Wilhelmsburger Rathausviertel

Das Wilhelmsburger Rathausviertel (bis 2016 Dratelnstraße) ist der Name eines Stadtentwicklungsgebiets im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg. Bis 2023 sollen auf 32 Hektar 1300 Wohneinheiten und 34.000 m² BGF Gewerbe realisiert werden. Verantwortlich für die Quartiersentwicklung ist die IBA Hamburg GmbH, der städtebaulich-freiraumplanerische Entwurf stammt von den Architekturbüros DeZwarteHond und RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten.

Luftblick von Westen auf das Stadtentwicklungsgebiet Wilhelmsburger Rathausviertel der IBA Hamburg GmbH. Das Gebiet ist durch gestrichelte Markierungen hervorgehoben.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wilhelmsburger Rathausviertel befindet sich in fußläufiger Entfernung zu der S-Bahn-Station Wilhelmsburg, dem Inselpark Wilhelmsburg und dem Wilhelmsburger Rathaus. Im Norden schließt es an das neue Wohnviertel Elbinselquartier an, das auch durch die IBA Hamburg GmbH entwickelt wird. Teile der Fläche wurde im Jahr 2013 als Parkplätze für die Internationale Gartenschau igs 2013 genutzt. Hier befinden sich zudem einige Gewerbebetriebe sowie zwei Fußballplätze.

Städtebauliches Verfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der städtebaulich-freiraumplanerische Entwurf für das Quartier stammt von DeZwarteHond und RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, die den Wettbewerb „Wohnen für alle – mitten in Wilhelmsburg“ Ende 2015 gewannen. Durchgeführt wurde der Wettbewerb von der IBA Hamburg GmbH in Kooperation mit dem Bezirksamt Hamburg-Mitte und der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen. Eine Besonderheit des Verfahrens war die Bürgerbeteiligung mit einem vorgeschalteten Beteiligungsverfahren in Kooperation mit der Initiative „Perspektiven! Miteinander planen für die Elbinseln“ und dem Beirat für Stadtteilentwicklung Wilhelmsburg. Die Wünsche der Öffentlichkeit wurden in die Aufgabenstellung des Wettbewerbs, der Auslobung, aufgenommen. Im Rahmen einer sogenannten „Gläsernen Werkstatt“ konnten Interessierte ihre Anregungen später direkt mit den planenden Architekten und Stadtplanern diskutieren.

Entwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Siegerentwurf von DeZwarteHond und RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten betont den Nutzen des öffentlichen Raumes, nutzt das Straßen- und Wegenetz für die Schaffung einer quartiersbezogenen Identität, schließt an der Nähe zu wichtigen ÖPNV-Knotenpunkten in Wilhelmsburg und den vorhandenen Grünflächen an. Die Planung variiert stark in Größe und Orientierung der Baufelder, um eine vielfältige architektonische Umsetzung zu ermöglichen. Vorgesehen sind laut den Planungen eine Kindertagesstätte, Studierendenwohnungen, Gewerbe- und Freiflächen sowie eine Umgestaltung der bereits vorhandenen Sportflächen. Elementar für die Umsetzung der Pläne sind die freien Flächen, die durch die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße bis Ende 2019 gewonnen werden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 53° 30′ 2″ N, 10° 0′ 8″ O

Das Wilhelmsburger Rathausviertel (bis 2016 Dratelnstraße) ist der Name eines Stadtentwicklungsgebiets im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg. Bis 2023 sollen auf 32 Hektar 1300 Wohneinheiten und 34.000 m² BGF Gewerbe realisiert werden. Verantwortlich für die Quartiersentwicklung ist die IBA Hamburg GmbH, der städtebaulich-freiraumplanerische Entwurf stammt von den Architekturbüros DeZwarteHond und RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten.

Luftblick von Westen auf das Stadtentwicklungsgebiet Wilhelmsburger Rathausviertel der IBA Hamburg GmbH. Das Gebiet ist durch gestrichelte Markierungen hervorgehoben.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wilhelmsburger Rathausviertel befindet sich in fußläufiger Entfernung zu der S-Bahn-Station Wilhelmsburg, dem Inselpark Wilhelmsburg und dem Wilhelmsburger Rathaus. Im Norden schließt es an das neue Wohnviertel Elbinselquartier an, das auch durch die IBA Hamburg GmbH entwickelt wird. Teile der Fläche wurde im Jahr 2013 als Parkplätze für die Internationale Gartenschau igs 2013 genutzt. Hier befinden sich zudem einige Gewerbebetriebe sowie zwei Fußballplätze.

Städtebauliches Verfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der städtebaulich-freiraumplanerische Entwurf für das Quartier stammt von DeZwarteHond und RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, die den Wettbewerb „Wohnen für alle – mitten in Wilhelmsburg“ Ende 2015 gewannen. Durchgeführt wurde der Wettbewerb von der IBA Hamburg GmbH in Kooperation mit dem Bezirksamt Hamburg-Mitte und der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen. Eine Besonderheit des Verfahrens war die Bürgerbeteiligung mit einem vorgeschalteten Beteiligungsverfahren in Kooperation mit der Initiative „Perspektiven! Miteinander planen für die Elbinseln“ und dem Beirat für Stadtteilentwicklung Wilhelmsburg. Die Wünsche der Öffentlichkeit wurden in die Aufgabenstellung des Wettbewerbs, der Auslobung, aufgenommen. Im Rahmen einer sogenannten „Gläsernen Werkstatt“ konnten Interessierte ihre Anregungen später direkt mit den planenden Architekten und Stadtplanern diskutieren.

Entwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Siegerentwurf von DeZwarteHond und RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten betont den Nutzen des öffentlichen Raumes, nutzt das Straßen- und Wegenetz für die Schaffung einer quartiersbezogenen Identität, schließt an der Nähe zu wichtigen ÖPNV-Knotenpunkten in Wilhelmsburg und den vorhandenen Grünflächen an. Die Planung variiert stark in Größe und Orientierung der Baufelder, um eine vielfältige architektonische Umsetzung zu ermöglichen. Vorgesehen sind laut den Planungen eine Kindertagesstätte, Studierendenwohnungen, Gewerbe- und Freiflächen sowie eine Umgestaltung der bereits vorhandenen Sportflächen. Elementar für die Umsetzung der Pläne sind die freien Flächen, die durch die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße bis Ende 2019 gewonnen werden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 53° 30′ 2″ N, 10° 0′ 8″ O

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Wilhelmsburger Rathausviertel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.