Fremdsprachenunterricht. --Carolin 15:20, 20. Mai 2018 (CEST)

17. Mai[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 27. Mai/6. Juni.

G-Dragon/Diskografie[Quelltext bearbeiten]

Diese Diskografie ist eine Übersicht über die musikalischen Werke des Südkoreanischen Rappers G-Dragon.

Ich habe den Artikel im Juli letzen Jahres angelegt. Im Oktober befand er sich recht kurz bereits im Review, indem jedoch nicht viel passiert ist. Seit dem habe ich den Artikel noch etwas überarbeitet, vor allem die Vorlage:Charttabelle überall eingesetzt. Von der Struktur bin ich der Kollegah/Diskografie gefolgt. Als Artikelanleger und Hauptautor bin ich natürlich erneut  Neutral. Ich bedanke mich jetzt schon einmal bei allen die ihr Votum abgeben.--Lirim | Nachrichten 03:44, 17. Mai 2018 (CEST)

Könnte man die Cover nicht direkt in die Tabelle einbauen? Als weiteren Punkt? Unter der Tabelle wirkt das sehr hin geklatscht. Marcus Cyron Reden 02:36, 18. Mai 2018 (CEST)
Mir würde das (nach dem Vorbild von Kool Savas/Diskografie) auch besser gefallen. Möglich ist es, aber bei Kollegah hatte man sich offenbar bewusst dagegen entschieden, warum, habe ich nicht nachvollziehen können.–XanonymusX (Diskussion) 03:00, 18. Mai 2018 (CEST)
Ich habe es in erster Linie gemacht um immer gleiche Tabellenbreiten zu garantieren. Die Vorlage:Charttabelle reduziert ebenfalls deutchlich die Seitenbytes und das Updaten ist leichter. Ich könnte die Cover auch wie üblich direkt an den rechten Rand machen. Ich persönliche finde es jedoch unter der Tabelle schöner. Ich hatte es auch mal so.--Lirim | N 03:04, 18. Mai 2018 (CEST)
Na ja, mit der Vorlage hat das nix zu tun, auch dafür gibt es Beispiele: Alligatoah/Diskografie#Studioalben. Aber Tabellenbreite kann ich als Argument gut verstehen.–XanonymusX (Diskussion) 03:11, 18. Mai 2018 (CEST)
Ich habe es jetzt mal testweise bei den Studioalben eingebaut.--Lirim | N 03:18, 18. Mai 2018 (CEST)

 keine Auszeichnung, aus folgenden Gründen:

  • Tabellen sind nicht sortierbar
  • Einleitung und folgende Texte mit mangelnder Zeichensetzung und weiteren sprachlichen Mängeln
  • unübersichtlich: zu viel Kleinschrift und Zeilenumbrüche innerhalb von Tabellenzellen, obwohl durchaus genügend Platz wäre, um alle Werte nebeneinander in separaten Spalten vorzuhalten
  • fragwürdige Gliederung: Wozu etwa die Unterscheidung in Chartplatzierungen und Weitere Lieder mit Chartplatzierungen? Insgesamt zuviele Überschriften, die mit "weitere" beginnen
  • widersprüchliche Angaben, z. B. der Satz Seit 2006 wurden 49 Lieder des Künstlers veröffentlicht, von denen zwölf als Singles erschienen., obwohl in der folgenden Tabelle mehr als zwölf Lieder stehen
  • Der Ausdruck Kollaboration wirkt komisch (da ähnlich wie Kollaborateur), besser wäre Kooperation oder Zusammenarbeit
  • Der Unterschied zwischen Kollaboration und Gastbeiträgen ist mir unklar (beides scheint Zusammenarbeit zu sein)
  • Redundanz: Wozu der Abschnitt Auszeichnungen für Musikverkäufe? Dort geht es letztlich nur um die goldene Platte, die auch schon im Abschnitt Studioalben genannt wird. Und wozu gibt es innerhalb des Abschnitts Auszeichnungen für Musikverkäufe eine Liste und eine Tabelle, die offenbar beide das gleiche besagen?

