Wilhelm Augst

Carl Friedrich Wilhelm Augst (* 12. April 1853 in Ilshofen; † 28. Juli 1913 in Gerabronn[1]) war Kupferschmied und Mitglied des Deutschen Reichstags.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Augst besuchte die Volksschule und erhielt Privatunterricht in Ilshofen. Als Lehrling war er im elterlichen Hause tätig. Zwischen 1870 und 1878 war er Arbeiter und Geschäftsführer in Nord- und Süddeutschland mit einer Unterbrechung wegen seiner Militärzeit beim württembergischen Pionierbataillon von 1873 bis 1876. Ab 1889 war er Direktor des fränkischen Kohlenkonsumvereins und Gemeinderat in Gerabronn.

Von November 1895 bis 1903 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Württemberg 12 (Gerabronn, Crailsheim, Mergentheim, Künzelsau) und die Demokratische Volkspartei. In der Reichstagswahl 1907 unterliegt er knapp in der Stichwahl dem Kandidaten des Bundes der Landwirte.[2] Ab 1907 bis zu seinem Tod war er Mitglied in der Zweiten Kammer der Württembergischen Landstände und vertrat den Wahlkreis Gerabronn.

Anmerkungen und Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Frank Raberg nennt im Biographischen Handbuch der württembergischen Landtagsabgeordneten auf Seite 17 als Sterbeort Stuttgart
  2. Carl-Wilhelm Reibel: Handbuch der Reichstagswahlen 1890–1918. Bündnisse, Ergebnisse, Kandidaten (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Band 15). Halbband 2, Droste, Düsseldorf 2007, ISBN 978-3-7700-5284-4, S. 1242–1245.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Frank Raberg: Biographisches Handbuch der württembergischen Landtagsabgeordneten 1815–1933. Im Auftrag der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg. Kohlhammer, Stuttgart 2001, ISBN 3-17-016604-2, S. 17.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Carl Friedrich Wilhelm Augst (* 12. April 1853 in Ilshofen; † 28. Juli 1913 in Gerabronn[1]) war Kupferschmied und Mitglied des Deutschen Reichstags.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Augst besuchte die Volksschule und erhielt Privatunterricht in Ilshofen. Als Lehrling war er im elterlichen Hause tätig. Zwischen 1870 und 1878 war er Arbeiter und Geschäftsführer in Nord- und Süddeutschland mit einer Unterbrechung wegen seiner Militärzeit beim württembergischen Pionierbataillon von 1873 bis 1876. Ab 1889 war er Direktor des fränkischen Kohlenkonsumvereins und Gemeinderat in Gerabronn.

Von November 1895 bis 1903 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Württemberg 12 (Gerabronn, Crailsheim, Mergentheim, Künzelsau) und die Demokratische Volkspartei. In der Reichstagswahl 1907 unterliegt er knapp in der Stichwahl dem Kandidaten des Bundes der Landwirte.[2] Ab 1907 bis zu seinem Tod war er Mitglied in der Zweiten Kammer der Württembergischen Landstände und vertrat den Wahlkreis Gerabronn.

Anmerkungen und Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Frank Raberg nennt im Biographischen Handbuch der württembergischen Landtagsabgeordneten auf Seite 17 als Sterbeort Stuttgart
  2. Carl-Wilhelm Reibel: Handbuch der Reichstagswahlen 1890–1918. Bündnisse, Ergebnisse, Kandidaten (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Band 15). Halbband 2, Droste, Düsseldorf 2007, ISBN 978-3-7700-5284-4, S. 1242–1245.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Frank Raberg: Biographisches Handbuch der württembergischen Landtagsabgeordneten 1815–1933. Im Auftrag der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg. Kohlhammer, Stuttgart 2001, ISBN 3-17-016604-2, S. 17.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Wilhelm Augst aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.