--Stegosaurus (Diskussion) 13:18, 18. Mai 2018 (CEST)

Für was genau sollten die Tabellen in der Diskografie eines Künstlers sortierbar sein? M.E. ergeben diese Tabellen nur in der chronologischen Auflistung einen Sinn. --Alabasterstein (Diskussion) 15:10, 18. Mai 2018 (CEST)
Zum Beispiel, wenn man einen bestimmten Titel (Single, Album) anhand des Namens sucht. Oder auch, um Titel nach ihren Chartplatzierungen zu sortieren.--Stegosaurus (Diskussion) 15:20, 18. Mai 2018 (CEST)
    • Sortierbarkeit halte ich bei Diskografien für unnötig. Es einzubauen ist aber auch keine Herausforderung.
    • Der Unterschied zwischen Chartplatzierungen und Weitere Lieder mit Chartplatzierungen liegt darin das unter den Chartplatzierungen Single Veröffentlichungen gelistet sind. Bei Weitere Lieder mit Chartplatzierungen steht doch auch direkt Folgende Lieder erschienen nicht als Single, wurden aber durch das Album zum Download bereitgestellt und konnten somit eine Platzierung erlangen:.
    • Gastbeiträge beziehen sich auf Featureparts. z.B. Taeyangs Single I need a Girl erschien featuring G-Dragon [2]; Zutter jedoch als G-Dragon mit T.O.P und nicht G-Dragon feat. T.O.P oder umgekehrt.
    • Auszeichnungen für Musikverkäufe gehören in eine Diskografie. Die Liste kann man jedoch entfernen, stimme ich dir zu.
    • Sprachlich kann ich es noch einmal überarbeiten.
    • widersprüchliche Angaben und unnötige Zeilenumbrüche sollten jetzt passen.
    • Den Ausdruck Kollaboration benutzen wir nunmal in der Wikipedia. Alben werden oft auch als Kollaboalbum betitelt. Daher kommt das.
    • --Lirim | N 15:21, 18. Mai 2018 (CEST)
Ich schreite auch mal zur Verteidigung. Pauschale Forderungen nach Sortierbarkeit gab es ja schon oft, der wirkliche Nutzen scheint aber nicht gegeben zu sein, sonst hätte sich das Feature (Sortierbarkeit=ja) schon durchgesetzt. Insbesondere bei den winzigen Albentabellen ist sie schlicht unnötig, bei den Singles kann man’s ja einbauen (wobei ich dann die Unterüberschrift per Charteintrag/Hinweis anders lösen würde). Bzgl. Kollaboration verweise ich auch auf Kollaboalbum, das ist Standardvokabular in dem Bereich. Was die Gesamtordnung und die Qualität der Zwischentexte angeht, muss ich mir noch ein Bild machen, dann kommt auch mein Votum (bzw. meine Hinweise).–XanonymusX (Diskussion) 21:40, 18. Mai 2018 (CEST)

18. Mai[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 28. Mai/7. Juni.

Portal:Migration und Integration[Quelltext bearbeiten]

Nach einer Neustrukturierung und dem Abschluss des Reviews möchte ich dieses Portal heute zur Wahl vorstellen. --Carolin 23:04, 18. Mai 2018 (CEST)

  • ich finde aufbau/struktur, optik und das system der unterseiten als ganzes informativ Bunnyfrosch 14:09, 19. Mai 2018 (CEST)
Vielen Dank. Wer mehr über das Portal wissen möchte, findet vieles mehr auf der Portaldisk, so auch eine Zusammenfassung. Das Portal ist und bleibt work in progress, und es besteht auch weiterhin Raum dafür, mitzumachen und mitzugestalten. --Carolin 11:58, 20. Mai 2018 (CEST)
Das Portal ist wirklich sehr  Informativ. Vor allem das Design gefällt mir sehr. Herausragende Arbeit!--Jonski (Diskussion) 14:59, 20. Mai 2018 (CEST)
  • Das Portal sammelt eine enorme Zahl an Artikeln rund um die Themenkomplexe Migration&Integration und gibt diesen eine logische Struktur. Es lädt ein zum gezielten Recherchieren oder zum ziellosen Stöbern. Es macht neugierig und ermutigt dabei, auch selbst an Artikeln mitzuwirken. Vielen Dank für die viele Arbeit.  Informativ. --X2liro (Diskussion) 16:46, 20. Mai 2018 (CEST)

21. Mai[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 31. Mai/10. Juni.

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